Woche 9 Recap
3186 Wörter | 13 min Lesezeit
Inhalt
Liebe Baseballgemeinde, willkommen zum Rückblick auf Woche 9 in der Major League Baseball.
Heute ist in den USA Memorial Day, weshalb viele Spiele zu MESZ-freundlicher Zeit stattfinden werden, bzw schon stattgefunden haben, eine Übersicht findet ihr im "Morning Briefing".
Standings
American League East
Die Tampa Bay Rays (34-16, +40) stehen an der Spitze der AL East und liegen rund fünf Spiele besser da als erwartet, ein Heim-Sweep gegen Baltimore hat den Vorsprung weiter ausgebaut. Die New York Yankees (31-22, +67) weisen bei 4.5 Spielen Rückstand allerdings ein deutlich besseres Run Differential auf und müssten eher bei 34-19 stehen, auf längere Sicht dürfte sich das angleichen. Die Toronto Blue Jays (25-28, -6) haben am Wochenende die Pirates gesweeped, und kämpfen weiter um den Anschluss. Die Baltimore Orioles (23-30, -57) schleppen mit Abstand das schlechteste Run Differential der Division mit, und die Boston Red Sox (22-30, -16) kämpfen trotz Auswärts-Sweep in Kansas City weiter mit einer L3-Serie am Tabellenende.
American League Central
Die Cleveland Guardians (32-23, +23) sind nach einer 6-1-Woche samt 4-0-Sweep in Detroit unangefochten an der Spitze der AL Central. Gavin Williams lieferte gegen die Tigers mit 8.0 IP, 0 ER, 11 SO und 0 BB den vermutlich besten Start der gesamten Woche, Reid Detmers von den Angels einmal außen vor. Im Mittelfeld stehen die Chicago White Sox (26-26, -17) vor den Minnesota Twins (26-27, +4), die aktuell gut in Form sind (5-1-Woche) und 4 Spiele in Folge gewannen. Am Tabellenende stecken die Detroit Tigers (21-33, -25) nach einer 1-6-Woche fest, während die Kansas City Royals (22-31, -25) trotz zwei knapper Siege weiter unter den Erwartungen zurück bleiben.
American League West
Die Athletics (27-26, -7) führen eine Division an, in der sich niemand so richtig absetzen will, und das mit einem negativen Run Differential. Dahinter folgen die Seattle Mariners (25-29) und Texas Rangers (24-28, +6) gleichauf. Auffälliger entwickelte sich diese Woche das untere Tabellenende. Die Houston Astros (23-31, -48) haben mit einem Auswärts-Sweep in Chicago drei Siege in Serie eingefahren, getragen von Christian Walkers 7-für-25-Woche mit drei Homeruns und einem OPS von .948. Direkt darunter die Los Angeles Angels (20-34, -62), ebenfalls mit drei Siegen in Serie, mit eigenem Heim-Sweep gegen die Rangers. Den Höhepunkt der Woche lieferte allerdings Reid Detmers mit 8.0 IP, 1 ER, 14 SO und 0 BB, gegen eben jene Rangers, die jetzt drei Spiele in Folge verloren haben.
National League East
Die Atlanta Braves (36-18, +102) dominieren die Division mit einem absurden Run Differential von 102, das heißt sie gewinnen jedes Spiel mit rund 2 Runs Unterschied. Die Washington Nationals (27-27, -14) stehen nach zwei Siegen in Folge wieder bei .500, vor allem dank eines 9:6 gegen die Mets. James Wood drehte das Spiel nach einem 0:5-Rückstand mit einem Inside-the-Park Grand Slam, dem ersten seiner Karriere und erst dem neunten dieser Art in den Majors seit 1994. Sein First-Pitch-Sweeper gegen Nolan McLean prallte vom Arm des Rookies Nick Morabito ab und rollte ins Centerfield. Die Philadelphia Phillies (26-27, -24) spielten mit 2-4 die schwächste Woche der Verfolger und rutschen wieder unter .500. Die Miami Marlins (25-29, -11) sweepten zu Hause die Mets und holen mit einer W3-Serie wieder etwas auf. Die New York Mets (22-31, -21) selbst schlugen am Montag in einem 16:7-Sieg in Washington zehn Runs im 12. Inning, das erste Mal seit 1919, dass ein NL-Team in einem Extra Inning zweistellig punktet. Carson Benge trug einen RBI-Single und ein Two-Run-Double bei. Anschließend verloren sie drei in Folge und liegen jetzt wieder am Tabellenende.
National League Central
Die komplette NL Central ist noch immer positiv, mal sehen wie lange dieser Satz hier noch stehen kann. Die Milwaukee Brewers (30-20, +67) haben ihren Vorsprung mit einem Auswärts-Sweep in Chicago weiter ausgebaut, getragen unter anderem von Kyle Harrisons (forever Giant) 7.0 IP, 0 ER und 11 SO. Die St. Louis Cardinals (29-22, +1) halten Platz zwei, allerdings deutlich (+3.4 Spiele) über ihrer erwarteten Bilanz. Die Chicago Cubs (29-24, +20) stehen auf Platz 3, befinden sich aber mit einer 0-6-Woche und insgesamt acht Niederlagen in Folge im freien Fall. Am 8. Mai standen sie noch souverän an der Spitze, seitdem geht es bergab. Sie haben jetzt 5 Serien in Folge verloren und wurden in den letzten beiden von den Brewers und Astros gesweept. Die Cincinnati Reds (27-25, -34) überperformen ihrerseits deutlich (+4.3 Spiele) und stehen auf Platz 4 der Division. Die Pittsburgh Pirates (27-26, +22) schließen die Division mit einer 3-3-Woche ab und stehen mit +22 Run Differential erstaunlich solide da.
National League West
Die Los Angeles Dodgers (33-20, +106) führen die Division an müssten aber eigentlich noch knapp 4 Spiele besser da stehen. Diese Woche konnten sie die beiden Serien gegen die Brewers und Padres gewinnen, haben also das Gaspedal mal wieder durch gedrückt. Ihr Bullpen steht aktuell bei 38 Scoreless Innings, welches der Längste dieser Art in der Geschichte der Dodgers seit 1893 ist. Direkt dahinter die San Diego Padres (31-21, +6), die spiegelbildlich rund vier Siege über ihrer erwarteten Bilanz liegen. Die größte Bewegung der Woche kam von den Arizona Diamondbacks (28-24, +7). Sie gewannen sechs von sieben Spielen samt Heim-Sweep gegen die San Francisco Giants (22-31, -47), und Ketel Marte lieferte eine starke Woche: 15/28, OPS 1.562, vier Doubles, drei Homeruns und zwölf RBI und besiegte die Giants somit fast im Alleingang. Casey Schmitt schlug auf der Verliererseite immerhin drei eigene Homeruns. Mehr dazu aber in der Giants Corner. Am Tabellenende verloren die Colorado Rockies (20-34, -63) fünf von sieben Spielen in dieser Woche.
Serien der Woche
Vergangenen Montag startete die Serie der Dodgers bei den Padres. Beide Teams standen fast gleichauf an der Spitze der NL West. Die Dodgers reiteten einen 5-Game-Winningstreak und die Padres hatten am Wochenende die Mariners gesweept. Zum Wochenende stand dann der Lackmustest in der AL East an. Die Rays kamen mit einer Bilanz von 8-2 aus den letzten 10 Spielen in die Bronx zum Spitzenspiel gegen die Yankees, die ihrerseits eine Bilanz von 4-6 aufweisen und die letzten beiden Spiele gegen die Blue Jays verloren hatten.
Los Angeles Dodgers @ San Diego Padres
Die Dodgers und Padres trennte beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison nur ein halbes Spiel, doch das Run Differential offenbarte den Klassenunterschied (+94 für Los Angeles, +7 für San Diego). Die Padres halten sich trotz schwacher Offense im Rennen, Machado, Tatis Jr. und Merrill kamen kombiniert nur auf einen OPS von rund .600.
Michael King dominierte die Dodgers im ersten Spiel mit sieben scoreless Innings, neun Strikeouts und nur vier zugelassenen Hits, und das gegen eine Offense, die in den drei vorangegangenen Spielen gegen die Angels noch 31 Runs erzielt hatte. Den einzigen Run des Abends lieferte Miguel Andujar mit seinem vierten Saisonhomer im ersten Inning. Yamamoto hielt mit sieben starken Innings dagegen, kassierte aber genau diesen einen Fehler zu viel. Los Angeles ließ mehrfach Runner auf den Bases zurück, unter anderem im sechsten und achten Inning, und scheiterte auch gegen Closer Mason Miller. Es war die erste 1:0-Niederlage der Dodgers in San Diego seit 2008.
Die Dodgers glichen die Serie dann mit einem 5:4-Sieg in Petco Park aus. Den entscheidenden Moment lieferte Closer Mason Miller, als sein Pickoff-Throw an die erste Base an Ty France vorbei ging, sodass Pinch-Runner Alex Call bis zur dritten Base voranrückte und kurz darauf durch einen RBI-Single von Andy Pages nach Hause kam. Freddie Freeman, der noch Tage zuvor an einer Erkrankung laborierte, beendete seinen Hitless-Streak von 16 At-Bats mit zwei Home Runs gegen Griffin Canning und Jeremiah Estrada. Emmet Sheehan musste nach vier Innings und vier Runs früh vom Feld als die Padres 19 seiner 28 Fastballs trafen. Die Bullpen-Arbeit von Henriquez, Vesia, Treinen, Scott und Klein blieb über 15 Outs hinweg scoreless.
Im Rubbergame dominierte Shohei Ohtani dann mal wieder auf beiden Seiten des Spiels und führte die Dodgers zu einem 4:0-Shutout-Sieg. Im oberen ersten Inning schlug Ohtani seinen achten Saisonhomer direkt auf den ersten Pitch, sein 21. Leadoff-Homerun als Dodger, womit er mit Joc Pederson den dritten Platz in der Franchise-Geschichte teilt. Auf dem Mound warf er drei perfekte Innings, ehe ihm im vierten ein Walk und ein Single unterliefen. Im fünften Inning lud er die Bases mit einem weiteren Walk, löste die Situation jedoch mit einem 6-4-3-Double Play auf. Sein ERA sank damit auf 0,73.
Die Dodgers konnten also die Serie mit 2:1 gewinnen und zeigen wieder mal, dass sie in den wichtigen Serien immer einen Gang zulegen können. Außerdem zeigte Ohtani, nachdem er ein paar Tage am Schlag frei bekam, dass er immer noch im gleichen Spiel auf beiden Seiten des Balles dominieren kann.
Tampa Bay Rays @ New York Yankees
Wie oben schon erwähnt kam es zum Wochenende zum Spiel erster gegen zweiter in der AL East. Die Rays gingen mit 4.5 Spielen Vorsprung in die Serie. Der Trend der beiden geht auch etwas auseinander aus den letzten 15 Spielen gewannen die Rays 12, die Yankees nur 5, darunter auch eine empfindliche Serienniederlage gegen die Mets.
Die Tampa Bay Rays drehten ein Spiel, das lange nach einer Niederlage aussah. Gerrit Cole, in seinem ersten Start seit der World Series 2024, dominierte mit sechs shutout Innings bei nur zwei zugelassenen Hits. Nick Martinez hielt dagegen, ließ aber im fünften Inning einen Solo-Homer von Wells (sein vierter der Saison) zu und verließ das Feld mit einem Rückstand von 0:1. Im achten Inning, begünstigt durch einen Fehler von Caballero, nutzte Tampa Bay ein Aranda-Double, ein Palacios-Single und ein RBI von Vilade, um aus dem 1:1 ein 4:1 zu machen. Scott Baker schloss das Spiel trotz eines bedrohlichen Walk an Wells ab und Aaron Judge beendete das Spiel mit einem Flyball. Die Rays stehen nun bei einer Bilanz von 34-15, 5.5 Spiele vor New York.
Nachdem das zweite Spiel der Serie dem Wetter zum Opfer fiel wurde das Spiel am Sonntag durch Aaron Judge entschieden. Mit seinem Walk-off Homer gegen Rays-Reliever Kevin Kelly beendete er seine 11-Spiele-Durststrecke ohne Homer und brachte den Yankees einen 2:0 Sieg ein, den ersten Sieg gegen Tampa Bay nach zuvor vier Niederlagen in dieser Saison. Der projizierte 363-Fuß-Drive wäre laut Statcast nur in drei von 30 Parks ein Homer gewesen. Judges Chase Rate von 25,9% markierte zuletzt seinen höchsten Wert seit der Rookie-Saison. Cody Bellingers spektakulärer und smarter Outfield Assist erstickte im achten Inning den drohenden Rückstand der Yankees im Keim.
Leider ist die Aussagekraft der Serie durch das verlegte Spiel vom Samstag etwas geschmälert. Positiv für die Yankees ist, dass Gerrit Cole zurück ist und dass Aaron Judge offensiv wieder mal einen Höhepunkt lieferte.
Around the League
- Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, aber Tarik Skubal wird viel schneller als erwartet auf den Mound zurück kommen können. Zuerst dachte ich mir "ohje, ob da nicht etwas überstürzt wird" aber dann habe ich auf dem YouTube-Kanal Mayday! ein Video über eine neue Operationsmethode gesehen, die die Behandlung der Loose Bodies, oder Knorpelsplitter, im Ellbogengelenk grundlegend verändern könnte. Tarik Skubal war demnach der erste MLB-Pitcher, dem Dr. Neal ElAttrache mit dem sogenannten Nanoscope solche Fragmente entfernte. Das Verfahren arbeitet mit einer deutlich kleineren Nadel als das traditionelle Arthroskop und benötigt rund 65 Prozent weniger Flüssigkeit im Gelenk. Skubal absolvierte dadurch bereits zwölf Tage nach dem Eingriff eine vollständige Bullpen-Session und gilt als Kandidat für eine Rückkehr innerhalb eines Monats statt der üblichen zwei bis drei. Auch Blake Snell wird sich nach Angaben von Dodgers-General-Manager Brandon Gomes derselben Prozedur unterziehen, ebenfalls bei ElAttrache, der zugleich Teamarzt der Dodgers ist. Snell verpasste 2019 mit den Rays nach einer klassischen loose body removal zwei Monate; nun hoffen die Dodgers auf eine Rückkehr vor dem All-Star Break.
- Das neue Automated Ball-Strike Challenge System (ABS) ist seit Saisonbeginn 2026 fester Bestandteil der MLB, und die frühen Daten lieferten bereits aufschlussreiche Einblicke. Die Nutzungsfrequenz zwischen den Teams divergierte erheblich: Die Minnesota Twins führten mit 124 Challenges, während die Boston Red Sox mit lediglich 63 das Schlusslicht bildeten. Auch die Verteilung zwischen Hittern und Catchern variierte stark, die Miami Marlins stellten mit 90 Challenges von Defendern den MLB-Spitzenwert, rangierten bei Hitter-Challenges jedoch auf Platz 29. Nach Run-Value-Berechnungen von Statcast lagen die Twins und die Colorado Rockies mit je +4,4 Runs über der Erwartung vorne, die Texas Rangers bildeten mit −1,6 Runs das Schlusslicht. Der überragende Einzelakteur war Carson Kellys von den Cubs. Mit einer Erfolgsquote von 84 Prozent (21-4) als Catcher erzielte er 2,6 Runs über Erwartung. Der größte messbare Effekt des Systems war ein deutlicher Anstieg der Walk-Rate auf 9,4 Prozent, den höchsten Wert seit über 25 Jahren. Trotzdem blieb ein Scoring-Anstieg aus, denn Teams erzielten im Schnitt nur 4,42 Runs pro Spiel, der Batting Average fiel auf .241, und der BABIP lag bei mageren .288.
- Mittlerweile dürfte es jeder mitbekommen haben, der nicht unter einem Stein lebt, aber der Vollständigkeit halber will ich es hier nochmal erwähnen. Was als spontane Aktion einer College-Baseballmannschaft begann, entwickelte sich binnen weniger Tage zu einem ligaweiten Phänomen. Am 16. Mai 2026 in St. Louis nahmen 17 Spieler der Stephen F. Austin State University an einem Cardinals-Spiel teil und starteten den sogenannten „Tarps Off”-Trend: Shirts ausziehen, über dem Kopf schwingen, lautstark feiern. Mehrere Hundert Fans schlossen sich an, die Cardinals gewannen in 11 Innings mit 5:4 gegen die Royals. Manager Oliver Marmol kaufte der Gruppe eigens Tickets für das Folgetag-Spiel. Innerhalb von nur vier Tagen hatte sich der Trend auf Detroit, Tampa Bay, Philadelphia, Seattle und Anaheim ausgebreitet und ist am Wochenende nun auch bei den Giants angekommen.
Giants Corner
Zur Zeit macht es wenig Spaß über die Giants zu schreiben, muss ich sagen, denn im letzten Artikel schrieb ich noch, dass ein Seriensieg gegen die D-Backs ein schöner Abschluss des Roadtrips wäre und NATÜRLICH kam es anders. Denn die Giants wurden von den D-Backs gesweept. Es gab zwar ein paar Lichtblicke wie zum Beispiel in Spiel 2 wo über 3 Innings überragende Defense gespielt wurde, aber dann verlieren die Giants das Spiel per Walkoff Homerun von Marte.
Wenn man dann sieht wie Kyle Harrison bei den Brewers oder Dom Smith bei den Braves performen, fragt man sich schon wie und was eigentlich der Plan hier ist...
Am Wochenende stand dann die Serie gegen die White Sox an und die Giants konnten diese Serie tatsächlich mit 2-1 gewinnen. Das schlechte Momentum aus der D-Backs Serie zog sich dann auch ins erste Spiel und die White Sox scorten im vierten Inning alle neun Runs. Dann veränderte sich aber das Momentum und die Giants konnten die folgenden zwei Spiele gewinnen und die Offensive zeigt weiter Leben, denn Harrison Bader schlug im Spiel am Samstag seinen dritten Career Grand Slam, und den zweiten innerhalb von sechs Tagen und Casey Schmitt steuerte seinen zehnten Homerun der Saison sowie drei RBI bei. Im Spiel am Sonntag schlug dann Devers einen Grand Slam was dann der 3. Grand Slam in einer Woche war 2x Bader und 1x Devers. Sie gewannen die Spiele mit 10:3 und 8:5.
Diese Saison verläuft wirklich komisch, bzw. in sehr kurzen Wellen. Sie haben 8 Serien gewonnen und 8 verloren, bei einem Split. Wurden 4x gesweept, konnten selbst aber noch nicht sweepen. Nachdem der April offensiv wirklich schlimm war, sieht es im Mai besser aus. Mit 27 Homeruns stehen sie auf Platz 5, mit einem OPS von .715 auf Platz 9. Allerdings liegen sie mit einem Team ERA von 4.22 im Pitching nur auf Platz 22. Und, so gut die Pitching Performances von Houser, Roupp und Co. auch waren, dort wird an der Trade Deadline wohl was gemacht werden müssen...
Nächste Woche steht nun erst eine Heimserie gegen die D-Backs an, die perfekte Gelegenheit sich zu revanchieren, dann geht es nach Denver, noch besser für die Offensive und dann stehen zwei harte Serien in Milwaukee und bei den Cubs an.
Giants Stats
Standings
- Gesamt: 22-31 (#24 in MLB) | L10: 4-6 | Streak: W2
- NL West: #4 | GB: 11.0 | WCGB: 7.0
- Home: 12-13 | Away: 10-18
- Run Differential: -47 (#26 in MLB) / -0.89 pG
Offense
- AVG: .247 (#7 in MLB) | OPS: .682 (#26 in MLB)
- HRs: 46 (#22 in MLB) | HR-Leader: Casey Schmitt (11)
- Runs: 195 (#29 in MLB) / 3.68 pG | SB: 12 (#30 in MLB)
Pitching
- ERA: 4.22 (#22 in MLB) | WHIP: 1.34 (#20 in MLB)
- Strikeouts: 419 (#22 in MLB)
- Runs Against: 242 / 4.57 pG
Best Hitters – Last 7 Days
- Casey Schmitt | 7/24 (0.292) | OPS 1.016 | 1 2B | 3 HR | 8 RBI
- Willy Adames | 5/22 (0.227) | OPS 1.002 | 1 2B | 3 HR | 4 RBI
- Rafael Devers | 6/25 (0.240) | OPS .840 | 3 2B | 2 HR | 6 RBI
Best Pitchers – Last 7 Days
- Landen Roupp (19.5.) | 6.0 IP | 1 ER | 3 K | 0 BB | GS 57
- Tyler Mahle (20.5.) | 5.0 IP | 6 ER | 6 K | 0 BB | GS 33
Stats Corner
Top 5 Teams – Last 15 Games
- Milwaukee Brewers | 11-4 | 0.733
- Arizona Diamondbacks | 11-4 | 0.733
- Cleveland Guardians | 11-4 | 0.733
- Tampa Bay Rays | 11-4 | 0.733
- Atlanta Braves | 10-5 | 0.667
Worst 5 Teams – Last 15 Games
- Chicago Cubs | 3-12 | 0.200
- Detroit Tigers | 3-12 | 0.200
- Colorado Rockies | 4-11 | 0.267
- Kansas City Royals | 5-10 | 0.333
- New York Yankees | 5-10 | 0.333
Top Hitters – Last 7 Days
- Ketel Marte (AZ) | OPS 1.562 | 3 HR | 12 RBI | 32 PA
- Juan Soto (NYM) | OPS 1.371 | 4 HR | 7 RBI | 26 PA
- Bo Bichette (NYM) | OPS 0.890 | 3 HR | 9 RBI | 31 PA
- Casey Schmitt (SF) | OPS 1.016 | 3 HR | 8 RBI | 26 PA
- Christian Walker (HOU) | OPS 0.948 | 3 HR | 7 RBI | 26 PA
Top Pitchers – Last 7 Days
- Reid Detmers (LAA, 24.05.) | 8.0 IP | 1 ER | 14 K | 0 BB | GS 90
- Gavin Williams (CLE, 22.05.) | 8.0 IP | 0 ER | 11 K | 0 BB | GS 85
- Kyle Harrison (MIL, 20.05.) | 7.0 IP | 0 ER | 11 K | 1 BB | GS 83
- Max Meyer (MIA, 23.05.) | 7.0 IP | 0 ER | 8 K | 3 BB | GS 80
- Stephen Kolek (KC, 23.05.) | 9.0 IP | 0 ER | 2 K | 1 BB | GS 80
Vorschau auf die kommende Woche
Wie oben schon erwähnt, ist heute in den USA Memorial Day und viele Spiele sind Day Games. Spannende Serien sind dabei Cardinals @ Brewers, Braves @ Red Sox, Phillies @ Padres und Mariners @ Athletics. Ich werde mir die Serie der Cardinals bei den Brewers genauer anschauen.
Zum Wochenende spielen dann die Braves bei den Reds, die Cubs bei den Cardinals und die Phillies bei den Dodgers. Da bin ich mir noch nicht sicher, aber vermutlich werde ich mir ansehen, wie gut die Phillies aktuell wirklich drauf sind und wie sie sich gegen die Dodgers schlagen.
Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!
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