Rückblick auf Woche 6 in der MLB
Inhalt
Liebe Baseballgemeinde, willkommen zum Rückblick auf Woche 6 in der Major League Baseball und May the 4th be with you (oder so ähnlich). Erst einmal vielen Dank für die netten Nachrichten und Kommentare auf meinen Artikel zum ersten Geburtstag des Blogs. Das hat mich wirklich sehr gefreut.
Standings
American League East
Die New York Yankees (23-11, +65) marschieren weiter durch die Saison und führen die AL East an. Ein Run Differential von +65 nach 34 Spielen ist stark. Die Tampa Bay Rays (21-12, +7) halten in der Tabelle Schritt, aber das Run Differential von +7 lässt auf viele knappe Spiele schließen. Seit dem 20. April ziehen die beiden Teams an der Spitze davon. Am 20. April hatten sie 3 Spiele Vorsprung, jetzt sind es schon 7, also eine Woche Baseball. Die Toronto Blue Jays (16-18, -14) haben sich im Mittelfeld der Division eingerichtet, sieben Spiele hinter New York bei negativem Run Differential, allerdings haben sie aus den letzten 10 Spielen 6 gewonnen. Außerdem kam bei ihnen letzte Woche Trey Yesavage zurück und überzeugte in seinem ersten Start mit 5.1 IP bei 4 H, 0 BB und 3 SO. Auf der anderen Seite wurde George Springer am Samstag von einem HBP an seinem gebrochenen Zeh getroffen, aktuell ist er DTD, mal sehen wann er wieder zurück kommt. Wirklich schmerzhaft ist der Blick auf die Baltimore Orioles (15-19, -30) und die Boston Red Sox (13-21, -19), beide Teams sind mit großen Erwartungen in die Saison gestartet, können diese aktuell nicht erfüllen. Bei den Red Sox gibt es auch Berichte darüber, dass ein Riss durch das Clubhouse geht und zwar entlang der Alterslinie, also jung gegen alt. Außerdem hat Starting Pitcher Garret Crochet eine entzündete Schulter und ist erstmal auf der IL gelandet.
American League Central
Die Cleveland Guardians (18-17, -3) und die Detroit Tigers (18-17, +18) teilen sich die Führung der AL Central. Detroit hat ein Run Differential von +18, Cleveland steht bei -3, die Guardians sind also aktuell theoretisch etwas über Wert geranked, die Division ist aber im Allgemeinen noch sehr eng, die Twins liegen auch nur 3 Spiele zurück. Gerade habe ich noch gelesen, dass Tarik Skubal heute nicht gegen die Boston Red Sox spielen wird, da ihm "loose bodies in his throwing elbow" entfernt werden müssen. Wie lange er ausfallen wird ist mir aktuell nicht bekannt. Die Chicago White Sox (16-18, -15) überraschen mit einer 7-3-Bilanz in den letzten zehn Spielen können sich also aktuell etwas verbessern. Munetaka Murakami führt weiterhin die MLB mit 13 Homeruns an. Allerdings hat Murakami neben den 13 Homeruns nur 14 andere Hits (alles Singles), also waren 48.1% seiner Hits Homeruns. Die Kansas City Royals (15-19, -17) stagnieren, und die Minnesota Twins (15-20, -5) kämpfen sich mit 15 Siegen aus 35 Spielen durch eine zähe Saison. Allein Byron Buxton überzeugt als zweiter in meinem Top Player Ranking der letzten Woche (siehe weiter unten) mit folgenden Stats: OPS 1.303, 1 2B, 5 HR, 7 RBI.
American League West
Die Athletics (18-16, -10) führen die AL West an, was angesichts des negativen Run Differentials etwas instabil wirkt, andererseits haben in dieser Division nur die Mariners ein positives Run Differential. Die Texas Rangers (16-18, -1) lauern zwei Spiele dahinter mit einem nahezu ausgeglichenen Run Differential. Sie hatten aber auch eine schwere Woche und verloren die Serien gegen die Yankees und Tigers jeweils mit 1-2. Die Seattle Mariners (16-19, +2) haben sogar ein besseres Run Differential als beide Teams vor ihnen. Ihr Starcatcher Cal Raleigh hat jetzt auch schon zwei Spiele wegen "Right Side Pain" ausgesetzt, es soll wohl nicht so schlimm sein, also kommt er wohl bald wieder zurück. Auf Platz vier folgen die Houston Astros (14-21, -23), die am Wochenende die Serie gegen die Red Sox gewinnen konnten. Die Los Angeles Angels (13-22, -15) komplettieren eine Division, in der gerade niemand wirklich überzeugt. Am Wochenende verloren sie die Serie gegen die Mets und haben von den letzten 15 Spielen nur 3 gewonnen.
National League East
Die Atlanta Braves (25-10, +81) dominieren die NL East. Ein Run Differential von +81 nach 35 Spielen ist absurd gut, das heißt sie gewinnen jedes Spiel im Schnitt mit fast 2,3 Runs Unterschied. Kein anderes Team in der NL East kommt auch nur annähernd heran, sie haben 8.5 Spiele Vorsprung auf die zweitplatzierten Miami Marlins (16-18, -1). Mit 205 Runs scoren sie die meisten der gesamten Liga. Aus den letzen 15 Spielen haben sie 12 gewonnen. Die Washington Nationals (16-19, -17) kämpfen irgendwo im Mittelfeld um Anschluss. Die Philadelphia Phillies(14-20, -43) stehen aktuell auf Platz 4 der Division aber seit sie ihren Manager gefeuert haben (mehr dazu weiter unten) haben sie eine Bilanz von 5-1 (gegen die Giants und Marlins), jetzt spielen sie gegen die Athletics und Rockies, können also in der Division noch Plätze gut machen. Die New York Mets (12-22, -31) haben die schlechteste Bilanz der Division, aber zumindest am Wochenende die Serie gegen die Angels gewonnen, wobei Mark Vientos mit einem OPS von 1.625, 2 HR und 4 RBI überzeugen konnte.
National League Central
Die NL Central is das Powerhouse der MLB. Alle Teams haben eine positive Bilanz. Die Chicago Cubs (22-12, +42) laufen der Konkurrenz in der NL Central davon. Zehn Spiele über .500, ein solides Run Differential und fünf Siege in Folge (längster aktueller Win Streak). Die St. Louis Cardinals (20-14, +0) und Cincinnati Reds (20-14, -22) teilen sich Platz zwei (mehr zur Serie der Reds vs Pirates weiter unten). Von den Cardinals befinden sich gleich zwei Spieler in den Top 5 Performern der Woche: Alec Burleson (OPS 1.225 | 2 HR | 11 RBI | 31 PA) und Jordan Walker (OPS 1.098 | 2 HR | 11 RBI | 31 PA). Dahinter folgen die Milwaukee Brewers (18-15, +45), die diese Woche die Serien gegen die D-Backs und Nationals gewinnen konnten. Die Pittsburgh Pirates (19-16, +31) haben ein besseres Run Differential als Cardinals und Reds. Die ganze Division ist sehr eng und das Ranking ändert sich ständig.
National League West
Die NL West schnauft gerade kollektiv etwas durch. Gestern hatten die Teams kollektiv eine 19 Spiele Niederlagenserie. Auf die letzten 10 Spiele steht die Division 18-32 also bei einer Bilanz von .360. Das liegt natürlich in erster Linie an den D-Backs, Rockies und Giants, denn die Los Angeles Dodgers (21-13, +63) führen die Division klar an, und das Run Differential von +63 macht diese Dominanz auch nochmal klar. Die San Diego Padres (20-13, -1) liegen nur ein halbes Spiel dahinter, haben aber ein negatives Run Differential. Das Expected Win/Loss liegt bei den Padres bei 16-17, sie performen gerade also ordentlich über und spielen jetzt eine Serie gegen die Giants, das sollte ihrer Bilanz also auch nicht schaden. Die Arizona Diamondbacks(16-17, -31) folgen dann mit 4.5 Spielen Rückstand. Die Colorado Rockies (14-21, -22) spielen den Baseball, den man von Colorado erwartet. Und dann sind da noch die San Francisco Giants (13-21, -34) mit der schlechtesten Bilanz und schlechtestem Run Differential der Division. Als Giants-Fan sage ich das ungern, aber diese Saison ist bislang schlicht zum Vergessen. Immerhin ist es erst Mai und sie haben für die Serie gegen die Padres ihr Top Prospect Bryce Eldridge aus AAA hochgeholt.
Serien der Woche
Für diese Woche habe ich mir wieder zwei Serien ausgesucht. Die Wahl viel schon am Montag, dass ich auch genug Zeit habe sie zu verfolgen. Am Anfang der Woche fokussiere ich mich auf die Serie der beiden Powerhouses Cubs bei den Padres, zum Ende der Woche warf ich dann einen Blick auf die Überraschungsteams Reds und Pirates.
Chicago Cubs @ San Diego Padres
Die Padres bekamen nach der Mexiko Serie keinen Off-Day und mussten zu Hause direkt gegen die Cubs ran, die aus Los Angeles anreisten. Zum Start der Serie standen beide Teams fast gleichauf, die Cubs bei 17-11 und die Padres bei 18-9, gehören also beide zur Spitze der Liga.
Die San Diego Padres eröffneten die Serie dann mit einem 9-7-Sieg, obwohl Closer Mason Miller seinen beeindruckenden Scoreless-Innings-Streak von 34 2/3 Innings beendete. Im neunten Inning ließ er drei aufeinanderfolgende Singles zu, woraufhin ein Nico-Hoerner-Groundout und ein Wild Pitch zwei Runs ermöglichten. Den entscheidenden Wendepunkt lieferte Nick Castellanos im fünften Inning mit einem Two-Run-Single, nachdem die Padres zwischenzeitlich mit 5-3 in Rückstand lagen.
Im zweiten Spiel beendete Pete Crow-Armstrong dann mit einem Three-Run Homer die drei Spiele andauernde Negativserie der Chicago Cubs und sorgte beim 8:3-Sieg in San Diego für die entscheidende Offensivexplosion. Dansby Swanson und Nico Hoerner steuerten je ein Two-Run Double bei. Edward Cabrera bekam den Win als Starter (3-0) nach 5⅔ Innings mit sieben Strikeouts, ehe Hoby Milner und Ryan Rolison die verbleibenden 3⅓ Innings hitless abwickelten. Für die Padres traf Xander Bogaerts per Solo-Homer; Kyle Hart kassierte die Niederlage (0-1).
Die San Diego Padres verloren dann das zweite Spiel in Folge mit 5:4 und gaben damit die Serie ab, die erste seit knapp einem Monat. Matt Waldron hielt die Cubs über fünf Innings bei drei Runs, während Starter Jameson Taillon die ersten 14 Padres-Batters retired, bevor Nick Castellanos mit einem Two-Run Homer ausglich. Der Bullpen blieb erneut das Problem der Padres: Adrian Morejón und Jason Adam erlaubten je einen Run, darunter ein Solo-Homer von Matt Shaw. Im achten Inning verschwendeten die Padres eine Situation mit Bases loaded und keinen Outs, Tatis’ Sacrifice Fly blieb der letzte Hit, ehe Machado ins Double Play lief.
Die Cubs gewinnen also die Serie in San Diego mit 2-1. Die ersten beiden Spiele waren deutliche Angelegenheiten, aber gerade das dritte Spiel war knapp und mit insgesamt 11 Spielern left on base und 2/15 bei RISP, ein Spiel der ungenutzten Chancen. Für die Cubs konnte PCA mit einem OPS von 1.203, 2 HR und 6 RBI in der Serie überzeugen.
Cincinnati Reds @ Pittsburgh Pirates
Am Wochenende wollte ich mir dann ein Paar Teams der starken NL Central im direkten Duell anschauen. Die Reds kamen mit einer Bilanz von 20-11 und dem ersten Platz der Division in die Serie, die Pirates hingegen standen bei .500 und auf dem letzten Platz der Division, und performen weiter besser als in den Vorschauen prognostiziert. Die Pirtes erlitten dabei gerade einen 4-0 sweep zu Hause gegen die Cardinals, zeigten aber klare Fortschritte: Oneil Cruz schlug konstant stark, Ryan O’Hearn erwies sich als solides Free-Agent-Signing, und Brandon Lowe rechtfertigte den Offseason-Trade. Defensiv stützten sich die Pirates auf einen 3.82 ERA (Rang 8) und 3.73 xERA.
Die Pirates beendeten im ersten Spiel der Serie ihren Fünf-Spiele-Losing-Streak mit einem überzeugenden 9:1-Sieg. Mitch Keller lieferte sechs starke Innings, ließ lediglich drei Hits und einen Run zu, streikte sechs Batters aus und senkte seine ERA auf 2,85, bei nur einem Home Run in 41 Innings eine bemerkenswert solide Saisonbilanz. Offensiv brach Davis aus einem tiefen Slump aus. Nach 65 At-Bats ohne Home Run traf er zweimal, darunter ein 415-Fuß-Blast off Brady Singer sowie einen weiteren gegen Reliever Zach Maxwell, und erzielte erstmals in seiner Karriere drei RBIs in einem Spiel. Bryan Reynolds und Marcell Ozuna steuerten ebenfalls Home Runs bei, Pittsburgh chaste Singer nach 3⅓ Innings vom Mound.
Die Pirates gewannen dann am Samstag Spiel 2 mit 17:7. Die Offense dominierte von Beginn an. 19 Hits, 11 Walks, fünf Runs im ersten Inning gegen Starter Rhett Lowder, der nach 1⅓ Innings vom Mound musste. Sieben aufeinanderfolgende Walks im zweiten Inning stellten einen Major-League-Rekord ein. Erstmals seit dem 16. September 1975 verzeichneten alle neun Starter mindestens einen RBI. Konnor Griffin lieferte dabei mit 4-for-5 und zwei RBIs die stärkste Einzelleistung. Carmen Mlodzinski strich trotz eines wackligen Starts zehn Strikeouts ein und sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg.
Nach dem Blowout am Samstag folgte dann am Sonntag das genaue Gegenteil: Braxton Ashcraft lieferte für die Pirates sein bestes Karrierespiel ab: 7 2/3 Innings, sechs Strikeouts, vier Hits, zwei Walks und eine ERA von 3,02. Nur 82 Pitches benötigte er durch sieben Innings, bevor Gregory Soto die Situation im achten Inning mit einem Strikeout entschärfte. Den einzigen Run der Partie lieferten Konnor Griffin und Oneil Cruz mit einem Two-Out-Double und anschließendem RBI-Single. Ein 1:0-Sieg, der Pittsburgh den ersten Sweep gegen Cincinnati seit April 2023 bescherte.
Zum Ende der Serie stehen die Reds jetzt also auf dem dritten Platz der Division und die Pirates auf dem letzten. Für die Pirates konnte offensiv Henry Davis (OPS 1.189, 2 HR , 4 RBI) überzeugen für Cincinnatti Chase Burns (7.0 IP, 0 ER, 7 K, 1 BB, GS 77).
Around the League
- Die Cleveland Guardians beförderten Travis Bazzana, den No.-1-Pick des Drafts 2024, aus Triple-A Columbus, wo er in 24 Spielen .287/.422/.511 mit acht Stolen Bases und 21 Walks bei nur 25 Strikeouts schlug. Der 23-jährige Australier übernimmt den Second-Base-Job von Rookie Juan Brito und Daniel Schneemann und gilt als hochkarätigster Prospect-Debütant seit Francisco Lindor 2015.
- Ich hatte es oben bei den Standings schon kurz erwähnt, aber ich wollte es hier nochmal ausführlicher schreiben. Nach einem 9-19-Start in die Saison 2026 trennten sich die Philadelphia Phillies von Manager Rob Thomson und beförderten Don Mattingly zum Interims-Manager für den Rest der Saison. Zum Coaching Staff gehören nun Dusty Wathan als Bench Coach sowie Anthony Contreras, zuvor Manager in Triple-A, als Third Base Coach. Thomsons Entlassung markiert das Ende einer außergewöhnlich erfolgreichen Ära. Mit einer Winning Percentage von .568 führt er die Phillies-Historie unter Managern mit mindestens drei Saisons an. Er übernahm 2022 ein 22-29-Team, das letztlich die World Series erreichte, gewann 2023 90 Spiele bis zum Game 7 der NLCS und holte 2024 sowie 2025 back-to-back Division Titles und das erstmals seit 2010/11. Mattingly bringt zwölf Managerseason mit, davon fünf bei den Dodgers und sieben bei den Marlins. Seine Gesamtbilanz von 889-950 sowie zwei Playoff-Series-Wins in vier Versuchen zeichnen ein durchwachsenes Bild für einen Mann, der nun eine krisengebeutelte Phillies-Mannschaft stabilisieren soll.
Giants Corner
Nach ihrem erfolgreichen Homestand (4-2) reisten die Giants nach Philadelphia um dort eine 3er-Serie gegen die Phillies zu spielen. Der Off-Day kam etwas zur Unzeit, da die Giants übers Wochenende, und gerade mit dem come-from-behind Sieg am Sonntag gegen die Marlins etwas Schwung aufgebaut hatten. Zarte Pflänzchen gehen im Flugzeug gerne wieder ein. Außerdem feuerten die Phillies am Montag ihren Manager, was natürlich nur bedeuten konnte, dass es für die Giants nicht einfacher werden würde, wenn die Phillies ihrerseits mit frischem Schwung und dem "neuen Trainer Effekt" in die Serie gehen. Und natürlich kam es genau so und die Giants spielten die Aufbaumannschaft und verloren die Serie mit 0-3. Im ersten Spiel der Serie ging das erste Mal in dieser Saison ein Phillies Starter bis ins 7. Inning und die Giants brachten keinen Run auf das Scoreboard. Spiel 2 und 3 mussten dann als Doubleheader am Donnerstag gespielt wurden und die Giants verloren beide Spiele mittels Walkoff, das zweite Spiel nach 9 und das dritte nach 10 Innings. Im dritten Spiel hätten sie sogar im oberen 10. Inning die Möglichkeit gehabt einen Run zu scoren, aber der automatic Runner, Drew Gilbert, wurde vom Third-Base Coach an der dritten Base gestoppt, aber er hätte wohl easy scoren können... Danach scorte keiner mehr in diesem Inning und die Phillies brachten ihren Runner im unteren 10. Inning nach Hause. Die Phillies schlugen die Giants mit 16-7 und mein Script fand für diese Serie keinen Spieler, der die Kriterien eines offensiven Highlights erfüllen würde. Lasst uns die Serie als schnell vergessen, hoffen dass es in Tampa Bay besser wird und schauen wir mal ob das jetzt die Initialzündung für die Phillies war und sie das Ruder in dieser Saison doch noch rumreißen können.
Zur Wochenendserie ging es für die Giants dann zu den Rays und wurden konsequenterweise auch dort gesweeped. Die Spiele waren alle keine Blowouts und das Pitching hielt die Giants bei den meisten Spielen in contention, leider schaffte es die Offense nicht genug support zu generieren. Die bezeichnenste Szene des Wochenendes war wohl der nicht-Homerun von Heliot Ramos im Spiel am Samstag, der die Giants in Führung gebracht hätte und evtl für ein wenig Momentum sorgen hätte können. Aber hätte-hätte-Fahrradkette. Recht viel mehr gibt es zu einem 0-6 Roadtrip auf dem man 9:26 outgescored wurde nicht zu sagen. Naja eigentlich gäbe es viel zu sagen, Casey Schmitt spielt weiterhin gut, aber die Besserverdiener im Infield machen es schwer ihm einen konstanten Platz im Lineup zu geben. Vielleicht sollte man einem davon mal eine Pause geben, aber sie wollen sich offensichtlich aus der Krise spielen. Auf Catcher spielt, seit der Verletzung von Susac, wieder vor allem Patrick Bayley. Er sollte wirklich mal besser als (.152/.221/.190). Was macht unser Third Base Coach denn da immer? Immerhin wurde jetzt Bryce Eldridge hochgezogen, der in Triple-A gute Zahlen auflegte, nur seine Strikeout rate ist wohl immer noch zu hoch, weshalb er erst jetzt den call-up bekam. Ich habe ihn mir gleich in mein Fantasy Team geholt, es kann also nur gut werden!
Giants Stats
Standings
- Gesamt: 13-21 (#27 in MLB) | L10: 2-8 | Streak: L6
- NL West: #5 | GB: 8.0 | WCGB: 7.0
- Home: 7-9 | Away: 6-12
- Run Differential: -34 (#29 in MLB)
Offense
- AVG: .243 (#13 in MLB) | OPS: .642 (#29 in MLB)
- HRs: 19 (#30 in MLB) | HR-Leader: Casey Schmitt (4)
- Runs: 106 (#30 in MLB) | SB: 9 (#30 in MLB)
Pitching
- ERA: 3.87 (#10 in MLB) | WHIP: 1.32 (#16 in MLB)
- Strikeouts: 276 (#20 in MLB)
Best Hitters – Last 7 Days
- Luis Arraez | 7/25 (0.280) | 3 2B | 3 RBI
- Casey Schmitt | 8/23 (0.348) | 1 3B | 2 RBI
- Rafael Devers | 4/20 (0.200) | 2 2B | 2 RBI
Best Pitchers – Last 7 Days
- Tyler Mahle (3.5.) | 5.1 IP | 0 ER | 5 K | 1 BB | GS 64
- Logan Webb (30.4.) | 7.0 IP | 1 ER | 6 K | 2 BB | GS 63
- Robbie Ray (1.5.) | 6.1 IP | 3 ER | 5 K | 0 BB | GS 58
Stats Corner
Top 5 Teams – Last 15 Games
- New York Yankees | 13-2 | 0.867
- Chicago Cubs | 12-3 | 0.800
- Atlanta Braves | 12-3 | 0.800
- Chicago White Sox | 10-5 | 0.667
- Tampa Bay Rays | 10-5 | 0.667
Top Hitters – Last 7 Days
- Kazuma Okamoto (TOR) | OPS 1.037 | 4 HR | 11 RBI | 30 PA
- Byron Buxton (MIN) | OPS 1.303 | 5 HR | 7 RBI | 32 PA
- Alec Burleson (STL) | OPS 1.225 | 2 HR | 11 RBI | 31 PA
- Jordan Walker (STL) | OPS 1.098 | 2 HR | 11 RBI | 31 PA
- Mickey Moniak (COL) | OPS 1.349 | 3 HR | 6 RBI | 22 PA
Top Pitchers – Last 7 Days
- Ranger Suarez (BOS, 27.04.) | 8.0 IP | 0 ER | 10 K | 1 BB | GS 89
- Jesús Luzardo (PHI, 28.04.) | 7.0 IP | 0 ER | 8 K | 0 BB | GS 81
- Max Meyer (MIA, 2.05.) | 7.0 IP | 0 ER | 7 K | 1 BB | GS 81
- Chase Burns (CIN, 3.05.) | 7.0 IP | 0 ER | 7 K | 1 BB | GS 77
- Gavin Williams (CLE, 29.04.) | 7.2 IP | 0 ER | 9 K | 0 BB | GS 76
Vorschau auf die kommende Woche
Am Anfang der kommenden Woche spielen die Reds bei den Cubs, die Braves bei den Mariners, die Brewers bei den Cardinals und die Dodgers in Houston. Ich werde mir vermutlich die Serie der Brewers bei den Cardinals genauer ansehen. Analog zum Matchup der Reds gegen die Pirates letzte Woche.
Am Wochenende spielen dann die Braves bei den Dodgers, die Yankees bei den Brewers, die Cardinals bei den Padres und die Tigers bei den Royals. Hier führt wohl kein Weg daran vorbei sich die Serie der Braves bei den Dodgers genauer anzusehen. Sind die Braves for real? Wir werden es nächste Woche sehen.
Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!
Wenn du dich zum Artikel austauschen möchtest, schreibe mir gerne eine E-Mail oder kommentiere auf Social Media . Zusätzlich kannst du den Newsletter abonnieren, dem Discord beitreten oder das Projekt direkt unterstützen.