Rückblick auf Woche 4 in der MLB

Published on 20 April 2026 by Stefan Dillinger
Inhalt

Liebe Baseballgemeinde, willkommen zum Rückblick auf Woche 4 in der Major League Baseball.

Nochmal eine kurze Meldung aus dem Maschinenraum:

  1. Die Statistiktabellen sind jetzt in Listen umgewandelt, sie sehen damit im Blog und im Newsletter gleichermaßen sauber und lesbar aus, egal auf welcher Plattform oder in welchem Browser.
  2. Ab sofort erscheint jeden Morgen um 7:30 Uhr automatisch ein neuer Shortpost auf der Website: das MLB Morning Briefing. Darin findet ihr die Ergebnisse der Nacht, die Top 3 Hitters und Top 3 Pitchers sowie direkte Links zu den Highlight-Videos der jeweiligen Spiele. Ihr könnt einfach auf ein Ergebnis klicken und ihr landet direkt bei den Highlights und Condensed Games.

Jetzt aber wieder zum sportlichen und den Standings. Auch diese Woche haben wir wieder 2 Serien die am Montag enden. Zum einen die Serie der Dodgers in Denver und zum Anderen die Serie der Tigers in Boston. Das Spiel beginnt schon um 17:10, traditionell zum Boston Marathon. Also wenn ihr das hier lest, wird das Spiel entweder schon vorbei sein oder gerade laufen.

Standings

American League East

Die New York Yankees (13-9, +28) führen die AL East wieder an. Nach einem 5-Spiele Losing Streak vorletzte Woche haben sie sich mit einer Bilanz von 5-5 in den letzten 10 Spielen wieder stabilisiert. Direkt dahinter die Tampa Bay Rays (12-9, -6) Eine 7-3-Bilanz in den letzten zehn Spielen klingt zwar gut, aber bei einem Run Differential von -6 spielen sie aktuell etwas besser als erwartet. Die Baltimore Orioles (10-12, -7) stecken im Mittelfeld der Division fest. Am Ende rangieren die Toronto Blue Jays (8-13, -26) und die Boston Red Sox (8-13, -15) gleichauf. Das pitching der Red Sox ist aktuell noch zu shaky. Garret Crochet war Anfang der Woche schlecht und gab 11ER im Spiel gegen die Twins ab, Ranger Suarez war dann aber Ende der Woche im Spiel gegen die Tigers überragend (8.0 IP | 4 K | 0 ER | GS 81). Gestern war dann wieder Crochet auf dem Mound und gab in 5IP wieder 5ER und 2HR ab.

American League Central

Die Cleveland Guardians (13-10, +0) führen die AL Central mit einem Run Differential von exakt null an. Gerade haben sie die Serie gegen die Orioles mit 3-1 gewonnen. In der Serie konnte José Ramírez mit einem OPS von 1.925 bei 3 HR und 4 RBI überzeugen. Das aktuell heißeste Team der Division sind aber die Detroit Tigers (12-10, +19) mit einer Bilanz von 8-2 in den letzten zehn Spielen. Die Minnesota Twins (11-11, +12) sind ausgeglichen auf dem Papier, haben aber zuletzt vier Spiele in Folge verloren und driften gerade ein bisschen nach unten ab. Unten in der Division kämpfen die Chicago White Sox (8-14, -31) und die Kansas City Royals (7-15, -32) um die rote Laterne. Die Royals sind auf einem L7-Streak und haben von 22 Spielen nur sieben gewonnen. Bei den White Sox gibt es mit Munetaka Murakami einen Lichtblick. In seinen ersten Spielen in der MLB hat er mehr Homeruns geschlagen als ein gewisser Shohei Ohtani zur gleichen Zeit. Außerdem Schlug er letzte Woche den ersten Grand Slam seiner Karriere. Die Royal hingegen sind offensiv alles andere als in Fahrt und haben gerade die Serie gegen die Yankees per sweep verloren. Sie schlagen aktuell mit einem Avg von .218 (#27) und haben einen OPS von .635 (#28).

American League West

Die Texas Rangers (11-11, +10) und die Athletics (11-11, -19) haben dieselbe Bilanz und teilen sich den ersten Platz der Division. Die Rangers mit positivem Run Differential, die Athletics mit -19. Dass Oakland überhaupt bei .500 steht, ist daher bemerkenswert. Ihr expected Win/Loss ist auch bei 9-13, daher performen sie zur Zeit etwas über. Die Los Angeles Angels (11-12, +11) haben mit 115 erzielten Runs überraschenderweise die offensivstärkste Mannschaft der Division. Die Seattle Mariners (10-13, +6) haben zuletzt zwei Spiele in Folge gegen die Rangers gewonnen und ein positives Run Differential, haben zuvor aber auch einen Sweep gegen die Padres einstecken müssen. Und dann sind da die Houston Astros (8-15, -19), 8 der letzten 10 Spiele verloren. Darunter ein Sweep gegen die Cardinals, da helfen auch 3 HR und 3 RBI von Yordan Alvarez nichts.

National League East

Die Atlanta Braves (15-7, +57) erfüllen gerade das, was ich noch in der Vorschau gehofft hatte. 122 Runs erzielt und nur 65 kassiert, das ist überragend. Jetzt am Wochenende haben sie die Phillies gesweept. Dahinter ist die NL East ein Durcheinander ohne klare Nummer zwei. Die Miami Marlins (10-12, -1) und die Washington Nationals (10-12, -13) teilen sich Platz zwei mit identischer Bilanz. Die Nationals liegen mit 121 erzielten Runs nur einen Run hinter den Braves auf Platz 2 dieser Statistik, leider ist ihr Pitching anfällig und sie kassieren ligaweit mit 134 die zweitmeisten Runs. Die Philadelphia Phillies (8-13, -38) haben keinen guten Start und eine Bilanz von 2-8 in den letzten 10 Spielen (Serien gegen die Braves und Cubs verloren). Und die New York Mets (7-15, -25) sind aktuell das Gesprächsthema der Liga, denn sie reiten aktuell eine 11-Spiele Niederlagenserie.

National League Central

Die NL Central ist stark und eng zugleich. Alle Teams stehen bei einer Bilanz über .500 und nur durch 1.5 Spiele getrennt. Die Cincinnati Reds (14-8, -8) führen die Division an, aber ihr Run Differential von -8 ist auffällig. Wer bei negativer Differenz vorne liegt, gewinnt zu viele knappe Spiele. Das gleiche gilt für die St. Louis Cardinals (13-8, -8) ein halbes Spiel dahinter. Sie haben zwar ebenfalls eine starke Bilanz, aber ebenfalls ein negatives Run Differential. Dass zwei der drei besten Teams der Division ein negatives Run Differential haben, kann ein Hinweis für die Zukunft sein. Die Pittsburgh Pirates (13-9, +25) und die Chicago Cubs (12-9, +30) sind dagegen die Teams, deren Zahlen zusammenpassen. Pittsburgh ist offensiv gut (113 Runs, #6), Chicago ist gerade auf einem fünfspieligen Winning Streak und hat das beste Run Differential der Division. Die Milwaukee Brewers (12-9, +19) sind ebenfalls solide und wenn sie, wie letzes Jahr, wieder zu einen Hot-Streak ansetzen, können sie sich leicht wieder an die Spitze der Division setzen.

National League West

Wenn man sich die Bilanz der leztten 15 Spiele ansieht, stehen 3 Teams aus der NL West in den Top 5 dieser Statistik (siehe weiter unten unter Stats Corner). Die Los Angeles Dodgers (15-6, +48) haben die beste Bilanz in der National League, ein Run Differential von +48 nach 21 Spielen und nur 73 kassierte Runs (#2 in der MLB). Das ist beängstigend. Die San Diego Padres (15-7, +17) sind aktuell das heißeste Team der Liga, 9-1 in den letzten zehn Spielen, 13-2 in den letzen 15. Sie sind nicht nur das heißeste Team der Liga sondern haben, mit Mason Miller, auch den besten Closer der Liga. In 11.1IP hat er nur 2H bei 27SO zugelassen. Dahinter kommen die Arizona Diamondbacks (13-9, -3). Die San Francisco Giants (9-13, -21) und die Colorado Rockies (9-13, -10) liegen beide 6,5 Spiele zurück am Ende der Division. Bei den Rockies ist das nicht überraschend, aber die Giants müssen langsam in Fahrt kommen.

Serien der Woche

Diese Woche werden die Serien der Woche etwas Mets-lastig, denn sie spielen bei den Dodgers und bei den Cubs. Zum Anfang der Woche hatten sie schon einen kleinen Losing Streak, der sich - kleiner Spoiler - über die Woche noch verschlechtern sollte...

New York Mets @ Los Angeles Dodgers

Die Mets (7-9) reisten also mit einer fünf Spiele Niederlagenserie zu den Dodgers (11-4). Während des Losing Streaks erzielte New York lediglich neun Runs, sechs davon in einem einzigen Spiel. Trotz eines 2,44 FIP kämpfte David Peterson in seinen letzen drei Starts mit einem 6,14 ERA. Nolan McLean (2,70 ERA, 2,76 FIP) präsentierte sich hingegen als verlässliche Stütze der Rotation. Auf der Gegenseite warteten Justin Wrobleski, Yoshinobu Yamamoto sowie Shohei Ohtani, der mit einem makellosen 0,00 ERA in die Serie ging.​​​​​​​​​​​​​​​​

Und besser hätte man die Einleitung nicht schreiben, bzw. auf das erste Spiel münzen können. Justin Wrobleski lieferte die beste Leistung seiner Karriere ab, als er die Mets über acht scoreless Innings mit lediglich zwei Hits und 90 Pitches dominierte und die Dodgers zu einem 4:0-Sieg führte, während David Peterson auf der Gegenseite von Beginn an kämpfte. Nachdem Peterson die ersten vier Dodgers auf Base lies, rettete er sich durch drei Strikeouts, kassierte jedoch im dritten Inning einen Three-Run Homerun von Andy Pages (5). Peterson verließ das Spiel nach fünf Innings mit vier zugelassenen Runs bei elf Dodgers, die sicher die Bases erreichten.​​​​​​​​​​​​​​​​ Mets Losing Streak: 6

Yoshinobu Yamamoto und Nolan McLean lieferten sich am Dienstagabend dann ein beeindruckendes Pitchers’ Duel. Beide Starter kassierten im ersten Inning je einen Run, Francisco Lindor traf per Leadoff-Homerun, Will Smith leitete den Dodgers-Run per Double ein, und ließen danach kaum noch etwas zu. Yamamoto warf 7⅔ Innings mit sieben Strikeouts bei vier Hits und einem Walk (104 Pitches), McLean acht Strikeouts in sieben Innings bei zwei Hits (95 Pitches). Den entscheidenden Moment lieferte Kyle Tucker im achten Inning, als er nach einem intentional Walk für Shohei Ohtani (On-base-Streak: 48 Spiele) einen RBI-Single hinter die dritte Base dunkte. Blake Treinen hielt die Mets in Schach, Alex Vesia schloss mit einem perfekten neunten Inning (3 Strikeouts, 10 Pitches) zum 2:1-Sieg ab.​​​​​​​​​​​​​​​​ Mets Losing Streak: 7

Die Dodgers feierten dann im letzten Spiel der Serie am Jackie Robinson Day mit einem dominanten 8:2-Sieg den Sweep gegen die Mets. Shohei Ohtani lieferte einen makellosen Start ab: sechs Innings, zwei Hits, ein Earned Run, zehn Strikeouts. Den einzigen Makel ließ er im fünften Inning zu, nachdem ein Baserunning-Fehler der Mets eine größere Gefahr zunächst entschärft hatte. Offensiv trugen Hyeseong Kim, Teoscar Hernández, Dalton Rushing mit einem Grand Slam gegen Devin Williams sowie Kyle Tucker je einen Home Run bei. Mets Losing Streak: 8

New York Mets @ Chicago Cubs

Dann ging es für die Mets nach Chicago, wo die Cubs die Mets zu einer dreiteiligen Heimserie in Wrigley Field empfingen. Und die Cubs demontierten die Mets gleich im ersten Spiel mit 12:4 und verlängerten deren Niederlagenserie auf neun Spiele. In diesem Zeitraum wurden die Mets mit 56:16 Runs outgescored. Chicago startete gleich explosiv. Ein 3R HR von Moisés Ballesteros machte aus einem 1:0 bereits ein 4:0 nach dem ersten Inning. Nico Hoerner ergänzte mit seinem dritten Saisonhomer und glänzte defensiv mit zwei spektakulären Plays. Ian Happ stellte im achten Inning mit einem Towering Shot auf 12:3. Edward Cabrera überstand sechs Innings mit acht Hits und drei Runs. Mets Losing Streak: 9

Am Samstag verloren die Mets dann auch ihr zehntes Spiel in Folge mit 2:4. Freddy Peralta und Jameson Taillon lieferten sich über weite Strecken ein ausgeglichenes Duell, ehe im sechsten Inning die Entscheidung fiel. Nach zwei Walks an Ian Happ und Seiya Suzuki brachte sie Carson Kelly mit einen Three-Run Home Run nach Hause. Im achten Inning verpassten die Mets trotz eines Throwing Errors von Nico Hoerner die Chance zur Aufholjagd, als Mark Vientos mit einem Double-Play die Rally beendete.​​​​​​​​​​​​​​​​ Mets Losing Streak: 10

Und gestern sah es lange Zeit so aus, als könnten die Mets ihren Losing-Streak endlich beenden. Aber natürlich kam es anders und die Cubs feierten ihrererseits beim 2:1-Walkoff-Sieg nach zehn Innings ihren fünften Erfolg in Serie. Pete Crow-Armstrong erzielte den entscheidenden Run, nachdem Michael Conforto im neunten Inning mit einem First-Pitch-Double den Ausgleich gegen Closer Devin Williams erzwungen hatte. Nico Hoerner beendete die Partie mit einem Sacrifice Fly. Mets Losing Streak: 11

Around the League

  • Die Serie der Yankees bei den Angels hatte ich jetzt zum Anfang der Woche nicht als das Highlight auf dem Schirm dass es letztendlich wurde. Vor allem offensiv war es spektakulär und die Superstars der beiden Teams lieferten ab. Mike Trout schlug 5 HRs und 9 RBIs und Aaron Judge steuerte 4 HRs und 5 RBIs bei. Am Ende war es ein Serien Split in dem die Angels die Yankees 32:21 ausscorten.
  • Baltimore-Manager Craig Albernaz erlitt durch einen Foul Ball im Dugout sieben Knochenbrüche im Wangenbereich sowie einen gebrochenen Kiefer. Eine Operation blieb ihm zwar erspart, doch sechs Wochen Schonkost und körperliche Schonung stehen bevor. Trotzdem kehrte er bereits am Folgetag wieder ins Dugout zurück, auch wenn die Orioles jenes Spiel gegen Arizona mit 4:3 verloren.
  • Christian Yelich zog sich eine Zerrung des Adduktors zweiten Grades zu und verließ das Spiel gegen Washington im fünften Inning, als die Brewers 8:6 verloren. Die Verletzung wird ihn mindestens einen Monat außer Gefecht setzen. Mit Ausfällen von Jackson Chourio, Andrew Vaughn, Quinn Priester und Jared Koenig ist es für die Brewers aktuell eine schwere Phase.
  • Die Detroit Tigers einigten sich mit dem 21-jährigen Infielder Kevin McGonigle auf eine achtjährige Vertragserweiterung ab 2027, die ihm garantiert $150 Millionen mit potenziellen Bonussen bis $160 Millionen einbringt. In 17 Major-League-Spielen erzielte McGonigle einen wRC+ von 162 bei einer Slashline von .311/.417/.492 mit einem Home Run.
  • Jarren Duran zeigte einem Fan während Bostons 6:0-Niederlage gegen Minnesota am Dienstag eine obszöne Geste, nachdem dieser ihm nahegelegt hatte, sich selbst umzubringen. Die Twins und MLB führten eine Untersuchung durch. Duran, der in einer Netflix-Serie seine schwere Depression und seinen Suizidversuch offenbarte, spielte am Mittwoch alle neun Innings in left field, ging null für fünf At-Bats in Bostons 9:5-Sieg.​​​​​​​​​​​​​​​​
  • Die Players Association feuerte ihren Chief Operating Officer Xavier James und HR-Leiter Michael O’Neill, nachdem eine interne Untersuchung Unregelmäßigkeiten aufdeckte. Dies folgte Tony Clarks Rücktritt im Februar. Das Justizministerium ermittelt gegen die MLBPA wegen mutmaßlicher finanzieller Unregelmäßigkeiten, darunter die geschlossene Players Way-Initiative mit über zehn Millionen Dollar Ausgaben. Chris Capuano übernahm als neuer COO. Das ist kein gutes Zeichen nachdem ja der aktuelle CBA am 1. Dezember mit ungelösten Fragen zum Salary Cap endet.​​​​​​​​​​​​​​​​
  • Jose E. Feliciano und Kwanza Jones sicherten sich die Übernahme der San Diego Padres für $3,9 Milliarden. Das ist ein Major-League-Rekord, der Steve Cohens $2,42-Milliarden-Kauf der New York Mets von 2020 deutlich übertraf. Feliciano, Mitbegründer von Clearlake Capital mit einem geschätzten Nettowert von $4,4 Milliarden, setzte sich gegen Daniel Friedkin, Tom Gores und Joe Lacob in der finalen Verhandlungsrunde durch. Seine strategische Fokussierung auf die Entwicklung junger Talente unterschied sich markant von Todd Boehly’s kostspieliger und zunehmend kontroversen Chelsea-Strategie. Für die Padres mit $201 Millionen Payroll an zehnter Stelle der MLB plante Feliciano eine Modernisierung des Minor-League-Systems.​​​​​​​​​​​​​​​​

Giants Corner

Standings

  • Gesamt: 9-13 (#22 in MLB) | L10: 5-5 | Streak: L1
  • GB: 6.5 | Home: 3-7 | Away: 6-6
  • Run Differential: -21 (#25 in MLB)

Offense

  • AVG: .251 (#9 in MLB) | OPS: .658 (#26 in MLB)
  • HRs: 13 (#29 in MLB) | HR-Leader: Willy Adames (3)
  • SB: 5 (#30 in MLB)

Pitching

  • ERA: 4.15 (#20 in MLB) | WHIP: 1.32 (#15 in MLB)
  • Strikeouts: 195 (#12 in MLB)

Best Hitters – Last 7 Days

  • Heliot Ramos | 6/20 | 2 2B | 2 HR | 7 RBI
  • Casey Schmitt | 6/26 | 2 2B | 1 HR | 3 RBI
  • Matt Chapman | 8/27 | 1 2B | 5 RBI

Best Pitchers – Last 7 Days

  • Landen Roupp (16.4.) | 6.0 IP | 0 ER | 6 K | 2 BB | GS 74
  • Robbie Ray (14.4.) | 5.0 IP | 2 ER | 6 K | 4 BB | GS 57
  • Robbie Ray (19.4.) | 6.0 IP | 3 ER | 7 K | 1 BB | GS 52

Die letzte Woche konnten die Giants mit 3-3 abschließen, aber vieles fühlte sich besser an als in den ersten Wochen.

Vor der Serie bei den Nationals hatten die Giants zwei Veränderungen im Outfield getätigt: Harrison Bader und Jared Oliva kamen mit Verletzungen auf die IL und Drew Gilbert und Will Brennan wurden aus der AAA hochgezogen. Außerdem ist die Situation auf der Catcher-Position aktuell auch eine interessante. Hier stehen Bayley und Susac in Konkurrenz. Bayley ist defensiv überragend, aber offensiv mehr als zweifelhaft, er schlägt nur .151 mit einem OPS von .362. Daniel Susac hingegen schlägt .478 mit einem OPS von 1.152. In den nächsten Wochen wird es spannend zu sehen sein, wem Vitello den Vorzug gibt.

Allerdings begann die Woche für die Giants wieder einmal frustrierend. Man hatte gehofft, dass im hitterfreundlichen Ballpark von Cincinnati offensiv etwas mehr gehen könnte, aber gerade in den ersten beiden Spielen fand die Offensive nicht statt. Im letzten Spiel der Serie konnte dann wenigstens Landen Roupp mit einer starken Performance (GS 74 | 6.0 IP | 6 K | 0 ER) den 3:0-Sieg sichern. Zum Ende der Serie konnten wir nicht nur einen wichtigen Getaway-Sieg einfahren, sondern es wurde auch auf dem Feld etwas emotional. Ein Konflikt aus dem Spiel am Mittwoch zog sich ins Spiel am Donnerstag und führte zu 2 HBP und am Ende zu einem kleinen Brawl. Solche emotionalen Ausbrüche können ja durchaus als Katalysator wirken, mal sehen wie sich das auswirken wird. Für die Serie in Washington war es jedenfalls schon mal nicht negativ.

Denn dort konnten die Giants die Serie gewinnen. Die ersten beiden Spiele konnten gewonnen werden (10:5 und 7:6), das zweite sogar in extra Innings. Das letzte Spiel am gestrigen Sonntag ging dann leider wieder verloren; dort war das Wetter aber auch so kalt wie die Schläger. In den ersten beiden Spielen sammelten die Giants 31 Hits und 4 Homeruns. Vor allem Heliot Ramos überzeugte mit 2 HRs, 6 RBI und einem OPS von 1.467.

Diese Woche geht es dann zu Hause gegen die Dodgers (15-5) und die Marlins (9-12). In den ersten 4 Spielen geht es gleich gegen 4 Top-Pitcher: Yamamoto, Ohtani, Glasnow, Alcantara. Wobei Alcantara nach seinem heißen Start in den letzten beiden Starts auch etwas abgekühlt ist.

Stats Corner

Top 5 Teams – Last 15 Games

  1. San Diego Padres | 13-2 | 0.867
  2. Los Angeles Dodgers | 11-4 | 0.733
  3. Cincinnati Reds | 10-5 | 0.667
  4. Atlanta Braves | 10-5 | 0.667
  5. Arizona Diamondbacks | 10-5 | 0.667

Top Hitters – Last 7 Days

  1. Mike Trout (LAA) | OPS 1.427 | 5 HR | 9 RBI | 32 PA
  2. Jeremiah Jackson (BAL) | OPS 1.217 | 4 HR | 11 RBI | 27 PA
  3. Aaron Judge (NYY) | OPS 1.222 | 5 HR | 7 RBI | 30 PA
  4. Munetaka Murakami (CWS) | OPS 1.405 | 4 HR | 9 RBI | 28 PA
  5. Trent Grisham (NYY) | OPS 0.971 | 3 HR | 10 RBI | 23 PA

Top Pitchers – Last 7 Days

  1. Ranger Suarez (BOS, 17.04.) | 8.0 IP | 0 ER | 4 K | 1 BB | GS 81
  2. Justin Wrobleski (LAD, 13.04.) | 8.0 IP | 0 ER | 2 K | 0 BB | GS 80
  3. Mick Abel (MIN, 14.04.) | 7.0 IP | 0 ER | 10 K | 0 BB | GS 79
  4. Gavin Williams (CLE, 18.04.) | 7.0 IP | 1 ER | 11 K | 1 BB | GS 77
  5. Parker Messick (CLE, 16.04.) | 8.0 IP | 2 ER | 9 K | 2 BB | GS 77

Vorschau auf die kommende Woche

Am Anfang der nächsten Woche stehen, wenn man nur nach der Summe der Siege geht folgende interessanten Serien an: Cincinnati Reds (14W) @ Tampa Bay Rays (12W), Atlanta Braves (15W) @ Washington Nationals (10W). Ansonsten spielen die Dodgers bei den Giants, die Brewers bei den Tigers und die Yankees in Boston.

Zum Wochenende spielen dann die San Diego Padres (15W) @ Arizona Diamondbacks (13W), Chicago Cubs (12W) @ Los Angeles Dodgers (15W) und die Mets zu Hause gegen die Rockies (werden sie dann ihren Losingstreak beenden können?) und die Yankees bei den Astros.

Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!

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