Woche 20 Recap
3352 Wörter | 14 min Lesezeit
Inhalt
Liebe Baseballgemeinde, willkommen zum Rückblick auf Woche 20 in der Major League Baseball.
Standings
American League East
Die Tampa Bay Rays thronen souverän an der Spitze der AL East (71-46, +46 Run Differential) und sind mit sechs Siegen in Folge und 12 Siegen aus den letzten 15 Spielen das heißeste Team der Liga, inklusive Sweeps gegen die Colorado Rockies und die Seattle Mariners in der letzten Woche. Drew Rasmussen lieferte mit 7.0 shutout innings, 8 Strikeouts und nur 2 Walks den Top-Start der Woche ab. Dahinter folgen die New York Yankees (66-52, +82), die in einer durchwachsenen Woche bei 3-3 landeten und einen Sieg Vorsprung auf die Boston Red Sox (64-53, +84) verteidigen, wobei Boston sogar das bessere Run Differential hat. Wilyer Abreu setzte für die Red Sox mit sieben Hits in 16 At-Bats, drei Homeruns und einem OPS von 1.584 ein Ausrufezeichen und war damit der Top-Hitter der Woche; Bostons run wurde vom Sweep zu Hause gegen die Chicago White Sox getragen. Auf Platz vier liegen die Baltimore Orioles (57-61, -33), deren Rückstand auf die Spitze bereits 14.5 Spiele beträgt. Schlusslicht sind die Toronto Blue Jays (56-63, -59); immerhin lieferte Dylan Cease mit 7.0 innings, 0 Runs und 10 Strikeouts den ligaweiten Top-Start der Woche und hielt damit die einzige positive Nachricht der Woche fest.
American League Central
An der Spitze der AL Central stehen die Chicago White Sox (61-56, +37), die trotz einer mäßigen Woche (2-4) den ersten Platz behaupten, weil die Teams dahinter, vorallem die Gaurdians, schwächeln. Nur 3.5 Spiele dahinter folgen nun die Detroit Tigers (58-60, +87) mit dem besten Run Differential der Division. Dillon Dingler (bester Name der MLB ;)) untermauerte die aktuell gute Form der Tigers mit acht Hits in 26 At-Bats, drei Homeruns und einem OPS von 1.072 als Top-Hitter der Woche. Die Minnesota Twins (58-61, -35) und die Cleveland Guardians (58-61, -27) teilen sich mit identischer Bilanz Platz drei. Die Twins verloren ebenfalls in 2-4-Manier, während Cleveland mit 1-5 die schwächste Woche der Division hinlegte. Sie wurden von den Mets gesweept und verloren am Wochenende die Serie im Süden von Chicago. Es wird Zeit, dass sie sich stabilisieren, sonst wird das 2026 nichts mit den Playoffs. Die Kansas City Royals (49-70, -110) bilden mit 13 Spielen Rückstand das Schlusslicht, überzeugten individuell aber gleich doppelt: Jac Caglianone verbuchte in 23 At-Bats elf Hits (.478), schlug zwei Homeruns und sammelte sieben RBI, während Noah Cameron mit 8.0 shutout innings, nur einem Run und neun Strikeouts einen Top-Start gegen die Twins ablieferte.
American League West
Die Houston Astros (60-59, -28) führen die AL West trotz negativem Run Differential und einer schwachen Woche (2-4) hauchdünn an. Nur ein halbes Spiel dahinter lauern die Texas Rangers (59-59, -33), die die Spitzenposition jederzeit übernehmen könnten, die Division bleibt damit die engste der Liga, wenngleich nur ein Team über .500 liegt. Die Seattle Mariners (56-63, -19) stecken mit vier Niederlagen in Folge und einer 1-5-Woche (Serienniederlagen gegen die Tigers und Rays) in der Krise und fallen auf Platz drei zurück. Die Athletics (47-71, -164) liegen zwar bereits 12.5 Spiele zurück, sind aber vor allem wegen ihrer Form der vergangenen 15 Spiele auffällig: Mit 3-12 stellen sie ligaweit das schwächste Team überhaupt. Lagen sie Anfang Juli noch mitten im Rennen um den Divisionssieg, haben sie in den letzten Wochen ordentlich an Boden verloren. Schlusslicht sind die Los Angeles Angels (45-73, -91), 14.5 Spiele hinter der Spitze. Die Bilanz bleibt fast fünf Siege unter dem, was der Run Differential erwarten ließe, und auch in den letzten 15 Spielen gehören die Angels mit 4-11 zu den schwächsten Teams der Liga.
National League East
Die Atlanta Braves (71-47, +120) dominieren die NL East mit dem besten Run Differential der gesamten Liga und fegten zu Hause auch gleich die Miami Marlins mit 3-0 vom Feld. Damit haben sie wohl ihre Schwächephase von Juni/Juli überwunden. Die Philadelphia Phillies (63-56, 0) folgen mit ausgeglichenem Run Differential auf Platz zwei. Jesús Luzardo lieferte mit 8.0 shutout innings, 0 Runs und sieben Strikeouts den Top-Start der Woche. Die Miami Marlins (60-59, +15) rutschten trotz Platz drei mit 2-4 in der Wochenbilanz leicht ab, kassierten dabei unter anderem den Sweep gegen Atlanta. Die Washington Nationals (59-61, +24) folgen auf Platz 4 der Division und gewannen drei Spiele in Folge, inklusive eines Sweeps zu Hause gegen die Cincinnati Reds. Schlusslicht bleiben die New York Mets (52-67, -43), die trotz der schwächsten Gesamtbilanz der Division mit 5-1 die beste Wochenform aller fünf Teams hinlegten und dabei die Cleveland Guardians auswärts sweepten.
National League Central
Die Milwaukee Brewers (74-44, +141) sind mit dem besten Run Differential der Major Leagues und einer starken 5-2-Woche das Maß aller Dinge in der NL Central und hatten dieses Jahr noch keine richtige Schwächephase. Die Chicago Cubs (69-50, +107) waren mit 6-1 sogar noch stärker unterwegs, sweepten zu Hause die Los Angeles Dodgers und nähern sich der Spitze langsam auf 5.5 Spiele an. Die einst so starke Division, in der kein Team unter .500 lag hat sich also in 2 Gruppen geteilt, denn mit deutlichem Abstand folgen die St. Louis Cardinals (59-59, -8) auf Platz drei, Alec Burleson lieferte mit fünf Hits in 20 At-Bats, vier Homeruns und sieben RBI die Top-Hitter-Performance der Woche für ein Team, das ansonsten in der Tabelle feststeckt. Die Pittsburgh Pirates (58-62, +21) bleiben trotz positivem Run Differential fast vier Siege unter der erwarteten Bilanz zurück, das größte Minus dieser Division. Schlusslicht sind die Cincinnati Reds (56-61, -74), die zu Hause die Athletics mit 3-0 sweepten nur um dann in Washington den Sweep zu kassieren.
National League West
Die Los Angeles Dodgers (70-48, +138) führen die NL West trotz einer schwachen 1-5-Woche weiterhin klar an, auch wenn sie aktuell in einem Slump stecken und nur 5 der letzten 15 Spiele gewinnen konnten. Ihre letzten 3 Serien gegen die Red Sox, Cubs und D-Backs gingen, teils krachend, verloren. Die Arizona Diamondbacks (63-56, +5) liegen 7.5 Spiele zurück, punkteten aber mit Mitch Bratt, der als Top-Starter der Woche 7.0 innings warf, keinen Run zuließ bei 9 SO. Die San Diego Padres (62-57, -10) gehören mit einer 11-4-Bilanz in den letzten 15 Spielen zu den fünf heißesten Teams der gesamten Liga, das ist Platz zwei hinter den Rays. Die San Francisco Giants (49-69, -63) verloren diese Woche 4 von Spielen und bleiben mit 21 Spielen Rückstand chancenlos auf die Spitze der Division, mehr zu den Auswirkungen der Trade Deadline weiter unten. Schlusslicht der Division sind die Colorado Rockies (46-72, -110), die immerhin mit Jake McCarthy den ligaweiten Top-Hitter der Woche stellten: 14 Hits in 27 At-Bats, drei Doubles, zwei Homeruns und ein OPS von 1.352.
Wild Card
In der American League führen die New York Yankees (66-52) das Wild-Card-Feld mit sieben Spielen Vorsprung klar an. Gejagt werden sie von den Boston Red Sox (64-53, +5,5), die aktuell 1.5 Spiele hinter ihnen liegen. Den entscheidenden dritten Platz belegen aktuell die Texas Rangers (59-59). Dahinter drängen sich gleich sechs Teams auf engstem Raum: Die Detroit Tigers, die Minnesota Twins und die Cleveland Guardians liegen zwischen einem und anderthalb Spielen zurück, den Baltimore Orioles (57-61) fehlen zwei Spiele, und die Toronto Blue Jays sowie die Seattle Mariners (je 56-63) liegen jeweils 3,5 Spiele hinter dem letzten Playoff-Ticket.
In der National League liegen die Chicago Cubs (69-50) mit sechs Spielen Vorsprung komfortabel im Playoffrennen. Die Philadelphia Phillies und die Arizona Diamondbacks teilen sich mit identischer Bilanz (63-56) den dritten Wild-Card-Platz. Nur ein Spiel dahinter lauern die San Diego Padres (62-57). Den Miami Marlins(60-59) fehlen drei Spiele, die St. Louis Cardinals (59-59) liegen 3.5 Spiele zurück, und die Washington Nationals (59-61) schließen das Feld mit einem Rückstand von 4.5 Spielen ab.
Das Feld in der National League dünnt sich also langsam aus und während in der American League nur 5 Teams (Orioles, Blue Jays, Athletics, Royals, Angels) eine Playoff-Wahrscheinlichkeit von unter 25% haben (Ich runde bei den Twins großzügig auf) sind es in der National League schon 8 Teams (Marlins, Pirates, Cardinals, Nationals, Reds, Mets, Giants, Rockies).
Serien der Woche
Los Angeles Dodgers @ Chicago Cubs
Die Spitzenserie zum Anfang letzter Woche war das Matchup der Dodgers bei den Cubs und Tarik Skubal sollte am Dienstag seinen ersten Start für die Dodgers absolvieren.
Das erste Spiel der Serie war dann gleich ein Offensivspektakel mit 6 Homeruns, welches die Cubs mit 10:5 gewannen, nachdem sie einen frühen 0:3-Rückstand nach nur fünf Pitches, verursacht durch einen Homerun von Tommy Edman, noch drehten. Matthew Boyd fing sich nach dem schwachen Start und pitchte solide bis weit ins siebte Inning. Offensiv sorgten Homeruns von Seiya Suzuki, Kevin Alcántara (sein erster in der MLB), Carson Kelly und Michael Busch für die Führung, sodass die Cubs nach dem dritten Inning bereits mit 6:3 vorne lagen. Die Dodgers verkürzten zwischenzeitlich durch einen 443-Fuß-Blast von Teoscar Hernández, ehe die Cubs im sechsten Inning mit drei weiteren Runs auf 10:5 davonzogen.
Im zweiten Spiel bezwangen die Cubs dann die Dodgers mit 5:1 und feierten damit den fünften Sieg in Folge gegen Los Angeles im Wrigley Field, während die Dodgers mit der fünften Niederlage in Serie ihren längsten Losing Streak der Saison kassierten. Neuzugang Tarik Skubal wurde vom Publikum ausgepfiffen und hielt die Cubs bis ins sechste Inning bei zwei Runs, ehe Kyle Tucker mit einem Solo-Homerun den einzigen Dodgers-Run beisteuerte. Javier Assad konterte für die Cubs mit nur vier Hits über 5.2 Innings. Dansby Swanson erzielte drei Hits, darunter einen Homerun zum 1:1-Ausgleich im dritten Inning, sein erstes Drei-Hit-Spiel seit Juni. Nico Hoerner traf im achten Inning gegen Closer Edwin Diaz und steht nun seit dem All-Star Break bei einer Slashline von .389/.405/.542 mit drei Homeruns. Mit dem Sieg erreichten die Cubs einen neuen Saisonhöchstwert von 16 Siegen über .500. Im dritten Spiel komplettierten die Cubs dann den Sweep durch einen 7:6 Sieg. Shohei Ohtani eröffnete die Partie mit einem Homerun, doch Pete Crow-Armstrong, als Designated Hitter eingesetzt, antwortete postwendend mit einem Leadoff-Homerun gegen Eric Lauer. Shōta Imanaga fing sich danach und lieferte über fünf Innings nur einen Run, sechs Strikeouts und 0 BB. Die Cubs bauten die Führung über ein 4. Inning mit drei Runs auf sechs aus, unter anderem durch Crow-Armstrongs zweiten Homerun. Nico Hoerner steuerte drei Hits bei. Im achten Inning geriet Caleb Thielbar unter Druck, Max Muncy und erneut Ohtani verkürzten auf 7:6, ehe Ryan Zeferjahn das Inning beendete. Jacob Webb beendete die Partie mit einem 1-2-3-Inning.
Nach dem Sweep standen die Cubs bei 66-49, drei Spiele hinter den Dodgers und fünf hinter den Brewers. Die MVPs der Serie waren offensichtlicherweise Pete Crow-Armstrong (OPS 1.500, 2 HR, 5 RBI) und Tarik Skubal (6.0 IP, 2 ER, 6 K, 2 BB, GS 60).
Cleveland Guardians @ Chicago White Sox
Der Kampf um die Spitze der AL Central ging am Wochenende in die nächste Runde. Die Guardians haben in den letzten Wochen allerdings etwas an Boden verloren und lagen zum Start der Serie 3 Spiele zurück.
Und sie konnten im ersten Spiel gleich wieder etwas Boden gut machen und die White Sox mit 8:2 bezwingen, angetrieben von einem effizienten Messick und einem frühen Ausrutscher im gegnerischen Pitching. Bereits im ersten Inning luden die Guardians die Bases gegen Starter Noah Schultz, ehe Angel Martinez mit einem Single zwei Runs einbrachte. Kurz darauf erzwang ein regelwidriger zweiter Mound-Visit von Manager Will Venable einen unfreiwilligen Pitching-Wechsel samt fünfminütiger Verzögerung. Im fünften Inning schlug Martinez einen Homer zum 6:1, ehe Hedges mit einem RBI-Single auf 7:1 erhöhte. Im sechsten Inning beendete Kwan mit einem Homer an den Foul-Pole seine 324-AB lange homerlose Serie zum 8:1, bevor Murakami per Solo-Homer auf 8:2 "verkürzte". Messick lieferte 7 IP mit 4 Hits, 2 ER, 1 BB und 8 K bei einem ERA von 2.57 ab.
Die White Sox setzten sich dann am Ozzie-Guillén-Tag mit 6:3 durch und glichen die Serie aus. Anthony Kay lieferte einen Start über 6 IP mit 6 Hits, 2 Runs, 1 Walk und 4 Strikeouts. Rhys Hoskins brachte Cleveland im sechsten Inning mit einem Two-Run-Homer mit 2:0 in Führung, ehe Munetaka Murakami mit seinem zweiten Homer in Folge verkürzte. Nach zwei Hit-by-Pitches von Colin Holderman brachte Tristan Peters mit einem RBI-Single die erste Führung und Chase Meidroth erhöhte auf 5:2. Trotz eines Cleveland-Runs hielten Sean Newcomb und Bryan Hudson die Führung, ehe Braden Montgomery im achten Inning auf 6:3 erhöhte.
Im dritten Spiel der Serie sicherten sich die White Sox einen 5:3-Sieg und bauten ihre Führung in der AL Central auf vier Spiele vor Cleveland und Minnesota aus. Detroit liegt als Zweitplatzierter 3½ Spiele zurück. Cleveland ging früh gegen Davis Martin (1 IP, 2 H, 2 ER, BB) mit 2:0 in Führung, ehe eine zweistündige Regenpause das Momentum unterbrach. Nach der Unterbrechung drehte Colson Montgomery mit einem Three-Run-Homer, seinem 26. der Saison, das Spiel; er wurde mit 1-for-3 und 3 RBI zum MVP der Partie. Hagen Smith gab sein Debüt und warf zwei scoreless Innings trotz vier Walks und nur 25 von 48 Pitches in Strike-Zone. Das Bullpen kam insgesamt auf 8 IP, 3 Hits, 1 Run, 7 Walks und 8 Strikeouts. Trevor Richards musste im neunten Inning zwei Walks überstehen, bevor er José Ramírez und Rhys Hoskins zu Outs zwang und den Sieg absicherte.
MVPs der Serie kamen beide von der Cleveland Seite, obwohl sie die Serie 1-2 verloren. Offensiv war es Angel Martínez mit einem OPS von 1.333, 1 HR und 6 RBI; auf der Pitching-Seite war es Parker Messick mit 7.0 IP, 2 ER, 8 K, 1 BB und einem Game Score von 68.
Around the League
- Aaron Judge hatte eine weitere Untersuchung und hat das "Go" für leichtes Training freigegeben. Das bedeutet er kann Laufen und Krafttraining des Oberkörpers machen. Baseball darf er aber noch nicht spielen.
- Gerrit Cole ist der 13. Pitcher mit mindestens 1000 Strikeouts mit den Yankees. Mit 139 Spielen ist er auch der schnellste der es geschafft hat.
- Logan Webb hatte seit Anfang 2023 52 Starts von jeweils mehr als 7 Innings. Das ist 8 mehr als jeder andere Pitcher.
Giants Corner
Der Staub der Trade Deadline hat sich etwas gelegt und der Roster der Giants hat sich ziemlich verändert und ich versuche es mal ein wenig einzuordnen. Im Juli hatten 15 Giants Spieler mehr als 10 Plate Appearances. Dabei waren die Top 9 Ramos (110, 11.6%), Devers (108, 11.4%), Eldridge (107, 11.3%), Arraez (106, 11.2%), Adames (98, 10.4%), Lee (92, 9.7%), Schmitt (88, 9.3%), Gilbert (59, 6.2%), Cavanaugh (50, 5.3%).
In den letzten 7 Tagen, seit der Trade Deadline, sind die Top 9 in Sachen PAs die folgenden: Lee (26), Adames (24), Basabe (23), Devers (23), Eldridge (19), Gilbert (18), McCray (18), Koss (16), Susac (16). Fett (5 Spieler) markiert sind die, die auch schon vor der Trade Deadline unter den Top 9 waren. Hierbei tut sich Osleivis Basabe hervor, denn er ist auch unter den Top 3 Hittern diese Woche mit einem OPS von .581, 1 HR und 3 RBIs.
Sportlich standen die Serie bei den Rangers und die Serie gegen die Tigers an, aber das sportliche geriet bei der Nachricht, dass Mike Krukow am Donnerstag bekannt gab, dass die Saison 2026 seine letzte im Broadcast-Booth der Giants sein werde, in den Hintergrund. Die Organisation bestätigte den Rücktritt über die Social-Media-Kanäle sowie eine Pressemitteilung und kündigte für den letzten Spieltag am 27. September eine Verabschiedung an. In seinem Statement dankte Krukow den Fans und sprach gemeinsam mit seiner Frau Jennifer von einer emotional schwierigen, aber dankbaren Zeit. Grund für den Rückzug war laut Krukow ausschließlich seine Gesundheit: Er leidet seit Jahren an der degenerativen Muskelerkrankung Inclusion Body Myositis, weshalb er zuletzt kaum noch Spiele kommentierte und nicht mehr zu Auswärtsspielen reiste. Partner Duane Kuiper übernahm diese Einsätze zuletzt allein aus dem Ballpark, während Krukow aus den NBC-Sports-Studios in der Bay Area zuschaltete. Im Interview mit Alex Pavlovic beschrieb er sein Zuhause in Reno mittlerweile als einzig sichere Umgebung. Wer die Giants verfolgt und den original Broadcast öfter mal geschaut hat weiß, welches überragendes Duo die beiden waren. Allein der Satz bei der Teamvorstellung "He'll be in the squat putting down the signs." ist episch und verursacht Gänsehaut.
Giants Stats
Standings
- Gesamt: 49-69 (#26 in MLB) | L10: 3-7 | Streak: L2
- NL West: #4 | GB: 21.0 | WCGB: 13.5
- Home: 27-29 | Away: 22-40
- Run Differential: -63 (#25 in MLB) / -0.53 pG
Offense
- AVG: .249 (#9 in MLB) | OPS: .716 (#17 in MLB)
- HRs: 131 (#19 in MLB) | HR-Leader: Rafael Devers (24)
- RBIs: 466 (#25 in MLB) | BB: 309 (#30 in MLB)
- Runs: 485 (#25 in MLB) / 4.11 pG | SB: 53 (#27 in MLB)
Pitching
- ERA: 4.37 (#22 in MLB) | WHIP: 1.36 (#22 in MLB)
- Strikeouts: 893 (#27 in MLB)
- Runs Against: 548 / 4.64 pG
Best Hitters – Last 7 Days
- Jung Hoo Lee | 6/24 (0.250) | OPS .811 | 1 2B | 2 HR | 5 RBI
- Osleivis Basabe | 5/22 (0.227) | OPS .581 | 1 HR | 3 RBI
- Rafael Devers | 5/22 (0.227) | OPS .625 | 1 HR | 2 RBI
Best Pitchers – Last 7 Days
- Logan Webb (9.8.) | 8.0 IP | 1 ER | 2 K | 1 BB | GS 71
- Logan Webb (3.8.) | 6.0 IP | 0 ER | 8 K | 1 BB | GS 69
- Landen Roupp (8.8.) | 5.1 IP | 1 ER | 3 K | 5 BB | GS 58
Stats Corner
Top 5 Teams – Last 15 Games
- Tampa Bay Rays | 12-3 | 0.800
- San Diego Padres | 11-4 | 0.733
- Boston Red Sox | 11-4 | 0.733
- Milwaukee Brewers | 10-5 | 0.667
- Houston Astros | 10-5 | 0.667
Worst 5 Teams – Last 15 Games
- Athletics | 3-12 | 0.200
- Los Angeles Angels | 4-11 | 0.267
- Cleveland Guardians | 4-11 | 0.267
- Seattle Mariners | 5-10 | 0.333
- Los Angeles Dodgers | 5-10 | 0.333
Top Hitters – Last 7 Days
- Jake McCarthy (COL) | OPS 1.352 | 2 HR | 5 RBI | 28 PA
- Jac Caglianone (KC) | OPS 1.348 | 2 HR | 7 RBI | 23 PA
- Dillon Dingler (DET) | OPS 1.072 | 3 HR | 8 RBI | 29 PA
- Wilyer Abreu (BOS) | OPS 1.584 | 3 HR | 9 RBI | 23 PA
- Fernando Tatis Jr. (SD) | OPS 1.012 | 3 HR | 5 RBI | 31 PA
Top Pitchers – Last 7 Days
- Dylan Cease (TOR, @ CHC) | 7.0 IP | 0 ER | 10 K | 1 BB | GS 82
- Noah Cameron (KC, vs MIN) | 8.0 IP | 1 ER | 9 K | 1 BB | GS 82
- Mitch Bratt (AZ, vs SD) | 7.0 IP | 0 ER | 9 K | 3 BB | GS 81
- Drew Rasmussen (TB, @ SEA) | 7.0 IP | 0 ER | 8 K | 2 BB | GS 79
- Jesús Luzardo (PHI, vs WSH) | 8.0 IP | 0 ER | 7 K | 2 BB | GS 79
Vorschau auf die kommende Woche
Die Woche ist wieder voll von spannenden und playoffrelevanten Spielen. Am Anfang der Woche spielen die Brewers bei den Padres, eine wichtige Serie für die Padres, die aktuell 1 Spiel außerhalb der Wildcard liegen, ein Spiel hinter den Phillies. Die Cubs spielen bei den Nationals und die Mets bei den Braves. Direkte Wildcard-Duelle finden zwischen den Guardians und den Tigers statt (hat auch Implikationen für die AL Central) und zwischen den Orioles und Twins. Die Twins und Orioles liegen 1.5 bzw. 2 Spiele hinter den Rangers im AL-Wildcard-Race. Ein Seriensieg wäre hier wichtig um nicht den Anschluss zu verlieren.
Zum Wochenende geht es dann nahtlos weiter. Direkte Divisionsduelle haben wir bei den Phillies gegen die Twins (okay beide im Wildcard-Rennen, aber nicht in der gleichen Liga) und bei Padres bei den Guardians (gleiches gilt auch hier). Die White Sox spielen gegen die Tigers und die Mariners bei den Astros um die Spitze der AL West. Sonst spielen die Brewers gegen die Dodgers im Spitzenspiel und die D-Backs gegen die Braves.
Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!
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