Woche 18 Recap

Published on 27 July 2026 by Stefan Dillinger
3570 Wörter | 15 min Lesezeit
Inhalt

Liebe Baseballgemeinde, willkommen zum Rückblick auf Woche 18 in der Major League Baseball.

Letzte Woche habe ich davon gesprochen dass in den letzten 10 Tagen die Yankees, Dodgers und Phillies jeweils gegeneinander gespielt haben. Hier sind die Ergebnisse der Serien:

  • Dodgers @ Yankees (17.7.–19.7.) | Yankees 1–2 Dodgers | Runs: Yankees 5 – 11 Dodgers
  • Dodgers @ Phillies (20.7.–22.7.) | Phillies 1–2 Dodgers | Runs: Phillies 16 – 18 Dodgers
  • Yankees @ Phillies (24.7.–26.7.) | Phillies 1–2 Yankees | Runs: Phillies 12 – 8 Yankees

Standings (fiktive Division)

# Team W-L GB Diff H2H
1 Dodgers 67–39 (.632) 0 4–2
2 Yankees 59–46 (.562) 7.5 0 3–3
3 Phillies 57–49 (.538) 10 0 2–4

Die Phillies konnten zwar die Yankees outscoren, fallen aber in diesem 3er-Szenario zurück. Was das wohl für die Playoffs bedeutet?

Standings

American League East

An der Spitze der AL East stehen weiterhin die Tampa Bay Rays (62–43, +42). Mit einem Winning Streak von drei Spielen und einer 6–1-Bilanz in der vergangenen Woche konnten sie den Abstand zu den Yankees etwas ausbauen. Ihr Sweep gegen Cleveland wird durch Drew Rasmussens dominierende Performance gestützt, in 7 IP lieferte er neun Strikeouts und einen Game Score von 83. Die New York Yankees (59–46, +84) folgen drei Spiele dahinter und haben das beste Run Differential der Division. Die 4–2-Bilanz diese Woche wird durch Cam Schlittlers starken Start unterstützt: 7⅓ scoreless Innings, 12 Strikeouts und 0 BB gegen die Phillies. Dahinter folgen die Boston Red Sox (54–50, +46) mit einer 13–2-Bilanz in den letzten 15 Spielen, ihr 15 Game Winning Streak endete im zweiten Spiel des Doubleheaders gegen die Orioles am Mittwoch. Auf Platz vier rangieren die Baltimore Orioles (51–55, –14). Sie hatten zwar eine schwache Woche mit 2–4 und Serienniederlagen gegen die Red Sox und Braves. Immerhin konnte Christian Encarnacion-Strand die Offense mit einem Average von .409 und einem 1.322 OPS, drei Home Runs und neun RBI maßgeblich prägen. Den Schluss der Tabelle bilden die Toronto Blue Jays (48–58, –62), die nur 2 ihrer 7 Spiele gewinnen konnten. Immerhin lieferte Dylan Cease im Spiel gegen die Red Sox am Samstag einen Complete-Game One-Hitter ab. Bei 12 K und 3 BB erreichte er einen Game Score von 94.

American League Central

Die Chicago White Sox (55–49, +46) liegen mit zwei Spielen Vorsprung an der Spitze der AL East, diese Woche war für die White Sox die Texas-Woche und die gewannen die Serie bei den Rangers, verloren dann aber die Serie zu Hause gegen die Astros. Auf Platz zwei folgen die Cleveland Guardians (54-53, -18), die mit fünf Niederlagen in Serie und einer 2-5-Woche spürbar eingebrochen sind. Immerhin lieferte Gavin Williams mit sieben shutout innings und elf Strikeouts den besten Start der Woche gegen die Twins. Die Minnesota Twins (53-54, -27) folgen auf Platz drei und halten sich mit einem Seriensieg gegen die Athletics am Wochenende im Rennen um die Divisionsspitze. Außerdem kehrte für die diese Woche Byron Buxton von der IL zurück. Auffällig sind die Detroit Tigers (50-56, +28) auf Platz vier. Mit einem positiven Run Differential von +28 bleiben sie 6.1 Siege hinter ihrer erwarteten Bilanz zurück. Die nächsten Wochen werden in Hinblick auf Tarik Skubal wichtig, er selbst hat gesagt, dass er bei den Tigers bleiben will, aber ein Split gegen die Royals hilft da sicherlich nicht. Schlusslicht sind die Kansas City Royals (45-62, -96), die trotz ihrer Position die Woche mit 5-2 abschlossen und dabei die Giants zu Hause sweepen konnten.

American League West

Die Texas Rangers (53-52, -25) führen die schwächste Division der American League an und sind das einzige Team der Division über .500. Aktuell stecken sie noch in der Wraparound-Serie gegen die Mariners (siehe Serien der Woche). Anderthalb Spiele dahinter liegen die Seattle Mariners (52-54, +12), die mit 5-10 in den letzten 15 Spielen zu den drei kältesten Teams der Liga zählen. Auf Platz drei folgen die Houston Astros (52-55, -47), die trotz negativem Run Differential eine starke 5-1-Woche hinlegten und die Miami Marlins zu Hause sweepten. Überragt wurde das aber von Jeremy Peña, der mit 13-für-26, 1.577 OPS, fünf Homeruns und acht RBI die beste Hitter-Woche der gesamten Liga ablieferte. Die Athletics (44-61, -125) auf Platz vier gehören mit 3-12 in den letzten 15 Spielen ligaweit ebenfalls zu den kältesten Teams. Schlusslicht bilden die Los Angeles Angels (42-64, -65), die 4.5 Siege unter ihrer erwarteten Bilanz liegen, sie spielen schlecht und haben dann auch noch Pech. Gegen die Giants hatte Mike Trout aber dann das erste 4 Hit-Spiel seit 5 Jahren.

National League East

Die Atlanta Braves (62-43, +107) haben sich wieder erholt und ihren Vorsprung an der Spitze der NL East ausgebaut und zählen mit 10-5 in den letzten 15 Spielen zu den drei heißesten Teams der Liga. Das gelang ihnen durch Seriensiege gegen die Rangers, Padres und Orioles, auch nicht gerade das Fallobst der Liga. Fünfeinhalb Spiele dahinter liegen die Philadelphia Phillies (57-49, -11) auf Platz zwei, die trotz eines negativen Run Differentials 5.1 Siege über ihrer erwarteten Bilanz stehen. Eine 2-4-Woche gegen die Dodgers und Yankees (siehe Einleitung) verpasst ihnen einen kleinen Dämpfer. Auf Platz drei folgen die Washington Nationals (54-52, +30), deren Woche komplett im Zeichen von CJ Abrams stand. Er ging 15-für-26, mit einem sensationellen 1.939 OPS, sechs Homeruns und zwölf RBI, die mit Abstand beste Hitter-Woche der gesamten Liga. Ganz anders lief es für die Miami Marlins (52-54, +2) auf Platz vier, die mit zwölf Niederlagen in Folge und einer 0-6-Woche die längste Negativserie im Baseball hinlegen und dabei gleich zweimal gesweept wurden (Astros, Padres). Seit dem 10.6., als sie kurzzeitig auf Platz 2 der Division lagen, läuft bei ihnen nichts mehr zusammen. Schlusslicht der Division sind die New York Mets (44-62, -62).

National League Central

Die Milwaukee Brewers (66-39, +142) führen die NL Central weiterhin souverän an. Jakob Misiorowski dominiert weiter auf dem Mound und bricht einen Geschwindigkeitsrekord nach dem Anderen. Er wird aber auch von den Brewers ein wenig gemanaged was seine Innings angeht und seine letzten beiden Starts wurden auf 4 und 5 Innings begrenzt. Sieben Spiele dahinter liegen die Chicago Cubs (59-46, +76) auf Platz zwei, wo Seiya Suzuki mit nur 4-für-25 zwar einen schwachen Batting Average auflegte, mit drei Homeruns, zehn RBI und .843 OPS aber trotzdem die auffälligste Woche unter den Cubs-Hittern hatte. Die Pittsburgh Pirates (54-52, +40) auf Platz drei kamen zuletzt nur auf 2-4 und verloren dabei etwas an Schwung im Playoffrennen. Auf Platz vier folgen die St. Louis Cardinals (53-52, -1), für die Andre Pallante mit sieben shutout Innings, acht Strikeouts und nur einem Walk den Lichtblick einer ansonsten, mit 2-5, enttäuschenden Woche lieferte. Schlusslicht sind die Cincinnati Reds (49-55, -66), die das einzige Team der Division unter .500 bleiben.

National League West

Die Los Angeles Dodgers (67-39, +155) führen die NL West mit dem besten Run Differential der gesamten Liga an, und gewannen 8 ihrer letzten 9 Serien, zuletzt auch gegen die Phillies und Mets. Zwölf Spiele dahinter folgen die Arizona Diamondbacks (55-51, -3) auf Platz zwei, die mit 10-5 in den letzten 15 Spielen zu den drei heißesten Teams der Liga zählen. Auf Platz drei liegen die San Diego Padres (53-53, -21), die mit einer 3-Spiele Sieges-Serie und einem Sweep auswärts gegen die Miami Marlins ihre beste Phase seit Wochen hinlegten. Die San Francisco Giants (44-61, -57) auf Platz vier schlossen die Woche mit 2-4 ab und mussten dabei auch einen Sweep in Kansas-City hinnehmen. Schlusslicht bilden die Colorado Rockies (42-65, -110), die ebenfalls nur auf 2-4 kamen und mit -110 das zweitschlechteste Run Differential der gesamten Liga aufweisen.

Wild Card

American League

Die New York Yankees liegen mit sechs Spielen Vorsprung komfortabel an der Spitze und bauten den Vorsprung um ein weiteres Spiel aus. Die Boston Red Sox halten den zweiten Platz und liegen 1.5 Spiele vor den Cleveland Guardians die aktuell auf dem 3. Wildcardplatz stehen. Dahinter folgen die Minnesota Twins mit einem Spiel Rückstand und die Seattle Mariners mit 1.5 Spielen Rückstand. Die Houston Astros (-2) und Baltimore Orioles (-2.5) folgen dahinter. Die Tigers folgen dann mit 3.5 Spielen Rückstand.

National League

Die Chicago Cubs führen das NL-Wildcard Race mit 4.5 Spielen Vorsprung an. Die Philadelphia Phillies folgen 2 Spiele dahinter, verloren dabei aber etwas an Boden. Die Arizona Diamondbacks halten die dritte Wildcard. Aktuell ein spiel außerhalb der Playoffs liegen die Pittsburgh Pirates  und Washington Nationals. Ein weiteres halbes Spiel dahinter liegen die St. Louis Cardinals. Die San Diego Padres liegen zwei Spiele zurück, währen die Miami Marlins jetzt 3 Spiele außerhalb der Wildcard liegen. Ob die Reds mit 5 Spielen Rückstand nochmal ins Playoffrennen eingreifen können, zweifle ich an.

Serien der Woche

Los Angeles Dodgers @ Philadelphia Phillies

Die Dodgers kamen mit einer Bilanz von 63-37 als bestes Team der MLB in die Serie bei den Phillies, haben aus den letzten 10 Spielen aber nur 4 gewonnen. Die Phillies haben 8 Spiele Rückstand auf die Dodgers und zum Start der Serie hatten sie die zweite Wildcard inne.

Die Phillies setzten sich im ersten Spiel mit 10:7 gegen die Dodgers durch, in einem Spiel das vor allem von Trea Turner geprägt wurde. Turner sammelte drei Hits, darunter zwei Home Runs, brachte fünf Runs nach Hause, leistete sich aber auch vier Errors, die einen Run kosteten. Für die Dodgers gerat Emmet Sheehan im zweiten Inning in Bedrängnis, ein Double von Gabriel Rincones Jr. brachte Philadelphia in Führung. Als Cristopher Sánchez im sechsten Inning schwächelte, übernahmen die Dodgers durch ein Double des eingewechselten Max Muncy mit 4:2 die Führung. Brandon Marsh und anschließend Turner mit einem knappen Foul-Pole-Homer drehten die Partie erneut. Mookie Betts, mit schwachem .690 OPS in die Partie gegangen, gelangen 2 HRs, konnte die Aufholjagd aber nicht vollenden, ehe Jhoan Duran im neunten Inning mit einem Groundball zu Turner den Sieg sicherte.

Im zweiten Spiel führten Justin Wrobleski und Max Muncy die Dodgers zu einem 2:1-Sieg. Wrobleski erlaubte in 6 1/3 Innings nur einen Run bei sieben Strikeouts, nachdem Bryce Harper mit einem Double die einzige Verteidigungslücke im ersten Inning geöffnet hatte, die Alec Bohm nutzte. Zack Wheeler, mit einer ERA von 2.16 und einer xERA von 2.64 einer der dominantesten Starter der Saison, blieb bis zum vierten Inning makellos, ehe Muncy nach einem Single von Andy Pages seinen 19. Homer der Saison schlug. Dieser Homer war zugleich Muncys 228. als Dodger und brachte ihn mit Ron Cey auf Platz fünf der Franchise-Bestenliste gleich. Wheeler kassierte damit seine zweite von insgesamt nur zwei Niederlagen in dieser Saison, beide gegen die Dodgers. Tanner Scott sicherte im neunten Inning mit einem bizarren 2-5-6-4-Double-Play seinen ersten Five-Out-Save seit fast zwei Jahren bei den Dodgers.

Das dritte Spiel gewannen dann die Dodgers mit 9:5 und sicherten sich so die Serie. Alec Bohm eröffnete das Scoring mit einem Two-Run-Homer gegen Eric Lauer im ersten Inning. Aaron Nola, mit einem ERA von 5.68, retirierte zunächst acht Batter in Folge, doch Dalton Rushing durchbrach dessen Serie mit einem Homer im dritten Inning und sorgte im fünften mit einem Two-Run-Double für die Führung. Bryan De La Cruz glich mit seinem ersten Homer seit 2024 in seinem Phillies-Debüt zum 3:3 aus. Freddie Freeman schlug zum 572. Mal in seiner Karriere ein Double. Max Muncy erzielte mit seinem 229. Homer als Dodger den entscheidenden Run und überholte damit Ron Cey als Nummer zwei der Franchise-Geschichte. Eric Lauer verbesserte seine Bilanz auf 4-0, die Dodgers gewannen alle acht seiner Starts. Kyle Tucker und Tommy Edman erhöhten spät, letzterer mit einem bases-clearing Triple.

Die Dodgers gewannen damit die Season Series gegen die Phillies mit 4-2. Die Achillesferse der Phillies in dieser Serie war aber das fragwürdige Baserunning, vorallem im zweiten Spiel. Diese Serie war schonmal eine Vorschau auf die Playoffs, in denen die beiden Teams vermutlich auch wieder aufeinander treffen könnten. MVPs der Serie waren offensiv Trea Turner (OPS 1.203, 2 HR, 5 RBI) und auf dem Mound Zack Wheeler (7.0 IP, 2 ER, 9 K, 0 BB, GS 68).

Seattle Mariners @ Texas Rangers

Beide Teams stehen mit der gleichen Anzahl an Siegen 0.5 Spiele getrennt an der Spitze der AL West. Die Serie ist wieder mal eine Wraparound-Serie die am Montag endet. Das Spiel heute findet um 20:35 MESZ statt, bietet also die Möglichkeit es live zu kucken. Ich werde das Ergebnis der Serie dann am Dienstagmorgen nachtragen.

Die Rangers gewannen das erste Spiel der Serie 5:4 und festigten ihre Position in der AL West. Langfords Homerun sorgte für die frühe 1:0-Führung, die Mariners glichen aber sofort aus. Starter Gore erlaubte in fünf Innings drei Runs bei sieben Hits mit zwei Walks und fünf Strikeouts. Die Rangers gingen dann erneut 3:1 in Führung, aber Seattle glich wieder aus. Im sechsten Inning initiierten die Rangers dann die entscheidende Small-Ball-Rally mit einem Sacrifice Bunt. Jake Burger trug mit seinem 2-Run-HR im vierten Inning und Go-ahead-Single alle drei RBIs bei.

Die Rangers dominierten die Mariners dann auch am Samstag mit einem 7:1-Sieg und festigten dadurch ihre Position an der Spitze der AL West. Trotz des schwächsten Starter-ERA im Juli präsentierte sich das Texas-Pitching verbessert. Nach einem defensiven Fehler von Raley im Center Field führten die Rangers schnell 3:0. Langford (3-for-4, zwei Doubles) und Duran lieferten offensive Akzente, während Evan Carter und Nicky Lopez mit RBIs beitrugen. Entscheidend war Eovaldi, der sieben Innings bei nur einem zugelassenen Run (drei Hits, ein Walk, acht Strikeouts) mit 91 Pitches meisterte. Sein präzises Pitching setzte die Mariners unter Druck. Osuna besiegelte mit einem Two-Run Double im siebten Inning die Serie-Vorentscheidung zugunsten Texas.

Die Rangers unterlagen den Seattle Mariners im dritten Spiel dann 4:6. Texas führte im siebten Inning noch mit 3:1, doch dann übernahm Reliever Cole Winn und kassierte innerhalb von zwei Pitches zwei Home Runs hintereinander; zunächst einen Three-Run Homer von Dominic Canzone, direkt gefolgt von einem Solo-Homer von Randy Arozarena. Im achten Inning erzielte Ezequiel Duran mit einem Solo-Homer den einzigen weiteren Run der Rangers nach Winns Kollaps, während die Mariners im neunten Inning noch einen Ensurance-Run nachlegten. Player of the Game war Joc Pederson, der im ersten Inning mit einem Hustle-Double den ersten Run der Partie erzielte.

Das Serienfinale konnten die Rangers dann mit 7:3 gewinnen und sicherten sich damit den Series Win sowie die Season Series mit 7-6. Im Mittelpunkt stand Joc Pederson, der gegen George Kirby, gegen den die Rangers zuvor eine miserable Bilanz aufwiesen, zwei Home Runs schlagen konnte. Kirby stand vor dem Spiel bei 9-1 gegen Texas mit einem ERA von 1.33 in zwölf Karrierestarts. Pederson eröffnete mit einem Solo-Homerun zur 1:0-Führung und traf im zweiten Inning nach einem Ausgleich der Mariners mit zwei Runnern auf Base zum 4:1. Im dritten Inning bauten Ezequiel Duran und Jake Burger mit weiteren Homeruns die Führung auf 7:2 aus, ehe Kirby nach sieben Outs und sieben Runs vom Mound musste. Kumar Rocker warf starke 6 2/3 Innings für die Rangers.

Die Rangers konnten die Serie also mit 3-1 gewinnen und stehen nun auf Platz 1 der AL West mit 2 Spielen Vorsprung auf die Astros und 2.5 Spielen Vorsprung auf die Mariners. Offensiver MVP der Serie ist Ezequiel Duran (OPS 1.308, 2 HR, 5 RBI), Pitching MVP der Serie ist Nathan Eovaldi (7.0 IP, 1 ER, 8 K, 1 BB, GS 74).

Around the League

  • Nolan Arenado von den D-Backs erreichte am Montag dieser Woche im Spiel gegen die A's als 6. noch aktiver Spieler 2.000 Hits.
  • Für die Royals landete Bobby Witt Jr. (diese Saison sammelte er schon 4.7 WAR bei einem wRC+ von 119) auf der IL mit "lower back tightness"
  • Salvador Perez, ebenfalls von den Royals, schlug diese Woche gegen die Giants (natürlich!) seinen 317. und 318. Homerun der Karriere und egalisierte zuerst und brach dann den Teaminternen Homerunrekord von George Brett. Salvador ist damit der fünfte aktive Spieler, der seine Franchise in Homeruns anführt. Die anderen sind Mike Trout (obviously), Giancarlo Stanton (Miami), Pete Alonso (Mets) und Manny Machado (Padres)
  • Die Yankees müssen bis auf Weiteres auf Cody Bellinger verzichten der mit einer Zerrung auf der IL landete.

Giants Corner

Diese Woche Standen für die Giants die Serie bei den Royals und die Serie zu Hause gegen die Angels an. Die Serie gegen die Royal schloss den Roadtrip nach Seattle und Kansas City ab, den die Giants mit 1-5 absolvierten. Auf diesem Roadtrip schlugen sie nur mit einen Average von .196 bei 22 Runs und 8 HRs, also nicht mal 4 Runs per Game. So kann man natürlich auch keine Spiele gewinnen. einzelne Spieler wie z.B. Willy Adames, der in Spiel 1 bei den Royals einen game-tying 2-R-HR im Top of the Ninth schlug, stachen offensiv heraus. Allerdings verloren wir das Spiel dann per Walk-Off. Dabei trug Adames dazu bei indem er nicht auf Base stand um nach einem Bunt das Force Play zu machen. Eldridge konnte dann den finalen Bunt auch nicht klar fielden. In Spiel 3 waren wir eigentlich gut im Spiel, aber nach einem falschen call der Umpires an Second Base wurde Vitello ejected und die Räder fielen ab und die Royals scorten 5 Runs in diesem Inning.

Übers Wochenende kamen dann die Angels in die Stadt und zumindest diese Serie konnte man gewinnen. In den ersten beiden Spielen überragend Rafael Devers mit einem Walk-Off Hit, im zweiten Spiel dann Schlug er einen 3R-HR. Insgesamt schlug er gegen die Angels mit einem OPS von 1.720 bei 2 HR und 8 RBI. Leider konnten die Giants den Schwung aus den ersten beiden Spielen nicht nutzen und verpassten den Sweep, weil Heliot Ramos als Winning Run, keine ABS Challenge mehr übrig hatte um einen klaren Ball nicht Challengen zu können.

Nun geht es erst zu Hause gegen die Brewers und dann am Wochenende nach San Diego.

Giants Stats

Standings

  • Gesamt: 44-61 (#26 in MLB) | L10: 4-6 | Streak: L1
  • NL West: #4 | GB: 22.5 | WCGB: 10.5
  • Home: 24-26 | Away: 20-35
  • Run Differential: -57 (#23 in MLB) / -0.54 pG

Offense

  • AVG: .253 (#7 in MLB) | OPS: .725 (#15 in MLB)
  • HRs: 118 (#19 in MLB) | HR-Leader: Rafael Devers (22)
  • RBIs: 419 (#25 in MLB)
  • Runs: 436 (#25 in MLB) / 4.15 pG | SB: 40 (#28 in MLB)

Pitching

  • ERA: 4.38 (#22 in MLB) | WHIP: 1.35 (#22 in MLB)
  • Strikeouts: 797 (#28 in MLB)
  • Runs Against: 493 / 4.70 pG

Best Hitters – Last 7 Days

Best Pitchers – Last 7 Days

  • Landen Roupp (22.7.) | 6.0 IP | 2 ER | 7 K | 0 BB | GS 63
  • Robbie Ray (25.7.) | 6.0 IP | 0 ER | 5 K | 2 BB | GS 63
  • Tyler Mahle (21.7.) | 5.0 IP | 3 ER | 4 K | 1 BB | GS 48

Stats Corner

Top 5 Teams – Last 15 Games

  1. Boston Red Sox | 13-2 | 0.867
  2. Atlanta Braves | 10-5 | 0.667
  3. Arizona Diamondbacks | 10-5 | 0.667
  4. Milwaukee Brewers | 9-6 | 0.600
  5. Chicago Cubs | 9-6 | 0.600

Worst 5 Teams – Last 15 Games

  1. Miami Marlins | 3-12 | 0.200
  2. Athletics | 3-12 | 0.200
  3. Seattle Mariners | 5-10 | 0.333
  4. Colorado Rockies | 5-10 | 0.333
  5. San Francisco Giants | 6-9 | 0.400

Top Hitters – Last 7 Days

  1. CJ Abrams (WSH) | OPS 1.939 | 6 HR | 12 RBI | 27 PA
  2. Jeremy Peña (HOU) | OPS 1.577 | 5 HR | 8 RBI | 26 PA
  3. Manny Machado (SD) | OPS 1.145 | 4 HR | 7 RBI | 33 PA
  4. Dillon Dingler (DET) | OPS 1.577 | 3 HR | 8 RBI | 26 PA
  5. Pete Crow-Armstrong (CHC) | OPS 1.474 | 2 HR | 7 RBI | 29 PA

Top Pitchers – Last 7 Days

  1. Dylan Cease (TOR, @ BOS) | 9.0 IP | 0 ER | 12 K | 3 BB | GS 94
  2. Cam Schlittler (NYY, @ PHI) | 7.1 IP | 0 ER | 12 K | 0 BB | GS 84
  3. Gavin Williams (CLE, vs MIN) | 7.0 IP | 0 ER | 11 K | 0 BB | GS 84
  4. Drew Rasmussen (TB, vs CLE) | 7.0 IP | 0 ER | 9 K | 1 BB | GS 83
  5. Andre Pallante (STL, vs CIN) | 7.0 IP | 0 ER | 8 K | 1 BB | GS 80

Vorschau auf die kommende Woche

Zum Anfang der Woche spielen die Mariners bei den Dodgers, die Rangers bei den Rays und die Yankees bei den White Sox. Im Wildcard-Rennen werden vor allem die Matchups der D-Backs bei den Pirates und der Phillies bei den Marlins interessant. Sollten sich die Marlins nicht stabilisieren, sind sie wohl bald aus allen Playoff-Diskussionen raus.

Zum Wochenende gibt es viele spannende Serien. Die Red Sox spielen Bei den Dodgers, die Yankees bei den Cubs und die White Sox bei den Rays. Diese Serien haben alle Implikationen für die Playoffs. Es gibt aber auch Duelle die sich direkt in der Wildcard auswirken: die D-Backs spielen bei den Guardians, die Phillies bei den Orioles und die Twins bei den Mariners. Die Rangers spielen bei den Astros mal wieder um die Spitze der AL West.

Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!

Hast du einen Kommentar zu diesem Post?

Wenn du dich zum Artikel austauschen möchtest, schreibe mir gerne eine E-Mail oder kommentiere auf Social Media . Zusätzlich kannst du den Newsletter abonnieren, dem Discord beitreten oder das Projekt direkt unterstützen.