Rückblick auf KW 34 in der MLB

Published on 25 August 2025 by Stefan Dillinger

Liebe Baseballgemeinde, willkommen zum Rückblick auf die Woche 34 in der Major League Baseball. Langsam scheint sich das Playoffrennen zu sortieren und das erste Team ist aus dem Playoffrennen eliminiert (Rockies). Mehr dazu aber jetzt in den Trip durch die Divisionen.

Standings

American League East

Die Toronto Blue Jays (76-55, +55) behaupten weiter die Spitze in der AL East. Mit 6 Siegen aus den letzen 10 Spielen zeigen sie ihre Konstanz, allerdings kamen diese Siege auch gegen Miami und Pittsburgh. Nächste Woche kommt mit Milwaukee ein echter Prüfstein in die Stadt. Dahinter lauern die Boston Red Sox (71-60, +100), deren Run Differential zeigt, dass sie eigentlich sogar stärker dastehen könnten, was auch ihre Expected Win-Loss Bilanz von 75-56 zeigt. Ein echtes Schlaglicht ist aber auch der dritte Platz der New York Yankees (70-60, +101) Allerdins stellten sie in der Serie gegen die Rays mit 14 Homeruns in zwei Spielen einen Major-League-Rekord auf. Giancarlo Stanton und Austin Wells schlugen beim 6:4-Sieg jeweils zwei Homeruns und markierten damit das erste Mal in der Geschichte der Yankees, dass mehrere Spieler in aufeinanderfolgenden Spielen mehrere Homeruns erzielten. Weiter unten dümpeln die Tampa Bay Rays (63-67, +33) im Niemandsland herum, während die Baltimore Orioles (60-70, -72) nach wie vor die rote Laterne tragen.

American League Central

Die Detroit Tigers (78-54, +98) haben die Division mit 10,5 Spielen Vorsprung fest im Griff. Mit acht Siegen aus den letzten zehn Spielen sind sie klar auf Kurs Richtung Playoffs. Außerdem konnten sie letzte Woche die Astros sweepen und sie dabei 18:2 outscoren. Dahinter klafft schon eine riesige Lücke: die Kansas City Royals (67-64, -3) und Cleveland Guardians (64-65, -50) haben nur noch Außenseiterchancen über die Wildcard. Wärhend die Minnesota Twins (59-71, -57) und Chicago White Sox (47-83, -72) schon aus allen Playoffambitionen raus sind.

American League West

Ein richtig enges Rennen gibt es im Westen: Die Houston Astros (72-59, +19) halten die Spitze, auch wenn sie zuletzt eher wacklig wirkten (wie oben schon erwähnt, wurden sie von den Tigers gesweeped). Nur zwei Spiele dahinter lauern die Seattle Mariners (70-61, +22), die trotz einer schwachen 3-7 Serie zuletzt weiterhin im Geschäft sind. Ihr jüngster Roadtrip war katastrophal und endete mit einem Sweep gegen die Phillies und einer Gesamtbilanz von 2-7. Trotzdem gibt FanGraphs ihnen immer noch eine 87%ige Chance, die Playoffs zu erreichen. Die Texas Rangers (66-66, +63) haben ebenfalls noch Außenseiterchancen im Playoffrennen. Für die Los Angeles Angels (61-69, -88) und Oakland Athletics (60-72, -92) geht es hingegen nur noch darum die Saison zu Ende zu bringen und den Kader für 2026 zu testen.

National League East

Die Philadelphia Phillies (76-54, +101) haben die East aktuell fest im Griff und setzen ein Ausrufezeichen nach dem anderen, darunter ein Sweep gegen die Mariners. Dahinter stehen mit sieben Spielen Rückstand die New York Mets (69-61, +47). Obwohl ihr Schedule in den letzten Wochen nicht der Stärkste war (6 Spiele gegen Atlanta, 3 Spiele gegen Washington, und 3 Spiele gegen Seattle) konnten sie nichts gegenüber den Phillies aufholen und spielen aktuell .500er Ball. Noch weiter abgeschlagen sind die Miami Marlins (61-69, -64) und die Atlanta Braves (59-71, -21), deren Saison längst durch ist. Ganz unten liegen die Washington Nationals (53-77, -153).

National League Central

Die Dominanz der Milwaukee Brewers (81-50, +159) ist beeindruckend – sie sind das einzige Team in der gesamten Liga mit über 80 Siegen. Sie verloren zwar gerade die Serie zu Hause gegen die Giants und gewannen aus den letzten 10 Spielen nur 4, sie hatten in den letzten 7 Tagen aber auch 8 Spiele. Direkt dahinter lauern die Chicago Cubs (76-55, +126), die in den letzten Wochen wieder etwas ins Rollen gekommen sind und mit einem 8-2 Lauf Druck machen, auch die Serie direkt gegen die Brewers konnten sie mit 3-2 gewinnen. Dahinter klafft eine Lücke: die Cincinnati Reds (68-63, +48) und die St. Louis Cardinals (64-67, -32) sind solide, könnten aber bei anhaltender Schwächer der Mets noch über die Wildcard in die Playoffs einziehen. Ganz unten die Pittsburgh Pirates (57-74, -70).

National League West

In der West-Division herrscht ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Die Los Angeles Dodgers (74-57, +94) und die San Diego Padres (74-57, +57) liegen exakt gleichauf. Die letzten 13 Spiele der Padres waren Duelle in der eigenen Division gegen die Dodgers und Giants, wovon sie 8 gewinnen konnten. Beide Teams haben nun noch etwa gleich schwierige Restprogramme (.484 vs. .492) sodass uns noch ein spannender September erwartet. Dahinter liegen die Arizona Diamondbacks (64-67, +10) und die San Francisco Giants (63-68, -10), die zwar noch rechnerische Chancen auf die Playoffs haben, realistisch aber nichts mehr mit den Playoffs zu tun haben. Ganz abgeschlagen sind die Colorado Rockies (37-94, -349).

Wild-Card

AL Wild Card

Im Wildcard-Rennen der American League stehen die Seattle Mariners (70-61, +22) aktuell auf dem letzten Platz, der in die Postseason führt. Knapp davor rangieren die Boston Red Sox (71-60, +100) und die New York Yankees (70-60, +101), beide mit beeindruckenden Run Differentials. Dahinter lauern die Kansas City Royals (67-64, -3) mit 3 Spoelen Rückstand und die Texas Rangers (66-66, +63) mit 4,5 Spielen Rückstand. Für Teams wie die Guardians (64-65, -50) mit 5GB, oder die Rays (63-67, +33) mit 6,5 GB könnte es schon zu spät sein.

NL Wild Card

In der National League halten die New York Mets (69-61, +47) den letzten Wildcard-Spot, knapp vor den Cincinnati Reds (68-63, +48), die 1,5 Spiele dahinter liegen. Klar in der Pole Position liegen allerdings die Chicago Cubs (76-55, +126) und die Los Angeles Dodgers (74-57, +94) gleichauf mit den San Diego Padres (74-57, +57). Dahinter haben die Diamondbacks (64-67, +10) und Cardinals (64-67, -32) mit je 5,5Gb nur noch Restchancen.

Serien der Woche

Chicago Cubs @ Milwaukee Brewers

Die Milwaukee Brewers kamen mit einem heißen 14-Game Win Streak und acht Spielen Vorsprung auf die Cubs ins Wrigley Field. Die Brewers-Offense läuft mit Christian Yelich (.267/.345/.467, 25 HR) und Rookie-Sensation Andrew Vaughn, der seit dem Trade von den White Sox .330/.395/.624 schlägt. Pitching-wise haben beide Teams aber ihre Probleme: Die Brewers vermissen DL Hall und Logan Henderson, während bei den Cubs Jameson Taillon möglicherweise zurückkehrt. Brandon Woodruff (2.06 ERA) ist seit seinem Comeback ungeschlagen.

Die Brewers konnten die Cubs im ersten Spiel (Nur ein Spiel des geplanten Doubleheaders konnte gespielt werden) am Montag mit 7:0 schlagen und ihren Divisionsvorsprung auf neun Spiele ausbauen. Freddy Peralta dominierte über sechs Innings mit nur einem Hit und sechs Strikeouts für seinen 15. Saisonsieg. Brice Turang eröffnete das Scoring mit seinem siebten August-Homer. Für die Cubs war es ein katastrophaler Nachmittag: Nur zwei Hits, Starting Pitcher Cade Horton musste früh mit einer Blase ausscheiden, und Kyle Tucker’s Slump setzt sich fort (.189 seit dem 1. Juli). Owen Caissie sammelte seinen ersten Career-Hit.

Am Dienstag konnte der Doubleheader dann gespielt werden und die Brewers kassierten einen bitteren Doubleheader-Sweep mit 6:4 und 4:1. Im ersten Spiel gerieten die Brewers früh durch Chad Patricks schwachen Start in einen 5:0-Rückstand. Die Cubs-Offense, angeführt von Pete Crow-Armstrong und Willi Castro (Three-Run-Homer), dominierte die ersten Innings. Milwaukee kämpfte sich durch Christian Yelichs 26. Saison-Homerun und zwei starke RBI-Hits von Sal Frelick auf 5:4 heran, konnte aber das Comeback nicht vollenden. Owen Caissies erster Karriere-Homerun besiegelte die 6:4-Niederlage. Das zweite Spiel begann vielversprechend mit Andrew Vaughns frühem RBI-Single, doch Brandon Woodruffs perfekte Saisonbilanz hielt nicht. Trotz seiner soliden Performance (4⅓ Innings, sechs Strikeouts) übernahmen die Cubs durch Owen Caissies vier-RBI-Tag die Führung. Jameson Taillon dominierte nach schwachem Start über sechs Innings und hielt die Brewers-Offense in Schach. Ein verpasstes Squeeze-Play-Versuch von Brice Turang im siebten Inning machte Milwaukees frustrierenden Tag perfekt.

Am Mittwoch Abend gewannen die Cubs dann mit 4:3 in einem durchaus unterhaltsamen Spiel. Matt Shaw lieferte sowohl offensiv als auch defensiv ab, sein 11-Pitch Walk im dritten Inning leitete eine Bases-loaded-Situation ein, die Michael Busch mit einem Three-Run-Double auflöste. Colin Rea kämpfte sich durch sechs Innings, während Daniel Palencia im neunten Inning einen echten High-Wire-Act ablieferte. Mit Bases loaded und zwei Outs beendete Nico Hoerner das Spiel mit einem starken Catch gegen William Contreras. Die Cubs hatten dann drei Spiele in Folge gewonnen und führten in der Season-Series gegen Milwaukee mit 7-6.

Am Donnerstag, im Rubber-Match, bezwangen die Brewers die Cubs dann mit 4:1. Brice Turang lieferte den entscheidenden Moment: Nach Christian Yelichs leadoff Walk im zweiten Inning beförderte er Shōta Imangas Pitch über die Right Field Wall für eine frühe 2:0-Führung. Turang schlägt aktuell .365/.421/.788 über 15 Spiele. Quinn Priester kämpfte sich durch 4⅓ Innings trotz fünf Walks, während Imanaga nach dem Homer dominierte und 16 der nächsten 18 Batters retired. Isaac Collins entschied das Spiel im achten Inning mit einem Two-RBI Line Drive gegen Ryan Brasier. Trevor Megill sicherte das Spiel mit seinem 30. Save und machte Milwaukee zum ersten 80-Siege-Team der Saison. Die Brewers führten in der Division nun sieben Spiele vor Chicago.

Boston Red Sox @ New York Yankees

Zum Wochenende stand dann das Yankees-Red Sox Rivalry Weekend an. Die Bombers haben sich aus ihrer Midseason-Krise gekämpft und führten nun mit 1,5 Spielen im Wild Card Race vor Boston. Die Red Sox dominierten die ersten beiden Serien-Matchups mit 5-1 Siegen, inklusive eines Sweeps im Fenway Park im Juni. Mit nur 2,5 Spielen Vorsprung auf die Wild Card-Konkurrenten Kansas City und Cleveland ist jeder Win wichtig.

Im ersten Spiel konnten die Red Sox ihren Losing Streak mit einem 6:3-Sieg gegen die Yankees in einem chaotischen Spiel in der Bronx beenden. Beide Teams kämpften mit fundamentalen Problemen, die Yankees kassierten vier Errors, beide Teams ließen jeweils über zehn Baserunner auf den Bases zurück. Der entscheidende Moment kam im neunten Inning durch Roman Anthony’s Monster-Homerun, sein zweiter Hit des Abends mit drei RBIs. Zuvor war es ein ständiges Hin und Her: Ben Rice eröffnete für die Yankees mit einem Solo-Homer, aber defensive Aussetzer kosteten wichtige Runs. Lucas Giolito konnte für die Red Sox nicht überzeugen (4.2 IP, 3 ER), während Luis Gil trotz fünf Walks ordentliche fünf Innings pitchte. Nathaniel Lowe brillierte in seinem Red Sox-Debüt mit dem Go-ahead RBI-Double.

Im zweiten Spiel der Serie gewannen die Red Sox am Freitagabend mit 1:0 und sicherten sich die Season Series. Brayan Bello dominierte die Yankees-Offense erneut, in sieben scoreless Innings ließ er nur drei Hits zu und bewies seine übliche Klasse gegen New York. Max Fried war ebenfalls stark, aber die Yankees-Offense war schlicht inexistent. Connor Wong lieferte den entscheidenden RBI-Double im siebten Inning. Highlight des Abends war ein Eichhörnchen, das im vierten Inning über das Feld rannte und mehr Action lieferte als die Yankees-Offense. Die konnten keinen einzigen Runner in Scoring Position bringen. Die Red Sox haben nun den Tiebreaker für die Playoffs in der Tasche.

Die Schwäche der Yankees gegen die Red Sox setzte sich am Samstag fort, denn sie kassierten eine brutale 1:12-Niederlage und standen vor einem Four-Game-Sweep. Garrett Crochet dominierte mit sieben Innings und 11 Strikeouts, der achte Sieg in Folge gegen die Erzrivalen. Will Warren, zuletzt bester Yankees-Starter, lief gegen eine Mauer, in nur vier Innings produzierte er genauso viele Walks wie Strikeouts. Im neunten Inning wurde es dann hässlich, denn Anthony Volpe überwarf den first Baseman, Paul Blackburn balkte einen Run nach Hause und Carlos Narváez setzte mit Two-Run-Homer den Schlusspunk

Nach drei schmerzhaften Niederlagen gelang den Yankees ein erlösender 7:2-Sieg und sie konnten so den Sweep verhindern. Trent Grisham und Jazz Chisholm Jr. erlebten Multi-Homer-Nächte und beendeten acht aufeinanderfolgende Niederlagen gegen die Red Sox. Außerdem verwandelte Jazz Chisholm Dustin Mays Center-Cut-Sinker in seinen 100. Karriere-Homer. May kämpfte mit der Kontrolle seiner Pitches und gab drei Homeruns ab. Carlos Rodón dominierte mit Groundballs, acht der ersten zwölf Outs gelangen ihm via Groundballs. Nathaniel Lowe war Bostons einziger Lichtblick mit zwei RBIs.

Spieler der Woche

Als Spieler der Woche möchte ich diese Woche Trea Turner nominieren, denn er ist gerade richtig on fire für die Phillies. Nach 128 Spielen steht er bei 160 Hits und ist damit einer der besten in der ganzen MLB, nur Bo Bichette liegt aktuell noch knapp vorne. Sein .300er Batting Average (7th), 14 Homeruns (115th) und 61 RBIs (69th) zeigen, dass er nicht nur für Kontakt, sondern auch für Power sorgt. Richtig Spaß macht es aber, ihm auf den Bases zuzuschauen, 32 Stolen Bases (7th) hat er schon auf dem Konto und gehört damit zu den gefährlichsten Base-Stealern der Liga. In den letzen 30 Tagen schlägt er .313 bei einem OPS von .846. Neben Kyle Schwarber und Bryce Harper ist Trea Turner eine der Säulen des Phillies Erfolgs.

Around the League

  • Commissioner Manfred hat erneut über die MLB-Expansion gesprochen, und die Baseball-Community diskutierte letzet Woche heiß über mögliche Szenarien. Zwei neue Teams würden die Liga auf 32 Franchises bringen, in Anlehnung an NFL und NHL. Die Diskussion dreht sich hauptsächlich um Regional Realignment mit vier geografischen Divisionen statt der aktuellen AL/NL-Struktur. Nashville und North Carolina gelten als vielversprechende Expansion-Standorte, während Portland und Salt Lake City kontrovers diskutiert werden. Ein regionaler Ansatz würde Reisekosten senken und lokale Rivalitäten stärken. Traditionalisten wehren sich gegen solche Änderungen, doch die Liga-Loyalität ist seit Interleague Play ohnehin stark geschwächt. Das historische AL/NL-System hat durch konstantes Interleague Play und einheitliche Regeln viel von seiner ursprünglichen Bedeutung verloren. Regional Realignment könnte also neue Rivalitäten schaffen und das Interesse der Fans steigern. Das wird aber wohl nicht vor dem neuen Collective Bargaining Agreement der MLB passieren, das Ende 2026 ausläuft und bevor die Athletics wirklich in Las Vegas angekommen sind. Bis dahin bleibt also noch genug Zeit über mögliche neue Divisionen Gedanken zu machen.
  • Bei ESPN gab es letzte Woche einen interessanten Artikel darüber Tarik Skubal und Paul Skenes und warum sie so dominant sind. In kurz: Tarik Skubal (Tigers) und Paul Skenes (Pirates) dominieren als 2025 Cy Young Favoriten die MLB. Beide Aces schaffen eine besondere Atmosphäre an ihren Starttagen, Skubal mit aggressiver Strike Zone-Attacke (70% First-Strike-Rate), Skenes mit seinem größeren Arsenal aus sieben Pitch-Typen. Während Skubal als “Bulldog” mit Killer-Mentalität bekannt ist und regelmäßig Complete Games wirft, beeindruckt Skenes durch akribische Vorbereitung und tägliche Bullpen-Sessions. Beide Pitcher vereint die Fähigkeit, Hitter nach Strike One zu dominieren.
  • Kyle Tucker spielt seit Juni mit einem Haarriss in der rechten Hand und wollte trotz Schmerzen nicht auf die IL. Die Verletzung beim Slide gegen Cincinnati am 1. Juni wurde zunächst als Jammed Finger diagnostiziert. Seit Juli bricht seine Performance komplett ein: .189 Average, 54% Ground Ball Rate. Manager Craig Counsell gönnt ihm nun eine Pause. Hoffentlich kommt er dann bald wieder voll genesen zurück.
  • Auch bei den Phillies gibt es Verletzungssorgen. Bei Pitcher Zach Wheeler wurde zuerst ein Blutgerinnsel in der Rechten Schulter festgestellt, welches entfernt wurde. Dann wurde ein "Venous Thoracic Outlet Syndrom" festgestellt welches nun wohl schon operiert wurde, ihn aber für 6-8 Monate außer Gefecht setzt. Der venöse thorakale Auslass, eine seltene Unterart der Kompressionsstörung, die eine Vene einklemmt und die Bildung von Blutgerinnseln verursacht, wird durch eine Operation repariert, die für Wheeler empfohlen wurde und ihm eine Rückkehr bis zum Eröffnungstag 2026 ermöglichen könnte. Bei der Operation wird in der Regel eine Rippe entfernt, um den Bereich zu dekomprimieren.

Vorschau auf die kommende Woche

Auch nächste Woche gibt es wieder spannende Serien.

Anfang der Woche spielen die Phillies bei den Mets. Der Abstand in der Division ist zwar schon auf sieben Spiele angewachsen, aber für die Mets wird es wichtig sein, den letzten Platz in der Wildcard gegen die Reds zu verteidigen. Die spielen zeitgleich eine Serie gegen die Dodgers. Außerdem spielen die Padres in Seattle.

Am Wochenende steht dann die Serie der Cardinals bei den Reds an, was torentscheidende für die Wildcard sein kann. Außerdem spielen die Brewers in Toronto und Seattle in Cleveland.

Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!

Hast du einen Kommentar zu diesem Post?

Falls Du einen Kommentar zum Artikel hast oder Dich darüber austauschen willst, schicke mir gerne eine eMail, oder kommentiere auf Social Media. Alle Social Media Kommentare werden unten aufgelistet. Ich freue mich darauf von Dir zu hören. Außerdem kannst Du den Newsletter abonnieren, dem WhatsApp Channel beitreten oder das Projekt direkt unterstützen.

Social Interactions

❤️ Likes: 1 | 🔁 Shares: 2 | 💬 Kommentare: 0