Woche 8 Recap
3292 Wörter | 14 min Lesezeit
Inhalt
Liebe Baseballgemeinde, willkommen zum Rückblick auf Woche 8 in der Major League Baseball.
Standings
American League East
Die Tampa Bay Rays (30-15, +25) stehen weiter ganz oben in der AL East, aber die Zahlen dahinter sind nicht so solide, wie der erste Platz vermuten lässt. Sie performen aktuell rund 5 Spiele über ihrem erwarteten W-L, was vor allem daran liegt, dass die letzten 7 Serien gegen die Giants, Red Sox, Twins, Guardians, 2x Blue Jays und nun gegen die Marlins gewonnen wurden. Die New York Yankees (28-19, +68) folgen dahinter und haben mit Abstand das beste Run Differential in der AL East, ihre erwartete Bilanz von 30-16 würde sie an die Spitze der Division bringen, und trotzdem kommen sie nicht vorbei, weil sie eine 2-4-Woche und zwei Niederlagen am Stück ablieferten. Ihre letzten 3 Serien gingen alle verloren (Brewers, Orioles, Mets). Allerdings kam für sie diese Woche Carlos Rodón zurück auf den Mound. Die Toronto Blue Jays (21-25, -11) liegen neuneinhalb Spiele zurück. Die Baltimore Orioles (21-26, -44) schleppen das schlechteste Run Differential der oberen Tabellenhälfte mit sich herum. Die Boston Red Sox (19-27, -20) bilden mit elfeinhalb Spielen Rückstand das Schlusslicht und haben die Woche mit 2-4 passend zur Gesamtlage beendet.
American League Central
Die Cleveland Guardians (26-22, +13) führen eine enge AL Central an, in der sich langsam die Spreu vom Weizen zu trennen scheint, nachdem sie zu Hause die Los Angeles Angels glatt mit 3-0 gesweept und die Woche mit 5-1 abgeschlossen haben. Angel Martínez war dabei der beste Hitter der gesamten Woche und kam auf 7 Hits aus 19 At-Bats (.368), einen OPS von 1.481, vier Homeruns und sieben RBI in nur sechs Spielen. Direkt dahinter, ein Spiel zurück, lauern die Chicago White Sox (24-22, -7), die ihrerseits die Kansas City Royals daheim mit 3-0 vom Platz gefegt haben und ebenfalls 5-1 spielten. Dahinter tut sich nun schon eine kleine Lücke auf und die Minnesota Twins (21-26, -6) liegen auf Platz 3, viereinhalb Spiele zurück, aber Bailey Ober lieferte den besten Start der Woche, als er im Spiel gegen die Marlins ein Complete Game Shutout pitchte, bei sieben Strikeouts und 0 Walks. Ganz unten teilen sich zwei Teams das Elend. Die Detroit Tigers (20-27, -13) verloren fünf ihrer letzten sechs Spiele, und die Kansas City Royals (20-27, -21) taten es ihnen mit identischer 1-5-Woche gleich.
American League West
Wenn man die schwächste Division der Liga sucht, ist die AL West ein heißer Kandidat. Die Athletics (23-23, -13) führen die Division an und stehen exakt bei .500, was die Lage präzise zusammenfasst. Immerhin gab es einen Lichtblick. Nick Kurtz war der beste Hitter der Woche mit 6 Hits aus 17 At-Bats (.353), einem OPS von 1.501, drei Homeruns und neun RBI, er trägt die Offense der A's gerade fast im Alleingang. Die Texas Rangers (22-24, +3) liegen ein Spiel zurück und auf Platz 3 folgen die Seattle Mariners (22-26, +6), die das beste Run Differential der Division haben performen aber 3 Wins besser als erwartet. Danach klafft eine Lücke von drei Spielen zu den Houston Astros (19-29, -51), die nach 3 Serienniederlagen am Wochenende zumindest die Serie gegen die Rangers gewinnen konnten. Zu allem Überfluss fällt nun auch noch Carlos Correa für die ganze Saison aus. Noch düsterer steht es um die Los Angeles Angels (16-31, -60), die mit sechs Niederlagen am Stück, einer 0-6-Woche und dem schlechtesten Run Differential der Major Leagues weiter das Schlusslicht bilden.
National League East
Die Atlanta Braves (32-15, +98) sind das beste Team der Liga, und der Vorsprung auf Platz zwei in der Division beträgt bereits acht Spiele, den aktuell, Überraschung, die Philadelphia Phillies (24-23, -17) inne haben. Sie sind aktuell das heißeste Team der Division, vier Siege am Stück und eine 5-1-Woche, gekrönt vom 3-0-Sweep auswärts gegen die Pittsburgh Pirates. Kyle Schwarber lieferte in dieser Woche vier Homeruns und neun RBI bei einem mageren Batting Average von .250. Defensiv lieferte Cristopher Sánchez den besten Start der Woche, neun shutout Innings, 12 SO, 0 BB. Die Washington Nationals (23-24, -13) halten sich mit einer 4-2-Woche im Bereich von .500, getragen vom heißesten Batter der letzten sieben Tage, denn Daylen Lile sammelte 10 Hits aus 26 At-Bats (.385), einen OPS von 1.255, vier Homeruns und zehn RBI. Die Miami Marlins (21-26, -13) verlieren langsam den Anschluss, elf Spiele hinter Atlanta. Die New York Mets (20-26, -16) stoppen mit dem 3-0-Heimsweep gegen die Detroit Tigers und einer 5-1-Woche zwar ein wenig die Blutung, stehen aber trotzdem schon elfeinhalb Spiele zurück. Einen Grund zum Hinsehen liefert in diesem trüben Frühjahr trotzdem Juan Soto, der als erst sechzehnter Spieler der Geschichte 250 Homeruns vor seinem 28. Geburtstag erreicht hat.
National League Central
Die NL Central bleibt das Powerhouse der Liga. Die Chicago Cubs (29-18, +42) führen sie an, obwohl sie die Woche mit 2-4 und zwei Niederlagen am Stück beendet haben. Anderthalb Spiele zurück lauern gleich zwei Teams. Die Milwaukee Brewers (26-18, +61) haben das beste Run Differential der Division, performen aktuell 2 Spiele unter und haben seit Ende April keine Serie mehr verloren. Die St. Louis Cardinals (27-19, +3) sind das genaue Gegenteil, denn bei gleichem Rückstand performen sie fast vier Wins über. Die Pittsburgh Pirates (24-23, +18) und die Cincinnati Reds (24-23, -35) teilen sich mit fünf Spielen Rückstand Platz vier. Die Reds haben aus den letzten 15 Spielen nur 4 gewonnen und stehen mit den Tigers, Rockies und Angels an der Spitze dieser Liste.
National League West
Die Los Angeles Dodgers (29-18, +94) und die San Diego Padres (28-18, +7) liefern sich das Duell an der Spitze der NL West, gerade einmal ein halbes Spiel trennt sie. Bei den Dodgers passt alles zusammen, fünf Siege am Stück, eine 5-2-Woche und ein Run Differential von +94 und dabei stehen sie noch 4 Spiele schlechter da als erwartet und letzte Woche kam Mookie Betts, nach 5 Wochen auf der IL, zurück ins Lineup. Bei den Padres ist es genau umgekehrt. Ein Run Differential von lediglich +7 und sie performen gut 4 Siege über. Mal sehen wie lange die Padres diesen Lauf noch aufrechterhalten können. Offensiv konnte für die Padres diese Woche Gavin Sheets mit 10 Hits aus 16 At-Bats, einem .625-Average, einem OPS von 2.177 und vier Homeruns und acht RBI überzeugen. Die Arizona Diamondbacks (22-23, -17) stehen mit einer ausgeglichenen Woche mit 6 Spielen Rückstand alleine im Mittelfeld der Division. Und dann sind da die San Francisco Giants (20-27, -37). Mehr zu den Giants aber, wie gewohnt, weiter unten. Die Colorado Rockies (18-29, -44) stehen mit elf Spielen Rückstand am Tabellenende, und eine Aufwärtstendenz ist nicht zu erkennen.
Serien der Woche
Diese Woche hatte ich mich einerseits für die Spitzenspielserie der Braves bei den Cubs entschieden, und andererseits, am Rivalry Weekend, für die Serie der White Sox, die erstmals wieder über .500 standen, gegen die Cubs.
Atlanta Braves @ Chicago Cubs
Die Cubs reisten mit einer 27-14-Bilanz nach Atlanta, wo sie auf die einzige NL-Mannschaft mit einer besseren Bilanz trafen, die Braves standen bei 28-13. Ligaweit führten die Cubs das Hitter-Leaderboard nach fWAR (9,8) an, während Atlanta mit einem wRC+ von 120 gleichauf mit den Dodgers lag. Damit ist eigentlich schon alles gesagt und es war angerichtet.
Und im ersten Spiel stellten die Braves gleich klar wer Herr im Haus ist und besiegten die Cubs mit 5:2 und ließen dabei nur einen einzigen Hit zu. Grant Holmes startete solide, scheiterte aber erneut an seiner Walk-Anfälligkeit. Nach vier Walks in 4 Innings und einem Solo-Homer von Bregman übergab er an Didier Fuentes, der gemeinsam mit Lee und Iglesias für 5 hitless Innings kombinierte. Offensiv ragte Mike Yastrzemski mit drei RBI heraus, darunter ein entscheidender Two-Run-Hit im fünften Inning. Austin Riley steuerte einen Solo-Homer bei, während Dominic Smith (forever Giants) mit einem 4-für-4-Abend überzeugte.
Mit einem 4:1-Sieg über die Cubs am Dienstag waren die Atlanta Braves das erste Team der MLB in dieser Saison mit 30 Wins. JR Ritchie lieferte als Rookie nur 4⅓ Innings bei 87 Pitches, doch dann überzeugte der Bullpen. Martín Pérez (2,31 ERA über 35 Innings) überbrückte die Mittelinnings, bevor Dylan Lee, Robert Suarez und Raisel Iglesias die Partie beendeten. Den entscheidenden Hit lieferte Mauricio Dubón mit einem Two-Run-Homer im achten Inning gegen Phil Maton, nachdem Mike Yastrzemski, der die Saison mit einem .516 OPS begonnen hatte, zuvor per Double den Weg geebnet hatte.
Im Rubbermatch ließen sich die Braves den Sweep durch ein 0:2 Shutout dann entgehen. Chris Sale überzeugte mit acht Strikeouts über sechs Innings, geriet jedoch im sechsten Inning in Schwierigkeiten. Nach einem Walk an Ian Happ sorgte ein Fehler von Ha-Seong Kim für Läufer an den Corners, woraufhin Matt Shaw per Groundout den einzigen Run des Innings erzielte. Ben Brown pitchte für die Cubs stark und Atlanta brachte gegen ihn nur einen Hit zustande. Ian Happ besiegelte das Ergebnis im achten Inning mit einem Solo-Homerun gegen Reynaldo López.
Die Braves konnte die Serie also gewinnen, das dominante Rubbermatch der Cubs wird ihnen aber wohl noch etwas zu denken geben. Auf Seite der Braves ist es schön zu sehen, dass Mike Yastrzemski offensiv endlich etwas produktiver wird und auch dass Chris Sale weiter stark pitcht.
Chicago Cubs @ Chicago White Sox
Weiter ging es für die Cubs dann in die erste Crosstown Series der Saison, nachdem sie 13 der letzten 15 Duelle gegen die White Sox gewonnen hatten. Die Ausgangslage wirkte diesmal jedoch etwas ausgeglichener, da die White Sox erstmals seit 2022 deutlich über .500 lagen und nur ein Spiel Rückstand in der AL Central hatten. Besonders die junge Offensive um Munetaka Murakami, Colson Montgomery und Miguel Vargas macht Hoffnungen.
Die Cubs beendeten ihre Offensivschwäche aus der Serie gegen die Braves (nur 5 Runs in 3 Spielen) mit einem 10:5-Sieg. Nach früher 1:0-Führung durch einen Ian-Happ-RBI-Single glichen die Sox per Colson-Montgomery-Homerun aus. Chicago baute die Führung im fünften Inning auf 4:1 aus, ehe Edward Cabrera mit drei Walks in Serie einen Two-Run-Double von Drew Romo zuließ und die Sox auf 4:3 verkürzten. Miguel Vargas egalisierte per Homerun im sechsten. Den entscheidenden Hit brachte dann das achte Inning, in dem Jordan Hicks vier Walks abgab, Carson Kelly ein Two-Run-Double schlug und den Abend mit drei Hits und vier RBI beendete. Trent Thornton stabilisierte das Bullpen mit 1⅔ scoreless Innings.
Im zweiten Spiel konnten die White Sox dann in person von Davis Martin zurückschlagen, der die Cubs über sechs Innings mit nur einem ER, sieben Strikeouts dominierte. Im ersten Inning eröffnete Miguel Vargas mit einem Three-Run-Homer (108,4 mph, 421 Fuß) das Scoring. Munetaka Murakami erzielte mit zwei Homeruns (391 und 428 Fuß) sein erstes Multi-Homer-Game der Karriere, während Colson Montgomery mit einem 112,4-mph-Moonshot über 442 Fuß seinen 13. Saisonhomer markierte. Vargas, Murakami und Montgomery homerten damit zum vierten Mal gemeinsam in einer Partie. Die White Sox gewannen 8:3 und verbesserten ihre Bilanz auf 23-22.
Die Serie wurde durch ein turbulentes Spiel, das die White Sox letztlich 9-8 nach zehn Innings für sich entschieden konnten, beendet. Erick Fedde präsentierte sich von Beginn an für die White Sox nicht in seiner besten Form und kassierte drei Runs im ersten Inning inklusive eines Two-Run-Homers von Michael Busch. Nach drei Innings musste Fedde vom Mound. Sean Newcomb und Grant Taylor stabilisierten das Spiel, während Miguel Vargas mit einem 103-mph-Liner die Partie zum 4-4 ausglich. Tristan Peters brachte die Sox mit seinem ersten MLB-Homer auf 8:5 heran, ehe Seranthony Domínguez einen Blown Save produzierte und die Cubs im zehnten Inning wieder in Führung gingen. Edgar Quero beendete den Abend mit einem Walk-Off-Homer.
Wie in der Vorschau schon angedeutet ist es Vorallem die Offensive um Murakami, Montgomery und Vargas die bei den White Sox Spaß macht. Vor allem in Spiel 2 zeigten sie ihre Fähigkeiten. Aktuell stehen die White Sox damit mit einer Bilanz von 24-22 auf Platz 2 der Division und halten die 2. Wildcard.
Around the League
- Am Dienstag begannen Vertreter der MLB-Spielergewerkschaft und der Eigentümer die Tarifverhandlungen zur Ablösung des am 1. Dezember auslaufenden Collective Bargaining Agreements. Das erste, rund zweistündige Treffen fand im Büro der MLBPA statt; Proposals wurden dabei noch keine eingebracht. Die Management-Seite dürfte erneut ein Salary-Cap-System fordern, das die Union kategorisch ablehnt. Das Verhältnis der fünf höchsten zu den fünf niedrigsten Gehaltsetats stieg zuletzt auf einen Rekordwert von 4,7. Die Spieler bauten ihre finanzielle Reserve für den Arbeitskampf aus, während die MLB rund 75 Millionen Dollar pro Club zurückgehalten hat.
- Zum ersten Mal in seiner Karriere landete Cal Raleigh auf der Injured List, ein Oblique Strain, den er sich im Spiel am Mittwoch zuzog, zwingt Seattle nun für mindestens zehn Tage ohne seinen Superstar-Catcher auszukommen. Als Switch-Hitter gestaltet sich die Rehabilitation einer Oblique-Verletzung erfahrungsgemäß komplizierter. Mal sehen ob ihm dieser Trip auf die IL auch bei seinen offensiven Struggles hilft.
- Blake Snell wurde erneut auf unbestimmte Zeit auf die Injured List gesetzt, nachdem beim Dodgers-Lefty Loose Bodies im linken Ellenbogen diagnostiziert worden waren. Eine Operation galt laut ESPN als wahrscheinlichstes Ergebnis und würde zwei bis drei Monate Recovery bedeuten. Snell hatte erst vergangenes Wochenende sein Saisondebüt gegeben, nachdem er die ersten sechs Wochen mit einer Schulterproblematik verpasst hatte.
- Sarah Langs berichtete auf Bluesky, dass die Phillies das fünfte Team in den letzten 100 Jahren sind, das innerhalb der ersten 47 Saisonspiele von mehr als 10 Spielen unter .500 auf mindestens ein Spiel über .500 geklettert ist, in Gesellschaft von: 1951 Giants, 1958 Cardinals, 1996 Marlins, 2001 Athletics.
Giants Corner
Die Giants starteten ihren 3-Serien-Roadtrip mit einer 4-Game-Serie gegen die Dodgers. Beide Teams kamen offensiv ein wenig kalt in die Serie, aber im ersten Spiel gab es tatsächlich sowas wie einen offensiven Outbreak der Giants. Ein 9:3 Sieg mit 12 Hits, 9 Runs und 6 Walks für die Giants, bei einem HR von Devers war genau das was die Giants gebraucht haben. Allerdings hatten die Giants auch 11 Spieler LOB und gingen 5-17 mit RISP. Dieser offensive Outbreak zog sich dann auch in Spiel 2 welches die Giants 6:2 gewinnen konnten und Catcher Haase konnte sogar 2 HRs off of Yamamoto schlagen, Harrison Bader steuerte einen weiteren HR bei. Damit konnte eine Serienniederlage in LA schonmal verhindert werden. Allerdings ging es von da an bergab und die nächsten beiden Spiele gingen in Summe mit 2:9 verloren. Das negative Highlight war wohl im 7. Inning der 0:4 Niederlage am Mittwoch als Willy Adames vergaß, wie viele Outs es waren. Es standen Läufer auf First und Second bei nur einem Out und er startete viel zu früh los, nachdem Drew Gilbert einen Ball direkt zu Andy Pages geschlagen hatte. Pages musste den Ball praktisch nur gemütlich zurück ins Infield werfen, um das Double Play perfekt zu machen. Ein offensives Highlight war auf der anderen Seite der Inside the Park Homer von Jung Hoo Lee, zum zwischenzeitlichen 2:2, bei dem er seinem Namen "Grandson of the Wind" alle Ehre machte.
Dieses negative Momentum trug sich dann auch ins erste Spiel in Sacramento, das mit 2:5 verloren ging. Im zweiten Spiel wachte dann Casey Schmitt wieder auf und schlug 2 HR beim 6:4-Sieg. Im dritten Spiel waren die Giants dann defensiv überragend und lieferten 8 Highlight-Plays und gewannen 10:1. Fairerweise muss man sagen dass die A's in diesem Spiel es den Giants auch einfach gemacht haben und defensiv nicht auf der Höhe waren. Andererseits muss man diese Fehler dann auch erstmal in Runs umwandeln und das haben die Giants perfekt gemacht, vor allem im 8. Inning, wo sie 8 Runs u.a. durch einen Grand Slam von Harrison Bader scorten und die Serie 2-1 gewannen. Auf dem Roadtrip sind sie nun 4-3.
Ein weiteres Thema bleibt natürlich Bryce Eldridge. Seit dem 8. Mai wurde er nur in 4 Spielen von Anfang an aufgestellt. Seit dem hat er 27 PA angesammelt und dabei einen BA von .083, 9 SO und 1 HR. Ich bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Vorallem, da die Offensive jetzt ein wenig aufzuwachen scheint. Im Mai sind die aktuell mit 18 Homeruns auf Platz 11 in der MLB und wie ihr unten sehen könnt, verbessern sich die offensiven Statistiken laaaaangsam. Dazu könnte jetzt auch beitragen, dass die Giants bei den D-Backs ranmüssen, ein Seriensieg mit einem Homer von Eldridge wäre ein schöner Abschluss des Roadtrips und am Wochenende können wir uns dann zu Hause auf die White Sox freuen.
Giants Stats
Standings
- Gesamt: 20-27 (#23 in MLB) | L10: 6-4 | Streak: W2
- NL West: #4 | GB: 9.0 | WCGB: 7.5
- Home: 10-12 | Away: 10-15
- Run Differential: -37 (#26 in MLB)
Offense
- AVG: .244 (#10 in MLB) | OPS: .668 (#27 in MLB)
- HRs: 37 (#27 in MLB) | HR-Leader: Casey Schmitt (8)
- Runs: 165 (#30 in MLB) | SB: 12 (#30 in MLB)
Pitching
- ERA: 3.97 (#14 in MLB) | WHIP: 1.32 (#18 in MLB)
- Strikeouts: 372 (#20 in MLB)
Best Hitters – Last 7 Days
- Harrison Bader | 5/20 (0.250) | OPS 1.036 | 1 2B | 3 HR | 6 RBI
- Casey Schmitt | 8/22 (0.364) | OPS 1.053 | 2 HR | 3 RBI
- Jung Hoo Lee | 7/29 (0.241) | OPS .670 | 1 2B | 1 HR | 5 RBI
Best Pitchers – Last 7 Days
- Trevor McDonald (16.5.) | 6.2 IP | 1 ER | 5 K | 1 BB | GS 64
- Adrian Houser (17.5.) | 6.0 IP | 1 ER | 3 K | 5 BB | GS 58
- Adrian Houser (12.5.) | 5.2 IP | 2 ER | 4 K | 3 BB | GS 56
Stats Corner
Top 5 Teams – Last 15 Games
- Tampa Bay Rays | 12-3 | 0.800
- Milwaukee Brewers | 11-4 | 0.733
- Philadelphia Phillies | 11-4 | 0.733
- New York Mets | 10-5 | 0.667
- Atlanta Braves | 10-5 | 0.667
Worst 5 Teams – Last 15 Games
- Cincinnati Reds | 4-11 | 0.267
- Detroit Tigers | 4-11 | 0.267
- Colorado Rockies | 4-11 | 0.267
- Los Angeles Angels | 4-11 | 0.267
- Baltimore Orioles | 6-9 | 0.400
Top Hitters – Last 7 Days
- Daylen Lile (WSH) | OPS 1.255 | 4 HR | 10 RBI | 27 PA
- Kyle Schwarber (PHI) | OPS 1.171 | 4 HR | 9 RBI | 29 PA
- Gavin Sheets (SD) | OPS 2.177 | 4 HR | 8 RBI | 23 PA
- Angel Martínez (CLE) | OPS 1.481 | 4 HR | 7 RBI | 21 PA
- Nick Kurtz (ATH) | OPS 1.501 | 3 HR | 9 RBI | 25 PA
Top Pitchers – Last 7 Days
- Bailey Ober (MIN, 12.05.) | 9.0 IP | 0 ER | 7 K | 0 BB | GS 90
- Cristopher Sánchez (PHI, 16.05.) | 9.0 IP | 0 ER | 13 K | 0 BB | GS 88
- Paul Skenes (PIT, 12.05.) | 8.0 IP | 0 ER | 10 K | 0 BB | GS 88
- Jacob Misiorowski (MIL, 13.05.) | 7.0 IP | 0 ER | 10 K | 0 BB | GS 79
- Merrill Kelly (AZ, 15.05.) | 9.0 IP | 1 ER | 3 K | 0 BB | GS 78
Vorschau auf die kommende Woche
Heute ist ein Montag an dem tatsächlich mal viel los ist und 14 Spiele stattfinden, nur die Pirates und Cardinals haben frei. Unter den Serien ist wohl die Serie der Dodgers bei den Padres eine der interessanten, da beide nur ein halbes Spiel an der Spitze der NL West trennt (siehe Serien Spotlight). Außerdem spielen die Brewers bei den Cubs und die Blue Jays bei den Yankees.
Zum Wochenende steht für mich dann die Serie der Rays bei den Yankees in Fokus, da hier die zwei Top Teams der AL East aufeinander treffen. Außerdem spielen die Dodgers bei den Brewers und die Cardinals gegen die Reds.
Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!
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