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    <title>Inside The Dugout – Alle Updates</title>
    <description>
      Blog posts und Shortposts auf Inside The Dugout.
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      <title>
        
          Die Spiele heute Nacht lieferten einiges an starken Leistung...
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/04/14/0942/</link>
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      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:42:58 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Spiele heute Nacht lieferten einiges an starken Leistungen. Auf der Pitching Seite überzeugten Paul Skenes beim Sieg der Pirates gegen die Nationals mit 6IP, 6K und 1ER, sowie Nathan Eovaldi beim Sieg der Rangers bei den A's mit 7IP, 7K und 0ER. Offensiv kombinierten Mike Trout und Aaron Judge beim wilden 11:10 Sieg der Yankees für 4HR und 8RBIs. Außerdem Schlug Josh Naylor beim Sieg der Mariners 2 HRs und Kyle Schwarber beim Sieg der Phillies gegen die Cubs 2HR und 3RBI.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf Woche 3 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2026/MLB-Rueckblick-Woche-3/</link>
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      <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 18:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26wk3.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf Woche 3 in der Major League Baseball.</p>
<p>Zuerst zwei kleine Dinge aus dem Maschinenraum:</p>
<ol>
<li>Für meine wöchentliche Recherchearbeit habe ich mir in den letzten Wochen ein Skript geschrieben, dass mir Statistiken der letzten Woche berechnet, anzeigt und zusammenfasst. Drei der Tabellen werde ich jetzt immer unter &quot;Stats Corner&quot; am Ende des Artikels einfügen. Hoffentlich findet ihr sie genauso interessant wie ich... Dafür werde ich die Sektion &quot;Statistik der Woche&quot; mit &quot;Around the League&quot; vereinigen.</li>
<li>Es gibt jetzt oben über dem Artikel ein Inhaltsverzeichnis, mit dem man zu den einzelnen Sektionen springen kann. Wenn ihr euch also nur für eine spezielle Division oder einen bestimmten Abschnitt interessiert, könnt ihr das Inhaltsverzeichnis ausklappen und auf den entsprechenden Abschnitt klicken.</li>
</ol>
<p>Eine Aktion, die in keinen Statistiken vorkommen wird ist der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EWLBhOt9fwk" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to youtube.com">Brawl im Spiel Angels gegen Braves.</a>. Was den Vorfall letztendlich ausgelöst hat, lässt sich schwer mit Sicherheit sagen, aber dass jemand dabei einen Baseball als Schlagwerkzeug einsetzt, ist selbst für Baseball-Verhältnisse ungewöhnlich. Da muss man den Gegenspieler schon wirklich verletzen wollen.</p>
<p>Im fünften Inning des mittleren Spiels der Dreierserie in Anaheim, beim Stand von 4:2 für Atlanta, kam es zum bench clearing. Reynaldo López und Jorge Soler gerieten aneinander, nachdem ein wilder Pitch up-and-in Soler aufgebracht hatte. Soler stürmte den Mound, López schlug zurück und beide wurden in der Folge ejected.</p>
<p>Der Kontext erklärt eventuell Solers Reaktion. Er hatte im ersten Inning einen Home Run off López geschlagen, war in derselben Partie bereits einmal von ihm getroffen worden und stand in seiner Karriere 14-für-23 mit fünf Home Runs gegen den Pitcher. Als dann ein 96-mph-Fastball ihn traf und kurz darauf ein weiterer Pitch gefährlich up-and-in war, schien für Soler die Absicht dahinter offensichtlich. Braves-Manager Walt Weiss, ehemaliger Teamkollege Solers, griff physisch ein, um die Situation zu entschärfen. Die MLB verhängte am Tag nach der Schlägerei jeweils siebentägige Suspendierungen gegen beide Beteiligten, ergänzt durch undiskutierte Geldstrafen. Beide legten Berufung ein und standen zunächst weiter zur Verfügung.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>An der Spitze der AL East stehen aktuell mit den <strong>Tampa Bay Rays</strong> (8-7, -10), <strong>New York Yankees</strong> (8-7, +21) und <strong>Baltimore Orioles</strong> (8-7, +1) drei Teams mit identischem Record. Die Yankees sind zwar gut in die Saison gestartet, haben aber aktuell eine fünf Spiele Niederlagenserie bei der sie die Serie gegen die A's verloren haben und von den Rays sogar gesweeped wurden. Danach folgen die <strong>Toronto Blue Jays</strong> (6-9, -25) die in den letzten 10 Spielen 2-8 sind. Das Verletzungspech der Blue Jays setzt sich auch weiter fort, denn im Spiel am Samstag brach sich George Springer den großen Zeh am linken Fuß. Das ist nicht nur ein Hit für die Blue Jays sondern auch für mein Fantansy Team. Die <strong>Boston Red Sox</strong> (6-9, +0) stehen aktuell am Ende der Division, haben aber die letzten beiden Serien gegen die Brewers und Cardinals gewonnen.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die AL Central wird aktuell von den <strong>Minnesota Twins</strong> (9-7, +8) und <strong>Cleveland Guardians</strong> (9-7, -9) angeführt. Die Twins sind hier aktuell eine Überraschung mit einem starken Saisonstart und übers Wochenende konnten sie die Tigers sweepen. Ihrerseits liegen die <strong>Detroit Tigers</strong> (7-9, +10) auf Platz drei der Division und konnten sich, nachdem sie von den Twins gesweeped wurden erholen und ihrereseits die Marlins sweepen. Die <strong>Kansas City Royals</strong> (7-9, -11) folgen dahinter und starten etwas langsam. Und dann sind da noch die <strong>Chicago White Sox</strong> (6-10, -30), ein Run Differential von -30 nach 16 Spielen ist das schlechteste in der gesamten American League und sagt alles über den aktuellen Zustand des Rebuilds.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Die AL West wird von den <strong>Texas Rangers</strong> (8-7, +4) und <strong>Athletics</strong> (8-7, -2) gemeinsam angeführt, wobei die Athletics aktuell einen 5 Game Winningstreak haben, dabei die Mets gesweeped haben. Es läuft also aktuell für ROY Nick Kurtz und Kollegen. In der Serie gegen die Mets konnte Tyler Soderstrom mit 2 HRs und 5 RBIs überzeugen. Die <strong>Los Angeles Angels</strong> (8-8, -4) sind solide in die Saison gestartet und haben gerade eine Serie bei den Reds gewonnen. Starting Pitcher José Soriano erreichte derweil als erster Starter der MLB 4 Wins und verzeichnet einen ERA von 0,33. Kommen wir zu den beiden Enttäuschungen der Division, die <strong>Seattle Mariners</strong> (7-9, +7) und die <strong>Houston Astros</strong> (6-10, -8). Beide befinden sich am Ende der Division und haben am Wochenende auch noch gegeneinander gespielt. Heute Abend ab 22:00 findet das letzte Spiel der 4-Spiele-Serie statt. Die Astros haben aktuell mit 7 Spielen den längsten Losing-Streak der MLB. Mal sehen ob er dann heute Nach endet. Mehr zur Serie weiter unten unter &quot;Serien de Woche&quot;.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>Die <strong>Atlanta Braves</strong> (10-6, +46) sind stark in die neue Saison gestartet und haben aktuell ein Run Differential von +46 nach 16 Spielen. <a href="http://Mlb.com" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">Mlb.com</a> weißt ein expected Win-Loss von 13-3 aus, was zeigt, dass sie trotz zehn Siegen noch schlechter dastehen als ihre Run-Produktion eigentlich verdient. Mit anderen Worten: Atlanta hätte ohne weiteres die beste Bilanz der gesamten Liga haben können. Es bleibt zu hoffen, dass sie dieses Momentum weit in die Saison halten können. Sie sind auch das einzige Team der MLB, welches noch keine Serie verloren hat (4 W, 1 Split). Dahinter kommen die <strong>Miami Marlins</strong> (8-8, +0) mit einer Bilanz von .500, verlieren aber gerade drei in Folge und haben in den letzten zehn Spielen nur eine Bilant von 3-7. Auch ihr Ace Sandy Alcantara schwächelte in seinem letzten Start. Er startete das Spiel mit einem 0,74 ERA aber nachdem er in 6 IP 7 ER abgegeben hatte liegt sein ERA nun bei 2,67. Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (7-8, -16) und die <strong>Washington Nationals</strong> (7-8, +1) teilen sich den dritten Platz. Die <strong>New York Mets</strong> (7-9, -3) folgen auf dem letzten Platz, wurden gerade zu Hause von den A's gesweeped und im Allgemeinen läuft es noch nicht so recht. Jetzt geht es für die Mets nach Los Angeles zu den Dodgers und dann zu den Cubs, leichter wird es in jedem Fall nicht für sie.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (9-6, +8) führen die NL Central an und sind damit eine der Überraschungen der Saison bisher. Dahinter folgen die <strong>Cincinnati Reds</strong> (9-7, -16) auf dem zweiten Platz. Die nach einem 8-3 Start nun etwas abgekühlt sind. Dahinter folgen die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (8-7, -14) und die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (8-7, +16) gleichauf. Auf dem letzten Platz, etwas überraschend die <strong>Chicago Cubs</strong> (7-8, +10). Allerdings stehen sie nur ein Spiel unter .500 und nur 2 Spiele hinter den Pirates.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (11-4, +35) haben die beste Bilanz der Division und der Liga, und, nach den Braves das zweitbeste Run Differential. Sie waren das erste Team mit 10 Siegen und haben auch die Meisten Runs gescored (91). Die <strong>San Diego Padres</strong> (10-6, +14) haben sich in den letzten Wochen in Form gespielt und in den letzten 10 Spielen eine Bilanz von 8-2 inklusive einem 5-Game-Winning-Streak. Sie gewannen letzte Woche die Serien gegen die Rockies (sweep) und die Pirates. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (9-7, -6) folgen auf auf dem dritten Platz. Die <strong>San Francisco Giants</strong> (6-10, -21) und <strong>Colorado Rockies</strong> (6-10, -6) liegen beide 5,5 Spiele zurück.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="los-angeles-dodgers-toronto-blue-jays" tabindex="-1">Los Angeles Dodgers @ Toronto Blue Jays</h3>
<p>Ich glaube zur Serie der Dodgers bei den Blue Jays muss man nicht viel sagen. Die Dodgers sind schon wieder das beste Team in der MLB (von einem World Series Hangover ist also bisher nicht viel zu sehen), die Blue Jays hingegen haben etwas Verletzungsprobleme und haben einen etwas langsamen Start ins Jahr.</p>
<p>Und gemäß dieser Ausgangslage demontierten die Dodgers die Blue Jays im ersten Spiel mit 14:2 und schlugen fünf Home Runs, mehr als Toronto insgesamt Total Bases verzeichnete. Das größte Fragezeichen des Abends war Max Scherzer. Nach einem Two-Run-Homer von Teoscar Hernandez im ersten Inning arbeitete er ein scoreless zweites, gab aber Signale an das Dugout und wurde vom Mound genommen. Postgame bestätigte Manager John Schneider eine Forearm Tendinitis. Das folgende AAA-Pitching wurde dann gnadenlos bestraft. Josh Fleming (vier Runs in drei Innings, WPA –0,23), Joe Mantiply und Tommy Nance kassierten je einen Ohtani- bzw. Dalton-Rushing-Homer. Torontos Offense ließ im ersten Inning die Bases loaded ungenutzt und blieb danach weitgehend harmlos.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Im zweiten Spiel verloren die Blue Jays dann 1:4 gegen die Dodgers, nachdem Kevin Gausman nach zwei dominanten Innings im dritten erstmals unter Druck geriet. Ein Double von Hyeseong Kim, ein bunt-Single von Alex Freeland und Hits von Shohei Ohtani sowie Will Smith führten zu zwei Runs. Im fünften Inning sorgten Walk und Balk für weiteren Schaden, bevor Gausman nach 5.1 IP, 5 H, 3 ER, 2 BB und 5 K vom Mound ging. Offensiv blieb Toronto ineffizient gegen Yoshinobu Yamamoto (GS 63, 6.0 IP, 6 K, 1 ER), der über fünf Innings dominierte und früh neun Batter in Folge retirte. Chancen im sechsten und siebten Inning mit Runners in scoring position blieben ungenutzt, während Defensivfehler im neunten das Spiel endgültig entschieden.</p>
<p>Im Rubbergame gegen Shohei Ohtani auf dem Mound konnten die Blue Jays dann wenigstens den Sweep verhindern 4:3 gewinnen. Dylan Cease überstand eine frühe Zwei-Walk-Situation dank eines Line-Drive-Double Plays, kämpfte jedoch im fünften und sechsten Inning und erlaubte mehrere Runs. Goran Varland und Tyler Rogers begrenzten den Schaden aus dem Bullpen. Offensiv blieben die Jays gegen Ohtani weitgehend wirkungslos, ehe Davis Schneider im achten Inning per Walk die Rallye initiierte. Andrés Giménez brachte ihn mit einem Single in Scoring Position, ein Throwing Error des gegnerischen Catchers brachte dann den Go-ahead Run. Chad Hoffman sicherte den Sieg im neunten Inning trotz eines Singles und eines Walks.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="houston-astros-seattle-mariners" tabindex="-1">Houston Astros @ Seattle Mariners</h3>
<p>Die Mariners (4-9) empfingen zur Wochenendserie dann die Astros (6-7). Houston kam mit dem schlechtesten Bullpen-ERA der Liga (7,09), dezimiert durch Verletzungen von Hunter Brown und Cristian Javier, dafür aber mit dem offensivstärksten Team der Majors, einem Team-wRC+ von 142, angeführt von Yordan Alvarez (227 wRC+, vier Homeruns) und Jose Altuve (204 wRC+). Seattle besaß den klaren Vorteil im Lineup (113 wRC+) und stellte mit Gilbert und Kirby die stärkeren Starting Pitcher in den letzten beiden Games der Serie auf.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Die Mariners gewannen dann Spiel eins und beendeten damit ihren 1-7-Slump mit einem 9:6-Sieg vor knapp 45.000 Zuschauern in Seattle. Tatsuya Imai auf Houstons Seite überstand das erste Inning nicht. Vier Walks, ein Wild Pitch, ein Hit-by-Pitch und ein Groundout führten zu drei frühen Runs. Emerson Hancock lieferte trotz eines wackeligen zweiten Innings mit zwei Singles, einem Walk und einem Double, insgesamt aber 5 IP mit 5 Ks und drei zugelassenen Runs. Den Höhepunkt des Spiels setzte Randy Arozarena mit einem Three-Run Homer, seinem dritten Extra-Base-Hit der Saison.</p>
<p>Die Mariners lagen dann am Samstag früh mit 7:2 zurück, nachdem Luis Castillo vier Innings gegen 17 Astros-Hits, darunter sechs Doubles und einen Homer, einen schweren Stand hatte. Die Aufholjagd begann dann im fünften Inning. Crawford brachte zwei Runs per Single nach Hause, Cal Raleigh folgte mit einem Sacrifice Fly. Den Turnaround vollendete Julio Rodríguez mit einem 108-mph-Blast ins Center Field, seinem ersten Saisonhomer, zum 7:7-Ausgleich. Im neunten Inning lud Bryan Abreu mit drei aufeinanderfolgenden Walks die Bases, bevor Crawford drei Fastballs mitten über die Platte bekam und den dritten per Line Drive zur Walkoff-Single verarbeitete.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Am Sonntag betrat dannLogan Gilbert den Mound und dieser Auftritt war sein bester seit der Breakout-Saison 2024 (GS 71, 7.0 IP , 7 K, 1 ER). Bereits in den ersten Minuten setzte er ein Statement. Ein <a href="https://www.mlb.com/news/logan-gilbert-pitches-gem-mariners-beat-astros" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">koordiniertes Pick-off-Play</a> ließ Jose Altuve keine Reaktionszeit. Entscheidend war Gilberts Slider, der gegen Yordan Álvarez und vier weitere Hitter insgesamt fünf Swinging Strikes produzierte. Dazu saß sein Four-Seamer konstant bei 96–97 mph, ein Mph schneller als in weiten Teilen der Vorsaison. Über sieben Innings ließ Gilbert lediglich einen Run zu und benötigte in keinem Inning mehr als 15 Pitches. Das Offense-Fundament bildeten 26 Walks über die gesamte Serie, darunter neun allein heute, während Luke Raleys Double im sechsten Inning zwei entscheidende Runs brachte. Seattle gewann 6:1 und sichert sich damit den ersten Series Win der Saison.</p>
<p>Die Serie wird komischerweise erst am Montag abgeschlossen, ich werde den Artikel dann aktualisieren.</p>
<p>--- Update Dienstag 14.04. ---</p>
<p>Die Mariners konnten dann die Serie erfolgreich abschließen, mit 6:2 gewinnen und die Astros sweepen. George Kirby dominierte über 7,2 Innings, ließ nur zwei Runs zu und arbeitete Houston mit Slidern konsequent in den Boden. Eine Performance, die eher an Logan Webb oder Marcus Stroman erinnerte als an den bekannten Fly-Ball-Pitcher. Josh Naylor schlug zwei Home Runs, darunter einen Two-Run-Shot im dritten Inning. Luke Raley steuerte drei Line Drives bei, während Brendan Donovan, Cal Raleigh und Julio Rodríguez je zwei Hits sammelten. Houston, durch Verletzungen dezimiert, steht jetzt bei einer Bilanz von 6-11 und reiten einen Losingstreak von 8 Spielen.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Letzte Woche hatte ich es glatt vergessen, aber ich wollte es diese Woche wenigstens noch erwähnen. Die Rays sind wieder &quot;zu Hause&quot; und haben ihren ersten Homestand in Tropicana Field absolviert. Die erste Serie war gegen die Cubs, die haben sie leider verloren. Die zweite Serie gegen die Yankees konnten sie dann mit 3-0 gewinnen.</li>
<li>Justin Turner, 17-Jahr-Veteran der MLB mit einer Karriere-.283/.360/.454-Slash-Line, einem OPS+ von 122, 201 Home Runs und 831 RBI in 1.758 Spielen, unterschrieb für die Saison 2026 bei den Toros de Tijuana in der Liga Mexicana de Beisbol. Der zweifache All-Star, der neun Saisons mit den Dodgers verbrachte und 2020 die World Series gewann, wird seine Karriere also in Mexiko ausklingen lassen.</li>
<li>Bei der Enthüllung <a href="https://www.mlb.com/news/ichiro-statue-unveiling-at-t-mobile-park-has-slight-malfunction" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">seiner Bronzestatue</a> vor dem T-Mobile Park erlebte Hall-of-Famer Ichiro Suzuki einen denkwürdigen Moment, denn der bronzene Schläger brach beim Herunterziehen des Vorhangs ab. Suzuki, der im vergangenen Sommer als erster japanischstämmiger Spieler mit 99,7 Prozent der Stimmen in die Hall of Fame aufgenommen wurde und dessen Nummer 51 als dritter Mariners-Spieler überhaupt retired ist, reagierte mit Humor und verglich die Panne scherzhaft mit einer Niederlage gegen Mariano Rivera.</li>
<li>Die Pittsburgh Pirates einigten sich mit Rookie-Shortstop Konnor Griffin auf eine Vertragsverlängerung über neun Jahre und 140 Millionen Dollar. Das ist der größte Vertrag in der Franchise-Geschichte und der höchste der je einem Spieler so früh in seiner Karriere gegeben wurde. Der 19-Jährige, der 2025 ligaübergreifend .333/.415/.527 schlug und als Top-Prospect der MLB galt, debütierte wenige Tage zuvor.</li>
<li>José Ramírez bestritt bei der 4:2-Niederlage gegen die Kansas City Royals sein 1.620. Spiel für Cleveland und überholte damit Terry Turners Franchise-Rekord, der seit mehr als 108 Jahren Bestand hatte. Ramírez ist der einzige aktive Spieler, der bei seinem Team die Bestmarke in gespielten Partien hält, und der einzige in Clevelands 125-jähriger Geschichte mit mindestens 250 Home Runs und 250 Stolen Bases (aktuell 286 bzw. 289).</li>
</ul>
<h2 id="giants-corner" tabindex="-1">Giants Corner</h2>
<h3 id="standings-1" tabindex="-1">Standings</h3>
<ul>
<li>Gesamt: 6-10 (#25 in MLB) | L10: 4-6 | Streak: L2</li>
<li>GB: 5.5 | Home: 3-7 | Away: 3-3</li>
<li>Run Differential: -21 (#28 in MLB)</li>
</ul>
<h3 id="offense" tabindex="-1">Offense</h3>
<ul>
<li>AVG: .243 (#8 in MLB) | OPS: .645 (#28 in MLB)</li>
<li>HRs: 8 (#30 in MLB) | HR-Leader: Willy Adames (2)</li>
<li>SB: 5 (#30 in MLB)</li>
</ul>
<h3 id="pitching" tabindex="-1">Pitching</h3>
<ul>
<li>ERA: 4.28 (#23 in MLB) | WHIP: 1.39 (#22 in MLB)</li>
<li>Strikeouts: 139 (#14 in MLB)</li>
</ul>
<p>Ich muss zugeben, dass ich letzte Woche nicht so viel von den Giants gesehen habe. Weiterhin spielen sie sehr wechselhaft und in allen Statistiken sind die im letzten drittel der Liga. Nur eine Zahl sticht heraus und das ist der Batting Average. Dort liegen sie auf Platz 8 in der Liga und verzeichnen 129 Hits. Andererseits sind sie mit einem OPS von .645 nur 27. in der Liga. Sie haben auch nur 48 RBIs und sind damit 28. in der Liga. Das heißt, wenn sie ihre Hits besser verteilen würden, könnten sie auch mehr scoren.</p>
<p>Letzte Woche gewannen die Giants zuerst die Serie zu Hause gegen die Phillies, wobei die beiden letzten Spiele der Serie mit 6:0 und 5:0 gewonnen werden konnnten. Da kam bei mir schon fast so etwas wie Euphorie auf. Dann fuhren sie zu den Orioles und gewannen auch noch das erste Spiel der Serie mit 6:3, nur um dann die letzen beiden Spiele mit jeweils 2:6 zu verlieren.</p>
<p>Die positive Geschichte bei den Giants ist sicherlich aktuell Catcher Daniel Susac, der aktuell in 11 At Bats .636 Schlägt und einen OPS von 1.485 hat. Außerdem hatte Casey Schmitt eine gute Woche mit einem Homerun und einem .500 AVG in 16 At Bats.</p>
<p>Jetzt geht es für die Giants weiter nach Cincinnati, wo es gegen die etwas abgekühlten Reds geht nur um den aktuellen Roadtrip dann bei den Nationals abzuschließen.</p>
<h2 id="stats-corner" tabindex="-1">Stats Corner</h2>
<h3 id="top-5-teams-last-15-games" tabindex="-1">Top 5 Teams – Last 15 Games</h3>
<ol>
<li>Los Angeles Dodgers | 11-4 | 0.733</li>
<li>San Diego Padres | 10-5 | 0.667</li>
<li>Cincinnati Reds | 9-6 | 0.600</li>
<li>Atlanta Braves | 9-6 | 0.600</li>
<li>Arizona Diamondbacks | 9-6 | 0.600</li>
</ol>
<h3 id="top-hitters-last-7-days" tabindex="-1">Top Hitters – Last 7 Days</h3>
<ol>
<li>James Wood (WSH) | OPS 1.746 | 3 HR | 8 RBI | 29 PA</li>
<li>Bryce Harper (PHI) | OPS 1.535 | 1 HR | 6 RBI | 25 PA</li>
<li>Willson Contreras (BOS) | OPS 1.471 | 2 HR | 9 RBI | 28 PA</li>
<li>Casey Schmitt (SF) | OPS 1.467 | 1 HR | 2 RBI | 17 PA</li>
<li>Moisés Ballesteros (CHC) | OPS 1.429 | 2 HR | 4 RBI | 16 PA</li>
</ol>
<h3 id="top-pitchers-last-7-days" tabindex="-1">Top Pitchers – Last 7 Days</h3>
<ol>
<li>Kris Bubic (KC, 10.04.) | 7.0 IP | 11 K | GS 83</li>
<li>José Soriano (LAA, 6.04.) | 8.0 IP | 10 K | GS 82</li>
<li>José Soriano (LAA, 12.04.) | 7.0 IP | 10 K | GS 80</li>
<li>Shota Imanaga (CHC, 10.04.) | 6.0 IP | 9 K | GS 80</li>
<li>Michael Wacha (KC, 11.04.) | 8.0 IP | 7 K | GS 80</li>
</ol>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Am Anfang der Woche spielen nun die Mets bei den Dodgers (interessanterweise spielen auch die Yankees gegen die Angels) und die Marlins bei den Braves. Die Braves und Marlins sind beide relativ gut gestartet und stehen an der Spitze der NL East. Die Braves sind dabei eines von drei Teams, welches schon 3 Siege auf dem Konto hat.</p>
<p>Zum Wochenende spielen dann die Padres bei den Angels und die Twins gegen die Reds. Außerdem können sich die Red Sox gegen die Tigers beweisen, die Yankees müssen gegen die Royals ran und die Cubs spielen gegen die Mets.</p>
<p>Gefällt euch das neue Layout des Blogartikels? Sind die Statistiken für euch interessant? Lasst mir gerne Feedback da.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Die Storylines für den heutigen Spieltag: Die Houston Astros...
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/04/13/1606/</link>
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      <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 16:06:54 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag: Die Houston Astros befinden sich auf einem Seven-Game Losing Streak, eine achte Niederlage in Folge wäre ihre längste seit 2013. Gavin Williams trifft auf die St. Louis Cardinals und führt dabei die Liga sowohl in Walks (14) als auch in Batting Average Against (.094) an. Die New York Mets versuchen ihren Five-Game Losing Streak beim Spiel bei den Los Angeles Dodgers zu beenden, die mit einer Bilanz von 11-4 den besten Record in MLB vorweisen. Außerdem hat Jordan Walker mit seinen ligaweit führenden sieben Home Runs bereits mehr Homeruns erzielt als in den gesamten ersten elf Spielen der vergangenen Saison (sechs).</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Die Storylines für den heutigen Spieltag. Die erstplatzierte...
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/04/12/1609/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/04/12/1609/</guid>
      <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 16:09:05 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Die erstplatzierten Pirates gehen in Wrigley auf Sweep-Kurs gegen die Cubs. Im Duell der Starter trifft Tarik Skubal (2.55 ERA) auf Sandy Alcantara (0.74 ERA). Die Rays haben ebenfalls die Chance auf einen Sweep, sie empfangen Cam Schlittler und die Yankees. Außerdem benötigt Max Scherzer noch fünf Strikeouts, um als elfter Pitcher aller Zeiten die Marke von 3.500 Strikeouts zu erreichen.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Die Storylines für den heutigen Spieltag. Oneil Cruz hat die...
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/04/11/1638/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/04/11/1638/</guid>
      <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 16:38:37 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Oneil Cruz hat die Chance, mit einem Hit heute den ersten 10-Game Hitting Streak der laufenden MLB-Saison zu erreichen. Die Houston Astros befinden sich aktuell auf einem Five-Game Losing Streak, der längste in der gesamten MLB. Neun NL-Teams stehen derzeit über .500, während in der AL lediglich drei Teams diese Marke erreicht haben. Und Edward Cabrera trifft heute auf die Pirates, nachdem er in seinen ersten beiden Starts als Cub noch keinen einzigen Run zugelassen hat.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
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      <title>
        
          Die City Connect Jerseys 2026
        
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      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 20:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src="../../img/thumbnail_26_city_connect.png" style="display:none"/>
<p>Letztes Jahr wurde der 2025er Jahrgang der City Connect Jerseys über die ersten beiden Saisonmonate verstreut veröffentlicht. Dieses Jahr hingegen wurden sie alle an einem Tag veröffentlicht, was, meiner Meinung nach, das Ganze etwas unübersichtlich und – für einen Baseball-Fan aus der Ferne – etwas weniger spektakulär gemacht hat. Gut, für den Amerikaner an sich ist wohl auch nur das eigene Team von Belang, und so macht es dann schon Sinn. Um mein Fazit vorwegzunehmen: So richtig vom Hocker hat mich dieses Jahr keines der Designs gehauen.</p>
<p>Ich hatte letztes Jahr ja schon mal über die City Connect Jerseys 2025 geschrieben, den Artikel findet ihr <a href="https://insidetd.uber.space/posts/2025/City-Connect-v2/" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to insidetd.uber.space">hier</a>. Die Einleitung ist immernoch gültig daher recycle ich sie für diesen Artikel, falls ihr den Artikel aus dem letzten Jahr noch nicht gelesen habt. Falls schon, könnt ihr einfach weiterscrollen.</p>
<p>Seit ihrer Einführung im Jahr 2021 haben die City Connect Uniforms von Nike und der MLB die Baseballwelt mit kreativen und stadtbezogenen Designs bereichert. Ziel war es, die Identität der Städte und ihrer Teams auf innovative Weise zu präsentieren. Bis 2025 haben fast alle MLB-Teams mindestens eine City Connect Uniform vorgestellt, mit Ausnahme der New York Yankees und der Oakland Athletics.</p>
<h2 id="die-anfaenge-city-connect-10" tabindex="-1">Die Anfänge: City Connect 1.0</h2>
<p>Die ersten City Connect Uniformen wurden 2021 eingeführt. Highlights aus der ersten Kollektion waren z.B. die Red Sox, die mit einem gelb-blauen Design überraschten, die Colorado Rockies, die mit ihrem Design die Rocky Mountains aufgriffen oder die Marlins, die ein Trikot präsentierten, das an die kubanische Baseballtradition erinnerte. Auch mochte ich das &quot;Space City&quot; Design der Astros. Für mich waren auch die Caps der Blue Jays und Rays ein Highlight der ersten Iteration.</p>
<h2 id="der-jahrgang-2026" tabindex="-1">Der Jahrgang 2026</h2>
<p>Es ist also nicht verwunderlich, dass es eine zweite Auflage der City Connects Jerseys geben würde. Letztes Jahr (2025) haben <a href="https://www.espn.com/mlb/story/_/id/39776958/tracking-mlb-city-connect-jerseys-uniforms" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to espn.com">acht Teams</a> neue City Connect Uniformen vorgestellt, die entweder ihre ursprünglichen Designs überarbeiten oder völlig neue Konzepte einführen. Dieses Jahr (2026) kamen weitere dazu. Hier ein Überblick über die Teams und die Uniformen, die 2026 eingeführt wurden (In der zeitlichen Reihenfolge):</p>
<h3 id="atlanta-braves" tabindex="-1">Atlanta Braves</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 09. April 2026</p>
<p>Die Atlanta Braves haben ihre <a href="%5Bhttps://www.mlb.com/braves/fans/city-connect%5D(https://www.mlb.com/braves/news/braves-release-city-connect-2-0-jerseys)">neuen City Connect Uniforms</a> als erstes in diesem Jahr vorgestellt, die sich optisch an den Road Uniforms der 1980er Jahre orientieren. Das auffälligste Element ist das Powder Blue aus dieser Ära, kombiniert mit roten Streifen und Konturen, die zugleich an die damaligen Home Uniforms erinnern. Ein markantes Detail findet sich auf den Ärmeln: Die Initialen „ATL” sind im Design des alten TBS Superstation-Logos gehalten, ein direkter Verweis auf eine prägende Franchise-Ära. Die Mütze kombiniert eine Powder Blue Krone mit einem Royal Blue Schirm und roter Kontur; als Logo dient ein Kleinbuchstaben-„a”, eine bewusste Abkehr vom aktuellen „A”-Logo der vorherigen City Connects. Der Autor bewertet den Look positiv, hätte sich jedoch Powder Blue Pants gewünscht, um die Retro-Ästhetik konsequenter umzusetzen. Die Trikots gehen am 9. April in den Verkauf; das vermutliche Debüt auf dem Feld ist für den 11. April gegen die Cleveland Guardians geplant.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="baltimore-orioles" tabindex="-1">Baltimore Orioles</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 10. April 2026</p>
<p>Laut Amanda Ozarowski, Vizepräsidentin für Marke und Inhalt der Orioles, nennen die Orioles <a href="https://www.mlb.com/orioles/fans/city-connect" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">diese Uniform</a> einen Liebesbrief an Camden Yards und Baltimore. Von den Farben über den Ärmelaufnäher bis hin zum Kappenlogo weist jedes Element Anspielungen auf Baltimores Baseballstadion auf. In Anlehnung an die Homerun-Plaketten in der Eutaw Street ist auf dem Ärmel der Uniform ein Aufnäher mit der Aufschrift „Von der Treppe zum Hof&quot; angebracht, wobei die Entfernung als 410, Baltimores Vorwahl, geschrieben wird. Der orangefarbene Besatz an Hose und Ärmeln ist vom Mauerwerk des Lagerhauses jenseits des rechten Feldzauns inspiriert. Das „B“ auf der Kappe ist vom Baseballclub Baltimore aus den 1890er Jahren inspiriert und die Markierung wurde in die Endsitze des Baseballstadions eingebaut, als der Oriole Park in Camden Yards eröffnet wurde.</p>
<h3 id="cincinnati-reds" tabindex="-1">Cincinnati Reds</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 11. April 2026</p>
<p>Obwohl es sich um eine <a href="https://www.mlb.com/reds/fans/city-connect" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">neue Uniform handelt</a>, integriert Cincinnati hier Elemente seiner ersten. Vor allem das „C“-Logo kehrt zurück, diesmal in einem helleren Farbton. Der Ärmel ist in einem dunkleren Rot gehalten und enthält absichtlich abgeschnittene Nadelstreifen an der Schulter, eine Hommage an die Uniform im Westenstil, die die Reds vor zwei Jahrzehnten trugen. Der Star der Uniform sind jedoch diese Nadelstreifen, die in einem modernisierten Ton-in-Ton-Stil wiederbelebt wurden. Reds-Ace Hunter Greene war von den Nadelstreifen begeistert und sagte gegenüber ESPN: „Wir sind das älteste Baseballteam, deshalb sage ich schon seit einiger Zeit, dass wir Nadelstreifen haben sollten.“</p>
<h3 id="kansas-city-royals" tabindex="-1">Kansas City Royals</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 10. April 2026</p>
<p>Kansas City nennt <a href="https://www.mlb.com/royals/fans/city-connect" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">diese Trikots</a> ihre „Forever Fountains-Uniformen“, die die nächste Generation der Royals-Fans ehren sollen, aber es gibt auch Details aus der Vergangenheit. Der Farbverlauf ist eine Hommage an das 1991 eingeführte Rathauslogo der Stadt der Brunnen und das „R“-Logo ist eine moderne Variante der ursprünglichen Marke von 1969. „Hey Hey Hey Hey“ läuft am Kragen der Uniform, eine Anspielung auf das berühmte Cover von „Kansas City/Hey Hey Hey Hey“ der Beatles im Municipal Stadium im Jahr 1964. Nach jedem Sieg im Kauffman Stadium wird die gleiche Strecke gespielt. Royals-Ass Cole Ragans sagte gegenüber ESPN, dass dies sein Lieblingsdetail des Designs sei.</p>
<h3 id="milwaukee-brewers" tabindex="-1">Milwaukee Brewers</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 10. April 2026</p>
<p>Milwaukee wollte mit seiner <a href="https://www.mlb.com/brewers/fans/city-connect" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">neuen Uniform</a> etwas Größeres ehren und „den Wisconsin-Weg“ würdigen, so Marti Wronski, COO der Brewers. Es gibt andere Elemente aus Wisconsin, die die Botschaft vermitteln. Der Club hat Videos der Farbveränderungen des Himmels während der Sommersonnenuntergänge aufgenommen, um den Farbverlauf zu erkennen, der in allen Fäden zu sehen ist, unter anderem auf dem „Wisco“ auf dem Trikot und dem „W“ auf der Kappe. Brewers-Outfielder Christian Yelich sagte gegenüber ESPN, dass ihm besonders die Weizen- und Gerstenbilder an der Seite gefielen, die auf den Uniformen zu sehen waren, als er nach Milwaukee transferiert wurde. Es ist eine Anspielung auf Wisconsins riesige Agrarindustrie, ein weiteres staatsspezifisches Element.</p>
<h3 id="pittsburgh-pirates" tabindex="-1">Pittsburgh Pirates</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 17. April 2026</p>
<p>Es ist keine Überraschung, dass Pittsburgh sich für <a href="https://www.mlb.com/pirates/fans/city-connect" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">eine Uniform in Schwarz und Gold</a> entschieden hat, aber jedes Element ist voller subtiler Anspielungen auf die Region. Das Wortzeichen wird als „klassischer, robuster Piratenstil“ beschrieben. Der Sockel der Schrift spiegelt die Brücken der &quot;Drei Schwestern&quot; wider, zu denen auch die Roberto-Clemente-Brücke gehört. Pirates-Ass Paul Skenes gefiel das Wortzeichen besonders gut und sagte gegenüber ESPN, dass es ihm gefiel, dass es „piratenhaft“ sei. Der Ärmelaufnäher mit dem Jolly Roger ist ein weiterer Favorit von Skenes.</p>
<h3 id="san-diego-padres" tabindex="-1">San Diego Padres</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 10. April 2026</p>
<p>Die Padres feiern <a href="https://www.mlb.com/padres/fans/city-connect" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">mit ihrem Design</a> ihre binationalen Bindungen weiterhin mit einer Uniform, die Anspielungen auf den mexikanischen Feiertag &quot;Dia de los Muertos&quot; und die Küstenlage des Teams enthält. Als Symbol des Feiertags erscheint auf dem Ärmel ein La Catrina-Aufnäher mit einer traditionellen Blumenkrone, umgeben von Kerzen und vor dem Hintergrund des Pazifischen Ozeans. Padres-Outfielder Jackson Merrill sagte gegenüber ESPN, der Patch sei „einfach so cool“ mit einem Farbthema, das „nach San Diego schreit“. Der Besatz an den Ärmeln und an der Hose weist ein Ringelblumenmuster auf, da die Blume ein Symbol des Dia de los Muertos ist. Das Wortzeichen „San Diego“ ist von der Küste inspiriert. Die Farben der Uniform – Knochen, Obsidian, Ringelblume, Aquamarin, Feuerbeere und Padres-Gold – repräsentieren unter anderem die Landschaft von San Diego.</p>
<h3 id="texas-rangers" tabindex="-1">Texas Rangers</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 24. April 2026</p>
<p>Die Rangers würdigen mit <a href="https://www.mlb.com/rangers/fans/city-connect" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">ihrem Design</a> den mexikanischen Einfluss auf die Identität des Staates in einem „Cochenille-Rot“-Look mit „Tejas“ auf der Brust. „Tejas“ bedeutet in der Caddo-Sprache „Freund“, die Caddo sind ein Indianerstamm mit jahrhundertealten Wurzeln in Osttexas. „Tejas“ hat einen Buchstabenstil, der von den Uniformen der Rangers aus den 1980er Jahren inspiriert ist. Die Paspelierung an den Ärmeln und Hosenpaspelierung ist eine Anspielung auf Stickereien auf den Anzügen der Mariachi de Los Texas Rangers (der offiziellen Mariachi-Band des Teams, die bei Heimspielen auftritt).</p>
<h2 id="mein-ranking" tabindex="-1">Mein Ranking</h2>
<p>Natürlich kann dieser Artikel nicht ohne mein persönliches Ranking bleiben. Und ich muss sagen, dass es mir nicht leicht fällt eine Eindeutige Reihenfolge festzulegen, denn so richtig hat mich dieses Jahr keines der Designs überzeugt. Am ehesten gefallen mir noch die Designs der Pirates und Padres. Die Jerseys der Brewers oder Royals lösen in mir keine emotionen aus, das liegt aber wohl auch eher daran, weil ich keine Verbindung zu den Regionen habe, im Gegensatz zu San Diego, San Francisco oder New York. Die Farbkombis gefallen mir allerdings schon. Am Ende der Skala kommen für mich dann die Rangers und Reds, die sind für mich einfach nur Rote Trikots die sich irgendwie wenig von &quot;normalen&quot; Trikots abheben.</p>
<p>Welche Designs sind eure Favoriten? Lasst es mich gerne auf Bluesky oder Mastodon wissen.</p>

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          Die Storylines für den heutigen Spieltag. Die Minnesota Twin...
        
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      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 16:23:02 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Die Minnesota Twins haben vier Spiele in Folge gewonnen und führen damit die MLB an. Shohei Ohtani hat seinen On-Base Streak auf 43 Spiele ausgedehnt und teilt sich damit den Rekord mit Ichiro Suzuki für den längsten Streak eines in Japan geborenen Spielers. Jeff McNeil kehrt mit den Athletics nach New York zurück und trifft dabei zum ersten Mal seit seinem Trade auf seine ehemaligen Mets. Jordan Walker (Cardinals) hat in vier seiner letzten fünf Spiele einen Home Run geschlagen.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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          Die Storylines für den heutigen Spieltag. Die Colorado Rocki...
        
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      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 17:17:08 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Die Colorado Rockies befinden sich nach einem Sweep gegen die Houston Astros auf einem ligaweit besten Four-Game Winning Streak. Drake Baldwin, Chase DeLatuer, Shea Langeliers und Jordan Walker teilen sich mit je fünf Home Runs die MLB-Führung in einem Four-Way Tie. Die Seattle Mariners haben fünf Spiele in Folge verloren, und ihre 4-9-Bilanz ist der schlechteste Saisonstart des Teams seit 2011. Im Pitching-Duell des Tages trifft Eduardo Rodríguez mit einem ERA von 0.00 im WBC-Final-Tematch auf Nolan McLean (2.61 ERA).</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 11:31:30 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die meisten Serien zum Anfang der Woche sind gespielt. Highlights sind: Die Rangers sweepen die Mariners (3-0) und müssen nun gegen die Dodgers ran, die Orioles sweepen die White Sox, die Twins seeepen die Tigers (!) und die Rockies sweepen die Astros. Wer hätte es gedacht ?</p>

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      <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 17:26:20 GMT</pubDate>

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        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Die Atlanta Braves treffen auf die Los Angeles Angels. Shane Drohan gibt sein MLB Debut gegen die Red Sox, die ihn 2020 gedraftet und im Februar für Caleb Durbin getradet hatten. Die Rockies haben gegen die Astros die Chance auf einen Sweep – ihr letzter Sweep gelang ihnen im Juni 2025 in Miami. Dylan Cease und die Blue Jays treffen auf Shohei Ohtani und wollen ihre erste Seven-Game Losing Streak seit Juni 2024 vermeiden.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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      <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 16:12:09 GMT</pubDate>

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        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Drake Baldwin, 2025 Rookie of the Year der National League, führt die NL mit bereits fünf Home Runs an. Yoshinobu Yamamoto, der mit einem ERA von 3.00 in die Partie geht, trifft auf die Toronto Blue Jays, die zuletzt fünf Spiele in Folge verloren haben. Cam Schlittler bestreitet seinen Start gegen die A’s, während Sandy Alcantara gegen die Cincinnati Reds antritt, beide Pitcher haben in ihren ersten zwei Starts dieser Saison noch keinen einzigen Run zugelassen. Außerdem kündigte Willson Contreras an, dass er sich rächen werde, sollten ihn die Milwaukee Brewers ein 25. Mal mit einem Pitch treffen; für Milwaukee startet heute Abend Jacob Misiorowski.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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          Rückblick auf Woche 2 in der MLB
        
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 22:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26wk2.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf Woche 2 in der Major League Baseball. Es war auch die zweite Woche mit dem ABS-System. Viele finden es gut, einige (wie Aaron Boone) finden sich damit ab, und dann ist da noch Umpire C.B. Bucknor. Einige seiner Calls waren letzte Woche so offensichtlich falsch und seine Reaktionen darauf auch so genervt, dass es wohl keinen wundern würde, wenn das ABS-System zu seinem Karriereende führen würde. Der Konsensus ist aber wohl, dass sich das System bewehrt hat, da es ziemlich schnell geht und für mehr Fairness sorgt. Vor allem bei offensichtlich falschen Calls.</p>
<p>Auch kommen die ersten Verletzungen und kleinen Zipperlein auf. Juan Soto hat Probleme mit der rechten Wade, Mookie Betts verlies das Spiel am Samstag mit Rückenproblemen, Chase DeLauter von den Guardians war auch &quot;Day-to-day&quot;, Justin Verlander hat Probleme mit der Hüfte, Jose Butto von den Giants hatt ein Blutgerinsel im Arm das im entfernt wurde.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<p>Jedes Team hat jetzt zwischen neun und zehn Spielen absolviert, bzw. 3 Serien, und erste Tendenzen lassen sich erkennen. Gehen wir also kurz durch die Divisionen.</p>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>Die <strong>New York Yankees</strong> (7-2,) haben nach der ersten vollen Spielwoche genau das getan, was von ihnen erwartet wurde, sie dominieren die Division vor allem durch ihr hervorragendes Pitching (2,35 ERA, 2. in der MLB). Mit einer .778 Winning Percentage sind sie das beste Team der AL East und haben jetzt schon fünf Spiele Vorsprung auf Boston. Die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (4-5) und <strong>Toronto Blue Jays</strong> (4-5) liegen gleichauf drei Spiele hinter New York, wobei Toronto gerade vier Niederlagen in Serie (davon drei gegen die Whites Sox) kassiert hat und ihr Catcher Alejandro Kirk erlitt eine Luxation und einen Bruch seines linken Daumens, als er bei der Niederlage gegen die Chicago White Sox am Freitag einen Foul-Tipp fing. Sie holten für das Spiel am Samstag Valenzuela aus den Minors und er hatte gestern in seinem ersten At Bat natürlich gleich seinen ersten Hit. Die <strong>Baltimore Orioles</strong> (3-6) enttäuschen bislang ein wenig und haben vier Spiele Rückstand auf die Yankees. Und dann sind da noch die <strong>Boston Red Sox</strong> (2-7), die mit einer .222 Winning Percentage die AL East von ganz unten betrachten.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Cleveland Guardians</strong> führen die AL Central mit einer Bilanz von 6-4 an. Dahinter stehen die <strong>Chicago White Sox</strong> (4-5), <strong>Detroit Tigers</strong> (4-5) und <strong>Kansas City Royals</strong> (4-5) gleichauf. Die White Sox gewannen gerade überraschend drei Spiele gegen die Blue Jays. Bei den Tigers liefern die beiden Aces Valdez und Skubal bisher starke Leistungen ab. Skubal hat in 13 IP einen 0.69 ERA und 0.69er WHIP und Valdez in 12IP einen 0.75 ERA und 1.08 WHIP. Das läuft also bei den Tigers schonmal. Aber die Offensive stottert noch ein bisschen. Sie haben erst 7HR (27. in MLB) und schlagen .241 Avg. Die <strong>Minnesota Twins</strong> (3-6) bilden das Schlusslicht der Division.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Die <strong>Houston Astros</strong> (6-4) führen die AL West an. Gerade wollte ich noch schreiben &quot;Die Alten Herren aus Houston&quot;, allerdings hielt dieser Satz meiner Recherche nicht mehr stand. Auf <a href="https://www.espn.com/mlb/stats/rosters" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to espn.com">ESPN</a> sind sie sogar auf Platz 10 der jüngsten Kader mit einem Schnitt von 28,5 Jahren. Also muss ich meine These wohl wieder zurücknehmen. Die <strong>Los Angeles Angels</strong> (5-5) sind ein Spiel dahinter und haben zuletzt zweimal gegen die Marines gewonnen. Mike Trout sagte diese Woche, dass er sich endlich wieder wie er selbst fühle, allerdings ist er aktuell &quot;Day-to-day&quot; nachdem er im Spiel am Sonntag von einem Pitch getroffen wurde. Die <strong>Texas Rangers</strong> (4-5) starteten die Saison mit 4-1, aber stecken aktuell in einem Four-Game Losing Streak gegen die Reds. Die <strong>Seattle Mariners</strong> (4-6) liegen zwei Spiele hinter Houston, aktuell zwei Niederlagen hintereinander. Die <strong><s>Las Vegas</s> Athletics</strong> (3-6) bilden das Schlusslicht der Division, haben aber aktuell die Serie gegen die Astros mit 2-1 gewonnen.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>Dass die <strong>Miami Marlins</strong> (6-3) die NL East anführen, ist die erste kleine Überraschung dieser Saison. Besonders die Rückkehr von Sandy Alcantara mit bisher 16IP 0ER und einem Complete Game sticht hier heraus. In der Offensive schlagen sie .276 (3. in der MLB). Die <strong>Atlanta Braves</strong> (6-4) und <strong>New York Mets</strong> (6-4) liegen gleichauf ein halbes Spiel dahinter, wobei die Mets gerade drei Spiele in Serie gegen die Giants gewonnen haben. Nachdem Bo Bichette nach den ersten Heimspielen zu Hause ausgebooed wurde, hat er sich offensiv während des Road Trips stabilisiert. Vor allem in der Serie gegen die Giants konnte er sich offensiv verbessern und seinen Average auf .200 anheben. Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (5-4) liegen ein Spiel zurück und kommen nun zu einer 3-Spiele-Serie nach San Francisco. Die <strong>Washington Nationals</strong> (3-6) bilden das Schlusslicht der Division.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (7-2) sind das beste Team der NL Central und mit den Dodgers und Yankees die Nummer eins der Liga. Die <strong>Cincinnati Reds</strong> (6-3) und <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (6-3) folgen mit je einem Spiel dahinter. Die Pirates haben aktuell einen Five-Game Winning Streak und zogen letzte Woche das #1 Topprospekt im Baseball, Konnor Griffin, aus den Minors hoch. Bei seiner ersten Plate Appearance in der Major League schlug er ein RBI-Double gegen Kyle Bradish (0-2) und erzielte anschließend auf ein Single von Jared Triolo den zweiten Run. Griffin ist der jüngste Shortstop-Debütant seit Alex Rodriguez 1994. Die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (5-4) halten sich mit positivem Record im Rennen. Die <strong>Chicago Cubs</strong> (4-5) kommen aktuell nur langsam aus den Startblöcken und alternieren zwischen Siegen und Niederlagen.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (7-2) stehen mit einer .778 Winning Percentage an der Spitze der NL West und haben jetzt über das Wochenende die Nationals gesweeped. Von einem World Series Hangover kann also wirklich nicht die Rede sein. Auch, oder gerade weil, ihr Auftaktprogramm mit den D-Backs, Guardians und Nationals jetzt nicht das schwierigste oder attraktivste war. Jetzt müssen sie nach Toronto zum World Series Rematch. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (5-5) liegen 2,5 Spiele zurück, dahinter folgen die <strong>San Diego Padres</strong> (4-5). Die <strong>Colorado Rockies</strong> (3-6) sind vier Spiele zurück. Schlusslicht sind die <strong>San Francisco Giants</strong> (3-7) mit dem schlechtesten Start in der gesamten Division. Das Auftaktprogramm war nicht das einfachste, aber langsam baut sich Frustration auf. Aber mehr dazu weiter unten in der Giants Corner.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="new-york-yankees-seattle-mariners" tabindex="-1">New York Yankees @ Seattle Mariners</h3>
<p>Nach der Serie bei den Giants reisten die Yankees nach Seattle, wo sie auf die Mariners trafen. New York gewann die Auftaktserie gegen San Francisco durch starkes Pitching und ließen dabei nur einen Run zu. Zum Auftakt duellieren sich Ryan Weathers und Luis Castillo, dessen ERA bei 3,50 liegt, der jedoch an Strikeout-Rate verlor. Spiel zwei bringt Max Fried gegen Logan Gilbert, 2024-Leader in Innings (208.2) und WHIP (0,887). Den Abschluss machen Cam Schlittler, der bei seinem Opening Start mit acht Strikeouts überzeugte, und George Kirby, der zuletzt sechs Innings bei nur einem Run absolvierte.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Die Seattle Mariners gewannen ihr fünftes Saisonspiel gegen die Yankees mit 2:1 durch einen Walk-off Single von Cal Raleigh im neunten Inning. Den Grundstein legte Luis Castillo mit sechs starken Innings. Sein Fastball erreichte 96,5 mph, eine Geschwindigkeit, die er in der Vorsaison vor Mai nur viermal übertraf. Sieben Strikeouts, darunter der 1.500. seiner Karriere gegen Aaron Judge, unterstrichen seine Dominanz. Die Mariners erzielten ihren einzigen Run im zweiten Inning durch einen Cole-Young-Hit, nachdem Randy Arozarena und Mitch Garver die Bases besetzt hatten. Nach dem Ausgleich durch ein Fielding-Mischgeschick im Bullpen hielten Gabe Speier und Matt Brash das Spiel offen, bis Raleigh einen Paul-Blackburn-Cutter die rechte Feldlinie entlangschickte.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>In Spiel 2 dominierte Max Fried dAnn die Mariners über sieben Innings und ließ den Mariners beim 5:0-Sieg der Yankees keine Chance. Sein Gegenüber, Logan Gilbert, war dabei keineswegs erschreckend schlecht, aber er kämpfte erneut mit Ineffizienz. Allein das erste Inning kostete ihn fast 30 Pitches. Im zweiten Inning ließ Gilbert nach einem Leadoff-Hit durch Grisham ein Ben Rice Double und ein Stanton-Single zu, die zwei frühe Runs bedeuteten. Im sechsten Inning folgten nach einem weiteren Grisham-Double und einem Error von Catcher Cal Raleigh zwei weitere Runs sowie ein Stanton-Double zum 4-0. Cole Wilcox konnte den Schaden nicht begrenzen, präsentierte sich im siebten Inning jedoch dominant mit zwei Strikeouts.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Zum finale der Serie setzte Cam Schlittler seine starke Saisonform beim 5:3-Sieg der Yankees fort. In 6.1 Innings ließ er nur zwei Hits zu, verzichtete auf Walks und sammelte sieben Strikeouts. Die Offense lieferte früh ab. Cody Bellinger erreichte im ersten Inning per Walk die erste Base, stahl Second Base und scorte auf ein RBI-Double von Ben Rice. Im sechsten Inning traf Paul Goldschmidt einen Three-Run-Homer gegen George Kirby, Rice fügte im neunten Inning einen Solo-Shot hinzu. Das Bullpen machte es dann enger als nötig, denn David Bednar kassierte ein Two-Run-Single von Cal Raleigh, doch die Yankees sicherten sich die Serie und schlossen ihren ersten West-Coast-Trip der Saison mit einer überragenden 5-1-Bilanz ab.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="san-diego-padres-boston-red-sox" tabindex="-1">San Diego Padres @ Boston Red Sox</h3>
<p>Die Boston Red Sox empfingen dann zum Wochenende und ihrem Home Opener die San Diego Padres. Die Red Sox traten mit einer 1-5-Bilanz im Gepäck an, die vor allem die verspielten Chancen in Cincinnati und gegen Houston widerspiegelt. San Diego kam selbst mit einem 2-4-Start nach Boston.</p>
<p>Und die Red Sox starteten mit einem 5:2-Sieg. Sonny Gray lieferte mit sechs Innings, vier Hits und zwei Earned Runs bei unter 90 Pitches genau die solide Leistung, die das Team brauchte. Marcelo Mayer stach offensiv heraus. Der Shortstop traf einen Home Run und steuerte zwei RBIs bei, wobei sein Hit gegen Mut Contreras letztlich spielentscheidend war. Das Bullpen, vertreten durch Greg Weissert, Justin Slaten und Aroldis Chapman, kombinierte drei scoreless Innings ohne einen einzigen Hit. Negativ fiel Trevor Story auf, der 0-für-4 blieb und damit einen schwachen Saisonstart andeutet, der an seine verletzungsbedingt abgebrochene Saison vor zwei Jahren erinnert.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Im zweiten Spiel gelange es den Red Sox zum achten Mal in Folge zum Saisonstart nicht, mehr als fünf Runs zu erzielen und das als einziges Team in der MLB. Das Lineup bleibt das zentrale Problem, denn Roman Anthony lieferte mit 2-for-4 und einem Triple im fünften Inning den stärksten Auftritt, doch mit zwei Outs und Trevor Story am Schlag verpuffte die Chance, denn für Story reichte es nur zu einem groundout. Im achten Inning folgte mit Runners on mit zwei Outs ein weiteres Strikeout von Story. Willson Contreras und Marcelo Mayer, der per Sac Fly den ersten Run der Red Sox einbrachte, zählten zu den positiven Ausnahmen. Starter Connelly Early ließ vier Walks in vier Innings zu, hielt sein Team aber im Spiel. Aroldis Chapman ließ dann den Padres-Walk-off zu, und San Diego gewann 3:2.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Die Red Sox verloren am Sonntag mit 6:8 auch das zweite Spiel nacheinander gegen die San Diego Padres und damit die Serie 1-2 und stehen damit nach neun Spielen bei einer 2-7-Bilanz. Nach einer frühen 4:0-Führung im dritten Inning ließ Ranger Suárez im vierten drei Runs zu (auch in meinem Fantasy Team wirkte sich das sehr negativ aus). Greg Weissert übernahm mit Runner on Base im fünften Inning, pitchte zwei Strikeouts, servierte dann aber Manny Machado einen Changeup, den dieser über das Green Monster schlug. Rookie Tyler Uberstine hielt die Padres dann zunächst in Schach, kassierte im siebten Inning jedoch einen Solo-Homer von Jackson Merrill, nachdem Alex Cora bewusst auf seine High-Leverage-Arms verzichtet hatte. Jackson Merrill und Fernando Tatis Jr. sorgten dann im 8. bzw. 9. Inning für den 6:8 Endstand.</p>
<h2 id="statistik-der-woche" tabindex="-1">Statistik der Woche</h2>
<p>Joey Wiemer von den Washington Nationals stellte zu Saisonbeginn einen MLB-Rekord ein. Er erreichte in seinen ersten zehn Plate Appearances sicher die Base (darunter zwei Home Runs, ein Triple, drei Singles und zwei Walks) und egalisierte damit die Marke von Carlos Delgado aus dem Jahr 2002. Erst ein Groundout gegen Taijuan Walker im fünften Inning beendete die Serie. Wiemer, einst No. 2-Prospect der Brewers, durchlief seit seinem Debüt 2023 vier Organisationen und brachte einen Career OPS von .679 sowie eine .205 Batting Average mit.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Die Milwaukee Brewers haben Outfielder Luis Matos für Cash Considerations von den San Francisco Giants erworben. Der 24-jährige Venezolaner, einst No.-7-Prospect der Giants, verbuchte in Triple-A einen .837 OPS, übertrug diese Form jedoch nie in die Majors. 2025 blieb er bei .690 OPS. Nach den Verletzungen von Andrew Vaughn und Jackson Chourio füllt er eine rechtshändige Lücke im Outfield. LHP Sammy Peralta (5.12 ERA, 4.29 FIP) wurde dafür designated for assignment.</li>
<li>Die Milwaukee Brewers haben Shortstop-Prospect Cooper Pratt mit einem Achtjahresvertrag über leicht mehr als 50 Millionen Dollar ausgestattet, inklusive zweier Club Options à etwa 15 Millionen jährlich. Der 21-Jährige postete 2025 in Double-A Biloxi einen .691 OPS, überzeugte dabei jedoch mit einem 107 wRC+, 13 Prozent Walk Rate, 15 Prozent Strikeout Rate und 31 Stolen Bases. Dazu gewann er einen Minor League Gold Glove. Milwaukee sichert sich damit bei 6,25 Millionen pro Jahr seinen projektierten langfristigen Shortstop, bevor dieser die Arbitration erreicht.</li>
<li>Die Braves haben ihre City Connect Uniforms 2026 veröffentlicht. Dazu wird es aber wenn alle 2026er Trikots veröffentlicht sind einen eigenen Artikel geben.</li>
<li>Die Seattle Mariners haben Shortstop-Prospect Colt Emerson mit einem Achtjahresvertrag über 95 Millionen Dollar ausgestattet, dem größten Deal für einen Spieler ohne Major-League-Debüt in der MLB-Geschichte, inklusive einer Team Option für 2034. Der mit dem 22. Pick im Draft 2023 ausgewählte 20-Jährige rangiert bei Baseball America als No. 7-Prospect und schlug im Spring Training .268 mit zwei Home Runs und einer .828 OPS. In Triple-A Tacoma steht er bei einem 1.000 OPS.</li>
<li>Michael Soroka warf in seinem Debüt für die Arizona Diamondbacks gegen die Detroit Tigers ein immaculate Inning im fünften Inning. Javier Báez, Kerry Carpenter und Gleyber Torres warf er mit genau neun Pitches aus, wobei sein abschließender 95-mph-Fastball Torres eiskalt erwischte. Es war Sorokas zehnter Strikeout des Abends, ein Karrierehoch, und erst das vierte immaculate Inning der D-Backs Franchise-Geschichte.​​​​​​​​​​​​​​​​</li>
</ul>
<h2 id="giants-corner" tabindex="-1">Giants Corner</h2>
<ul>
<li><strong>L10:</strong> 3-7, <strong>Gesamt:</strong> 3-7, <strong>HR:</strong> 4 (30.), <strong>Homerunleader:</strong> Adames, Bader, Chapman, Devers (1), <strong>Run Differential:</strong> -25</li>
</ul>
<p>Die Woche der Giants war, gelinde gesagt, sehr frustrierend. Sie startete zwar noch verheißungsvoll mit einem Seriensieg in San Diego (2-1), aber zu Hause gegen die Mets, kam dann leider nur ein weiterer Sieg dazu. Auf ihren misslungenen Saisonstart reagierten die Giants während der Woche mit drei Roster-Moves. Von den Detroit Tigers holten sie Reliever Dylan Smith, der 2025 in AA einen ERA von 1,80 und FIP von 1,64 bei 27 Strikeouts in 20 Innings gezeigt hatte. Für einen Platz auf dem 40-Man-Roster musste Tyler Fitzgerald das Feld räumen, nach einem Einbruch auf .217/.278/.327 im Vorjahr und einem 84er wRC+ in AAA. Outfielder Luis Matos wechselt per Trade zu den Milwaukee Brewers, die ihn trotz DFA-Status gegen Cash-Considerations verpflichteten.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Eine Sache welche die Giants nicht abschütteln können sind ihre defensiven Aussetzer. Im Spiel gegen die Padres am Mittwoch z.B. legten zwei kostspielige Infield Errors den Grundstein für die Niederlage. Im ersten und fünften Inning scheiterte First Baseman Casey Schmitt jeweils daran, überhastete Off-Balance-Throws von Matt Chapman zu fangen, beide Male profitierten die Padres davon und konnten scoren.</p>
<p>Außerdem hat sich SP José Butto verletzt. Ihm musste ein Blutgerinnsel aus dem Wurfarm entfernt werden. Solche Verletzungen sind immer etwas was mir leichtes Unbehagen verursacht. Die Giants geben 2-4 Monate für die Genesung an. Hoffentlich kommt er danach gesund zurück.</p>
<p>Außerdem feierte Daniel Susac beim 7:2-Sieg gegen die Mets ein bemerkenswertes MLB-Debut. Der 24-jährige Catcher, laut MLB Pipeline das 21. Giants-Prospect, erzielte in seinem ersten At-Bat ein Opposite-Field-Single gegen David Peterson auf den ersten Pitch und ließ zwei weitere Singles sowie einen Walk folgen. Damit erreichte er als erster Giant seit Kevin Frandsen (28. April 2006) in seinem ersten Career-Start viermal die Base.</p>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Anfang nächster Woche steht das rematch der Dodgers bein den Blue Jays im Fokus, sie treffen in einer 3-Spiele-Serie aufeinander. Das Spiel am Mittwoch startet dann um 21:07, zu einer europafreundlichen Zeit. Außerdem spielen die Phillies bei den Giants und die Brewers in Boston (die langsam mal in Fahrt kommen sollten...).</p>
<p>Das Wochenende hat dann nicht so viel spektakulären zu bieten, aber es spielen z.B. die Astros in Seattle und die Guardians bei den Braves.</p>
<p>Ich will diese Artikel ja eigentlich immer kompakt halten, aber es passiert immer so viel, dass ich jetzt schon wieder bei über 2500 Wörtern angelangt bin. Lasst mich gerne wissen, ob ihr die Artikel zu lange, zu kurz oder genau richtig findet.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 16:18:46 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Die Dodgers gastieren zum World Series Rematch bei den Blue Jays und treffen dabei auf Max Scherzer. Jose Soriano tritt gegen die Braves an und hat die Chance, mit drei scoreless Starts in Folge in die Saison zu gehen. Die Rays empfangen die Cubs zum ersten Spiel im Tropicana Field seit September 2024. Die Astros haben bereits 70 Runs erzielt, kein anderes AL-Team kommt auch nur auf 50, und beginnen nun eine Serie in Colorado, wo sie die Bilanz noch weiter aufbessern können.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 16:10:17 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Die Pittsburgh Pirates versuchen, die Baltimore Orioles zu sweepen und ihren Winning Streak auf fünf Spiele auszubauen. Die New York Yankees haben vier Spiele in Folge gewonnen und halten mit einer Bilanz von 7-1 allein den besten Record in der MLB. Cal Raleigh, der in der vergangenen Saison 60 Home Runs schlug, hat in dieser Saison noch keinen HR erzielt und führt gemeinsam mit anderen Spielern die MLB mit 17 Strikeouts an. Andy Pages führt die MLB in AVG (.500), Hits (15) und Total Bases (25) an.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 18:59:33 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Ryan Weathers trifft auf das Team, das ihn im Januar getradet hat beim Spiel Yankees vs Marlins. Die Brewers und die Royals bestreiten den erste Doubleheader der Saison 2026. Chase DeLauter und Shea Langeliers führen die MLB gemeinsam mit je fünf Home Runs an, kein anderer Spieler hat auch nur vier. Andy Pages schlägt aktuell .480, nachdem er in der Postseason 2025 nur .078 gebattet hatte.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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      <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 16:11:49 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Top-Prospect Konnor Griffin gibt sein MLB-Debut beim Home Opener der Pirates. Die Marlins und die Yankees starten ihre Serie mit dem besten Record der MLB, beide stehen bei 5-1. Die Astros wollen ihren Winning Streak gegen die 1-5 A’s auf sechs Spiele ausbauen. Außerdem kommt es zum Duell zweier ehemaliger Team-Italy-Teammates: Aaron Nola (5.40 ERA) trifft auf Michael Lorenzen (6.23 ERA).</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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      <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 18:22:38 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Um das Spotlight auf Kevin Gausman zu legen, als Spieler der Blue Jays hat er in 10 Einsätzen 0 ER zugelassen und jeweils 10 oder mehr Strikeouts erzielt. Kein anderer Pitcher hat mehr als 4 solcher Einsätze vorzuweisen.</p>

      ]]></description>
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      <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 16:47:03 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Heute stehen leider nur drei Games auf dem Programm. In Sachen Offense sind die Gianzs aktuell das einzige Team in der Liga, das keinen einzigen Spieler mit einem OPS von .700 oder besser aufweist. Deutlich besser läuft es dagegen für Ronald Acuña Jr., der im Chase Field einen beeindruckenden .345 Batting Average, drei Home Runs und einem OPS von 1.065 vorweist, die Braves starten dort heute eine 4-Spiele Serie gegen die D-Backs. Außerdem könnten die Royals mit einem Sweep gegen die Twins den besten Start aller Teams in der AL Central hinlegen.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

      ]]></description>
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      <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 21:45:29 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Der erste Schwung an &quot;Rubber-Games&quot; von heute ist gespielt. Die Pirates gewinnen die Serie gegen die Reds mit 2-1, Paul Skenes heute mit 5IP, 1ER und 5K. Miami fertigt die White Sox mit 10:0 ab, Sandy Alcantara mit einen Complete Game Shutout, bei 7Ks und 93 Pitches, und Gewinne die Serie 2-1. Und gerade eben verlieren die Blue Jays nach starkem Start von Kevin Gausman ihr Spiel gegen die Rockies mit 1:2 und damit die Serie auch mit 1-2.</p>

      ]]></description>
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      <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 16:12:57 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Paul Skenes tritt mit einer ERA von 67.50 in Cincinnati gegen die Reds an. Die Rangers und die Astros haben die Chance, ihre jeweiligen Win Streaks auf fünf Spiele auszubauen, sie treffen dabei auf die Orioles beziehungsweise die Red Sox. Die Yankees haben in ihren ersten fünf Spielen der Saison insgesamt nur drei Runs zugelassen und beenden heute die Serie in Seattle. In der NL East weisen die Teams gemeinsam die beste Gesamtbilanz aller Divisionen auf, mit einem Record von 15-10, überraschend angeführt von den Marlins, die bisher 4-1 stehen.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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      <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 09:18:44 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Letzte Nacht gewannen die Blue Jays 5:1 gegen die Rockies und Max Scherzer lieferte einen starken Start ab mit 6IP, 1ER, 1BB und 4K. Die Yankees schlugen die Mariners mit 5:0, hierbei pitchte Fried 7 Innings und Stanton trug 2RBIs bei. Und die Giants haben ihre Offensive entdeckt und gewanne 9:3 gegen die Padres. Willi Adames schlug dabei einen leadoff Homer und verzeichnete 4 Hits.</p>

      ]]></description>
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      <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 16:06:31 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für den heutigen Spieltag. Joey Wiemer von den Nationals führt die gesamte MLB in den Kategorien AVG (.800), OBP (.846), SLG (1.600) und OPS (2.446) an. Auf dem Mound kommt es zum Duell zwischen Max Fried und Logan Gilbert. Nach dem heutigen Spieltag wird kein Team mehr ungeschlagen durch die Saison 2026 gehen. Außerdem macht Shohei Ohtani seinen ersten Pitching-Start der Saison und tritt dabei gegen die Guardians an.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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      <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 07:11:05 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Heute Nacht haben die Giants tatsächlich ihren ersten Sieg eingefahren, aber gegen die Padres wurde es im 9. Inning nochmal knapp. Am Ende gewannen sie 3:2. Die Mariners gewannen per Walk-off-Single von Cal Raleigh gegen die Yankees. Die Rockies vermöbeln die Blue Jays mit 14:5, genauso wie die Nationals die Phillies mit 13:2. José Altuve schlägt beim 8:1 der Astros gegen die Red Sox 2 Homeruns.</p>

      ]]></description>
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          Rückblick auf Woche 1 in der MLB
        
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      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 20:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26wk1.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf Woche 1 in der Major League Baseball.</p>
<p>Es wird auch dieses Jahr wieder einen montäglichen Artikel geben der die Ereignisse der vergangenen Woche in der MLB zusammenfasst. In der Struktur wird es ein paar Änderungen geben. Zum Einen führe ich die &quot;Giants Corner&quot; ein, in der ich &quot;all things Giants&quot; abhandeln werde, für Giants Fans sicher interessant, aber mehr eine Therapiestunde für mich... Lasst es mich gerne wissen, falls ihr Giants Fans seid. Zum Anderen versuche ich mich an der Statistik der Woche, ein interessanter Fakt der Woche, der mir ins Auge gestochen ist.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<p>Die Standings machen diese Woche natürlich noch nicht wirklich viel Sinn. Ich werde vermutlich erst nach ein paar Wochen damit anfangen und hier nur ein paar Beobachtungen auflisten.</p>
<h4 id="american-league" tabindex="-1">American League</h4>
<p>In der American League East stehen die Yankees (Sweep gegen die Giants) an der Spitze, gleichauf mit den Blue Jays, die die Athletics gesweept haben (die ersten beiden Spiele in Walkoff-Manier). Dabei zeigten sie eine Rekordleistung indem sie die A's 50mal per Strikeout zurück auf die Bank schickten. Das heißt 50 Strikeouts in 103 PAs von Gausman, Cease und Lauer.</p>
<p>In der American League Central führen aktuell die Tigers mit einem 2-1 Record. Am Ende stehen die White Sox, mit einem 0-3 Sweep gegen die Brewers. Ein kleiner Lichtblick ist dabei Munetaka Murakami, der, genau wie Chase deLauter (siehe Stat der Woche), einen Homerun in jedem seiner ersten drei MLB Spiele schlug.</p>
<p>In der AL West gibt es auch kein ungeschlagenes Team mehr, dafür gibt es mit den A's eines ohne Sieg. Die Angels starteten in der Serie gegen die Astros mit zwei Siegen heiß aus den Gates und Mike Trout homerte gleich im ersten Spiel. Allerdings konnten sie diese Pace nicht halten und stehen aktuell, wie logischerweise auch die Astros bei 2-2.</p>
<h4 id="national-league" tabindex="-1">National League</h4>
<p>In der National League East führen die Marlins mit einer Bilanz von 3-0 die Divison an, sie spielten allerdings auch gegen die Rockies. Am Opening Day lieferte Sandy Alcantara einen soliden Einstand nach Tommy Jon Surgery, in dem er in 7IP nur 4 Hits und 0ER zuließ. Dazu kamen 2 Walks und 5 Strikeouts. Die Mets stehen bei 2-1, allerdings hat Neuzugang Bo Bichette noch einen harten Start, denn er wurde im dritten Spiel ob seiner schlechten At Bats ausgebooed. In der Tat schlägt er aktuell nur .071 mit einem Hit und einem OPS von .138. Das muss offensichtlich besser werden.</p>
<p>In der National League Central führen die Brewers durch den Sweep gegen die White Sox mit einer Bilanz von 3-0. Die White Sox hatten so garkeine Chance und wurden 29:10 outgescored. Im Spiel gesern, krönte Christian Yelich mit seinem ersten Pinch-Hit Homerun die Aufholjagd in einem 6-Run 8. Inning zum 9:7. Die Cubs stehen bei 1-2, nachdem sie die Serie gegen die Nationals nicht gewinnen konnten. Die Pirates, um Paul Skenes, stehen nach der Serie gegen die Mets am Ende der Division. Skenes selbst hielt im Season Opener nur 1 Inning durch, und musste nach 0.2IP und 5ER nach 37 Pitches vom Mound.</p>
<p>In der NL West führen die Dodgers mit einem Sweep gegen die Diamondbacks die Division an. Meine Prognose, dass in der Regular Season der Schlendrian einziehen könnte, wiederlegen sie, zumindest aktuell, noch. Nun steht für die Dodgers die Serie gegen die Guardians an, da könnten sie etwas mehr gefordert werden. Ansonsten stehen in der NL West die D-Backs, Rockies und Giants bei 0-3.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<p>Die Serie der Woche überlappt diese Woche Stark mit der Giants Corner, da es die Serie der Yankees bei den Giants betrifft. Beide Teams spielten die erste Opening Night (exclusive on Netflix) als standalone Game am Mittwoch Abend. Für die Giants stand dabei recht viel auf dem Spiel. Eine fünfte Saison ohne winning Record wäre ein Novum in der Franchise-Geschichte. Logan Webb, der gegen die Yankees einen Career-ERA von 5,50 in 18 IP mitbringt, trifft auf Aaron Judge, der ihn in sieben Begegnungen mit zwei Home Runs traktierte. New Yorks Lineup produzierte 2025 ligaweit die meisten Runs (849) bei einem fWAR von +34,3.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Und genau so stellte sich der Opening Day 2026 auch dar. Für die Giants endete das Spiel mit einer 7:0-Niederlage. Logan Webb, der Aaron Judge zwar dreimal strikeoutete (was ist das richtige deutsche Wort hier?), verlor die Partie in nur zwei katastrophalen Innings. Im zweiten Inning erreichten sechs aufeinanderfolgende Batter die Base bei nur elf gesehenen Pitches, im fünften wiederholten die Yankees dieselbe Strategie und erzwangen per Error den siebten Run. Die Offense der Giants lieferte lediglich drei Hits gegen Max Fried und den Yankees-Bullpen, darunter ex-Giant Camilo Doval. Rafael Devers’ Bloop-Single blieb das einzige Highlight der Giants Offense. Das einzige positive war, dass Keaton Winn, JT Brubaker und Caleb Kilian vier scoreless Innings für den Bullpen der Giants warfen.</p>
<p>Spiel 2 wurde dann leider auch nicht besser. Die Giants kassierten mit 3:0 die 2. Niederlage gegen die Yankees und Righthander Cam Schlittler und stehen nach 18 scorelosen Innings zu Saisonbeginn vor einem historisch schlechten Start. Vier Hits in zwei Spielen sind der schlechteste Saisonstart in 144 Jahren Franchise-Geschichte, gleichauf mit den 1909 Chicago White Sox als MLB-Rekord. Schlittler dominierte mit seinem 99-mph-Fastball, Sinker und Cutter über 5.1 Innings bei 8 Strikeouts und nur 68 Pitches. Robbie Ray hielt die Yankees trotz Aaron Judges 2R-Homerun auf zwei Runs und sein Slider erzielte 42 Prozent Whiff-Rate. Camilo Doval steuerte für New York ein sauberes 1-2-3-Inning mit drei Strikeouts bei. Für die Yankees sorgte dann Giancarlo Stanton mit seinem Solo-Homer für den 3:0 Endstand.</p>
<p>In Spiel 3 konnten die Giants zumindest schon mal 11 Hits verbuchen, diese führten aber auch nur zu einem Run und zu einer 3:1 Niederlage und dem Sweep. Ben Rice brachte New York im dritten Inning mit einem Two-Run Double gegen Starter Tyler Mahle in Führung; Mahle (0-1) hielt vier Innings in seinem Giants-Debüt durch. Aaron Judge schlug im fünften Inning mit zwei Outs seinen zweiten Home Run in ebenso vielen Spielen, diesmal ein 383-Foot-Drive, der vom Dach eines Krankenwagens abprallte. Jake Bird (1-0) überbrückte 1⅔ Innings und David Bednar sicherte per Double Play seinen zweiten Save. Für die Giants, die in Spiel eins und zwei nur vier Hits verbucht hatten, endeten 20 scoreless Innings zu Saisonbeginn, Franchise-Rekord seit 1909, erst durch Matt Chapmans RBI-Single im dritten Inning. Auf der anderen Seite feierte Aaron Boone seinen 700. Sieg als Yankees-Manager.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h2 id="statistik-der-woche" tabindex="-1">Statistik der Woche</h2>
<p>Guardians Rookie Chase DeLauter schlug in seinen ersten drei MLB Spielen 4 Homeruns. Er ist damit der dritte Spieler in der Geschichte der Major League, der in jedem seiner ersten drei Spiele einen Homerun schlug. Er ist neben Trevor Story auch der zweite Spieler, der in seinen ersten drei Spielen vier Homeruns schlug.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Jackson Chourio fällt die ersten 2-4 Wochen der regulären Saison aus, da er sich in einem Exhibition Game vor 3 Wochen seine linke Hand gebrochen hatte.</li>
<li>Die Cubs haben den Vertrag mit ihrem Second Baseman Nico Hoerner um 6 Jahre verlängert. Damit haben sie ihren Core um Pete Crow-Armstrong, Alex Bregman und Densby Swanson langfristig gebunden.</li>
<li>Bei den Rangers ist Jacob DeGrom mit einer Nackenverletzung derzeit auf der IL.</li>
</ul>
<h2 id="giants-corner" tabindex="-1">Giants Corner</h2>
<ul>
<li>Bilanz: 0-3, Homerunleader: -, Run Differential: -12</li>
</ul>
<p>Zu den Giants gibt es nach dem Abschnitt zur &quot;Serie der Woche&quot; nicht mehr viel zu sagen. Logan Webb kam im Season Opener unter die Räder, die Defensive war gegen die Yankees wackelig und die Offensive war nur im 3. Spiel ein wenig produktiv. Sie sind aktuel das einzige Team ohne Homerun. Dazu sind die Aussagen von Manager Tony Vitello, sagen wir mal, etwas unorthodox. Kommende Woche spielen sie dann in San Diego und die Mets kommen nach San Francisco. Mal sehen ob die Bilanz dann schon etwas besser aussieht.</p>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Anfang der Woche spielen die Giants direkt bei den Padres, und holen hoffentlich den ersten Saisonsieg. Die Yankees reisen die Westküste nach Norden und spielen gegen die Mariners, was wohl ein erster früher Test für sie ist.
Über das Wochenende spielen dann die Padres in Boston, die Brewers gegen die Royals und für die Giants geht das harte Auftaktprogramm weiter wenn die Mets in die Stadt kommen. Mal sehen welche Bilanz sie dann nächsten Montag haben.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

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    </item>
    
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          Die Storylines für heute Nacht: Munetaka Murakami hat die Ch...
        
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      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 18:10:18 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines für heute Nacht: Munetaka Murakami hat die Chance, als erst zweiter Spieler der MLB-Geschichte in seinen ersten vier Ligaspielen jeweils einen Home Run zu schlagen, Trevor Story ist bislang der Einzige, dem das gelungen ist. Ebenfalls auf dem Programm stehen die Team-Debüts von Edward Cabrera und Ranger Suarez, die heute gegen die Angels beziehungsweise die Astros erstmals für ihre neuen Teams auflaufen. Roki Sasaki geht derweil zum ersten Mal seit dem 9. Mai der vergangenen Saison wieder als Starting Pitcher auf den Mound. Und Justin Verlander macht seinen ersten Start für die Tigers seit dem 30. August 2017.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 08:38:53 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Heute Nacht schafften die Blue Jays den Sweep gegen die A's und stehen nun gleichauf mit den Yankees ungeschlagen an der Spitze der AL East. Tatsuya Imais Debut mißlang und er musste schon nach 2.2IP mit 4ER und 4BB vom Mound. Im Sunday Night Game konnten sich die Mariners überzeugend mit 8:0 gegen die Guardians durchsetzen und MacKenzie Gore überzeugte bei seinem ersten Auftritt für die Rangers.</p>

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      <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 17:32:59 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Der 29. März hält einige interessante Storylines bereit. Die Blue Jays haben die Chance, als zweites AL-Team neben den Yankees einen Sweep einzufahren. In Houston feiert Tatsuya Imai sein MLB-Debüt gegen die Angels. Die Mariners und die Guardians duellieren sich im ersten Sunday Night Baseball-Spiel der Saison auf Peacock. Und in Arlington gibt MacKenzie Gore seinen Einstand für die Rangers gegen Jesus Luzardo und die Phillies.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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      <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 09:39:50 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Giants schafften letzte Nacht zwar 11 Hits, daraus resultierte allerdings nur 1 Run, eine 1:3 Niederlage und am Ende der Sweep gegen die Yankees. Die Blue Jays konnten den Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen und 8:7 nach 11 Innings gegen die A's gewinnen. Nachdem sie schon 6:0 hinten lagen konnten die Astros das Spiel mit einem 8-Run 6. Inning noch drehen. Ohne Sieg sind bisher die Rays, White Sox, Royals, A's, Pirates, Rockies, D-Backs und Giants.</p>

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          Die Storylines des heutigen 28. März haben einiges zu bieten...
        
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      <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 17:39:47 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Storylines des heutigen 28. März haben einiges zu bieten. Die Angels stehen zum ersten Mal seit 2007 mit einer 2-0-Bilanz in die Saison. Dylan Cease gibt heute sein Debüt für die Blue Jays gegen die Athletics, und Sonny Gray läuft zum ersten Mal im Red-Sox-Trikot auf, ausgerechnet gegen Cincinnati, wo er drei Seasons verbracht hat. Das spannendste Matchup des Tages bleibt aber das der Giants gegen die Yankees, hoffentlich läuft es für die Giants besser und sie können endlich einen Run scoren und den Sweep verhindern...</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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      <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 08:35:56 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Letzte Nacht starteten auch die letzten Teams in die neue Saison. Für die Astros, D-Backs, Giants und Padres beginnt die Saison mit einem 0-2 Record. Besonders die Giants tun sich schwer und haben in 2 Spielen gegen die Yankees bisher nur 4 Hits zu verzeichnen...</p>

      ]]></description>
    </item>
    
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          Die wichtigsten Storylines des Tages vom 27. März: Die Atlan...
        
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      <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 19:37:14 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die wichtigsten Storylines des Tages vom 27. März: Die Atlanta Braves stehen früh unter Druck und wollen vermeiden, zum zweiten Mal in Folge mit einem 0–7-Start in die Saison zu gehen. Parallel sorgt Framber Valdez für Aufmerksamkeit, der sein Debüt für die Detroit Tigers gibt und dabei direkt auf Michael King trifft. Zudem feiern die letzten sechs Teams ihren Opening Day, darunter die Toronto Blue Jays, Colorado Rockies, Kansas City Royals, Oakland Athletics, Miami Marlins und die Braves. Am Abend richtet sich der Blick schließlich nach Los Angeles, wo die Los Angeles Dodgers im Rahmen ihrer World-Series-Ringzeremonie offiziell für den Titelgewinn geehrt werden.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

      ]]></description>
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          Am 26. März stehen mehrere spannende Storylines im Fokus. Mi...
        
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      <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 16:25:49 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Am 26. März stehen mehrere spannende Storylines im Fokus. Mit Pete Alonso, Alex Bregman und Kyle Tucker geben gleich mehrere Stars ihr Debüt für neue Teams. Gleichzeitig kommt es zu einem interessanten Pitching-Duell, wenn Freddy Peralta erstmals für die Mets aufläuft und auf Paul Skenes trifft. Auch die nächste Generation macht auf sich aufmerksam: Top-Prospects wie Kevin McGonigle, JJ Wetherholt und Carson Benge feiern ihre MLB-Debüts.</p>
<p><em>Quelle: Talkin’ Baseball​​​​​​​​​​​​​​​​</em></p>

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          Heute Nacht begann sie also, die MLB Saison 2026 und die New...
        
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      <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:22:12 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Heute Nacht begann sie also, die MLB Saison 2026 und die New York Yankees starten mit einem 7:0-Sieg über die Giants. Max Fried ließ in 6⅓ Innings nur zwei Hits zu und überwand einen holprigen Start, in dem er Luis Arraez und Rafael Devers im ersten Inning auf die Bases ließ. Im zweiten Inning erzwangen die Yankees fünf Runs gegen Logan Webb, begünstigt durch einen Error von Heliot Ramos, vier Singles und ein RBI-Triple von Trent Grisham. Im 5. Inning konnten sie die Führung dann auf 7:0 ausbauen, auch begünstigt durch einen ungenauen Wurf an First Base. Aaron Judge ging 0-4.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
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          Die Chicago Cubs haben Center Fielder Pete Crow-Armstrong la...
        
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      <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 23:09:41 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Chicago Cubs haben Center Fielder Pete Crow-Armstrong langfristig gebunden. ESPN-Reporter Jeff Passan meldete die Einigung zuerst doch Details zu Laufzeit und Volumen stehen noch aus. Bob Nightengale berichtet von mehr als 100 Millionen Dollar. Crow-Armstrong hatte stets betont, langfristig Cubs-Spieler bleiben zu wollen.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
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      <title>
        
          MLB Preview – 2026
        
      </title>

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      <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 20:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26_MLB_preview.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, das WBC ist Geschichte und die MLB-Saison 2026 steht kurz vor der Tür. Ich will hier auf dem Blog eine kleine, kompakte Vorschau auf die Saison 2026 liefern. Eine ausführliche Vorschau in Podcastform findet ihr bei <a href="https://www.justbaseball.de" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to justbaseball.de">Just Baseball</a>. Das hier soll eine Vorschau aus der Vogelperspektive sein und ich will das Ganze wie immer kompakt halten. Da mein Team, die Giants, in der National League spielen, werde ich auch mit der National League beginnen. Es geht also endlich wieder los und auch hier auf dem Blog wird es nun wieder regelmäßig, jeden Montag, einen Artikel geben. Wenn ihr den nicht verpassen wollt, könnt ihr gerne den Newsletter (Link unten) oder den RSS-Feed abonnieren.</p>
<h2 id="allgemeines" tabindex="-1">Allgemeines</h2>
<h3 id="automated-ball-strike-system-abs" tabindex="-1">Automated Ball-Strike System (ABS)</h3>
<p>Zur neuen Saison wird es auch in der MLB einen Videobeweis geben, und zwar in der Form des Automated Ball-Strike Systems. Das heißt, Balls und Strikes können von den Spielern gechallenged werden. Dafür nutzt die MLB das Hawk-Eye System.</p>
<p>In der MLB dürfen ausschließlich der Batter, der Pitcher oder der Catcher einen Ball-Strike-Call anfechten, indem sie unmittelbar nach der Entscheidung des Umpires auf ihre Kappe oder ihren Helm tippen. Jedes Team erhält pro Spiel zwei Challenges und verliert eine Challenge nur dann, wenn der ursprüngliche Call nach der Überprüfung bestätigt wird. In Extra Innings erhält jedes Team eine zusätzliche Challenge, allerdings nur dann, wenn es zu Beginn des jeweiligen Extra Innings keine mehr besitzt. Die Entscheidung, eine Challenge einzulegen, müssen die Spieler eigenständig treffen, ohne Tipps oder Hinweise aus dem Dugout.</p>
<p>Eine interessante Entwicklung ist jetzt schon absehbar. Die Definition der Strike Zone basiert auf der Körpergröße der Spieler. Dabei handelt es sich um ein zweidimensionales Rechteck, das in der Mitte der Home Plate positioniert ist. Die Breite entspricht genau der Breite des Home Plate, also 17 Inches (ca. 43 cm). Die vertikalen Grenzen sind individuell auf jeden Spieler zugeschnitten. Die obere Grenze sind 53,5 % der gemessenen Körpergröße des Batters (ohne Schuhe) und die untere Grenze 27 %. Jeder Spieler wird im Spring Training von unabhängigen Testern mit einem standardisierten Verfahren vermessen, und die MLB zertifiziert die offizielle Körpergröße, bevor ein Spieler in einem regulären MLB-Spiel eingesetzt werden darf. Allerdings haben sich die Größen in den offiziellen Spielerstatistiken schon verändert und viele Spieler sind geschrumpft... Außerdem hatte bisher jeder Umpire eine etwas andere Strike Zone. Es wird interessant zu sehen sein, wie sich die Umpires und das ABS-System im Zusammenspiel mit den Spielern verhalten und wer wann welche Taktik für die Challenges auswählt.</p>
<h3 id="besonderheiten-im-spielplan" tabindex="-1">Besonderheiten im Spielplan</h3>
<p>Am Mittwoch spielen die Yankees bei den Giants in der neu eingeführten „Opening Night&quot; als einziges Spiel an diesem Tag. Am Donnerstag folgen dann die anderen Teams mit ihren ersten Spielen am Opening Day. Das Rivalry Weekend ist dieses Jahr am 15.–17. Mai angesetzt. Die Mexico City Series wird dieses Jahr am 25. und 26. April stattfinden in der die Diamondbacks gegen die Padres im Estadio Alfredo Harp Helú spielen. Das 96. All-Star Game findet am 14. Juli im Citizens Bank Park in Philadelphia statt. Auch wird es dieses Jahr wieder ein Field of Dreams Game geben. Es findet am 13. August statt und die Phillies spielen gegen die Twins. Die Subway Series wird dieses Jahr anlässlich des 25. Jahrestages der Anschläge vom 11. September am 11.–13. September im Yankee Stadium ausgetragen.</p>
<h2 id="national-league" tabindex="-1">National League</h2>
<p>Kommen wir nun aber zur Vorschau auf die einzelnen Divisionen, zuerst die National League.</p>
<h3 id="nl-east" tabindex="-1">NL East</h3>
<p>Die NL East war letztes Jahr dramatisch, denn die Mets sahen lange Zeit wie der sichere Sieger der Division aus, doch sie verloren den 21-Spiele-Vorsprung von Mitte der Saison und schlossen die Saison mit einer Bilanz von 83-79 ab, was den Phillies ermöglichte, die Division zu gewinnen. Die Wildcard erhielten statt den Mets dann, wegen des schlechteren Tiebreakers, die Reds.</p>
<p>Die Mets waren in der Offseason sehr aktiv, haben aber immer noch ihre Stars Francisco Lindor und Juan Soto langfristig unter Vertrag. Verstärkt haben sie sich mit Bo Bichette von den Blue Jays, der allerdings auf die 3B wechseln muss, da Lindor natürlich die Shortstop-Position bekleiden wird. Außerdem haben sie sich im Pitching unter anderem mit Freddy Peralta von den Brewers und Devin Williams verstärkt. Verloren haben sie OF Brandon Nimmo und 2B Marcus Semien via Trade an die Texas Rangers sowie RP Edwin Díaz an die Dodgers. Die Payroll der Mets ist im Vergleich zu den letzten Jahren geschrumpft, was ihnen eventuell Spielraum zur Trading Deadline gibt.</p>
<p>Die Phillies auf der anderen Seite blieben weitestgehend zusammen, gaben nur Nick Castellanos an die Padres ab, verlängerten den Vertrag mit Kyle Schwarber um fünf Jahre und holten sich Anfang März Pitcher Jesús Luzardo. Der Kern des Teams, bestehend aus Harper, Turner, Schwarber und Realmuto, kommt aber langsam in die Jahre, denn sie sind alle auf der falschen Seite der 30. Wenn sie weiterhin so performen wie gewohnt, sind sie allerdings weiterhin im Favoritenkreis der NL East und auch der gesamten NL. Vielleicht ist das dann auch der letzte große Run mit dem aktuellen Core.</p>
<p>Neben den Phillies und den Mets mischen die Atlanta Braves noch kompetitiv in der Division mit. Die letzten beiden Saisons der Braves waren geprägt von Verletzungen, die den eigentlich guten Kader ausgebremst haben. Und leider beginnt auch die neue Saison schon wieder mit einer Verletzung, denn Spencer Schwellenbach muss sich einer Tommy-John-Operation unterziehen, die ihn auf jeden Fall die 2026er Saison kosten wird, und Spencer Strider ist auch auf der IL. Verstärkt haben sich die Braves mit Mike Yastrzemski (forever Giant), was sich jetzt nach der Dopingsperre von Jurickson Profar als smarter Move herausstellt. Außerdem kamen fürs Pitching Robert Suarez und Raisel Iglesias (Closer). Sollten die Braves gesund bleiben, bleibt zu hoffen, dass sie ihr Potenzial endlich ausschöpfen können und mit den Mets und Phillies um den Divisionsieg kämpfen können oder zumindest um eine Wildcard mitspielen.</p>
<p>Die Marlins und Nationals stehen beide im Rebuild, wobei die Marlins schon etwas weiter sind und bei ihnen Sandy Alcantara nach einer Tommy-John-Operation zurückkommt. Ende letzten Jahres hatten sie auch eine gute Phase, die sie auf Platz 3 der Division brachte. Die Nationals stehen, mal wieder, ganz am Anfang. Sie haben ihr Front Office neu aufgestellt, allerdings wartet man bei den Nationals schon seit ihrem Titel 2019 darauf, dass es wieder aufwärts geht.</p>
<h3 id="nl-central" tabindex="-1">NL Central</h3>
<p>In der NL Central standen letzte Saison die Brewers vor den Cubs. Die Brewers beeindruckten mit einer 14-Spiele-Siegesserie, die sie letztendlich auch auf Platz 1 katapultierte. Die Cubs sicherten sich Platz 1 im Wildcard-Race.</p>
<p>Der Favorit für dieses Jahr auf den Divisionssieg dürften wohl die Chicago Cubs sein. Sie haben zwar Kyle Tucker an die Dodgers verloren, aber ihr Infield mit Nico Hoerner, Alex Bregman (der neu dazu kommt), Michael Busch und Dansby Swanson ist ligaweit top. Auch das Outfield mit PCA, Seiya Suzuki und Ian Happ muss sich vor keiner Konkurrenz verstecken. Das Starting Pitching ist mit Shota Imanaga, Matthew Boyd, Cade Horton und Edward Cabrera nicht von schlechten Eltern. Einzig der Bullpen wurde einmal auf links gedreht, da bleibt abzuwarten, ob sich das gelohnt haben wird.</p>
<p>Der größte Konkurrent der Cubs um den Divisionssieg werden natürlich wieder die Brewers sein. Wie letztes Jahr überzeugen die Brewers durch smartes Rosterbuilding und den einen oder anderen Star. So ein Star ist zum Beispiel Leftfielder Jackson Churio, der mit Venezuela gerade das WBC gewonnen hat. Auf Second Base spielt Bryce Turang, auch einer der besten Second Basemen der Liga. Auf Third Base haben sie sich mit Free Agent Luis Rengifo verstärkt. Als einzigen Abgang haben sie Freddy Peralta zu verkraften, der zu den Mets getradet wurde. Somit haben sie kein klares Ace mehr in der Rotation, die aus Woodruff, Misiorowski, Patrick, Harrison und Ashby besteht. Die Brewers haben das ligaweit beste Farmsystem, was ihnen zur Trade Deadline helfen könnte, weitere Verstärkung zu holen. Sie spielen auch regelmäßig besser als prognostiziert, daher wird der Kampf um die Spitze der Division sicher spannend.</p>
<p>Die Cincinnati Reds haben zwar mit Elly De La Cruz (auf Shortstop) einen der spektakulärsten Spieler der Liga, können ihm aber kein Team zur Seite stellen, das für Größeres reicht. Sie haben sich dieses Jahr mit Eugenio Suárez verstärkt, der 2025 49 Homeruns schlug. Im Great American Ballpark, der als hitterfreundlich gilt, ist das sicher ein Plus. Die Offensive konnte allerdings davon nicht profitieren und ist nur die #21 der MLB. Im Pitching müssen sie den Ausfall von Hunter Green verkraften, der nach einer Ellenbogen-OP 12–16 Wochen ausfällt. Die Rolle des Ace wird bis dahin wohl Andrew Abbott übernehmen.</p>
<p>Auch in der NL Central befinden sich zwei Teams in verschiedenen Phasen des Rebuilds. Die Pirates stecken schon lange im Rebuild und haben mit Paul Skenes einen der besten Pitcher im Roster und mit Connor Griffith das #1-Prospect der Liga im Farmsystem. Sie haben sich auch mit Marcell Ozuna und Brendan Lowe verstärkt. Es geht also in die richtige Richtung. Bei den Cardinals sieht das dagegen ganz anders aus, denn sie haben alles eingerissen und fangen klassisch von vorne an. Die meisten Spieler sind selbst gedraftet und sie haben mit Chaim Bloom einen neuen President of Baseball Operations der diesen Rebuild moderieren soll.</p>
<h3 id="nl-west" tabindex="-1">NL West</h3>
<p>Kommen wir nun also zur NL West. Die Dodgers sind World Series Champions und haben die Division letztes Jahr wieder einmal gewonnen und sind auch dieses Jahr klarer Favorit. In der Offseason sind sie nur noch besser geworden, ohne zu viel junges Talent aufgeben zu müssen. Ihr Farmsystem ist die #4 ligaweit. In der Offseason haben sie außerdem Kyle Tucker und Edwin Díaz verpflichtet. Nach zwei World Series Titles in den letzten beiden Jahren können sie das erste Team seit den Yankees werden, welches einen Threepeat schafft. Mehr gibt es eigentlich schon nicht über die Dodgers zu sagen, deren einziges Problem sein könnte, durch die Regular Season zu cruisen und dann zu den Playoffs nicht rechtzeitig wieder die nötige Ernsthaftigkeit zu finden.</p>
<p>Letztes Jahr wurden die Padres Zweiter in der Division und qualifizierten sich über die Wildcard für die Playoffs. Manny Machado und Fernando Tatis Jr. stehen weiterhin langfristig unter Vertrag und sind die Eckpfeiler der Offense. Außerdem haben sie sich mit Nick Castellanos von den Phillies und Sung-Woo Song aus der KBO verstärkt und Michael King für weitere drei Jahre unter Vertrag genommen. Ihr GM AJ Preller musste allerdings durch seine vielen Moves zur Trade Deadline viele Prospects abgeben, was zu einem ausgedünnten Farmsystem geführt hat (#30). Allerdings ist Preller immer kreativ und nicht zu schade, Risiko einzugehen. Es wird also interessant werden, welche Moves zur Deadline hier gemacht werden.</p>
<p>Dritter in der Division wurden letztes Jahr die Giants. Sie holten sich damals vor der Trade Deadline Rafael Devers, nur um dann an der Deadline zwei ihrer besten Reliefpitcher abzugeben. Das größte Fragezeichen bleibt die Pitching-Tiefe. Sie haben zwar ein Cy-Young-Kaliber-Ace mit Logan Webb, der konstant 200 IP abliefert, danach fällt die Qualität aber schon ab und es ist unklar, wie sich die neuen Pitcher einfügen werden. Zu allem Übermaß benötigt ihr junger Pitcher Haiden Birdsong eine Tommy-John-Operation und fällt bis Mitte 2027 aus. Außerdem haben sich die Giants mit Luis Arráez (2B) und Harrison Bader (CF) verstärkt. Beide sind aber leider nur auf jeweils einer Seite des Balls Elite. Die linke Seite des Infields ist mit Adames und Chapman offensiv wie defensiv stark besetzt. Auf der rechten Seite spielen Devers und eben Arráez. Ihr Nummer-1-Prospect Bryce Eldridge wird die Saison wieder in AAA beginnen – sie wollen nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen und ihre Prospects verheizen. Mit Tony Vitello haben die Giants auch einen neuen Manager, der ohne Major-League-Erfahrung direkt vom College zu ihnen kommt. Mal sehen, wie er durch seine erste Big-League-Saison navigieren wird. Ich hoffe sehr, dass es für die Giants bergauf gehen wird, bin aber skeptisch, was das Pitching angeht.</p>
<p>Die Diamondbacks sind für mich irgendwie der Inbegriff der grauen Maus der Liga. Sie haben zwar Corbin Carroll, der zuverlässig produziert und der Superstar des Teams ist, und Ketel Marte auf 2B, haben aber auch Nolan Arenado von den Cardinals geholt, was sich mir nicht ganz erschließt. Im Pitching haben sie Ace Merrill Kelly, und Zach Gallen kehrte zurück, nachdem er erfolglos die Free Agency getestet hatte. Alle Prognosen gehen davon aus, dass die Giants und D-Backs um den dritten Platz in der NL West kämpfen werden, mal sehen, wer sich da am Ende durchsetzt oder wer zur Trade Deadline noch einen Move machen kann.</p>
<p>Und dann sind da noch die Rockies. Sie hatten letztes Jahr 43 Siege und haben mit Paul DePodesta einen neuen Mann an der Spitze, der hoffentlich dafür sorgen wird, dass im schönsten Stadion der Liga wieder besserer Baseball gespielt wird.</p>
<h2 id="american-league" tabindex="-1">American League</h2>
<p>Die American League ist bei mir nicht so sehr im Fokus, ich habe nur die Blue Jays seit meiner Zeit in Kanada etwas im Blick. Aber versuchen wir uns mal an einem Überblick.</p>
<h3 id="al-east" tabindex="-1">AL East</h3>
<p>Die AL East haben letztes Jahr die Blue Jays vor den Yankees, den Red Sox, den Rays und den Orioles gewonnen. Dieses Jahr ist die AL East wieder ein Powerhouse. FanGraphs projiziert alle fünf Teams über .500, und die vier Spitzenteams liegen zwischen 84 und 87 Siegen, sodass es schwierig ist, einen Divisionssieger zu tippen.</p>
<p>Die New York Yankees beginnen die Saison ohne ihre beiden Aces: Gerrit Cole sollte im Mai oder Juni von seiner Tommy-John-Operation zurückkommen, Carlos Rodón kommt Ende April oder Anfang Mai zurück. Bis dahin trägt Max Fried die Rotation und ist Opening-Night-Starter gegen die Giants. Cam Schlittler, Will Warren und Luis Gil sorgen für die Tiefe in der Rotation. Ansonsten ist das Lineup nahezu identisch mit dem Vorjahr und besteht unter anderem aus Aaron Judge, Giancarlo Stanton (nach verletzungsreduziertem Vorjahr wieder fit), Jazz Chisholm Jr. und Cody Bellinger. Das Bullpen mit David Bednar als Closer und Camilo Doval ist solide. Wenn Cole im Sommer gesund zurückkommt, ist diese Rotation potenziell die beängstigendste in der AL. Aber Cole und Rodón müssen dann nach der Verletzung auch erst wieder voll in Gang kommen.</p>
<p>Die Toronto Blue Jays kommen als amtierende AL-Pennant-Sieger in die neue Saison, haben letztes Jahr mit ihrem Face-of-the-Franchise Vladimir Guerrero Jr. langfristig verlängert, aber Bo Bichette zu den Mets verloren, der eine Lücke im Infield hinterlässt. Anthony Santander fällt nach einer Schulter-OP fast die gesamte Saison aus, und Top-Pitcher-Prospect Trey Yesavage fehlt mit einem Schulter-Impingement zum Start. Das ist zum Start keine optimale Ausgangslage für die angestrebte Titelverteidigung in der AL East. Auf der anderen Seite kam Kazuma Okamoto für vier Jahre aus der NPB, wo er sechs Jahre in Folge mindestens 30 Home Runs schlug. Kevin Gausman und Dylan Cease bilden ein starkes Duo an der Spitze der Rotation, und Evergreen Max Scherzer peilt ein Comeback im Laufe der Saison an.</p>
<p>Die Boston Red Sox haben sich in der Offseason verstärkt, um wieder oben in der AL East mitzumischen. Garrett Crochet bildet zusammen mit Ranger Suárez als Nummer 2 die Spitze der Rotation. Sonny Gray, Brayan Bello und Johan Oviedo vervollständigen einen Staff, dem man kaum eine klare Schwachstelle vorwerfen kann. Das Lineup dreht sich um Roman Anthony, dessen erste volle MLB-Saison in Boston mit großer Spannung erwartet wird. Beim WBC hat er neben Judge und Harper gespielt und schlug 2 Homeruns. Willson Contreras soll als erfahrener Run Producer auf der First Base liefern, Caleb Durbin (von den Brewers) besetzt die Third Base, Marcelo Mayer die 2B und Trevor Story die SS.</p>
<p>Die Baltimore Orioles brauchen in diesem Jahr ein Rebound-Jahr im Vergleich zu 2025. Ein 75-87-Finish in der Division war ein harter Dämpfer für ein Team, das sich schon weiter wähnte. Das Front Office hat im Winter darauf reagiert und Pete Alonso (42 Home Runs 2025) nach Baltimore gelockt, der die Offense sofort besser macht. Außerdem kam Taylor Ward per Trade von den Angels. Gunnar Henderson und Adley Rutschman bleiben der Kern einer jungen Mannschaft, die ihr Talent 2025 nicht ausschöpfte. Das Pitching wird von Kyle Bradish angeführt, der von einer Tommy-John-Operation zurückkommt. Shane Baz und Chris Bassitt wurden als erfahrene Arme hinzugeholt, Ryan Helsley soll als Closer agieren.</p>
<p>Die Tampa Bay Rays schließlich befinden sich im Rebuild, kehren aber für die Saison 2026 ins renovierte Tropicana Field zurück und müssen nicht mehr bei 40 Grad in einem Minor-League-Park spielen. Junior Caminero hat beim WBC gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt, und er wird der Anker sein, um den Tampa Bay in den nächsten Jahren neu aufgebaut wird. Für 2026 werden sie als Divisionsletzter gesehen.</p>
<h3 id="al-central" tabindex="-1">AL Central</h3>
<p>Die AL Central schienen die Detroit Tigers letztes Jahr zu gewinnen, doch die Guardians holten sich den Divisionssieg auf den letzten Metern noch, nur um dann in der Wildcard-Serie gegen die Tigers zu verlieren.</p>
<p>Die Tigers sind dieses Jahr der klare Favorit auf den Divisionssieg und setzten in der Offseason alles auf eine Karte, denn es ist Tarik Skubals letztes Vertragsjahr vor der Free Agency. Für 2026 und eventuell als Ersatz für Skubal, sollte er die Tigers <s>in Richtung Dodgers</s> verlassen, haben sie sich Framber Valdez für drei Jahre und 115 Millionen Dollar geholt. Damit bilden sie einen 1-2-Punch, der in der AL seinesgleichen sucht. Dazu kamen Gleyber Torres auf der Second Base, Kyle Finnegan als Setup-Man, und Justin Verlander für ein Jahr, der mit einem Sweeper-Pitch im Gepäck seine Mentorrolle übernehmen soll. Das Bullpen ist womöglich das tiefste der gesamten Liga, angeführt von Kenley Jansen als Closer. In der Offense haben die Tigers keinen echten Superstar, und Javier Báez auf Shortstop bleibt die Unsicherheit in Person.</p>
<p>Direkt dahinter lauern die Kansas City Royals, die endlich den nächsten Schritt gehen müssen bzw. wollen. Bobby Witt Jr. ist ein potenzieller MVP-Kandidat, dem eine 40-40-Saison durchaus zuzutrauen ist, und das Infield mit Witt, Vinnie Pasquantino und Michael García gehört defensiv zur Spitze der American League. In der Offense kam Isaac Collins von den Brewers, Starling Marte wurde verpflichtet und Lane Thomas ist neu dabei. Zusätzlich haben sie die Dimensionen im Kauffman Stadium verändert: Die Foul-Linien-Wände rücken um drei Meter näher und die Höhe des Outfield-Zaunes sinkt von zehn auf achteinhalb Fuß, was ihnen in der Offense helfen soll. Das Pitching mit Seth Lugo, Cole Ragans und Michael Wacha ist solide, das Bullpen wurde mit Matt Strahm, Nick Mears und Alex Lang verstärkt. Carlos Estévez bleibt als Closer.</p>
<p>Die Cleveland Guardians sind das ewige Rätsel der Division. Seit 2013 haben nur die Yankees und die Dodgers mehr Regular-Season-Siege angehäuft, und das mit ganz anderen finanziellen Mitteln. Dass sie 2025 einen 15,5-Spiele-Rückstand noch aufgeholt und die Division gewonnen haben, lässt sich auch aus den Statistiken nicht ableiten. Sie waren 28. in Runs Scored und 29. in On-Base Percentage. Trotzdem wurde Steven Vogt zweifacher AL Manager of the Year. Außerdem haben sie José Ramírez mit einem neuen Sieben-Jahres-Vertrag ausgestattet, und er bleibt weiterhin einer der besten Third Basemen der gesamten MLB. Travis Banzana, der Nummer-1-Draftpick des letzten Jahres, wird in diesem Jahr sein Big-League-Debüt geben. Die Rotation mit Gavin Williams, Tanner Bibee und Joey Cantillo ist respektabel, das Relief-Pitching traditionell eine Stärke. Verstärkungen in der Offense gab es jedoch keine.</p>
<p>Am anderen Ende der Tabelle stehen die Chicago White Sox und die Minnesota Twins, beide werden mit den Playoffs wohl nichts zu tun haben. Chicago hat die schlimmsten Jahre hoffentlich hinter sich und zeigt endlich erkennbaren Fortschritt. Mit Munetaka Murakami aus der NPB, Kyle Teel als Catching-Talent der Zukunft und Seranthony Domínguez als Closer hat man die Basis für einen Wiederaufbau gelegt. 70 Siege wären der nächste Schritt nach vorne, und die Franchise, die bald einen neuen Besitzer bekommt, zeigt erstmals seit Jahren eine kohärente Richtung. In Minnesota ist dagegen keine Richtung erkennbar, bzw. stehen sie am Anfang des Rebuilds, nachdem sie zur letztjährigen Trade Deadline das halbe Team veräußert haben. Pablo López fällt durch eine Tommy-John-Operation die gesamte Saison aus, Rocco Baldelli ist nicht mehr da, und ein Übergangsjahr unter Derrick Shelton wartet. Royce Lewis und Byron Buxton müssen das Team tragen, sollten sie gesund bleiben.</p>
<h3 id="al-west" tabindex="-1">AL West</h3>
<p>In der AL West standen letztes Jahr die Mariners an der Spitze und sie sind auch dieses Jahr wieder Favorit auf den Divisionssieg. Cal Raleigh scheiterte beim MVP-Voting nur knapp an Aaron Judge. In der Offseason haben sie sich mit Brendan Donovan (Fun Fact: Er wurde in Deutschland geboren) von den Cardinals verstärkt und gleichen somit den Abgang von Eugenio Suárez aus. Außerdem haben sie Josh Naylor langfristig gebunden, sodass der Kern, der letztes Jahr nur knapp in der ALCS an den Blue Jays scheiterte, zusammenbleibt. Außerdem haben sie mit Luis Castillo, Logan Gilbert und George Kirby absolute Top-Pitcher an der Spitze der Rotation. Das Lineup ist mit Cal Raleigh (mit einem projizierten WAR von 8,1), Julio Rodríguez, Randy Arozarena und Brendan Donovan absolut top besetzt. Kein Spieler im gesamten Lineup ist unter einem projizierten WAR von 3,0 eingestuft. Der Divisionssieg in der AL West geht also nur über die Mariners.</p>
<p>Um die Houston Astros ist es im letzten Jahr irgendwie etwas still geworden. Der einzige Aufschrei kam, als Framber Valdez seinen Catcher abwarf. Das mögen Fans der Astros jetzt ein wenig anders sehen (Dominic?), aber am Ende verpassten sie 2025 die Playoffs. Der Roster kommt langsam in die Jahre, was auch die Fehltage durch Verletzungen in die Höhe schnellen lässt. Dafür kam Tatsuki Imai für drei Jahre und 54 Millionen Dollar aus Japan, was sich als ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erweist. Hunter Brown bleibt das Ace. José Altuve kehrt von Left Field zurück auf seine angestammte Second Base, was allein schon eine defensive Verbesserung bedeutet. Yordan Alvarez und Jeremy Peña bleiben die offensiven Ankerpunkte. Das Bullpen mit Josh Hader und Bryan Abreu für das achte und neunte Inning ist nach wie vor eine Bank. Sie werden wohl um eine Wildcard mitspielen.</p>
<p>Die Texas Rangers besitzen hinter Seattle das beste Starting Pitching der Division: Jacob deGrom, Nathan Eovaldi, Mackenzie Gore, Jack Leiter und Jordan Montgomery (nach Tommy-John-Operation, kommt im April zurück) bilden eine Rotation, die 2025 den niedrigsten ERA der gesamten Liga hatte. Das Problem bleibt dasselbe wie letztes Jahr. Die Offense war 2025 die viertschlechteste der Liga nach OBP, AVG und OPS, und der Winter hat daran wenig geändert. Brandon Nimmo für Marcus Semien zu traden ist ein Schritt, der sich wohl erst im Laufe der Saison beweisen muss. Neuer Manager ist Skip Schumacher, der auf Bruce Bochy folgt, und er setzt auf Small-Ball, was bei offensiver Schwäche vermutlich recht smart ist. 2025 hatten die Rangers 134 gestohlene Bases, was ligaweit Platz 1 war.</p>
<p>Die Athletics bauen weiter für ihre Zukunft in Las Vegas vor. Nick Kurtz (AL Rookie of the Year), Jacob Wilson, Lawrence Butler und Tyler Soderstrom sind alle langfristig gebunden, und das Lineup macht bereits jetzt richtig viel Spaß. Das Pitching ist schlicht zu schlecht, um jetzt schon an die Divisionsspitze zu schielen. Die Los Angeles Angels bleiben strukturell das schwächste Team der Division und können Mike Trout kein kompetitives Team zur Seite stellen, auch wenn er nicht mehr der Spieler von einst ist. Immerhin haben sie sich mit Anthony Rendon auf eine Restrukturierung seines Vertrags geeinigt, er bekommt sein Gehalt nun über die nächsten drei bis fünf Jahre ausgezahlt. Hoffentlich ist das der Startschuss für eine positive Zukunft.</p>
<h3 id="fazit" tabindex="-1">Fazit</h3>
<p>Diese Preview ist nun mit fast 4.000 Wörtern doch länger geworden als geplant, aber wenn man nur die wichtigsten Dinge über jedes Team schreibt, kommt doch schnell was zusammen. Ich bin gespannt, ob es für die Dodgers für einen Threepeat reicht, genug Verstärkung hätten sie jedenfalls bekommen. Bei den Tigers, Mariners, Yankees, Brewers und Blue Jays hätte sich aber auch genug Frustration angestaut, dass sie die Qualität mit Einsatz wettmachen könnten. Ich bin auch auf „meine&quot; Giants gespannt, wie sich die Saison entwickeln wird. Spannend wird es auf jeden Fall und es wird auch dieses Jahr wieder genug Geschichten zu erzählen geben.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Venezuela gewinnt das WBC 2026
        
      </title>

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      <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 12:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26_WBC-review.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, das World Baseball Classic 2026 ist Geschichte und hat mit Venezuela einen etwas unerwarteten Sieger. Aber gehen wir nochmal ein paar Tage zurück und schauen darauf, wie sich das Turnier nach dem letzten Artikel weiter entwickelt hat und wie es zu diesem Finale kam.</p>
<h2 id="viertelfinals" tabindex="-1">Viertelfinals</h2>
<h3 id="dominikanische-republik-vs-suedkorea" tabindex="-1">Dominikanische Republik vs Südkorea</h3>
<p>Im ersten Viertelfinale bezwang die Dominikanische Republik Südkorea mit 10:0 in sieben Innings (nach Mercy Rule) und verbesserte ihre Bilanz auf 5-0 bei 51 erzielten Runs im Turnier, das sind elf mehr als die zweitplatzierten USA. D.R. Starter Cristopher Sanchez dominierte über fünf Innings mit acht Strikeouts bei nur 62 Pitches, bevor Albert Abreu die letzten zwei Innings makellos absolvierte. Offensiv blieb die D.R., wie schon im ganzen Turnier, sehr produktiv. Fernando Tatís Jr. brachte im zweiten Inning zwei Runs heim und Hyun-Jin Ryu musste nach nur 1⅓ Innings aus dem Spiel, ehe Austin Wells im siebten Inning per Three-Run-Homer die Mercy-Rule auslöste. Das war gleichzeitig der 15. Homerun der Dominikaner im Turnier, ein neuer WBC-Rekord.</p>
<h3 id="usa-vs-canada" tabindex="-1">USA vs Canada</h3>
<p>Im zweiten Viertelfinale setzte sich Team USA gegen Canada mit 5:3 durch und zieht so ins Semifinale gegen die Dominikanische Republik ein. San Francisco Giant Logan Webb lieferte 4⅔ scoreless Innings mit fünf Strikeouts ab und übergab das Spiel mit einer 3:0-Führung an den Bullpen. Den Grundstein zu Sieg legte ein Error von Abraham Toro im dritten Inning. Sein überhasteter Wurf zu First Base ließ Harper und Judge scoren und stellte das Scoreboard auf 3:0. Im sechsten Inning erhöhten Turang und Crow-Armstrong dann auf 5:0, ehe Bo Naylors Two-Run-Homer auf 5:3 verkürzte. Canadas letzte Chance im siebten Inning mit Runnern in Scoring Position wurde durch David Bednar wegmoderiert. Mason Miller closte das Spiel souverän mit drei Strikeouts im neunten Inning.</p>
<h3 id="italien-vs-puerto-rico" tabindex="-1">Italien vs Puerto Rico</h3>
<p>Am Samstag wurden dann die anderen beiden Halbfinals gespiel, das erste sogar zu einer vernünftigen Zeit. Italien gewann dabei mit 8:6 gegen Puerto Rico. Das Spiel nahm gleich fahrt auf und Willi Castro schlug einen Leadoff-Homer zum 1:0 und Seth Lugo musste gleich im ersten Inning nach nur einem Out bei drei Hits, zwei Walks und vier zugelassenen Runs den Mound verlassen und Italien führte nach dem ersten Inning bereits 4:1. Dylan DeLucia stabilisierte im Folgenden das Spiel mit vier scoreless Innings und hielt Puerto Rico in Schach. Den entscheidenden Hit lieferte dann Andrew Fischer im vierten Inning mit einem Two-Run-Double und stellte auf 8:2. Puerto Rico verkürzte im achten Inning durch Vázquez’ Two-Run-Single zwar nochmal auf 8:6, doch Nolan Arenados tiefer Flyball landete im Handschuh von Caglianone und so zog Italien ins Halbfinale ein.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="japan-vs-venezuela" tabindex="-1">Japan vs Venezuela</h3>
<p>Im letzten Halbfinale bezwang dann Venezuela, etwas überraschend, den amtierenden Champion Japan mit 8:5 und zog erstmals seit 2009 ins WBC-Semifinale ein. Das Spiel begann mit einem Schlagabtausch der Extraklasse: Ronald Acuña Jr. schlug Yoshinobu Yamamotos zweiten Pitch für einen 401-Fuß-Homer ins Publikum, ehe Shohei Ohtani im selben Inning mit einem 427-Fuß-Blast zum 2:1 antwortete. Japan drehte das Spiel im dritten Inning durch Shota Morishitas Three-Run-Homer gegen Ranger Suárez auf 5:2. Aber Venezuela kämpfte sich zurück: Maikel Garcia verkürzte im fünften Inning mit seinem Homer auf 5:4, bevor Wilyer Abreu im sechsten einen 2-1-Fastball von Hiromi Itoh 409 Fuß über den Zaun im Right Field schlug und Venezuela mit 7:5 in Führung brachte. Ezequiel Tovar legte im achten Inning nach einem Double und einem Throwing Error zum 8:5 nach. Enmanuel De Jesus belam mit 2⅓ scoreless Innings den Win, Daniel Palencia sicherte den Save, indem er Ohtani zum abschließenden Popout zwang und damit Japans elfspieligen WBC-Winning Streak beendete.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h2 id="halbfinals" tabindex="-1">Halbfinals</h2>
<h3 id="usa-vs-dominikanische-republik" tabindex="-1">USA vs Dominikanische Republik</h3>
<p>Im WBC-Semifinale zwischen den USA und der Dominikanischen Republik lieferten die jungen Stars beider Teams früh spektakuläre Momente ab.
Im WBC-Halbfinale bezwang Team USA die Dominikanische Republik mit 2:1 vor 36.337 Zuschauern im ausverkauften LoanDepot Park in Miami.Paul Skenes limitierte das dominikanische Lineup, das in den ersten fünf Turnierspielen 51 Runs erzielt hatte, auf einen einzigen Run in 4⅓ InningsJunior Camineros 401-Fuß-Homerun im zweiten Inning. Gunnar Henderson und Roman Anthony antworteten im vierten Inning mit zwei Homeruns über kombinierte 821 Fuß. Das Relief Pitching um David Bednar, der im siebten Inning mit Runners on Second and Third Tatis und Marte strikeout, war entscheidend. Closer Mason Miller sicherte den Sieg, wobei der letzte Strike gegen Geraldo Perdomo als Ball hätte gewertet werden müssen — ein schmerzhafter Reminder, dass das Automated Ball-Strike System beim WBC nicht verfügbar war.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="venezuela-vs-italien" tabindex="-1">Venezuela vs Italien</h3>
<p>Venezuela zog durch ein 4:2 gegen Italien ins WBC-Finale ein und trifft am Dienstag auf die USA. Nach einem 0:2-Rückstand im vierten Inning initiierte Eugenio Suárez mit einem Solo-Homerun off Aaron Nola die Aufholjagd. Den entscheidenden Durchbruch lieferte das siebte Inning: Gleyber Torres leitete ihn mit einem Leadoff Walk ein, Jackson Chourio verlängerte mit einem Two-Out Single, und anschließend schlugen Ronald Acuña Jr., Maikel Garcia sowie Luis Arraez drei aufeinanderfolgende RBI-Singles — von 2:2 auf 4:2. Loser Michael Lorenzen konnte dem Angriff nicht standhalten. Italiens starke 5:0-Bilanz im Turnierverlauf verlor damit gegen ein venezuelanisches Lineup, das bereits Japan im Quarterfinal aus dem Turnier geworfen hatte. Daniel Palencia sicherte mit drei Outs den Save.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h2 id="finale-usa-vs-venezuela" tabindex="-1">FINALE: USA vs Venezuela</h2>
<p>Das Finale der WBC war natürlich aufgrund der aufgeladenen politischen Situation von besonderer Bedeutung. Und Venezuela hat daraus wohl etwas mehr Energie schöpfen können und hat das WBC-Finale gegen die USA gewonnen und damit ein $320-Millionen-Roster besiegt, das in der vergangenen MLB-Saison kombiniert 382 Home Runs und 1.111 RBIs verzeichnete. Linkshänder Eduardo Rodríguez dominierte die amerikanische Offense mit vier Strikeouts, darunter zwei gegen Aaron Judge, der 0-für-4 blieb, und ließ in 5⅓ Innings nur einen Hit zu. Nach Bryce Harpers Two-Run Homer im achten Inning zum 2:2 entschied Eugenio Suárez mit einem RBI-Double im neunten Inning die Partie zugunsten Venezuelas, nachdem Pinch-Runner Javier Sanoja per Stolen Base in Scoring Position gelangt war. Die USA produzierten über die finalen zwei WBC-Spiele lediglich vier Runs und schlugen im gesamten Turnier nur .250 bei zehn Home Runz, ein ernüchterndes Fazit für den Star-gespickten Kader, der nun sein zweites WBC-Finale in Folge verloren hat.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="fazit" tabindex="-1">Fazit</h3>
<p>Venezuela hat auf dem Weg zum WBC-Sieg Japan, Italien und schließlich die USA gesschlagen, daher kann man wohl davon sprechen, dass sie ein verdienter Sieger des Turniers sind. Was das USA-Team angeht, bin ich mir unsicher was die Performance und die Einstellung angeht. Einerseits sind die Statements die sie abgegeben haben alle sehr positiv und alle heben die Stimmung hervor (sie sei sogar besser als bei der World Series gewesen), andererseits war die Leistung auf dem Feld wechselhaft und vor allem im (Halb-)Finale, dann offensiv zu wenig.
Auf der anderen Seite war das ganze Turnier ein voller Erfolg voller einzigartiger Geschichten und vor allem voller Stimmung. Hoffentlich wird sich Deutschland dann für die nächste Ausgabe qualifizieren können.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Heute Nacht besiegten die USA die Dominikanische Republik im...
        
      </title>

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      <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 09:15:34 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Heute Nacht besiegten die USA die Dominikanische Republik im WBC-Halbfinale mit 2:1 und erreichten das Finale zum dritten Mal in Folge. Paul Skenes (2-0) dominierte über 4⅓ Innings mit nur einem Run und sechs Hits dann übernahm das Bullpen für 4⅔ Innings bei zwei zugelassenen Hits. Gunnar Henderson sorgte im 4. Inning für den Ausgleich gegen Luis Severino, nachdem Junior Caminero mit einem 401-Fuß-Blast die Führung für die Dominicaner besorgt hatte. Roman Anthony lieferte dann den entscheidenden Go-ahead-Homer gegen Gregory Soto, und Closer Mason Miller brachte das Spiel mit seinem zweiten Save des Turniers nach Hause.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
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          Letzte Nacht fanden die ersten beiden Viertelfinals des WBC ...
        
      </title>

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      <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 08:20:15 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Letzte Nacht fanden die ersten beiden Viertelfinals des WBC statt. Die Dominikanische Republik lies Südkorea keine Chance und gewann 10:0 nach Mercy Rule. Im
Zweiten Spiel konnten die USA gegen Kanada mit 5:3 gewinnen. Logan Webb lieferte dabei 4.2 starke Innings ab (4H, 1BB, 5SO, 0ER) und Mason Miller sicherte den Sieg im 9. Inning. Damit steht das Halbfinale USA vs Dom. Rep. fest.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          World Baseball Classic - Rückblick Gruppenphase
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2026/WBC-review-group-stage/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2026/WBC-review-group-stage/</guid>
      <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26_WBC-group-stage.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, die Gruppenphase des WBC ist vorbei und die Viertelfinals stehen fest. Wie es dazu kam schauen wir uns im folgenden ein wenig genauer an. Ich will auch nochmal auf unseren <a href="https://inside-the-dugout.de/posts/2026/WBC-Daikin-USA-Brasilien/">Gastbeitrag zum Spiel der USA gegen Mexiko</a> hinweisen.</p>
<p>Natürlich gab es in den 4 Gruppen mit je 10 Spielen eine Menge Geschichten, wie z.B. das Italien eine <a href="https://www.instagram.com/reel/DVmRwNljlHE/?igsh=eGVldXN0aHVtNzZz" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to instagram.com">Espresso-Homerun-Zelebrierung</a> hatte, der Tschechische Elektriker Ondrej Satoria, der <a href="https://www.instagram.com/reel/DVtcy7HAM7v/?igsh=MTN6N3d1ZXVmNWRmNw==" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to instagram.com">seinen großen Moment</a> bekam, die Statements von Tarik Skubal oder einfach die Leistungen von Australien, Italien und Kanada.</p>
<h2 id="pool-a" tabindex="-1">Pool A</h2>
<p>In Gruppe A spielten Kanada, Kolumbien, Kuba, Panama und Puerto Rico in San Juan gegeneinander. Am Ende sah die Abschlusstabelle folgendermaßen aus:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Team</th>
<th>W</th>
<th>L</th>
<th>PCT</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Kanada</td>
<td>3</td>
<td>1</td>
<td>.750</td>
</tr>
<tr>
<td>Puerto Rico</td>
<td>3</td>
<td>1</td>
<td>.750</td>
</tr>
<tr>
<td>Kuba</td>
<td>2</td>
<td>2</td>
<td>.500</td>
</tr>
<tr>
<td>Kolumbien</td>
<td>1</td>
<td>3</td>
<td>.250</td>
</tr>
<tr>
<td>Panama</td>
<td>1</td>
<td>3</td>
<td>.250</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Aus dieser Gruppe qualifizieren sich Kanada und Puerto Rico für das Viertelfinale. Die große Geschichte hier ist natürlich Kanada, die sich zum allerersten Mal in der WBC-Geschichte für das Viertelfinale qualifizieren! Den entscheidenden Sieg holten sie sich mit einem 7:2 gegen Kuba, wobei Abraham Toro sowohl einen Home Run schlug als auch ein entscheidendes Double produzierte. Davor hatten sie sich in einem engen Duell gegen Puerto Rico mit 3:2 den Tiebreaker gesichert. Puerto Rico hingegen musste das Weiterkommen ohne seine Superstars Francisco Lindor und Carlos Correa sicher, denn die konnten aufgrund von Versicherungsproblemen nicht teilnehmen, was sogar fast zu einem Rückzug aus dem Turnier geführt hätte. Kuba und Kolumbien sind für das nächste WBC qualifiziert und Panama muss erneut in die Qualifikation.</p>
<h2 id="pool-b" tabindex="-1">Pool B</h2>
<p>In Gruppe B spielten Brasilien, Großbritannien, Italien, Mexiko und die USA in Houston. Am Ende sah die Abschlusstabelle folgendermaßen aus:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Team</th>
<th>W</th>
<th>L</th>
<th>PCT</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Italien</td>
<td>4</td>
<td>0</td>
<td>1.000</td>
</tr>
<tr>
<td>USA</td>
<td>3</td>
<td>1</td>
<td>.750</td>
</tr>
<tr>
<td>Mexiko</td>
<td>2</td>
<td>2</td>
<td>.500</td>
</tr>
<tr>
<td>Großbritannien</td>
<td>1</td>
<td>3</td>
<td>.250</td>
</tr>
<tr>
<td>Brasilien</td>
<td>0</td>
<td>4</td>
<td>.000</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Italien gewann diese Gruppe überaschenderweise ohne eine einzige Niederlage und konnten im Verlauf gegen die USA gewinnen und sicherten den souveränen Gruppensieg durch einen 9:1-Sieg über Mexiko im letzten Gruppenspiel. Die Amerikaner mussten ihrerseits auf Italiens Spiel gegen Mexiko warten, um in die KO-Phase zu kommen. Dabei war den Amerikanern wohl vor dem Spiel gegen Italien selbst nicht ganz klar wie die Regeln sind. Nach dem Sieg gegen Mexiko haben sie wohl etwas zu lange im Clubhouse gefeiert und ihr Manager Mark De Rosa sagte auf vor dem Spiel dass sie schon sicher für das Viertelfinale qualifiziert wären, was aber nicht stimmte. Letzendlich gewann Italien souverän gegen Mexiko und das wird wohl nur eine Randnotiz bleiben. Mexiko und Großbritannien sind für das nächste WBC qualifiziert, Brasilien hingegen war absolutes Schlusslicht und muss sich für das nächste WBC erst wieder qualifizieren.</p>
<h2 id="pool-c" tabindex="-1">Pool C</h2>
<p>Im Tokio Dome fing das WBC an und hier fielen auch die ersten Entscheidungen. Hier spielten Australien, Tschechien, Japan, Korea und Taiwan. Am Ende sah die Abschlusstabelle folgendermaßen aus:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Team</th>
<th>W</th>
<th>L</th>
<th>PCT</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Japan</td>
<td>4</td>
<td>0</td>
<td>1.000</td>
</tr>
<tr>
<td>Südkorea</td>
<td>2</td>
<td>2</td>
<td>.500</td>
</tr>
<tr>
<td>Australien</td>
<td>2</td>
<td>2</td>
<td>.500</td>
</tr>
<tr>
<td>Chinese Taipei</td>
<td>2</td>
<td>2</td>
<td>.500</td>
</tr>
<tr>
<td>Tschechien</td>
<td>0</td>
<td>4</td>
<td>.000</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Analog zu Italien lässt Japan, der amtierende Champion, in der Gruppenphase nichts anbrennen und marschiert mit einer makellosen 4:0-Bilanz zum Gruppensieg. Spannend war es dafür im Kampf um Platz 2. Südkorea, Australien und Chinese Taipei beendeten die Gruppenphase alle mit 2:2. Letzendlich setzte sich Südkorea im 3-way-Tie durch, weil sie in den direkten Duellen die wenigsten Runs pro Defensiv-Out zuließen. Eines der spannendsten Spiele des Turniers lieferte Chinese Taipei gegen Südkorea. Chinese Taipei gewann es mit einem Sacrificce Bunt im oberen 1. Inning mit 5:4 nach 10 Innings. Australien und Chinese Taipei sind im nächsten WBC wieder dabei, Tschechien muss in die Qualifikation.</p>
<h2 id="pool-d" tabindex="-1">Pool D</h2>
<p>In Gruppe spielten die Dominikanische Republik, Israel, Niederlande, Nicaragua und Venezuela in Miami. Am Ende sah die Abschlusstabelle folgendermaßen aus:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Team</th>
<th>W</th>
<th>L</th>
<th>PCT</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Dom. Republik</td>
<td>4</td>
<td>0</td>
<td>1.000</td>
</tr>
<tr>
<td>Venezuela</td>
<td>3</td>
<td>1</td>
<td>.750</td>
</tr>
<tr>
<td>Israel</td>
<td>2</td>
<td>2</td>
<td>.500</td>
</tr>
<tr>
<td>Niederlande</td>
<td>1</td>
<td>3</td>
<td>.250</td>
</tr>
<tr>
<td>Nicaragua</td>
<td>0</td>
<td>4</td>
<td>.000</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Dominikanische Republik gewann diese Gruppe souverän. Juan Soto, Ketel Marte, Vladimir Guerrero Jr. und Fernando Tatis Jr. schlugen allesamt Home Runs im Spiel gegen Venezuela, das sagt eigentlich alles über das Team und deren Offensivpower. Das letzte Spiel der Gruppe und auch der Gruppenphase war eben dieses Duell zwischen der Dom. Rep. und Venezuela. Beide waren bereits fürs Viertelfinale qualifiziert, beide konnten aber auch noch die Gruppe gewinnen. Und das Spiel lieferte genau das was man sich erhofft hatte. Wie oben schon erwähnt, schlugen die Stars der Dom. Rep. die Homeruns. Venezuela versuchte im neunten Inning noch eine Aufholjagd, aber 2 Runs waren zu wenig und die Dominikaner sicherten sich mit 7:5 den ersten Platz in der Gruppe. Israel und die Niederlande qualifizierten sich für das nächste WBC und Nicaragua muss wieder in die Quali.</p>
<h2 id="ko-phase" tabindex="-1">KO Phase</h2>
<p>Die Duelle des Viertelfinales sehen nun also wie folgt aus:</p>
<ul>
<li>
<p>Südkorea vs Dominikanische Republik</p>
</li>
<li>
<p>USA vs Kanada</p>
</li>
<li>
<p>Puerto Rico vs Italien</p>
</li>
<li>
<p>Japan vs Venezuela</p>
</li>
</ul>
<p>Alle 4 Spiele versprechen Spannung und es ist schwer voraus zu sagen wer sich durchsetzen wird. Allein das Spiel USA gegen Kanada dürfte etwas klarer sein. Im Halbfinale treffen dann die Sieger der oberen beiden Spiele sowie der unteren beiden Spiele aufeinander. Ein Finale USA gegen Japan ist für mich noch nicht ausgemachte Sache.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Die WBC-Spiele der Nacht brachten eine große Überraschung, d...
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/03/11/0744/</link>
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      <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 07:44:31 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die WBC-Spiele der Nacht brachten eine große Überraschung, denn Italien schlug die USA mit 8:6, nachdem sie schon 8:0 geführt hatten, und steht nun bei 3-0. Die USA stehen bei 3-1. Sollte nun Mexiko gegen Italien gewinnen kommt es zu einem 3-way-tie wie in Gruppe C... Außerdem gewann Kanada gegen Puerto Rico mit 3:2 und und Israel gegen die Niederlande mit 6:2.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Die Ergebnisse von gestern brachten ein paar Entscheidungen ...
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/03/10/0709/</link>
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      <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 07:09:08 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Ergebnisse von gestern brachten ein paar Entscheidungen in den Gruppen, besonders dramatisch war es in Gruppe C. Korea gewann 7:2 gegen Australien und setzte sich im 3-way-tie mit Australien und Taiwan (alle 2-2) durch. Australien durfte nicht mit 5 oder mehr Runs verlieren um den Tiebraker zu gewinnen, hier war es also besonders dramatisch. Japan war eh schon qualifiziert und spielt heute noch gegen Tschechien.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Nach den Spielen des Wochenendes sieht das Standing der einz...
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/03/09/1053/</link>
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      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 10:53:04 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Nach den Spielen des Wochenendes sieht das Standing der einzelnen Gruppen der WBC nun so aus. In Gruppe A führen Puerto Rico und Kuba mit je einer Bilanz von 2-0. In Gruppe B haben Mexiko, Italien und die USA jeweils gegen GB und Brasilien gewonnen und stehen bei 2-0. In Gruppe C führt Japan (3-0) vor Australien (2-0) und in Gruppe D stehen die Dom Rep und Venezuela mit 2-0 an der Spitze.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Erfahrungsbericht von einem WBC-Abend in Houston
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2026/WBC-Daikin-USA-Brasilien/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2026/WBC-Daikin-USA-Brasilien/</guid>
      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26_WBC_bericht.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, diese Woche habe ich einen etwas anderen Artikel im Angebot. Ein Freund von mir ist letztes Jahr temporär nach Houston Texas ausgewandert. Da er auch Baseballfan ist, besuchte er am Freitag das Spiel der USA gegen Brasilien im Ramen der WBC. Dazu hat er mir einen Erfahrungsbericht geschickt, den ihr unten lesen könnt. <strong>Danke, Dominic, für den Bericht!</strong></p>
<h2 id="howdy-yall-ein-wbc-abend-in-houston" tabindex="-1">Howdy y’all! Ein WBC-Abend in Houston</h2>
<p>„We are going to see 20 runs tonight“, sagte mein Sitznachbar noch vor dem ersten Pitch. Gemeint waren wohl 20 Runs für Team USA — was selbst für texanischen Optimismus nicht gerade klein gedacht ist. Ganz so einseitig wurde es am Ende nicht. Aber völlig daneben lag er auch nicht: Nach neun Innings standen tatsächlich 20 Runs auf dem Scoreboard. Die USA gewannen am Freitagabend im Daikin Park in Houston mit 15:5 gegen Brasilien vor 30.825 Zuschauern. Es war ein Abend mit viel Offense, viel Energie und genau der großen Bühne, die man mit der World Baseball Classic verbindet.</p>
<p>Schon vor Spielbeginn war klar, dass das hier keine stille Freitagabendvorstellung werden würde. Das Stadion war gut gefüllt, die Atmosphäre feierlich, die Bühne groß. Während der Hymnen lag über allem diese besondere Spannung, die internationale Spiele oft mitbringen. Gleichzeitig hatte der Abend von Anfang an diese offene Ballpark-Stimmung, die man in dieser Form aus Deutschland kaum kennt. Baseball live fühlt sich in den USA einfach anders an: weniger statisch, dafür beweglicher, sozialer und in gewisser Weise durchlässiger. Man schaut nicht nur auf das Spiel, sondern erlebt auch alles, was um das Spiel herum passiert.</p>
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<p><button class="carousel-btn next" onclick="carouselScroll(this,1)">›</button></p>
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<p>Die Hauptrolle war an diesem Abend schon vor dem ersten Pitch vergeben: Aaron Judge. Und das Stadion behandelte ihn auch genau so. Bei fast jedem At-Bat gingen die Leute hoch. Viele standen schon, bevor überhaupt der erste Pitch geworfen war. Judge war sichtbar der Superstar des Abends — und er lieferte sofort. In seinem ersten WBC-At-Bat überhaupt schlug er direkt einen Two-Run-Homer und gab dem Spiel früh eine Richtung. Am Ende stand er bei 1-for-4 mit zwei RBI, drei Runs und zwei Walks. Viel schneller kann man ein Stadion kaum auf Betriebstemperatur bringen. Dazu passten auch die immer wieder aufbrandenden „USA! USA! USA!“-Chants, die den Abend akustisch getragen haben.</p>
<a href="/assets/img/2026/5_Judge.jpeg">
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</a>
<br>
<p>Interessant war in diesem Zusammenhang auch Alex Bregman. Bei der ersten Erwähnung seines Namens war im Stadion noch ein leichtes Buhen zu hören, das mit zunehmender Spieldauer aber weitgehend verschwand. Gerade das machte die Stimmung im Stadion spannend, weil hier zwei Ebenen zusammenkamen: das Nationalteam-Erlebnis der World Baseball Classic und die lokale Baseballgeschichte Houstons. Bei Judge war die Reaktion von Anfang an eindeutig. Bei Bregman konnte man dagegen beobachten, wie sich der Ton im Stadion im Laufe des Abends spürbar veränderte.</p>
<a href="/assets/img/2026/6_Bregman.jpeg">
  <img src="/assets/img/2026/6_Bregman.jpeg" class="w-3/5 mx-auto">
</a>
<br>
<p>Sportlich war der Abend vor allem auf dem Mound entschieden. Brasilien hatte große Probleme, konstant die Zone zu treffen. Es gab zu viele Balls, zu viele tiefe Counts und vor allem zu viele Walks. Zeitweise hatte man den Eindruck, Brasiliens Pitcher hielten die Strike Zone eher für ein Gerücht. Gegen ein Lineup wie das der USA ist das ungefähr so hilfreich wie ein offener Benzinkanister am Lagerfeuer. Insgesamt musste Brasilien im Verlauf des Abends neun Pitcher einsetzen. Auch das erzählt schon ziemlich gut, wie schwer dieser Abend auf dem Mound war. Die USA zogen insgesamt 17 Walks, fünf davon allein im neunten Inning.</p>
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  <img src="/assets/img/2026/7_Bra_Pitching.jpeg" class="w-3/5 mx-auto">
</a>
<br>
<p>Ganz durch war das Spiel aber lange Zeitpunkt trotzdem nicht. Als Brasilien im bottom of the 7th durch ein RBI-Single von Lucas Rojo und einen Two-Run-Homer von Victor Mascai gegen Michael Wacha plötzlich drei Runs aufs Board brachte und auf 7:4 verkürzte, sagte mein Sitznachbar nur trocken: „That is embarrassing.“ Für einen Moment bekam der Abend tatsächlich noch einen kleinen Riss aus amerikanischer Sicht. Wacha hatte das Spiel bis dahin eigentlich beruhigt, geriet in diesem Inning aber kurz ins Wanken. Lange hielt diese Spannung allerdings nicht. Die USA antworteten, zogen wieder davon, und machten das Spiel mit sieben Runs im neunten Inning endgültig zu. Wie deutlich das Spiel da bereits gekippt war, zeigte auch das Publikum: Im neunten Inning wurde inzwischen sogar jeder Strike des brasilianischen Pitchers vom ganzen Stadion bejubelt.</p>
<p>Trotzdem wäre es zu einfach, Brasilien nur auf diese Pitching-Probleme zu reduzieren. Offensiv hatte das Team durchaus ordentliche Momente. Brasilien kam auf fünf Runs bei sechs Hits und zeigte mehrfach, dass es an der Platte konkurrenzfähiger war, als das Endergebnis vielleicht vermuten lässt. Genau das machte den Abend auch interessant: Die USA waren klar besser, aber Brasilien war nicht einfach nur Staffage. Es gab gute At-Bats, es gab Runs, und es gab durchaus den Eindruck, dass diese Mannschaft mit etwas stabilerem Pitching ein deutlich unangenehmerer Gegner sein könnte.</p>
<p>Ein Punkt, der für viele Leser in Deutschland vielleicht zunächst überraschend wirkt, ist die Zusammensetzung des brasilianischen Teams. Im Kader finden sich mehrere Spieler mit japanisch klingenden Namen. Das ist kein Zufall, sondern spiegelt die lange Geschichte japanischer Einwanderung nach Brasilien wider, besonders im Raum São Paulo. Auch im Baseball ist diese Verbindung bis heute sichtbar.</p>
<p>Was man live im Stadion außerdem besonders gut beobachten konnte, war die Art, wie Baseball in den USA erlebt wird. Die Menschen sind ständig in Bewegung. Es wird Essen geholt, geredet, gelaufen, fotografiert, wieder aufs Feld geschaut — und dann stehen plötzlich doch wieder alle, weil Judge an die Platte kommt. Das ist sehr anders als bei einem Fußballspiel in Deutschland, wo viele Zuschauer über weite Strecken auf ihren Plätzen bleiben und das Spiel konzentrierter und geschlossener verfolgen. In Houston wirkte das Publikum offener und beweglicher, aber keineswegs weniger interessiert. Eher im Gegenteil: Das Drumherum gehört sichtbar zum Baseballerlebnis dazu.</p>
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<p><button class="carousel-btn prev" onclick="carouselScroll(this,-1)">‹</button></p>
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<p>Genau deshalb bleibt von diesem Spiel auch mehr hängen als nur das Ergebnis. Man sah die enorme Qualität des US-Teams, die Wirkung eines Superstars wie Aaron Judge, die besondere lokale Rolle eines Spielers wie Alex Bregman und zugleich ein brasilianisches Team, das offensiv mehr konnte, als der Endstand vermuten lässt. Vor allem aber zeigte dieser Abend, wie lebendig Baseball vor Ort wirkt. Im Fernsehen sieht man das Spiel. Im Stadion erlebt man zusätzlich alles, was zwischen den Pitches passiert — und genau das macht einen solchen Abend besonders.</p>
<p>Und mein Sitznachbar? Der lag mit seinen 20 Runs am Ende tatsächlich nicht ganz falsch. Nur eben auf eine etwas andere Weise, als er wahrscheinlich gedacht hatte.</p>
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</a>
<br>

      ]]></description>
    </item>
    
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      <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 07:31:42 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Ergebnisse des WBC aus der Nacht: Puerto Rico schlägt Panama 4:3 nach extra Innings. Venezuela gewinnt gegen Israel mit 11:3, die USA gewinnen gegen Great Britain mit 9:1 (Schwarber mit HR) und Taiwan gewinnt gegen Südkorea nach extra Innings mit 5:4. Damit führt Puerto Rico aktuell in Gruppe A (2W), USA in Gruppe B, Australien zusammen mit Japan in Gruppe C und Venezuela in Gruppe D.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
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      </title>

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      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 22:30:51 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die erste Runde der Samstagsspiele ist durch und es gab durchaus die eine oder andere Überraschung, also ich hätte jetzt nicht unbedingt erwartet dass Italien Brasilien mit 8:0 schlägt, oder dass die Niederlande Nicaragua mit 4:3 besiegt, oder dass Kanada Kolumbien mit 8:2 abfertigt. Das andere Spiel war dann schon eher erwartet: Japan schlägt Korea mit 8:6 und Shohei Ohtani schlägt seinen 2. HR im 2. Spiel.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Das WBC ist in vollem Gange, und das sind die Ergebnisse von...
        
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      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 08:19:35 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Das WBC ist in vollem Gange, und das sind die Ergebnisse von gestern Abend und aus der Nacht:</p>
<p>Japan vs Taiwan: 13:0
Kuba vs Panama: 3:1
Niederlande vs Venezuela: 2:6
Mexiko vs Großbritannien: 8:2
Puerto Rico vs Kolumbien: 5:0
Nicaragua vs Dom Rep: 3:13
USA vs Brasilien: 15:5
Taiwan vs Tschechien: 14:0</p>
<p>Es gab also keine wirkliche Überraschung. Um 11 Uhr geht's dann weiter mit Korea gegen Japan.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
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      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 07:06:41 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>In der Nacht gelang Australien der zweite Sieg im WBC. Sie besiegten Tschechien mit 5:1 durch einen 3R Homerun im 3. Inning durch Curtis Mead und einen weiteren Homer durch Alex Hall im 9. Inning.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
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      <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 14:05:41 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Das zweite Spiel heute lieferte keine Überraschung, denn Südkorea schlug Tschechien mit 11:4. Nach einem Grand Slam im ersten Inning wurde es nur kurz etwas spannend als Tschechien im 5. Inning kurzzeitig durch einen Homerun zum 6:3 verkürzen konnten. Im unteren 5. Inning konnten die Südkoreaner aber wieder 2 Runs scoren und so Tschechien auf Distanz halten.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
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      <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 09:27:18 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Das World Baseball Classic hat begonnen, und startete gleich mit einer Überraschung, denn Australien bezwang den Weltranglisten-Zweiten Chinese Taipei mit 3:0 im Tokyo Dome. Das Spiel blieb bis zum fünften Inning scoreless, ehe Catcher Robbie Perkins das Scoring mit einem Two-Run Homer eröffnete. Draft-Pick-No.-1 von 2024, Travis Bazzana (Cleveland Guardians), besiegelte das Ergebnis im siebten Inning mit einem Solo-Homerun. Jetzt geht es dann gleich weiter mit dem Spiel Tschechien gegen Südkorea.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Fantasy Baseball
        
      </title>

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      <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26_fantasy_baseball.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, dieses Jahr möchte ich noch etwas ausprobieren und eine Inside The Dugout Fantasy Baseballliga starten. Ich habe noch nie Fantasy Baseball gespielt, daher ist das auch neu für mich. Falls ihr Lust habt mitzumachen, könnt ihr euch hier anmelden: <a href="https://baseball.fantasysports.yahoo.com/b1/161392/invitation?key=f8e7d77e14c336f6&amp;ikey=20ffe149c0275016&amp;soc_src=app-sh" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to baseball.fantasysports.yahoo.com">https://baseball.fantasysports.yahoo.com/b1/161392/invitation?key=f8e7d77e14c336f6&amp;ikey=20ffe149c0275016&amp;soc_src=app-sh</a></p>
<p>Das Limit der Liga sind 20 Spieler und wir müssen mindestens zu 4. sein damit ein Draft stattfindet. Die Saison startet am 25.03., daher sollte der Draft spätestens am 24.03. stattfinden. Ich denke, dass ein offline draft am meisten Sinn macht, weil es schwer sein wird, dass alle Teilnehmer zur gleichen Zeit dafür Zeit haben.</p>
<p>Das Format habe ich noch nicht festgelegt, da das auch davon abhängt, wie viele Leute mitspielen. Es gibt die Head-to-Head Möglichkeit oder rein punktebasiert wie im Fußball. Das könnten wir aber auch noch im Discord abstimmen, falls die Liga starten sollte und genug Interesse besteht.</p>
<p>In diesem Sinne, meldet euch an, falls ihr Lust habt und kommt in den Discord-Kanal um euch darüber auszutauschen. Den Link findet ihr unten.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Atlanta Braves-Outfielder Jurickson Profar wurde von MLB für...
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/03/04/1017/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/03/04/1017/</guid>
      <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:17:50 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Atlanta Braves-Outfielder Jurickson Profar wurde von MLB für 162 Spiele und damit die gesamte 2026-Saison gesperrt, nachdem er zum zweiten Mal positiv auf exogenes Testosteron getestet wurde. Sein erstes Vergehen 2025 (hCG) kostete ihn die Hälfte seines 12-Millionen-Dollar-Gehalts, nun verliert er sein volles 15-Millionen-Dollar-Salär. Der 2024er All-Star (.280 BA, 24 HR, 85 RBI, .839 OPS) hinterlässt in Atlanta eine deutliche Lücke im DH-Slot, den nun möglicherweise Eli White oder Dominic Smith füllen muss.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Vorschau auf das 2026 World Baseball Classic
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2026/Vorschau-World-Baseball-Classic/</link>
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      <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26_WBC_preview.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, das Spring Training läuft schon seit etwas mehr als einer Woche, aber das erste Highlight der 2026er Saison steht jetzt direkt vor der Tür. Am Donnerstag (05. März) beginnt das World Baseball Classic 2026. In diesem Artikel will ich eine kurze, kompakte Vorschau dazu geben.</p>
<h2 id="modus" tabindex="-1">Modus</h2>
<p>Am World Baseball Classic (WBC) 2026 nehmen 20 Nationalteams teil. Es ist die sechste Ausgabe des Turniers und wird vom 5. bis 17. März 2026 ausgetragen. Die Spiele der Gruppenphase finden in Miami (Florida), Houston (Texas), San Juan (Puerto Rico) und Tokio (Japan) statt. Die Viertelfinals werden zwischen Miami und Houston aufgeteilt, während Halbfinale und Finale in Miami ausgetragen werden.</p>
<p>Pro Gruppe spielen fünf Teams im Round-Robin-Format, das heißt, jeder spielt gegen jeden. Aus der Gruppenphase qualifizieren sich die beiden besten Teams jeder Gruppe für das Viertelfinale. Dort treffen die Gruppenersten auf die Gruppenzweiten. Die Sieger ziehen ins Halbfinale ein und spielen anschließend das Finale. Ein Spiel um Platz drei wird es nicht geben.</p>
<h2 id="qualifizierte-teams" tabindex="-1">Qualifizierte Teams</h2>
<p>16 der 20 Teams qualifizierten sich über ihre Platzierung beim World Baseball Classic 2023: Australien, Kanada, Kuba, Tschechien, die Dominikanische Republik, das Vereinigte Königreich, Israel, Italien, Japan, Mexiko, die Niederlande, Panama, Puerto Rico, Südkorea, die USA und Venezuela.</p>
<p>Die restlichen vier Teilnehmer wurden in einer Qualifikationsrunde vom 21. Februar bis 6. März 2025 im Rahmen der World Baseball Classic Qualifiers ermittelt. Insgesamt nahmen acht Nationen an zwei separaten Turnieren in Taipeh (Taiwan) und Tucson, Arizona (USA), teil. In jedem Turnier spielten vier Teams im Round-Robin-Modus. Sowohl der Gruppensieger als auch der Gewinner eines Entscheidungsspiels zwischen dem Zweiten und Dritten sicherten sich die Teilnahme am Hauptturnier. Über diesen Weg qualifizierten sich Kolumbien, Nicaragua, Brasilien und Chinesisch Taipeh.</p>
<p>Die deutsche Nationalmannschaft trat im Qualifier in Tucson gemeinsam mit China, Brasilien und Kolumbien an.</p>
<p>Zum Auftakt gelang Deutschland ein beeindruckender Sieg gegen China, das man mit 12:2 nach nur sieben Innings im Rahmen der Mercy Rule bezwang. Es war der erste Qualifikationssieg der DBV-Auswahl in diesem Wettbewerb. Allerdings folgten zwei enge und intensive Spiele gegen Brasilien und Kolumbien. Zunächst unterlag Deutschland mit 7:9 gegen Brasilien, ehe im entscheidenden Gruppenspiel gegen Kolumbien eine deutliche 0:10-Niederlage stand.</p>
<p>Damit belegte Deutschland am Ende den dritten Platz in der Qualifikationsgruppe und war noch für ein Entscheidungsspiel um den zweiten Qualifikationsplatz berechtigt. In diesem Spiel um den letzten Startplatz für das WBC unterlag die deutsche Mannschaft erneut Brasilien mit 4:6 und verpasste damit die Qualifikation für das Turnier 2026.</p>
<h2 id="gruppeneinteilung" tabindex="-1">Gruppeneinteilung</h2>
<p>Somit ergeben sich für das diesjährige WBC folgende Gruppen:</p>
<h3 id="gruppe-a" tabindex="-1">Gruppe A</h3>
<p>Gruppe A spielt vom 6. bis 11. März 2026 im Estadio Hiram Bithorn in San Juan, Puerto Rico. Gastgeber Puerto Rico (Weltranglisten#: 7) trifft dort auf Kuba (#10), Kanada (#20), Panama (#8) und Kolumbien (#13).</p>
<p>Für <strong>Puerto Rico</strong> spielen unter anderem 3B Nolan Arenado (D-Backs) , RHP Edwin Díaz (Dodgers), RHP Seth Lugo (Royals); für <strong>Panama</strong> spielen u.a. INF José Caballero (Yankees), LHP Logan Allen (Guardians), INF Edmundo Sosa (Phillies); für <strong>Kuba</strong> spielen u.a. INF Yoán Moncada (Angels) und RHP Yariel Rodriguez (Blue Jays); für <strong>Kolumbien</strong> spielen u.a. LHP Jose Quintana (Rockies), INF Michael Arroyo (Mariners), RHP Nabil Crismatt (Rangers); für <strong>Kanada</strong> spielen 1B Josh Naylor (Mariners), OF Tyler O’Neill (Orioles), RHP Jameson Taillon (Cubs).</p>
<p>Mit Puerto Rico mit dem Heimvorteil wird Ihnen der Gruppensieg schwer streitig zu machen sein, ob es dann Kuba, Panama, Kanada oder Kolumbien ins Viertelfinale schaffen, wird spannend. Kanada konnte für diese Ausgabe einen besseren Kader zusammenstellen, vor allem Josh Naylor sticht da heraus, was den Kampf um Platz 2 spannend machen könnte.</p>
<h3 id="gruppe-b" tabindex="-1">Gruppe B</h3>
<p>Ebenfalls vom 6. bis 11. März 2026 werden die Spiele der Gruppe B im Daikin Park in Houston, Texas, ausgetragen. Die USA (#3) gehen als Gastgeber in die Gruppenphase und treffen auf Mexiko (#6), Italien (#14), das Vereinigte Königreich (#19) und Brasilien (#22).</p>
<p>Der Kader der <strong>USA</strong> ist natürlich gespickt mit MLB All-Stars, zu nennen sind hier vorallem OF Aaron Judge (Yankees), RHP Paul Skenes (Pirates), LHP Tarik Skubal (Tigers), RHP Logan Webb (Giants), C Cal Raleigh (Mariners), INF Bryce Harper (Phillies), DH Kyle Schwarber (Phillies), CF Pete Crow-Armstrong (Cubs); für <strong>Mexiko</strong> spielen u.a. C Alejandro Kirk (Blue Jays), OF Jarren Duran (Red Sox), OF Randy Arozarena (Mariners), RHP Andrés Muñoz (Mariners); für <strong>Italien</strong> spielen u.a. 1B Vinnie Pasquantino (Royals), RHP Aaron Nola (Phillies), OF Jac Caglianone (Royals); für das <strong>Vereinigte Königreich</strong> spielen u.a. INF Jazz Chisholm Jr. (Yankees), C Harry Ford (Nationals); bei Brasilien konnte ich leider keinen Top MLB-Spieler erkennen, was die Sache für Brasilien nicht einfacher macht. Sie haben auch die zweifelhafte &quot;Ehre&quot; das erste Spiel gegen die USA zu spielen.</p>
<p>In dieser Gruppe scheint die Favoritenrolle klar an die USA und Mexiko zu gehen. Die Briten etablieren sich auch langsam und schicken jedes mal einen leicht besseren Kader ins Rennen.</p>
<h3 id="gruppe-c" tabindex="-1">Gruppe C</h3>
<p>Gruppe C startet bereits am 5. März und wird bis zum 10. März 2026 im Tokyo Dome in Tokio gespielt. Gastgeber Japan (#1) misst sich in dieser Gruppe mit Australien (#11), Südkorea (#4), Tschechien (#15) und Chinesisch Taipeh (#2).</p>
<p>Für <strong>Japan</strong> spielen u.a. DH Shohei Ohtani (Dodgers), RHP Yoshinobu Yamamoto (Dodgers) und OF Seiya Suzuki (Cubs); für <strong>Chinesisch Taipeh</strong> spielen u.a. OF Stuart Fairchild (Rays), INF Tsung-Che Cheng (Red Sox); für <strong>Südkorea</strong> spielen u.a. OF Jung Hoo Lee (Giants), INF Shay Whitcomb (Astros), INF Hyeseong Kim (Dodgers); für <strong>Australien</strong> spielen u.a. INF Travis Bazzana (Guardians), INF Curtis Mead (White Sox); für <strong>Tschechien</strong> hab ich auch keinen Top MLB Spieler gefunden.</p>
<p>In dieser Gruppe spielen die #1, #2 und #4 der Weltrangliste, im Fußball würde man das wohl als &quot;Todesgruppe&quot; bezeichnen. Das lässt ich aber wohl mit den geographischen Gegebenheiten erklären. Ich bin gespannt welches dieser 3 Teams auf der Strecke bleibt. Allerdings musste sich Chinesisch Taipeh, obwohl sie #2 der Weltrangliste sind, über die Qualifikation qualifizieren und Südkorea hat es bei der WBC seit 2009 nicht mehr geschafft die Gruppenphase zu überstehen.</p>
<h3 id="gruppe-d" tabindex="-1">Gruppe D</h3>
<p>Die Vorrunde wird mit den Spielen der Gruppe D abgeschlossen, die vom 6. bis 11. März 2026 im LoanDepot Park in Miami stattfinden. In dieser Gruppe treten Venezuela (#5), die Dominikanische Republik (#12), die Niederlande (#9), Israel (#21) und Nicaragua (#16) gegeneinander an.</p>
<p>Für <strong>Venezuela</strong> spielen u.a. OF Ronald Acuña Jr. (Braves), C William Contreras (Brewers), LHP Ranger Suárez (Red Sox); für die <strong>Niederlande</strong> spielen u.a. 2B Ozzie Albies (Braves), SS Xander Bogaerts (Padres), RHP Kenley Jansen (Tigers); für die <strong>Dominikanische Republik</strong> spielen u.a. OF Julio Rodríguez (Mariners), 1B Vladimir Guerrero Jr. (Blue Jays), OF Juan Soto (Mets); für <strong>Nicaragua</strong> spielen u.a. INF Mark Vientos (Mets), RHP Erasmo Ramírez (Free Agent), Manager Dusty Baker; für <strong>Israel</strong> spielen u.a. OF Harrison Bader (Giants), RHP Dean Kremer (Orioles), 1B Spencer Horwitz (Pirates).</p>
<p>Im Gegensatz zu Gruppe C ist diese Gruppe nicht ganz so stark besetzt. Ich bin gespannt ob sich hier mit den Niederlanden ein europäisches Team qualifizieren kann. Wobei die Venezuela und die Dominikanische Republik stark besetzt sind und letztere mit Albert Pujols auch einen Star Coach auf der Bank haben, daher werden sich diese beiden Teams wohl durchsetzen können.</p>
<h2 id="vorschau" tabindex="-1">Vorschau</h2>
<p>Die beiden Favoriten in diesem Turnier dürften wohl die USA und Japan sein. Sie standen sich auch 2023 im Finale gegenüber, was durch das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=NMfBdEV03j8" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to youtube.com">epische At Bat</a> und einem Strikeout von Mike Trout gegen Shohei Ohtani entschieden und beendet wurde. Japan ist mit 3 Siegen der Rekordtitelträger bei diesem Turnier, die USA haben es nur 1x gewonnen, genauso wie die Dominikanische Republik. Ein anderes Finale außer USA gegen Japan scheint wenig realistisch. Da die USA in Gruppe B und Japan in Gruppe C würden beide bei einem Gruppensieg auch tatsächlich erst im Finale aufeinander treffen.</p>
<p>Die Spiele beginnen kommenden Donnerstag mit den Spielen in Tokio. Kucken kann man die Spiele in Deutschland auf <a href="https://start.sportdigital.de" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to start.sportdigital.de">Sportdigital.de</a>.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Max Scherzer, 41, kehrt für eine weitere Saison zu den Toron...
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/02/26/2222/</link>
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      <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 22:22:34 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Max Scherzer, 41, kehrt für eine weitere Saison zu den Toronto Blue Jays zurück. Er bekommt einen Einjahresvertrag über 3 Millionen Dollar. Die Blue Jays hatten Bedarf, denn Bowden Francis fällt nach Tommy John Surgery aus und Shane Bieber kämpft mit Forearm Fatigue. 2025 warf Scherzer lediglich 85 Regular-Season-Innings, absolvierte aber drei starke Postseason-Starts, darunter Games 3 und 7 der World Series.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Offeason News #5
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2026/offseason-news-05/</link>
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      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 19:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26_offseason_news_5.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, das erste Wochenende des Spring Trainings liegt hinter uns und natürlich gab es schon die ersten Highlights aus den ersten Spielen, wie z.b. den ersten Homerun von Pete Alonso im Trikot der Orioles, Murakamis 2 Hits und 2 RBIs im ersten Spiel der White Sox, Aaron Judges 2 HRs im ersten Spring Training Game, ein schlechtes Inning des jungen Giants Pitchers Hayden Birdsong (5 ER), ein Triple-Play im Spiel der Giants, welches man wohl nur im Spring Training sieht, und vieles mehr...</p>
<p>Außerdem ist es das erste Mal, dass das &quot;Automated Ball-Strike&quot; System in der MLB flächendeckend eignesetzt wird, sodass sich Spieler rechtzeitig vor dem Opening Day an die neue Technik gewöhnen können. Jedes Team startet mit zwei Challenges pro Spiel (mit Sonderregelungen für Extra-Innings), nur Batter, Pitcher oder Catcher dürfen Einspruch einlegen, und erste strategische Ansätze, etwa dass Challenges ausschließlich durch den Catcher gecalled werden, zeichnen sich bereits ab. Außerdem gibt es einen ersten Blick auf die Spieler, die ihr Team gewechselt haben, und man kann 72 der Top 100 Prospects der Liga in Action sehen.</p>
<p>Die Trades und Free Agent Signings sind jetzt wohl erstmal durch, dennoch will ich kurz die News seit dem letzten Artikel vor 2 Wochen zusammenfassen, denn besonders bei den Tigers hat sich so einiges getan.</p>
<h3 id="detroit-tigers" tabindex="-1">Detroit Tigers</h3>
<p>Der wohl größte Name, der noch auf dem Free Agent Markt verfügbar war, war <strong>Framber Valdez</strong>, und die Detroit Tigers verpflichteten ihn mit einem Dreijahresvertrag über 115 Millionen Dollar. Das entspricht 38,3 Millionen Dollar pro Saison und ist das höchste Jahresgehalt, das die Tigers je an einen Spieler gezahlt haben. Der 32-Jährige besitzt nach seinem zweiten Vertragsjahr eine Opt-out-Klausel und kann 2028 erneut Free Agent werden. Valdez erziehlte vier Jahre in Folge durchschnittlich einen 4 fWAR, bestritt in drei dieser Saisons 31 Starts und bewies damit hohe Durability. Über die vergangenen vier Spielzeiten kommt er auf einen ERA von 3.21 in 767⅔ Innings, eine Strikeout-Rate von 23,9 Prozent, eine Walk-Rate von 7,9 Prozent und eine HR/9 von lediglich 0,70. Dass er jetzt erst so spät verpflichtet wurde lag wohl maßgeblich auch an seinem Charakter und dem Abwurf seines Catchers letztes Jahr. Für die Tigers ist er zusammen mit Tarik Skubal eines der stärksten Pitcher Duos der Liga.</p>
<p>Auf der anderen Seite hat <strong>Tarik Skubal</strong> sein Salary-Arbitration-Verfahren gegen die Tigers gewonnen und wird 2026 ein Rekordgehalt von 32 Millionen Dollar erhalten. Das ist eine Million mehr als der bisherige Rekord für einen arbitration-eligible Spieler. Die Tigers hatten lediglich 19 Millionen angeboten. Skubal nutzte eine selten angewandte Provision, die Spielern mit über fünf Jahren Service-Zeit und „Special Accomplishment” erlaubt, sich an allen MLB-Gehältern zu orientieren. Seine Leistungen rechtfertigen den Anspruch, denn 2024 verbuchte er einen 2,39 ERA mit 228 Strikeouts in 192 Innings, 2025 steigerte er sich auf einen 2,21 ERA mit 241 Strikeouts in 195⅓ Innings.</p>
<p>Außerdem verpflichteten die Tigers noch <strong>Justin Verlander</strong>, dreifacher Cy Young-Gewinner, auf einen One-Year-Deal über 13 Millionen Dollar. Der 43-Jährige kehrt erstmals seit dem Trade zu den Houston Astros am 31. August 2017 nach Detroit zurück. In der zweiten Hälfte der Saison 2025 überzeugte er bei den San Francisco Giants mit einem 2,99 ERA und 3,47 FIP, trotz rückläufiger Strikeout-Rate. Detroit sichert sich damit Rotation-Depth mit einem Pitcher, der 3.553 Strikeouts und eine Karriere-ERA vorweisen kann. Aktuell hat er 266 Siege auf seinem Konto, die 34 Siege zu 300 Karriere-Siegen wird er wohl nicht mehr holen können.</p>
<h3 id="mlbtv" tabindex="-1"><a href="http://MLB.TV" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.tv">MLB.TV</a></h3>
<p>MLB und ESPN haben nach der vorzeitigen Auflösung ihres ursprünglichen Deals ein neues Abkommen geschlossen, das ESPN die Rechte an <a href="http://MLB.TV" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.tv">MLB.TV</a> überträgt. Für 2026 entsteht dadurch in den USA eine doppelte Paywall. Neue Subscriber zahlen 150 Dollar für <a href="http://MLB.TV" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.tv">MLB.TV</a> und benötigen zusätzlich ein ESPN-Unlimited-Abo für 30 Dollar pro Monat. Allerdings gibt es Ausnahmen: Neue Subscriber können ESPN Unlimited innerhalb der 30-tägigen Free Trial kündigen und behalten dennoch MLB.TV-Zugang. Für Deutschland scheint es wohl so, dass sich nichts ändern wird und <a href="http://MLB.TV" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.tv">MLB.TV</a> wie gehabt abonniert werden kann und man die Spiele so kucken wird können. Auch überträgt <a href="https://start.sportdigital.de" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to start.sportdigital.de">Sportdigital+</a> wieder spiele, auch mit deutschen Kommentar. Hierbei kostet das Abo monatlich, bei monatlicher Kündbarkeit 4,99€/Monat oder im Jahresabo 3,75€/Monat.</p>
<h3 id="weitere-trades" tabindex="-1">Weitere Trades</h3>
<ul>
<li>Die Pittsburgh Pirates haben Marcell Ozuna mit einem Einjahresvertrag über 10,5 Millionen Dollar ausgestattet, mit einer 16-Millionen-Option für 2027. Der 35-jährige DH/Left Fielder schlug zuletzt für die Atlanta Braves .232 mit 21 Home Runs und 68 RBIs und bringt 296 Karriere-Home-Runs sowie eine .269 Lifetime Average mit. In PNC Park lief es für ihn mit einem Average von .225 mit nur einem Homer in 36 Spielen nicht ganz so gut. Gemeinsam mit Ryan O’Hearn und Brandon Lowe soll er das Lineup um Paul Skenes offensiv verstärken.​​​​​​​​​​​​​​​​</li>
<li>Zac Gallen kehrt mit einem One-Year-Deal über 22 Millionen Dollar zu den Arizona Diamondbacks zurück, wovon laut Ken Rosenthal rund 14 Millionen Dollar deferred sind. MLB Trade Rumors hatte noch einen Vierjahresvertrag über 80 Millionen Dollar projiziert, doch Gallens schwache Saison mit einem ERA+ von 89 führte zu verringerten Angeboten. Mit Gallen umfasst die Rotation nun sechs Starter: Merrill Kelly, Ryne Nelson, Brandon Pfaadt, Eduardo Rodriguez, Michael Soroka und eben Zac Gallen.​​​​​​​​​​​​​​​​</li>
<li>Walker Buehler, 31, wechselt zu den San Diego Padres, nachdem er 8 Jahre für den NL-West-Rivalen Los Angeles Dodgers spielte. In acht Dodgers-Saisons erzielte der Rechtsänder einen Career-ERA von 3.52 bei einem WHIP von 1.15 und einem Record von 57-29. Nach zwei Tommy-John-Operationen und einer durchwachsenen Saison 2025 in Boston und Philadelphia kämpft Buehler nun um einen Rotation-Spot in San Diego.​​​​​​​​​​​​​​​​</li>
</ul>
<h3 id="verletzungen" tabindex="-1">Verletzungen</h3>
<p>Da die Spieler wieder im Training und unter voller Belastung sind, bleiben Verletzungen natürlich nicht aus. In den letzten Wochen traf es die folgenden Spieler:</p>
<ul>
<li>Die Atlanta Braves müssen in der laufenden Saison auf zwei junge Starting Pitcher verzichten. Spencer Schwellenbach hat bereits eine Operation am Wurfellenbogen hinter sich, um sogenannte „loose bodies” zu entfernen, während bei Hurston Waldrep derselbe Eingriff am Montag folgen soll. Für Schwellenbach, eine feste Größe in der Rotation, gilt im besten Fall eine Rückkehr zur Saisonmitte als realistisch. Waldreps Zeitplan hingegen ist ungewiss, ob er noch in dieser Saison zurückkehrt, ist derzeit unklar.​​​​​​​​​​​​​​​​</li>
<li>Corbin Carroll hat sich beim Live Batting Practice im Spring Training einen Knochenbruch in der rechten Hand zugezogen. Die erwartete Ausfallzeit von acht bis zehn Wochen bedeutet, dass Carroll mit Sicherheit die ersten Wochen der Regular Season verpassen wird, falls bei der Heilung alles glatt geht. Für die Arizona Diamondbacks wiegt dieser Ausfall besonders schwer, da das Outfield ohnehin bereits ausgedünnt ist, neben Trades von Jake McCarthy und Blaze Alexander ist Lourdes Gurriel Jr. weiterhin verletzt. Als einzige gesunde Outfielder auf dem 40-Man Roster verbleiben Jorge Barrosa und Alek Thomas.</li>
<li>Ein ähnliches Schicksal ereilte Friscisco Lindor von den Mets. Auch er muss sich einer Operation an der Hand unterziehen. Bei ihm ist die angegebene Genesungszeit etwas kürzer und er wird zum Opening Day zurück erwartet.</li>
</ul>
<h3 id="coaches-und-manager" tabindex="-1">Coaches und Manager</h3>
<ul>
<li>Die San Diego Padres haben sich mit General Manager A.J. Preller auf eine mehrjährige Vertragsverlängerung geeinigt. Sein bisheriger Vertrag wäre nach der Saison 2026 ausgelaufen. Unter Preller erreichten die Padres viermal in sechs Saisons die Postseason (2020, 2022, 2024, 2025) und verbuchten zuletzt zwei aufeinanderfolgende 90-Siege-Saisons. Petco Park verzeichnete mit über 3,4 Millionen Zuschauern einen neuen Besucherrekord. Seit August 2014 im Amt, ist Preller nun der zweitdienstälteste Baseball-Executive der Major Leagues hinter Brian Cashman von den New York Yankees.​​​​​​​​​​​​​​​​</li>
<li>Bob Melvin, 64, kehrt zu den Athletics zurück, diesmal als Special Assistant in Baseball Operations. Von 2011 bis 2021 führte er Oakland bereits zu drei AL West Titles und sechs Playoff-Teilnahmen bei einem 853-764 Record. Er wurde zweimal zum AL Manager of the Year gewählt (2012, 2018). Nach Stationen in San Diego und San Francisco, wo die Giants ihn nach einer 81-81-Saison entließen, berät Melvin nun das Front Office.</li>
<li>Und auch an der Spitze der Player's Association MLBPA ändert sich vor dem Ende des CBAs zum Ende dieser Saison etwas. Die MLBPA hat Bruce Meyer einstimmig zum interimistischen Executive Director gewählt. Meyer, 64, ist seit 2018 bei der Union und war ab 2022 Deputy Executive Director. Er löst Tony Clark ab, der nach 13 Jahren im Amt infolge einer mutmaßlichen unangemessenen Beziehung mit seiner Schwägerin sowie bundesbehördlicher Ermittlungen zu den Gewerkschaftsfinanzen zurücktrat.</li>
</ul>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          .... uuuuund die Spring Training Games haben begonnen 😁
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/02/20/2036/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/shortposts/2026/02/20/2036/</guid>
      <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 20:36:16 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>.... uuuuund die Spring Training Games haben begonnen 😁</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          2026 Caribbean Series
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2026/2026-Caribbean-Series/</link>
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      <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26_caribbean_series.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, diese Woche möchte ich über die Caribbean Series berichten. Die Caribbean Series ist der sportliche Höhepunkt des internationalen Winter-Baseballs und vereint die besten Teams und Spieler der Winterligen aus der Karibik, bevor dann ab Ende Februar das Spring Training startet, im März das World Baseball Classic gespielt wird um am 25.3. die Reguläre Saison beginnt.</p>
<h3 id="modus" tabindex="-1">Modus</h3>
<p>Am Turnier nehmen fünf Mannschaften teil. In der Vorrunde spielt jedes Team einmal gegen jedes andere Team (Round-Robin-Format). Jedes Team absolviert somit vier Spiele. Die Platzierung in der Tabelle ergibt sich aus der Anzahl der Siege; bei Gleichstand kommen die üblichen Tie-Breaker (u. a. direkter Vergleich) zur Anwendung.</p>
<p>Nach Abschluss der Vorrunde qualifizieren sich die besten vier Teams für die Finalrunde. Diese besteht aus zwei Halbfinalspielen wobei Platz 1 der Vorrunde gegen Platz 4 spielt und Platz 2 gegen Platz 3. Die Sieger der Halbfinals treffen im Finale aufeinander und spielen den Caribbean-Series-Champion 2026 aus. Die beiden unterlegenen Halbfinalisten bestreiten zusätzlich ein Spiel um Platz 3.</p>
<p>Das Turnier sollte ursprünglich in Venezuela stattfinden. Allerdings beantragten Puerto Rico, die Dominikanische Republik und Mexiko nach einem Treffen am 15. Dezember 2025, dass die CBPC das Turnier aufgrund der anhaltenden politischen Unruhen im Land von Venezuela verlegt. Die LVBP protestierte gegen diese Entscheidung und beschloss schließlich, sich vollständig von der Veranstaltung zurückzuziehen. Infolgedessen wird ihr Ligameister stattdessen an der Serie de las Américas 2026 teilnehmen, die zeitgleich in Venezuela stattfindet. Mexico bekam dafür als Ausrichter 2 Startplätze zugesprochen.</p>
<h3 id="teilnehmende-teams" tabindex="-1">Teilnehmende Teams</h3>
<p>Teilnehmer der diesjähringen Caribbean Series waren die Leones del Escogido aus der Dominikanischen Republik, die als Meister der dominikanischen Liga LIDOM ins Turnier gingen und bereits fünf Caribbean-Series-Titel gewonnen haben (zuletzt 2025). Aus Mexiko sind, wie oben erwähnt, zwei Teams dabei: die Charros de Jalisco, Meister der mexikanischen LAMP (ohne bisherigen Caribbean-Series-Titel), und die Tomateros de Culiacán, die als LAMP-Vize Meister teilnehmen und zwei Titel (1996, 2002) aufweisen. Panama wird durch die Federales de Chiriquí vertreten, die sich als Sieger der panamaischen Liga qualifiziert haben und erstmals am Turnier teilnehmen. Zudem sind die Cangrejeros de Santurce aus Puerto Rico dabei, die als Meister der puerto-ricanischen Liga LBPRC ins Feld gehen und in der Geschichte der Caribbean Series fünf Titel errungen haben (1951, 1953, 1955, 1993, 2000).</p>
<h3 id="gruppenphase" tabindex="-1">Gruppenphase</h3>
<p>Die Gruppenphase fand vom 1. - 5. Februar mit 2 Spielen pro Tag statt. Ich möchte euch nicht mit den einzelnen Spielzusammenfassungen und Ergebnissen der Vorrunde langweilen und versuche die Highlights etwas zusammenzufassen, denn die Vorrunde hatte es in sich. Die Leones del Escogido aus der DomRep reisten als Titelverteidiger an und spielten auch lange so. Starke Offense, viel Traffic auf den Bases und ein Lineup, das fast jeden Mist in Runs zu verwandeln schien. Die beiden mexikanischen Teams legten eine ziemlich unterschiedliche Vorrunde hin: Die Charros de Jalisco spielten konstant und verloren nur ihr erstes Spie, die Tomateros de Culiacán spielten streaky, aber mit dieser typisch mexikanischen „wir geben kein At‑Bat auf“-Mentalität. Panama mit den Federales de Chiriquí und Puerto Rico mit den Cangrejeros de Santurce waren offensiv jederzeit gefährlich, hatten aber immer wieder Issues im Bullpen und ließen einige Führungen liegen, die am Ende in der Tabelle richtig weh taten. Insgesamt war die Round Robin extrem ausgeglichen, es gab kaum Blowouts, viele One‑Run‑Games und ständig das Gefühl, dass ein einziges At‑Bat oder ein wilder Pitch die komplette Semifinal‑Paarung umschmeißen kann. Das Spiel der Federales de Chiriqui gegen die Leones del Escogido am Mittwoch war mit 31 Runs und einem 16:15 Sieg der Leones das Spiel mit den meisten Runs.</p>
<p>Am Ende setzte sich die Tabelle wie folgt zusammen:</p>
<ol>
<li>Leones del Escogido 3-1</li>
<li>Charros de Jalisco 3-1</li>
<li>Cangrejeros de Santurce 2-2</li>
<li>Tomateros de Culiacán 2-2</li>
</ol>
<p>Es spielten im Halbfinale als die Leones gegen die Tomateros und die Charros gegen die Cangrejeros.</p>
<h3 id="halbfinale" tabindex="-1">Halbfinale</h3>
<p>Und im ersten Halbfinale kam es dann gleich um Upset und die Tomateros besiegten den Titelverteidiger Leones del Escogido mit 9-4 und erreichten erstmals seit 2002 wieder das Finale. Escogido ging zwar durch Marco Hernández’ RBI-Single im zweiten Inning mit 1-0 in Führung, erhöhte dann im dritten Inning durch einen Fielding Error von Carlos Sepulveda auf 2-0. Starter Oscar De La Cruz (Leones) arbeitete 3.2 Innings mit vier Hits und zwei Earned Runs bei 64 Pitches. Estevan Florial drehte aber dann die Partie im vierten Inning mit einem Three-Run-Homer zum 3-2. David Reyes warf solide 4.2 Innings für die Tomateros (Mexiko) und erlaubte nur einen Earned Run bei 80 Pitches. Luis Verdugo stellte dann im sechsten Inning per RBI-Single auf 5-2, bevor die Tomateros im siebten Inning vier weitere Runs nachlegten. Verdugo steuerte dabei ein entscheidendes Two-Run-Double bei.</p>
<p>Im zweiten Halbfinale besiegten dann die Charros de Jalisco die Cangrejeros de Santurce 8-6. Das Offensivfestival sah 24 Hits und vier Homeruns. Yohandy Morales brachte Santurce früh in Führung, doch Connor Hollis (Two-Run-Homer) und Bligh Madris (Two-Run-Homer, 410 Fuß) stellten auf 5-2 für Jalisco nach 3 Innings. Santurce glich zweimal aus und ging im fünften Inning durch Emmanuel Riveras Sac Fly 6-5 in Führung. Im siebten Inning erzielte Leo Heras dann mit einem Single durch die linke Seite zwei entscheidende Runs zum 8-6. LAMP Reliever of the Year Matt Foster und Trevor Clifton sicherten dann den Sieg für die Charros. Der Sieger der Caribbean Series wird also erstmals seit 2016 wieder aus Mexico kommen.</p>
<h3 id="finale" tabindex="-1">Finale</h3>
<p>Im Finale gewannen schließlich die Charros de Jalisco ihre erste Caribbean Series mit einem spekatulären 12-11-Sieg nach zehn Innings gegen die Tomateros de Culiacán. Manager Benji Gil hatte zuvor selbstbewusst erklärt, das beste Team zu haben und er behielt Recht. Die Charros führten früh 9-1, nachdem Michael Wielansky (Serien-MVP mit 14 Hits, 6 RBIs) und Connor Hollis (vier Singles) für Offense sorgten und Bligh Madris seinen dritten Homer der Serie zum 9-1 schlug. Die Tomateros kämpften sich aber mit sechs Runs durch acht Hits im vierten Inning auf 9-7 zurück. Victor Mendoza schlug zwei Home Runs, darunter einen Two-Run-Shot im neunten zum 10-10-Ausgleich. Im zehnten Inning brachte Ali Solis die Tomateros mit einem Sacrifice Fly noch mit 11-10 in Führung, doch die Charros glichen durch Julian Ornelas aus, nachdem Tomateros-Reliever Lupe Chavez einen Wild Pitch warf. Der zweite Wild Pitch von Chavez ermöglichte Wielansky dann den Run zum 12-11 und dem Sieg für die Charros de Jalisco.</p>
<p>Ich hoffe, dieser kleine Ausflug in die Welt des Winterbaseballs hat euch gefallen, bald geht es hier dann mit der Vorschau auf das WBC weiter. Also stay tuned.</p>

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          Zweite News des Tages von den Tigers: Tarik Skubal gewann se...
        
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      <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 22:00:28 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Zweite News des Tages von den Tigers: Tarik Skubal gewann sein Arbitration-Verfahren und erhält für 2026 ein Gehalt von 32 Millionen Dollar, das stellt  ein neuer Rekord dar, der die bisherige Höchstmarke von 19,9 Millionen um über 12 Millionen übertrifft. Der zweimalige AL Cy Young Award-Gewinner nutzte eine Sonderklausel für Spieler mit fünf Jahren Service Time und „special accomplishment”, um sich mit allen MLB-Gehältern statt nur Arbitration-Fällen zu vergleichen. Skubal dominierte 2024 mit 2,39 ERA und 228 Strikeouts sowie 2025 mit 2,21 ERA und 241 Strikeouts in 195⅓ Innings, bevor er nach dieser Saison Free Agent wird.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>

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          Die Detroit Tigers sichern sich gegen den potentiellen Verlu...
        
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      <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 12:17:54 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Detroit Tigers sichern sich gegen den potentiellen Verlust von Tarik Skubal ab und verpflichteten Framber Valdez mit einem Dreijahresvertrag über 115 Millionen Dollar, was 38,3 Millionen pro Saison entspricht. Der 32-jährige Valdez erhält eine Opt-out-Klausel nach dem zweiten Jahr. Detroit gibt den 69. Pick im Draft 2026 ab, da Houston eine Qualifying Offer ausgesprochen hatte. Valdez lieferte in den vergangenen vier Saisons konstant durchschnittlich 4 fWAR bei 3,21 ERA über 767 2/3 Innings mit 23,9 Prozent Strikeout Rate, 7,9 Prozent Walk Rate und nur 0,70 HR/9. Valdez bildet nun mit Ace Tarik Skubal zumindest für ein Jahr die womöglich beste Rotation der MLB und macht Detroit zum ernsthaften Contender 2026.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>

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      <title>
        
          Offeason News #4
        
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      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2026/offesason-news-04/</link>
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      <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26_offseason_news_4.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, das Newsgeschehen kühlt spürbar ab, denn die meisten Free Agents haben schon neue Verträge unterschrieben. Dennoch gab es seit dem letzten Update vor 2 Wochen ein paar neue News. Es dauert nicht mehr lange, bis Baseball wieder losgeht. Pitcher's and Cather's Report ist zwischen dem 10. und 13. Februar, also nur noch eine Woche entfernt. Die Cactus und Grapefruit Leagues starten am 20. Februar und das WBC startet am 4. März, also in gut einem Monat. Baseball ist also wirklich &quot;right around the corner&quot;.</p>
<h3 id="caribbean-series-2026" tabindex="-1">Caribbean Series 2026</h3>
<p>Die Teilnehmer der diesjähringen Caribbean Series stehen fest und die Spiele laufen seit gestern, Sonntag 1.2. Dabei sind die Leones del Escogido aus der Dominikanischen Republik, dis als Meister der dominikanischen Liga LIDOM ins Turnier gehen. Aus Mexiko sind zwei Teams dabei: die Charros de Jalisco, Meister der mexikanischen LAMP, und die Tomateros de Culiacán. Panama wird durch die Federales de Chiriquí vertreten, die sich als Sieger der panamaischen Liga qualifiziert haben und erstmals am Turnier teilnehmen. Zudem sind die Cangrejeros de Santurce aus Puerto Rico dabei, die als Meister der puerto-ricanischen Liga LBPRC ins Feld gehen und in der Geschichte der Caribbean Series fünf Titel errungen haben (1951, 1953, 1955, 1993, 2000).</p>
<h3 id="ha-seong-kim" tabindex="-1">Ha-Seong Kim</h3>
<p>Die Atlanta Braves gaben bekannt, dass Shortstop Ha-Seong Kim sich in Korea verletzte und an einer gerissenen Sehne am Mittelfinger operiert wurde. Kim, der in der Off-Season für ein Jahr und $20M verpflichtet wurde, fällt vier bis fünf Monate aus. Mauricio Dubon, der letzes Jahr als Ersatz für Nick Allen geholt wurde, übernimmt voraussichtlich die Starting-Position. Atlanta verfügt darüber hinaus über keine etablierten MLB-Optionen auf Shortstop hinter Dubon. Triple-A-Spieler Luke Waddell und Jim Jarvis bieten Erfahrung, doch ein externer Move für um den Kader aufzufüllen erscheint wahrscheinlich.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="cody-bellinger" tabindex="-1">Cody Bellinger</h3>
<p>Die New York Yankees einigten sich mit Cody Bellinger auf einen Fünfjahresvertrag, nachdem dieser seine Opt-Out-Klausel im November zog. Agent Scott Boras verhandelte zweieinhalb Monate lang und suchte Alternativen bei den Mets und Blue Jays, bevor der Deal zustande kam. Bellinger erhält Opt-Outs nach den Saisons 2027 und 2028, der Deal enthält keine Deferrals. 2025 produzierte er .272/.334/.480 mit 29 Home Runs und einem wRC+ von 125, seine beste Saison seit seinem MVP-Jahr 2019. Die Yankees vermeiden damit längerfristige Verpflichtungen und sicherten sich einen produktiven Left Fielder mit Flexibilität für Center Field und First Base.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="new-york-mets" tabindex="-1">New York Mets</h3>
<p>Die New York Mets akquirierten Right-Hander Freddy Peralta und Tobias Myers von den Brewers für die Prospects Jett Williams und Brandon Sproat. Peralta verfügt über einen Career-ERA von 3.59 in 931.0 Innings, warf in den letzten drei Saisons jeweils über 165 Innings und produzierte 2025 einen exzellente 2.70 ERA. Myers bringt einen 3.15 ERA in 188.2 MLB-Innings mit.</p>
<h3 id="jos-ramirez" tabindex="-1">José Ramirez</h3>
<p>José Ramírez unterzeichnete eine siebenjährige Vertragsverlängerung über 175 Millionen Dollar bis 2032 mit den Cleveland Guardians. Der Deal ergänzt seinen bestehenden Vertrag um vier Jahre und 106 Millionen Dollar, wovon 70 Millionen aufgeschoben (deferred) werden. In der Saison 2025 produzierte der Switch-Hitter 30 Home Runs, 85 RBIs, 44 Stolen Bases und eine Slash Line von .283/.360/.503 in 593 At-Bats. Der 33-jährige Dominikaner ist der einzige MLB-Spieler mit 150 Home Runs und 150 Stolen Bases in den letzten fünf Saisons. In seiner 13-jährigen Karriere akkumulierte Ramírez 285 Home Runs, 949 RBIs, 287 Stolen Bases, 57.7 fWAR und .279/.353/.504 in 5.970 At-Bats. Die Stadt Cleveland ehrte ihn 2025 mit der José Ramírez Way, eine Auszeichnung, die nur Larry Doby unter Cleveland-Baseballspielern erhielt.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="mackenzie-gore" tabindex="-1">MacKenzie Gore</h3>
<p>MacKenzie Gore wechselt von den Washington Nationals zu den Texas Rangers im Tausch gegen ein Fünf-Prospect-Paket, angeführt von Shortstop Gavin Fien, dem 12. Overall Pick 2025 und Rangers’ No. 2 Prospect. In der Saison 2025 verbuchte der Linkshänder einen 5-15 Record mit 4.17 ERA in 30 Starts über 159 2/3 Innings für die Nationals. Gore startete stark mit einem 2.87 ERA und 108 Strikeouts in den ersten 13 Starts, brach aber nach der All-Star-Pause mit einem 1-7 Record und 6.75 ERA ein. Der 26-Jährige führte die National League Southpaws mit 185 Strikeouts an und rangierte mit 10.4 K/9 auf Platz drei.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="harrison-bader" tabindex="-1">Harrison Bader</h3>
<p>Die San Francisco Giants verpflichteten Outfielder Harrison Bader mit einem zweijährigen Vertrag über 20,5 Millionen Dollar. Der 31-jährige Gold Glove Winner von 2021 verzeichnete 2025 bei den Minnesota Twins und Philadelphia Phillies sieben Outs Above Average und rangierte 22. in Fielding Run Value unter allen Outfieldern. Offensiv steigerte sich Bader deutlich von 85 wRC+ in 2024 auf 122 wRC+ in 2025 mit einer Slash Line von .277/.347/.449, 17 Home Runs und .796 OPS. Historisch schlug er Left-handed Pitching besser (106 wRC+ Karriere), doch 2025 drehte sich das Verhältnis mit 136 wRC+ gegen Righties und 92 wRC+ gegen Southpaws.​​​​​​​​​​​​​​​​ Die Giants holen in allerdings nicht für die Offense, sondern für Outfield-Defense. Lee wird dafür von Centerfield ins Rightfield wechseln.</p>
<h3 id="australian-baseball-league" tabindex="-1">Australian Baseball League</h3>
<p>Die Adelaide Giants gewannen die Australian Baseball League Championship 2025-26 mit einem 6-2 Sieg über die Sydney Blue Sox in Game 3 der Best-of-Three-Serie. Adelaide führte nach einem Squeeze Play im zweiten Inning 1-0, bevor Sydney durch einen Bases-loaded Walk von Reds Prospect Pablo Núñez ausglich. Im dritten Inning bauten Mitchell Edwards, Phillies Prospect José Colmenares und Ben Fierenzi die Führung auf 4-1 aus. Robbie Glendinning erhöhte im sechsten Inning auf 6-1. Starting Pitcher Josh Hendrickson erlaubte zwei Runs über 5 2/3 Innings mit sieben Strikeouts. Phillies Prospect Devin Saltiban wurde Championship Series MVP mit einem .930 OPS.</p>
<h3 id="minnesota-twins" tabindex="-1">Minnesota Twins</h3>
<p>Die Minnesota Twins und Derek Falvey trennten sich nach neun Jahren im gegenseitigen Einvernehmen. Der 42-Jährige war seit Oktober 2016 President of Baseball Operations und ab 2025 auch für Business Operations zuständig. Unter Falvey erreichten die Twins viermal die Postseason mit drei Division Titles, doch die letzten beiden Saisons verliefen schwierig. Letztes Jahr verkauften sie zur Trading Deadline das halbe Team und die Saison endete mit einer Bilanz von 70-92. Executive Chair Tom Pohlad übernimmt die Führung der Business Operations und sucht einen Nachfolger. General Manager Jeremy Zoll bleibt im Amt und berichtet direkt an Pohlad.</p>
<h3 id="athletics" tabindex="-1">Athletics</h3>
<p>Die Athletics sicherten sich All-Star Shortstop Jacob Wilson mit einem siebenjährigen Vertrag über 70 Millionen Dollar, der eine Kluboption für ein achtes Jahr enthält. Der 23-Jährige wurde in der Rookie of the Year-Wahl 2025 Zweiter hinter Teamkollege Nick Kurtz, nachdem er .311/.355/.444 mit 13 Home Runs und 63 RBIs in 125 Spielen schlug. Wilson, der mit dem sechsten Pick 2023 gedraftet wurde, beeindruckte mit außergewöhnlicher Bat-to-Ball-Kontrolle und nur 39 Strikeouts in 523 Plate Appearances. Die Extension bindet ihn bis 2033.</p>
<h3 id="san-francisco-giants" tabindex="-1">San Francisco Giants</h3>
<p>Die San Francisco Giants verpflichteten den dreifachen All-Star Luis Arráez mit einem Einjahresvertrag über 12 Millionen Dollar als Second Baseman. Der 28-Jährige gewann drei Batting Titles in Folge (2022-2024) und schlug 2025 bei nur 3,1% Strikeout Rate .292 mit einem OPS+ von 99. Während Arráez mit 100th Percentile in Whiff und Strikeout Percentage überzeugt, rangiert er bei Hard Hit Rate im 1st Percentile. Defensiv ist er allerdings schwach, was für mich diese Verpflichtung etwas komisch erscheinen lässt. Sein Fielding Run Value von -25 seit 2023 platziert ihn auf Rang 296 von 303 qualifizierten Spielern.</p>
<h3 id="eugenio-surez" tabindex="-1">Eugenio Suárez</h3>
<p>Die Cincinnati Reds verpflichteten Slugger Eugenio Suárez mit einem Einjahresvertrag über 15 Millionen Dollar inklusive einer Mutual Option über 16 Millionen ohne Buyout. Der 34-Jährige schlug 2025 insgesamt 49 Home Runs bei .228/.298/.526 mit 118 RBIs, wobei seine Leistung nach dem Trade von Arizona zu Seattle drastisch einbrach. In 53 Spielen für die Mariners schlug er nur .189/.255/.428 mit 13 Home Runs. Suárez, der seit 2019 mit 227 Home Runs ligaweit auf Rang sechs rangiert, wird voraussichtlich als Designated Hitter eingesetzt.</p>

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          Shohei Ohtani wird beim World Baseball Classic 2026 nur als ...
        
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      <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 22:14:56 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Shohei Ohtani wird beim World Baseball Classic 2026 nur als Hitter antreten, nicht als Pitcher. Nach 22-monatiger Pause warf er 2025 regulär 47 Innings mit 2,87 ERA plus 20 1/3 Innings in den Playoffs. Manager Dave Roberts zeigte Verständnis für die Entscheidung, da Ohtani sich optimal auf seine erste komplette Two-Way-Saison 2026 bei den Dodgers vorbereiten möchte.</p>

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          Die Giants verpflichten Harrison Bader für zwei Jahre und 20...
        
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      <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 10:54:57 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Giants verpflichten Harrison Bader für zwei Jahre und 20,5 Millionen Dollar, um ihre Outfield-Defense zu verstärken. Der 31-jährige Gold-Glove-Gewinner von 2021 erzielte 2025 sieben Outs Above Average und rangierte 22. in Fielding Run Value. Offensiv schwankte Bader stark aber er wird vorallem wegen der Defense geholt und Voraussichtlich Centerfield übernehmen und Jung Hoo Lee ins Right Field verschieben.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>

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          José Ramirez unterschreibt eine weitere teamfreundliche Vert...
        
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      <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 18:33:17 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>José Ramirez unterschreibt eine weitere teamfreundliche Vertragsverlängerung bei den Cleveland Guardians über sieben Jahre und 175 Millionen Dollar bis 2032. Der Deal fügt seinem bestehenden Vertrag vier Jahre und 106 Millionen Dollar hinzu, wobei 70 Millionen Dollar aufgeschoben werden. Der dominikanische Third Baseman bleibt damit langfristig an die Guardians gebunden.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>

      ]]></description>
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      <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 23:01:03 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Texas Rangers haben Linkshänder MacKenzie Gore von den Washington Nationals für fünf Prospects erworben. Das Top Prospect darunter ist Shortstop Gavin Fien (Overall Pick 12, 2025 Draft). Gore ist für 2026 mit 5,6 Millionen Dollar unter Vertrag und hat noch ein Arbitration-Jahr. Der 26-Jährige hatte 2025 trotz 185 Strikeouts nur eine Bilanz von 5-15 mit einem ERA von 4.17 in 159 2/3 Innings.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
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          Die Mets verstärken sich weiter und holen Freddy Peralta von...
        
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      <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 07:59:17 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Mets verstärken sich weiter und holen Freddy Peralta von den Brewers für die Prospects Jett Williams und Ryan Clifford sowie Major Leaguer Luisangel Acuña. Peralta war in den letzten drei Saisons besonders konstant und warf in diesen Jahren 165,2, 173,2 bzw. 176,2 Innings. Dank seines hervorragenden ERA von 2,70 im Jahr 2025 hatte er in den letzten drei Saisons einen kumulierten ERA von 3,40 und verstärkt damit die Rotation hinter Kodai Senga und Sean Manaea.</p>

      ]]></description>
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          Cody Bellinger kehrt mit einem Fünfjahresvertrag über 162,5 ...
        
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      <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 23:03:04 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Cody Bellinger kehrt mit einem Fünfjahresvertrag über 162,5 Millionen Dollar zu den Yankees zurück, der Vertrag bietet opt-outs nach der 2027 und 2028er Saison. Der 29-jährige Outfielder und First Baseman kommt nach zwei Jahren bei den Cubs, wo er zuletzt 2024 einen wRC+ von 108 und 18 Home Runs erreichte. Bellinger soll primär im Center Field und a First Base eingesetzt werden, während Aaron Judge dauerhaft im Right Field bleibt. Die Verpflichtung adressiert die Lücke nach Juan Sotos Abgang zu den Mets.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
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          Offeason News #3
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2026/offseason-news-03/</link>
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      <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 09:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_26_offseason_news_3.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, seit dem letzten News-Artikel, der leider auch schon wieder 4 Wochen her ist, ist viel passiert, gab es viele Trades und einige der Top Free Agents haben eine neue Heimat gefunden. Da es so viele News gab, versuche ich hier nur die - meiner Meinung nach - Wichtigsten zu erwähnen.</p>
<h3 id="los-angeles-dodgers" tabindex="-1">Los Angeles Dodgers</h3>
<p>Das neue &quot;Evil Empire&quot; hat wieder zugeschlagen und sich die Dienste einiger der Top Free Agents gesichert. Nachdem sich die Dodgers im Dezember schon mit Edwin Diaz verstärkt hatten, haben sie nun Kyle Tucker für 4 Jahre und 240 Millionen verpflichtet und setzten sich damit gegen die Mets und Blue Jays durch. Der 29-jährige Outfielder übertraf in den letzten fünf Saisons jeweils vier Wins Above Replacement und avancierte mit durchschnittlich 5,1 bWAR sowie 4,7 fWAR (2021-2025) zum konstantesten Produzenten des Marktes. Nach seinem Trade von Houston zu den Cubs 2025 schlug Tucker .266/.377/.464 mit einem 136 wRC+, 22 Home Runs, 25 Doubles und 25 Stolen Bases über 136 Spiele. Seine primäre Position bleibt Right Field, wo er bisher 90,5 Prozent seiner Karrierespiele absolviert hat. Manager Dave Roberts erwägt, Teoscar Hernández nach Left Field zu verschieben, lobte jedoch dessen defensive Arbeit in Right Field als mindestens Average. Tucker und Center Fielder Andy Pages (25) bilden nun die einzigen regulären Position Player unter 30 Jahren im Dodgers-Kader.</p>
<h3 id="bo-bichette" tabindex="-1">Bo Bichette</h3>
<p>Die New York Mets haben Bo Bichette mit einem Einjahresvertrag über 9,5 Millionen Dollar verpflichtet, nachdem der Shortstop eine katastrophale Saison 2024 in Toronto hinter sich hat. Mit einem wRC+ von lediglich 73 und einer fWAR von -0,3 durchlebte der einstige All-Star seine schlechteste MLB-Kampagne. Die Mets setzen auf ein Bounce-back-Szenario und besetzen gleichzeitig eine nach der Free Agency von José Iglesias vakante Infield-Position. Bichette wird voraussichtlich als Second Baseman agieren, während Francisco Lindor weiterhin Shortstop spielt. Der Deal birgt überschaubares Risiko bei gleichzeitig hohem Potenzial, sollte Bichette zu seiner Form von 2021 zurückfinden, als er einen wRC+ von 121 und 4,2 fWAR erreichte. Parallel dazu verstärkten die Astros ihre Offense signifikant durch den Trade von Kyle Tucker, was die AL West weiter verschärft und Houstons Ambitionen auf eine erneute Playoff-Teilnahme unterstreicht. Für die Mets bleibt abzuwarten, ob Bichette seine offensive Produktivität wiedererlangen kann.</p>
<h3 id="alex-bregman" tabindex="-1">Alex Bregman</h3>
<p>Die Cubs verpflichteten Third Baseman Alex Bregman für fünf Jahre und 175 Millionen Dollar inklusive einer Full-No-Trade-Clause, nachdem er seine Opt-out-Klausel nach einem Jahr bei den Red Sox gezogen hatte. Der 31-jährige zweimalige World-Series-Champion produzierte 2025 in Boston .273/.360/.462 mit 18 Home Runs über 114 Spiele, verpasste jedoch sechs Wochen wegen einer Verletzung. Bregmans Average Annual Value von 35 Millionen übertrifft alle bisherigen Cubs-Verträge, während die Gesamtsumme hinter Heyward (184 Millionen) und Swanson (177 Millionen) rangiert. Chicago sicherte sich somit ohne Draft-Pick-Verlust den drittbesten Free Agent des Winters.</p>
<h3 id="ranger-suarez" tabindex="-1">Ranger Suarez</h3>
<p>Die Red Sox reagierten auf den Verlust von Alex Bregman an die Cubs mit der Verpflichtung von Left-hander Ranger Suárez für fünf Jahre und 130 Millionen Dollar. Der 30-jährige ehemalige Phillies-Starter produzierte seit 2022 einen 3.59 ERA über 104 Starts und glänzte in der Postseason mit einem 1.48 ERA über elf Einsätze. Suárez führte 2025 die MLB mit einer Hard-Hit-Rate von nur 31,1 Prozent an und rangierte im 89. Perzentil bei der Barrel-Rate (5,5 Prozent). Sein Expected ERA von 3.16, Walk-Rate von 5,8 Prozent und Average Exit Velocity von 86,5 mph platzierten ihn jeweils über dem 75. Perzentil. Mit durchschnittlich sechs Innings pro Start und historisch hoher Groundball-Rate ergänzt Suárez eine Rotation aus Crochet, Gray, Bello und Oviedo.</p>
<h3 id="max-kepler" tabindex="-1">Max Kepler</h3>
<p>Die MLB hat Outfielder Max Kepler wegen Verstoßes gegen das Performance Enhancing Drug-Programm für 80 Spiele gesperrt. Der 31-Jährige, der 2024 bei den Minnesota Twins einen wRC+ von 96 und 1,3 fWAR erreichte, befand sich in der Free Agency und hatte noch keinen neuen Vertrag unterschrieben. Kepler verbrachte seine gesamte zehnjährige MLB-Karriere in Minnesota und produzierte über seine Laufbahn einen soliden wRC+ von 104 bei 18,7 fWAR. Die Sperre stellt seine Marktchancen erheblich in Frage und könnte potenzielle Teams von einer Verpflichtung abhalten, zumal er erst Mitte der Saison 2025 einsatzbereit wäre und nicht in den Playoffs antreten darf.</p>
<h3 id="michael-king" tabindex="-1">Michael King</h3>
<p>Die San Diego Padres haben Rechtshandwerfer Michael King mit einer dreijährigen Vertragsverlängerung über 75 Millionen Dollar ausgestattet und damit einen ihrer wertvollsten Pitcher langfristig gesichert. King wechselte vor der Saison 2024 von den Yankees nach San Diego und lieferte eine herausragende Kampagne ab. Als Starter eingesetzt, produzierte er einen ERA von 2,95 bei einem FIP von 3,34 und akkumulierte 4,0 fWAR über 173,2 Innings. Seine Transformation vom Reliever zum verlässlichen Rotation-Piece erwies sich als entscheidend für San Diegos Playoff-Ambitionen. Mit einer Strikeout-Rate von 27,8 Prozent etablierte sich King als frontline Starter hinter Dylan Cease und Yu Darvish. Die Padres sichern sich damit Stabilität in ihrer Starting Rotation für die kommenden Jahre, während King finanziell deutlich profitiert.</p>
<h3 id="munetaka-murakami" tabindex="-1">Munetaka Murakami</h3>
<p>Die White Sox verpflichteten überraschend den japanischen Star Munetaka Murakami für zwei Jahre und 34 Millionen Dollar, deutlich unter den erwarteten neunstelligen Summen. Der 25-jährige Third Baseman dominierte acht Jahre in der NPB mit einer Slash Line von .273/.394/.550 und beeindruckenden wRC+-Werten: 166, 225, 154, 156 und 211 in den letzten fünf Saisons. 2022 gewann er die Triple Crown mit 56 Home Runs, 134 RBIs und einem .318 Average bei einem historischen 225 wRC+. Sein Marktwert sank jedoch wegen hoher Strikeout-Raten (zuletzt 28,6 Prozent) und unterdurchschnittlicher Defense. FanGraphs bewertet seine Fielding- und Speed-Tools mit nur 30. Murakami wird primär First Base und DH spielen.</p>
<h3 id="wilson-contreras" tabindex="-1">Wilson Contreras</h3>
<p>Nachdem sich die Red Sox schon die Dienste von Sonny Gray und Ranger Suarez gesichert hatten, akquirierten sie auch First Baseman Willson Contreras von den Cardinals und erhielten zusätzlich acht Millionen Dollar Cash, während sie die Right-hander Hunter Dobbins (4-1, 4.13 ERA in 2025), Yhoiker Fajardo und Blake Aita abgaben. Der 33-jährige Contreras, der in seiner Karriere .258/.352/.459 mit 172 Home Runs schlägt, produzierte 2025 zwanzig Homers und 31 Doubles in seiner ersten Saison als First Baseman. Seine defensiven Metrics waren beeindruckend, er belegte mit plus-6 Outs Above Average den vierten Platz ligaweit. St. Louis übernimmt acht Millionen Dollar seines Vertrags, der noch 18 Millionen (2026) und 18,5 Millionen (2027) umfasst.</p>
<h3 id="sung-mun-song" tabindex="-1">Sung-Mun Song</h3>
<p>Die Padres verpflichteten KBO-Infielder Sung-Mun Song für vier Jahre und 15 Millionen Dollar inklusive einer Million Signing Bonus, zahlbar in zwei Raten von je 500.000 Dollar im Januar 2026 und 2027. Song erhält 2,5 Millionen im ersten Jahr, steigende Gehälter in den Folgejahren sowie eine Player Option über vier Millionen 2029 und eine Mutual Option über sieben Millionen 2030. Der ehemalige Third Baseman aus der KBO bringt positionale Flexibilität im Infield mit und könnte als Platoon-Spieler eingesetzt werden. Falls Jake Cronenworth zu First Base wechselt, ergeben sich für Song Startermöglichkeiten durch seine Vielseitigkeit. Die ursprünglichen Reports hatten von einem Dreijahresvertrag über 13 oder 15 Millionen gesprochen, bevor die endgültigen Konditionen bestätigt wurden. San Diego adressiert damit seinen Bedarf an Infield-Depth mit einem kostengünstigen Veteran aus Asien.</p>
<h3 id="anthony-rendon" tabindex="-1">Anthony Rendon</h3>
<p>Die Angels und Anthony Rendon haben sich auf eine Umstrukturierung seines Vertrags geeinigt, wodurch seine problematische Ära in Los Angeles enldich zu einnem Ende kommt. Rendon verteilt seine verbleibenden 38 Millionen Dollar für 2026 über mehrere Jahre, wird offiziell nicht zurücktreten, aber auch nicht spielen. Der 35-jährige Third Baseman absolvierte seit seiner Unterschrift 2019 über sieben Jahre und 245 Millionen nur ein Viertel aller Spiele und erzielte mickrige 3,7 fWAR. Nach seiner Glanzzeit bei den Nationals (2016-2019: .299/.384/.528, drittproduktivstes fWAR ligaweit) kollabierten seine Zahlen in Anaheim auf .231/.329/.336 bei nur 205 von 648 möglichen Einsätzen. Zahlreiche Verletzungen plagten ihn, und zuletzt kostete eine hüft-OP die komplette Saison 2025. Sein letzter Home Run für die Angels datiert vom 1. Juli 2023.</p>
<h3 id="tatsuya-imai" tabindex="-1">Tatsuya Imai</h3>
<p>Die Astros verpflichteten NPB-Pitcher Tatsuya Imai für drei Jahre und 19 Millionen jährlich plus vier Millionen an Incentives, deutlich unter den ursprünglichen Projektionen von 135 Millionen über sechs Jahre (McDaniel) beziehungsweise 100 Millionen über fünf Jahre (Clemens). Der 27-jährige Right-hander dominierte 2025 in Japan mit einem 1.92 ERA über 163 Innings in 24 Starts bei 178 Strikeouts gegen 45 Walks. Die Vereinbarung enthält Opt-outs nach jeder Saison, was darauf hindeutet, dass Imai sich selbst zutraut, nach erfolgreicher MLB-Bewährung einen lukrativeren Deal zu erzielen. Die kürzere Vertragslaufzeit reduziert zudem die Posting Fee erheblich.</p>
<h3 id="kazuma-okamoto" tabindex="-1">Kazuma Okamoto</h3>
<p>Nachdem die Blue Jays letztes Jahr Vladimir Guerrero Jr. und Dylan Cease verlängert bzw verpflichtet hatten, verstärkten sie sich nun mit NPB-Slugger Kazuma Okamoto für vier Jahre und 60 Millionen Dollar, deutlich unter den erwarteten 20 Millionen jährlich. Ben Clemens hatte 72 Millionen über vier Jahre prognostiziert. Der Corner Infielder übertraf in den letzten drei Jahren sogar Munetaka Murakami offensiv und kombiniert Power mit hohen Walk-Raten bei minimalen Strikeouts. Clemens hebt hervor, dass Okamoto den Ball konstant mit Authority in die Luft bringt, ohne exzessive Strikeouts anzuhäufen, und sich gegen High-Velocity-Fastballs verbessert hat.</p>

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          Die Mets reagierten nach dem gescheiterten Kyle Tucker Deal ...
        
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      <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 18:58:24 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Mets reagierten nach dem gescheiterten Kyle Tucker Deal umgehend und verpflichteten Bo Bichette für drei Jahre und 126 Millionen Dollar. Der 28-Jährige bringt eine Career Slash Line von .294/.337/.483 mit, kämpfte aber in den letzten beiden Saisons mit Verletzungen, die ihn 2024 die halbe Season und 2025 den letzten Monat samt zwei Playoff-Runden kosteten. Laut Jon Heyman wird Bichette Third Base spielen, obwohl Brett Baty dort eingeplant war. Der Vertrag ohne Deferrals enthält eine vollständige No-Trade-Clause und Opt-outs nach Jahr eins und zwei samt 5 Millionen Dollar Opt-out-Bonus.</p>

      ]]></description>
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      <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 17:18:01 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Tomateros de Culiacan sicherten sich als erstes Team die Teilnahme an der Caribbean Series 2026, nachdem sie die Algodoneros de Guasave besiegten und ins Finale der Liga ARCO Mexicana del Pacifico einzogen.</p>

      ]]></description>
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      <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 07:51:11 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Der nächste Dominostein der Free Agency fällt und die Dodgers verpflichteten Kyle Tucker für vier Jahre und 240 Millionen Dollar mit Opt-outs nach Jahr zwei und drei. Tucker produzierte 2025 einen 143 OPS+ mit .377 OBP bei den Cubs und sammelte seit 2020 einen 25,2 fWAR. Außerdem hatte er 2025 87 Walks bei nur 88 Strikeouts. Er übernimmt Right Field, während Teoscar Hernández nach Left wechselt.​​​​​​​​​​​​​​​​ Das ist dann wohl ein weiteres Argument für einen Salary Cap...</p>

      ]]></description>
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      <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 21:52:07 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die aktive Offseason der Boston Red Sox geht weiter und sie verpflichten Ranger Suárez und statten ihn mit einem Vierjahresvertrag über 75 Millionen Dollar aus. Der 29-Jährige kommt von den Philadelphia Phillies, wo er 2024 einen 3,46 ERA bei 150.1 IP erzielte. Suárez komplettiert eine starke Rotation mit Garrett Crochet, Sonny Gray, Brayan Bello und Johan Oviedo. Suárez bringt Postseason-Erfahrung und Konstanz mit, von 2021 bis 2024 produzierte er durchgehend positive fWAR-Werte.</p>

      ]]></description>
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      <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 19:14:42 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Arizona Diamondbacks holen Nolan Arenado von den St. Louis Cardinals und übernehmen 11 der noch ausstehenden 42 Millionen Dollar. Der achtfache All-Star produzierte 2025 lediglich .237/.289/.377 mit 52 RBI. Die Cardinals erhalten Pitching-Prospect Jack Martinez und setzen ihren Rebuild konsequent fort.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>

      ]]></description>
    </item>
    
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          Einer der Vorgestern erwähnten Free Agents hat nun einen neu...
        
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      <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 08:18:59 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Einer der Vorgestern erwähnten Free Agents hat nun einen neuen Arbeitsplatz: Alex Bregman hat für fünf Jahre und 175 Millionen Dollar bei den Cubs unterschrieben. Das ist der drittgrößte Deal der Franchise-Geschichte. Der 31-jährige Third Baseman bringt Elite-Defense (Gold Glove 2024) und exzellente Plate Discipline mit einer Career Strikeout Rate von nur 13,4 Prozent mit nach Chicago. 2025 schlug er .273/.360/.462 mit 18 Home Runs für Boston.</p>

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          Max Kepler spielt seit 2015 in der MLB, nun wurde er wegen d...
        
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      <pubDate>Sat, 10 Jan 2026 07:30:32 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Max Kepler spielt seit 2015 in der MLB, nun wurde er wegen der Einnahme von Epitrenbolone, einer &quot;Performance enhancing drug&quot; im Sinne des MLB Regelwerks, für 80 Spiele gesperrt. Epitrenbolone ist ein Steroid, das den Muskelaufbau steigert. Die Sperre kommt für Kepler jetzt natürlich zur Unzeit, da er aktuell Free Agent ist und die Sperre erst greift wenn er einen neuen Vertrag unterschrieben hat. Er darf auch nicht in den Playoffs antreten.</p>

      ]]></description>
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      <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 12:56:22 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Detroit Tigers konnten sich mit allen arbitration-berechtigten Spielern außer Ace Tarik Skubal einigen. Agent Scott Boras fordert 32 Millionen Dollar für Skubal, während die Tigers 19 Millionen bieten, das ist eine historisch große Differenz. Skubal und Boras scheinen die Grenzen der Arbitration austesten zu wollen, während die Tigers, wie unter Scott Harris üblich, hart verhandeln. Eine Extension erscheint unwahrscheinlich, nachdem Detroit in den vergangenen Jahren kein ernsthaftes Angebot vorgelegt hat. Das wahrscheinlichste Szenario bleibt, dass Skubal 2026 für Detroit pitcht und anschließend in die Free Agency geht.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>

      ]]></description>
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      <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 20:47:47 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Einige Free Agents haben ja schon einen neuen Arbeitsplatz gefunden, dennoch gibt es noch einige die noch auf der Suche sind, darunter: Kyle Tucker, Alex Bregman, Bo Bichette, Cody Bellinger, Framber Valdez, Ranger Suárez, Zac Gallen, Justin Verlander, Max Scherzer, Paul Goldschmidt und Andrew McCutchen. Mal sehen wo und für welche Konditionen sie landen werden.</p>
<p>Mehr Infos: <a href="https://www.mlb.com/news/best-mlb-free-agents-remaining-2025-26" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">https://www.mlb.com/news/best-mlb-free-agents-remaining-2025-26</a></p>

      ]]></description>
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          Die Chicago Cubs stehen kurz vor dem Abschluss eines Trades ...
        
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      <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 20:35:42 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Die Chicago Cubs stehen kurz vor dem Abschluss eines Trades mit den Miami Marlins für Pitcher Edward Cabrera. Der 27-Jährige kommt nach seiner bisher besten Saison (8-7, 3.53 ERA, 150 Strikeouts) und soll die Cubs-Rotation verstärken. Cabrera steht noch 3 Jahre unter Vertrag.</p>

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          Die erste Saison Inside The Dugout
        
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      <pubDate>Tue, 06 Jan 2026 07:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_review.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, Anfang Mai 2025 <a href="/posts/2025/2025-05-03-Ceremonial_First_Pitch">startete ich</a>, mehr aus einer spontanen Idee heraus diese Webseite und diesen Blog. Zum einen wollte ich es ausprobieren und sehen, ob ich es neben meinen sonstigen Verpflichtungen schaffen kann bis zum Saisonende jeden Montag einen Artikel zu veröffentlichen und dann auch noch ein paar extra Ideen einzuarbeiten. Jetzt, am Ende des Jahres, kann ich sagen dass mir das ganz gut gelungen ist.</p>
<p>Zum anderen wollte ich mich mehr mit der MLB beschäftigen und mehr in diese Liga eintauchen. Mein Interesse an Sportarten die ich seit meiner Jugend verfolge (hauptsächlich Fußball, Formel 1, Tennis und Wintersport) sinkt immer mehr, aber das Interesse am Baseball stieg in gleichem Maße. Ich bin seit ca. 10-12 Jahren Giants Fan und wollte nun meinen Blick etwas erweitern.</p>
<p>Wenn ich auf die erste Saison zurück blicke gibt es neben 42 Blogartikeln nun einen <a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb6RqER1noz9hXa0x53g" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to whatsapp.com">Whatsapp-Kanal</a>, einen <a href="https://steady.page/de/inside-the-dugout/newsletter/sign_up" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to steady.page">Newsletter</a> und die Möglichkeit mich <a href="https://steadyhq.com/de/inside-the-dugout" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to steadyhq.com">finanziell zu Unterstützen</a>, was auch schon ein paar Leser tun, <strong>vielen Dank dafür</strong>!</p>
<p>2026 wird ein spannendes Jahr. Im März findet das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/World_Baseball_Classic_2026" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to de.wikipedia.org">World Baseball Classic</a> statt, was ich natürlich versuchen werde hier auf dem Blog zu begleiten. Außerdem ist es <a href="https://www.espn.com/mlb/story/_/id/47108752/mlb-labor-battle-cba-salary-cap-owners-players-union-mlbpa-faq-manfred" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to espn.com">das letzte Jahr</a> unter dem aktuellen Collective Bargaining Agreement und ein pünktlicher Beginn der 2027er Saison scheint mehr als unsicher.</p>
<p>Darüber hinaus möchte ich für das Projekt ein paar Änderungen ausprobieren. Auf der Webseite wird es eine neue Sektion geben, die dort bereits gelistet ist, bisher aber noch keinen Inhalt hat: <strong>Shortposts</strong>. Dabei handelt es sich um kurze Beiträge, im Prinzip Social-Media-Posts, die ich bislang im WhatsApp-Kanal oder auf Instagram veröffentlicht habe. Künftig werde ich diese Inhalte zuerst auf der Webseite veröffentlichen und sie anschließend auf anderen Plattformen teilen, ganz im Sinne von <a href="https://indieweb.org/POSSE" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to indieweb.org">POSSE</a>. Diese Shortposts lassen sich selbstverständlich auch über einen eigenen <a href="shortposts/feed.xml">RSS-Feed</a> abonnieren, für Leser, die nicht auf Social Media unterwegs sind.</p>
<p>Außerdem möchte ich einen echten Rückkanal etablieren. Daher plane ich, vom WhatsApp-Kanal zu <a href="https://discord.gg/PHRySBdA9C" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to discord.gg">Discord</a> zu wechseln. Dort werden die Artikel von der Webseite automatisch gepostet, im Prinzip ähnlich wie bisher, allerdings mit dem Unterschied, dass es dort auch Raum für Diskussionen, Feedback und damit für eine echte Community gibt. Ihr verpasst also weiterhin nichts und bleibt auf dem Laufenden. Den Newsletter wird es natürlich ebenfalls weiterhin geben, dort werden wie bisher ausschließlich die regulären Blogposts ausgespielt.</p>
<p>In diesem Sinne freue ich mich auf die zweite Saison mit <strong>Inside the Dugout</strong> und auf eine weiter wachsende Community.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
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      <title>
        
          Hello World!
        
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      <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 19:45:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p>Hello World!</p>

      ]]></description>
    </item>
    
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      <title>
        
          Baseball vor 100 Jahren - Die MLB Saison 1925
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/1925-baseball-season/</link>
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      <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_1925.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, für die Offseason habe ich mir einen speziellen Artikel aufgehoben bzw. vorgenommen. Es hat zwar jetzt ein wenig länger gedauert als geplant, diesen Artikel zu schreiben, aber ich will der Frage nachgehen, wie Baseball vor 100 Jahren aussah. In diesem Fall heißt das, dass ich auf die Baseball Saison 1925 zurückschauen will.</p>
<h3 id="gesellschaftlicher-und-politischer-hintergrund" tabindex="-1">Gesellschaftlicher und politischer Hintergrund</h3>
<p>Baseball und die Gesellschaft befanden sich 1925 inmitten in den „Roaring Twenties“, geprägt von einer boomenden Konsumkultur. Von 1923-1929 war Calvin Coolidge der 30. Präsident der USA. Seine Amtszeit war geprägt von einer starken Wirtschaft und dem klaren Ziel, die Rolle des Bundesstaates möglichst klein zu halten. Gemeinsam mit Finanzminister Andrew Mellon setzte Coolidge drei große Steuersenkungen durch und hielt mithilfe bestehender Zollgesetze die Importzölle hoch, um amerikanische Industrie, Gewinne und Löhne zu schützen (kommt uns das bekannt vor?).</p>
<p>Gleichzeitig blockierte er staatliche Hilfsprogramme für Farmer, da er eine stärkere Einmischung des Staates ablehnte. Durch hohe Einnahmen und geringe Ausgaben erzielte die Regierung Haushaltsüberschüsse, wodurch die Staatsverschuldung deutlich sank. Innenpolitisch sorgte zudem das Einwanderungsgesetz von 1924 für eine stark eingeschränkte Zuwanderung.</p>
<p>Außenpolitisch verfolgte Coolidge eine zurückhaltende Linie. Die USA traten dem Völkerbund nicht bei, unterstützten jedoch Abrüstungsinitiativen und den Kellogg-Briand-Pakt zur Ächtung von Kriegen.</p>
<p>Während seiner Amtszeit war Coolidge sehr beliebt und verzichtete überraschend auf eine erneute Kandidatur. Nach seinem Ausscheiden wurde er jedoch zunehmend kritisch gesehen, da viele seine Wirtschaftspolitik mit den Ursachen der späteren Weltwirtschaftskrise in Verbindung brachten.</p>
<h3 id="1925-baseball-saison" tabindex="-1">1925 Baseball-Saison</h3>
<p>Die Baseball-Saison der Major League 1925 begann am 14. April 1925 und die reguläre Saison endete am 4. Oktober. Die Liga bestand auch 1925 aus zwei strikt getrennten Ligen, der American League und der National League, mit jeweils acht Teams. Interleague-Spiele existierten nicht. Playoffs, Wildcards oder Divisions gab es noch nicht, nur der jeweilige Ligameister durfte in der World Series um den Titel spielen.</p>
<p>Der Spielplan der 1925er Saison war entsprechend geradlinig. 154 Spiele pro Team, 22 Spiele gegen jeden der sieben Konkurrenten der eigenen Liga, meist in Serien von drei oder vier Spielen. Lange Roadtrips mit der Eisenbahn prägten den Alltag, ebenso ausgedehnte Homestands, in denen sich dieselben Matchups immer wiederholten. Genau daraus entstanden viele der Rivalitäten, die diese Ära bis heute definieren.</p>
<p>In der American League spielten zu dieser Zeit die Boston Red Sox, Chicago White Sox, Cleveland Indians, Detroit Tigers, New York Yankees, Philadelphia Athletics (die jetzt nach Las Vegas ziehen werden), St. Louis Browns (jetzt Baltimore Orioles) und die Washington Senators (jetzt Minnesota Twins). In der National League spielten zu dieser Zeit die Boston Braves (jetzt Atlanta Braves), Brooklyn Robins (jetzt Los Angeles Dodgers), Chicago Cubs, Cincinnati Reds, New York Giants (jetzt San Francisco Giants), Philadelphia Phillies, Pittsburgh Pirates und St. Louis Cardinals. Das größte Stadion war Yankee Stadium mit 58.000 Plätzen.</p>
<p>Regelseitig brachte die Saison 1925 keine großen Neuerungen, es wurde allerdings festgelegt, dass die Mindest-Homerun-Distanz 250 Fuß betragen sollte. Die Saison stand aber noch ganz im Zeichen der im Jahr 1920 eingeführten Regeländerungen. Das Ende der Deadball-Ära mit dem Verbot des <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Spitball" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to en.wikipedia.org">Spitballs</a> (mit wenigen Ausnahmen), der regelmäßige Austausch verschmutzter Baseballs und das strengere Vorgehen gegen manipulierte Würfe hatten das Spiel nachhaltig verändert. Pitcher verloren an Dominanz, während Schlagmänner immer stärker in den Fokus rückten. Die Zahl der Runs und Home Runs stieg, und die Stadien füllten sich wie nie zuvor.</p>
<h3 id="die-regular-season-1925" tabindex="-1">Die Regular Season 1925</h3>
<p>Die schillerndste Persönlichkeit des Baseballs um diese Zeit war Babe Ruth. Auch heutzutage wird er noch in Vergleichen, vor Allem mit Shohei Ohtani, erwähnt. Die 1925er Saison war seine 6. mit den New York Yankees, nachdem er 1920 von den Boston Red Sox für 125.000 US-Dollar an die Yankees verkauft wurde.</p>
<p>Genau dieser Babe Ruth, der gerade 30 Jahre alt geworden war, erschien im Spring Training 1925 mit einigem an Übergewicht, das Resultat eines besonders ausschweifenden Winters. Die Zeitungen berichteten von finanziellen Problemen des Sluggers, doch selbst die anstehende Regular Season und externer Druck wieder in Form zu kommen, hielten ihn nicht davon ab, seine nächtlichen Eskapaden fortzusetzen.</p>
<p>Im Laufe des Spring Trainings entwickelte er dann Fieber, das nicht nur nicht verschwinden wollte, sondern sogar immer schlimmer wurde. Trotz steigendem Fieber performte Ruth zunächst weiter auf höchstem Niveau mit einem Batting Average über .400 und zahlreichen Home Runs. Doch in Asheville, North Carolina, brach er dann am Bahnhof zusammen. Auf der anschließenden Zugfahrt nach New York kollabierte er erneut und Schlug dabei hart mit dem Kopf auf dem Boden auf. Die Ärzte diagnostizierten in der Folge einen intestinales Abszess, eine Operation und ein einmonatiger Krankenhausaufenthalt folgten.</p>
<p>Die Yankees litten massiv unter Ruths Abwesenheit. Bei seiner Rückkehr standen sie bei einer Bilanz von 15-25 und standen in den Standings nur vor den Red Sox. Ruth ignorierte allerdings die Lektionen seines Körpers und setzte seine nächtlichen Ausflüge fort. Manager Miller Huggins wirkte zunächst wie das perfekte Opfer für Ruths Späße. Doch der scheinbar humorlose Manager hatte die Yankees über acht Jahre hinweg geschickt zu einem Top Team geformt. Ende August reichte es Huggins dann und er verhängte eine $5.000-Strafe gegen Ruth. Zu dieser Zeit ein enormer Betrag, der die Jahresgehälter der meisten Ballplayer überstieg, obwohl es nur ein Zehntel von Ruths Salary darstellte. Owner Jacob Ruppert unterstützte Huggins vollständig, und Ruth musste sich entschuldigen.</p>
<p>Mit .290 AVG, 25 Home Runs und 66 RBIs in nur 98 Games hatte Ruth nach seinen Standards eine miserable Saison. Hochgerechnet auf 154 Spiele wären seine Zahlen immer noch schwach im Vergleich zu seinem Dekadenschnitt von .360 AVG, 49 Home Runs und 141 RBIs. Die Yankees beendeten die Saison folgerichtig auf dem peinlichen siebten Platz der American League.</p>
<p>Von den schwächelnden Yankees konnten die Washington Senators profitieren und sicherten sich ihre zweite aufeinanderfolgende AL Meisterschaft, diesmal deutlich einfacher als noch im Jahr zuvor. Der Schlüssel lag im noch stärkeren Pitching. Die Akquisitionen von Stan Coveleski (20-5, ligabester 2.84 ERA) und Southpaw Dutch Ruether (18-7) wurden unterschätzt, erwiesen sich aber als goldrichtig. Firpo Marberry etablierte sich als erster moderner Reliever mit 55 Relief Appearances und 15 Saves.</p>
<p>Walter Johnson blieb trotz Knöchelverletzung und Grippe das Herzstück der Rotation mit einem 20-7 Record. Bemerkenswert war sein .433 Batting Average in 97 At-Bats was bis heute die beste Saison eines Pitchers an der Plate überhaupt ist. Die Offense produzierte einen Franchise-Rekord mit .303 Team Average. Goose Goslin (.334, 18 HR, 113 RBIs) blieb der beste All-Around-Hitter, Sam Rice erreichte mit .350 seinen Karrierebestwert, und Shortstop Roger Peckingpaugh gewann trotz moderater Stats aufgrund seiner Leadership und Defense den AL MVP Award.</p>
<p>In der National League durchbrachen die Pittsburgh Pirates mit einer explosiven Offense die vierjährige Herrschaft der New York Giants. Die Bucs schlugen als Team .307, wobei bis auf Eddie Moore (.298) alle Starter über .300 lagen. Kiki Cuyler elektrisierte mit .357 AVG, 18 Home Runs, 43 Doubles, 26 Triples, 102 RBIs, 144 Runs und 41 Stolen Bases. Der 35-jährige May Carey stahl 46 Bases, wurde nur 11 mal dabei erwischt und lieferte einem Batting Average von .343.</p>
<h3 id="die-1925er-world-series" tabindex="-1">Die 1925er World Series</h3>
<p>In der World Series dominierte zunächst Walter Johnson und ließ in Games One und Four nur einen Run bei 13 Hits zu. Game One ist dabei bis heute der letzte Auswärtssieg der Franchise Washington Senators/Minnesota Twins in der World Series. Die Senators führten schnell 3-1, auch dank Sam Rices kontroversem Catch in Game Three. Rice verfolgte Earl Smiths Deep Drive zu den temporären Bleachers im Center Field von Griffith Stadium, verschwand über den Zaun in die erste Reihe und tauchte nach langer Pause (15 Sekunden) mit dem Ball wieder auf. Umpire Cy Rigler entschied auf Out, die Pirates protestierten vergeblich.</p>
<p>Washington konnte den 3-1 Vorteil und das Momentum aus Spiel 3 jedoch nicht nutzen. Die Pirates gewannen Game Five deutlich gegen Coveleski und drehten Game Six nach 0:2 Rückstand noch zum 3:2. Game Seven fand dann in Pittsburgh unter miserablen Wetterbedingungen statt, doch Commissioner Kenesaw Mountain Landis bestand darauf das Spiel auszutragen. Manager Bucky Harris startete Johnson trotz Regen und düsterer Verhältnisse. Nach acht Innings, neun Runs und 15 erlaubten Hits war klar, dass der 37-Jährige an diesem Tag nicht in Topform war. Kiki Cuylers Bases-Loaded Ground-Rule Double im achten Inning brachte drei Runs und brachte Pittsburgh die Führung zum 9:7-Comeback-Sieg und den World Series Titel.</p>
<p>Die durchschnittliche Zuschauerzahl der World Series 1925 betrug ca. 40.400 und die Spiele dauerten zwischen 1:57 und 2:31. Die Spiele waren also deutlich kürzer als heutzutage.</p>
<p>Das war's für den Rückblick auf die MLB Saison 1925 inklusive World Series, ich hoffe es war interssant für euch. Es sind noch 52 Tage bis Spring Training. Play Ball!</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          2025 MLB Winter Meetings
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/2025-mlb-winter-meetings/</link>
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      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_offseason_03.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, die Winter Meetings der MLB dieses Jahr sind vorbei, und mit ihnen kamen auch einige Nachrichten, Trades und Free Agent Signings. Ich will euch die wichtigsten, in chronologischer Reihenfolge, zusammenfassen. Für jede News gibt es eine Unterüberschrift, so dass ihr die anschließende Gliederung nutzen könnt um nur das zu lesen, was euch interessiert (Ich hoffe das klappt auch).</p>
<h3 id="table-of-contents" tabindex="-1">Table of Contents</h3>
<ul>
<li><a href="#rockies">Rockies</a></li>
<li><a href="#athletics">Athletics</a></li>
<li><a href="#kyle-schwarber">Kyle Schwarber</a></li>
<li><a href="#edwin-d%C3%ADaz">Edwin Díaz</a></li>
<li><a href="#pete-alonso">Pete Alonso</a></li>
<li><a href="#mike-yastrzemski">Mike Yastrzemski</a></li>
<li><a href="#robert-suarez">Robert Suarez</a></li>
<li><a href="#tyler-rogers">Tyler Rogers</a></li>
<li><a href="#jorge-polanco">Jorge Polanco</a></li>
<li><a href="#merill-kelly">Merill Kelly</a></li>
</ul>
<h3 id="rockies" tabindex="-1">Rockies</h3>
<p>Die Colorado Rockies unter POBO Paul DePodesta verpflichten Josh Byrnes als General Manager. Byrnes arbeitete seit November 2014 bei den Los Angeles Dodgers und beaufsichtigte dort Scouting und Player Development. Seine Karriere begann in den 90ern bei Cleveland, bevor er 1999 als Assistant GM zu den Rockies kam und Jon Daniels einstellte. Nach einer Station als Assistant GM bei Boston wurde er 2006 GM der Diamondbacks, wurde aber 2010 entlassen. Von 2011 bis 2014 war er dann GM in San Diego. Die Rockies erhoffen sich von Byrnes’ Expertise eine Verbesserung ihrer Organization, besonders im Scouting und Development.</p>
<h3 id="athletics" tabindex="-1">Athletics</h3>
<p>Das neue Las Vegas-Stadium der Athletics bleibt im Zeitplan für die geplante Eröffnung zur Saison 2028. A’s President Marc Badain, der bereits das Allegiant Stadium, gleich nebenan, rechtzeitig fertigstellte, bestätigte das Erreichen der Jahresziele mit Beginn der Betonphase und Installation der ersten Pfeiler. Das Dome-Stadium am Las Vegas Strip fasst 33.000 Zuschauer und kostete zuletzt geschätzte zwei Milliarden Dollar, nachdem der Preis von anfänglich 1,5 Milliarden zweimal erhöht wurde. Nevada und das Clark County steuern bis zu 380 Millionen Dollar bei, während Owner John Fisher Investoren sucht. Die A’s spielen derzeit in West Sacramento und bauen einen konkurrenzfähigen Roster auf. Nick Kurtz gewann einstimmig den AL Rookie of the Year Award, Jacob Wilson wurde Zweiter.​​​​​​​​​​​​​​​​ Die Zukunft der A's scheint also rosig zu werden.</p>
<h3 id="kyle-schwarber" tabindex="-1">Kyle Schwarber</h3>
<p>Kyle Schwarber kehrt zu den Philadelphia Phillies zurück. Die Franchise vereinbarte einen Fünfjahresvertrag über 150 Millionen Dollar mit dem 33-jährigen Powerhitter. Schwarber erlebte 2025 seine beste Saison mit 56 Home Runs, mit der er die National League anführte, und ligaweit führende 132 RBI schlug. Erstmals absolvierte er alle 162 Spiele und wurde Zweiter im NL MVP-Voting. Seine Elite-Metriken überzeugen, denn sein Bat Speed und seine Exit Velocity liegen beide im 98. Perzentil, dazu kommen herausragende Hard Hit Rate, Walk Rate und Barrel Rate. Die Phillies schlugen 2025 insgesamt 212 Home Runs, Rang neun in der MLB. Ohne Schwarbers 56 würde das Team auf 156 fallen, was nur Platz 27 bedeuten würde. Andere Interessenten waren die Orioles, die das Angebot matchten, sowie Mets, Red Sox, Reds und Pirates. Zwar bergen die fünf Jahre für einen Spieler, der nur auf DH spiel und über 30 ist Risiken, aber die Phillies sichern sich damit ihren wichtigste Power-Quelle für die kommenden Jahre und befinden sich aktuell im Win-Now-Modus, wodurch sie einen Leistungsabfall zum Ende der Vertragslaufzeit wohl verkraften können.</p>
<h3 id="edwin-diaz" tabindex="-1">Edwin Diaz</h3>
<p>Die Los Angeles Dodgers verpflichteten Closer Edwin Díaz und statteten ihn mit einem Dreijahresvertrag über 69 Millionen Dollar aus. Díaz kommt von den New York Mets, wo er 2025 einen 1.63 ERA und 2.45 xERA auflegte, 28 Saves erzielte und zum dritten Mal All-Star wurde. In 66⅓ Innings sammelte er 98 Strikeouts bei 21 Walks. Nach seinem kompletten Ausfall 2023 wegen einer Knie-OP rangierte Díaz in den letzten beiden Saisons unter qualifizierten Relievern auf Platz zwei bei Strikeout Rate (38,4 Prozent) und K-BB Rate (29,7 Prozent), mit einem kombinierten 2.48 ERA über 120 Innings. Seit seinem Debüt 2016 erzielte Díaz 253 Saves, ligaweit Platz zwei hinter Kenley Jansen (334). Der im März 32 Jahre alt werdende Puerto-Ricaner lehnte seine Player Option über 38 Millionen für 2026-27 bei den Mets ab. Die Dodgers investieren erneut massiv in ihre Bullpen-Tiefe, die abgelaufenen Saison hat gezeigt, dass das aber auch nötig sein kann.</p>
<h3 id="pete-alonso" tabindex="-1">Pete Alonso</h3>
<p>Pete Alonso wechselte zu den Baltimore Orioles und bekommt einen Fünfjahresvertrag über 155 Millionen Dollar. Und ich muss sagen, dass ich das so sicher nicht erwartet hatte. Der Polar Bear wurde 2016 von den Mets gedraftet und entwickelte sich in sieben MLB-Saisons zur Franchise-Ikone und Publikumsliebling. Er erreichte fünf All-Star-Selections, ein Silver Slugger, Rookie of the Year, zwei Home Run Derby-Siege und 252 Career Home Runs, womit er Darryl Strawberrys Franchise-Rekord brach. Seine 712 RBI seit dem Debüt führen MLB deutlich an. Baltimore erhofft sich nach dem Absturz von 91 Wins (2024) auf 75 (2025) eine Trendwende. Alonsos rechtshändige Power ergänzt den linkslastigen Core um Gunnar Henderson, Jackson Holliday und Adley Rutschman. Die Mets verlieren nach Edwin Díaz und Brandon Nimmo ihren dritten Stammspieler in dieser Offseason und es stellt sich schon die Frage wie es dort weitergeht.</p>
<h3 id="mike-yastrzemski" tabindex="-1">Mike Yastrzemski</h3>
<p>Die Atlanta Braves verpflichten den 35-jährigen Outfielder Mike Yastrzemski und statten ihn mit einem Zweijahresvertrag über 23 Millionen Dollar, inklusive Cluboption für 2028, aus. Insgesamt könnte das Gesamtpaket 26 Millionen umfassen. Yastrzemski, Enkel von Hall of Famer Carl Yastrzemski, kommt von San Francisco und Kansas City, wo er 2025 in 146 Spielen .233/.307/.421 mit 17 Home Runs und 46 RBIs schlug. Seine Karriere-Slash-Line liegt bei .238, wobei die verkürzte 2020-Saison mit .297 und einem Top-10-MVP-Finish sein bestes Jahr markiert. Die Vielseitigkeit des defensiv soliden Außenfeldspielers, der alle drei Outfield-Positionen abdeckt, verleiht Atlanta mehr Tiefe.</p>
<h3 id="robert-suarez" tabindex="-1">Robert Suarez</h3>
<p>Die Atlanta Braves sichern sich außerdem Reliever Robert Suarez mit einem Dreijahresvertrag über 45 Millionen Dollar. Der 35-jährige Rechtshänder kommt nach seiner besten Saison, in der er 2025 einen 2.97 ERA, 2.88 FIP sowie karrierebeste 5.9 Prozent Walk Rate bei soliden 28 Prozent Strikeouts vorlegte. Seine elite Fastball mit durchschnittlich 99 mph macht ihn zu einer guten Option für die späten Innings. Atlanta adressiert damit gezielt die Schwäche im Bullpen und formt mit Suarez und Iglesias ein formidables Backend.</p>
<h3 id="tyler-rogers" tabindex="-1">Tyler Rogers</h3>
<p>Tyler Rogers wechselt zu den Toronto Blue Jays, viele Giants-Fans, inklusive mir, hatten wohl mit einer Rückkehr nach San Francisco gerechnet oder zumindest gehofft. Der 32-jährige Submariner unterschreibt einen Dreijahresvertrag über 37 Millionen Dollar mit einer Option für 2029. Rogers, 2013 in der 10. Runde gedraftet, entwickelte sich nach seinem späten MLB-Debüt 2019 zu einem der konstantesten Reliever der Liga. In den letzten fünf Jahren führte er die Majors mit 374 Appearances an (29 mehr als Platz zwei) bei einem soliden 2.71 ERA und 3.38 FIP. Nach seinem Trade zu den Mets im Juli (im Gegenzug kamen José Butto, Drew Gilbert und Blade Tidwell) galt eine Rückkehr nach San Francisco als wahrscheinlich, doch die Giants zeigten sich zu sparsam für einen achtstelligen Setup-Man-Deal. Toronto hingegen investiert aggressiv nach der World-Series-Niederlage und ergänzt Rogers zur Rotation um Dylan Cease (7 Jahre, 210 Millionen Dollar).​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="jorge-polanco" tabindex="-1">Jorge Polanco</h3>
<p>Die New York Mets verstärkten sich dann doch noch und verpflichteten Infielder Jorge Polanco mit einem Zweijahresvertrag über 40 Millionen Dollar. Der 32-jährige Switch-Hitter ersetzt Pete Alonso an First Base, nachdem dieser zu Baltimore (5 Jahre, 155 Millionen, siehe oben) wechselte. Polanco, ursprünglich Shortstop bei Minnesota und zuletzt hauptsächlich Second Baseman/DH in Seattle, wird erstmals MLB-Innings an der ersten Base sammeln. Seine Offensive überzeugt, denn 2025 schlug er .265/.343/.478 mit 26 Home Runs und .821 OPS in 138 Spielen.</p>
<h3 id="merill-kelly" tabindex="-1">Merill Kelly</h3>
<p>Die Arizona Diamondbacks re-signen Starting Pitcher Merrill Kelly und statten ihn mit einem Zweijahresvertrag über 40 Millionen Dollar aus, was deutlich über den projektierten 36 Millionen von MLB Trade Rumors liegt. Der 37-jährige Rechtshänder kehrt nach seinem Deadline-Trade zu Texas zurück, wo er seit 2019 solide 15.9 bWAR bei nur 38.5 Millionen Gehalt lieferte. Kelly komplettiert zusammen mit Michael Soroka (zuvor diese Woche gesignt) die Opening-Day-Rotation. Beide Deals addieren rund 27.5 Millionen zur Payroll, womit GM Mike Hazens Spielraum für Bullpen-Upgrades begrenzt sein dürfte.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Offseason News #2
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/offseason_news_02/</link>
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      <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_offseason_02.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zur zweiten Edition der Offseason News. Ich versuche die aktuelle Newslage zusammen zu fassen, bevor die Teams zu den Wintermeetings zusammenkommen.</p>
<h2 id="trades-signings" tabindex="-1">Trades / Signings</h2>
<p>Es gab in dieser Offseason schon ein paar interessante Trades und Free Agent signings.</p>
<h3 id="dylan-cease" tabindex="-1">Dylan Cease</h3>
<p>Die Toronto Blue Jays haben Dylan Cease mit einem Siebenjahresvertrag über 210 Millionen Dollar ausgestattet. Der Deal markiert den größten Free-Agent-Vertrag der Franchise-Geschichte und übertrifft George Springers damalige 150-Millionen-Vereinbarung deutlich. Cease, der im Dezember 30 Jahre alt wird, bringt beeindruckende Durability mit. Er absolvierte in den vergangenen fünf Saisons jeweils mindestens 32 Starts und überschritt dabei stets die Marke von 165 Innings. Mit 1.106 Strikeouts seit 2021 führt er die Majors in dieser Kategorie an, das ist eine Konstanz, die sonst nur Zack Wheeler und Kevin Gausman vorweisen können. Die Investition erscheint allerdings riskant, denn Cease verbuchte 2025 eine ERA von 4,55, wobei sein FIP bei 3,67 lag. Er lieferte zehn Starts mit vier oder mehr erlaubten Runs ab, während neun Starts mit maximal einem Run zu Buche standen. Seine Tendenz zu Walks und hohen Pitch Counts limitierte ihn auf durchschnittlich 5,25 Innings pro Start. Toronto hofft, dass Pitching Coach Pete Walker das vorhandene Potenzial besser ausschöpfen kann.</p>
<h3 id="sonny-gray" tabindex="-1">Sonny Gray</h3>
<p>Die Boston Red Sox haben Sonny Gray von den St. Louis Cardinals für Richard Fitts, Prospect Brandon Clarke und einen Player to be named later oder Cash erworben. Gray, der vor zwei Wochen 36 Jahre alt wurde, kostet die Red Sox nach Gehaltsübernahme durch St. Louis effektiv 21 Millionen Dollar für die Luxury Tax. Seine 5,89 Strikeout-to-Walk-Ratio rangierte 2025 ligaweit auf Platz vier, seine 3,6 fWAR wären der zweitbeste Wert im Bostoner Staff gewesen. Der Deal erscheint isoliert betrachtet sinnvoll, denn Fitts brachte einen ERA+ von nur 83, Clarke hat lediglich eine Single-A-Saison absolviert. Problematisch wird die Bewertung aber im größeren Kontext. Breslow,Chief Baseball Officer der Red Sox, hatte einen zweiten Frontline Starter als Priorität definiert, aber Gray erfüllt diese Rolle nur bedingt. Sein ERA+ lag 2025 mit 96 unter Ligaschnitt, und er erlaubte 25 Home Runs. Die Qualität des Trades hängt maßgeblich davon ab, ob Boston weitere Verstärkungen für Rotation und Lineup folgen lässt.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="taylor-ward" tabindex="-1">Taylor Ward</h3>
<p>Die Orioles setzen in dieser Offseason klar auf mehr Offensive gegen Lefties und sind sehr aktiv auf dem Trademarkt. Der Trade von Grayson Rodriguez für Taylor Ward ist eine überraschende, aber strategisch nachvollziehbare Entscheidung. Rodriguez zeigte in 2024 mit einem 3.86 ERA über 20 Starts zwar eine positive Entwicklungsrichtung, war jedoch seit August 2024 nicht mehr einsatzfähig. Die Ausfallzeiten machten eine Planung für 2026 kaum realistisch. Ward liefert dagegen sofortigen Value, insbesondere mit seinem .262 AVG und .918 OPS gegen LHP sowie 36 HR, 103 RBI und einem .792 OPS in 2025. Er stabilisiert das Corner-Outfield und erlaubt eine klarere Rollenzuteilung um Colton Cowser im Center Field. Die Offensive der O’s, die 2025 nur Rang 23 in AVG (.231) und 22 in OPS (.661) gegen Lefties belegte, erhält damit dringend benötigte Balance.</p>
<h3 id="trent-grisham" tabindex="-1">Trent Grisham</h3>
<p>Trent Grisham nimmt das $22.025 M Qualifying Offer der Yankees an und bleibt damit 2026 in der Bronx, obwohl sein Breakout-Jahr mit 34 HR, .348 OBP und einem 14.1 % Walk Rate eigentlich die Chance auf einen langfristigen Vertrag bot. Die Entscheidung wirkt wie ein klassischer „Bet on Yourself“-Move, zumal seine Power nicht vom Yankee Stadium abhängig war (.254/.364/.506 auswärts). Trotz defensiver Rückschritte bleibt er der Center Fielder mit dem besten Track Record im Kader und ergänzt ein Outfield um Dominguez und Judge, während die Pursuits von Cody Bellinger oder Kyle Tucker laut Brian Cashman unverändert bleiben. Mit dem akzeptierten QO steigt die Payroll der Yankees auf etwa $263 M, der Luxussteuerwert auf $286 M. Für den Markt bedeutet Grishams Verbleib den Verlust der stärksten verfügbaren Center-Field-Option, wodurch Teams vermehrt auf Trades ausweichen müssen.</p>
<h3 id="brandon-nimmo-marcus-semien" tabindex="-1">Brandon Nimmo / Marcus Semien</h3>
<p>Die New York Mets haben Brandon Nimmo und Cash an die Texas Rangers für Marcus Semien getauscht und damit ihren langjährigen Core umgebaut. Nimmo, der dienstälteste Met mit acht Jahren, und 162 Millionen Dollar Restvertrag, verlässt Queens nach zehn Saisons. Semien, 35 Jahre alt, bringt Gold-Glove-Defense, nachdem er 2023 mit 7,7 WAR, 29 Home Runs und einem OPS von .826 als Dritter im AL-MVP-Voting endete. Die letzten beiden Saisons fielen schwächer aus, doch seine Präsenz ermöglicht den Mets strategische Optionen: Jeff McNeil oder Prospect Carson Benge könnten Left Field übernehmen, alternativ streben sie Free Agents wie Kyle Tucker oder Cody Bellinger an. Nimmo zeigte 2025 eine seiner schwächsten Defensivsaisons, nachdem er seit 2023 konstant 23 bis 25 Home Runs produzierte. Der Deal beendet eine Ära des Core um Nimmo, McNeil, Francisco Lindor und Pete Alonso, der seit 2021 außer dem NLCS-Run 2024 trotz massiver Payrolls nur ein weiteres Playoff-Game gewann.</p>
<h3 id="josh-naylor" tabindex="-1">Josh Naylor</h3>
<p>Die Seattle Mariners haben First Baseman Josh Naylor mit einem Fünfjahresvertrag über 92,5 Millionen Dollar ausgestattet und damit ihre offensichtlichste Schwachstelle nachhaltig adressiert. Der 28-Jährige, zur Trade Deadline von Arizona nach Seattle gekommen, lieferte in 54 Spielen für die Mariners überzeugende Zahlen ab: .299/.341/.490 mit neun Home Runs und einer perfekten 19-für-19-Bilanz bei Stolen Base Attempts. Besonders bemerkenswert ist diese Basepath-Dominanz, da Naylor zu den langsamsten Läufern der Liga zählt. Seine aggressive Baserunning-Technik mit großem Lead kompensierte diese physische Limitation vollständig. Über die komplette Saison 2025 hinweg produzierte Naylor solide 3.1 fWAR bei .295/.353/.462 und gehörte zu den kontaktstärksten Hittern der Liga. Die No-Trade-Clause unterstreicht Seattles Commitment, nach dem überraschenden Run bis ins ALCS Game 7 den Kern um Cal Raleigh und Julio Rodriguez weiter zu verstärken. Naylor komplettiert eine Offense, die bislang konstante Produktion vermissen ließ.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="shta-imanaga" tabindex="-1">Shōta Imanaga</h3>
<p>Shōta Imanaga hat seine Player Option für 2026 angenommen und bleibt damit mindestens eine weitere Saison bei den Chicago Cubs. Die Entscheidung kam wenig überraschend, nachdem beide Parteien ihre Mutual Options zuvor abgelehnt hatten und Imanaga in der zweiten Saisonhälfte 2025 deutlich an Wert verloren hatte. Mit einem 4.70 ERA in 76.2 Innings nach dem All-Star Break und zwanzig erlaubten Home Runs zeigte der Linkshänder erhebliche Schwächen. In den Playoffs setzte sich diese Problematik mit drei weiteren Home Runs in nur 6.2 Innings fort. Die Ursache könnte in der Hamstring-Verletzung vom 4. Mai liegen, von der sich Imanaga möglicherweise nie vollständig erholte. Seine Fastball-Velocity sank nach der Rückkehr Ende Juni merklich um etwa eine Meile pro Stunde gegenüber seiner starken Rookie-Saison 2024. Diese physische Einbuße könnte die extreme Home-Run-Anfälligkeit erklären, auch wenn Imanaga bereits zuvor zu Longballs neigte. Nun haben die Cubs und ihr Pitching-Staff eine Saison Zeit, die mechanischen oder physischen Probleme zu identifizieren und Imanaga wieder auf sein 2024er-Niveau zu bringen.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="ryan-helsley" tabindex="-1">Ryan Helsley</h3>
<p>Die Baltimore Orioles haben den zweifachen All-Star Closer Ryan Helsley mit einem Zweijahresvertrag über 28 Millionen Dollar ausgestattet, der eine Opt-out-Klausel nach 2026 enthält. Helsley, der trotz Interesse mehrerer Teams als Starter bei seiner Reliever-Rolle bleibt, soll das neunte Inning für Baltimore übernehmen, nachdem Felix Bautista die komplette Saison 2026 nach Rotatorenmanschetten- und Labrum-Operationen verpassen wird. Mit einem Karriere-ERA von 2.96 über 319.2 Innings, 377 Strikeouts und 105 Saves bringt der 31-jährige Rechtshänder Elite-Stuff mit. Sein Fastball rangierte 2025 mit durchschnittlich 99.3 mph im 99. Perzentil aller Pitcher. Allerdings endete Helsleys Saison problematisch, denn nach dem Trade von St. Louis zu den Mets zur Deadline postete er in zwei Monaten einen 7.20 ERA und erlaubte 36 Baserunner in nur 20 Innings. Drei konsekutive Blown Saves Mitte August verbannten ihn in Low-Leverage-Situationen. Baltimore sieht diese Phase als Ausreißer und vertraut den Pitch-Quality-Metriken. Die Orioles, nach 75-87 und dem letzten Platz in der AL East dringend pitching-bedürftig, holten bereits Andrew Kittredge zurück und suchen weitere Rotation-Verstärkungen.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="devin-williams" tabindex="-1">Devin Williams</h3>
<p>Die New York Mets haben Reliever Devin Williams mit einem Dreijahresvertrag über 45 Millionen Dollar plus Deferrals und Boni ausgestattet. Der 31-jährige Rechtshänder kehrt damit nach einer enttäuschenden Saison bei den Yankees zurück in die National League, wo er zwischen 2019 und 2024 für Milwaukee zu den dominantesten Relievern der Liga gehörte. In sechs Brewers-Jahren produzierte Williams einen herausragenden 1.83 ERA mit 2.39 FIP über 235.2 Innings und wurde 2020 NL Rookie of the Year, nachdem er in 27.0 Innings ein 0.33 ERA aufgelegt hatte. Als zweifacher All-Star (2022, 2023) schloss er diese Saisons sowie 2024 mit ERAs zwischen 1.25 und 1.93 ab. Nach dem Trade zu den Yankees zur Deadline 2025 brach diese Konstanz jedoch ein. In 62.0 Innings postete Williams ein 4.79 ERA bei weiterhin starker 34.7 Prozent Strikeout Rate und 9.7 Prozent Walk Rate. Sein 2.68 FIP deutet auf Pech und sequencing-Probleme hin. Die Mets setzen auf Regression zur Mean und darauf, dass Williams an seine Milwaukee-Form anknüpft. Mit über 50 Millionen Dollar guaranteed investiert New York in Late-Inning-Stabilität nach dem Kollaps Ende 2025.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h2 id="managers" tabindex="-1">Managers</h2>
<h3 id="washington-nationals" tabindex="-1">Washington Nationals</h3>
<p>Letztes Mal habe ich die News über den neuen Coach der Nationals, Blake Butera, übersehen, das sei hier nun nachgereicht. Butera bringt ausschließliche aber dafür intensive Erfahrung auf Minor-League-Ebene mit. In vier Spielzeiten als Minor-League-Manager in der Organisation der Tampa Bay Rays erreichte er eine Gesamtbilanz von 258–144 Siegen. Sein jüngstes Amt war das des Senior Director of Player Development bei den Rays, weshalb man ihm bei Washington besonders seine Fähigkeit zutraut, junge Talente zu formen. Mit Buteras Verpflichtung folgt das Team der Strategie seines neuen Präsidenten für Baseball Operationen, Paul Toboni, jüngere, entwicklungsorientierte Führungsstrukturen aufzubauen. Der Wechsel markiert einen klaren Umbruch bei den Nationals. Eine Führungsriege mit vielen Jahren Erfahrung wurde durch ein junges Management-Team ersetzt. Butera steht nun vor der Aufgabe, das junge Roster zu betreuen, Vertrauen aufzubauen und mit Development-Fokus langfristige Verbesserungen zu etablieren.</p>
<h3 id="colorado-rockies" tabindex="-1">Colorado Rockies</h3>
<p>Die Colorado Rockies haben Warren Schaeffer zum permanenten Manager ernannt, nachdem der 40-Jährige die Mannschaft seit dem 11. Mai als Interim-Coach geführt hatte. Schaeffer übernahm von Bud Black, der nach einem katastrophalen 7-33-Start entlassen worden war. Die Rockies beendeten die Saison mit 119 Niederlagen, der schlechtesten National-League-Bilanz seit den 1962er Mets (120 Losses), und einem Run Differential von minus-424, dem verheerendsten Wert seit 1900. Die Rotation produzierte ein 6.65 ERA, den höchsten Wert seit Einführung der Statistik 1913, während das Team 1.021 Runs erlaubte und Auswärts mit einer Bilanz von 18-63 abschloss. Trotz dieser Zahlen sieht Baseball Operations President Paul DePodesta in Schaeffer den richtigen Leader, der starke Beziehungen zu den Spielern aufgebaut habe und die gewünschte Kultur verkörpere. Lichtblicke gab es vereinzelt: All-Star Catcher Hunter Goodman schlug .278 mit 31 Home Runs und 91 RBIs, während Gold Glove Winner Ezequiel Tovar und Brenton Doyle defensive Stabilität boten. Mit Draft-Pick Ethan Holliday (Nr. 4 overall) und Call-ups wie Zac Veen und Chase Dollander setzt Colorado auf organisches Wachstum.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h2 id="sonstiges" tabindex="-1">Sonstiges</h2>
<h3 id="san-diego-padres" tabindex="-1">San Diego Padres</h3>
<p>Die San Diego Padres könnten bald einen Besitzerwechsel erleben, denn die Seidler family prüft einen Verkauf der Franchise. Seit dem Kauf 2012 stieg die Payroll von 62,9 Mio. auf 257,2 Mio. USD im Jahr 2023. Unter der Führung der Familie qualifizierten sich die Padres vier Mal in den letzten sechs Jahren für die Playoffs.  Entscheidender Auslöser für den möglichen Verkauf sind interne Streitigkeiten innerhalb der Familie, zuletzt eine Klage der Witwe Sheel Seidler gegen andere Trust-Mitglieder. Trotz der anstehenden Ownership-Frage soll der Spielbetrieb für 2026 unverändert weiterlaufen und das Payroll-Niveau stabil bleiben.</p>
<h3 id="medienrechte" tabindex="-1">Medienrechte</h3>
<p>Major League Baseball hat neue dreijährige TV-Verträge mit ESPN, NBC und Netflix abgeschlossen, die durchschnittlich 800 Millionen Dollar pro Jahr einbringen. ESPN zahlt weiterhin 550 Millionen Dollar, verliert aber die Postseason und das Home Run Derby, gewinnt jedoch die Out-of-Market-Streaming-Rechte für <a href="http://MLB.TV" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.tv">MLB.TV</a>, das künftig in der ESPN App verfügbar sein wird. Zusätzlich erhält ESPN die In-Market-Rechte für sechs Teams, deren Produktion MLB selbst übernimmt: Padres, Rockies, Diamondbacks, Guardians, Twins und Mariners. Das Paket umfasst 30 Spiele, primär unter der Woche und in den Sommermonaten. NBC kehrt nach längerer Absenz zurück und übernimmt Sunday Night Baseball sowie die Wild Card Series für 200 Millionen Dollar jährlich. Die 25 Sunday-Night-Spiele laufen überwiegend auf NBC und dem neuen NBC Sports Network, alle streamen auf Peacock. Der erste Broadcast findet am 26. März statt, wenn die Dodgers gegen Arizona antreten. NBC komplettiert damit sein Sonntagsprogramm ganzjährig mit NFL, NBA und nun MLB. Netflix investiert 50 Millionen Dollar für das Home Run Derby, das Season-Opening am 25. März (Yankees in San Francisco) und MLB at Field of Dreams.​​​​​​​​​​​​​​​​ Wie die Rechtelage für den deutschen Markt aussieht ist mir nicht ganz klar. Das wird sich dann wohl Anfang 2026 ergeben und ich werde euch darüber informieren.</p>
<p>Das war es wieder für die Newslage in der MLB. Aktuell arbeite ich noch an einem &quot;Weihnachtsartikel&quot; und an ein paar Änderungen im Hintergrund. Dazu dann aber später mehr.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Die 2025er MLB Awards
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/MLB-Awards/</link>
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      <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_awards.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zur Awards Week 2025.</p>
<h2 id="rookie-of-the-year" tabindex="-1">Rookie of the Year</h2>
<p>Nick Kurtz von den Athletics wurde einstimmig zum American League Rookie of the Year gewählt. Der 22-jährige First Baseman erhielt alle 30 Erststimmen, nachdem er eine beeindruckende Rookie-Saison mit .290, 1.002 OPS, 36 Home Runs und 86 RBIs hingelegt hatte. Trotz seines verspäteten Callups Ende April platzierte sich Kurtz mit 4.6 fWAR auf Rang 25 ligaweit und verzeichnete den drittbesten OPS-Wert der gesamten MLB hinter Aaron Judge und Shohei Ohtani. Den Höhepunkt seiner Debütsaison erlebte Kurtz am 25. Juli gegen die Houston Astros, als er vier Home Runs in einem Spiel versenkte. Damit wurde er erst der 20. Spieler in der MLB-Geschichte, dem dieses Kunststück gelang. Unter allen Rookies führte er die Kategorien Home Runs und RBIs an, während er bei der On-Base Percentage den zweiten Platz belegte. Bemerkenswert war das Abschneiden der Athletics insgesamt: Teammate Jacob Wilson erhielt 23 Zweitstimmen und komplettierte damit das erste 1-2-Finish von Teamkollegen im AL Rookie Voting seit 1984.</p>
<p>In der National League setzte sich Drake Baldwin von den Atlanta Braves durch und erhielt 21 Erststimmen, während Cubs-Starter Cade Horton auf neun Stimmen kam. Der 24-jährige Catcher absolvierte die gesamte Saison für Atlanta und schlug .274 mit 19 Home Runs, einer .341 On-Base Percentage und 80 RBIs in 124 Spielen. Unter den qualifizierten Rookie-Catchern führte Baldwin den OPS an. Horton überzeugte in der zweiten Saisonhälfte mit einem 1.03 ERA, konnte Baldwin aber nicht mehr einholen.</p>
<h2 id="manager-of-the-year" tabindex="-1">Manager of the Year</h2>
<p>Die Milwaukee Brewers stellten 2025 mit 97 Siegen einen Franchise-Rekord auf und führten damit die National League an. Manager Pat Murphy wurde dafür mit seiner zweiten aufeinanderfolgenden Manager of the Year-Auszeichnung belohnt. Die meisten Prognosen hatten Milwaukee bei 80 bis 84 Siegen gesehen, nachdem man mit Devin Williams und Willy Adames erneut bedeutende Leistungsträger verloren hatte. Murphy ist erst der dritte Manager, der diese Ehrung in Folge gewinnt, nach Bobby Cox und Kevin Cash. Seine Leistung wird besonders deutlich beim Blick auf die Konkurrenz: Philadelphia gewann mit doppelt so hoher Payroll nur ein Spiel weniger. Murphy erhielt 27 First-Place-Votes und setzte sich gegen Rob Thomson und Terry Francona durch.​​​​​​​​​​​</p>
<p>Stephen Vogt schrieb MLB-Geschichte als erster Manager, der in seinen ersten beiden Saisons die AL Manager of the Year-Auszeichnung gewann. Die Cleveland Guardians vollbrachten unter seiner Führung eine der bemerkenswertesten Aufholjagden der Ligageschichte. Im Juli lagen die Guardians 15,5 Spiele hinter Detroit zurück und kämpften sich dennoch zum Division-Sieg zurück. Diese Differenz markiert die größte jemals aufgeholte Distanz in der MLB-Historie. Die Leistung wird umso bemerkenswerter, wenn man berücksichtigt, dass Cleveland während der Saison mit einem Gambling-Skandal konfrontiert war. Closer Emmanuel Clase und Starter Luis Ortiz wurden auf Administrative Leave gesetzt, nachdem gegen sie Anklage wegen illegaler Wetten erhoben wurde. Vogt schaffte es in dieser schwierigen Phase, das Team zusammenzuhalten und die Saison erfolgreich zu gestalten. Mit 88 Siegen sicherte sich Cleveland die Division trotz einer der schwächsten Offenses der Liga. Die Guardians lagen bei Runs per Game ligaweit auf dem drittletzten Platz.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h2 id="cy-young-award" tabindex="-1">Cy Young Award</h2>
<p>Paul Skenes sicherte sich 2025 einstimmig den National League Cy Young Award und setzte damit ein historisches Ausrufezeichen in seiner ersten vollständigen Major-League-Saison. Der 23-Jährige erhielt alle 30 Erststimmen und ließ Christopher Sanchez und Yoshinobu Yamamoto hinter sich. Skenes führte die Liga mit einem 1.97 ERA an und lag 24 Punkte vor Tarik Skubal. In 187.2 Innings erlaubte er lediglich 41 Earned Runs bei einem 2.36 FIP und einer Strikeout Rate von 29.5 Prozent. Mit 216 Strikeouts stellte er einen neuen Pirates-Rekord für rechtshändige Starter auf. Seine 0.95 WHIP war ligaweit Spitze, während sein Opponent Average von .199 auf Rang vier landete. Trotz dieser dominanten Zahlen blieb Skenes bei 10-10 Wins stehen, was die offensive Schwäche der Pirates widerspiegelt. Nach dem 19. August lieferte er einen beeindruckenden 1.07 ERA ab. Skenes ist der dritte Cy-Young-Gewinner in der Pirates-Geschichte nach Vern Law und Doug Drabek.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Tarik Skubal verteidigte seinen AL Cy Young Award erfolgreich und reiht sich als zwölfter Pitcher in der MLB-Geschichte ein, der die Auszeichnung in aufeinanderfolgenden Jahren gewann. Der Linkshänder erhielt 26 Erststimmen und setzte sich gegen Garrett Crochet und Hunter Brown durch. Skubal steigerte seine ohnehin beeindruckenden Zahlen aus 2024 nochmals. In 195.1 Innings erzielte er einen 2.21 ERA und einen 2.45 FIP bei ligaweit führenden 241 Strikeouts. Sein WHIP verbesserte sich von 0.92 auf 0.89. Den Höhepunkt markierte sein Complete Game Shutout gegen Cleveland am 25. Mai mit 13 Strikeouts, zwei Hits und null Walks in unter 100 Pitches. In der Postseason lieferte Skubal über 20.2 Innings einen 1.74 ERA ab und trug die Tigers bis ins entscheidende Game 5. Ohne Skubal wären die Tigers lediglich ein durchschnittliches Team. In Non-Skubal-Starts steht Detroit über zwei Jahre bei exakt .500, was seine überragende Bedeutung für den Playoff-Einzug unterstreicht.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h2 id="mvp" tabindex="-1">MVP</h2>
<p>Aaron Judge sicherte sich 2025 seinen dritten AL MVP Award in vier Jahren und setzte sich knapp mit 17 First-Place Votes gegen Cal Raleigh (13) durch. Judge dominierte MLB-weit mit 10.1 fWAR und gewann seinen ersten Batting Title (.331 AVG). Seine 53 Home Runs markierten bereits das vierte Mal in seiner Karriere, dass er die 50-Homer-Marke durchbrach. Ein Feat, das vor ihm nur Babe Ruth, Mark McGwire und Sammy Sosa gelang. Mit einem wRC+ von 204 war Judge über 100 Prozent produktiver als der durchschnittliche MLB Hitter, während der nächstbeste Wert bei Ohtani bei 172 lag. Judge reiht sich nun in die illustre Gruppe von Foxx, Musial, Schmidt, Rodriguez und Trout ein und liegt nur noch hinter Ohtani und Bonds bei den All-Time MVP Wins.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Shohei Ohtani sicherte sich 2025 seinen zweiten NL MVP in Folge – erneut einstimmig mit allen 30 First-Place Votes. Der Dodgers-Superstar steht damit nach zwei Jahren in Los Angeles bei zwei World Series Titeln und zwei MVP Awards. Mit seinem vierten MVP insgesamt isoliert sich Ohtani als alleiniger Zweiter hinter Barry Bonds (7) und ist der erste Spieler, der den Award zweimal in jeder Liga gewann. Seine offensive Dominanz zeigte sich in praktisch allen Kategorien: Mit .392 OBP und .622 SLG übertraf er Kyle Schwarber (.365/.563) deutlich, obwohl dieser mit 56 Home Runs knapp vor Ohtanis 55 lag. Zusätzlich steuerte Ohtani knapp 50 Innings als Starting Pitcher bei, wobei die Dodgers seine Rückkehr zum Mound methodisch dosierten. Die 20 Stolen Bases markierten einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr, was seiner Pitching-Vorbereitung geschuldet war. Ohtani ist damit der erste Dodger mit Back-to-Back MVP Awards und reiht sich neben Bonds und Albert Pujols als einziger 21st-Century-Spieler mit aufeinanderfolgenden NL MVP Wins ein.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="reliever-of-the-year" tabindex="-1">Reliever of the Year</h3>
<p>Aroldis Chapman und Edwin Díaz sicherten sich die Reliever of the Year Awards ihrer jeweiligen Ligen. Chapman gewann die Mariano Rivera AL Reliever of the Year Auszeichnung zum zweiten Mal nach 2019 mit den Yankees. Der 37-jährige Lefty führte alle qualifizierten Relievers mit einem 1.17 ERA und 0.70 WHIP über 61 1/3 Innings an und verdiente sich seine achte All-Star-Nominierung mit den Red Sox. Díaz erhielt die Trevor Hoffman NL Reliever of the Year Honors ebenfalls zum zweiten Mal, nachdem er den Award bereits 2022 mit den Mets gewonnen hatte. Insgesamt ist es sein dritter Reliever of the Year Award, da er 2018 mit den Mariners bereits die AL-Auszeichnung holte. Die beiden Closer dominierten 2025 ihre jeweiligen Leagues und bewiesen eindrucksvoll, dass sie weiterhin zu den Elite-Relievers der MLB gehören. Chapman bewies dabei besonders beeindruckend, dass sein Arm trotz fortgeschrittenen Alters weiterhin zu den dominantesten im Baseball zählt.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="comeback-player-of-the-year" tabindex="-1">Comeback Player of the Year</h3>
<p>Jacob deGrom und Ronald Acuña Jr. wurden zu den Comeback Players of the Year ihrer Ligen gekürt. Der 37-jährige deGrom kehrte nach fast zwei Jahren Pause zurück und dominierte die AL mit einem 2.97 ERA und 0.92 WHIP über 172 2/3 Innings in 30 Starts. Unter allen qualifizierten Pitchern hatte nur Tarik Skubal einen besseren WHIP. deGrom ging 12-8, wurde zum fünften Mal All-Star und landete auf Platz acht im AL Cy Young Voting. Acuña demonstrierte seine vollständige Rückkehr nach ACL-Riss eindrucksvoll: Beim ersten Pitch seiner Season am 23. Mai schlug er einen 467-Fuß-Home Run. In 95 Games slashte er .290/.417/.518 mit 21 Home Runs und einem .935 OPS – nur fünf Spieler mit mindestens 400 Plate Appearances erreichten einen höheren Wert. Der Braves-Outfielder startete zum vierten Mal im All-Star Game und ist bereits der fünfte Atlanta-Spieler mit diesem Award nach Chris Sale 2024.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Offseason News #1
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/offseason_news_01/</link>
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      <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_offseason_01.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zur ersten Edition der Offseason News.</p>
<p>Nach dem Ende der World Series begann die Free Agency und Spieler konnten ihre Optionen ausüben. Außerdem wurden schon einige Manager-Posten neu besetzt. Es gab viele, viele News diesbezüglich und ich hoffe dass ich die wichtigsten News diesbezüglich für euch zusammenkehren kann.</p>
<h3 id="world-series" tabindex="-1">World Series</h3>
<p>Bevor wir das machen möchte ich aber noch einmal kurz auf diese überragende World Series zurückblicken und auf ein paar außergewöhnliche Fakten hinweisen.</p>
<ul>
<li>Das entscheidende Spiel erreichte 51 Millionen Zuschauer über alle Märkte hinweg und war damit das meistgesehene Game seit 1991.</li>
<li>Die Blue Jays, die nach 32 Jahren erstmals wieder den AL Pennant gewonnen hatten, führten die Majors mit einem .265 Team Batting Average und der niedrigsten Strikeout-Rate seit acht Jahren an. Toronto kombinierte Elite-Kontakt mit Power und steigerte sich in den Playoffs auf 5.83 Runs pro Spiel bei nur 17.1% Strikeouts. Vladimir Guerrero Jr. dominierte mit einem .397/.494/.795 Slash Line, 8 Home Runs und 15 RBIs, während Ernie Clement 30 Hits sammelte und in 17 von 18 Spielen traf. Ihr Erfolg basierte auf einer revolutionären Offensive-Philosophie unter Hitting Coach David Popkins, bei dem Hitter situativ verschiedene Schlagtypen anwenden sollten statt einer eindimensionalen Launch-Angle-Philosophie. Mehrere Spieler verzeichneten drastische Sprünge im Batting Average: George Springer von .220 auf .309, Bo Bichette von .225 auf .311, Ernie Clement von .263 auf .277. Erhöhte Bat Speed kombiniert mit verbesserter Kontrolle ermöglichte es, gegen moderne Velocity-Pitcher zu bestehen. Vladimir Guerrero Jr. verkörperte diese Philosophie perfekt und terrorisierte gegnerische Pitcher mit seiner Mischung aus Kontakt und Power. Torontos Ansatz könnte wegweisend sein, da die Industrie bereits verstärkt auf Contact Hitting setzt.</li>
<li>Die Dodgers setzten im Gegensatz zur Vorsaison vollständig auf ihre Starting Rotation. Yoshinobu Yamamoto, Blake Snell, Tyler Glasnow und Shohei Ohtani warfen 68.4% aller Innings mit einem kombinierten 2.55 ERA und 127 Strikeouts. Als Beispiel: In Game Seven führten Bo Bichettes Three-Run Home Run gegen Ohtani im dritten Inning zu einem frühen 3-0 Rückstand. Manager Dave Roberts setzte nacheinander Glasnow, Snell und schließlich Yamamoto ein, der auf zero days rest nach seinem 96-Pitch Complete Game in Spiel sechs die letzten acht Outs holte. Yamamoto wurde mit 235 geworfenen Pitches über 17.2 Innings zum World Series MVP ernannt und gewann als erster Pitcher drei Road Games in einer Series.​​​​​​​​​​​​​​​​</li>
<li>Die World Series 2025 illustrierte außerdem die unterschiedlichen physischen Belastungen moderner Superstars. Mookie Betts vollbrachte eine historische defensive Leistung, indem er als einziger Spieler seit 1901 seine League in defensive WAR an zwei verschiedenen Positionen anführte (Outfield 2016, Shortstop 2025). Der Wechsel zum anspruchsvollsten Infield-Spot mit 32 Jahren forderte jedoch seinen Tribut. Betts’ offensive Zahlen fielen dramatisch: 30 Punkte im Batting Average, 40 Punkte in OBP und 100 Punkte in Slugging Percentage unter seinen Karrieredurchschnitt. Diese defensive Belastung hatte direkte taktische Konsequenzen. Die Blue Jays walkten Shohei Ohtani im 18-Inning Game fünfmal, davon vier intentional, weil sie Betts nicht mehr fürchteten. Der Shortstop-Spot verursacht mehr Dives, Würfe und Kollisionen als das Outfield. Der historische Kontext verdeutlicht Ohtanis Privilegierung durch moderne Regeln. Babe Ruth hatte 1920 keine Wahl und musste als Hitter die entsprechende Abnutzung erdulden. Ohtanis Greatness profitiert davon, dass er die defensive Belastung nicht zahlen muss, die Betts’ offensive Performance limitierte.​​​​​​​​​​​​​​​​</li>
</ul>
<h3 id="coachesmanagers" tabindex="-1">Coaches/Managers</h3>
<h4 id="san-francisco-giants" tabindex="-1">San Francisco Giants</h4>
<p>Die San Francisco Giants verpflichten Tony Vitello als neuen Manager und vollziehen damit einen beispiellosen Schritt. ﻿Der 47-jährige Head Coach der University of Tennessee wird der erste College-Coach ohne jegliche professionelle Erfahrung, der direkt in eine MLB-Managerposition wechselt. ﻿Vitello baute Tennessee in sieben Jahren zu einem Powerhouse auf, postete eine 341-131 Bilanz und gewann 2024 die Men’s College World Series mit dem ersten Baseballtitel der Programmgeschichte. Die Verpflichtung verlief turbulent über mehrere Tage mit widersprüchlichen Berichten über Vitellos Entscheidung, bevor er offiziell vorgestellt wurde. President of Baseball Operations Buster Posey setzte auf Vitellos Leadership, innovative Ansätze und Entwicklungsfähigkeiten, bevorzugte ihn vor Brandon Hyde, Kurt Suzuki und Vance Wilson. Vitello ersetzt Bob Melvin nach einer 81-81 Saison 2025, der vierten Spielzeit in Folge ohne Playoff-Teilnahme für die Giants.</p>
<h4 id="new-york-mets" tabindex="-1">New York Mets</h4>
<p>Die New York Mets vollziehen einen umfassenden Umbau ihres Coaching Staffs unter Manager Carlos Mendoza. Mit Kai Correa als neuem Bench Coach holen die Mets einen erfahrenen Coach, der von 2020 bis 2023 bei den San Francisco Giants tätig war und kurzzeitig als Interim Manager fungierte. Bei den Cleveland Guardians verantwortete Correa zuletzt Defense, Baserunning und Game Strategy. Er wird der neunte Bench Coach seit 2015 und ersetzt John Gibbons.</p>
<p>Als Hitting Coach verpflichten die Mets Troy Snitker, Sohn des ehemaligen Braves-Managers Brian Snitker (siehe weiter unten). Der 36-Jährige war sieben Saisons bei den Houston Astros, gewann 2022 die World Series, sein Vertrag wurde nach der enttäuschenden 2025er Kampagne jedoch nicht verlängert. Snitker arbeitet unter Jeff Albert, dem neuen Director of Hitting. Das Duo ersetzt Eric Chavez und Jeremy Barnes, die nach der verpassten Playoff-Qualifikation entlassen wurden. Die offensive Diskrepanz der Mets 2025 war eklatant: Platz vier in fWAR, aber nur Rang zehn in Runs Scored verdeutlichte die ineffiziente Produktion, die nun adressiert werden soll.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h4 id="los-angeles-angels" tabindex="-1">Los Angeles Angels</h4>
<p>Die Los Angeles Angels verpflichten Kurt Suzuki als neuen Manager, obwohl der 42-jährige ehemalige Catcher keinerlei professionelle Coaching-Erfahrung mitbringt. Suzuki spielte 16 Jahre in der MLB für fünf Franchises, gewann 2019 die World Series mit den Washington Nationals und arbeitete die letzten drei Jahre als Special Assistant unter General Manager Perry Minasian. Er übernimmt ein Team mit offensivem Talent um Zach Neto, Jo Adell und Taylor Ward, die zusammen 73 Home Runs schlugen, sowie Mike Trout, der noch bis 2030 unter Vertrag steht. Die Pitching-Rotation abseits von Yusei Kikuchi und Jose Soriano sowie das Bullpen sind die Schwäche des Teams. Suzuki wird der fünfte Manager seit Mike Scioscias 19-jähriger Ära endete und erbt eine Franchise mit der längsten aktiven Playoff-Dürre der MLB. Die Angels verpassten seit 2014 jedes Jahr die Postseason und beendeten 2025 mit einer 72-90 Bilanz die zehnte Losing Season in Folge.</p>
<p>Außerdem holten sie mit Mike Maddux einen der renommiertesten Pitching Coaches der MLB, der die Texas Rangers nach drei Jahren verlässt. Der 64-Jährige konnte sich mit dem neuen Rangers-Manager Skip Schumaker nicht auf einen neuen Vertrag einigen, obwohl Texas ihm ein Angebot unterbreitete. Maddux war bereits von 2009 bis 2015 bei den Rangers tätig, kehrte 2023 zurück und gewann in jenem Jahr die World Series. In seiner 23-jährigen Coaching-Karriere arbeitete er für Milwaukee Brewers, Washington Nationals, St. Louis Cardinals und zweimal für Texas. Bei den Angels soll Maddux einen Pitching Staff entwickeln, der in den letzten beiden Jahren zu den fünf schwächsten der Liga nach ERA gehörte. Talentierte junge Pitcher wie Jose Soriano, Reid Detmers, Cadan Dana und Jack Kochanowicz müssen entscheidende Fortschritte machen, um die Serie von zehn Losing Seasons zu beenden und Mike Trout endlich zu einem Playoff-Sieg zu verhelfen.</p>
<h4 id="baltimore-orioles" tabindex="-1">Baltimore Orioles</h4>
<p>Die Baltimore Orioles verpflichten Craig Albernaz als neuen Manager, der vom Associate Manager der Cleveland Guardians zum Head Coach bei den Orioles aufsteigt. Der 42-Jährige, ein ehemaliger Minor League Catcher, arbeitete als Bullpen und Catching Coach bei den San Francisco Giants, bevor er 2023 als Bench Coach zu Cleveland wechselte und 2025 zum Associate Manager befördert wurde. Albernaz ersetzt Interim Manager Tony Mansolino, der nach Brandon Hydes Entlassung im Mai einen 60-59 Record postete. Die Orioles beendeten 2025 mit 75-87 auf dem letzten Platz der AL East und verpassten erstmals seit 2022 die Playoffs. Albernaz erbt einen talentierten, aber underperformenden Core mit Adley Rutschman, Colton Cowser und Jackson Holliday, die alle unter .700 OPS blieben.</p>
<h4 id="minnesota-twins" tabindex="-1">Minnesota Twins</h4>
<p>Die Minnesota Twins verpflichten Derek Shelton als neuen Manager für die Saison 2026. Der 54-Jährige war bereits 2018 unter Paul Molitor und 2019 unter Rocco Baldelli Bench Coach der Twins, bevor er von 2020 bis zur Entlassung in der 2025er Saison Manager der Pittsburgh Pirates war. Shelton setzte sich gegen die Finalisten James Rowson, Nick Punto und Scott Servais durch, wobei seine Vertrautheit mit der Organisation den Ausschlag gab.</p>
<h4 id="miami-marlins" tabindex="-1">Miami Marlins</h4>
<p>Die Miami Marlins befördern Gabe Kapler zum General Manager im Rahmen einer Front-Office-Umstrukturierung. Der 49-Jährige kam 2024 als Assistant GM mit Fokus auf Player, Coaching und Staff Development zu den Marlins, nachdem er zuvor sechs Saisons als Manager bei den Philadelphia Phillies (2018-19) und San Francisco Giants (2020-23) tätig war. Kapler wird der sechste GM der Franchise und arbeitete bereits als Director of Player Development bei den Los Angeles Dodgers (2015-17) mit dem aktuellen Marlins-Manager Clayton McCullough zusammen. Unter McCullough übertrafen die Marlins 2025 mit 79-83 deutlich die Erwartungen von 62,5 prognostizierten Wins, die 16,5-Win-Überperformance war ligaweit die beste.</p>
<h4 id="atlanta-braves" tabindex="-1">Atlanta Braves</h4>
<p>Die Atlanta Braves befördern Walt Weiss zum neuen Manager. Der 61-jährige war seit 2018 Bench Coach unter Brian Snitker, der nach zehn Jahren als Manager in eine Beraterrolle wechselt. Snitker führte die Braves zur World Series 2021 und zu sechs aufeinanderfolgenden NL East Titeln zwischen 2018 und 2023. Weiss übernimmt nach einer enttäuschenden Saison mit 76-86, die durch Verletzungen geprägt war. Seine bisherige Managerkarriere bei den Colorado Rockies von 2013 bis 2016 verlief mit 283-365 (.437) eher durchwachsen, wobei das Team nie über den dritten Platz hinauskam. General Manager Alex Anthopoulos führte einen umfassenden 33-tägigen Suchprozess durch, bevor er sich für die interne Lösung entschied. Für 2026 kehrt ein starker Kern zurück, angeführt von Ronald Acuña Jr., Matt Olson, Austin Riley sowie den Pitchern Chris Sale, Spencer Strider und Spencer Schwellenbach.</p>
<h4 id="san-diego-padres" tabindex="-1">San Diego Padres</h4>
<p>Die San Diego Padres haben Craig Stammen mit einem Dreijahresvertrag als neuen Manager verpflichtet. Die Entscheidung überraschte die gesamte Branche, da Stammen während des dreiwöchigen Suchprozesses nicht öffentlich als Kandidat gehandelt wurde und er keine Erfahrung als Coach hat. Er folgt auf Mike Shildt, der nach der Saison seinen Rücktritt erklärt hatte. Der ehemalige Reliever verbrachte die letzten sechs seiner 13 MLB-Spielzeiten in San Diego und kam zwischen 2017 und 2022 auf 333 Appearances, die fünftmeisten in der Franchise-Geschichte. Nach seinem Karriereende 2022 wechselte Stammen als Special Assistant ins Front Office.</p>
<h4 id="colorado-rockies" tabindex="-1">Colorado Rockies</h4>
<p>Die Colorado Rockies haben Paul DePodesta zum President of Baseball Operations ernannt. Der langjährige Baseball- und Football-Executive wechselt von den Cleveland Browns, wo er seit 2016 als Chief Strategy Officer tätig war, nach Denver. Seine Kandidatur wurde erst am Donnerstagnachmittag bekannt, nachdem er während des gesamten Suchprozesses nicht öffentlich erwähnt worden war. DePodesta arbeitete zuvor in verschiedenen Front Office Rollen für die Cleveland Guardians, Oakland Athletics, Los Angeles Dodgers, San Diego Padres und New York Mets. Owner Dick Monfort betonte DePodesta sei der erste Kandidat gewesen, der interviewed wurde, und seine prozessbasierte Denkweise sowie sein Verständnis des Spiels hätten überzeugt.</p>
<h3 id="opt-inopt-out" tabindex="-1">Opt-in/Opt-out</h3>
<p>Die ersten Wochen nach der World Series brachten bereits erhebliche Bewegung. Mehrere Spieler nutzten ihre Opt-out-Klauseln, während andere Teams bewusst auf die Aktivierung von Optionen verzichteten. Die Entscheidungen zeichnen ein klares Bild der unterschiedlichen Karrieresituationen und Marktpositionen dieser Spieler.</p>
<p><strong>Alex Bregman</strong> aktivierte erwartungsgemäß seine Opt-out-Klausel bei den Boston Red Sox und verzichtet damit auf zwei Jahre und 80 Millionen Dollar. Der 31-jährige Third Baseman hatte in seiner ersten Saison in Boston solide Zahlen produziert und slashte .273/.360/.462, musste jedoch von Ende Mai bis Mitte Juli mit einer Quadriceps-Verletzung pausieren. Seine Entscheidung kommt nur acht Monate nach seiner Unterschrift unter einen Dreijahresvertrag über 120 Millionen Dollar, den er erst Mitte Februar finalisiert hatte. Bregman wird nun zum zweiten Mal in Folge Free Agent, nachdem er im vergangenen Winter erst spät einen Deal fand. Seine defensive Stabilität und sein Leadership wurden in Boston geschätzt, doch sein Alter und die bisherigen Abnutzungserscheinungen lassen Zweifel aufkommen, ob die Red Sox ihm nun einen langfristigen Deal anbieten werden.</p>
<p><strong>Cody Bellinger</strong> nutzte ebenfalls seine Opt-out-Möglichkeit nach einer produktiven Saison bei den New York Yankees. Der 30-jährige slashte .272/.334/.480 mit 29 Home Runs, 98 RBI und einem wRC+ von 125 in 152 Spielen. Nach fWAR war nur Aaron Judge unter den Yankees Position Players wertvoller. Bellinger spielte solide Defense an allen drei Outfield-Positionen und erwies sich als perfekte Ergänzung für Yankee Stadium, wo er alle seine Home Runs nach Right oder Right-Center schlug. Seine Leistung dürfte ihm einen mehrjährigen Vertrag im Bereich von sechs Jahren und knapp 30 Millionen Dollar pro Saison einbringen. Die Yankees stehen nun vor der Entscheidung, ob sie Bellinger zurückholen oder sich auf Kyle Tucker konzentrieren, der als der bessere Spieler gilt.</p>
<p><strong>Ha-Seong Kim</strong> entschied sich ebenfalls gegen die Aktivierung seiner Option und wird die Atlanta Braves verlassen. Der Shortstop, der im September zu den Braves kam, hatte einen starken Schlussspurt hingelegt und wird nun als Crown Jewel der diesjährigen Shortstop Free Agency Class gehandelt. Als Scott Boras Client war der Opt-out absehbar, zumal der Markt für Shortstops extrem dünn besetzt ist. Die Braves haben öffentlich ihr Interesse bekundet, Kim zu halten, doch sie müssen nun mit anderen Teams konkurrieren.</p>
<p><strong>Trevor Story</strong> hingegen aktivierte seine Opt-out-Option nicht und kehrt für zwei Jahre und 55 Millionen Dollar zu den Red Sox zurück. Der 32-jährige Shortstop hatte eine Bounce-back-Saison mit .263/.308/.433, 25 Home Runs, 96 RBI und 31 Stolen Bases in 32 Versuchen hingelegt. Nach drei von Verletzungen geprägten Jahren war die Entscheidung nahezu sicher, zugleich bot seine produktive 2025er-Kampagne durchaus Argumente für einen erneuten Gang auf den Free Agent Markt. Seine Defense rangierte laut öffentlichen Metriken allerdings unter den schlechtesten der Liga.</p>
<p><strong>Jorge Polanco</strong> lehnte seine 6-Millionen-Dollar-Option bei den Seattle Mariners ab und wird Free Agent. Der 32-jährige Second Baseman und Designated Hitter hatte eine solide Saison mit .265 Average, 26 Home Runs und 78 RBI produziert. Die Mariners erreichten die ALCS, bevor sie in sieben Spielen gegen die Blue Jays verloren. Polanco erhält eine Buyout-Zahlung von 750.000 Dollar.</p>
<p>Die Chicago Cubs lehnten die 10-Millionen-Dollar-Mutual-Option von <strong>Justin Turner</strong> ab. Der bald 41-jährige Corner Infielder hatte in 80 Spielen nur .219 mit drei Home Runs und 18 RBI geschlagen. Turner erhält eine Buyout-Zahlung von zwei Millionen Dollar. Im Gegenzug verlängerten die Cubs mit <strong>Colin Rea</strong> für ein Jahr und 6,5 Millionen Dollar. Der 35-jährige Right-hander hatte eine 3.95 ERA in 32 Games produziert.</p>
<p>Die Los Angeles Dodgers aktivierten die 10-Millionen-Dollar-Club-Option für <strong>Max Muncy</strong>. Der 35-jährige Third Baseman ist nach Clayton Kershaws Rücktritt nun der dienstälteste Dodger. Von 2018 bis 2025 produzierte Muncy ein .843 OPS, 209 Home Runs und 587 RBI. Seine 16 Postseason Home Runs sind Franchise-Rekord. Ebenfalls aktivierten die Dodgers die 3,55-Millionen-Dollar-Option für Reliever <strong>Alex Vesia</strong>.</p>
<p><strong>Kyle Tucker und Shota Imanaga</strong> erhielten von den Cubs das 22,025-Millionen-Dollar-Qualifying Offer. Insgesamt bekamen 13 Spieler das Angebot, darunter auch Bo Bichette, Framber Valdez, Dylan Cease und Kyle Schwarber. Die Spieler haben nun bis zum 18. November Zeit, das einjährige Angebot anzunehmen oder abzulehnen.</p>
<h3 id="free-agents" tabindex="-1">Free Agents</h3>
<p>Der Free-Agent-Markt für die Offseason 2025-26 präsentiert sich vielschichtig mit einigen etablierten Stars und mehreren Fragezeichen. An der Spitze steht wohl Kyle Tucker, der trotz einer Fraktur der rechten Hand im Juni seine Klasse unter Beweis stellte. Mit 17 Home Runs, 52 RBIs und einem .931 OPS bis Juni sowie mindestens 4.0 fWAR in jeder Saison seit 2021 verkörpert er den komplettesten Spieler auf dem Markt. Es bleibt zu hoffen, dass er sich nicht den Dodgers anschließen, sondern gegen sie Spielen will. Alex Bregman folgt auf Rang zwei, nachdem er nach nur einem Jahr aus seinem Vertrag bei den Red Sox ausgestiegen ist. Seine 114 Spiele wurden durch Verletzungen limitiert, dennoch produzierte er einen soliden .822 OPS mit 18 Home Runs.</p>
<p>Weitere Free Agents sind Kyle Schwarber der die National League mit 56 Home Runs und 132 RBIs anführte, alle 162 Spiele spielte und mit 4.9 fWAR einen Karrierebestwert erreichte. Außerdem Bo Bichette, der sich nach einem katastrophalen 2024 mit 181 Hits und einem .840 OPS in 139 Spielen  rehabilitierte, bevor eine Knieverletzung seine Regular Season beendete und er erst zur World Series zurück kehrte. Ein Duo Guerrero-Bichette in Toronto wäre für das Team und die Stadt ein starkes Zeichen für die Zukunft.</p>
<p>Bei den Pitchern findet sich Dylan Cease, der trotz eines 8-12 Records und 4.55 ERA zum fünften Mal in Folge über 200 Strikeouts warf. Außerdem Michael King, der sich mit einem 3.10 ERA über zwei Saisons als Starting Pitcher etablierte, er verpasste allerdings zehn Starts durch Verletzungen. Dazu kommt Framber Valdez, der zwar dominant startete (2.62 ERA in den ersten 21 Starts), aber dann aber mit einem 6.05 ERA in den letzten zehn Spielen einbrach. Der kontroverse Cross-up-Vorfall mit seinem Catcher wirft zusätzliche Fragen auf. Die World Series zeigte, dass das Starting Pitching einer der wichtigesten Faktoren für Erfolg ist. Daher werden diese Free Agents heiß begehrt für Teams wie die Giants, Mariners sein.</p>
<h3 id="verletzungen" tabindex="-1">Verletzungen</h3>
<h4 id="yu-darvish" tabindex="-1">Yu Darvish</h4>
<p>Yu Darvish unterzog sich vergangenen Mittwoch einer Operation am Ellbogen und wird die gesamte Saison 2026 verpassen. Der 40-jährige Padres-Pitcher hatte eine &quot;Internal Brace Surgery&quot; zur Reparatur eines beschädigten UCL und Flexor Tendon.﻿ Für Darvish, der bereits 2015 als Ranger eine Tommy John Surgery durchlief, ist dies die zweite schwerwiegende Ellbogen-Operation seiner Karriere. Seine letzten beiden Saisons waren eher enttäuschend. 2024 brachte er es auf nur 16 Starts und 2025 erreichte er in 15 Starts einen ERA von 5.38. Darvish steht noch bis 2028 bei den Padres unter Vertrag (6 Jahre, $108 Millionen), womit San Diego nun erhebliche Gehaltslast ohne Gegenwert trägt. Die Rückkehrprognose nach der Operation bleibt angesichts seines Alters ungewiss und ein Karriereende durch diese Verletzung scheint nicht ausgeschlossen.</p>
<h4 id="anthony-volpe" tabindex="-1">Anthony Volpe</h4>
<p>Anthony Volpe unterzog sich einer arthroskopischen Operation zur Reparatur eines teilweise gerissenen Labrum in der linken Schulter. ﻿Die Yankees rechnen mit seiner Rückkehr im April, schlimmstenfalls im Mai 2026, wobei Volpe mindestens vier Monate nicht schlagen und sechs Monate nicht auf die operierte Schulter fallen darf. ﻿Seine enttäuschende Saison 2025 mit .212 AVG, .663 OPS und 19 Errors führte General Manager Brian Cashman nachträglich auf die Verletzung zurück, obwohl er dies während der Saison ausgeschlossen hatte. ﻿Volpe erhielt zwei Cortison-Injektionen und spielte trotz der Beschwerden durch, was seine Performance beeinträchtigte. Mit einem Career-wRC+ von 85 und .222 AVG über drei Saisons gehört der 24-Jährige zu den schwächsten Regular-Spielern der Liga, dennoch halten die Yankees an ihm als Starting Shortstop fest.</p>
<h4 id="francisco-lindor" tabindex="-1">Francisco Lindor</h4>
<p>Francisco Lindor unterzog sich nach der Saison 2025 einem Debridement-Eingriff am rechten Ellbogen, einer minimalinvasiven Prozedur zur Entfernung von Narbengewebe. Der Shortstop hatte bereits 2023 am selben Ellbogen einen Bone Spur entfernen lassen und war 2024 komplett gesund. Lindors Arm Strength sank 2025 deutlich ab (87.5 MPH Maximum, 5 MPH weniger als 2024), was zusammen mit rückläufiger Range und Sprint Speed defensive Bedenken aufwirft. Trotz seiner zweiten 30-30 Season als Met wird die Entwicklung seiner athletischen Werte 2026 genau zu beobachten sein.</p>
<h3 id="andere-news" tabindex="-1">Andere News</h3>
<p>Los Angeles Dodgers Reliever <strong>Alex Vesia</strong> gab am Freitag bekannt, dass seine Tochter Sterling am 26. Oktober verstorben ist. Das Team hatte vor Game 1 der World Series am 23. Oktober mitgeteilt, Vesia sei aus persönlichen Gründen nicht in Toronto anwesend. ﻿Vesia und seine Frau Kayla teilten auf Instagram mit, ihre Tochter sei am Sonntag in den Himmel gekommen, und dankten dem medizinischen Personal des Cedars-Sinai Medical Center. Der 29-jährige Left-hander hatte in der Regular Season eine 3.02 ERA in 68 Games und ging 4-2, während er in sieben Postseason Appearances 2-0 mit einer 3.86 ERA verzeichnete. Die Dodgers Relievers trugen Vesias Nummer 51 auf ihren Caps, die Blue Jays schlossen sich dieser Geste in Game 6 an.</p>
<p>Das Department of Justice hat <strong>Emmanuel Clase und Luis Ortiz</strong> wegen illegaler Sportwetten angeklagt. Die Dimensionen des Falls sind gravierend. Clase war seit 2023 involviert und rekrutierte Ortiz 2025 für das Schema. Clase verschaffte seinen Wettpartnern Gewinne von 400.000 Dollar, Ortiz 60.000 Dollar. Die Manipulation erfolgte durch gezielt geworfene Balls beim ersten Pitch eines Innings oder bei Clase durch Pitches unter 94 mph. Die MLB hat noch keine offizielle Sperre verkündet, doch beide Karrieren sind faktisch beendet. Clase war der Franchise-Leader der Cleveland Guardians in Saves und einer der dominantesten Closer der jüngeren Vergangenheit. Ortiz galt als vielversprechender junger Pitcher. Der Verlust beider Spieler ohne Trade-Kompensation oder On-Field-Value stellt einen immensen Rückschlag für Cleveland dar. Die Textnachrichten aus der Anklageschrift deuten nicht auf Zwang durch organisierte Kriminalität hin, sondern auf eine kurzsichtige Entscheidung beider Spieler.</p>
<p>Das war's für diese Woche mit den Baseball News. Jetzt in der Offseason wird die Frequenz hier auf der Seit auch etwas geringer werden, denn ich will nur was schreiben, wenn es auch wirklich was zu schreiben gibt. Ich melde mich dann also wieder, wenn genügen News für einen Artikel zusammen gekommen sind. Außerdem arbeite ich noch an einem anderen Artikel, der hoffentlich bald fertig sein wrid. Bis dahin - Play Ball!</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Die Dodgers sind World Series Champions
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/Dodgers-World-Series-Champion/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/Dodgers-World-Series-Champion/</guid>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 07:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_ws_review.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, die Los Angeles Dodgers sind World Series Champion 2025.</p>
<p>Damit wiederholt sich, was den Blue Jays in der ALCS gelang, nämlich Spiel 6 und 7 zum Seriengewinn zu gewinnen. Dazu wurde den Dodgers allerdings alles abverlangt, inklusive extra Innings und Yamamoto nicht on &quot;short rest&quot; sondern mit 0 rest einzusetzen. Aber von Anfang an, zuerst stand in Toronto noch Spiel 6 an...</p>
<h3 id="spiel-6---31-dodgers" tabindex="-1">Spiel 6 - 3:1 Dodgers</h3>
<p>... und das gewannen die Dodgers 3:1 und glichen in der World Series aus und erzwangen damit das entscheidende siebte Spiel. Yoshinobu Yamamoto setzte seine beeindruckende Postseason-Form fort und erlaubte über sechs Innings nur einen Run bei sechs Strikeouts und einem Walk. In seinen letzten zehn Starts hatte Yamamoto lediglich elf Runs zugelassen, was einem ERA von 1.18 entspricht. Seine 34 2/3 Postseason-Innings markierten die viertmeisten in einer einzigen Postseason in der Geschichte der Dodgers.</p>
<p>Die Entscheidung fiel im dritten Inning. Nach einem Double von Tommy Edman und einem intentional Walk von Shohei Ohtani brachte Will Smith mit einem Double einen Run über die Platte. Mookie Betts folgte mit einem Two-Run-Single. Kevin Gausman zeigte sich ansonsten stark und verzeichnete acht Strikeouts, doch dieses eine Inning kostete Toronto letztlich das Spiel. Die Blue Jays kamen im dritten Inning durch ein RBI-Single von George Springer auf die Anzeigetafel, konnten jedoch keine weiteren Runs produzieren.</p>
<p>Der dramatischste Moment ereignete sich im neunten Inning. Alejandro Kirk kam mittels Hit by Pitch auf Base. Myles Straw kam herein, um als Pinch Runner zu fungieren. Als nächstes schlug Addison Barger einen Ball im Centerfield an die Wand, der sich unter der Polsterung verkeilte. Beide Läufer umrundeten die Bases, aber die Schiedsrichter setzen sie wieder zwei und drei. Mit Runners auf zweiter und dritter Base bei keinem Out schien Toronto kurz vor dem Ausgleich zu stehen. Tyler Glasnow, eigentlich für Game Seven vorgesehen, kam aus dem Bullpen und benötigte nur drei Pitches. Ernie Clement poppte beim ersten Pitch aus, bevor Andrés Giménez einen Line Drive zu Kiké Hernández schlug. Hernández fing den Ball und warf zu Second Base, wo Addison Barger zu weit abgestanden hatte und gedoppelt wurde. Ein bitteres Ende für die Jays.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="spiel-7---54-dodgers-nach-11-innings" tabindex="-1">Spiel 7 - 5:4 Dodgers nach 11 Innings</h3>
<p>Die Dodgers krönten sich mit einem dramatischen 5-4-Sieg nach elf Innings in Game Seven zum ersten Back-to-Back World Series Champion seit den New York Yankees von 1998 bis 2000. Will Smith lieferte den entscheidenden Solo-Homer im elften Inning gegen Shane Bieber und besiegelte damit eine der spektakulärsten World Series der jüngeren Geschichte. Yoshinobu Yamamoto wurde zum World Series MVP ernannt, nachdem er in Game Six sechs Innings geworfen hatte und dann in Game Seven nach nur einem Tag Pause weitere 2 2/3 Innings aus dem Bullpen übernahm.</p>
<p>Toronto ging zunächst durch einen Three-Run-Homer von Bo Bichette im dritten Inning mit 3-0 in Führung. Shohei Ohtani, der mit nur drei Tagen Pause auf dem Mound stand, wirkte erschöpft und hatte außerhalb seines Fastballs Probleme mit der Kontrolle. Die Dodgers kämpften sich jedoch zurück, ließen aber in den Innings vier bis sechs mehrfach Runners in Scoring Position zurück. Die Offense hatte während der gesamten Serie mit nur .203/.294/.364 Probleme. Max Muncy brachte L.A. im achten Inning mit einem Solo-Shot auf 3:4 heran, bevor Miguel Rojas im neunten Inning gegen Jeff Hoffman den Tying-Homer erzielte. In der unteren Hälfte des neunten Innings rettete Rojas defensiv das Spiel mit einem Off-Balance-Wurf nach Home. Die Serie endete dann mit einem Double Play durch Alejandro Kirk, bei dem Mookie Betts auf die Second Base trat und dann zu First warf. Insgesamt wurden sieben Starter eingesetzt, die zusammen 47 Outs erzielten und die Entscheidung in diesem epischen Finale herbeiführten.​​</p>
<h3 id="zusammenfassung" tabindex="-1">Zusammenfassung</h3>
<p>Die World Series 2025 zwischen den Toronto Blue Jays und den Los Angeles Dodgers war ein Schlagabtausch zweier gleichwertiger Teams, der über sieben Spiele ging und von spektakulären Momenten geprägt war. Toronto startete dominant mit einem 11:4-Sieg, angeführt von einem historischen neun-Run-Inning, dem höchsten in einer World Series seit 1968. Rookie Trey Yesavage zeigte Nervenstärke, und ein Pinch-Hit-Grand-Slam von Addison Barger setzte das erste Ausrufezeichen.</p>
<p>Die Dodgers antworteten in Spiel zwei mit einem Meisterwerk von Yoshinobu Yamamoto, der ein Complete Game warf und den Ausgleich sicherte. Das dritte Spiel wurde dann zu einem epischen Marathon über 18 Innings, den Freddie Freeman mit einem Walk-Off-Homer entschied. Shohei Ohtani brillierte mit vier Extra-Base-Hits, doch Torontos Offensive kehrte in Spiel vier zurück als Vladimir Guerrero Jr. und Bo Bichette ihr Team zu einem 6:2-Erfolg führten.</p>
<p>In Spiel fünf schrieb Yesavage mit zwölf Strikeouts und kein Walk Geschichte, was den 22-jährigen Rookie zum Helden eines 6:1-Siegs machten, der Toronto mit 3:2 in Führung brachte. Doch Los Angeles blieb unbeeindruckt, denn Yamamoto dominierte erneut in Spiel sechs, und ein spektakuläres Double Play im neunten Inning rettete den 3:1-Erfolg und erzwang das entscheidende siebte Spiel.</p>
<p>Das Finale wurde zu einem würdigen Abschluss. Toronto ging durch einen Three-Run-Homer von Bichette in Führung, doch L.A. kämpfte sich zurück. Miguel Rojas glich im neunten Inning aus, bevor Will Smith im elften mit einem Solo-Homer den Titel sicherte. Yoshinobu Yamamoto, der auch im Finale aus dem Bullpen half, wurde zum World Series MVP gekürt.</p>
<p>Mit diesem 5:4-Sieg verteidigten die Dodgers als erstes Team seit den Yankees von 2000 den Titel, obwohl die Offensive in der World Series nie so recht in Gang kam. Sie produzierten nur 26 Runs und Schlugen .203 bei einem OPS von .658. Toronto erzielte dabei im Vergleich 34 Runs bei einem Average von .269. Die einzige Statistik, die sie anführen, sind die Homeruns (11:8). Auch das Pitching war mit einem 3.95 ERA nicht so gut, wie das er Blue Jays (3.21 ERA). Die Dodgers entschieden die Serie also durch ihre Erfahrung und Homeruns zur richtigen Zeit.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf Games 3-5 der World Series
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/World-Series-Game-3-4-5/</link>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_ws_g3-5.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Spiele 3-5 der World Series 2025.</p>
<p>Heute ist wieder Travel-Day in der World Series also möchte ich die Zeit nutzen und auf die drei Spiele in Los Angeles zurückblicken.</p>
<p>Die Dodgers kehrten nach dem Split der Spiele in Toronto mit dem Heimvorteil nach Los Angeles zurück. Tyler Glasnow startet Game 3 gegen Max Scherzer, dessen Dead Arm Gate 2021 noch in schlechter Erinnerung ist. Die größte Sorge bleibt aber die Offensive der Dodgers. Ohtani, Betts und Freeman bleiben in dieser Postseason hinter den Erwartungen zurück, was die Rotation und Bullpen zusätzlich unter Druck setzt. Glasnow weist gegen die Blue Jays einen 5.82 ERA auf, während Vladimir Guerrero Jr. und George Springer 12-for-20 gegen ihn stehen. Die Dodgers besitzen mit ihren vier Aces theoretisch die stärkere Rotation, doch ohne offensive Unterstützung bleibt die Serie offen.​​​​​​​​​​​​​​​​ Dann schauen wir mal wie sich die 3 Spiele in Los Angeles entwickelt haben.</p>
<h3 id="spiel-3---65-dodgers-nach-18-innings" tabindex="-1">Spiel 3 - 6:5 Dodgers nach 18 Innings</h3>
<p>Nach sechs Stunden und 49 Minuten beendete Freddie Freeman mit einem Walk-Off Home Run eines der längsten World Series Games der Geschichte. Die Dodgers siegten gegen die Blue Jays 6-5 nach 18 Innings und führen die Serie nach <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/27/086aa8d3-bd44e84f-9c4d2dac-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 3</a> nun 2-1.</p>
<p>Das Spiel entwickelte sich zu einem Marathon, der beide Bullpens bis an die Grenze brachte. Tyler Glasnow kam für die Dodgers nur auf 4.1 Innings, nachdem Alejandro Kirk im vierten Inning einen Three-Run Homer zur 4:2 Führung der Blue Jays schlug. Max Scherzer auf der Gegenseite erlaubte ebenfalls nach 4.1 Innings den Ausgleich durch Freeman. Von diesem Zeitpunkt an übernahmen die Relievers für weitere 13 Innings.</p>
<p>Shohei Ohtani stellte mehrere Postseason-Rekorde auf. Er kam neunmal auf Base, darunter zwei Home Runs und zwei Doubles, was Frank Isbell als einzigem anderen Spieler seit 1906 mit vier Extra-Base Hits in einem World Series Game gelang. Blue Jays Manager John Schneider wich Ohtani nach dem siebten Inning konsequent aus und erteilte ihm viermal den Intentional Walk, teilweise ohne Läufer auf Base.</p>
<p>Der eigentliche Hero war Will Klein, der zehnte Dodgers Pitcher des Abends. Klein warf vier scoreless Innings und übertraf damit sein Career High von drei Innings bei weitem. Er streikte fünf Batter aus und hielt die Blue Jays, die 19 Runner auf den Bases zurückließen, vom Scoring ab. Als Klein im 18. Inning erschöpft wirkte, war bereits Yoshinobu Yamamoto am Aufwärmen für ein mögliches 19. Inning. Freeman machte dies unnötig und schickte nach 609 Pitches alle nach Hause.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="spiel-4---62-blue-jays" tabindex="-1">Spiel 4 - 6:2 Blue Jays</h3>
<p>Die Toronto Blue Jays glichen die World Series mit einem 6-2-Sieg gegen die Los Angeles Dodgers in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/28/8a2ac2d2-30baf16c-b5e92063-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Spiel 4</a> auf 2-2 aus. Nach dem kräftezehrenden 18-Inning-Marathon in Spiel 3 zeigten sich die Jays deutlich frischer und stellten sicher, dass es mindestens ein weiteres Spiel in Toronto geben wird. Shane Bieber lieferte trotz ungewöhnlich vieler Walks (drei in 5.1 Innings) eine solide Leistung ab. Er erlaubte nur einen Run bei vier Hits und hielt die Blue Jays so im Spiel.</p>
<p>Vladimir Guerrero Jr. eröffnete das Scoring im dritten Inning mit einem Two-Run-Homer gegen Shohei Ohtani. Dieser Homerun war der erste, den Ohtani in dieser Postseason zuließ, nachdem er in der Regular Season nur drei in 47 Innings erlaubt hatte. Ohtani arbeitete sich durch sechs Innings mit zwei erlaubten Runs und wirkte nach seiner belastenden Nacht zuvor erstaunlich stabil. Er scheiterte jedoch im siebten Inning, als er nach einem Daulton Varsho Double ausgewechselt wurde.</p>
<p>Das Los Angeles Bullpen konnte danach nicht mehr dagegen halten. Anthony Banda ließ beide geerbten Runner scoren und hat in der World Series bei fünf Outs bereits fünf Runs erlaubt. Blake Treinen folgte mit weiteren Run-scoring Hits von Bo Bichette und Addison Barger. Das Four-Run-Inning im siebten stellte die Weichen endgültig auf Sieg. Die Dodgers-Offense brachte lediglich sechs Hits zustande und konnte nach dem frühen Run im zweiten Inning keine Bedrohung mehr aufbauen. Spiel 5 würde nun darüber entscheiden wer mit einer Führung nach Toronto zurückkehren würde.</p>
<h3 id="spiel-5---61-blue-jays" tabindex="-1">Spiel 5 - 6:1 Blue Jays</h3>
<p>Und das waren die Blue Jays, die mit einem 3-2 Vorsprung zurück nach Toronto reisen werden, nachdem sie die Dodgers im fünften World Series Game mit 6:1 dominiert haben. Die Partie im Dodger Stadium nahm bereits nach drei Pitches ihren Lauf. Davis Schneider schlug den ersten Pitch des Spiels von Blake Snell über die left-Field Wall (373 Fuß), Vladimir Guerrero Jr. folgte mit einem noch weiteren Homerun (394 Fuß) beim zweiten Pitch, den er sah (dritter insgesamt). Beide waren die ersten Spieler in der World Series Geschichte, die ein Spiel mit aufeinanderfolgenden Homeruns eröffneten.</p>
<p>Der eigentliche Star war jedoch Trey Yesavage, der mit einer außergewöhnlichen Performance Geschichte schrieb. Der 22-jährige Rookie warf sieben Innings, erlaubte lediglich drei Hits und keinen einzigen Walk, während er zwölf Strikeouts sammelte. Damit stellte er einen neuen World Series Rekord für Pitcher in seinem Alter auf und übertraf Smokey Joe Woods Marke aus dem Jahr 1912. Seine 23 Swinging Strikes, davon 21 mit Slider und Splitter, zeigten die absolute Dominanz seiner Breaking Balls. Einzig Enrique Hernández gelang ein Solo-Homerun gegen ihn.</p>
<p>Blake Snell kämpfte sich nach dem frühen Rückstand solide durch 6 2/3 Innings mit sieben Strikeouts, doch vier Walks und Errors in der Defense kosteten ihn weitere Runs. Besonders ein unnötiger Diving-Versuch von Teoscar Hernández verwandelte einen Single in ein Triple, welches zum 3:1 führte. Der Dodgers Bullpen enttäuschte erneut, denn Edgardo Henriquez (der Blake Snell ablöste) konnte keinen einzigen Batter retiren und erlaubte zwei weitere Runs im oberen siebten Inning, unter Anderem durch 2 Wild Pitches.</p>
<p>Die Dodgers Offense bleibt aber das größere Problem. In den letzten 27 Innings erzielten sie lediglich vier Runs, durchschnittlich 3,54 pro Spiel seit der Wild Card Round. Manager Dave Roberts kritisierte die mangelnde Qualität der At-Bats: &quot;Es geht nicht nur um Pitches, sondern darum, von Fehlern zu profitieren.&quot; Mit dem Rücken zur Wand müssen die Dodgers nun zwei Spiele in Toronto gewinnen, während Kevin Gausman gegen Yoshinobu Yamamoto den Blue Jays die Chance auf die Championship bietet.</p>
<h3 id="ausblick" tabindex="-1">Ausblick</h3>
<p>Nun ist es also soweit und die Blue Jays sind nur noch einen Sieg vom Titel entfernt. Spiel 6 findet morgen, an Halloween, statt und wir das Matchup Yamamoto gegen Gausman liefern. Die Offensive der Dodgers bleibt weiterhin das Sorgenkind und einer der entscheidenden Faktoren. Zu Hause in Los Angeles wurden sie von den Blue Jays 18:8 outgescored. Sollten die Schläger endlich aufwachen, wir es schwer für Toronto. Sie selbst standen in der ALCS in der gleichen Situation wie die Dodgers jetzt und konnten sich letzendlich noch durchsetzen. Andererseits wirken die Dodgers seltsam leblos und die Blue Jays sind energetisiert und können die angeschlagenen bzw. verletzen Bo Bichette und George Springer bisher gut verkraften. Wir das auch noch für ein weiteres Spiel reichen?</p>
<p>Ich glaube schon, dass die Energie die sie in Toronto spüren werden, nicht nur aus der ganzen Stadt, sondern vermutlich aus dem ganzen Land, ihnen zum Titel verhelfen wird. Wir werden es sehen und ich werde mich dann wieder melden, wenn es eine Entscheidung gibt.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf Game 1 &amp; 2 der World Series
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/World-Series-Game-1-2/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/World-Series-Game-1-2/</guid>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_ws_g1_2.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Spiele 1 und 2 der World Series 2025.</p>
<p>Heute ist Travel-Day in der World Series also möchte ich die Zeit nutzen und auf die beiden Spiele in Toronto zurückblicken.</p>
<h2 id="spiel-1---114-blue-jays" tabindex="-1">Spiel 1 - 11:4 Blue Jays</h2>
<p>Die Blue Jays demontierten die Dodgers in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/24/6eff4810-6bffc845-5d579e00-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 1</a> mit 11-4, angetrieben von einem historischen neun-run sechsten Inning. Das waren die meisten Runs in einem World Series-Inning seit 1968. Die Blue Jays nutzten die in der Vorschau angesprochen Schwäche des Dodgers-Bullpen gnadenlos aus und zeigten Produktion über das gesamte Lineup.</p>
<p>Starter Trey Yesavage lieferte für die Blue Jays eine solide Leistung über vier Innings. Er erlaubte vier Hits und zwei Earned Runs bei fünf Strikeouts, musste mit Verkehr auf den Bases umgehen und profitierte von guter Defense, darunter ein 3-1-5 Double-Play, der Ernie Clement an der Third Base erwischte. Zu Beginn des Spiles strikte Yesavage Shohei Ohtani aus und hielt Toronto im Spiel, bis die Offense explodierte.</p>
<p>Nach dem die Dodgers im zweiten und dritten Inning jeweils einen Run auf das Scoreboard brachten, brachte das vierte Inning den Ausgleich. Alejandro Kirk schlug ein Single an die Right Field Wall, bevor Daulton Varsho Blake Snells 17-Innings Scoreless Streak mit einem Two-Run Homer beendete. Das war der erste Home Run gegen Snell von einem Linkshandschläger in dieser Saison.</p>
<p>Das sechste Inning war dann das Highlight des Spiels und brachte die Entscheidung. Nach Bo Bichettes Walk und Kirks Single lud Blake Snell die Bases indem her Daulton Varsho mit einem Pitch traf, bevor Reliever Emmet Sheehan übernahm und drei Inherited Runners scoren ließ. Addison Barger lieferte den dann mit einem Pinch-Hit Grand Slam den entscheidenden Hit, der erste in World Series-Geschichte. Kirk krönte das Inning dan noch mit einem Two-Run Homer zum 11-2. Shohei Ohtani homerte dann im 7. Inning noch zum 11-4 Endstand.</p>
<p>Die Blue Jays haben aktuell das Momentum und für die Dodgers wird Spiel 2 schon zu einem wichtigen Spiel. Es ist zwar kein must-Win (siehe ALCS), aber die Blue Jays haben nicht nur gezeigt, dass sie die Starter der Dodgers früh vom Mound holen können, sondern sie haben auch ein Statement gesetzt und die Euphorie aus der ALCS in die World Series übertragen.</p>
<h2 id="spiel-2---51-dodgers" tabindex="-1">Spiel 2 - 5:1 Dodgers</h2>
<p>Und die Dodgers lieferten ab und glichen die World Series in Game 2 durch einen 5-1-Sieg aus. Yoshinobu Yamamoto dominierte über neun Innings und lieferte sein zweites Complete Game in Folge ab. Nach einem schwierigen ersten Inning mit 23 Pitches fand er seinen Rhythmus und retirete die Blue Jays in den letzten 20 At-Bats in Serie. Mit acht Strikeouts, keinem Walk und nur vier zugelassenen Hits bewies Yamamoto seine Klasse. Er ist der erste Pitcher seit Curt Schilling 2001 mit zwei aufeinanderfolgenden Complete Games in den Playoffs.</p>
<p>Kevin Gausman hielt auf der anderen Seite dagegen und arbeitete stark über 6.2 Innings. Er kassierte drei Runs bei lediglich vier Hits und strikte sechs Gegner aus. Die Dodgers schlugen jedoch im entscheidenden Moment zu. Will Smith brach mit einem Solo-Homer im siebten Inning das 1:1-Unentschieden, Max Muncy legte mit einem weiteren Homer nach. Die Blue Jays Offense blieb nach dem Ausgleich durch George Springer und Vladimir Guerrero Jr. im dritten Inning stumm. Bo Bichette saß aufgrund seiner Kniebeschwerden auf der Bank.</p>
<h3 id="ausblick" tabindex="-1">Ausblick</h3>
<p>Die ersten beiden Spiele in Toronto hatten sehr unterschiedliche Charakteristiken. Das erste Spiel war ein offensives Feuerwerk der Blue Jays, das zweite eine Demonstration der Stärke des Pitchings der Dodgers. Was wir bisher noch nicht gesehen haben, ist die Offensive der Dodgers. Bisher ist diese noch nicht wirklich in Erscheinung getreten und hat in der World Series nur 12 Hits produziert (Blue Jays: 18). Werden wir also in Los Angeles eine Explosion der Bats der Dodgers sehen? Betts, Ohtani, Freeman, I am looking at you... Oder eine Wiederholung des Themas aus Spiel 1 oder 2? Die Dodgers schicken Glasnow und Ohtani auf den Mound und die Blue Jays haben Scherzer für Spiel 3 nominiert, dass er für ein Spiel 7 verfügbar wäre, und Shane Bieber für Spiel 4. Die Blue Jays müssen ein Spiel gewinnen um die Serie wieder zurück nach Kanada zu holen.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Vorschau auf die World Series 2025
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/world-series-vorschau/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/world-series-vorschau/</guid>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 10:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_vorschau_ws.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zur Vorschau auf die World Series 2025.</p>
<p>Nun ist es also soweit, die World Series 2025 started heute Nacht um 2 Uhr. Mit der Teilnahme der Blue Jays wird die World Series erstmal seit 1993 wieder nicht ausschließlich in den USA stattfinden, als die Blue Jays gegen die Phillies die World Series gewannen. Ich habe zwar schon im letzten Artikel etwas auf die World Series geblickt, da aber nun die Starting Pitcher feststehen, will ich hier nochmal etwas ausführlicher auf die World Series eingehen.</p>
<p>Die diesjährige World Series findet vor dem Hintergrund steigender Zuschauerzahlen statt, denn die MLB verzeichnet die meistgesehene Postseason seit 2017 mit durchschnittlich 4.48 Millionen Zuschauern, ein Plus von 13 Prozent gegenüber 2024. Torontos Game-7-Sieg erreichte 9.03 Millionen Zuschauer, was das meistgesehene ALCS-Game seit acht Jahren war, mit einem Peak von 12.35 Millionen im neunten Inning. In Kanada sahen im Schnitt sechs Millionen Menschen die Spiele der Blue Jays. In Japan erreichte Ohtanis Game-4-Performance 10.26 Millionen, trotz 16-stündiger Zeitverschiebung.</p>
<p>Sportlich verspricht das Duell der Dodgers gegen die Blue Jays hauptsächlich ein Duell des dominanten Starting Pitchings der Dodgers gegen die, vor allem in der Postseason, Offense der Blue Jays zu werden. Können es Guerrero Jr. und Springer schaffen, was den Phillies und Brewers verwehrt blieb, gegen das Dodgers Pitching anzukommen?</p>
<h3 id="die-starting-rotation-als-x-faktor" tabindex="-1">Die Starting Rotation als X-Faktor</h3>
<p>Die Postseason-Dominanz der Dodgers-Starter liest sich wie eine Aufzählung historischer Bestmarken. Blake Snell, Yoshinobu Yamamoto, Tyler Glasnow und Shohei Ohtani kombinierten für einen 1.40 ERA über zehn Postseason-Starts mit insgesamt 81 Strikeouts. In der NLCS gegen die Brewers steigerten sie sich nochmals auf einen absurden 0.63 ERA mit lediglich zwei Earned Runs über 28⅔ Innings.</p>
<p>Blake Snell wird heute Nacht in Game 1 starten, nachdem er in der NLCS mit zehn Strikeouts über acht scoreless Innings brillierte. Einerseits war er lange verletzt und pitchte in der Regular Season nur 61.1 Innings, er ging also recht frisch in die Postseason. Andererseits veränderte er seine verwendeten Pitches. Der Changeup wurde zu seinem zweitwichtigsten Pitch mit einer Usage von 23.6 Prozent in der Regular Season, die in den Playoffs auf 32.4 Prozent anstieg. Die Miss Rate bei diesem Pitch stieg von 43.5 auf 65.5 Prozent. Antreten wir er gegen Trey Yesavage. Seine Geschichte ist nicht minder beeindruckend. Denn gestartet hat er die Saison in den Minor Leagues. Sein erster Start war am 8. April in Single-A. Er arbeitete sich dann über High-A, Double-A und Triple-A nach oben und hatte seinen ersten Major League Start am 15. September. In den 3 Postseason Starts hat er zwar einen 4.20 ERA, aber der Start gegen die Yankees zeigte, zu was er im Stande ist.</p>
<p>Yoshinobu Yamamoto folgt in Game 2. Der $325-Millionen-Mann rechtfertigte seinen Kontrakt endgültig mit einem 2.49 ERA und 5.0 fWAR in der Regular Season, nachdem er 2024 noch mit Schulterproblemen zu kämpfen hatte. Er wird vermutlich gegen Kevin Gausmann antreten, der in 4 Spielen (18 IP) einen 2.00 ERA vorweisen kann.</p>
<p>Game 3 und 4 werden sich dann Tyler Glasnow (0.68 ERA in 13⅓ Playoff-Innings) und Shohei Ohtani aufteilen. Ohtani kommt aus seiner epischen Performance in Spiel 4 gegen die Brewers, war aber sonst nicht sonderlich effektiv in der Offensive. Mal sehen ob sich das in der World Series ändert. Bei den Blue Jays wird es dann vermutlich auf ein Bullpen-Game in Spiel 3 oder 4 hinauslaufen.</p>
<p>Die Blue Jays stehen vor einer historischen Herausforderung. Die Dodgers-Starter ließen im bisherigen Playoff-Run kaum produktive At-Bats zu. Bryce Harper, Trea Turner und Kyle Schwarber kombinierten zum Beispiel nur für einen einzigen Hit gegen die Dodgers-Starter. Und die Brewers mit Jackson Chourio, William Contreras und Christian Yelich lieferten eine der enttäuschendsten Hitting-Leistungen in Postseason-Geschichte.</p>
<p>Vladimir Guerrero Jr. kommt mit einem OPS von 1.440 (#1 in der MLB) in diese World Series. George Springer liefert mit 36 Jahren die beste Saison seiner Karriere ab und bewies im Game 7 gegen Seattle seine Qualitäten und lief in der Postseason ebenfalls heiß (.930 OPS). Außerdem wird Bo Bichette nach anderthalbmonatiger Verletzungs-Pause in das Lineup zurückkehren und zusätzliche Tiefe geben.</p>
<h3 id="der-bullpen-als-entscheidungsfaktor-" tabindex="-1">Der Bullpen als Entscheidungsfaktor ?</h3>
<p>Irgendwann werden auch beide Bullpens ins Spiel kommen, und hier zeigen sich Schwächen auf beiden Seiten. Die Dodgers-Bullpen-Struggles sind dokumentiert. Mit einem 4.88 ERA über 27⅔ Innings, einer 18.3-prozentigen Strikeout Rate und besorgniserregenden 15.1 Prozent Walk Rate ist das Relief-Pitching wohl die Achillesferse der Dodgers. Können es die Blue Jays schaffen, das Reliefpitching auf den Mound zu bekommen, könnten sie eine echte Chance haben.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist das Reliefpitching der Blue Jays nicht besser: 5.52 ERA in 45⅔ Playoff-Innings bei 25.6% Strikeouts und 11.8% Walks. SPiel 7 gegen Seattle illustrierte diesem Umstand eindrucksvoll, als Kevin Gausman und Chris Bassitt späte Innings abdecken mussten.</p>
<h3 id="fazit" tabindex="-1">Fazit</h3>
<p>Es gibt zu viele Storylines um dieses Duell als reines Duell groß gegen klein abzutun. Die ersten beiden Spiele werden wohl den Ton setzen. Allerdings hat die ALCS der Blue Jays gegen die Mariners gezeigt, dass alle Prognosen und zwischenzeitliche Vorteile schnell Geschichte sein können.</p>
<p>Wie sagte Axel im Just Baseball Podcast (<a href="https://www.justbaseball.de/?podcast=just-baseball-s13e38" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to justbaseball.de">S18E38</a>) so schön: &quot;<strong>Die Spiele müssen erst gespielt werden.</strong>&quot;</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf die Championship Series in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/championship-series/</link>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_championship_series.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Championship Series in der Major League Baseball.</p>
<h2 id="seattle-mariners-toronto-blue-jays" tabindex="-1">Seattle Mariners @ Toronto Blue Jays</h2>
<p>Die Mariners trafen in der ALCS auf die Blue Jays, in einem Duell zweier nahezu gleich starker Teams. Beide Offensiven gehören zur Ligaspitze (Mariners 113, Blue Jays 112 wRC+), unterscheiden sich aber im Profil. Seattle opfert Defense (-29 FRV) zugunsten von Power (Cal Raleigh), Toronto überzeugt als bestes Fielding-Team der MLB (+44 FRV). Die Blue Jays gewannen ihre Division Series in vier Spielen souverän gegen die Yankees, angetrieben von einem wiedererstarkten George Springer (166 wRC+) und Vladimir Guerrero Jr. (137 wRC+). Fraglich bleibt die Einsatzfähigkeit von Bo Bichette, der nach Knieverletzung wohl nur als DH agieren kann. Auf dem Mound stützt sich Toronto auf Kevin Gausman (3.59 ERA, 3.41 FIP) und Rookie Trey Yesavage, während Seattle mit Luis Castillo, George Kirby und Logan Gilbert kontert. Verletzungen und Extra-Innings in der ALDS könnten die Mariners-Rotation nachhaltig ermüdet haben.</p>
<h3 id="spiel-1---31-mariners" tabindex="-1">Spiel 1 - 3:1 Mariners</h3>
<p>Und entgegen meiner Prognose gewannen natürlich die Mariners <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/12/af44f4c7-fdad85ba-7c9885a8-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 1</a> mit 3:1. Nach dem Marathon-Spiel zwei Tage zuvor zeigten die Mariners erneut bemerkenswerte Resilienz. Cal Raleigh egalisierte die Partie im sechsten Inning mit einem Home Run gegen Kevin Gausman, bevor Jorge Polanco mit zwei RBI-Singles den Unterschied machte. Bryce Miller, kurzfristig auf drei Tage Ruhezeit beschränkt, hielt Toronto in sechs Innings auf zwei Hits – eine kontrollierte, disziplinierte Vorstellung, die Seattles Pitching-Tiefe unterstrich. Der frühe Solo-Shot von George Springer blieb Torontos einziges Highlight. In den entscheidenden Momenten zeigte sich die größere Effizienz der Mariners-Offense, die Gausmans splitter lastete und fehlerfreie Relief-Arbeit von Muñoz und Co. nutzte. Mit dem Auswärtssieg übernimmt Seattle die Serienführung – historisch ein Vorteil (56 % Erfolgsquote bei Auswärtsteams nach Spiel 1) – und sendet ein deutliches Signal, dass der Traum vom ersten World-Series-Einzug real werden könnte.</p>
<h3 id="spiel-2---103-mariners" tabindex="-1">Spiel 2 - 10:3 Mariners</h3>
<p>Die Mariners dominierten die Blue Jays in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/13/2ca45252-a319dc39-200cda86-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 2</a> mit einem deutlichen 10:3-Sieg und bauen damit ihre Führung in der ALCS auf 2-0 aus. Julio Rodríguez schlug im ersten Inning einen 3-run Homer gegen Trey Yesavage, der seine überragende Performance aus der Yankees-Serie nicht wiederholen konnte. Er stabilisierte sich zwar im ersten Inning und schickte die nächsten 3 Batter mittels Strikeout zurück ins Dugout, gab am Ende aber dennoch 5ER in 4IP ab. Mit 0.222 wRC+ und nur 6 Hits lag die Jays-Offensive weit entfernt von ihrer bisherigen Playoff-Form und wurde vom Mariners Pitching, mit starken Leistungen von Logan Gilbert und dem Bullpen, dominiert. Entscheidend war auch Torontos Bullpen, das sechs verschiedene Pitcher einsetzen musste und 5 Runs abgab.</p>
<h3 id="spiel-3---134-blue-jays" tabindex="-1">Spiel 3 - 13:4 Blue Jays</h3>
<p>Die Blue Jays fanden in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/15/ef4621b7-baf34cc9-00ceb5ff-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 3</a> zu ihrer Offensiven Form zurück und demolierten die Mariners mit 13-4. Nach zwei erfolglosen Heimspielen explodierten die Jays mit 18 Hits, darunter fünf Homeruns und vier Doubles. Vladimir Guerrero Jr. lieferte eine makellose 4-for-4-Vorstellung mit einem Homer und zerstörte jeden Ball mit Exit Velocities zwischen 103 und 108 mph. Toronto attackierte George Kirby früh im Count und produzierte 13 Balls mit über 100 mph, von denen elf zu Hits wurden. Shane Bieber stabilisierte sich nach Julio Rodríguez’ frühem Two-Run-Homer und warf sechs Innings mit nur zwei erlaubten Runs und acht Strikeouts, wobei er nach dem ersten Inning hauptsächlich auf Breaking Balls setzte. Andres Giménez, George Springer, Alejandro Kirk und Addison Barger komplettierten die Homerun-Show. Die Serie steht nun 2-1 für Seattle.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="spiel-4---82-blue-jays" tabindex="-1">Spiel 4 - 8:2 Blue Jays</h3>
<p>Die Blue Jays glichen die ALCS mit einem 8-2-Sieg in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/16/adf270e4-7af3c974-f4c7f4c6-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 4</a> aus und ließen die Mariners ihre Chancen verschwenden. Max Scherzer lieferte trotz 22-tägiger Pause eine herausragende Performance ab: 5.2 Innings, drei Hits, vier Walks und fünf Strikeouts. Der 41-Jährige pickoff’te sogar Leo Rivas und wehrte sich im fünften Inning erfolgreich gegen einen frühen Hook von John Schneider. Luis Castillo brach nach nur 2.1 Innings zusammen, erlaubte drei Runs und wurde nach einem Bases-Loaded-Walk durch Gabe Speier ersetzt. Andres Giménez zerstörte Castillo mit einem Two-Run-Homer auf einen 85-mph-Slider über der Mitte der Zone. Die Jays produzierten elf Hits, angeführt von Vladimir Guerrero Jr., Ernie Clement, Isiah Kiner-Falefa und Giménez mit jeweils zwei Hits. Seattle verspielte zahlreiche Gelegenheiten durch Baserunning-Fehler und verpasste es, frühe Chancen zu nutzen. Die Serie steht nun 2-2.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="spiel-5---62-mariners" tabindex="-1">Spiel 5 - 6:2 Mariners</h3>
<p>Die Mariners gewannen <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/17/1af94cb3-f6c3f81b-64847bbe-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 5</a> mit 6:2 und standen damit einen Sieg vor ihrem ersten World Series-Einzug der Franchise-Geschichte. Das Spiel stand lange auf der Kippe. Bryce Miller kämpfte sich durch vier Innings, während Kevin Gausman auf der Gegenseite überzeugte und in 5.2 Innings nur einen Earned Run zuließ. Die Blue Jays führten 2:1 bis zum achten Inning, als Manager John Schneider Brandon Little anstatt seiner besten Reliever schickte. Cal Raleigh egalisierte sofort mit einem 348-Fuß-Homer. Nach zwei Walks eskalierte die Situation unter Seranthony Dominguez komplett. Ein Hit Batter lud die Bases, bevor Eugenio Suárez mit einem Grand Slam das 6:2 besiegelte. Toronto hatte mehrere Chancen liegen gelassen, darunter Bases Loaded im vierten Inning ohne Erfolg. Die Bullpen-Entscheidung kostete die Jays das Spiel.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="spiel-6---62-blue-jays" tabindex="-1">Spiel 6 - 6:2 Blue Jays</h3>
<p>Die Blue Jays setzten sich in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/19/c5d5a6f4-5e369b6d-1cdebc82-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 6</a> mit 6:2 gegen die Seattle Mariners durch und erzwangen damit das erste Game Seven in der Franchise-Geschichte der Mariners. Trey Yesavage lieferte eine starke Performance ab und warf 5.2 Innings mit sieben Strikeouts, obwohl er zweimal die Bases loaded bekommen hatte. In beiden Situationen arbeitete er sich durch Double Plays heraus. Die Jays generierten früh Offense durch Defensive Errors der Mariners, darunter Errors von Julio Rodriguez und Eugenio Suarez im zweiten Inning. Ernie Clement baute mit einem Triple und Addison Barger mit einem Homer den Vorsprung auf 4:0 aus. Vladimir Guerrero Jr. fügte im fünften Inning seinen sechsten Postseason-Homer hinzu. Seattle konnte offensiv wenig Druck aufbauen und schlug dreimal hintereinander in Double Plays, was seit 1953 nicht mehr in der Postseason vorkam. Logan Gilbert gab in nur vier Innings sieben Hits und zwei Homers ab. Josh Naylor verkürzte im sechsten Inning mit einem Solo-Shot auf 2:5, das half aber nichts mehr.</p>
<h3 id="spiel-7---43-blue-jays" tabindex="-1">Spiel 7 - 4:3 Blue Jays</h3>
<p>Die Blue Jays sicherten sich mit einem 4:3-Sieg in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/20/c8bd19e1-d4d7ac09-1c006183-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 7</a> den ersten World Series-Einzug seit 1993 und beendeten die historische Saison der Seattle Mariners. George Springer lieferte den entscheidenden Hit. Er schlug im siebten Inning einen Three-Run-Homer gegen Eduard Bazardo, nachdem Bryan Woo zuvor Addison Barger zum Leadoff-Walk auf Base gelassen und Isiah Kiner-Falefa eine Base Hit erzielt hatte. Shane Bieber erlaubte zwar sieben Hits in seinem Start, hielt Toronto aber mit nur zwei Earned Runs im Spiel. George Kirby zeigte für Seattle eine starke Performance mit vier Innings und drei Strikeouts, nachdem er im ersten Inning einen Springer-Walk zugelassen hatte, der zum ersten Run führte. Die Mariners gingen durch einen RBI-Single von Josh Naylor nach einem Julio Rodriguez-Double mit 1:0 in Führung. Solo-Homers von Rodriguez und Cal Raleigh brachten Seattle auf 3:1, doch Jeff Hoffman closte das Spiel im neunten Inning mit drei Strikeouts ab und sicherte den Sieg für Toronto.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="zusammenfassung" tabindex="-1">Zusammenfassung</h3>
<p>Welch ein Kontrast der ALCS im Gegensatz zur NLCS. Die NLCS wurde in 4 Spielen entschieden und die ALCS nicht weniger spektakulär aber auch viel spannender.</p>
<p>Seattle startete furios, dominierte die ersten beiden Partien in Toronto und schien auf direktem Kurs Richtung World Series, viel sprach zu diesem Zeitpunkt nicht mehr für die Blue Jays. Doch Toronto reagierte mit der ganzen Routine eines Playoff-erfahrenen Kaders, angeführt von Vladimir Guerrero Jr. und George Springer verwandelten die Blue Jays ein 0–2 in ein 3–3, bevor sie im entscheidenden Spiel 7 vor heimischem Publikum triumphierten.</p>
<p>Die Serie war ein Sinnbild für die gegensätzlichen Philosophien beider Teams. Die Mariners vertrauten auf Power und schlugen 14 Homeruns in sieben Spielen, doch ihre schwächelnde Defensive und der ermüdete Bullpen (ERA 5.16) nach der langen ALDS forderten dann doch ihren Tribut. Toronto dagegen überzeugte mit tiefem Lineup, diszipliniertem Pitching und herausragender Defensive. Besonders auffällig: das Jays-Bullpen (2.31 ERA in den letzten drei Spielen) und die Nervenstärke in entscheidenden Situationen.</p>
<p>MVP der Serie wurde George Springer, der in sieben Spielen .276/.364/.690 bei einem OPS von 1.054 schlug, drei Homeruns erzielte und in Spiel 7 den entscheidenden Three-Run-Shot lieferte.</p>
<h2 id="milwaukee-brewers-los-angeles-dodgers" tabindex="-1">Milwaukee Brewers @ Los Angeles Dodgers</h2>
<h3 id="spiel-1---21-dodgers" tabindex="-1">Spiel 1 - 2:1 Dodgers</h3>
<p>Blake Snell dominierte die Dodgers-Offensive in NLCS <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/13/cbcc5d8a-4f9ea298-699c66d6-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 1</a> mit einer überragenden Leistung. Er ging acht Innings, bei einem Hit, zehn strikeouts und 0 Runs. Der Linkshandwerfer brauchte lediglich 103 Pitches und retired nach einem pickoff im dritten Inning 17 straight Batter. Freddie Freeman sorgte mit einem Solo-Homer im sechsten Inning für die 1:0 Führung, bevor Mookie Betts im neunten Inning mit Bases loaded einen walk zog und so für die 2:0 Führung sorgte. Das skurrile Highlight des Spiels war ein 8-6-2-Double Play. Max Muncy schlug mit bases loaded einen fly ball, der von der center field wall zurück in Sal Frelicks Handschuh prallte und zum Double Play führte. Trotz einer Rally im neunten Inning der Brewers, die Blake Treinen dann mit einem Strikeout beendete, endete Game 1 mit 2-1 für die Dodgers.</p>
<h3 id="spiel-2---51-dodgers" tabindex="-1">Spiel 2 - 5:1 Dodgers</h3>
<p>Die Dodgers setzten ihre dominante Postseason-Form fort und besiegten die Brewers mit 5-1 in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/14/a1debf73-831d69de-fcb9249b-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 2</a> der NLCS. Yoshinobu Yamamoto lieferte nach seinem schwachen NLDS-Auftritt eine historische Leistung ab: Er warf das erste Complete Game der Dodgers in einem Postseason-Spiel seit 21 Jahren und benötigte dafür nur 111 Pitches. Nach Jackson Chourios Leadoff-Homer zum 1-0 erlaubte Yamamoto lediglich zwei weitere Singles und einen Walk, während er seine letzten 14 Batter in Folge ausschaltete. Die Brewers kamen nie in Scoring Position gegen ihn. Offensiv schlugen Teoscar Hernández seinen vierten Postseason-Homer und Max Muncy brach mit seinem 14. Karriere-Playoff-Homer den Dodgers-Franchise-Rekord. Freddy Peralta konnte trotz solidem Start die Offense nicht lange in Schach halten. Die Dodgers führen nun 2-0 und kehren nach Los Angeles zurück.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="spiel-3---31-dodgers" tabindex="-1">Spiel 3 - 3:1 Dodgers</h3>
<p>Die Dodgers gewannen <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/16/0b56347f-7fda4811-8c2f08d3-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 3</a> der NLCS mit 3-1 und stehen nun einen Sieg vor dem World Series-Einzug. Tyler Glasnow warf solide 5 2/3 Innings mit acht Strikeouts und einem erlaubten Run, bevor die Bullpen-Kombination aus Alex Vesia, Blake Treinen, Anthony Banda und Roki Sasaki die letzten zehn Outs sicherte. Jacob Misiorowski zeigte eine beeindruckende Performance mit neun Strikeouts in fünf Innings, brach aber im sechsten Inning. Will Smith, Freddie Freeman und Tommy Edman produzierten die entscheidenden Hits zur 3-1-Führung, die durch Abner Uribes Pickoff-Fehler komplettiert wurde. Die Dodgers-Rotation hält bei einer ERA von 1.543 in dieser Postseason. Ein Schatten fiel auf das Spiel, als Jackson Chourio mit Krämpfen ausschied, später aber für Spiel 4 als spielfähig eingestuft wurde. Milwaukee bleibt offensiv stecken mit nur vier Hits.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="spiel-4---51-dodgers" tabindex="-1">Spiel 4 - 5:1 Dodgers</h3>
<p>Die Dodgers setzten sich in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/17/0dc2a7f4-36843c16-144b0dfd-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Spiel 4</a> der NLCS mit 5:1 gegen Milwaukee durch und komplettierten den Sweep. Shohei Ohtani lieferte eine historische Performance ab. Er warf sechs scoreless Innings mit zehn Strikeouts und schlug drei Home Runs, darunter einen 469-Fuß-Blast im vierten Inning. Los Angeles entschied die Partie bereits im ersten Inning, als Ohtani mit einem 446-Fuß-Homer gegen Jose Quintana traf und zwei weitere Runs folgten. Quintana kam nach nur zwei Innings vom Mound. Chad Patrick stabilisierte Milwaukees Bullpen mit vier starken Innings, doch die Offense blieb weitgehend wirkungslos. Jackson Chourio schlug zwar ein Double im vierten Inning, doch Milwaukee ließ den Runner auf Third stranded. Die Dodgers gewährten in der gesamten Serie nur vier Runs und kehren als erste Titelverteidiger seit den Phillies 2009 in die World Series zurück.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="zusammenfassung-1" tabindex="-1">Zusammenfassung</h3>
<p><strong>W-O-W</strong>. Was für eine Serie mit was für einem Ende. Nicht, weil die Serie so spannend gewesen wäre, sondern wie dominant das Dodgers Pitching war und mit welch überragender (bzw. einmaliger) Performance von Shohei Ohtani die Serie endete.</p>
<p>Die Dodgers hatten das ganze Jahr Probleme mit dem Starting Pitching, denn fast alle Pitcher waren während des Jahres verletzt und der Bullpen musste viele Innings covern. Jetzt, in den Playoffs, sind die Starting Pitcher rechtzeitig fit und frisch. In vier Spielen, ließen sie vier Runs zu, das sind Videospiel-Zahlen. Blake Snell setzte den Ton in Game 1, Yamamoto lieferte das historische Complete Game in Spiel 2, und der Bullpen funktionierte auch wie ein Schweizer Uhrwerk. Der Starting Pitching ERA von 1.54 spricht Bände. Und dann kam Ohtani. Drei Home Runs als Pitcher, zehn Strikeouts UND drei Homeruns in einem Postseason-Spiel. Das hat die Baseball-Welt noch nicht gesehen. Sein 469-Fuß-Homer im vierten Inning war nur das i-Tüpfelchen einer Performance. Und dabei sah er nicht mal sehr glücklich sondern eher determiniert aus. Bisher hatte er offensiv in der Serie noch nicht viel zu stande gebracht.</p>
<p>Milwaukee dagegen konnte offensiv einfach nichts entgegensetzen. Jackson Chourio versuchte es, aber ein Leadoff-Homer und ein paar verstreute Hits reichen nicht gegen diese Dodgers-Rotation. Die Brewers ließen Runner auf den Bases zurück, produzierten gerade mal vier Hits in Spiel 3. Die Dodgers sind zurück in der World Series, als erster Titelverteidiger, die es seit den 2009er Phillies dorthin geschafft haben. Und wenn sie so weiterpitchen, wird es verdammt schwer, sie zu stoppen.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h2 id="world-series-dodgers-vs-blue-jays" tabindex="-1">World Series Dodgers vs Blue Jays</h2>
<p>Ab Freitag stehen sich nun als die Dodgers und Blue Jays in der World Series gegenüber. Das Monster-Pitching (Postseason-ERA: 2.45) der Dodgers gegen die starke Offensive der Blue Jays (20HR und 71 Runs in 11 Postseason Games). Die Monster-Offense der Dodgers (13HR und 46 Runs in 11 Postseason Games) gegen das nicht ganz so starke Pitching der Blue Jays (Postseason-ERA: 4.36). Es fällt mir schwer mir vorzustellen, dass die Blue Jays hier eine richtige Chance haben. Sie starten zu Hause und können dort hoffentlich die Euphorie ausnutzen. Außerdem kommt Bo Bichette zurück ins Lineup. Wenn sie zu Hause beide Spielen gewinnen können und den Dodgers ein Spiel in Los Angeles klauen können, könnten sie eventuell eine Chance haben. Wenn sie zu Hause ein Spiel verlieren, könnte diese Serie schnell vorbei sein.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 41 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk41/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk41/</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk41.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 41 in der Major League Baseball.</p>
<p>Die Championships Series ist in vollem Gange, aber die Liga steht nicht still und ich möchte die News abseits der Playoffs hier kurz zusammentragen.</p>
<h3 id="atlanta-braves-strukturieren-um" tabindex="-1">Atlanta Braves strukturieren um</h3>
<p>Die Atlanta Braves haben sich von Paul Davis, ihrem Director of Pitching Development, getrennt. Der 61-jährige war seit 2020 für die Organization tätig und prägte die Pitcher-Entwicklung nachhaltig. Während seiner Amtszeit durchliefen etablierte Pitcher wie Spencer Strider, Hurston Waldrep und Spencer Schwellenbach das Braves-System erfolgreich. Dieser Move markiert eine strategische Neuausrichtung im Pitching Development, signalisiert jedoch nicht den Beginn umfassender Veränderungen in der Player Development-Abteilung. Die Braves werden damit ihre Nachwuchsförderung neu strukturieren, um künftig die Pipeline an Pitching-Talenten optimieren zu können.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="chicago-cubs" tabindex="-1">Chicago Cubs</h3>
<p>Die Chicago Cubs nutzten Day Baseball at Wrigley Field als entscheidenden Vorteil während der Postseason. Mit einer Bilanz von 3:1 in vier Home-Day-Games demonstrierten die Cubs ein klares Erfolgsmuster, das über reine Zufälligkeit hinausgeht. Das historische Stadion an der North-Side, kombiniert mit einer 111-jährigen Kultur um Day Baseball, schafft eine unvergleichliche Atmosphäre. Im Gegensatz zu anderen Franchises verfügen die Cubs über jahrzehntelange Erfahrung mit Tagesspielen, was sich auf Spielerroutinen, Anpassung an Lichtverhältnisse und Sichtbarkeit von Spin auswirkt. Diese strukturelle Vorteilhaftigkeit unterstreicht Wrigley Fields Bedeutung als Elite-Homefield während der Playoffs.​​​​​​​​​​​​​​​​ Leider hat es ihnen dieses Jahr gegen die Brewers nichts genutzt...</p>
<h3 id="savannah-bananas" tabindex="-1">Savannah Bananas</h3>
<p>Die Savannah Bananas kündigten die Expansion ihrer <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Banana_Ball" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to en.wikipedia.org">Banana Ball Championship League</a> für 2026 an, die 75 Stadien in 45 Bundesstaaten umfasst. Die Liga wird vor geschätzten 3,2 Millionen Fans spielen und dabei 14 MLB-Parks sowie College- und Footballstadien nutzen. Zwei neue Teams wurden vorgestellt: die Loco Beach Coconuts unter Shane Victorino und die Indianapolis Clowns mit Ryan Howard als Primetime Coach. Die Clowns-Rückkehr ehrt die historische Negro-Leagues-Franchise. Die Saison beginnt im Februar mit Preseason-Games, gefolgt von 50 Regular-Season-Spielen ab Ende April bis September, während der Banana Bowl die Saison am 10. Oktober 2026 abschließt.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="tampa-bay-rays" tabindex="-1">Tampa Bay Rays</h3>
<p>Die neuen Besitzer der Tampa Bay Rays unter Patrick Zalupski kündigten eine zweistufige Strategie was das Stadion angeht. Zuerst die Reparatur des von Hurrikan Milton beschädigten Tropicana Field bis zur nächsten Saison und die Suche nach einem neuen Stadium, das 2029 öffnen soll. Das Regime, bestehend aus Zalupski, Ken Babby und Bill Cosgrove, plant ein domed Ballpark mit fixed Roof auf etwa 100 Acres in der Tampa-Bay-Region. Die Rays bleiben vertraglich an das Tropicana Field für drei weitere Saisons gebunden. Trotz Erfolgs auf dem Platz, einschließlich AL-East-Titeln 2008, 2010, 2020 und 2021, plagten die Rays historisch schlechte Besucherzahlen.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="yankees-cody-bellinger" tabindex="-1">Yankees, Cody Bellinger</h3>
<p>Cody Bellinger wird seine $25-Millionen-Player-Option bei den New York Yankees ausüben und Free Agent. Der 2019 NL MVP verbesserte sich erheblich nach seiner Akquisition von den Cubs und produzierte 2025 starke Werte: .272 Batting Average, 29 Home Runs, .813 OPS über 152 Spiele. Mit 4.9 fWAR rangierte Bellinger als zweitwertvoller Yankee hinter Aaron Judge. Defensiv lieferte er sieben Outs Above Average und acht Defensive Runs Saved. Bellingers Outfield-Performance, insbesondere gegen Left-handed Pitching mit .415 OBP und .601 SLG, positioniert ihn als bedeutenden Free-Agent-Preis auf dem Markt.​​​​​​​​​​​​​​​​ Mal schauen wo er landen wird. Giants? Dodgers?</p>
<h3 id="cal-raleigh" tabindex="-1">Cal Raleigh</h3>
<p>Ich habe ja schon drüber geschrieben, dass Cal Raleigh mit 60 Home Runs in der 2025er Saison Geschichte geschriebeb hat und dabei sämtliche Catcher- und Switch-Hitter-Records gebrochen hat. Sein 43. Home Run am 8. August gegen Tampa Bay war analytisch betrachtet die wertvollste Mariners-Aktion der Saison mit 0.72% Championship Win Probability Added. Raleigh führte die gesamte MLB in Home Runs an, nachdem er am 20. April das Leaderboard erklommen hatte und den Spitzenplatz bis Saisonende behielt. Seine 60 Homers verteilten sich auf 53 verschiedene Pitcher über 48 Spiele, mit Exit Velocities bis 114.7 mph. Raleigh wurde zum ersten Mariner überhaupt, der MLB-Home-Run-Leader wurde.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="detroit-tigers" tabindex="-1">Detroit Tigers</h3>
<p>Die Detroit Tigers verlängerten Manager AJ Hinch mit einem langfristigen Vertrag während der 2025er Saison, der ihn bis mindestens 2028 bindet. Hinch war entscheidend für die Transformation der Tigers von einem 70-Win-Rebuild-Projekt zu aufeinanderfolgenden Postseason-Appearances, jeweils mit Wild-Card-Siegen und Game-5-ALDS-Niederlagen. Unter seiner Leitung gewannen die Tigers acht Postseason-Spiele in zwei Jahren und platzierten sechs Spieler ins All-Star-Game. Präsident Scott Harris charakterisierte 2025 als “weiteren großen Schritt vorwärts” und verwies auf die Tigers als bestes Team im Baseball zwischen August 2024 und Juli 2025.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="san-diego-padres" tabindex="-1">San Diego Padres</h3>
<p>Mike Shildt kündigte seinen Rücktritt als Manager der San Diego Padres an, nachdem er zwei aufeinanderfolgende Saisons mit jeweils über 90 Siegen managte. Shildt begründete seinen Entschluss mit der mentalen, physischen und emotionalen Belastung durch die MLB-Saison. Trotz seines Erfolgs konnte er die Postseason-Anforderungen nicht vollständig erfüllen, insbesondere bezüglich der Ausführung mit Runners in Scoring Position. Die Padres werden einen neuen Manager aus internen Optionen wie Pitching Coach Ruben Niebla oder Bench Coach Brian Esposito rekrutieren. Shildts oldschool-Ansatz, obwohl erfolgreich in der Regular Season, erwies sich in der Postseason als limitierend.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf die Division Series der Playoffs in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/division-series/</link>
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      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_division_series.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Division Series in der Major League Baseball.</p>
<p>Lasst uns nochmal auf die Wildcard-Runde zurückblicken. Vor allem in der Hinsicht der Popularität des Spiels und des Formats der 3-Game Wildcard Serie. ESPN verzeichnete mit der 2025 Wild Card Series Rekordwerte, denn im Schnitt schalteten 4,6 Millionen Zuschauer pro Spiel auf ESPN ein, was einem Anstieg von 64 % gegenüber dem Vorjahr darstellt. Vor allem bei unter 35-Jährigen lag das Wachstum bei +89 %, bei Kindern 17 und jünger sogar bei +108 %. Das Game 3 zwischen den Red Sox und Yankees erreichte 7,439,000 Zuschauer und war damit das meistgesehene Wild Card Matchup unter dem aktuellen Format. Die Änderungen was das Playoffformat und die Änderungen zum schnelleren Spiel angeht, scheinen sich also wirklich auszuzahlen.</p>
<h2 id="chicago-cubs-milwaukee-brewers" tabindex="-1">Chicago Cubs @ Milwaukee Brewers</h2>
<p>Die NLDS zwischen Cubs und Brewers versprach ein enges Duell zweier offensivstarker Teams zu werden. Milwaukee führte die NL in Batting Average (.258) und OBP (.332) an, während Chicago mehr auf Power setzte (223 Home Runs, Rang 3). Die Brewers erzielten 4.98 Runs per Game (Rang 2), die Cubs 4.90 (Rang 3). Pitching-seitig dominierte Milwaukee mit einem 3.59 ERA (Rang 1) und 8.9 K/9 (Rang 3), während Chicago durch exzellente Kontrolle (2.5 BB/9, Rang 1) und beste Defensive Efficiency (.719) überzeugte. Das Matchup begünstigt durch ihre niedrige Home Run Rate (23.3 per 200 IP) die Brewers welche Chicagos Stärke neutralisiert.</p>
<h3 id="spiel-1---93-brewers" tabindex="-1">Spiel 1 - 9:3 Brewers</h3>
<p>Die Cubs verloren <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/04/79f72ad1-094f6188-1e139202-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Spiel 1</a> der NL Division Series in Milwaukee mit 3:9. Michael Busch eröffnete mit einem Leadoff Home Run, doch Matthew Boyd, der nach nur 3 Tagen Rest wieder ran musste, ließ sechs Runs im ersten Inning zu, bevor er nach nur 30 Pitches ausgewechselt wurde. Soroka fügte dann drei weitere Runs im zweiten Inning hinzu. Die Brewers erzielten neun Runs in den ersten beiden Innings und antworteten auf Busch' Homer mit drei aufeinanderfolgenden Doubles von Jackson Chourio, Brice Turang und William Contreras. Aaron Civale stabilisierte das Brewers-Pitching dann mit 4.1 starken Relief-Innings. Freddy Peralta, auf der anderen Seiten, dominierte über 5.2 Innings mit neun Strikeouts. Ian Happ verkürzte mit einem Solo-Homer im sechsten Inning auf 9:2, doch die Cubs-Offense blieb weitgehend wirkungslos.</p>
<h3 id="spiel-2---73-brewers" tabindex="-1">Spiel 2 - 7:3 Brewers</h3>
<p>Die Brewers gewannen dann <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/06/401b8f16-d8124e13-9f54194a-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 2</a> klar mit 7:3 in einem Spiel das sie als Bullpen-Game (angeführt von Jocob Misiorowski, der mit 3IP am längsten Pitchte) angingen. Suzuki startete das erste inning mit einem 3R HR. Aber die Brewers antworteten prompt mit einem 3R HR ihrerseits und blieben auch danach auf dem Gas. Ein Homerun von Contreras im 3. Inning und ein 3R HR durch Chourio besiegelten die 2-0 Führung in der Serie.</p>
<h3 id="spiel-3---43-cubs" tabindex="-1">Spiel 3 - 4:3 Cubs</h3>
<p>Im ersten Eliminationgame der Serie gewannen die Cubs <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/08/d705bbf6-15f8bf13-7fbde534-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 3</a> der NLDS mit 4-3 gegen die Brewers und verkürzten auf 1-2 in der Serie. Die Cubs erzielten alle vier Runs im ersten Inning, nachdem Quinn Priester nach nur zwei Outs und 39 Pitches vom Mound musste. Michael Busch eröffnete mit seinem zweiten Leadoff-Homer der Serie, Pete Crow-Armstrong lieferte ein Two-RBI-Single, und ein Wild Pitch komplettierte das Vier-Run-Inning. Die Brewers konterten durch Jake Bauers’ Solo-Homer im siebten Inning, doch Chicagos Bullpen hielt stand. Jameson Taillon erlaubte nach frühen Problemen nur zwei Runs über vier Innings. Brad Keller beendete das Spiel trotz Bases loaded im achten Inning mit einem Strikeout gegen Bauers. Die Cubs beendeten damit ihre MLB-Rekord-Postseason-Serie von 13 Spielen ohne mehr als drei Runs.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="spiel-4---60-cubs" tabindex="-1">Spiel 4 - 6:0 Cubs</h3>
<p>Die Chicago Cubs erzwangen mit einem 6:0-Sieg über die Milwaukee Brewers in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/09/13f7c263-fd75c41a-4c739cf8-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 4</a> der NLDS ein entscheidendes fünftes Spiel. Matthew Boyd, der in Game 1 noch schwer enttäuscht hatte, meldete sich eindrucksvoll zurück und warf 4⅔ Scoreless Innings, der längste Start eines Cubs-Pitchers in dieser Postseason. Boyd nutzte die Atmosphäre im heimischen Wrigley Field, wo er in der Saison eine 12-1-Bilanz mit einem 2.51 ERA erzielt hatte, und fand nach einem frühen Walk zu Christian Yelich schnell in den Rhythmus. Ein First-Inning-Homerun von Ian Happ gegen Freddy Peralta brachte Chicago früh in Führung und gab Boyd die nötige Sicherheit. Nach seiner Auswechslung übernahm ein stabiler Bullpen um Daniel Palencia und hielt Milwaukee konsequent in Schach. Späte Runs von Matt Shaw, Kyle Tucker und Michael Busch entschieden die Partie endgültig.</p>
<h3 id="spiel-5---31-bewers" tabindex="-1">Spiel 5 - 3:1 Bewers</h3>
<p>Die Milwaukee Brewers setzten sich in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/11/a602f957-bc8ae8aa-ccf37dd2-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 5</a> der NLDS mit einem 3-1-Sieg gegen die Chicago Cubs durch und erreichten damit erstmals seit 2018 die NLCS. Der Schlüssel zum Erfolg lag in der defensiven Stabilität, der Bullpen-Gameplan der Brewers funktionierte nahezu perfekt, während die Cubs ihre Chancen nicht verwerteten. Jacob Misiorowski lieferte über vier Innings eine dominierende Performance mit nur einem zugelassenen Homerun und keinem Walk. Die Serie war geprägt vom Heimvorteil, wobei alle fünf Spiele vom jeweiligen Heimteam gewonnen wurden.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="zusammenfassung" tabindex="-1">Zusammenfassung</h3>
<p>Die Milwaukee Brewers entschieden die NLDS 2025 gegen die Chicago Cubs in fünf Spielen für sich und zogen erstmals seit 2018 wieder in die NLCS ein. Nach zwei deutlichen Auftaktsiegen (9:3, 7:3) schien die Serie früh entschieden, doch die Cubs kämpften sich mit Siegen in Spiel 3 und 4 zurück, bevor Milwaukee im entscheidenden fünften Spiel den Schlusspunkt setzte. Besonders prägend war die Dominanz der Brewers-Offense, die in den ersten beiden Spielen 16 Runs erzielte und Chicagos Pitching rasch unter Druck setzte. Jackson Chourio und William Contreras lieferten entscheidende Extra-Base-Hits, während Freddy Peralta und Aaron Civale das Cubs-Lineup kontrollierten.</p>
<p>Der zweite zentrale Faktor war die Pitching-Anpassung Chicagos, die mit präziser Kontrolle und verbessertem Bullpen-Auftritt zwei Spiele drehte. Matthew Boyds Rebound in Game 4 und Daniel Palencias Relief-Effizienz hielten die Serie offen. Schließlich entschied Milwaukees taktische Flexibilität im Bullpen die Serie. Jacob Misiorowski und Hoby Milner dominierten in Spiel 5, das als strategisches Bullpen-Game angelegt war. Während die Cubs ihre Chancen nicht nutzten, blieb Milwaukee defensiv makellos. Alle fünf Partien endeten mit Heimsiegen, ein Sinnbild für zwei Mannschaften, die sich über die gesamte Serie hinweg auf Augenhöhe begegneten.</p>
<h2 id="new-york-yankees-toronto-blue-jays" tabindex="-1">New York Yankees @ Toronto Blue Jays</h2>
<p>Die Yankees trafen in der ALDS erstmals auf Toronto, erstaunlich dass das tatsächlich noch nie vorkam. Beide Teams beendeten die regular Season mit identischen 94-68 Records, die Blue Jays gewannen die Division aber durch einen 8-5 Head-to-Head-Vorteil. Vladimir Guerrero Jr. (.302/.367/.550, 22 HR in 102 Spielen gegen NYY) und George Springer (5.2 fWAR, 32 HR) führen Torontos tiefe Offense mit zehn Spielern über 100 wRC+. Pitching-seitig setzen die Jays auf Kevin Gausman (4.1 fWAR, 3.48 ERA) und Shane Bieber, während die Yankees mit Max Fried, Luis Gil und Überraschung Cam Schlittler kontern. Bo Bichettes Status nach Knieverletzung bleibt weiter unklar.​​</p>
<h3 id="spiel-1---101-blue-jays" tabindex="-1">Spiel 1 - 10:1 Blue Jays</h3>
<p>Die Blue Jays eröffneten die ALDS mit einem klaren <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/04/8d79725c-997461f5-6362ada2-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">10:1-Sieg</a> gegen die Yankees. Vladimir Guerrero Jr. sorgte früh mit einem Solo-Homerun und starker Defense für Highlights, während Alejandro Kirk zwei Homeruns beisteuerte. Kevin Gausman kontrollierte New York über 5.2 Innings mit nur einem Run und drei Strikeouts. Die Yankees vergaben im sechsten Inning bei geladenen Bases die Ausgleichschance, ehe Torontos Offense ab dem siebten Inning explodierte: Lukes, Giménez und Varsho beuten die Führung mit mehreren RBI-Hits aus. New Yorks Bullpen brach völlig ein, während Toronto 14 Hits sammelte.</p>
<h3 id="spiel-2---137-blue-jays" tabindex="-1">Spiel 2 - 13:7 Blue Jays</h3>
<p>In <a href="https://www.youtube.com/watch?v=L9KLE0X5y2s&amp;list=TLPQMDYxMDIwMjVbRwtPZRQvAw&amp;index=1" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to youtube.com">Game 2</a> dominierte Rookie Trey Yesavage mit 5⅓ hit-losen Innings, 11 Ks und nur einem Walk. Es war erst sein 4. Start in den Big Leagues. Offensiv schlug Daulton Varsho zwei Homers (vier Hits), Vladimir Guerrero Jr. lieferte einen Grand Slam und vier RBIs, Ernie Clement trug mit drei RBIs bei. Insgesamt sammelten die Blue Jays 15 Hits. Auf der anderen Seite hatte Yankees-Starter Max Fried keinen guten Tag und musste nach 3IP und einer Statline von 7ER, 2BB, 8H bei nur 1SO vom Mound. Die Yankees konnten zwar spät eine Aufholjagd starten (darunter ein Homer von Cody Bellinger), doch es reichte nicht mehr.</p>
<h3 id="spiel-3---96-yankees" tabindex="-1">Spiel 3 - 9:6 Yankees</h3>
<p>Die Yankees erkämpften sich mit einem 9-6-Sieg in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/07/e1f399af-662a559b-1692f8cf-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 3</a> gegen Toronto einen dramatischen Comeback-Erfolg und verhinderten das Aus in der ALDS. Nach einem 0:6-Rückstand im dritten Inning drehte Aaron Judge das Spiel mit einem Three-Run-Homer im Vierten, als er einen 99.7 mph Fastball 1.2 Fuß Fair am Foul Pole platzierte. Laut Trackingdaten war es der erste Homer seit 2008 bei einem 99+ mph Pitch Inside. Jazz Chisholm Jr. folgte mit einem Go-ahead-Solo-Shot im fünften Inning. Der Bullpen stabilisierte das Pitching mit 6.2 scoreless Innings nach Carlos Rodóns frühen Problemen. Aaron Judge schlägt bisher .500 in den Playoffs und lieferte seine erste Clutch-Performance dieser Serie.</p>
<h3 id="spiel-4---52-blue-jays" tabindex="-1">Spiel 4 - 5:2 Blue Jays</h3>
<p>Die Blue Jays besiegten die Yankees mit 5-2 in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/08/8687137d-4ae45432-d7004c2b-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 4</a> und komplettierten ihren Sieg in der ALDS mit 3-1. Toronto nutzte einen Jazz Chisholm-Error im siebten Inning für die entscheidenden zwei Runs durch Nathan Lukes’ Two-RBI-Single gegen Devin Williams. Cam Schlittler warf 6.1 solide Innings und erlaubte nur zwei Earned Runs, doch die Offense der Yankees blieb erneut schwach. Vladimir Guerrero Jr. eröffnete mit einem RBI-Single im ersten Inning, George Springer lieferte ein Sacrifice Fly im fünften. Die Yankees führten die MLB 2025 in OPS, wRC+ und Runs an, kassierten aber in vier ALDS-Spielen insgesamt 23 Runs. Aaron Judge schlug .500 in der Postseason, konnte die Elimination aber nicht verhindern. Torontos Bullpen benötigte acht Pitcher für den entscheidenden Sieg.</p>
<h3 id="zusammenfassung-1" tabindex="-1">Zusammenfassung</h3>
<p>Die Toronto Blue Jays eliminierten die New York Yankees in der ALDS 2025 mit 3:1 und zogen erstmals seit 2016 in die ALCS ein. Toronto startete mit zwei dominanten Offensivauftritten zu Hause. Game 1 endete 10:1 dank starkem Start von Kevin Gausman und zwei Homern von Alejandro Kirk. Game 2 war ein 13:7-Offensivfeuerwerk mit Grand Slam von Guerrero Jr. und 11 Ks von Rookie Trey Yesavage. New York konterte dann zu Hause in Game 3 mit einem spektakulären Comeback (9:6), angeführt von Aaron Judge, der mit einem Three-Run Homer das Momentum drehte und ich glaubte auch den Weg der Yankees in die ALCS vorgab. Doch in Game 4 blieb Torontos Pitching-Arsenal in einem Bullpen-Game stabil. Acht Reliever sorgten für ein 5:2, weclhes die Entscheidung brachte, unterstützt von RBIs von Guerrero, Springer und einem Two-Run Single von Nathan Lukes. Fehler wie jener von Jazz Chisholm im 7. Inning beschleunigten Torontos Sieg. Die Yankees fanden, trotz starker Regular-Season-Offense (höchster OPS &amp; wRC+), in kritischen Momenten keine Antworten und ließen in vier Spielen 23 Runs zu.</p>
<h2 id="los-angeles-dodgers-vs-philadelphia-phillies" tabindex="-1">Los Angeles Dodgers vs Philadelphia Phillies</h2>
<p>Die Dodgers trafen in der NLDS, in einem Duell der beiden NL-Topoffenses, auf die Phillies. Die Dodgers führten, angeführt von Shohei Ohtani (55 HR, Liga-Führung in Extra-Base Hits), die Liga mit 5.09 Runs per Game und 244 Home Runs an. Die Phillies kontern mit Kyle Schwarber (56 HR) und besserem situational Hitting trotz suboptimaler Lineup-Konstruktion. Pitching-seitig dominierten beide Teams mit über 9.0 K/9 (LAD 9.4, PHI 9.2), doch Philadelphia überzeugte durch exzellente Kontrolle (2.7 BB/9, Rang 2) und einem 3.79 Team-ERA. Die Dodgers kompensierten höhere Walk Rates durch beste Defensive Efficiency (.704).</p>
<h3 id="spiel-1---53-dodgers" tabindex="-1">Spiel 1 - 5:3 Dodgers</h3>
<p>Die Dodgers gewannen <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/04/0374f3be-5603339c-2e32a211-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Spiel 1</a> dann auch mit 5:3 in Philadelphia, nachdem Teoscar Hernández im siebten Inning einen Three-Run-Homerun schlug und damit seinen frühen Error ausglich. Shohei Ohtani erholte sich nach einem wackligen zweiten Inning, in dem er drei Runs zulies, und dominierte anschließend mit neun Strikeouts über sechs Innings. Cristopher Sánchez kontrollierte die Dodgers über weite Strecken mit acht Strikeouts, ehe ein Double von Kiké Hernández die Aufholjagd einleitete.</p>
<h3 id="spiel-2---43-dodgers" tabindex="-1">Spiel 2 - 4:3 Dodgers</h3>
<p>Die Dodgers gewannen dann auch <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/06/254f22a4-578e1a6f-2134f93c-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 2</a> in über 8 Innings beeindruckender Manier. Blake Snell ging 6IP mit 0ER und nur 1 Hit. Im 7. Inning konnten die Dodgers dann als erste scoren und brachten 4 Runs über Homeplate, wobei Will Smith 2 Runs mit einem Single nach Hause brachte. Die spate Aufholjagd der Phillies (inklusive Tripple von Max Kepler) kam leider zu spät und die Dodgers gewinnen 4:3 und führen in der Serie 2-0. Den Ausschlag gab im neunten Inning ein perfekt ausgeführtes <em>Wheel Play</em>, initiiert von Mookie Betts. Der eigentliche Right Fielder, mittlerweile Shortstop, erkannte den erwarteten Bunt und ließ das Infield rotieren: Freddie Freeman und Max Muncy stürmten nach vorn, Betts sprintete zur Third Base, und Muncy warf den Ball punktgenau zu Betts, der den Lead Runner Nick Castellanos austaggen konnte.</p>
<h3 id="spiel-3---82-phillies" tabindex="-1">Spiel 3 - 8:2 Phillies</h3>
<p>Die Phillies gewannen dann auch endlich ein Spiel in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/08/fbe849c7-684e28fe-16ae375f-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 3</a> mit 8-2 und verkürzten auf 1-2 in der Serie. Kyle Schwarber dominierte mit zwei Homern, darunter ein 455-Fuß-Shot im vierten Inning gegen Yoshinobu Yamamoto, der seine 27-Innings-Serie ohne Earned Run beendete. Ein Andy Pages-Wurfehler im vierten brachte Philadelphia zwei zusätzliche Runs ein. Yamamoto schied nach nur 67 Pitches und 12 Outs aus, sein kürzester Start seit Juli. Clayton Kershaw musste im achten Inning fünf Runs schlucken, darunter Schwarbers zweiten Homer und JT Realmutos Solo-Shot. Ranger Suarez stabilisierte nach einem frühen Tommy Edman-Homer mit 71 Pitches über fünf scoreless Innings. Rob Thomsons umstrittene Strategie, Aaron Nola nach zwei Innings zu ersetzen, zahlte sich letztlich aus.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="spiel-4---21-dodgers" tabindex="-1">Spiel 4 - 2:1 Dodgers</h3>
<p>Die Dodgers setzten sich in einem dramatischen <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/09/5f9cbf7c-fa9a05be-803cf181-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 4</a> mit 2:1 nach elf Innings gegen die Phillies durch und zogen damit erneut in die NLCS ein. Tyler Glasnow und Cristopher Sánchez lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, ehe Mookie Betts per Bases-loaded-Walk ausglich. Roki Sasaki hielt die Dodgers mit drei perfekten Innings im Spiel, aber im elften Inning sorgte ein fataler Wurf an die Home-Plate von Phillies-Reliever Orion Kerkering nach einem broken Bat von Andy Pages für das Ende. Hyeseong Kim nutzte den Fehler und scorte den entscheidenden Run. Es war erst das zweite Mal in der MLB-Geschichte, dass eine Serie auf einem Walk-off-Error endete.</p>
<h3 id="zusammenfassung-2" tabindex="-1">Zusammenfassung</h3>
<p>Die Los Angeles Dodgers setzten sich in der NLDS 2025 mit 3:1 gegen die Philadelphia Phillies durch und erreichten damit zum achten Mal in 13 Jahren die NLCS. Schon in Spiel 1 drehte Los Angeles einen frühen Rückstand dank eines Three-Run-Homers von Teoscar Hernández und einer dominanten Vorstellung von Shohei Ohtani. In Spiel 2 sorgte Blake Snell für die Grundlage des 4:3-Siegs, bevor der Bullpen um Roki Sasaki mit präzisem Pitching und kühler Nervenstärke die Führung sicherte. Genau diese Bullpen-Stabilität erwies sich über die Serie hinweg als entscheidender Faktor gegen die Philadelphia kaum Lösungen fand. Auch im „Situational Hitting“ zeigte sich der Unterschied. Während die Phillies zahlreiche Chancen ungenutzt ließen, nutzten die Dodgers Walks und kleine Fehler konsequent aus. Sinnbildlich dafür war das elfte Inning von Spiel 4, als Orion Kerkering den Catcher an Home überwarf, wodurch Hyeseong Kim den entscheidenden Run erzielte. Schließlich war die größere Pitching-Tiefe der Dodgers ein weiterer Vorteil. Yamamotos Ausfall in Spiel 3 blieb die Ausnahme, Glasnow und Sasaki kompensierten ihn eindrucksvoll. Philadelphia versuchte alles, konnte aber das Momentum, dass sie zB nach Spiel 3 zu haben glaubten nie dauerhaft drehen.</p>
<h2 id="detroit-tigers-vs-seattle-mariners" tabindex="-1">Detroit Tigers vs Seattle Mariners</h2>
<p>Die Seattle Mariners (90-72) trafen in der ALDS auf die Detroit Tigers (87-75), nachdem Seattle erstmals seit 2001 die Division gewann. Die Mariners besitzen offensive (wRC+ 113, 2. in AL) und Bullpen-Vorteile (FIP- 97), während Detroit im Starting Pitching (FIP- 92) und Defense (FRV 3) punktet. Tigers-Ace Tarik Skubal (2.21 ERA, 32.2 K%) startet Game 2, doch Seattle schlug ihn zweimal diese Saison. Logan Gilbert (3.44 ERA, 32.3 K%) führt die Mariners-Rotation an, gefolgt von George Kirby und Luis Castillo. Detroit kämpft mit einer schwachen zweiten Hälfte der Saison in der Riley Greene von 141 auf 90 wRC+ und Zach McKinstry von 132 auf 81 fielen. Kerry Carpenter bleibt gefährlich gegen Seattle (.375 career average, sechs Homers). Die Tigers absolvieren ihr zehntes und elftes konsekutives Road Game, spielten seit dem 21. September nicht mehr daheim.</p>
<h3 id="spiel-1---76-tigers-nach-11-innings" tabindex="-1">Spiel 1 - 7:6 Tigers (nach 11 Innings)</h3>
<p>Die Mariners verloren das <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/04/63979237-7efe9312-7a49f5a7-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">erste Spiel</a> der ALDS mit 2:3 nach elf Innings, obwohl Julio Rodríguez und Cal Raleigh gemeinsam alle sechs Hits des Teams beisteuerten. George Kirby dominierte zunächst mit acht Strikeouts in fünf Innings, wurde jedoch erneut von Kerry Carpenter bestraft, der mit einem 409-Fuß-Homerun zwei Runs erzielte. Danach hielt das Mariners-Bullpen stand, bis Carlos Vargas im 11. Inning einen entscheidenden RBI-Grounder von Zach McKinstry zuließ. Detroits Bullpen um Starter Troy Melton begrenzte Seattle dagegen auf zwei Runs.</p>
<h3 id="spiel-2---32-mariners" tabindex="-1">Spiel 2 - 3:2 Mariners</h3>
<p>Julio Rodríguez lieferte im achten Inning von <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/05/88fdc05a-23d454aa-89cbcd10-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Spiel 2</a> mit einem go-ahead RBI-Double gegen Skubal ab und brachte Cal Raleigh nach Hause, damit siegten die Mariners knapp mit 3–2. Jorge Polanco eröffnete mit zwei Home Runs gegen Skubal, doch das Pitching der Tigers blieb robust. Josh Naylor ließ im achten inning einen potentialen Double-Play Ball durchrutschen, wodurch Torkelson den Ausgleich erzielte. Doch Seattle reagierte schnell mit den entscheidenden Doubles von Raleigh und Rodríguez und sicherten sich so den Sieg.</p>
<h3 id="spiel-3---84-mariners" tabindex="-1">Spiel 3 - 8:4 Mariners</h3>
<p>Die Mariners setzten sich dann in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/07/7224b563-177c4cd5-7ab476e6-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 3</a> nach knapp zweistündiger Regenverzögerung mit 8-4 durch und führen in der ALDS-Serie mit 2-1. Logan Gilbert überzeugte über sechs Innings mit sieben Strikeouts, wobei sein Splitter besonders gegen die linkshändigen Schlagmänner Detroits effektiv war. Jack Flaherty verlor nach solidem Start im dritten Inning seine Command und musste nach 3.1 Innings vom Mound. Seattle erzwang früh einen hohen Pitch Count gegen Flaherty, was sich auszahlte. Cal Raleigh steuerte drei RBIs bei, darunter einen Two-Run-Homer im neunten Inning, der einem Fan mit dem Shirt „Dump 61 Here” in den Handschuh sprang. Raleigh ist erst der vierte Spieler der Geschichte mit 60 Regular-Season-Homers, der auch in der Postseason erfolgreich war.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="spiel-4---93-tigers" tabindex="-1">Spiel 4 - 9:3 Tigers</h3>
<p>Die Tigers erzwangen dann mit einem 9-3-Sieg in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/08/0b5a4306-5e3d3c0d-fda0310f-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 4</a> das entscheidende fünfte Spiel in der Serie. Bryce Miller lieferte für die Mariners überraschend starke 4.1 Innings ab, erlaubte bei reduzierter Velocity nur zwei Runs und erreichte zwischenzeitlich doch 98 mph. Nach seinem Abgang brach der üblicherweise zuverlässige Bullpen zusammen. Gabe Speier und Eduard Bazardo kassierten zusammen sieben Runs im fünften und sechsten Inning. Riley Greene eröffnete die Aufholjagd mit einem 454-Fuß-Solo-Homer, während Javier Báez mit vier RBIs glänzte. Troy Melton neutralisierte Seattles Offense über drei Innings. Die Mariners ließen eine Bases-loaded-Situation mit nur einem Run ungenutzt, was sich als spielentscheidend erwies. Tarik Skubal wartet nun in Game 5 um die Tigers hoffentlich in die ALCS zu bringen.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="spiel-5---32-mariners" tabindex="-1">Spiel 5 - 3:2 Mariners</h3>
<p>... und Tarik Skubal lieferte in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/10/ec0dd429-698154c8-77398d5a-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Spiel 5</a>, wie erwartet, eine dominante Leistung mit 13 Strikeouts über 6.0 IP bei nur einem earned run ab, doch Kerry Carpenter war der einzige Tiger, der gegen George Kirby performte und einen zwei-run Homer schlug. Ein Rivas-Single egalisierte das Spiel im siebten Inning, danach verhinderten sowohl Mariners-Reliever als auch inkonsistente Umpire-Entscheidungen einen Tigers-Sieg. Das Spiel entwickelte sich zum Marthon, doch im 15. Inning besiegelte Jorge Polanco dann mit einem walk-off single den Sieg der Mariners.</p>
<h3 id="zusammenfassung-3" tabindex="-1">Zusammenfassung</h3>
<p>Die Seattle Mariners setzten sich in einer intensiv geführten ALDS 2025 mit 3:2 gegen die Detroit Tigers durch und erreichten erstmals seit 2001 wieder die ALCS. Nach einem Walk-off-Sieg der Tigers in Spiel 1 übernahm Seattle in den folgenden Partien zunehmend die Kontrolle. Julio Rodríguez’ entscheidendes RBI-Double in Spiel 2 und Cal Raleighs Drei-RBI-Auftritt in Spiel 3 legten den Grundstein, ehe Detroit mit einem 9:3-Erfolg in Spiel 4 noch einmal zurückschlug. Das entscheidende fünfte Spiel entwickelte sich zu einem epischen Pitcher’s Duel zwischen Skubal und Kirby. Tarik Skubal dominierte mit 13 Strikeouts über sechs Innings, doch George Kirby hielt dagegen. Diese Pitching-Dominanz und Ausdauer auf beiden Seiten prägte die Serie. Im weiteren Verlauf machten die entscheidenden Clutch-Momente den Unterschied; insbesondere Rodríguez’ Go-Ahead-Double und Jorge Polancos Walk-off-Single im 15. Inning des Entscheidungsspiels. Schließlich entschied Seattles tief besetzter Bullpen die Serie zugunsten der Mariners. Am Ende war Seattles Mischung aus Geduld, Tiefe und situational Hitting der Schlüssel zum Weiterkommen. In der ALCS warten nun die Toronto Blue Jays.</p>
<h2 id="championship-series" tabindex="-1">Championship Series</h2>
<p>In der League Championship Series treffen nun die Mariners auf die Blue Jays. Spiel 1 findet schon heute Nacht in Toronto statt. Die Blue Jays konnten sich nun etwas erholen, wogegen die Mariners, nach ihrem knappen Sieg gege die Tigers, wohl noch das Adrenalin im Blut spüren werden. Toronto war in der Serie gegen die Yankees zu Hause vor allem offensiv Bärenstark. In Spiel 1 heute abend startet außerdem Kevin Gaußmann, der wohl, nach dem 15-Inning-Marathonmatch auf einen müden Pitching-Staff der Mariners trifft. Es wird wichtig sein, dass die Mariners starter viele Inning auf dem Mound stehen können um nicht früh zu stark ins Hintertreffen zu kommen.</p>
<p>Auf der anderen Seite treffen die Dodgers auf die Brewers. Die Dodgers haben gezeigt, dass sie nur so hoch springen, wie sie müssen. Auch die Brewers kommen aus einer emotionalen Serie gegen die Cubs. Die Dodgers sind offensiv wie defensiv Top, wenn sie die PS auf die Straße bringen sind sie schwer zu schlagen.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 40 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk40/</link>
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      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk40.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 40 in der Major League Baseball.</p>
<p>Die Playoffs sind in vollem Gange und der aktuelle Stand in den Serien ist der folgende:</p>
<ul>
<li>Cubs @ Brewers: 0-1</li>
<li>Yankees @ Blue Jays: 0-2</li>
<li>Dodgers @ Phillies: 1-0</li>
<li>Tigers @ Mariners: 1-1</li>
</ul>
<p>Aber auch abseits des Feldes und der Playoffs passiert gerade viel in der MLB, das will ich hier kurz zusammenfassen:</p>
<h3 id="giants-entlassen-bob-melvin" tabindex="-1">Giants entlassen Bob Melvin</h3>
<p>Die Giants entließen Manager Bob Melvin nach zwei Jahren und einer 81-81-Bilanz. Das ist nun schon die dritte Änderung im Front Office in drei Jahren nach Kapler und Zaidi. Trotzdem, dass sie Melvins Option für 2026 im Juli gezogen haben, entschied Posey sich nach verpassten Playoffs, und das zum achten Mal in neun Jahren, den Manager zu entlassen. Melvin hatte in seinen Giantsjahren einen 161-163-Record. Die Kernprobleme liegen aber tiefer. Fangraphs projizierte vor der Season nur 28,5% Playoff-Wahrscheinlichkeit, und eine Bilanz unter .500. Mangelnde Pitching-Tiefe, keine Lösung an Second Base, fehlende Tiefe auf der Catcher-Position und Flores’ 463 Plate Appearances mit below-average Production offenbarten Roster-Defizite. Der Devers-Trade änderte, zumindest dieses Jahr, wenig.</p>
<p>Als Nachfolger für Bob Melvin kommt Bruce Bochy nicht mehr in Frage, denn Posey beendete Spekulationen um Bochy's Rückkehr: “I don’t see us going that route with Boch.” Trotz Rangers-Entlassung und Bochs Gesprächsbereitschaft suchen die Giants langfristige Stabilität und nicht einen 70-jährigen mit Gesundheitsproblemen. Von 1993-2019 beschäftigten die Giants nur drei Manager, seit 2019 bereits drei weitere. Posey ist also ganz klar auf der Suche nach Stabilität auf der Manager-Position.</p>
<h3 id="pete-alonso-opt-out" tabindex="-1">Pete Alonso Opt-Out</h3>
<p>Pete Alonso wir nicht zu den Mets zurückkehren und opted aus seinem Two-Year, $54M-Deal nach Year One aus. Das war ein erwartbarer move nach seiner Bounceback-Season. In 709 Plate Appearances schlug er .272/.347/.524 mit 38 Homers und 141 wRC+, eine Rückkehr zu seiner 2019-2022-Form (kumulative 137 wRC+). Als erster Met spielte er Back-to-Back 162-Game-Seasons, Konstanz bleibt sein Trademark-Skill. FanGraphs bewertete ihn mit 3.6 fWAR, Baseball-Reference mit 3.5 bWAR. Im Vergleich zum Oktober 2024 geht Alonso deutlich stärker positioniert in die Free Agency. Das Interesse der Mets ihn zu resignen dürfte signifikant höher sein als vor einem Jahr und sein Vertrag, egal bei welcher Franchise, dürfte wohl auch höher dotiert sein.</p>
<h3 id="rockies-general-manager-schmeisst-hin" tabindex="-1">Rockies General Manager schmeißt hin</h3>
<p>Bill Schmidt, General Manager der Rockies, trat nach 25 Jahren in der Organization zurück, die Konsequenz der historisch katastrophalen 2025-Season. Die Rockies finishten 43-119 mit einem franchise-worst -424 Run Differential und multiplen MLB-Negativrekorden. Schmidts .355 Winning Percentage seit 2021 markiert die schlechteste GM-Ära in Franchise-History, inklusive drei aufeinanderfolgenden 100-Loss-Seasons. Der Mai brachte bereits Entlassungen in Colorado, denn Manager Bud Black, Bench Coach Redmond und Hitting Coach Meulens mussten gehen. Bemerkenswert ist auch, dass Owner Dick Monfort explizit ankündigte extern zu suchen um eine “fresh perspective” und “new vision” zu bekommen und keine interne Promotion zu machen. Ein Paradigmenwechsel für eine Organization, die traditionell intern beförderte.​​​​​​​​​​​​​​ Und hoffentlich eine Veränderung die zu Gunsten der Franchise sein wird.</p>
<h3 id="braves-manager-tritt-zurueck" tabindex="-1">Braves Manager tritt zurück</h3>
<p>Brian Snitker war 49 Jahre in der Braves-Organization und tritt nun nach zehn Jahren als Manager zurück, er soll aber im Front Office bleiben. Mit einem 811-668-Record (.548), sechs aufeinanderfolgenden Division Titles (2018-2023), sieben Playoff-Teilnahmen und dem 2021 World Series-Titel endet eine Ära. Die 2025-Season brachte den Bruch: 76-86, vierter Platz in der NL East, erstmals seit 2017 keine Playoffs. GM Alex Anthopoulos hatte Snitker zuvor freie Hand für sein Retirement-Timing garantiert (“Brave for life”), doch die enttäuschende Saison forcierte den Wechsel. Snitkers 800. Win machte ihn zum 86. Manager MLB-History mit dieser Marke.</p>
<h3 id="bruce-bochy-hoert-bei-den-rangers-auf" tabindex="-1">Bruce Bochy hört bei den Rangers auf</h3>
<p>Wie oben schon erwähnt kehr Bruce Bochy 2026 nicht als Rangers-Manager zurück, wie beide Seiten vereinbarten. Nach dem 2023 World Series-Triumph folgten zwei enttäuschende Seasons, zuletzt gingen die Rangers 81-81 und erreichten den dritten Platz in der AL West. Bochs Three-Year-Deal lief aus, technisch ist es also keine Entlassung. Spekulationen über die Rückkehr zu den Giants kursieren, besonders vor dem Hintergrund von Texas’ angeblichen Payroll-Kürzungsplänen. Mittlerweile haben die Rangers Skip Schumaker als neuen Manager verpflichtet und ihn mit einem Vierjahresvertrag ausgestattet. Schumaker, seit November 2024 Senior Advisor bei den Rangers, übernimmt ein Team mit Potenzial, denn Jacob deGrom und Nathan Eovaldi kehren auch zurück.</p>
<h3 id="umstrukturierungen-bei-den-white-sox" tabindex="-1">Umstrukturierungen bei den White Sox</h3>
<p>Die White Sox räumten ihr Coaching Staff auf und entließen vier Coaches nach ihrer katastrophalen Saison. Pitching Coach Ethan Katz (seit 2021), Hitting Coach Marcus Thames (seit 2024), First Base Coach Jason Bourgeois und Catching Coach Drew Butera erhielten keinen weiteren Vertrag. Grady Sizemore, 2025 Offensive Coordinator und Interim-Manager 2024 (13-32 in 45 Games nach Grifol-Firing), bekam ein alternatives Rollenangebot. GM Chris Getz und Manager Will Venable betonten schwierige Entscheidungen für Short- und Long-Term-Goals. Nach historisch schlechtem 41-121-Record in 2024 verbesserten sich die Sox 2025 marginal, blieben aber weit unter Liga-Durschnitts-Niveau. Der komplette Staff-Rebuild signalisiert einen fundamentalen Kurswechsel im Rebuild-Prozess der hoffentlich nach oben führt.</p>
<h3 id="twins-feuern-coach" tabindex="-1">Twins feuern Coach</h3>
<p>Die Twins entließen Rocco Baldelli nach sieben Jahren und einem 527-505-Record, damit war er der drittbeste Manager der Franchise-history. Er erreichte drei AL Central Titles (2019, 2020, 2023) und war 2019 Manager of the Year. 2025 kollabierten die Twins, in der zweiten Hälfte gingen sie nur 23-43 damit waren sie sogar schlechter als die 119-Loss-Rockies (21-45). Vor allem der unerwartete Trade Deadline Fire Sale dezimierte das Roster und stellt die Frage nach der Zukunft des Teams.</p>
<h3 id="angels-verlaengern-nicht-mit-ron-washington" tabindex="-1">Angels verlängern nicht mit Ron Washington</h3>
<p>Die Angels entließen Ron Washington nach zwei Seasons und einem 99-137-Record, der sechste Manager in neun Jahren. GM Perry Minasian begründete die Entscheidung mit der Performance und nicht mit Washingtons Quadruple-Bypass-Operation im Juni. Der 73-Jährige verpasste 88 Games (Team: 36-38 vor seiner Abreise, 36-52 danach), Interimscoach Ray Montgomery erhält auch keine Extension. Nach Franchise-record 99 Losses 2024 finishten die Angels 2025 mit 72-90 und der zehnten Losing Season in Folge. Albert Pujols und Torii Hunter gelten als Kandidaten für die Nachfolge.</p>
<h3 id="die-mets" tabindex="-1">Die Mets</h3>
<p>Und auch die Mets führten massive Änderungen im Coaching Staff durch, während Manager Carlos Mendoza bleibt. Pitching Coach Jeremy Hefner (seit 2019, drei Manager-Wechsel überlebt) wurde entlassen. Hitting Coaches Jeremy Barnes und Eric Chavez gehen ebenfalls. Third Base Coach Mike Sarbaugh wurde entlassen, Bench Coach John Gibbons trat zurück, Catching Coach Glenn Sherlock ging in Rente. First Base Coach Antoan Richardson bleibt, denn er war instrumentell für MLB-leading Stolen Base-Performance (Juan Soto: Career-High 38 Steals). President of Baseball Operations David Stearns evaluierte nach enttäuschender Season systematisch das gesamte Staff und machte nun einmal tabula rasa.​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Das war's für diese Woche. Der weitere Fahrplan hängt entscheidend vom Verlauf der Playoffserien ab und was sonst noch so in der MLB passiert. Der nächste Artikel wird dann wahrscheinlich der Rückblick auf die Division Series sein. Bis dahin - play ball!</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf die Wildcard Series in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/Wildcard-Series/</link>
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      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 08:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25_wildcard.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Wildcard Series in der Major League Baseball.</p>
<h2 id="wildcard-series" tabindex="-1">Wildcard Series</h2>
<h3 id="tigers-guardians-2-1" tabindex="-1">Tigers @ Guardians (2-1)</h3>
<p>Am Dienstag ging es mit dem ersten Playoffspiel 2025 los, die lang erwartete Postseason konnte also starten. Die Detroit Tigers, #3 seed, traten gegen die Cleveland Guardians, WC #3, an. Detroit brachte sein Ace, Tarik Skubal, auf de Mound und hoffte, dass das Lineup gleich zu Beginn für die nötige Unterstützung sorgne konnte. Auf der anderen Seite standen die Guardians mit Rookie-Manager Vogt, der keine Angst vor riskanten Moves hat und sogar Prospect Chase DeLauter für die Serie in den Roster berief. Im Starting-Pitching lagen die Tigers klar vorne, die Regular Season Serie ging aber mit 8-5 and die Guardians.</p>
<h4 id="spiel-1---31-tigers" tabindex="-1">Spiel 1 - 3:1 Tigers</h4>
<p><a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-09/30/baa6a143-1cb1b31f-c3d07e0d-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Spiel 1</a> hatte alles, was Playoff-Baseball ausmacht. Tarik Skubal legte ein absolutes Meisterstück hin, dominierte mit 14 Strikeouts und ließ Cleveland keine Chance. Er stellte damit außerdem den von Joe Coleman in Spiel 3 der ALCS 1972 aufgestellten Rekord der Tigers für ein einzelnes Spiel in der Postseason ein und wurde zum 14. MLB-Pitcher, der in einem Postseason-Start 14 Strikeouts erzielte. Zuletzt gelang dies Gerrit Cole für Hinchs Astros in der ALDS 2019. Die Tigers nutzten in der Offensive ihre Chance dann im siebten Inning, als ein Sac Bunt und ein Error der Guardians den entscheidenden Run über die Platte brachten. Am Ende stand dann ein 2–1 für Detroit in Spiel 1 der Serie, was die Guardians für Spiel 2 schon unter Zugzwang setzte.</p>
<h4 id="spiel-2---61-guardians" tabindex="-1">Spiel 2 - 6:1 Guardians</h4>
<p>Und die Guardians konnten diesem Druck im <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/01/d7f762a1-5990a1a5-3b695f2e-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">zweiten Spiel</a> standhalten, zwar hatten die Tigers lange Zeit die Chance, die Serie vorzeitig zu entscheiden, doch die Offense ließ Casey Mize und den Bullpen im Stich, denn sie gingen 2-20 mit Runners in Scoring Position. Im vierten Inning schien Detroit in Führung zu gehen, aber eine Challenge overturnte den Call an Third Base und nahm ihnen zwei Runs wieder weg. Das achte Inning wurde dann zum Albtraum für Detroit. Troy Melton und Brant Hurter kassierten fünf Runs, darunter Homers von Brayan Rocchio und Bo Naylor. Für Cleveland brillierte das Bullpen mit 4.1 scoreless Innings. Der oben erwähnte Rookie, Chase DeLauter, zeigte trotz eines frühen Errors drei starke At-Bats in seinem Debut.</p>
<h4 id="spiel-3---63-tigers" tabindex="-1">Spiel 3 - 6:3 Tigers</h4>
<p>Die Tigers eliminierten die Guardians im entscheidenden <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/02/b675c963-5d8415aa-2fe6072d-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 3</a> mit 6-3 und sicherten sich die Wild Card Series 2-1. Nach dem 6-1-Debakel in Game 2, bei dem Detroit franchise-record 15 Runners stranded ließ (1-for-15 mit RISP), konnten sie das Momentum wieder auf ihre Seite bringen. Jack Flaherty lieferte solide 4.2 Innings ab und erlaubte nur einen Run. Der gebürtige Ohioaner Dillon Dingler brach im sechsten Inning das 1:1 mit einem 401-Fuß-Solo-Homer. Sein go-ahead Homer machte ihn zum dritten Tigers-Rookie der einen entscheidenden Postseason-Homer schlagen konnte. Ein explosives und entscheidendes siebtes Inning mit vier Runs besiegelte Clevelands Schicksal. Die Guardians-Offense konnte nicht an den finalen Regular Season-Stretch anschließen und Kwan und Manzardo gingen kombiniert 2-for-23 in der Serie.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Die Tigers müssen nun ab Samstag in der Division Series gegen die Mariners ran.</p>
<h3 id="padres-cubs-1-2" tabindex="-1">Padres @ Cubs (1-2)</h3>
<p>In chronologischer Reihenfolge der Startzeiten trafen dann die Padres und Cubs in Wrigley Field aufeinander. San Diego's Offensive mit Fernando Tatis Jr., Jackson Merrill &amp; Co. lief im September richtig heißt, doch der Pitching-Staff konnte da nicht mithalten, besonders First Inning Runs und Homeruns bereiteten ihnen Probleme. Chicago dagegen schloss die Saison durchwachsen ab. Die prognostizierten Pitchings Matchups waren: Boyd gegen Pivetta im Game 1, Imanaga &amp; Cease in Game 2.</p>
<h4 id="spiel-1---31-cubs" tabindex="-1">Spiel 1 - 3:1 Cubs</h4>
<p><a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-09/30/c20d36ff-83b9cf6e-50cf98a3-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Spiel 1</a> ging dann für die Padres gründlich daneben. Sie kamen offensiv kaum in Fahrt und ließen Chancen liegen. Dann kam der Nackenschlag im fünften Inning, als back-to-back Home Runs von Suzuki und Happ die Cubs in Führung brachten und das Momentum auf ihre Seite brachten. Bei den Padres fehlte der Punch, ihre Leistungsträger wie Tatis Jr. oder Machado blieben blass.</p>
<h4 id="spiel-2---30-padres" tabindex="-1">Spiel 2 - 3:0 Padres</h4>
<p>Die Padres konnte ihre Niederlage vom Dienstag in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/01/a3a379b6-7cdc764d-1d410a3d-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Spiel zwei</a> ausmerzen und erzwangen mit einem dominanten 3:0-Sieg Game 3 und hielten ihre Postseason-Hoffnungen so am Leben. Dylan Cease lieferte mit drei Hits, ein Walk, fünf Strikeouts, 0ER über 3.2 Innings einen soliden Start ab wurde dann aber vom Bullpen abgelöst. Die Cubs-Offense (Platz 15, 98 wRC+) kam gegen die Padres-Pitching-Maschinerie nicht in Tritt und brachte lediglich vier Hits zustande. San Diego ging früh durch einen spektakulären double-steel von Fernando Tatis Jr. und Luis Arraez mit anschließendem Sacrifice Fly von Jackson Merrill in Führung. Im fünften Inning schlug Manny Machado mit einem Two-Run-Homer gegen Shōta Imanaga zum 3:0 zu, was eine Vorentscheidung war. Der Cubs-Bullpen hielt mit vier scoreless Innings dagegen, doch offensiv blieb Chicago komplett unsichtbar. Mason Miller (5 Strikeouts über 1.2 Innings) und Robert Suarez brachten das Spiel für San Diego nach Hause. Nico Hoerner hatte im achten Inning noch eine Chance auf einen Extra-Base-Hit, doch Tatis raubte ihm mit einem spektakulären Leaping Catch jede Hoffnung.</p>
<h4 id="spiel-3---31-cubs" tabindex="-1">Spiel 3 - 3:1 Cubs</h4>
<p>Die Cubs eliminierten die Padres in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/02/00fe6b74-ea5bfffd-4f4be0b3-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 3</a> mit 3:1 und sicherten sich die Wild Card Series 2-1. Yu Darvish geriet früh in Schwierigkeiten, im zweiten Inning lud er die Bases und erlaubte RBI-Hits an Pete Crow-Armstrong sowie einen Bases-loaded Walk an Dansby Swanson für eine 2:0-Führung. Michael Busch, Regular-Season-Leader mit 34 Homern, konnte im siebten Inning mit einem Solo-Shot die Führung auf 3:0 ausbauen. San Diegos Top-of-the-Order blieb kalt, denn Tatis Jr., Arraez und Machado gingen kombiniert 0-for-11. Jackson Merrills Solo-Homer im neunten verkürzte dann noch auf 3:1 und tatsächlich wurde es nochmal spannend. 2 HBP später stand der tying-run der Padres auf einmal in scoring Position doch Crow-Armstrongs Catch mit zwei Outs beendete die Saison der Padres. Chicago trifft nun auf Milwaukee in der NLDS.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<h3 id="red-sox-yankees-1-2" tabindex="-1">Red Sox @ Yankees (1-2)</h3>
<p>Die wohl spektakulärste Serie der Wildcard-Runde war Yankees vs. Red Sox in der Bronx. Die Yankees liefen zum Ende der Saison heiß und haben die beste Bilanz seit August mit zuletzt acht Siegen in Serie. Boston kontert mit Garrett Crochet in Game 1 gegen Max Fried, ein Lefty-Duelle mit Brisanz. Die Saisonserie ging mit 9-4 an die Red Sox, doch die Yankees holten zuletzt zwei von drei gegen die Sox. Die Red Sox setzen auf ihr tiefes Bullpen mit Whitlock &amp; Chapman, und hoffen auf Produktion in der Offense. Für die Yankees gilt, wie fast immer: World Series or Bust, ein Sieg gegen Boston kann nur der Anfang sein.</p>
<h4 id="spiel-1---31-red-sox" tabindex="-1">Spiel 1 - 3:1 Red Sox</h4>
<p><a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-09/30/dabd94a5-afcc842a-1b11a7c7-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Spiel 1</a> lieferte dann auch das versprochene Playoff-Drama. Garrett Crochet war überragend, stellte 7,2 Innings lang das Lineup der Yankees kalt, gab nur ein Run ab und sammelte 11 Strikeouts ohne Walk. Boston schlug dann im siebten Inning mit einem clutch Hit von Yoshina zu, der den Tie-Breaker brachte, dazu lieferte Bregman noch einen Insurance-Run. Den Schlusspunkt setzte dann Chapman im neunten Inning. Zuerst lies er drei Hits zu, bevor er dann Stanton, Chisholm und Grisham per Strikeout ins Dugout zurück schickte. Max Fried hatte einen großartigen Start, ließ in 6,1 Innings nichts zu, doch das Yankees-Bullpen konnte die Red Sox nicht in Schach halten. Damit standen die Yankees mit dem Rücken zur Wand.</p>
<h4 id="spiel-2---43-yankees" tabindex="-1">Spiel 2 - 4:3 Yankees</h4>
<p>Die Yankees erzwangen mit einem <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/01/3b39f629-267e9ac5-29b2bf7c-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">4:3-Sieg</a> das entscheidende Game 3 und hielten ihre Saison am Leben. Carlos Rodón lieferte einen soliden, aber wackeligen Start (6.0 IP, 2 ER), während Brayan Bello bereits nach 2.1 Innings vom Mound musste. In der Post-Season gehen die Uhren etwas anders und so war es eine aggressive Entscheidung von Alex Cora, die nach hinten losging. Ben Rice eröffnete mit einem First-Pitch-Homer zum 2:0, doch Trevor Story brachte Boston mit einem Two-Run-Single zurück und egalisierte später mit einem Solo-Shot zum 3:3. Das achte Inning brachte dann die Entscheidung, denn Jazz Chisholm Jr. erkämpfte sich einen Walk, bevor Austin Wells einen RBI-Single down the Line schlug. Chisholm scorte in einem spektakulären Play von First Base zum Go-ahead-Run. Der Yankees-Bullpen hielt mit neun Outs stand, David Bednar sicherte seinen ersten Playoff-Save.</p>
<h4 id="spiel-3---40-yankees" tabindex="-1">Spiel 3 - 4:0 Yankees</h4>
<p>Die Yankees eliminierten die Red Sox in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/02/04f106c0-3f830d58-03e78e1e-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 3</a> mit 4-0 und sicherten sich die Wild Card Series 2-1. Sie sind damit das erste Team in der 3-Game-Wildcard-Era dem es gelang, die Serie noch zu gewinnen, obwohl sie Spiel 1 verloren hatten. Rookie Cam Schlittler lieferte eine historische Postseason-Debut-Performance ab mit acht scoreless Innings und Franchise-Record 13 Strikeouts. Dabei übertraf er Legenden wie Righetti und Ruffing. Seine Fastball-Velocity blieb konstant bei über 100 Meilen. Das vierte Inning entschied dann das Spiel als Bostons Defense kollabierte, mit Errors von Abreu/Rafaela und Lowe, während die Yankees gekonnt Small ball spielten. Bellinger, Rosario, Volpe und Wells produzierten vier Runs gegen Rookie Connelly Early (3.2 IP, 4 R). Bostons Offense dagegen ging 0-for-27 mit Runners in Scoring Position in der Serie, so wird es natürlich schwierig eine Serie zu gewinnen.</p>
<p>Die Yankees müssen nun nach Toronto zur ALDS.</p>
<h3 id="cincinatti-reds-los-angeles-dodgers-0-2" tabindex="-1">Cincinatti Reds @ Los Angeles Dodgers (0-2)</h3>
<p>Die Dodgers starteten ihre Titelverteidigung gegen die Reds zu Hause in Los Angeles. Die Reds haben große Schwächen gegen Linkshänder. Ein Problem, das sie in dieser Serie bitter spüren könnten. Dennoch liegt ihre einzige Chance darin dass sie die Underdogs sind und ohne Druck aufspielen können. Los Angeles will mit erfahrenem Lineup und Home Field Advantage durchstarten, die Wildcard-Serie ist für sie nur der erste Schritt.</p>
<h4 id="spiel-1---105-dodgers" tabindex="-1">Spiel 1 - 10:5 Dodgers</h4>
<p><a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-09/30/936289fb-88c92fe3-fd1e95dc-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Spiel 1</a> zwischen den Dodgers und Reds war ein Offensivspektakel, denn Teoscar Hernández und Shohei Ohtani schlugen jeweils zwei Home Runs und zündeten damit früh das Offensivfeuerwerk. Blake Snell dominierte auf der defensiven Seite mit sieben Innings, neun Strikeouts und nur zwei Runs. Die Reds revanchierten sich im achten Inning, als das Dodgers-Bullpen schwächelte und vier Walks und drei Runs zuließen. Doch letztendlich war das der frühe Vorsprung der Dodgers zu groß um nochmal richtig Spannung aufkommen zu lassen und die Dodgers gewannen souverän mit 10:5.</p>
<h4 id="spiel-2---84-dodgers" tabindex="-1">Spiel 2 - 8:4 Dodgers</h4>
<p>Die Dodgers komplettierten den Sweep mit einem 8:4-Sieg in <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-10/01/27a33ed2-eaac473d-f3e5189c-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">Game 2</a> und beendeten Cincinnatis Saison nach 2 Spielen. Yoshinobu Yamamoto dominierte mit 6.2 IP, neun Strikeouts und nur zwei unearned Runs damit verlängerte er seinen Streak auf 24 consecutive scoreless Innings. Er warf Career-High 113 Pitches, nachdem er im September bereits 112 und 108 geworfen hatte. Die einzigen Reds-Runs resultierten aus einem Teoscar Hernández Error im zweiten Inning. Mookie Betts lieferte in der Offense mit vier Hits, darunter drei Doubles (tied Dodgers Postseason Record), und drei RBI. Das untere Dritte des Lineups mit Kiké Hernández, Miguel Rojas, Ben Rortvedt ging combined 6-for-11. Cincinnati dagegen verschenkte dreimal Bases-Loaded-Situationen ohne einen einzigen Run zu scoren.</p>
<p>Die Dodgers gewannen also, wie erwartet, die Wildcard-Serie und müssen nun nach Philadelphia zum Matchup gegen die Phillies.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<p>Auch neben den Playoffs geschah eine Menge: Die Giants entlassen Bob Melvin, Pete Alonso Opt-Out, Twins feuern Coach, Bruce Bochy kehrt nicht für die Rangers zurück, Angels feuern Ron Washington und vermutlich wird Albert Pujols neuer Manager und auch die Braves trennen sich von ihrem Manager. Dazu werde ich aber am Montag nochmal einen gesonderten Artikel veröffentlichen.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf die letzte Woche der regular Season in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk39/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk39/</guid>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk39.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die letzte Woche der regular Season in der Major League Baseball.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league" tabindex="-1">American League</h3>
<p>Aus der <strong>AL East</strong> haben es nun doch 3 Teams in die Playoffs geschafft. Die Division haben die <strong>Toronto Blue Jays</strong> gewonnen. Sie liegen gleichauf mit den <strong>New York Yankees</strong>, haben aber den Tiebreaker gewonnen. Daher haben die Blue Jays jetzt auch eine Woche Spielfrei und die Yankees müssen in die Wildcard Series. Als drittes Team haben sich die <strong>Boston Red Sox</strong> mit 2 Spielen Vorsprung für die Playoffs qualifiziert. Beide AL East Teams stehen sich nun ab Dienstag in der Wildcard Series gegenüber. Diese wird in der Bronx ausgetragen. Die Red Sox sicherten sich den Playoffplatz letzendlich durch einen 2-1 Seriensieg gegen die Tigers (siehe unten), währen die Yankees zwar die Orioles sweepen konnten, aber dadurch, dass die Blue Jays die Rays 3-0 schlugen, konnten sie nicht mehr vorbei ziehen. Auch die Division Series bleibt dann innerhalb der AL East, denn der Gewinner der Serie der Red Sox @ Yankees muss gegen die Blue Jays antreten.</p>
<p>Die größte Überraschung bot dagegen die <strong>AL Central</strong>, denn hier qualifizierten sich die <strong>Cleveland Guardians</strong> direkt, mittels Divisionssieg, für die Playoffs und haben so ein WildCard-Bye. Sie lagen an dem Tag, an dem Star-Closer Emmanuel Clase wegen einer Untersuchung von Sportwetten in einen disziplinarischen bezahlten Urlaub versetzt wurde bei einer Bilanz von 52:54. Seitdem hat Cleveland eine Bilanz von 36-20 und nun die Division vor den Tigers gewonnen. Die <strong>Detroit Tigers</strong> schafften es gerade noch so auf der letzten Rille in die Playoffs. Am Ende stehen sie gleichauf mit den Astros, ziehen aber durch den Tiebraker in die Playoffs ein. Auch hier ist es so, dass die Wildcard-Serie in der Division ausgespielt wird. Denn die Tigers müssen ab Dienstag zu den Guardians.</p>
<p>Aus der <strong>AL West</strong> qualifizieren sich nur die <strong>Seattle Mariners</strong> für die Playoffs, dafür haben sie auch das Wildcard-Bye und müssen gegen den Gewinner der Serie Tigers @ Guardinas ran.</p>
<h3 id="national-league" tabindex="-1">National League</h3>
<p>Aus der <strong>NL East</strong> haben es nur die <strong>Philadelphia Phillies</strong> in die Playoffs geschafft, und das sogar mit einem Wildcard-Bye. Es wurde viel über den epischen Breakdown der Mets geschrieben; am Ende schaffen sie es nicht in die Playoffs. Sie stehen gleichauf mit den Reds, und hätten gestern nochmal die Chance gehabt an den Reds vorbei zu ziehen, denn die Reds haben verloren, doch die Reds haben den Tiebreaker auf ihrer Seite. Nur ein Fakt, der das ganze Dilemma der Mets einfägt: Am 12. Juni hatten die Mets eine Bilanz von 45-24 (21 Spiele über .500) und sahen wie ein sicherer Playoffteilnehmer aus, sie lagen 5,5 Spiele vor den Phillies und die Reds spielten .500er Ball. Die Reds spielten auch den Rest der Saison ca. 500er Ball, nur die Mets verloren den 21 Spiele Vorsprung und endeten mit einer Bilanz von 83-79.</p>
<p>Der Chamion der <strong>NL Central</strong> sind die <strong>Milwaukee Brewers</strong>, und das mit der besten Bilanz im 2025er Baseball von 97-65. Außerdem spielen aus der Central die <strong>Chicago Cubs</strong> und <strong>Cincinatti Reds</strong> in der Postseason. Die Cubs lagen bis zum 20. Juni auf Platz 1 der Division, ehe sie von den Brewers mit 200 auf der linken Spur überholt wurden. Die Cubs spielen weiter soliden Baseball und haben am Ende eine Bilanz von 92-70. Beide Wildcard Teams aus der Central müssen gegen die Wildcard Teams der NL West antreten.</p>
<p>Die <strong>NL West</strong> haben, wie erwartet, die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> gewonnen. Allerdings müssen sie dieses Jahr in der Wildcard ran, da die Brewers und Phillies eine bessere Bilanz haben. Außerdem schaffen es aus dieser Division noch die <strong>San Diego Padres</strong> in die Playoffs. Leider haben es die Giants nicht mehr geschafft (2 GB). Die Dodgers spielen nun zu Hause gegen die Reds (der Sieger spielt gegen die Phillies), die Padres müssen in Chicago ran (der Sieger spiel dann gegen die Brewers).</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<p>In der letzten Woche Regular Season Baseball standen noch einige Entscheidungen an. Vor allem in der American League war noch nicht klar welche Teams die Playoffs schaffen würden.</p>
<h3 id="detroit-tigers-cleveland-guardians" tabindex="-1">Detroit Tigers @ Cleveland Guardians</h3>
<p>Vor allem in der AL Central entpuppte sich ein spannendes Duell und die entscheidende Serie zwischen den Detroit Tigers (85-71, +73 Run Differential) und Cleveland Guardians (84-72, -9 Run Differential) stand bevor. Während die Tigers mit ihrem 10. Platz bei Team wRC+ (104) offensiv deutlich überzeugen, kämpfen die Guardians mit einer schwachen 28. Platz-Offense (87 wRC+). Das Pitching-Matchup versprach Spannung: Cy Young-Kandidat Tarik Skubal (13-5, 2.23 ERA, 6.4 fWAR) eröffnete gegen Gavin Williams (11-5, 3.06 ERA). Skubals dominante 32.2% Strikeout-Rate trifft auf Williams’ problematische 11.9% Walk-Rate. Game Two bringt Tanner Bibee gegen Jack Flaherty, bevor Parker Messick (2.08 ERA) auf Keider Montero (3.86 ERA) trifft. Die Tigers-Offense um Jahmai Jones (152 wRC+), Spencer Torkelson (120 wRC+) und Riley Greene (120 wRC+) stellt eine ernsthafte Bedrohung dar. Cleveland verlässt sich hauptsächlich auf Jose Ramirez (133 wRC+) und Steven Kwan (102 wRC+).</p>
<p>Im ersten Spiel konnten die Guardians die Tigers mit 5:2 schlagen und übernahmen somit die AL Central-Führung. Ein spektakuläres Pitcher’s Duel zwischen Gavin Williams und Tarik Skubal entschied sich durch ein chaotisches sechstes Inning. Williams dominierte mit 12 Strikeouts, während Skubal nach einem harten Hit-by-Pitch gegen David Fry komplett aus dem Konzept geriet. Cleveland scorte drei Runs allein durch Bunts und Skubals Overthrow zur ersten Base, kein Ball verlies das Infield. Die Guardians übernahmen mit diesem Sieg die AL Central-Führung und hatten nun den Tiebreaker gegen Detroit auf ihrer Seite.</p>
<p>Im Duell letzten Mittwoch bezwangen die Guardians die Tigers 5:1 und übernahmen damit die <strong>alleinige</strong> Führung in der AL Central. Tanner Bibee pitche stark gegen Jack Flaherty, während George Valera mit einem entscheidenden Homer glänzte. Steven Kwan bewies wieder seine Clutch-Gene und zeigte, warum er für gegnerische Teams ein Alptraum ist. Die Tigers konnten trotz Riley Greenes performance und einem frühen RBI-Sacrifice Fly von Parker Meadows nicht mithalten.</p>
<p>Im Rubber-Game der Seire stoppten die Tigers endlich ihre achtspieligen Losing Streak mit einem wichtigen 4:2-Sieg gegen Cleveland. Jahmai Jones und Wenceel Perez sorgten bereits im ersten Inning mit Solo-Home Runs für eine frühe 2:0-Führung gegen Rookie Parker Messick. Riley Greene legte mit einem weiteren Solo-Shot im vierten Inning nach. Starter Troy Melton lieferte solide 3.2 Innings ab, bevor das Bullpen um Will Vest den Sieg nach Hause brachte.</p>
<p>Und somit mussten die Tigers mit geteilter Divisionsführung zur entscheidenden Serie nach Boston reisen...</p>
<h3 id="detroit-tigers-boston-red-sox" tabindex="-1">Detroit Tigers @ Boston Red Sox</h3>
<p>... und auch für die Red Sox ging es ums Ganze. Mit einer Magic Number von eins brauchen sie nur noch einen Sieg gegen die Tigers, um die Playoffs zu erreichen. Casey Mize (14-6, 3.91 ERA) eröffnete für Detroit gegen Kyle Harrison (3.58 ERA), der erst zwei Starts für Boston absolvierte. Die Spannung steigt am Sonntag: Sollten die Red Sox zuvor scheitern, wartet Cy Young-Kandidat Tarik Skubal (2.21 ERA) mit der Saison auf dem Spiel. Detroit wird es Boston nicht leicht machen.</p>
<p>Und gleich im ersten Spiel am Freitagabend konnten die Red Sox die Playoffs sicher machen. Die Red Sox lagen schon 0:3 zurück, doch im neunten Inning kämpften sie sich zurück. Ceddanne Rafaela erledigte es schließlich mit einem Walk-Off-Triple gegen Tommy Kahnle. Mit einem 4:3 gegen die Tigers machten die Red Sox ihren ersten Postseason-Trip seit 2021 perfekt.</p>
<p>Im zweiten Spiel am Samstag konnten dann im Gegenzug die Tigers ihr Playoffticket sichern. Jahmai Jones lieferte mit seinem Two-Run-Single im fünften Inning gegen Connelly Early den entscheidenden Hit. Javier Báez überzeugte mit einem spektakulären Diving Catch und sprintete anschließend von Second Base zum Go-ahead-Run. Nach einem katastrophalen September mit nur zwei Siegen aus elf Spielen fanden die Tigers zurück zu ihrer Form aus der ersten Saisonhälfte, als sie die beste Bilanz der MLB hatten. Der Sieg ermöglicht es Detroit, Cy-Young-Gewinner Tarik Skubal für Game 1 der Wild Card Series am Dienstag zu schonen.</p>
<p>Im letzten Spiel der Saison ging es dann für Detroit noch um den Divisonssieg in der AL Central. Doch es waren die Red Sox die die Regular Season mit einem 4:3-Sieg beenden konnten und sich dadurch den fünften Seed in der American League sicherten. Damit stand der Gegner für die Wild Card Series fest: die New York Yankees. Der überraschende Held des finalen Regular-Season-Spiels war José De León, der nach chaotischer Anreise aus Puerto Rico 6 2/3 starke Innings lieferte. Für die meisten Spieler wird es das erste Boston-New York-Postseason-Duell ihrer Karriere. Die Tigers hingegen konnten die AL Central nicht gewinnen und müssen nun zur Wildcard Serie nach Cleveland.</p>
<h2 id="statistiken-der-saison" tabindex="-1">Statistiken der Saison</h2>
<p>Heute will ich in dieser Kategorie die Führenden der offensiven und defensiven Statistiken erwähnen.</p>
<h3 id="hitting" tabindex="-1">Hitting</h3>
<p>Dieses Jahr gab es 4 Spieler die über 50 Homeruns schlugen: Cal Raleigh (60), Kyle Schwarber (56), Shohei Ohtani (55) und Aaron Judge (53). Im Vergleich dazu waren es letztes Jahr 2 (Judge und Ohtani) und 2023 nur einer (Matt Olson).</p>
<p>Kyle Schwarber hatte die meisten RBIs mit 132, Bobby Witt die meisten Hits mit 184 und José Caballero die meisten Stolen Bases mit 49.</p>
<p>Trea Turner wurde Batting Champion der National League mit einem Average von .304 und Aaron Judge der American League mit einem Average von .331; Aaron Judge hatte außerdem das beste OPS mit 1.145.</p>
<h3 id="pitching" tabindex="-1">Pitching</h3>
<p>Wenn es ums Pitching geht, hatte Paul Skenes, als einziger Pitcher einen ERA unter 2 (1,97). Das kam in den lezten 5 Jahren nur ein weiteres mal vor, und zwar hatte 2022 Justin Verlander einen ERA von 1,75.</p>
<p>3 Pitcher erreichten dieses Jahr die Marke von 200 IP: Webb (207), Crochet (205,1) und Sánchez (202). Garret Crochet hatte dabei die meisten Strikeouts mit 255.</p>
<p>Diese Saison war auch deshalb besonders, weil es dieses Jahr keinen No-Hitter gab. Das kam zuletzt 2005 vor.</p>
<h3 id="3030-club" tabindex="-1">30/30 Club</h3>
<p>Dieses Jahr gab es eine Rekord-Anzahl von 7 Spielern im 30/30-Club, also 30 Homeruns und 30 Stolen Bases: Juan Soto, José Ramírez, Jazz Chisholm Jr., Corbin Carroll, Francisco Lindor, Pete Crow-Armstrong und Julio Rodríguez. Bisher lag der Rekord bei 4 Spielern.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Paul Skenes setzte letze Woche in seinem letzten Spiel die Kirsche auf die metaphorische Torte seiner Saison, indem er die Saison mit sechs Shutout-Innings gegen die Reds abschloss. Er ließ vier Hits und keine Walks zu und warf sieben Strikeouts. Das senkt seinen ERA auf 1,97, den besten in der Major League. Mit diesem ERA sollte Skenes ein Kandidat für seinen ersten Cy Young Award sein.</li>
<li>Letzte Woche wurde bekannt, dass Die MLB 2026 das Challenge System für Balls und Strikes einführen wird und somitdie Robot Umpire Ära einläutet! Das Competition Committee stimmte dem automatisierten Ball-Strike-System zu, das Teams zwei Challenges pro Spiel gewährt. Hitter, Pitcher und Catcher können durch Kopftippen die Technologie aktivieren. Bei erfolgreicher Challenge behalten Teams diese. Nach Jahren der Minor League Tests wird das System mit 12 Kameras pro Ballpark implementiert. Umpires werden weiter eine Rolle spielen, aber kritische Calls können nun korrigiert werden.</li>
<li>Cal Raleigh war am Mittwochabend der siebte Spieler in der Geschichte der Major League, der in einer Saison 60 Homeruns erzielte, das gelang ihm mit zwei Solo-HRs im Spiel der Seattle Mariners gegen die Colorado Rockies. Zum Ende der regular Season steht er jetzt immernoch bei 60 HR.</li>
<li>Jetzt kurz vor Veröffentlichung dieses Artikels kamen noch 2 Nachrichten rein.
<ol>
<li>Pete Alonso wird Free Agent und <a href="https://www.amazinavenue.com/new-york-mets-news/86259/mets-pete-alonso-opt-out" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to amazinavenue.com">zieht seine Option</a> zum Opt-out</li>
<li>Die Giants <a href="https://www.mccoveychronicles.com/san-francisco-giants-news/101296/san-francisco-giants-fire-bob-melvin" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mccoveychronicles.com">feuern</a> Manager Bob Melvin</li>
<li>Und wer noch mehr über das Desaster der Mets lesen will, kann das <a href="https://www.espn.com/mlb/story/_/id/46402004/mlb-2025-new-york-mets-collapse-disaster-10-moments-eliminated-postseason-playoffs" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to espn.com">hier</a> tun.</li>
</ol>
</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-wildcard-series" tabindex="-1">Vorschau auf die Wildcard Series</h2>
<h3 id="national-league-wildcard-series" tabindex="-1">National League Wildcard Series</h3>
<h4 id="padres-cubs-startzeit-2108-mesz" tabindex="-1">Padres @ Cubs (Startzeit: 21:08 MESZ)</h4>
<p>Das letzte Postseason-Duell dieser beiden Teams war im Jahr 1984, als San Diego den Cubs in der NLCS gegenüberstand. In dieser Saisone haben die Padres zuletzt einen Rückschlag erlitten: Ramón Laureano fällt mit einem Fingerbruch aus. Das öffnet Raum für Chicago, mit zwei Linkshandwerfern (Boyd, Imanaga) und den Lefty-Relievern. Zudem kehrt mit Kyle Tucker ein bedeutender Linkshandschläger zurück. Für San Diego könnten die engen Verhältnisse im Wrigley-Field zur Falle werden, denn ihre Offensive hängt stark von right-handed Bats ab. Imanaga als Starter ist interessant, denn er war noch nie in den Playoffs, allerdings ist er mit internationaler Erfahrung – etwa im World Baseball Classic – ausgestattet.</p>
<p><strong>Meine Prediction:</strong> Eine Enge Serie über 3 Spiele, die die Cubs aufgrund des Heimvorteils gewinnen werden.</p>
<h4 id="reds-dodgers-startzeit-0308-mesz" tabindex="-1">Reds @ Dodgers (Startzeit: 03:08 MESZ)</h4>
<p>In dieser Serie scheinen die Machtverhältnisse klar. Die Dogers dominierten die Season Series (5–1) und dominierten die Reds offensiv wie defensiv. Die ERAs der beiden Pitching-Staffs liegen zwar eng beieinander (3,86 vs. 3,95), doch offensiv schlägt das Pendel zugunsten der Dodgers aus. Die Reds werden alles daran setzen müssen, das Dodgers Starting-Pitching so kurz wie möglich auf dem Feld zu halten und dann den schwächeren Bullpen zu attackieren. Doch im Mittelpunkt dieser Serie steht Shohei Ohtani denn das ist seine erste volle Two-Way Postseason. Wird er als Pitcher, als Hitter oder beides eingesetzt? Sein 2,87 ERA und 11,9 K/9 zeigen bereits, wie gefährlich er sein kann – und mit dem Bat bleibt er ohnehin ein Game Changer.</p>
<p><strong>Meine Prediction:</strong> Die Reds werden keine Chance haben und die Serie 0-2 verlieren.</p>
<h3 id="american-league-wildcard-series" tabindex="-1">American League Wildcard Series</h3>
<h4 id="red-sox-yankees-startzeit-0008-mesz" tabindex="-1">Red Sox @ Yankees (Startzeit: 00:08 MESZ)</h4>
<p>Boston hatte die regular Season Serie 9–4 gewonnen, inklusive 5–2 im Yankee Stadium. Doch in den letzten Spielen der Saison gelang es den Yanks, Boston einzubremsen: nur 12 Runs in vier Spielen. Entscheidend wird sein, wie die Yankees ihre Linkshänder Fried und Rodón einsetzen, denn beide liefern solide Leistungen gegen Boston. Auf Bostoner Seite ist Garrett Crochet der Name, über den man sprechen muss. Seine Bilanz gegen New York in dieser Saison: vier Starts, vier Siege, 39 Strikeouts, 0,88 WHIP. Wenn Boston Game 1 gewinnt, ist das wohl schon mehr als die halbe Miete, denn dann könnten die Yankees, vor allem zu Hause nervös werden, denn für sie Zählt nur die World Series.</p>
<p><strong>Meine Prediction:</strong> Die Red Sox gewinnen in 2 Spielen. Seit der Trade Deadline sind sie einfach besser drauf, und der Druck liegt klar bei den Yankees.</p>
<h4 id="tigers-guardians" tabindex="-1">Tigers @ Guardians</h4>
<p>Detroit gegen Cleveland, das Duell, dass es schon vor 2 Wochen um die Spitze der AL Centrall gab, geht nun in die nächste Runden, diesmal in den Playoffs. Die Guardians gewannen die Saisonserie 8–5. Interessant ist dabei, dass beide Teams ihren Pitching-Staff so gemanaged haben , dass sie ihre Aces in der Wild Card einsetzen können. Das verspricht einen epischen Auftakt zwischen Tarik Skubal (Detroit) und Gavin Williams (Cleveland). Skubal startete zuletzt oft gegen Cleveland, und in einem Spiel brach ihm ein einziges Inning das Genick. Bei Detroit wird Kerry Carpenter eine Schlüsselrolle einnehmen, denn er wird fast ausschließlich gegen Righties aufgestellt, 23 von 26 Homern in 2025 schlug er gegen Rechtshänder, außerdem könnte seine Erfahrung aus der letzten Postseason ausschlaggebend sein.</p>
<p><strong>Meine Prediction:</strong> Das wird wohl die spannendste und knappste Serie. Dennoch tippe ich auf einen 2-1 Sieg der Tigers.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächstes Mal wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf die vorletzte Woche der regular Season in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk38/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk38/</guid>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk38.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die vorletzte Woche der regular Season in der Major League Baseball. Es ist noch eine Woche zu spielen und viele Entscheidungen sind schon getroffen. Teams die einen Playoffplatz sicher haben sind: Toronto Blue Jays, Philadelphia Phillies, Milwaukee Brewers, Chicago Cubs und Los Angeles Dodgers.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League</span></h3>
<p>Die Lage in der American League ist fast dramatisch, jedenfalls sehr spannend. Jede der 3 Divisionen ist noch offen und sogar die als entschieden geglaubte AL Central ist wieder offen.</p>
<h4 id="american-league-east" tabindex="-1">American League East</h4>
<p>Die <strong>Toronto Blue Jays</strong> haben sich als erste AL-Mannschaft einen Playoff-Platz gesichert und führen die AL East mit einem Vorsprung von 2 Spielen vor den <strong>New York Yankees</strong> an. Toronto besitzt wichtige Tiebreaker gegen die Mariners, Red Sox, Tigers und Yankees, was ihre Position weiter stärkt. Die <strong>Yankees</strong> kämpfen noch um die Divisionsführung, haben aber bereits einen Wild Card-Platz praktisch sicher. New York besitzt den entscheidenden Tiebreaker gegen die Mariners, was im Wild Card-Rennen von großer Bedeutung sein könnte. Die <strong>Boston Red Sox</strong> stehen aktuell auf dem zweiten Wild Card-Platz und haben wichtige Tiebreaker gegen die Astros, Guardians und Yankees in der Tasche. Für die <strong>Tampa Bay Rays</strong> und <strong>Baltimore Orioles</strong> ist die Saison gelaufen, beide Teams sind bereits mathematisch aus dem Playoff-Rennen ausgeschieden.</p>
<h4 id="american-league-central" tabindex="-1">American League Central</h4>
<p>Ein dramatischer Zweikampf entwickelt sich zwischen den <strong>Detroit Tigers</strong> und den <strong>Cleveland Guardians</strong>. Die Tigers führen mittlerweile mit nur einem Spiel Vorsprung, während Cleveland als heißestes Team der Liga gilt. Die finale Serie zwischen beiden Teams vom 23.-25. September wird entscheidend für den Divisionsgewinn sein. Detroit müsste Cleveland sweepen, um den wichtigen Tiebreaker zu sichern. Die Guardians brauchen nur einen Sieg in den letzten drei Spielen gegen Detroit, um den Tiebreaker zu gewinnen. Besonders bitter ist, dass die Tigers seit der ersten Woche die Division anführen, jetzt am Ende scheint ihnen etwas die Luft auszugehen. In den letzten 10 Spielen sind sie 1-9 während die Guardians 9-1 sind. Am 23. August hatten sie noch 12,5 Spiele Vorsprung vor den Guardians. Die <strong>Minnesota Twins</strong>, <strong>Kansas City Royals</strong> und <strong>Chicago White Sox</strong> sind bereits aus dem Rennen.</p>
<h4 id="american-league-west" tabindex="-1">American League West</h4>
<p>Die <strong>Seattle Mariners</strong> haben sich eine komfortable Position in der AL West erarbeitet und führen mit 3 Spielen Vorsprung vor den <strong>Houston Astros</strong>. Seattle sicherte sich den wichtigen Tiebreaker gegen Houston nach einem Sweep am Wochenende. Für die Astros wird es zunehmend schwieriger, denn nach dem verlorenen Head-to-Head-Tiebreaker gegen die Mariners würden sie in den meisten Tiebreaker-Szenarien gegen die nächstplatzierten Teams verlieren. Hier ist die Situtation ähnlich wie in der Central, denn die Astros lagen am 6. Juli schon 7 Spiele vor den Mariners. Aber ein starker September verhilft den Mariners nun auf Platz 1. Die <strong>Los Angeles Angels</strong>, <strong>Texas Rangers</strong> und <strong>Oakland Athletics</strong> sind bereits aus dem Playoff-Rennen ausgeschieden.</p>
<h3 id="national-league" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League</span></h3>
<p>Im Vergleich zur American League ist die Lage in der National League relativ klar.</p>
<h4 id="national-league-east" tabindex="-1">National League East</h4>
<p>Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> haben nicht nur die NL East-Divisionsmeisterschaft bereits gesichert, sondern auch wichtige Tiebreaker für das Playoff-Seeding auf ihrer Seite. Nach dem Gewinn der ersten beiden Spiele ihrer Serie in Los Angeles haben sie auch den Tiebreaker gegen die Dodgers gewonnen. Die <strong>New York Mets</strong> kämpfen verzweifelt um den letzten Wild Card-Platz und sind zusammen mit den Reds in einem Kopf-an-Kopf Rennen um den dritten NL Wild Card-Spot. Die <strong>Atlanta Braves</strong>, <strong>Miami Marlins</strong> und <strong>Washington Nationals</strong> sind bereits aus dem Rennen.</p>
<h4 id="national-league-central" tabindex="-1">National League Central</h4>
<p>Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> dominieren nicht nur die NL Central, sondern haben auch als erstes Team ein First-Round-Bye gesichert und besitzen den beste Record in der MLB. Milwaukee hat wichtige Tiebreaker gegen die Dodgers und Phillies gewonnen. Die <strong>Chicago Cubs</strong> haben bereits einen Playoff-Platz sicher und halten aktuell den ersten Wild Card-Spot in der NL. Die <strong>Cincinnati Reds</strong> Spielen die ganze Saison konstant .500er Ball und kämpfen mit den Mets noch um den letzen Wildcard Platz. Die <strong>St. Louis Cardinals</strong> und <strong>Pittsburgh Pirates</strong> kämpfen noch um mathematische Chancen.</p>
<h4 id="national-league-west" tabindex="-1">National League West</h4>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> führen die NL West mit 3 Spielen Vorsprung vor den <strong>San Diego Padres</strong> an und haben den entscheidenden Tiebreaker gegen San Diego mit 9 Siegen in 13 Spielen gesichert. Die <strong>Padres</strong> haben sich einen Wild Card-Platz praktisch gesichert und wichtige Tiebreaker gegen die Giants und Mets gewonnen. Die <strong>San Francisco Giants</strong>, <strong>Arizona Diamondbacks</strong> und <strong>Colorado Rockies</strong> kämpfen noch um die mathematischen Restchancen, wobei die Diamondbacks nur ein Spiel hinter den Mets und Reds stehen.</p>
<h3 id="playoff-picture-" tabindex="-1"><span style=background-color:#ccffcc>Playoff Picture </span></h3>
<p>Falls die Saison heute enden würde, wären die AL-Playoff-Teams: Blue Jays (AL East), Mariners (AL West), Tigers (AL Central), Yankees (Wild Card), Red Sox (Wild Card), Guardians (Wild Card). In der National League würden sich qualifizieren: Brewers (NL Central), Phillies (NL East), Dodgers (NL West), Cubs (Wild Card), Padres (Wild Card), Reds (Wild Card).</p>
<p>Die Wild Card Series beginnen am 30. September, die Division Series am 4. Oktober.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="texas-rangers-houston-astros" tabindex="-1">Texas Rangers @ Houston Astros</h3>
<p>Die Rangers (79-71) reisten für eine entscheidende Serie um die AL West nach Houston. Nach einem starken 16-5 Run liegen sie nur 2,5 Spiele zurück. Houston verlor zuletzt die Divisionsführung und steht unter enormem Playoff-Druck. Mit DeGrom, Kelly und Leiter haben die Rangers starke Starter für diese Serie. Mindestens zwei Siege sind nötig, um die Postseason-Hoffnungen am Leben zu halten.</p>
<p>Im ersten Spiel setzten die Houston Astros ein wichtiges Statement im Kampf um die AL West und die Wildcard-Plätze. In einem spannenden Duell gegen die Texas Rangers behielten sie mit 6:3 die Oberhand und vergrößerten ihren Vorsprung auf die Wildcard auf drei Spiele. Der Rookie Zach Cole entwickelt sich zur Offensiv-Waffe der Astros. Nach seinem Call-up sammelte er bereits sieben RBIs in wenigen Spielen und zeigte mit einem entscheidenden Two-Run-Homer im fünften Inning (.462 AVG, 1.456 OPS), warum Dana Browns aggressive Personalentscheidung goldrichtig war. Dramatisch wurde es beim Injury-Scare von Yordan Alvarez, der sich beim Überlaufen der Home Plate den linken Knöchel verstauchte. Jason Alexander lieferte erneut ab (9-0 seit 29. Juli) mit 4.2 starken Innings, bevor das Bullpen übernahm. Jesús Sánchez beendete seinen 0-22 Slump und zeigte defensiv eine spektakuläre Aktion an der Home Plate. Die Rangers kassierten eine schmerzhafte Niederlage durch defensive Fehler und verpasste Chancen. Jack Leiter hielt das Spiel trotz früher Probleme lange offen, doch Situational Hitting und Defense versagten in entscheidenden Momenten. Mit diesem Sieg bleiben die Astros in der heißen Phase des Playoff-Rennens vorne.</p>
<p>Die Houston Astros sicherten sich das zweite Spiel gegen die Rangers und halten damit ihre Playoff-Hoffnungen stabil. Nach dem 6-5-Sieg im zweiten Spiel mit Jeremy Peña (3 Hits) und der starken Tandem-Performance von A.J. Blubaugh und Colton Gordon liegen die Rangers nun vier Spiele zurück. Merrill Kelly erwischte seinen schlechtesten Start der Saison (3IP, 6 ER) welch katastrophales Timing für Texas. Jonah Heims Pinch-Hit-Homer im achten Inning konnte nur kurz Hoffnung wecken, bevor die Rangers wieder frustrierend Runners in Scoring Position zurückließen.</p>
<p>Die Houston Astros komplettierten den Sweep gegen die Texas Rangers mit einem 5:2-Sieg letzten Donnerstag und sicherten sich die Silver Boot zum neunten Mal in Folge. Jacob deGrom kassierte fünf Runs in fünf Innings und erlebte eine weitere Enttäuschung gegen Houston. Jose Altuve (Two-Run-Homer) und Jeremy Peña (Solo-Shot) führten die Offense an. Cristian Javier lieferte sechs solide Innings ab, bevor Bryan King sein zweites Save der Saison holte. Die Rangers verpassten ihre letzte realistische Playoff-Chance und verloren nach ihrer schlechtesten Pitching-Serie der Saison.</p>
<p>Damit konnten sich die Astros auch im Rennen mit den Mariners gut platzieren, die zur Wochenendserie nach Houston kamen.</p>
<h3 id="seattle-mariners-houston-astros" tabindex="-1">Seattle Mariners @ Houston Astros</h3>
<p>Für beide Teams war es die entscheidende Serie der Saison denn Mariners und Astros (beide 84-69) kämpften gleichauf um die AL West. Seattle kam mit einer 9-1-Serie nach Houston, während die Astros von Verletzungen geplagt sind, denn Yordan Alvarez und Josh Hader fallen aus. Cal Raleighs MVP-Kampagne (56 HR, 118 RBI) trifft auf Houstons verzweifelten Playoffhoffnungen. Der Gewinner sichert sich den Tiebreaker für die Division. Drei Nächte in Houston entscheiden über Playoffs und Titelträume.</p>
<p>Die Seattle Mariners übernahmen mit einem souveränen 4:0-Shutout gegen die Houston Astros am Freitag die Spitze der AL West. Julio Rodríguez, Eugenio Suárez, Victor Robles und Josh Naylor schlugen jeweils Solo-Homeruns, während Bryan Woo über fünf Innings nur einen Hit und Walk zuließ. Trotz Woos früher Verletzung übernahm Eduard Bazardo nahtlos. Die Houston-Offense blieb komplett stumm ein wiederkehrendes Thema der 2025-Saison für die Astros.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Die Seattle Mariners haben mit einem 6:4-Sieg über Houston eine historische Wende eingeleitet. Cal Raleighs 57. Home Run brach Ken Griffey Jr.s Franchise-Rekord, während George Kirby dominierte (6.0 IP, 0 ER, 7 K). Framber Valdez erlebte erneut einen Zusammenbruch (4.2 IP, 5 ER), bereits die achte Niederlage in seinen letzten neun Starts. Jeremy Peñas Grand Slam brachte Houston kurzzeitig zurück, doch Victor Robles’ spektakulärer Diving Catch beendete das Spiel. Seattle gewinnt die Season Series und die Astros stehen nun außerhalb der Playoffs.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Die Seattle Mariners vollendeten gestern Abend einen spektakulären Sweep in Houston und übernahmen die AL West-Führung. Im entscheidenden Spiel 3 führte J.P. Crawfords Grand Slam im zweiten Inning (5-0) und Cal Raleighs 58. Homerun die 7-3-Demolierung der Astros an. Logan Gilbert warf sechs starke Innings, während Jason Alexander bereits nach 1.2 Innings vom Mound musste. Mit nun drei Spielen Vorsprung und nur sechs verbleibenden Partien stehen die Mariners kurz vor ihrem ersten Divisionstitel seit 2001. Die Astros (84-72) sind aus den Playoff-Plätzen gefallen.</p>
<h2 id="statistik-der-woche" tabindex="-1">Statistik der Woche</h2>
<p>Letzte Woche bin ich über eine verrückte Tatsache gestolpert. Die Major League Baseball gibt es seit 147 Jahren, und etwas mehr als 23.000 Spieler haben bisher ein professionelles Baseballspiel bestritten. Zum Vergleich: Das kleinste Stadion der MLB ist das Progressive Field mit 37.830 Plätzen. Das heißt, wenn jeder Spieler, der von 1876 bis 2023 ein Big-League-Trikot getragen hat, auf der Tribüne sitzen würde, wäre das Stadion nur zu 61 % ausgelastet.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Die MLB hat die geplante London Series 2026 zwischen Yankees und Blue Jays abgesagt. Grund sind Terminprobleme. West Ham spielt am 24. Mai ihr letztes Premier League Spiel im London Stadium, was zu wenig Zeit für die Umrüstung auf Baseball lässt. Zusätzlich hatte Fox keine verfügbaren Sendeplätze für spätere Juni-Termine wegen der Fußball-WM. Commissioner Manfred betonte das anhaltende Interesse an Europa, während MLB weiter an internationalen Märkten in Indien und Mexico arbeitet. Die Kooperation mit London bleibt bestehen, nur der Zeitplan hat 2025 nicht geklappt.</li>
<li>Commissioner Rob Manfred bestätigte außerdem, dass die MLB kurz vor Abschluss der Broadcast-Verträge für 2026-28 steht. ESPN sichert sich ein Regular Season Package, NBCUniversal übernimmt die Wild Card Series und Sunday Night Games, während Netflix überraschend das All-Star Home Run Derby streamen wird. Zusätzlich sind In-Market-Deals für die Diamondbacks, Guardians, Rockies, Twins und Padres fast finalisiert. Manfred betont, dass mehr National Games die Zukunft bestimmen werden aber Local Broadcasts bleiben wichtig, die Liga priorisiert nationale Verbreitung zur Revenue-Maximierung.</li>
<li>Shohei Ohtani hat zum zweiten Mal in Folge die 50-Home-Run-Marke geknackt. Am Dienstag schlug er seinen 50. Homer gegen Phillies-Reliever David Robertson, nachdem er bereits fünf scoreless Innings gepitcht hatte. Ohtani ist der erste Spieler seit Alex Rodríguez (2001-02), dem consecutive 50-Home-Run-Seasons gelingen. Mit 104 Home Runs in zwei Dodgers-Jahren steht er vor seinem eigenen Franchise-Rekord von 54. Aktuell liegt er drei Homers hinter NL-Leader Kyle Schwarber zurück.</li>
<li>Ein schwieriges Jahr für Mike Trout und die Angels bekam am Samstag gegen die Rockies einen historischen Höhepunkt. Der dreimalige MVP schlug seinen 400. Homerun, einen 485-Fuß-Monster über Left-Center Field von Jaden Hill. Der Solo-Shot führte zum 3:0-Sieg und beendete eine acht-Spiele-Niederlagenserie. Trout ist der 59. Spieler der MLB-Geschichte mit mindestens 400 Home Runs und schließt sich einer Elite-Gruppe von nur fünf Spielern an, die bis zu ihrem 33. Lebensjahr sowohl 400 Homers als auch 200 Stolen Bases erreicht haben.</li>
<li>Cal Raleigh schreibt weiter Geschichte und schlug seine Homeruns 55 und 56 in aufeinanderfolgenden At-Bats. Mit HR Nummer 55 überholte er Mickey Mantles Rekord für Switch-Hitter (54), bevor er mit dem nächsten Schlag Ken Griffey Jr.s Mariners-Franchise-Rekord von 56 Homeruns einstellte. Der Catcher führt die AL mit 118 RBIs an und jagt Aaron Judges AL-Rekord von 62 Homeruns. Mit sechs verbleibenden Spielen steht Raleigh aktuell bei 58 Homeruns und könnte Geschichte schreiben.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Die letzte Woche regular Season Baseball ist eingeleitet. Wie oben schon beschrieben, geht es vor allem in der American League um die Playoffplätze. Da sticht am Dienstag das direkte Duell der Tigers gegen die Guardians hervor. Die Guardians haben aktuell ein Spiel Rückstand. Außerdem spielen die Red Sox gegen die Blue Jays. Während die Blue Jays sicher in den Playoffs stehen, haben die Red Sox ein Spiel Vorsprung auf die Guardians und Astros die sich aktuell den 3. Platz teilen.</p>
<p>Zum Abschluss der Saison duellieren sich dann die Tigers mit den Red Sox, auch da kann es nochmal um alles gehen und die Dodgers gegen die Mariners.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 37 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk37/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk37/</guid>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk37.png' style='display:none'>
<p><em>Zum Anfang ein Wort in eigener Sache: Die Playoffs beginnen bald und falls ihr keinen Artikel verpassen wollt (In den Playoffs wird es sicher mehr Artikel geben), abonniert gerne den Newsletter <a href="https://steady.page/inside-the-dugout/newsletter/sign_up" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to steady.page">hier</a></em></p>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 37 in der Major League Baseball. Die Saison geht auf die Zielgerade und 5 Teams sind schon aus dem Playoffrennen ausgeschieden: Angels, Rockies, Nationals, White Sox und Twins. Auf der anderen Seite haben die Phillies und Brewers schon einen Playoff-Spot sicher.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league" tabindex="-1">American League</h3>
<p>In der <strong>AL East</strong> haben die <strong>Blue Jays</strong> 4 Spiele Vorsprung auf die <strong>Yankees</strong>. Aktuell sind sie gut drauf (7 Siege aus den letzten 10 Spielen) und sie haben noch 7 Spiele gegen die Rays, und je 3 Spiele gegen die Red Sox und Royals. Ich würde sagen, dass sie stabil genug sind, diesen Vorsprung über die Ziellinie zu retten, allerdings sind die Yankees zur Zeit auch gut drauf und haben seit Anfang August einiges an Boden gut gemacht.</p>
<p>In der <strong>AL Central</strong> führen die <strong>Tigers</strong> mit 6,5 Spielen vor den <strong>Guardians</strong>. Die Tigers sind ja schon für die Playoffs qualifiziert und der Divisionssieg dürfte ihnen auch sicher sein.</p>
<p>Die <strong>AL West</strong> ist aktuell die spannendste der Divisionen. Die <strong>Astros</strong> haben ihren 7 Spiele Vorsprung von Anfang Juli verspielt und liegen nun 1 Spiel hinter den Mariners, die aktuell, gerade zur rechten Zeit, eine 9 Spiele Siegesserie haben. Auch die <strong>Rangers</strong> liegen nur 3 Spiele zurück. Diese Woche spielen zuerst die Rangers gegen die Astros und dann am Wochenende die Mariners gegen die Astros. Nächsten Montag werden wir vermutlich mehr darüber wissen, wie diese Division über die Ziellinie gehen wird.</p>
<p>Im Wildcard-Rennen führen die Yankees vor den Red Sox. Dahinter liegen nun die Rangers zwei Spiele hinter den Astros. Die Guardians haben nochmal Schung geholt und aus den letzten 10 Spielen 9 gewonnen und liegen nun nur noch 2,5 Spiele zurück. Die Guardians spielen nun diese Woche gegen die Tigers und Twins. Also potentiell Serien die sie evtl gewinnen könnten, da sich die Tigers evtl etwas schonen werden und die Twins eh schon ausgeschieden sind.</p>
<h3 id="national-league" tabindex="-1">National League</h3>
<p>In der <strong>NL East</strong> geht der tragische Absturz der <strong>Mets</strong> weiter. Ein kleiner Rückblick: Am 12. Juni waren sie erster der Division mit 5,5 Spiele Vorsprung auf die Philies; am 27. Juni hatten sie dann nochmal 1,5 Spiele Vorsprung: seit sie am 12. August gleichauf lagen haben sie 12 Spiele auf die Philies verloren.</p>
<p>In der <strong>NL Central</strong> führen die Brewers weiter souverän und haben den Playoffspot sicher, ihr 14 Spiele Winstreak machte hier den Unterschied. 5,5 Spiele dahiner die Cubs, die aber über die Wilcard sicher in den Playoffs sind (8,5 Spiele Vorsprung).</p>
<p>Die <strong>NL West</strong> war mal spannend, mit 4 Teams fast gleichauf, das war allerdings Mitte Juni. Aktuell führen die Dodgers mit 2,5 Spielen Vorsprung vor den Padres. Beide Teams sind aktuell ähnlich gut drauf und gewannen 6 aus den letzten 10. Die Dodgers spielen jetzt eine Serie gegen die Phillies und müssen dann noch gegen die Giants, D-Backs und Mariners ran. Ein durchaus anspruchsvolles Programm, aber genau das scheinen sie auch zu brauchen um zu performen. Die Padres hingegen spielen noch gegen die Mets, White Sox, Brewers und D-Backs. Auf dem Papier leichter; es bleibt also spannend.</p>
<p>Im Wildcard Rennen der National League führen die Mets noch mit 1,5 Spielen vor den Giants. Dahinter können sich die D-Backs und reds noch Hoffnungen machen. Heute startet die Serie der Giants bei den Diamondbacks und sie müssen dann noch gegen die Dodgers, Cardinals und Rockies ran. Die Mets spielen noch gegen die Padres, Nationals, Cubs und Marlins. Die Diamondbacks noch gegen Giants, Phillies, Dodgers und Padres. Die Reds noch gegen Cardinals, Cubs, Pirates und Brewers. Gefühlt scheint das Restprogramm der Giants das einfachste zu sein, aber die Serien gegen Dodgers und D-Backs sind in jeden Fall die entscheidenden.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<p>Am Anfang der letzten Woche gab es viele Serien in denen entweder Top Teams aufeinander trafen (Mets @ Phillies, Tigers @ Yankees, Astros @ Blue Jays) oder in denen Teams gegeneinander spielten die noch um die Wildcard kämpften (Royals @ Guardians, Cardinals @ Mariners, Reds @ Padres). Man hätte über jede dieser Serien einen eigenen Blogartikel schreiben können.</p>
<p>Kurze Zusammenfassung:</p>
<ul>
<li>Mets @ Phillies: 0-4</li>
<li>Tigers @ Yankees: 2-1</li>
<li>Astros @ Blus Jays: 1-2</li>
<li>Royals @ Guardians: 1-3</li>
<li>Cardinals @ Mariners: 0-3</li>
<li>Reds @ Padres: 2-1</li>
</ul>
<p>Ich habe mich aber für die Serie der D-Backs bei den Giants entschieden, da ich mir dachte, dass der Verlierer dieser Serie wohl endgültig aus dem Rennen um die NL Wildcard ausgeschieden sein würde.</p>
<h3 id="arizona-diamondbacks-san-francisco-giants" tabindex="-1">Arizona Diamondbacks @ San Francisco Giants</h3>
<p>Beide Teams kämpfen um den dritten Platz der NL West. Die Diamondbacks (72-72) verloren Corbin Burnes durch Tommy John Surgery und wurden zu Sellern, zeigen aber seit der Trade Deadline mit 21-14 die drittbeste Bilanz der MLB. Die Giants (72-71) durchliefen einen katastrophalen 21-40-Stretch, haben aber ebenfalls seit August wieder Fahrt aufgenommen (18-16). Sie leckten auch nach der Cardinals-Serie ihre Wunden, schlagen seit dem 18. August aber spektakulär mit sieben Spielern mit 20+ Prozent über League Average. Rafael Devers und Matt Chapman dominieren mit 195 bzw. 194 wRC+. Beide Teams standen bei minimalen Playoff-Chancen (Giants 3%, Arizona 2%) und duellieren sich um Platz drei der NL West. Arizona führt die Season Series mit 4-3, hat aber seit 2023 keine Serie im Oracle Park mehr verloren. Ketel Marte (.905 OPS) und Corbin Carroll (.895 OPS) führen die Diamondbacks Offense an.</p>
<p>Die Giants gewannen an einem Abend an dem die Mets verloren das erste Spiel der Serie mit 11:5 in einem spektakulären Slugfest mit fünf Home Runs. Nach einem schwierigen Start mit defensiven Fehlern von Shortstop Christian Koss drehten die Giants das Spiel im zweiten Inning durch Jung Hoo Lees Two-Run-Homer. Dominic Smith’s Game-Tying-Blast im dritten Inning brachte die “Good Vibes” zurück. Ein explosives sechstes Inning mit fünf Runs, angeführt von Koss’ Go-Ahead-RBI-Double und Heliot Ramos’ Home Run, entschied das Spiel. Logan Webb kämpfte früh, fand dann aber seinen Rhythmus und ging 6 Innings bei 1ER und 7SO.</p>
<p>Die Giants setzten dann am Dienstag ihren Lauf gegen Arizona mit einem 5-3-Sieg fort. Willy Adames trotzte einer schmerzhaften Foul-Ball-Verletzung am Bein und schlug anschließend einen Three-Run-Homer für die frühe 3-0-Führung. Zac Gallen kämpfte mit Umpire Doug Eddings’ inkonsistenter Strike Zone und kassierte zwei Home Runs. Patrick Bailey schlug seinen zweiten Homer in Folge. Joel Peguero brillierte in seinem achten MLB-Spiel mit entscheidenden Strikeouts bei Runners in Scoring Position. Arizona rutschte durch diese Niederlage auf zwei Spiele unter .500.</p>
<p>Die Giants zeigten erneut ihre Day-Game-Schwäche beim 3:5 gegen Arizona im Rubbergame der Serie. Rookie Carson Seymour wurde früh durch Geraldo Perdomo's Leadoff-Homerun abgekocht und sein RBI-Single beendeten dessen Auftritt nach 1.1 Innings. Eduardo Rodriguez dominierte sechs Innings lang die schläfrige Giants-Offense. Rafael Devers’ Two-Run-Double im 8. Inning (425 Fuß, aber nur Wall-Ball im Oracle Park) und ein spätes Comeback reichten nicht. Die Giants blieben 2.5 Spiele hinter den Mets im Wildcard-Race.</p>
<h3 id="new-york-yankees-boston-red-sox" tabindex="-1">New York Yankees @ Boston Red Sox</h3>
<p>Zum Wochenende gab es für mich dann nur eine Serie die ich hier erwähnen wollen würde. Und das war die Serie der Yankees bei den Red Sox. Beide hatten zu Beginn der Serie noch Chancen auf den Sieg in der AL East und standen solide im Wildcard-Race der AL. Die Yankees hatten sich gegen die Tigers stabilisiertund Aaron Judge führte mit zwei Home Runs zum Seriensieg. Boston hatte bisher die Oberhand in der Saisonserie, aber bei den engen Standings könnte diese Serie entscheidend werden. Besonders problematisch für New York: Die Yankees haben in 14 Innings gegen Bello noch keinen Run erzielt.</p>
<p>Die Yankees setzten sich im ersten Spiel im Fenway Park mit 4:1 durch und beendeten damit ihre Frustration gegen Boston. Aaron Judge schlug bereits im ersten Inning einen monumentalen Homerun über das Green Monster und überholte damit Joe DiMaggio als bester rechtsschlagender Power-Hitter der Franchise-Geschichte. Luis Gil dominierte sechs Innings lang mit einem No-Hit-Bid, auch wenn seine vier Walks die Effizienz schmälerten. Die Red Sox kamen im fünften Inning nur einmal richtig gefährlich ins Spiel, als Gil sichtlich nervös wurde; aber da seine Pitchcom-Ausrüstung plötzlich nicht mehr funktionierte, wurde ihm zusätzliche Zeit zum Sammeln verschafft.</p>
<p>Die Yankees sicherten sich mit einem 5:3-Sieg am Samstag den ersten Seriensieg des Jahres gegen die Red Sox. Jazz Chisholm Jr. war der Mann des Spiels mit drei RBIs, darunter sein 29. Homerun der Saison, jetzt fehlt ihm nur noch einer zur historischen 30-30 Marke. Max Fried dominierte mit seinem MLB-führenden 17. Saisonsieg über sechs Innings. Trotz einer späten Red Sox-Rally durch Jarren Durans Pinch-Hit-Homer hielten die Yankees den Vorsprung. Aaron Judge kam viermal auf Base und unterstrich seine MVP-Kandidatur.</p>
<p>Die Red Sox konnten den Series-Sweep vermeiden und schlugen die Yankees 6:4 in einem dramatischen Sunday Night Baseball Game im Fenway Park. Will Warren erlebte einen katastrophalen ersten Inning in dem er fünf aufeinanderfolgende Hits abgab, was zu sechs Runs führte. Carlos Narváez’ Solo-Homer krönte das explosive erste Inning. Garrett Crochet konterte mit einer dominanten Performance, erreichte mit 12 Strikeouts sein Season-High über sechs Innings und verbesserte sich auf eine Bilan von 16-5. Aaron Judge konnte trotz seiner Bemühungen die frühe Hypothek nicht wettmachen. Die Red Sox verteidigten damit ihre Wildcard-Position.</p>
<h2 id="statistik-der-woche" tabindex="-1">Statistik der Woche</h2>
<p>Ich habe mich nun nach letzter Woche entschieden diese Kategorie in &quot;Statistik der Woche&quot; umzubenennen. Es viel mir immer schwer einen Spieler zu finden, der die ganze Woche über stark war; einzelne Spiele - okay, aber den Überblick über eine ganze Woche zu behalten ist dann doch immer eine andere Sache, daher benenne ich diese Kategorie nun einfach um. Eventuell kann ich sie auch einfach mit &quot;Around the League&quot; verschmelzen lassen. Lasst mich gerne wissen falls ihr die alte Kategorie vermisst, oder was eure Meinung dazu ist, es wäre auch irgendwie cool darüber zu diskutieren, aber aktuell habe ich dafür noch keine gute Lösung.</p>
<p>Cal Raleigh hat mit seinem 54. Homerun der Saison Mickey Mantle’s Switch-Hitter-Rekord eingestellt und nebenbei Javy Lopez’ Single-Season-Record für Catcher mit 43 HRs gebrochen. Der Mariners-Catcher triggered einen 11:2-Blowout gegen die Angels und pushte Seattle auf einen Nine-Game Win-Streak. Während Raleigh versucht, die Rekord-Jagd auszublenden, führen die Mariners erstmals seit 2001 so spät in der Saison ihre Division an. Als Nächstes jagt Raleigh Griffey Jr.’s Franchise-Record von 56 HRs.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Solche Geschichten schreibt nur der Baseball; so oder so ähnlich kan man wohl die Geschichte rund um Anthony Rizzo letzte Woche betiteln. Am Anthony Rizzo Day in Wrigley Field erlebte die, nun retired, Cubs-Ikone den perfekten Schlussakt seiner Ära. Während er entspannt in den Bleachers saß (und entspannt ein Bier trank ...), traf ihn Moisés Ballesteros’ erster Career-Homerun buchstäblich an der Hand, ein magischer Moment zwischen Vergangenheit und Zukunft. Rizzo lachte herzlich über seine verpasste Chance und half dem Rookie, den Ball zu sichern. Außerdem baute er mit den Fans in den Bleachers eine &quot;Becherschlange&quot;. Er wird jetzt als &quot;Ambassador&quot; die Chicago Cubs vertreten. Das scheint mir ein geeigneter Job für ihn zu sein.</li>
<li>Shohei Ohtani hat erneut Geschichte geschrieben. Mit seinem run im neunten Inning gegen die Giants erreichte er <strong>135 runs scored</strong> in dieser Saison, mehr als jeder Dodger zuvor, damit übertraf er seinen eigenen Rekord von 2024. Obwohl er in fünf at-bats keinen Hit verzeichnete, kam er auf Base, als ein Flyball im Centerfield nicht gefangen wurde, und kam später durch einen Single von Tommy Edman nach Hause. Damit führt Ohtani nicht nur die Liga in runs an, sondern ist auch der erste Dodger in der modernen Ära, der zweimal die Marke von 130+ runs scored knackte.</li>
<li>Die Mets sind seit Mitte Juni im freien Fall, das hatte ich oben ja schon thematisiert. ESPN versuchte dafür Gründe zu finden. Das Starting Pitching ist eingebrochen, nach einem ERA von 2,79 vor dem 12. Juni liegt er seither bei über 5,0. Immer wieder mussten Rookies wie McLean, Tong oder Sproat einspringen und konnten die Lücken nicht schließen. Auch das Bullpen wackelt, mit einem ERA von rund 5 und zahlreichen blown saves. Besonders Ryan Helsley blieb hinter den Erwartungen zurück. In der Offense treffen Lindor, Soto und Alonso selten gleichzeitig, das Lineup produzierte zuletzt in acht Niederlagen nur einen .211 batting average und kaum runs. Ein Walk-Off Homer von Alonso war nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, während die Mets mit zwölf verbleibenden Spielen um ihre Playoff-Chancen bangen müssen.</li>
<li>Die San Francisco Giants rufen für den finalen Playoffpush ihr Top-Prospect Bryce Eldridge für die letzten 13 Spiele der Saison hoch, wie Susan Slusser berichtet. Eldridge gilt als Power-Hitter mit Linkshänder-Potenzial an der First Base; in den Minors schlug er in dieser Saison 25 Home Runs, davon 18 bei den River Cats, und in den letzten Wochen erreichte er einen OPS über .840. Durch die Verletzung von Dominic Smith bietet sich Eldridge die Chance, auch wenn seine Defense an der First Base noch Verbesserungsbedarf hat. Der Call-Up erscheint sinnvoll, denn die Giants haben haben noch 2 Spiele Rückstand auf die Mets (und besitzen nicht den Tiebraker) und wollen mit ihrem besten Kader in die Schlussphase gehen.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Es fühlt sich so an, als hätte fast jede Serie in dieser Woche Relevanz für das Playoff Rennen. Aber hier mal die, die mir am wichtigsten erscheinen und in denen es direkte Duelle zwischen Playoff-Kandidaten gibt.</p>
<p>Die Astros empfangen sowohl Rangers als auch Mariners zu Hause - ein Seven-Game-Stretch, der über die Division entscheiden könnte. Houston führt aktuell nur knapp vor Seattle, und Texas lauert bereits. Die Phillies können bei den Dodgers ein Statement setzen oder ihre 4,5-Spiele-Führung um den zweiten NL-Seed einbüßen. Philadelphia’s Offense ist mit sechs Spielern mit einem OPS über 1.000 in diesem Monat heiß gelaufen. Die Mets empfangen die Padres in Queens nach ihrem Eight-Game-Skid, ein Must-Win für New York’s Playoff-Träume.</p>
<p>Am Wochenende dann das Giants-Dodgers-Duell: Logan Webb gegen Ohtani und Mookie Betts, die im September die Liga dominieren. Die Giants haben aus den letzten 20 Spielen 14 gewonnen, aber die Dodgers führen die Head-to-Head-Serie 6-3.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 36 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk36/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk36/</guid>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk36.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 36 in der Major League Baseball.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>Die <strong>Toronto Blue Jays (82-61, +65)</strong> verteidigen weiter die Spitze der AL East, aber mittlerweile mit nur zwei Spielen Vorsprung auf die <strong>New York Yankees (80-63, +140)</strong>. Die Blue Jays haben sich zuletzt etwas schwergetan und 2 Spiele der Serie gegen die Yankees verloren (siehe Serie der Woche); während die Yankees mit 7-3 in den letzten zehn Spielen eine starke Phase erleben. Hinter ihnen lauern die <strong>Boston Red Sox (79-65, +95)</strong>, ein Spiel zurück. Die Red Sox haben noch je eine Serie gegen die Yankees und Blue Jays, also noch alle Chancen auf den Divisionssieg. Die <strong>Tampa Bay Rays (71-72, +55)</strong> stecken tief im Mittelfeld der Division, haben aber noch Chacnen über die Wildcard, während die <strong>Baltimore Orioles (66-77, –82)</strong> abgeschlagen sind.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers (82-62, +87)</strong> zeigen keine Schwäche, steuern entspannt auf den Divisionstitel zu und können sich auf die Postseason vorbereiten. Ihr Vorsprung auf die <strong>Kansas City Royals (73-70, –1)</strong> beträgt neun Spiele. Detroit spielt konstant .500er-Ball, während Kansas City um ein Wild-Card-Platz kämpft. Dahinter mischen die <strong>Cleveland Guardians (72-70, –48)</strong> weiter im Wildcard-Race mit, aktuell mit 2,5 Spielen Rückstand. Die <strong>Minnesota Twins (63-80, –83)</strong> und <strong>Chicago White Sox (55-89, –80)</strong> Spielen nur noch um die goldene Ananas.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>In der AL West führen die <strong>Houston Astros (78-66, +19)</strong> vor den <strong>Seattle Mariners (75-68, +32)</strong> mit 2,5 Spielen Vorsprung. Die Astros zeigen sich stabil, aber die Mariners haben seit sie am 13. August gleichauf mit den Astros waren 2,5 Spiele eingebüßt. Letzte Woche wruden sie von den Rays gesweept und Cal Raleigh, und mit ihm die ganze Offensive, waren in einem Slump. Letzte Woche haben sie sich davon aber wieder erholt und stehen bie den Homeruns (14), Runs (38) und beim OPS (.913) auf ligaweit Platz zwei. Die <strong>Texas Rangers (74-70, +82)</strong> sind dank ihres herausragenden Run Differentials (+82) ebenfalls im Wild-Card-Rennen. Dahinter hängen <strong>Angels (67-76, –120)</strong> und <strong>Athletics (66-78, –70)</strong> als Verfolger deutlich zurück.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>In der NL East haben die <strong>Philadelphia Phillies (83-60, +107)</strong> weiterhin klar die Nase vorn, MVP-like-Leistungen von Turner &amp; Schwarber sowie starkes Pitching von Sánchez &amp; Luzardo tragen Früchte. Die <strong>New York Mets (76-67, +66)</strong> sind sieben Spiele zurück und konnten auch letzte Woche in den Serien gegen Detroit und Cincinatti keinen Boden gut machen. Weiter unten dümpeln die <strong>Marlins (66-77, –100)</strong>, <strong>Braves (64-79, –36)</strong> und <strong>Nationals (58-84, –172)</strong> weiter vor sich hin.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Ganz oben in der NL Central und der MLB thront der <strong>Milwaukee Brewers (89-55, +176)</strong>. Die Serie gegen die Phillies konnten sie nicht gewinnen (siehe Seiren der Woche), ließen dann aber einen Sweep gegen die Pirates folgen. Dahinter spielen die <strong>Chicago Cubs (81-62, +117)</strong> weiter soliden Baseball, der sie am Ende sicher in die Playoffs brigen wird. Die <strong>Cincinnati Reds (72-71, +30)</strong> stehen gemeinsam mit den <strong>St. Louis Cardinals (72-72, –40)</strong> am Rande des Rennes um die letzte Wildcard in der National League. Die <strong>Pirates (64-80, –69)</strong> bleiben hinten dran mit wenig Hoffnung auf postseason Relevanz. Allerdings waren sie die letzten Wochen on fire und konnten die letzten Serien positiv gestalten und sogar die Dodgers sweepen. Allerdings wurde das Feuer dann von den Brewers mit einem Sweep gelöscht.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers (79-64, +95)</strong> führen die NL West, dicht gefolgt von den <strong>San Diego Padres (78-65, +54)</strong> an, nur ein Spiel trennt die beiden. Die Dodgers scheinen sich lethargisch in die Postseason zu retten und nur so hoch zu springen wie sie müssen. Im September haben sie aktuell nur einen Sieg und das gestern gegen die Orioles. Höhepunkt davon war das Spiel am Samstag als Yoshinobu Yamamoto einen No-Hitter über 9.2 Innings trug, er also nur noch ein Out davon entfernt war. Leider verloren die Dodgers dieses Spiel dann noch mit 4:3. Dahinter tummeln sich die <strong>San Francisco Giants (72-71, +26)</strong> und <strong>Arizona Diamondbacks (72-72, +25)</strong>, die noch im Rennen um die letzte Wildcard sind und sich nun in Teil eins von 2 3er-Serien in den nächsten 10 Tagen gegenüber stehen. Die Giants haben 10 der letzten 13 Spiele gewonnen, aber gerade wieder etwas Boden im Playoffrennen mit 2 Niederlagen gegen die Cardinals verloren. Das Schlusslicht bilden, wie immer, die <strong>Colorado Rockies (40-103, –370)</strong>.</p>
<h3 id="wild-card-" tabindex="-1"><span style=background-color:#ccffcc>Wild-Card </span></h3>
<p>Der Kampf um die letzten Wild-Card-Plätze in der American League ist heiß: aktuell rangieren <strong>Yankees (80-63)</strong> und <strong>Red Sox (79-65)</strong> klar vorne, gefolgt von den <strong>Mariners (75-68)</strong>. &quot;In the hunt&quot; sind noch die <strong>Rangers (74-70)</strong> mit 1,5 Spielen Rückstand, die <strong>Royals (73-70)</strong> mit 2 Spielen Rückstand und die <strong>Guardians (72-70)</strong> mit 2,5 Spielen Rückstand. Auch die <strong>Rays</strong> mit 4 Spielen Rückstand haben noch Außenseiterchancen.</p>
<p>In der National League ist die Situation etwas eindeutiger, die führen <strong>Cubs (81-62)</strong> vor <strong>Padres (78-65)</strong> und <strong>Mets (76-67)</strong>, dann folgt schon eine Lücke von 4 Spielen. Dann tummeln sich die <strong>Reds</strong> und <strong>Giants (72-71 bzw. 72-72)</strong> bei 4 Spielen Rückstand und die Diamondbacks (72-72) und Cardinals (72-72) bei 4,5 Spielen Rückstand. Die Giants und D-Backs haben in den nächsten 10 Tagen, wie erwähnt 6 Spiele gegeneinander. Die Reds spielen auch noch gegen die Cardinals und Cubs. Daher wird das Playoffrennen auf der Zielgeraden noch ziemlich spannend werden.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="philadelphia-phillies-milwaukee-brewers" tabindex="-1">Philadelphia Phillies @ Milwaukee Brewers</h3>
<p>Die Milwaukee Brewers (85-53) empfingen die Philadelphia Phillies (79-57) zu einer dreitägigen Serie zwischen Division Leaders. Die Brewers führen die NL Central mit 6,5 Spielen Vorsprung, während die Phillies in der NL East ebenfalls 6,5 Spiele vorne liegen. Das Pitching-Matchup versprach Spektakel: Jacob Misiorowski trifft auf Taijuan Walker, Jose Quintana auf den schwächelnden Aaron Nola (6.47 ERA), und Freddy Peralta duelliert sich mit Ranger Suárez. Peralta hatte einen fantastischen August mit 0.32 ERA und 34 Strikeouts.</p>
<p>Und die Serie begann gleich mit einem spektakulären Spiel am Labor Day! Die Brewers führten früh 4:0, doch die Phillies kämpften sich zurück. Nach einem 8:8 Unentschieden folgte ein ein spekatakuläres 9. Inning: Eine umstrittene Check-Swing-Entscheidung gegen J.T. Realmuto führte zur Ejection von Pat Murphy. Statt zwei Outs mit Runner auf First gab es plötzlich Runners auf First und Second. Brandon Marsh (4-for-5) und Harrison Bader (3-for-5) schlugen die entscheidenden Hits zum 10:8-Sieg der Phillies.</p>
<p>Die Brewers sicherten sich einen wichtigen 6:3-Sieg gegen Philadelphia im zweiten Spiel der Serie, nachdem sie bereits im ersten Inning eine 5:0-Führung aufbauten. Brice Turang erarbeitete sich einen Walk zum Auftakt, bevor Isaac Collins mit einem Three-Run-Homer für die frühe Entscheidung sorgte. Aaron Nola hatte massive Command-Probleme und kassierte fünf Runs, bevor er überhaupt einen Out verzeichnen konnte. Jose Quintana nutzte die komfortable Führung clever aus und hielt die gefährliche Phillies-Offense über weite Strecken in Schach. Der Bullpen um Aaron Ashby und Abner Uribe erledigte den Rest professionell.​​​​​​​​​​​​​​​​</p>
<p>Im letzten Spiel der Serien setzten sich die Phillies mit 2:0 durch, in einem klassischen Pitchers’ Duel. Freddy Peralta lieferte mit fünf scoreless Innings, acht Strikeouts erneute eine Starke Leistung ab und verlängerte seinen Scoreless-Streak auf 29 Innings, nur drei weniger als Teddy Higueras Franchise-Rekord. Ranger Suárez matchte diese Performance. Das Problem der Brewers war katastrophales Situational Hitting. 0-for-10 mit Runners in Scoring Position. Zweimal in Folge Runners 1 und 2 ohne Outs aber beide Male null Runs. Alec Bohm brach schließlich das Remis im siebten Inning mit einem Triple, Trea Turner brachte ihn mit einem RBI-Single nach Hause. Harrison Bader machte eine spektakuläre Fangaktion an der Mauer und raubte Andruw Monasterio einen 405-Fuß-Homerun.</p>
<h3 id="toronto-blue-jays-new-york-yankees" tabindex="-1">Toronto Blue Jays @ New York Yankees</h3>
<p>Die Yankees spielten dann am Wochenende eine möglicherweise entscheidende Serie gegen die AL East-führenden Blue Jays. Mit drei Spielen Rückstand könnte New York das Divisionsrennen wieder spannend machen. Das Pitching-Matchup verspricht interessant zu werden: Rookie Cam Schlittler gegen Veteran Kevin Gausman am Freitag, Cy Young-Gewinner Luis Gil trifft auf Max Scherzer am Samstag, und Max Fried duelliert sich mit Chris Bassitt am Sonntag. Gleichzeitig kämpfen die Blue Jays mit Bullpen-Problemen. Jeff Hoffman zeigt bei inherited runners Schwächen, während Yariel Rodríguez konstant überzeugt.</p>
<p>Die Toronto Blue Jays konnten dann gleich im ersten Spiel ein Statement setzen und demontierten die New York Yankees mit 7:1 und vergrößerten ihren AL East-Vorsprung auf vier Spiele. Kevin Gausman brillierte mit acht Innings, nur vier Hits und einem Walk. Vladimir Guerrero Jr. führte die Offense mit vier Hits und einem Opposite-Field-Homer an, Bo Bichette sammelte drei Hits. Die Yankees-Offense blieb gegen Gausman stumm, nur Giancarlo Stanton mit seinem 19. Homer konnte punkten. Rookie Cam Schlittler wurde bereits nach 1.2 Innings vom Mound genommen.</p>
<p>Die Yankees konnten im zweiten Spiel zurückschlagen und bezwangen die Blue Jays 3:1 und verkürzten den Rückstand in der AL East wieder auf drei Spiele. Der defensive Höhepunkt gehörte Cody Bellinger, der <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-09/06/d7452774-68d77535-43edc8c5-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_4000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">mit einem 95.3 mph-Laser aus Right Field</a> Bo Bichette an der Home Plate ausmachte und damit den Tying Run verhinderte. Luis Gil warf sechs Innings bei nur einem Earned Run, während das Bullpen-Trio Weaver, Cruz und Bednar den Sieg nach Hause brachte. Ein wichtiger Sieg im Wild Card-Rennen.</p>
<p>Die Yankees sicherten sich einen weiteren wichtigen 4:3-Sieg gegen die Blue Jays im Rubbergame am Sonntag und verkürzten den Rückstand in der AL East auf zwei Spiele. Ben Rice sorgte mit seinem 23. Homerun für einen frühen 3:0-Vorsprung, nachdem Max Scherzer seine Changeups verriet und <a href="https://www.espn.com/mlb/story/_/id/46191423/judge-tips-rice-ahead-scherzer-changeup-leading-hr" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to espn.com">die Yankees wohl seine Pitches gestohlen haben</a>. Max Fried überwand seine frühen Probleme und pitchte sieben starke Innings. Cody Bellingers go-ahead RBI Double im dritten Inning entschied das Spiel. Toronto verschenkte mehrere Scoring-Chancen und ging nur 2-for-12 mit Runners in Scoring Position. Die Jays bleiben trotz der Niederlage zwei Spiele vor den Yankees.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Die Kategorie Spieler der Woche ist für mich immer sehr schwer zu füllen. Es gibt so viele gute Leistungen in einer Woche.</p>
<p>Wenn wir aufs Homerun-Rennen schauen ergibt sich aktuell folgendes Bild:</p>
<ol>
<li>Cal Raleigh <strong>53</strong></li>
<li>Kyle Schwarber <strong>49</strong></li>
<li>Shohei Ohtani <strong>48</strong></li>
<li>Eugenio Suárez <strong>45</strong></li>
<li>Aaron Judge <strong>43</strong></li>
</ol>
<p>Aaron Judge hat weiterhin den besten AVG mit <strong>.321</strong> (hach schöne Zahl) vor Jacob Wilson von den Athletics mit <strong>.315</strong> und Bo Bichette von den Blue Jays mit <strong>.311</strong>. Aktuell haben 7 Spieler einen Schlagdurchschnitt von über <strong>.300</strong>.</p>
<p>Aaron Judge (1.099) und Shohei Ohtani (1.001) haben einen OPS von über 1.000 .</p>
<p>7 Spieler haben aktuell mehr als 100 RBI. Kyle Schwarber führt diese Statistik mit <strong>120</strong> vor Pete Alonso (<strong>113</strong>) und Cal Raleigh (<strong>113</strong>) an.</p>
<p>Eigentlich wollte ich diese Woche Juan Soto als Spieler der Woche nominieren, denn er hat seine Saison wirklich gedreht und lieferte eine spektakuläre Performance beim 10:8-Sieg am Montag der New York Mets gegen die Detroit Tigers ab. Mit seinem ersten Grand Slam der Saison und einem entscheidenden Two-Run-Triple sammelte er sechs RBIs, was auch ein Career-High war. Allerdings spielen die Mets insgesamt aktuell einfach nicht überzeugend genug.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Die Phillies haben Walker Buehler verpflichtet, der von den Red Sox entlassen wurde. Buehler, ein ehemaliger All-Star und World-Series-Champion, hatte in dieser Saison mit einem ERA von 5,45 zu kämpfen, wird aber für den Postseason-Kader der Phillies in Frage kommen. Seine Rolle im Team bleibt ungewiss, da er als Starter oder Reliever eingesetzt werden könnte.</li>
<li>Shohei Ohtani erreichte beim 7:9 gegen Pittsburgh einen historischen Meilenstein: Sein 100. Home Run im Dodgers-Trikot nach nur 294 Spielen, was ein neuer Teamrekord vor Gary Sheffield (399 Spiele) ist. Der Solo-HR gegen Bubba Chandler war mit 120 mph Exit Velocity der zweithärteste Hit der Saison und Ohtanis härtester seiner Karriere.</li>
<li>Pete Crow-Armstrong erhielt diese Woche eine dringend benötigte Pause, nachdem er seit dem All-Star Break mit .212/.624 OPS schwächelte. Besonders dramatisch: Seit dem 1. August schlägt er nur .163 mit fünf Extra-Base-Hits gegen 29 Strikeouts. Manager Craig Counsell gewährte dem 23-jährigen Center Fielder bewusst eine “physische und mentale” Erholung nach anstrengenden Serien in San Francisco und Denver. Mit drei freien Tagen soll Crow-Armstrong für die finalen 3 Wochen erholt zurückkommen. Ein Reset, den der Cubs-Rookie dringend zu brauchen scheint.</li>
<li>Ein kurioses &quot;Missverständnis&quot; gab es diese Woche bei den Astros. Framber Valdez traf versehentlich seinen eigenen Catcher Cesar Salazar mit einem 93 mph Fastball in die Brust. Der Vorfall ereignete sich im fünften Inning nach einem crossed-up Signal bei Trent Grishams Grand Slam. Valdez versicherte, es sei nicht intentional gewesen und entschuldigte sich sofort im Dugout. Auch Salazar bestätigte die Erklärung: “Das Stadium war laut, ich dachte ich hätte den richtigen Button gedrückt, aber es war der falsche.” Die Yankees gewannen das Spiel 7:1. Allerdings bleiben Zweifel ob es wirklich ein Missverständnis war oder warum Valdez seinen Catcher wirklich absichtlich Abwarf. Vermutlich war er verärgert über den abgegebenen Grand Slam und die geballten Pitches...</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Diese Woche stehen wieder viele spannende Serien mit Playoffimplikationen, bzw. der Möglichkeit einer Vorentscheidung an.</p>
<p>Am Anfang der Woche spielen die Mets in Philadelphia, können die Mets nochmal Boden gut machen? Oder verlieren sie auch in der Wildcard an Boden? Die Tigers spielen gegen die Yankees, die Astros gegen die Blue Jays, die Reds gegen die Padres, die Brewers gegen die Rangers und - natürlich - die Giants zu Hause gegen die Diamondbacks. Es wird schwer sein, mich für eine Serie zu entscheiden die ich dann als Serie der Woche nehme. Vorschläge nehme ich gerne an. Aktuell tendiere ich natürlich zur Serie der Giants ;).</p>
<p>Am Wochenende sind es dann nicht so sehr die direkten Playoff Duelle, aber es gibt dennoch zwei Rivalitäten-Serien. Zum einen spielen die Yankees bei den Red Sox und die Dodgers bei den Giants. Außerdem die Cardinals bei den Brewers und mit den Ranger bei den Mets, zwei Teams für die es um die Wildcard geht.</p>
<p>Ich bin ab Ende der Woche dann eine Woche im Urlaub, ob der nächste Artikel dann in gewohntem Umfang erscheint, weiß ich noch nicht so genau :).</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 35 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk35/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk35/</guid>
      <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk35.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 35 in der Major League Baseball.</p>
<p>Der August ist vorüber und es war eine weitere Erinnerung daran, dass Baseball-Vorhersagen im Spring Training oft wenig Wert sind. Wenn wir vor dem letzten Monat der Regular Season ein Zwischenfazit ziehen gab es doch einige Überraschungen. Von Cal Raleighs historischem Power-Surge, der ihm den Spitznamen &quot;Big Dumper&quot; einbrachte und gleichzeitig einen legitimen MVP-Case aufbaut, bis zu den Milwaukee Brewers, die irgendwie den besten Record der Liga posten, nachdem sie wichtige Spieler verloren und mit 0-4 starteten war diese Saison ein Meisterwerk. Die Toronto Blue Jays haben sich in das Rampenlicht der AL East bewegt, während die angeblich unaufhaltsamen Dodgers überraschend sterblich aussehen (vielleicht sind es auch nur mentale Pausen nach dem World Series gewinn letztes Jahr und vor den Playoffs dieses Jahr). Kyle Schwarber macht einen DH-MVP-Case mit 32 Jahren, und Josh Naylor, ist zu einer Base-Stealing-Maschine geworden, obwohl er im dritten Perzentil für Sprint Speed rangiert. Ob es nun die Rookie-Sensation Nick Kurtz ist, der die Erwartungen nur 14 Monate nach seinem Draft demoliert, oder der 37-jährige Aroldis Chapman mit Videospiel-Zahlen, die 2025er Saison erinnert uns weiter daran, warum Baseball die beste Nebensache der Welt ist.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>In der AL East halten sich die <strong>Toronto Blue Jays (79–58, +56)</strong> weiter an der Spitze mit drei Spielen Vorsprung. Dahinter liefern sich die <strong>New York Yankees (76–61, +134)</strong> und die <strong>Boston Red Sox (76–62, +102)</strong> ein enges Rennen, wobei die Yankees die letzten beiden Serien gegen die Nationals und White Sox gewinnen konnten und und nun Platz 2 belegen. Die nächsten Serien werden für die Yankees entscheidend, denn sie Spielen gegen die Astros, Blue Jays, Tigers und Red Sox. Die Red Sox hingegen konnten die Orioles sweepen und das Pitching Trio aus Giolito, Crochet und Bello zeigt überragende Form. Giolito dominiert mit einem 2.31 ERA in 14 Starts, Bello überzeugt mit einem 2.63 ERA und Crochet liefert einen soliden 2.77 ERA. Die Team-Bilanz seit Ende Juni: 29-12 in 41 Spielen. Etwas abgeschlagen folgen die <strong>Tampa Bay Rays (67–69, +47)</strong>, die zwar noch ein positives Differential aufweisen, aber zu weit hinten liegen, um ernsthaft Druck auf die Spitze zu machen. Ganz am Ende stehen die <strong>Baltimore Orioles (61–76, –88)</strong>, deren Saison spätestens jetzt komplett gelaufen ist, das Spiel gesern war ein Paradebeispiel dafür mit Aneinanderreihungen an Fehlern (3 Errors) und unglücklichen Situationen.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers (80–58, +90)</strong> sind klar das Maß der Dinge in der AL Central und halten den besten Rekord der American League allerdings mussten sie letzte Woche einen bitteren Sweep gegen die A's hinnehmen. Dahinter klafft eine große Lücke: die <strong>Kansas City Royals (70–67, –3)</strong> und <strong>Cleveland Guardians (68–67, –55)</strong> liegen fast zehn Spiele zurück und haben auch in der Wildcard nur noch Außenseiterchancen. Noch weiter abgeschlagen sind die <strong>Minnesota Twins (62–74, –63)</strong> und die <strong>Chicago White Sox (49–88, –92)</strong>.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>In der AL West bleibt es spannend. Die <strong>Houston Astros (75–62, +15)</strong> führen knapp mit zwei Spielen Vorsprung. Seit 6. Juli, als sie sieben Spiele Vorsprung hatten, haben sie nur noch .500er Ball gespielt und daher etwas Boden eingebüßt. Dahinter sitzen die <strong>Seattle Mariners (73–64, +25)</strong> auf Platz zwei und nutzen jede Gelegenheit, um Boden gutzumachen. Ende September spielen sie auch noch eine 3er Serie gegeneinander, welche dann das Zünglein an der Waage sein könnte. Die Mariners haben sonst aber einen recht soften Schedule, der ihnen entgegen kommen könnte. Dahinter konnten die <strong>Texas Rangers (71–67, +92)</strong> mit einer starken Woche und einer Siegesserie wieder etwas Boden gut machen, ein Run Differential von fast +100 zeigt, dass dieses Team unterschätzt werden darf. Für die <strong>Los Angeles Angels (64–72, –101)</strong> und die <strong>Oakland Athletics (63–75, –91)</strong>, die zwar ein paar Überraschungssiege landen, spielen keine Rolle mehr. Zwischenzeitlich hatten beide Teams sogar den gleichen Rekord, ein Zeichen dafür, dass es bei den A's etwas aufwärts gehen könnte, während bei den Angels keine Richtung erkennbar ist.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>Die <strong>Philadelphia Phillies (79–58, +99)</strong> stehen mittlerweile wieder souverän an der Spitze der NL East, mussten allerdings letzte Woche einen Sweep durch die Mets hinnehmen, der war allerdings weder für die Phillies noch für die Mets der Start einer Serie. Die Phillies gewannen danach die Serie gegen die Braves mit 3-1 und die Mets verloren ihrerseits die Serie gegen die Marlins 1-3.  Die <strong>New York Mets (73–64, +64)</strong> liegen nun wieder sechs Spiele zurück, liegen aber noch auf Wildbardplatz #3. Beide Teams haben Mitte September noch eine 4er Serie gegeneinander, die dann wohl das Divisionrace entscheiden dürfte. Für die <strong>Miami Marlins (65–72, –83)</strong>, die <strong>Atlanta Braves (62–75, –17)</strong> und die <strong>Washington Nationals (53–83, –180)</strong> ist der Zug abgefahren.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Milwaukee Brewers (85–53, +163)</strong> sind aktuell und immer noch das heißeste Team der Liga mit dem besten Rekord der National League. Ein beeindruckendes Run Differential macht sie zu einem Topfavoriten auf den Titel. Gerade haben sie die Serie in Toronto mit 2-1 gewonnen und sind nun auf dem Weg nach Philadelphia zum nächsten Playoff-Kandidaten. Dahinter halten sich die <strong>Chicago Cubs (78–59, +117)</strong> als starkes zweites Team der Division, das ebenfalls wie ein sicherer Playoff-Kandidat aussieht. Allerdings befindet sich Pete Crow-Armstrong gerade in einem echte Slump. Im August hatter er einen .452 OPS und war damit schlechtester in der MLB. Der Rest der Division liegt deutlich zurück: die <strong>Cincinnati Reds (69–68, +33)</strong> sind noch knapp positiv, die <strong>St. Louis Cardinals (68–70, –33)</strong> wirken dagegen eher wie ein Team im Umbruch, während die <strong>Pittsburgh Pirates (61–77, –62)</strong> eine weitere verlorene Saison erleben.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>In der NL West stehen die <strong>Los Angeles Dodgers (78–59, +101)</strong> an der Spitze und haben aktuell 2 Spiele Vorsprung auf die <strong>San Diego Padres (76–61, +55)</strong> auf Platz 2. Sie spielen auch nicht mehr gegeneinander. Im aktuellen Playoff-Picture würden sie sich allerdings in der Wild-Card-Round treffen. Deutlich abgeschlagen folgen die <strong>San Francisco Giants (68–69, +11)</strong>. Nachdem der letzte Homestand für die Giants katastrophal verlief konnten sie sich nun etwas bei den Fans rehabilitieren. Sie sweepten die Cubs und gewannen auch die Serie gegen die Orioles mit 2-1. Insgesamt hatten sie 50:29 Runs und haben nun in jedenm ihrer letzten 14 Spiele mindestens einen Homerun erzielt. Ob das nochmal für einen Playoff-Push reicht? Aktuell scheinen Devers, Adames, Chapman und Co. jedenfalls wieder ihr Mojo gefunden zu haben. Auch die <strong>Arizona Diamondbacks (68–70, +17)</strong> hängen im gleichen Bereich, können aber kein konstantes Momentum aufbauen. Ganz abgeschlagen und praktisch bedeutungslos sind die <strong>Colorado Rockies (39–98, –353)</strong>.</p>
<h3 id="wild-card-" tabindex="-1"><span style=background-color:#ccffcc>Wild-Card </span></h3>
<p>Im Wildcard-Rennen der American League ist es extrem eng. Die <strong>New York Yankees (76–61, +134)</strong> und die <strong>Boston Red Sox (76–62, +102)</strong> liegen Kopf an Kopf. Dahinter folgen die <strong>Seattle Mariners (73–64, +25)</strong> auf dem dritten Spot. Knapp dahinter lauern die <strong>Texas Rangers (71–67, +92)</strong> mit 2,5 GB, die mit einer Siegesserie die Tür wieder aufgestoßen haben. Chancen haben auch noch die <strong>Kansas City Royals (70–67, –3)</strong>  3 GB, und die <strong>Cleveland Guardians (68–67, –55)</strong> 4GB, während die <strong>Tampa Bay Rays (67–69, +47)</strong> mit 5,5 GB schon etwas weiter zurückfallen.</p>
<p>In der National League führen die <strong>Chicago Cubs (78–59, +117)</strong> das Wildcard-Rennen an, gefolgt von den <strong>San Diego Padres (76–61, +55)</strong>. Der letzte Platz gehört aktuell den <strong>New York Mets (73–64, +64)</strong>. Direkt dahinter kämpfen die <strong>Cincinnati Reds (69–68, +33)</strong>, 4 GB, und die <strong>San Francisco Giants (68–69, +11)</strong>, 5 GB, noch mit Außenseiterchancen. Die <strong>Arizona Diamondbacks (68–70, +17)</strong> und die <strong>St. Louis Cardinals (68–70, –33)</strong> liegen ebenfalls knapp dahinter (5,5 GB), während für die <strong>Miami Marlins (65–72, –83)</strong> die Luft langsam raus ist (8 GB).</p>
<p>Wenn die Postseason heute starten würde, sähe das MLB Playoff-Picture so aus: In der American League wären die <strong>Detroit Tigers</strong> und die <strong>Toronto Blue Jays</strong> direkt gesetzt, während sich die <strong>Astros</strong> gegen die <strong>Mariners</strong> und <strong>Yankees</strong> gegen die <strong>Red Sox</strong> (Wild!) in der Wildcard-Serie duellieren würden. In der National League hätten die <strong>Milwaukee Brewers</strong> und die <strong>Philadelphia Phillies</strong> die Bye-Runde sicher, während die <strong>Dodgers</strong> gegen die <strong>Mets</strong> und die <strong>Cubs</strong> gegen die <strong>Padres</strong> die Wildcard-Serien austragen.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="philadelphia-phillies-new-york-mets" tabindex="-1">Philadelphia Phillies @ New York Mets</h3>
<p>Zum Start der Serie führten die Phillies die NL East mit sieben Spielen Vorsprung vor den Mets an und hatten die perfekte Gelegenheit, ihre Dominance in Citi Field zu zementieren. Am 3. August lagen beide Teams noch gleichauf seitdem hat sich viel verändert. Allerdings kämpfen die Phillies in Citi Field seit 2023 mit einer katastrophalen 3-8 Bilanz in der Regular Season. Für die Phillies schlägt Bryce Harper besonders schlecht (.200 AVG, 3 HRs in 38 Spielen), während Kyle Schwarber mit 45 Home Runs und 109 RBIs als MVP-Kandidat brilliert. Die Mets sind trotz solider Starting Rotation mit Kodai Senga (2.58 ERA) und Rookie-Sensation Nolan McLean inkonsistent. Christopher Sánchez (2.46 ERA) führt auf der anderen Seite die starke Phillies Rotation an.</p>
<p>Die Mets drehten am Montagabend eine frühe 0-3 Niederlage spektakulär und siegten mit 13:3 gegen die Phillies. Nach Trea Turners leadoff Triple und Alec Bohms Two-Run-Single führten die Phillies früh 3:0. Doch Starter Christopher Sanchez implodierte im vierten Inning komplett, ein Balk, ein Wild Pitch und vier consecutive Hits ließen die Mets zum 3:3 ausgleichen. Mark Vientos (zwei RBI Doubles) und Luis Torrens (Three-Run-Homer) führten die explosive Mets-Offense an. Kodai Senga kämpfte über vier Innings, aber die Lineup-Tiefe rettete den wichtigen Divisionsrivalen-Sieg.</p>
<p>Die Mets schlugen dann die Phillies zum zweiten Mal in Folge mit einem dramatischen Walk-off-Sieg am Dienstagabend. Nach einem scorelosen Beginn erzielten die Phillies durch Bryce Harpers Two-Run-Single gegen Gregory Soto die Führung. Die Mets antworteten prompt mit fünf Runs im fünften Inning, angeführt von Juan Sotos RBI-Single und Pete Alonsos Two-Run-Double. Harrison Baders Game-tying Two-Run-Homer im achten Inning sorgte für Spannung, doch vier consecutive Singles im neunten (von Starling Marte, Alonso, Brett Baty und Brandon Nimmo) besiegelten den 6:5-Sieg und reduzierten den Rückstand auf nur noch fünf Spiele.</p>
<p>Die Mets komplettierten am Mittwoch tatsächlich den Sweep gegen die Phillies mit einem dominanten 6:0-Sieg im Citi Field. Rookie Nolan McLean war der Star der Nacht mit acht Shutout Innings und nur vier Hits bei sechs Strikeouts ohne Walk. Der Third Baseman machte in seinem dritten Career-Start Geschichte als erster Met überhaupt, der seine ersten drei Starts gewonnen hat. Die Offense kam nach einem schwachen Start im dritten Inning zurück: Brett Baty’s Double und Hayden Senger’s Bunt Single leiteten einen fünf-Hit-Run gegen Taijuan Walker ein. Francisco Lindor, Juan Soto und Pete Alonso lieferten Back-to-Back-to-Back RBI-Singles. Mark Vientos setzte mit einem Two-Run-Homer im siebten Inning den Schlusspunkt. Die Mets haben jetzt zehn Spiele in Folge gegen die Phillies zuhause gewonnen und sind nur noch vier Spiele hinter Philadelphia in der NL East.</p>
<h3 id="milwaukee-brewers-toronto-blue-jays" tabindex="-1">Milwaukee Brewers @ Toronto Blue Jays</h3>
<p>Die Brewers (83-52) trafen als MLB-Spitzenreiter auf die zweitbesten Blue Jays (78-56) in Toronto. Milwaukee schwächelte mit 4-7 aus den letzten 11 Spielen, während Jackson Chourio von der IL zurückkehrt. Toronto führt die AL East an und hat starkes Starting Pitching mit Shane Bieber, Kevin Gausman und Max Scherzer. Die Brewers kontern mit Freddy Peralta (15 Siege), Quinn Priester und Brandon Woodruff. Ein echtes Marquee-Matchup zwischen den beiden besten Teams der Liga, trotz Milwaukees jüngerer Form dürfte Toronto zu Hause leichte Vorteile haben.</p>
<p>Und so dominierten die Brewers das erste Spiel und gewannen mit 7:2 und sicherten sich ihren ligaweit führenden 84. Saisonsieg. Freddy Peralta brillierte mit sechs shutout Innings, einem Hit und acht Strikeouts, sein vierter Start in Folge ohne Earned Run. Shane Bieber pitchte für die Jays solide über 5.1 Innings, doch das Bullpen implodierte wieder. Ein Five-Run-sechstes Inning, angeführt von Andrew Vaughns drei Hits, entschied das Spiel. Besorgniserregend: Daulton Varsho wurde am Handgelenk getroffen, Röntgenaufnahmen blieben glücklicherweise negativ.</p>
<p>Im zweiten Spiel am Samstag setzen sich die Brewers im Pitcher’s Duel zwischen Quinn Priester und Kevin Gausman mit 4:1 gegen die Blue Jays durch. Jackson Chourio feierte ein spektakuläres Comeback nach 32-tägiger Pause und führte mit einem Opposite-Field-Homer im neunten Inning die entscheidende Rally an. Christian Yelich folgte sofort mit einem weiteren Back-to-Back-Homer gegen Jeff Hoffman, der erneut implodierte. Priester glänzte über sechs Innings mit nur einem unearned Run, während die Jays-Offense trotz bester AL-Bilanz völlig harmlos blieb. Isaac Collins besorgte mit seinem RBI-Double den Schlusspunkt einer dominanten Brewers-Performance.</p>
<p>Die Brewers verschenkten dann am Sonntag den Sweep gegen Toronto durch eine Riehe von Errors der besonderen Art. Nach William Contreras’ frühem Two-Run-Homer folgte ein Desaster: Fehlkommunikation zwischen Turang und Monasterio, katastrophales Baserunning (3 outs an den Bases) und eine Bases Loaded Situation ohne Run. Brandon Woodruff erlaubte acht Runs (nur fünf Earned), während Jackson Chourios vier Hits vergebens blieben. Max Scherzer hatte seinen schlechtesten Start der Saison aber die Blue Jays gewannen trotzdem 8-4 dank 13 Hits und Milwaukee’s Selbstzerstörung.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Als Spieler der Woche möchte ich dieses mal Mark Vientos von den Mets nominieren, denn die Mets haben in dieser Woche vor allem dank ihm richtig für Schlagzeilen gesorgt. Der 25-Jährige hat mit dem Bat gezeigt, warum er zu den Hoffnungsträgern der Franchise gehört. Gleich viermal schickte er den Ball über den Zaun und sammelte dazu mehrere wichtige Hits, die direkt zu Wins führten. Besonders auffällig war seine Serie gegen die Phillies, in der er nicht nur ein RBI-Double im richtigen Moment lieferte, sondern insgesamt 5 Hits und 6 RBIs in 3 Games verbuchte. In der Serie gegen die Marlins machte er damit gleich weiter und verbuchte in der Serie 2 HRs und 4 RBIs, auch wenn die Mets die Serie nicht gewinnen konnten.</p>
<p>Sein <strong>wRC+ von 226</strong> in dieser Woche ist ein Beleg dafür, wie heiß er gerade läuft. Und mit einer Scoring-Line von .320/.433/.760 lief er in Vergleich zu ganzen Saison .244/.296/.437 richtig heiß.</p>
<p>Nach einer kurzen Injury-Pause im Juni hat er sich eindrucksvoll zurückgemeldet und beweist nun, dass er nicht nur für einzelne Highlights gut ist, sondern dauerhaft Impact im Lineup bringen kann.</p>
<p>Als Giants Fan hätte ich diese Woche natürlich auch Rafael Devers nehmen können, denn er ist mit einem OPS von 1.515 OPS Leader, außerdem hatte er 11 Hits, 10 RBIs und 3 Homeruns.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Die MLB hat letzte Woche den 2026 Spielplan veröffentlicht, mit dem frühesten traditionellen Opening Day ever. Die Giants bekommen das Rampenlicht und empfangen die Yankees am 25. März im Oracle Park als Standalone-Spiel, bevor die anderen 28 Teams am 26. März starten. Wenn das ein Day-Game wird, wäre es für mich natürlich super. Es fühlt sich seltsam an, dass die Giants diese Prime-Time bekommen, wahrscheinlich die Macht von Rafael Devers und dem Marketing-Gold Ex-Red Sox vs. Yankees. Die Yankees dominieren das Head-to-Head (16-8, keine Niederlage im Oracle Park seit 2007). Weitere Schedule-Highlights sind: Das All-Star Game am 14. Juli in Philadelphia zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Yankees-Mets vom 11.-13. September in der Bronx zum 25. 9/11-Gedenken. Rivalry Weekend 17.-19. Mai mit Klassikern wie Dodgers@Angels und Yankees@Mets. Die Athletics spielen weiter in West Sacramento, aber auch zwei Serien in Las Vegas. Die Regular Season endet am 27. September, der früheste Abschluss seit 2020. Für die Giants: Brutaler Start mit Yankees, @Padres, Mets, Phillies. Das gibt Buster Posey noch weniger Zeit, aus einem 75-Win Team etwas Respektables zu machen.</li>
<li>Vorletzte Woche gab es ja das Statement vom Comissioner über die Expansion und das Realignment, dazu hab ich diese Woche ein interessantes Video gesehen, mit potentiellen neuen Divisionen (die durchaus eine Menge Sinn machen) und einem neuen Playoff Format: <a href="https://youtu.be/zWMxbWX4D0M?si=xD_okhBRwumFJ9H6" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to youtu.be">https://youtu.be/zWMxbWX4D0M?si=xD_okhBRwumFJ9H6</a></li>
<li>Kyle Schwarber lieferte mit Vier Home Runs in sechs At-Bats und neun RBIs eine historische Performance beim 19:4-Sieg der Phillies gegen Atlanta und einen neueen Franchise-Rekord. Der Slugger führte zu dem Zeitpunkt mit 49 Homeruns die National League an und stand nur einen hinter Cal Raleigh. Schwarber ist erst der 21. MLB-Spieler mit vier Homeruns in einem Spiel und der erste Phillies-Spieler seit Mike Schmidt 1976. Die Power-Show kam nach einer 0-20-Durststrecke etwas überraschend.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Heute is Labor Day, das heißt, viele Spiele beginnen schon früher, zB spielen die Mets bei den Tigers um 19:10 Uhr, die Blue Jays bei den Reds um 19:10 Uhr, die Phillies bei den Brewers um 22:10 Uhr und die Giants bei den Rockies (okay das ist wohl nur für mich interessant) um 22:10 Uhr. Das sind auch die interessanten Serien anfangs der Woche. Ab Dienstag gesellt sich noch das Matchup der Yankees bei den Astros dazu.</p>
<p>Am Wochenende spielen dann die Mets bei den Reds, die Blue Jays bei den Yankees und die Giants bei den Cardinals.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 34 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk34/</link>
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      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk34.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 34 in der Major League Baseball. Langsam scheint sich das Playoffrennen zu sortieren und das erste Team ist aus dem Playoffrennen eliminiert (Rockies). Mehr dazu aber jetzt in den Trip durch die Divisionen.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>Die <strong>Toronto Blue Jays (76-55, +55)</strong> behaupten weiter die Spitze in der AL East. Mit 6 Siegen aus den letzen 10 Spielen zeigen sie ihre Konstanz, allerdings kamen diese Siege auch gegen Miami und Pittsburgh. Nächste Woche kommt mit Milwaukee ein echter Prüfstein in die Stadt. Dahinter lauern die <strong>Boston Red Sox (71-60, +100)</strong>, deren Run Differential zeigt, dass sie eigentlich sogar stärker dastehen könnten, was auch ihre Expected Win-Loss Bilanz von 75-56 zeigt. Ein echtes Schlaglicht ist aber auch der dritte Platz der <strong>New York Yankees (70-60, +101)</strong> Allerdins stellten sie in der Serie gegen die Rays mit 14 Homeruns in zwei Spielen einen Major-League-Rekord auf. Giancarlo Stanton und Austin Wells schlugen beim 6:4-Sieg jeweils zwei Homeruns und markierten damit das erste Mal in der Geschichte der Yankees, dass mehrere Spieler in aufeinanderfolgenden Spielen mehrere Homeruns erzielten. Weiter unten dümpeln die <strong>Tampa Bay Rays (63-67, +33)</strong> im Niemandsland herum, während die <strong>Baltimore Orioles (60-70, -72)</strong> nach wie vor die rote Laterne tragen.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers (78-54, +98)</strong> haben die Division mit 10,5 Spielen Vorsprung fest im Griff. Mit acht Siegen aus den letzten zehn Spielen sind sie klar auf Kurs Richtung Playoffs. Außerdem konnten sie letzte Woche die Astros sweepen und sie dabei 18:2 outscoren. Dahinter klafft schon eine riesige Lücke: die <strong>Kansas City Royals (67-64, -3)</strong> und <strong>Cleveland Guardians (64-65, -50)</strong> haben nur noch Außenseiterchancen über die Wildcard. Wärhend die <strong>Minnesota Twins (59-71, -57)</strong> und <strong>Chicago White Sox (47-83, -72)</strong> schon aus allen Playoffambitionen raus sind.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Ein richtig enges Rennen gibt es im Westen: Die <strong>Houston Astros (72-59, +19)</strong> halten die Spitze, auch wenn sie zuletzt eher wacklig wirkten (wie oben schon erwähnt, wurden sie von den Tigers gesweeped). Nur zwei Spiele dahinter lauern die <strong>Seattle Mariners (70-61, +22)</strong>, die trotz einer schwachen 3-7 Serie zuletzt weiterhin im Geschäft sind. Ihr jüngster Roadtrip war katastrophal und endete mit einem Sweep gegen die Phillies und einer Gesamtbilanz von 2-7. Trotzdem gibt FanGraphs ihnen immer noch eine 87%ige Chance, die Playoffs zu erreichen. Die <strong>Texas Rangers (66-66, +63)</strong> haben ebenfalls noch Außenseiterchancen im Playoffrennen. Für die <strong>Los Angeles Angels (61-69, -88)</strong> und <strong>Oakland Athletics (60-72, -92)</strong> geht es hingegen nur noch darum die Saison zu Ende zu bringen und den Kader für 2026 zu testen.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>Die <strong>Philadelphia Phillies (76-54, +101)</strong> haben die East aktuell fest im Griff und setzen ein Ausrufezeichen nach dem anderen, darunter ein Sweep gegen die Mariners. Dahinter stehen mit sieben Spielen Rückstand die <strong>New York Mets (69-61, +47)</strong>. Obwohl ihr Schedule in den letzten Wochen nicht der Stärkste war (6 Spiele gegen Atlanta, 3 Spiele gegen Washington, und 3 Spiele gegen Seattle) konnten sie nichts gegenüber den Phillies aufholen und spielen aktuell .500er Ball. Noch weiter abgeschlagen sind die <strong>Miami Marlins (61-69, -64)</strong> und die <strong>Atlanta Braves (59-71, -21)</strong>, deren Saison längst durch ist. Ganz unten liegen die <strong>Washington Nationals (53-77, -153)</strong>.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die Dominanz der <strong>Milwaukee Brewers (81-50, +159)</strong> ist beeindruckend – sie sind das einzige Team in der gesamten Liga mit über 80 Siegen. Sie verloren zwar gerade die Serie zu Hause gegen die Giants und gewannen aus den letzten 10 Spielen nur 4, sie hatten in den letzten 7 Tagen aber auch 8 Spiele. Direkt dahinter lauern die <strong>Chicago Cubs (76-55, +126)</strong>, die in den letzten Wochen wieder etwas ins Rollen gekommen sind und mit einem 8-2 Lauf Druck machen, auch die Serie direkt gegen die Brewers konnten sie mit 3-2 gewinnen. Dahinter klafft eine Lücke: die <strong>Cincinnati Reds (68-63, +48)</strong> und die <strong>St. Louis Cardinals (64-67, -32)</strong> sind solide, könnten aber bei anhaltender Schwächer der Mets noch über die Wildcard in die Playoffs einziehen. Ganz unten die <strong>Pittsburgh Pirates (57-74, -70)</strong>.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>In der West-Division herrscht ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Die <strong>Los Angeles Dodgers (74-57, +94)</strong> und die <strong>San Diego Padres (74-57, +57)</strong> liegen exakt gleichauf. Die letzten 13 Spiele der Padres waren Duelle in der eigenen Division gegen die Dodgers und Giants, wovon sie 8 gewinnen konnten. Beide Teams haben nun noch etwa gleich schwierige Restprogramme (.484 vs. .492) sodass uns noch ein spannender September erwartet. Dahinter liegen die <strong>Arizona Diamondbacks (64-67, +10)</strong> und die <strong>San Francisco Giants (63-68, -10)</strong>, die zwar noch rechnerische Chancen auf die Playoffs haben, realistisch aber nichts mehr mit den Playoffs zu tun haben. Ganz abgeschlagen sind die <strong>Colorado Rockies (37-94, -349)</strong>.</p>
<h3 id="wild-card-" tabindex="-1"><span style=background-color:#ccffcc>Wild-Card </span></h3>
<h4 id="al-wild-card" tabindex="-1">AL Wild Card</h4>
<p>Im Wildcard-Rennen der American League stehen die <strong>Seattle Mariners (70-61, +22)</strong> aktuell auf dem letzten Platz, der in die Postseason führt. Knapp davor rangieren die <strong>Boston Red Sox (71-60, +100)</strong> und die <strong>New York Yankees (70-60, +101)</strong>, beide mit beeindruckenden Run Differentials. Dahinter lauern die <strong>Kansas City Royals (67-64, -3)</strong> mit 3 Spoelen Rückstand und die <strong>Texas Rangers (66-66, +63)</strong> mit 4,5 Spielen Rückstand. Für Teams wie die <strong>Guardians (64-65, -50)</strong> mit 5GB, oder die <strong>Rays (63-67, +33)</strong> mit 6,5 GB könnte es schon zu spät sein.</p>
<h4 id="nl-wild-card" tabindex="-1">NL Wild Card</h4>
<p>In der National League halten die <strong>New York Mets (69-61, +47)</strong> den letzten Wildcard-Spot, knapp vor den <strong>Cincinnati Reds (68-63, +48)</strong>, die 1,5 Spiele dahinter liegen. Klar in der Pole Position liegen allerdings die <strong>Chicago Cubs (76-55, +126)</strong> und die <strong>Los Angeles Dodgers (74-57, +94)</strong> gleichauf mit den <strong>San Diego Padres (74-57, +57)</strong>. Dahinter haben die <strong>Diamondbacks (64-67, +10)</strong> und <strong>Cardinals (64-67, -32)</strong> mit je 5,5Gb nur noch Restchancen.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="chicago-cubs-milwaukee-brewers" tabindex="-1">Chicago Cubs @ Milwaukee Brewers</h3>
<p>Die Milwaukee Brewers kamen mit einem heißen 14-Game Win Streak und acht Spielen Vorsprung auf die Cubs ins Wrigley Field. Die Brewers-Offense läuft mit Christian Yelich (.267/.345/.467, 25 HR) und Rookie-Sensation Andrew Vaughn, der seit dem Trade von den White Sox .330/.395/.624 schlägt. Pitching-wise haben beide Teams aber ihre Probleme: Die Brewers vermissen DL Hall und Logan Henderson, während bei den Cubs Jameson Taillon möglicherweise zurückkehrt. Brandon Woodruff (2.06 ERA) ist seit seinem Comeback ungeschlagen.</p>
<p>Die Brewers konnten die Cubs im ersten Spiel (Nur ein Spiel des geplanten Doubleheaders konnte gespielt werden) am Montag mit 7:0 schlagen und ihren Divisionsvorsprung auf neun Spiele ausbauen. Freddy Peralta dominierte über sechs Innings mit nur einem Hit und sechs Strikeouts für seinen 15. Saisonsieg. Brice Turang eröffnete das Scoring mit seinem siebten August-Homer. Für die Cubs war es ein katastrophaler Nachmittag: Nur zwei Hits, Starting Pitcher Cade Horton musste früh mit einer Blase ausscheiden, und Kyle Tucker’s Slump setzt sich fort (.189 seit dem 1. Juli). Owen Caissie sammelte seinen ersten Career-Hit.</p>
<p>Am Dienstag konnte der Doubleheader dann gespielt werden und die Brewers kassierten einen <strong>bitteren Doubleheader-Sweep mit 6:4 und 4:1</strong>. Im ersten Spiel gerieten die Brewers früh durch Chad Patricks schwachen Start in einen 5:0-Rückstand. Die Cubs-Offense, angeführt von Pete Crow-Armstrong und Willi Castro (Three-Run-Homer), dominierte die ersten Innings. Milwaukee kämpfte sich durch Christian Yelichs 26. Saison-Homerun und zwei starke RBI-Hits von Sal Frelick auf 5:4 heran, konnte aber das Comeback nicht vollenden. Owen Caissies erster Karriere-Homerun besiegelte die 6:4-Niederlage. Das zweite Spiel begann vielversprechend mit Andrew Vaughns frühem RBI-Single, doch Brandon Woodruffs perfekte Saisonbilanz hielt nicht. Trotz seiner soliden Performance (4⅓ Innings, sechs Strikeouts) übernahmen die Cubs durch Owen Caissies vier-RBI-Tag die Führung. Jameson Taillon dominierte nach schwachem Start über sechs Innings und hielt die Brewers-Offense in Schach. Ein verpasstes Squeeze-Play-Versuch von Brice Turang im siebten Inning machte Milwaukees frustrierenden Tag perfekt.</p>
<p>Am Mittwoch Abend gewannen die Cubs dann mit 4:3 in einem durchaus unterhaltsamen Spiel. Matt Shaw lieferte sowohl offensiv als auch defensiv ab, sein 11-Pitch Walk im dritten Inning leitete eine Bases-loaded-Situation ein, die Michael Busch mit einem Three-Run-Double auflöste. Colin Rea kämpfte sich durch sechs Innings, während Daniel Palencia im neunten Inning einen echten High-Wire-Act ablieferte. Mit Bases loaded und zwei Outs beendete Nico Hoerner das Spiel mit einem starken Catch gegen William Contreras. Die Cubs hatten dann drei Spiele in Folge gewonnen und führten in der Season-Series gegen Milwaukee mit 7-6.</p>
<p>Am Donnerstag, im Rubber-Match, bezwangen die Brewers die Cubs dann mit 4:1. Brice Turang lieferte den entscheidenden Moment: Nach Christian Yelichs leadoff Walk im zweiten Inning beförderte er Shōta Imangas Pitch über die Right Field Wall für eine frühe 2:0-Führung. Turang schlägt aktuell .365/.421/.788 über 15 Spiele. Quinn Priester kämpfte sich durch 4⅓ Innings trotz fünf Walks, während Imanaga nach dem Homer dominierte und 16 der nächsten 18 Batters retired. Isaac Collins entschied das Spiel im achten Inning mit einem Two-RBI Line Drive gegen Ryan Brasier. Trevor Megill sicherte das Spiel mit seinem 30. Save und machte Milwaukee zum ersten 80-Siege-Team der Saison. Die Brewers führten in der Division nun sieben Spiele vor Chicago.</p>
<h3 id="boston-red-sox-new-york-yankees" tabindex="-1">Boston Red Sox @ New York Yankees</h3>
<p>Zum Wochenende stand dann das Yankees-Red Sox Rivalry Weekend an. Die Bombers haben sich aus ihrer Midseason-Krise gekämpft und führten nun mit 1,5 Spielen im Wild Card Race vor Boston. Die Red Sox dominierten die ersten beiden Serien-Matchups mit 5-1 Siegen, inklusive eines Sweeps im Fenway Park im Juni. Mit nur 2,5 Spielen Vorsprung auf die Wild Card-Konkurrenten Kansas City und Cleveland ist jeder Win wichtig.</p>
<p>Im ersten Spiel konnten die Red Sox ihren Losing Streak mit einem 6:3-Sieg gegen die Yankees in einem chaotischen Spiel in der Bronx beenden. Beide Teams kämpften mit fundamentalen Problemen, die Yankees kassierten vier Errors, beide Teams ließen jeweils über zehn Baserunner auf den Bases zurück. Der entscheidende Moment kam im neunten Inning durch Roman Anthony’s Monster-Homerun, sein zweiter Hit des Abends mit drei RBIs. Zuvor war es ein ständiges Hin und Her: Ben Rice eröffnete für die Yankees mit einem Solo-Homer, aber defensive Aussetzer kosteten wichtige Runs. Lucas Giolito konnte für die Red Sox nicht überzeugen (4.2 IP, 3 ER), während Luis Gil trotz fünf Walks ordentliche fünf Innings pitchte. Nathaniel Lowe brillierte in seinem Red Sox-Debüt mit dem Go-ahead RBI-Double.</p>
<p>Im zweiten Spiel der Serie gewannen die Red Sox am Freitagabend mit 1:0 und sicherten sich die Season Series. Brayan Bello dominierte die Yankees-Offense erneut, in sieben scoreless Innings ließ er nur drei Hits zu und bewies seine übliche Klasse gegen New York. Max Fried war ebenfalls stark, aber die Yankees-Offense war schlicht inexistent. Connor Wong lieferte den entscheidenden RBI-Double im siebten Inning. Highlight des Abends war ein Eichhörnchen, das im vierten Inning über das Feld rannte und mehr Action lieferte als die Yankees-Offense. Die konnten keinen einzigen Runner in Scoring Position bringen. Die Red Sox haben nun den Tiebreaker für die Playoffs in der Tasche.</p>
<p>Die Schwäche der Yankees gegen die Red Sox setzte sich am Samstag fort, denn sie kassierten eine brutale 1:12-Niederlage und standen vor einem Four-Game-Sweep. Garrett Crochet dominierte mit sieben Innings und 11 Strikeouts, der achte Sieg in Folge gegen die Erzrivalen. Will Warren, zuletzt bester Yankees-Starter, lief gegen eine Mauer, in nur vier Innings produzierte er genauso viele Walks wie Strikeouts. Im neunten Inning wurde es dann hässlich, denn Anthony Volpe überwarf den first Baseman, Paul Blackburn balkte einen Run nach Hause und Carlos Narváez setzte mit Two-Run-Homer den Schlusspunk</p>
<p>Nach drei schmerzhaften Niederlagen gelang den Yankees ein erlösender 7:2-Sieg und sie konnten so den Sweep verhindern. Trent Grisham und Jazz Chisholm Jr. erlebten Multi-Homer-Nächte und beendeten acht aufeinanderfolgende Niederlagen gegen die Red Sox. Außerdem verwandelte Jazz Chisholm Dustin Mays Center-Cut-Sinker in seinen 100. Karriere-Homer. May kämpfte mit der Kontrolle seiner Pitches und gab drei Homeruns ab. Carlos Rodón dominierte mit Groundballs, acht der ersten zwölf Outs gelangen ihm via Groundballs. Nathaniel Lowe war Bostons einziger Lichtblick mit zwei RBIs.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Als Spieler der Woche möchte ich diese Woche Trea Turner nominieren, denn er ist gerade richtig on fire für die Phillies. Nach 128 Spielen steht er bei <strong>160 Hits</strong> und ist damit einer der besten in der ganzen MLB, nur Bo Bichette liegt aktuell noch knapp vorne. Sein <strong>.300er Batting Average (7th)</strong>, <strong>14 Homeruns (115th)</strong> und <strong>61 RBIs (69th)</strong> zeigen, dass er nicht nur für Kontakt, sondern auch für Power sorgt. Richtig Spaß macht es aber, ihm auf den Bases zuzuschauen, <strong>32 Stolen Bases (7th)</strong> hat er schon auf dem Konto und gehört damit zu den gefährlichsten Base-Stealern der Liga. In den letzen 30 Tagen schlägt er .313 bei einem OPS von .846. Neben Kyle Schwarber und Bryce Harper ist Trea Turner eine der Säulen des Phillies Erfolgs.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Commissioner Manfred hat erneut über die MLB-Expansion gesprochen, und die Baseball-Community diskutierte letzet Woche heiß über mögliche Szenarien. Zwei neue Teams würden die Liga auf 32 Franchises bringen, in Anlehnung an NFL und NHL. Die Diskussion dreht sich hauptsächlich um Regional Realignment mit vier geografischen Divisionen statt der aktuellen AL/NL-Struktur. Nashville und North Carolina gelten als vielversprechende Expansion-Standorte, während Portland und Salt Lake City kontrovers diskutiert werden. Ein regionaler Ansatz würde Reisekosten senken und lokale Rivalitäten stärken. Traditionalisten wehren sich gegen solche Änderungen, doch die Liga-Loyalität ist seit Interleague Play ohnehin stark geschwächt. Das historische AL/NL-System hat durch konstantes Interleague Play und einheitliche Regeln viel von seiner ursprünglichen Bedeutung verloren. Regional Realignment könnte also neue Rivalitäten schaffen und das Interesse der Fans steigern. Das wird aber wohl nicht vor dem neuen Collective Bargaining Agreement der MLB passieren, das Ende 2026 ausläuft und bevor die Athletics wirklich in Las Vegas angekommen sind. Bis dahin bleibt also noch genug Zeit über mögliche neue Divisionen Gedanken zu machen.</li>
<li>Bei ESPN gab es letzte Woche einen <a href="https://www.espn.com/mlb/story/_/id/46007848/mlb-2025-tarik-skubal-paul-skenes-detroit-tigers-pittsburgh-pirates-cy-young-aces-dominate" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to espn.com">interessanten Artikel</a> darüber Tarik Skubal und Paul Skenes und warum sie so dominant sind. <strong>In kurz</strong>: Tarik Skubal (Tigers) und Paul Skenes (Pirates) dominieren als 2025 Cy Young Favoriten die MLB. Beide Aces schaffen eine besondere Atmosphäre an ihren Starttagen, Skubal mit aggressiver Strike Zone-Attacke (70% First-Strike-Rate), Skenes mit seinem größeren Arsenal aus sieben Pitch-Typen. Während Skubal als “Bulldog” mit Killer-Mentalität bekannt ist und regelmäßig Complete Games wirft, beeindruckt Skenes durch akribische Vorbereitung und tägliche Bullpen-Sessions. Beide Pitcher vereint die Fähigkeit, Hitter nach Strike One zu dominieren.</li>
<li>Kyle Tucker spielt seit Juni mit einem Haarriss in der rechten Hand und wollte trotz Schmerzen nicht auf die IL. Die Verletzung beim Slide gegen Cincinnati am 1. Juni wurde zunächst als Jammed Finger diagnostiziert. Seit Juli bricht seine Performance komplett ein: .189 Average, 54% Ground Ball Rate. Manager Craig Counsell gönnt ihm nun eine Pause. Hoffentlich kommt er dann bald wieder voll genesen zurück.</li>
<li>Auch bei den Phillies gibt es Verletzungssorgen. Bei Pitcher Zach Wheeler wurde zuerst ein Blutgerinnsel in der Rechten Schulter festgestellt, welches entfernt wurde. Dann wurde ein &quot;Venous Thoracic Outlet Syndrom&quot; festgestellt welches nun wohl schon operiert wurde, ihn aber für 6-8 Monate außer Gefecht setzt. Der venöse thorakale Auslass, eine seltene Unterart der Kompressionsstörung, die eine Vene einklemmt und die Bildung von Blutgerinnseln verursacht, wird durch eine Operation repariert, die für Wheeler empfohlen wurde und ihm eine Rückkehr bis zum Eröffnungstag 2026 ermöglichen könnte. Bei der Operation wird in der Regel eine Rippe entfernt, um den Bereich zu dekomprimieren.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Auch nächste Woche gibt es wieder spannende Serien.</p>
<p>Anfang der Woche spielen die Phillies bei den Mets. Der Abstand in der Division ist zwar schon auf sieben Spiele angewachsen, aber für die Mets wird es wichtig sein, den letzten Platz in der Wildcard gegen die Reds zu verteidigen. Die spielen zeitgleich eine Serie gegen die Dodgers. Außerdem spielen die Padres in Seattle.</p>
<p>Am Wochenende steht dann die Serie der Cardinals bei den Reds an, was torentscheidende für die Wildcard sein kann. Außerdem spielen die Brewers in Toronto und Seattle in Cleveland.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 33 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk33/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk33/</guid>
      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk33.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 33 in der Major League Baseball.</p>
<p>Am Anfang nochmal ein Hinweis in eigener Sache. Ihr könnt jetzt auch einen Newsletter abonnieren, da bekommt ihr den montäglichen Artikel direkt in die Inbox. Außerdem gibt es auch einen WhatsApp-Kanal in dem ich versuche jeden Morgen die wichtigsten Ergebnisse und, je nach Zeit, Stories der letzten Nacht zu posten. Die Links findet ihr unten nach dem Artikel. Und willkommen an alle die sich schon registriert haben oder beigetreten sind.</p>
<p>Diese Saison scheint sich zu einem Jahr der spektakulären Abstürze zu entwickeln, und die vergangene Woche hat diesen Trend nur noch verstärkt. Was anfangs nach langweiligen Divisionssiegen aussah, ist zu einem der dramatischsten Regular Season-Enden der letzten Jahre geworden. Die Tigers, die noch Anfang Juli einen 14-Spiele-Vorsprung hatten, führen nur noch mit 7,5 Spielen. Die Astros kämpfen mit Seattle um jeden halben Spielvorsprung, nachdem sie einst sieben Spiele vorne lagen. In der NL West sind die Dodgers plötzlich gleichauf mit den Padres, während die Cubs schwächeln und nun neun Spiele hinter Milwaukee liegen. Besonders bitter für Yankees-Fans: Das Team fiel auf Platz drei der AL East, satte 6,5 Spiele hinter den überraschend starken Blue Jays. Schauen wir uns die Standings aber wieder im Detail an.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>In der <strong>AL East</strong> haben die <strong>Toronto Blue Jays</strong> (73–52) weiter die Nase vorne. Mit 5,0 Spielen Vorsprung auf die <strong>Red Sox</strong> (68–57, 5,0 GB) und 5,5 Spielen auf die <strong>Yankees</strong> (67–57, 5,5 GB) wirkt der Vorsprug komfortabel, auch weil die Blue Jays letzte Woche Serien gegen die Cubs und Rangers gewannen. Auch die Yankees und Red Sox konnten ihre letzten Serien gewinnen. Dahinter liegen die <strong>Rays</strong> (61–64, 12,0 GB) und die <strong>Orioles</strong> (57–67, 15,5 GB) schon deutlich zurück.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>In der <strong>AL Central</strong> ziehen die <strong>Detroit Tigers</strong> (73–53) weiter einsam ihre Kreise und konnten den Vorsprung mit einer guten Woche wieder auf 8,5 Spiele auf die <strong>Guardians</strong> (63–60, 8,5 GB) und 9,0 Spiele auf die <strong>Royals</strong> (63–61, 9,0 GB) ausbauen. Dahinter finden sich die <strong>Twins</strong> (58–66, 14,0 GB) und die <strong>White Sox</strong> (44–80, 28,0 GB) ohne Playoffchancen.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Die <strong>Astros</strong> (69–55) behaupten knapp den ersten Platz, nur 1,5 Spiele vor den <strong>Mariners</strong> (68–57, 1,5 GB). Nachdem die Mariners vorletzte Woche den Rückstand verkürzen konnten, haben nun wieder ein Spiel abgegeben. Dahinter haben die <strong>Rangers</strong> (62–63, 7,5 GB) schon einen ordentlichen Rückstand, die <strong>Angels</strong> (60–64, 9,0 GB) ebenso. Am Tabellenende stehen die <strong>Athletics</strong> (56–70, 14,0 GB).</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>Die <strong>Phillies</strong> (71–53) kontrollieren mittlerweile die <strong>NL East</strong> mit fünf Spielen Vorsprung auf die <strong>Mets</strong> (66–58, 5,0 GB). Waren sie am 2.8. noch gleichauf, haben die Mets in den letzten Tagen an Boden verloren. Leider mussten die Phillies aber eine schlechte Nachricht einstecken, da ihr Ace, Zack Wheeler, mit einem Blutgerinnsel in seinem rechten Arm auf die 15-Tage-IL gesetzt wurde. Solche Blutgerinsel sind kein Spaß, hoffen wir das Beste für ihn. Für die <strong>Marlins</strong> (59–65, 12,0 GB) und <strong>Braves</strong> (56–68, 15,0 GB) ist der Rückstand schon zweistellig, die <strong>Nationals</strong> (50–74, 21,0 GB) spielen längst keine Rolle mehr.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Brewers</strong> (78–45) sind weiter das Maß aller Dinge in der Central und in der MLB, mit 8,0 Spielen Vorsprung auf die <strong>Cubs</strong> (70–53, 8,0 GB). Ihr Win-Streak endete gestern bei 14 Spielen in extra Innings gegen die Reds. Ihr Rookie-Pitcher Jacob Misiorowski kam letzte Woche zurück von der IL, hatte aber bei seiner Rückkehr zu kämpfen. Er schaffte nur 1 1/3 Innings und gab fünf Earned Runs ab. Die Brewers überwanden aber einen 1:8-Rückstand und gewannen mit diesem Spiel ihr 13. Spiel in Folge. Die Cubs spielen in den nächsten 4 Tagen 5 Spiele gegen die Brewers, können den Vorsprung also eigenhändig reduzieren. Heute gibt es einen Doubleheader und das Spiel startet schon um 20:20. Dahinter liegen die <strong>Reds</strong> (65–60, 14,0 GB) noch im Rennen um eine Wild Card, während die <strong>Cardinals</strong> (61–64, 18,0 GB) und die <strong>Pirates</strong> (52–73, 27,0 GB) weit zurückliegen.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Dodgers</strong> (71–53) haben sich wieder an die Spitze der <strong>NL West</strong> gesetzt und liegen zwei Spiele vor den <strong>Padres</strong> (69–55, 2,0 GB). Nach einem Sweep gegen die Angels, wo sie in der Serie von den Angels überrollt wurden und zum ersten Mal in der Geschichte des Interleague Play sieben Spiele in Folge gegen sie verloren, konnten sie mit einem Sweep gegen die Padres (mehr dazu unten) die Spitze wieder zurück erobern. Die <strong>Giants</strong> (60–64, 11,0 GB) und <strong>Diamondbacks</strong> (60–65, 11,5 GB) sind schon ein ganzes Stück weg und werden nur noch über die Wild Card auf die Playoffs hoffen könnnen. Ganz hinten die <strong>Rockies</strong> (35–89, 36,0 GB).</p>
<h3 id="wild-card-" tabindex="-1"><span style=background-color:#ccffcc>Wild-Card </span></h3>
<p>In der <strong>NL Wild Card</strong> haben die <strong>Cubs</strong> (70–53) aktuell 4,5 Spiele Vorsprung, die <strong>Padres</strong> (69–55) stehen 3,0 Spiele vorne und die <strong>Mets</strong> (66–58) halten den dritten Platz. Direkt dahinter lauern die <strong>Reds</strong> (65–60) mit nur 1,5 Spielen Rückstand. Die <strong>Cardinals</strong> (61–64, 5,5 GB), <strong>Giants</strong> (60–64, 6,0 GB) und <strong>Diamondbacks</strong> (60–65, 6,5 GB) sind noch in Reichweite, müssen aber dringend Serien gewinnen.</p>
<p>In der <strong>AL Wild Card</strong> liegen die <strong>Red Sox</strong> (68–57, +0,5), die <strong>Mariners</strong> (68–57, +0,5) und die <strong>Yankees</strong> (67–57) relativ gleich auf und halten aktuell die drei Wildcards. Dahinter folgen die <strong>Guardians</strong> (63–60, 3,5 GB) und die <strong>Royals</strong> (63–61, 4,0 GB), die beide noch Chancen haben. Die <strong>Rangers</strong> (62–63, 5,5 GB) liegen schon etwas weiter zurück, während die <strong>Rays</strong> (61–64, 6,5 GB) und die <strong>Angels</strong> (60–64, 7,0 GB) wohl keine Chance mehr haben.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="chicago-cubs-toronto-blue-jays" tabindex="-1">Chicago Cubs @ Toronto Blue Jays</h3>
<p>Die Toronto Blue Jays führten zum Start der Serie die AL East an, kämpften aber mit ein wenig Inkonstanz. Ihre Offense ist durch junge Talente wie Addison Barger (18 Home Runs) und Joey Loperfido (.382/.427/.539 seit Juli-Call-up) verstärkt worden. Vladimir Guerrero Jr. zeigt endlich seine Klasse (.321/.400/.698 in den letzten 13 Spielen), während Bo Bichette wieder All-Star-Form erreicht hat. Die Chicago Cubs (67-50) standen auf dem ersten Wild Card Platz, kämpften aber seit Juni mit offensiven Problemen. Trade Deadline-Neuzugänge wie Willi Castro und Andrew Kittredge sollten helfen, während Mike Soroka enttäuschte. Pitcher Cade Horton beeindruckt mit 23.1 scoreless Innings. Pete Crow-Armstrong bleibt defensiv überragend, auch wenn die Offense stockt. Cubs-Fans hoffen auf Kerry Wood-ähnliche Pitching-Dominanz.</p>
<p>Im ersten Spiel der Serie konnten die Blue Jays die Chicago Cubs mit 5:1 besiegen. José Berríos kämpfte sich durch 5.1 Innings ohne Earned Run trotz vier Walks. Besonders beeindruckend war sein Pitching aus einem Bases-loaded-Jam im dritten Inning. Offensiv führten Daulton Varsho (2-for-5, HR, 2 RBIs) und Vladimir Guerrero Jr. (3 Hits) das Team an. Ernie Clement glänzte mit einem Three-Run-Homer im vierten Inning und einem spektakulären Defensive Play. Das Bullpen sicherte dann den Sieg: Brendon Little arbeitete sich aus Trouble im siebten Inning, während Louis Varland mit 99.3 mph Fastballs dominierte. Ryan Hoffman schloss souverän ab. Die Jays sammelten zwölf Hits und zeigten sowohl Power als auch Situational Hitting.</p>
<p>Die Cubs kommten dann Spiel 2 mit 4:1 gewinnen, doch der Sieg wurde überschattet von Miguel Amayas schwerer Knöchelverletzung. Cade Horton brillierte mit einer No-Hit-Performance bis zum sechsten Inning und verlängerte seinen Scoreless-Streak auf 28.1 Innings, der längste in der MLB diese Saison. Solo-Home-Runs von Michael Busch und Matt Shaw sorgten früh für die Führung. Kevin Gausman pitchte stark für Toronto, aber zwei Solo-HR reichten leider nicht. Amayas Verletzung beim Infield-Hit im achten Inning war herzzerreißend denn es war direkt in seinem ersten Spiel nach der Rückkehr von der Injured List.</p>
<p>Die Blue Jays setzten sich dann mit 2:1 im letzten Spiel der Serie durch, ein Spiel, das exemplarisch für die aktuelle Cubs-Problematik steht. Matthew Boyd lieferte für Chicago eine herausragende Performance ab: sieben Innings, nur zwei Hits und ein Walk bei 78 Pitches. Auf der anderen Seite zeigte Max Scherzer trotz seiner 41 Jahre, dass er immer noch Major League-Hitter dominieren kann. Das entscheidende Momentum kam im siebten Inning. Nach einem Leadoff-Walk von Davis Schneider, Boyds ersten Walk im August nach 60 vorherigen Battern, und einem Sacrifice Bunt von Ernie Clement, schlug Vladimir Guerrero Jr. seinen 20. Homerun der Saison. Der 106.5 mph Exit Velocity Shot über 404 Feet brachte Toronto die 2:1-Führung. Die Cubs-Offense blieb erneut erschreckend ineffektiv. Trotz Runners in Scoring Position im achten Inning, zweite und dritte Base, nobody out nach Matt Shaws Double und Seiya Suzukis Walk, kassierten Ian Happ, Kyle Tucker und Carson Kelly alle Strikeouts. Besonders frustrierend war Happs merkwürdige Bunt-Versuche, obwohl er seit 2021 keinen einzigen Sacrifice Hit mehr vorweisen kann. Michael Busch sorgte mit seinem 24. Homerun immerhin für den Cubs-Run, aber das 0-for-8 mit Runners in Scoring Position und sieben LOB Baserunner erzählen die wahre Geschichte. Jeff Hoffman sicherte den Blue Jays mit seinem 27. Save der Saison den Sieg, während die Cubs ihre Offensive-Probleme weiter mit sich herumschleppen.</p>
<p>Und so konnten die Blue Jays die Serie mit 2:1 gewinnen und bleiben an der Spitze der AL East. Während die Cubs weiter Boden auf Milwaukee verlieren.</p>
<h3 id="san-diego-padres-los-angeles-dodgers" tabindex="-1">San Diego Padres @ Los Angeles Dodgers</h3>
<p>Dass die NL West nochmal spannend wird hätte wohl auch niemand zu hoffen gewagt, aber nach einem 9-Spiele-Vorsprung Anfang Juli sind die Dodgers nun ein Spiel hinter die Padres zurück gefallen. Eine katastrophale Phase mit 12-21 seit dem 4. Juli hat Los Angeles aus der Favoritenrolle katapultiert. Die Dodgers haben Probleme im Pitching, vorallem im Bullpen, während San Diego mit Mason Miller nachgerüstet hat, verlieren die Dodgers oft Spiele nach Vorpsrüngen, die der Bullpen nicht nach Hause bringen kann. Verletzungssorgen plagen beide Teams, aber die Padres reagierten an der Trade Deadline deutlich aktiver. Mit neun Siegen aus den letzten zwölf Spielen haben sie Momentum aufgebaut (sie kommen gerade von einem Sweep gegen die Giants), während die Dodgers vier Niederlagen in Folge kassiert haben (ausgerechnet gegen die Angels).</p>
<p>Und tatsächlich gelang den Dodgers ein Shift in der Einstellung und sie besiegten die Padres am Freitagabend mit 3:2 im Dodger Stadium und beendeten damit ihren Four-Game-Skid. Clayton Kershaw brillierte über sechs Innings mit nur einem erlaubten Run und senkte seine ERA auf 3.01. Ramón Laureano brachte die Padres früh mit einem Solo-Homer in Führung, doch die Dodgers antworteten im dritten Inning mit zwei Runs. Teoscar Hernández sorgte im siebten Inning mit seinem 19. HR für die entscheidende Insurance. Die Padres kämpften sich im achten Inning heran, Alex Vesia lud die Bases, aber Blake Treinen beendete die Bedrohung mit einem Pop-out von Manny Machado. Jack Dreyer sicherte den Save.</p>
<p>Auch Spiel 2 ging and die Dodgers und zwar mit einem deutlichen 6:0-Sieg. Der Triumph stand bereits in den ersten beiden Innings fest. Dylan Cease erlebte einen katastrophalen Start und gab sechs Walks in nur 3⅓ Innings ab, eine völlig uncharakteristische Performance des Padres-Pitchers, der normalerweise viel bessere Kontrolle zeigt. Der entscheidende Faktor war jedoch Will Smith hinter der Plate. Obwohl die ersten fünf Padres-Batter vier Hits gegen Blake Snell erzielten, konnte keiner von ihnen scoren, da Smith drei Baserunner in den ersten beiden Innings beim Steal-Versuch auswarf: Fernando Tatis Jr., Manny Machado und Xander Bogaerts. Das war Career-High für Smith und das erste Mal seit Russell Martin 2010, dass ein Dodgers-Catcher drei Runner in einem Spiel eliminierte. Snell hielt die Padres nach dem frühen Trouble bei nur einem weiteren Hit über seine verbleibenden Innings und komplettierte sechs scoreless Innings. Teoscar Hernández sorgte mit seinem 20. Homerun der Saison für zusätzliche Sicherheit.</p>
<p>Die Dodgers konnten sich dann im dritten Spiel der Serie komplett von ihrem “rough stretch” rehabilitiert und <strong>die Padres mit 5:4 gesweept</strong>. Nach einem katastrophalen 12-21-Lauf über sechs Wochen waren sie plötzlich ein Spiel hinter San Diego zurückgefallen. Doch Clayton Kershaw, Blake Snell und Tyler Glasnow dominierten mit nur drei Runs in 17 Innings. Mookie Betts erlöste sein Team mit einem Go-Ahead-Homer im achten Inning welcher sein erster Hit der Serie nach einem 0-for-8-Start war. Alex Vesia warf in Back-to-Back-Innings und sicherte den Sweep. Die Dodgers führen nun wieder die NL West mit zwei Spielen Vorsprung an.</p>
<p>Für die Padres gehen nun die NL West Festspiele weiter, zuerst gegen die Giants und dann wieder mit einer Serie gegen die Dodgers. Es bleibt also noch genug Zeit die Divisonsführung zurück zu holen.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Also Spieler der Woche möchte ich diese Woche <strong>Christian Yelich</strong> nominieren. Zwar ist der Erfolg der Brewers und deren Siegesserie vor allem ein Teamerfolg, aber Yelich war nach seiner MVP Saison 2018 etwas abgekühlt, diese Saison ist er aber wieder Bärenstark. Über die Saison hat er eine Scoring Line von .267/.345/.467 und einem .812 OPS bei 25 Homeruns. Die letzten 7 Tage allerdings hat er den 3. höchsten OPS mit 1.441 bei eine Scoring Line von .440/.481/.960 bei 11 Hits, 12 RBI und 4 Homeruns (Alles Werte in den Top5 der Liga). Er war also ein wichtiger Bestandteil der Siegesserie der Brewers.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li><strong>Pete Alonso</strong> hat mit seinem 253. Karriere-Home Run einen neuen Franchise-Rekord der New York Mets aufgestellt und dabei Darryl Strawberrys 35 Jahre alten Rekord von 252 Homers gebrochen. Der HR im dritten Inning gegen Spencer Strider war knapp, reichte aber aus. Alonso etablierte sich seit seinem Rookie-Jahr 2019 als einer der Premier-Power-Hitter der Liga.​​​​​​​​​​​​​​​​</li>
<li>Yankees-Ass Gerrit Cole hat im Rahmen seiner Genesung von der Tommy-John-Operation 20 Würfe auf flachen Boden gemacht. Cole, der vor fünf Monaten operiert wurde, macht gute Fortschritte und erwartet, dass er zu einer normalen Offseason zurückkehren kann, nachdem er von einem Mound geworfen hat</li>
<li>Die MLB hat ihre Pläne für einen flexiblen <strong>World Series-Start</strong> gecancelt und kehrt zu einem fixen Termin zurück. Das Fall Classic beginnt fix am 24. Oktober, nicht mehr variabel je nach Ende der Championship Series. Ursprünglich hätte Game 1 auf den 22. Oktober vorgezogen werden sollen, falls beide LCS bis zum 19. Oktober beendet wären. Seit der Expansion auf Best-of-Seven, 1985, endeten beide Leagues nur fünfmal in vier oder fünf Games (1989, 2001, 2002, 2014, 2022). Game 7 der World Series ist für den 1. November angesetzt. Die NL Division Series bekommen einen Extra-Off-Day zwischen Games 1 und 2, um Starting Pitchers normale vier Tage Pause zu ermöglichen.</li>
<li>Bei den sonst an Spektakel armen Angels gab es ein spektakuläres <strong>Triple Play von Zach Neto</strong>. Bei Runners auf First und Second Base fing er Ohtanis Line Drive, tippte Second Base an um Miguel Rojas zu doublen und warf zu First Base für den dritten Out gegen Dalton Rushing. Der 6-4-3 Turn war Netos erster Karriere Triple Play und half den Angels beim 7:6 Sieg.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Kommende Woche gibt's wieder einige interessante Serien mit Playoff-Relevanz. Die Ergebnisse dieser Serien werde ich dann im WhatsApp Channel posten.</p>
<p>Am Anfang der Woche steht der Showdown in der NL Central im Fokus. Die Cubs und Brewers spielen 5 Mal (!) gegeneinander, den Auftakt macht ein Doubleheader am Montag. Außerdem spielen in der American League die Astros bei den Tigers. Für mich interessant wird ob sich die Giants in San Diego einen Sieg schnappen können.</p>
<p>Zum Wochenende steht dann der Klassiker der Red Sox gegen die Yankees and und in der NL West spielen wie angekündigt die Dodgers in San Diego. Außerdem messen sich die Giants mit den Brewers.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Neue Kanäle
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/neue-Kanale/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/neue-Kanale/</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 12:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_neue_kanäle.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zu einen Update aus dem Maschienenraum.</p>
<p>Ich habe darüber nachgedacht, wie ich euch künftig noch besser erreichen kann, und so vielleicht auch die Leserate der Blogposts steigere.
Bei einer kurzen Umfrage auf Instagram haben 60 % von euch angegeben, dass sie gerne einen Newsletter abonnieren würden.
Zusätzlich bekam ich eine Nachricht mit dem Vorschlag, einen WhatsApp-Channel einzurichten, auch das probiere ich jetzt einfach mal aus.
Beide Links findet ihr hier:</p>
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    <!-- Newsletter -->
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        <span class="font-bold text-cyan-700">Newsletter abonnieren</span>
    </a>
    <!-- WhatsApp Channel -->
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        <span class="font-bold text-green-700">WhatsApp Channel</span>
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      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 32 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk32/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk32/</guid>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk32.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 32 in der Major League Baseball.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>In der AL East haben sich die <strong>Toronto Blue Jays</strong> mit einer soliden Woche (6–4 in den letzten zehn Spielen) weiter an der Spitze gehalten. Ihr Vorsprung auf die Konkurrenz beträgt vier Spiele. Der unspektakuläre Record täuscht etwas über die doch spektakulären Spiele hinweg, denn die Blue Jays spielten in Colorado beendeten ihren Sweep gegen die Rockies mit einem spektakulären 20:1-Sieg. Insgesamt sammelten die Blue Jays in dieser Serie 63 Hits und 45 Runs. Dahinter haben die <strong>Boston Red Sox</strong> (65–54) trotz zweier Niederlagen am Wochenende gegen die Padres den zweiten Platz weiter fest im Griff. Denn die <strong>New York Yankees</strong> rutschen nach nur 3 Siegen aus den letzten 10 Spielen etwas ab und haben aktuell nur noch ein halbes Spiel Vorsprung auf die Guardians im Wildcard-Rennen. Sie haben vor Allem Probleme in der Defensive, exemplarisch scheint da aktuell die Situation um Devin Williams. Im zehnten Inning im Spiel gegen die Astros kassierte er drei Runs und machte jede Chance auf einen Sieg zunichte. Sein erster Pitch war ein Wild Pitch, der den automatic Runner Altuve nach Hause brachte. Danach servierte er Taylor Trammell einen center-cut Changeup für einen Two-Run-Homer. Williams ist seit Juli wieder in derselben katastrophalen Form wie zu Saisonbeginn. Diese Woche allein blew er bereits zwei Saves in Texas gegen schwächere Hitter wie Joc Pederson und Rowdy Tellez. Gestern wurde er dann nicht mehr als Closer sondern als Reliever im 6. Inning eingesetzt und konnte dort mit 3 Strikeouts überzeugen. Die Yankees verloren trotzdem 1:7. Die <strong>Tampa Bay Rays</strong> und <strong>Baltimore Orioles</strong> haben mit den Playoffs nichts mehr zu tun.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> (68–51) bleiben klar an der Spitze der AL Central, spielen aktuell aber nur .500er Ball. Dahinter pirschen sich die <strong>Cleveland Guardians</strong> mit 8 Siegen aus den letzten zehn Spielen ein wenig heran und sind in der Division nur noch 6 Spiele und der WildCard nur noch 0.5 Spiele hinter den Yankees. Die <strong>Kansas City Royals</strong> halten sich mit knapp unter .500 und 4GB in Schlagdistanz zu den Wild Cards. Die <strong>Minnesota Twins</strong> (56-61) und <strong>Chicago White Sox</strong> (43–75) haben mit den Playoffs nichts mehr zu tun.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Im Westen liefern sich die <strong>Houston Astros</strong> (66–52) und <strong>Seattle Mariners</strong> (66–53) wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Mariners haben mit sieben Siegen in Serie (gegen die White Sox und Rays) und 9–1 in den letzten zehn Spielen gerade den deutlich besseren Lauf und haben nur noch ein halbes Spiel Rückstand auf die Astros. Dahinter verlieren die <strong>Texas Rangers</strong> mit vier Niederlagen am Stück an Boden und haben in der Division nun schon 6,5 Spiele Rückstand, während die <strong>Los Angeles Angels</strong> (56-62) und <strong>Athletics</strong> (53-67) die Tabelle von unten betrachten.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>In der NL East verlieren die <strong>New York Mets</strong> (63-55) aktuell massiv an Boden. Nur ein Sieg aus den letzten 10 Spielen und aktuell eine sieben-Spiele Niederlagenserie (gegen die Guardians und bei den Brewers) lassen den Rückstand auf die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (68–49) auf 5,5 Spiele anwachsen. Dahinter bleiben die <strong>Miami Marlins</strong> (57–61) klar unter .500 und haben wieder etwas an Schwung verloren; sie haben am Wochenende eine 5-Spiele Serie gegen die <strong>Atlanta Braves</strong> (51-67) gespielt und 4 davon verloren. Die <strong>Washington Nationals</strong> (47-70) bilden das Ende der Division.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (73–44) sind mit neun Siegen in Serie das heißeste Team der Liga und haben ein überragendes +132 Run Differential, allerdings haben sie aktuell ein paar Verletzungssorgen (u.a. Chourio, Hoskins, Bauers, Misiorowski). Seit sie die <a href="https://eu.jsonline.com/story/sports/mlb/brewers/2025/08/08/brewers-plan-to-sell-pocket-pancakes-at-brewers-home-games-sundays/85575028007/" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to eu.jsonline.com">Pocket Pancakes</a> verkaufen, die ihr Manager immer im Dugout zu essen scheint, haben sie nicht mehr verloren. 6 Spiele dahinter bleiben die <strong>Chicago Cubs</strong> (67–50), sie sind aber immernoch solide im Wild Card-Rennen platziert und halten aktuell die erste Wildcard. Während sich die <strong>Cincinnati Reds</strong> (62–57) und die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (60–59) mit solidem Baseball weiter im Wildcardrennen halten können. Am Tabellenende stecken weiterhin die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (51–68) fest.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (68–50) halten sich weiter solide an der Spitze der NL West, während die <strong>San Diego Padres</strong> (66–52) mit 7 Siegen aus den letzten 10 Spielen den Rückstand auf zwei Spiele verkürzen konnten. Die <strong>San Francisco Giants</strong> (59–59) bleiben mit einer .500-Bilanz noch knapp im Wildcard Rennen (4 GB), während die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (57–61) knapp dahinter stehen (6 GB). Ganz hinten verlieren die <strong>Colorado Rockies</strong> (30–87) weiter reihenweise Spiele.</p>
<h3 id="wild-card-" tabindex="-1"><span style=background-color:#ccffcc>Wild-Card </span></h3>
<p>In der AL-Wild-Card haben die <strong>Seattle Mariners</strong> (66–53) dank ihres Laufs die Spitzenposition übernommen, gefolgt von den <strong>Boston Red Sox</strong> (65–54) und <strong>New York Yankees</strong> (62–56). Knapp dahinter lauern die <strong>Cleveland Guardians</strong> (61–56), die mit 8–2 zuletzt das heißeste Team hinter Seattle waren. Die <strong>Texas Rangers</strong> (60–59), <strong>Kansas City Royals</strong> (58–60) und <strong>Tampa Bay Rays</strong> (57–62) haben noch kleine Chancen.</p>
<p>In der NL-Wild-Card führen die <strong>Chicago Cubs</strong> (67–50) vor den <strong>San Diego Padres</strong> (66–52) und <strong>New York Mets</strong> (63–55), die allerdings, wie oben erwähnt, in einer tiefen Krise stecken. Die <strong>Cincinnati Reds</strong> (62–57) lauern nur 1,5 Spiele dahinter, und auch die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (60–59) und <strong>San Francisco Giants</strong> (59–59) können sich ob der Schwäche der Mets wohl weiter noch Hoffnungen machen.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="houston-astros-miami-marlins" tabindex="-1">Houston Astros @ Miami Marlins</h3>
<p>Nach dem katastrophalen Sweep in Boston vorletzte Woche trafen die Houston Astros (Divisionsführung auf unter 4 Spiele geschrumpft) nun auf die überraschend starken Miami Marlins (55-55, 6 Serien-Siege in Folge). Die Marlins haben sich dank einer historischen Juli-Pitching-Performance (2.60 ERA) und Kyle Stowers’ All-Star-Saison (.295/.374/.568, 24 HRs) trotz ihres .500-Records als gefährlicher Gegner etabliert. Houston kämpft mit einer desaströsen 7-15-Bilanz in den letzten 22 Spielen, während Miami mit nichts zu verlieren ein idealer Gegner für weitere Probleme darstellt.</p>
<p>Im ersten Spiel <strong>schlugen die Astros die Marlins dann deutlich mit 8:2</strong> und beendeten damit deren fünf Spiele andauernden Winning Streak. Der Schlüsselmoment war das vierte Inning, in dem die Astros nach einem perfekten Start von Sandy Alcantara die Schleusen öffneten. Jeremy Peña eröffnete mit einem Double, bevor Jesús Sánchez, in seinem ersten Spiel gegen seinen früheren Klub nach dem Trade Deadline Deal, mit einem RBI-Double antwortete. Yainer Diaz legte mit einem Two-Run-Double nach, Carlos Correa steuerte einen RBI-Single bei und Christian Walker machte per Fielder's Choice das fünf-Run-Inning komplett. Tyler Alexander dominierte für Houston mit sechs Strikeouts bei nur drei zugelassenen Hits über sieben Innings. Zwar machten Back-to-Back Pinch-Hit Home Runs von Javier Sanoja und Derek Hill im siebten Inning das Spiel kurzzeitig spannend, doch Mauricio Dubón und Cam Smith stellten im achten Inning den alten Abstand wieder her.</p>
<p>Die Astros konnten dann im zweiten Spiel ihre Serie gegen Miami erfolgreich fortsetzen und sicherten sich mit <strong>einem 7-3-Sieg die Serie</strong>. Jose Altuve eröffnete spektakulär mit einem Two-Run-Homer im ersten Inning, seinem 19. der Saison, und machte damit Geschichte: 728 Extra-Base-Hits übertreffen Lance Berkman in der Franchise-Historie. Yainer Diaz brach das Spiel mit einem Three-Run-Homer im fünften Inning endgültig auf und wurde zum Offensive Player of the Game gekürt. AJ Blubaugh übernahm als “bulk pitcher” die Hauptlast und lieferte solide 5 Innings ab.</p>
<p>Spencer Arrighetti kehrte dann im Rubber Game nach viermonatiger Verletzungspause auf den Mound zurück, aber sein Starting-Debut geriet zum Desaster. Sechs Hits allein im ersten Inning brachten die Marlins mit 3:2 in Führung, nachdem Christian Walker die Astros früh mit einem Two-Run-Blast auf 2:0 gebracht hatte. Arrighetti kassierte in 3⅔ Innings insgesamt 11 Hits und 5 Earned Runs, das hatte er sich wohl nicht so vorgestellt. Die Offense kämpfte sich tapfer zurück: Mauricio Dubón und Carlos Correa mit Back-to-Back-Doubles, Victor Caritini mit einem RBI-Double. Trotz 12 Hits und einer Bases-Loaded-Situation im neunten Inning reichte es aber nicht und die <strong>Astros verloren 4-6</strong>.</p>
<h3 id="toronto-blue-jays-los-angeles-dodgers" tabindex="-1">Toronto Blue Jays @ Los Angeles Dodgers</h3>
<p>Die Los Angeles Dodgers standen nach einer enttäuschenden 3:5-Niederlage gegen die Cardinals vor dem nächsten schweren Test: Die Toronto Blue Jays kamen in die Stadt. Die Blue Jays verbuchten gerade 63 Hits und 45 Runs in drei Spielen gegen Colorado, der beste Three-Game-Stretch seit 1900. Das Highlight am Freitagabend: Clayton Kershaw trifft auf Max Scherzer, zwei Future Hall of Famers mit über 3.000 Strikeouts. Es ist ihr fünftes Aufeinandertreffen seit 2008. Toronto führt die Liga mit .270 Batting Average und .340 OBP an, während ihr Pitching Staff nur Platz 20 belegt. Und die Padres lagen mittlerweile nur noch zwei Spiele in der NL West zurück.</p>
<p>Und so konnten <strong>die Dodgers am Freitag mit 5:1</strong> im Duell der Pitcher-Legenden gewinnen. Clayton Kershaw dominierte über sechs Innings trotz sieben Hits und kassierte nur einen Run. Sein Gegenüber Max Scherzer hielt ebenfalls stark dagegen, musste sich aber geschlagen geben. Mookie Betts war der entscheidende Faktor mit einem Two-Run-Homer im fünften Inning, sein erster seit dem 5. Juli. Die Blue Jays konnten trotz zehn Hits nur einen Run produzieren.</p>
<p>Im zweiten Spiel <strong>feierten die Dodgers dann einen Kantersieg (9:1)</strong> gegen die Blue Jays. Blake Snell feierte sein erstes Start im Dodger Stadium seit April und lieferte sofort ab: fünf Strikeouts in den ersten beiden Innings. Shohei Ohtani erreichte einen weiteren Meilenstein und wurde mit seinem 40. Homerun der Saison zum schnellsten Dodger der Franchise-Geschichte, der diese Marke erreichte. Der Solo-Shot gegen Chris Bassitt im fünften Inning kam im 117. Spiel der Saison. Außerdem scheint Mookie Betts endlich wieder seinen Rhythmus gefunden zu haben, nach seinem Two-Run-Homer am Freitag war die Erleichterung förmlich greifbar. Die Dodgers sicherten sich damit die Serie gegen Toronto und bauten ihren Vorsprung in der NL West wieder auf drei Spiele aus, nachdem die Padres gegen Boston verloren hatten.</p>
<p>Die Blue Jays vermieden am Sonntag den Sweep mit einem <strong>spektakulären 5:4-Comeback-Sieg</strong>. Nach einem frühen 1:0 durch Bo Bichette und Vladimir Guerrero Jr. gerieten die Jays schnell in Rückstand, als Shohei Ohtani und Freddie Freeman jeweils Solo-Homeruns gegen Eric Lauer schlugen. Der Wendepunkt kam im achten Inning mit Back-to-Back-Homeruns von Vlad Jr. und Addison Barger gegen Blake Treinen. Ernie Clement sorgte im neunten Inning mit einem Leadoff-Homer gegen Alex Vesia für die entscheidende 5:4-Führung. Trotz einer katastrophalen Performance von Closer Jeff Hoffman, der fünf Walks in sieben At-Bats zuließ, rettete Mason Fluharty den Sieg mit zwei entscheidenden Outs bei Bases loaded.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Als Spieler der Woche muss ich natürlich Justin Verlander nominieren, denn er schrieb am Sonntag ein weiteres Kapitel seiner legendären Karriere, als er gegen die Washington Nationals seinen 3.500. Strikeout komplettierte und damit als zehnter Pitcher der MLB-Geschichte diese Marke erreichte. Der 42-jährige Rechtshänder schaffte es mit drei Strikeouts im ersten Inning, doch die Freude währte nur kurz. Was als historischer Moment begann, entwickelte sich schnell zu einem weiteren frustrierenden Nachmittag für Verlander und die Giants. Washington zündete im zweiten Inning ein Vier-Run-Feuerwerk und demontierte die Giants letztendlich mit 8:0 vor 40.000 Fans im Oracle Park. Er ist nun nur noch elf Strikeouts von Walter Johnson entfernt, der Neunter auf der All-Time-Liste ist. Trotzdem bleibt seine Saison-Bilanz ernüchternd: 1-9 Record bei einem 4.53 ERA in 20 Starts. Ironischerweise kam der Meilenstein nach Verlanders bester Phase der Saison: In seinen drei vorherigen Auftritten hatte er einen 0.60 ERA mit 14 Strikeouts über 15 Innings gezeigt. Verlander selbst zieht Parallelen zu seiner 2022er Cy Young-Saison und betont, dass seine “Stuff” stimmt – nur die Ergebnisse frustrieren weiterhin.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Dieses Wochenende schrieb die MLB Geschichte, denn Jen Pawol wurde zur ersten weiblichen Umpire, die hinter der Home Plate arbeitete, ein Meilenstein, den sie mit beeindruckender Routine absolvierte. Nach ihrem historischen Debüt als erste Frau bei einem Regular-Season-Spiel am Samstag im Doubleheader, übernahm Pawol am Sonntag die anspruchsvollste Position beim 7:1-Sieg der Braves gegen die Marlins. Manager Clayton McCullough lobte ihre Gelassenheit: “I think she’s very composed back there.” Auch Braves-Pitcher Joey Wentz zeigte sich zufrieden mit ihren Calls. Die 48-Jährige bewies, dass sie bereit für die große Bühne ist. Seit 2016 arbeitete sie sich durch die Minor Leagues hoch, war 2023 bei der Triple-A Championship und dieses Jahr wieder im Spring Training dabei. Als Rover-Umpire ist ihr nächster MLB-Einsatz noch ungewiss, aber ihre Performance spricht für weitere Auftritte. Ein großer Tag für den Baseball!</li>
<li>Die Red Sox haben Roman Anthony langfristig unter Vertrag genommen, ein Move, der die Franchise transformieren könnte. Anthony, geboren 2004 im Jahr des ersten Red Sox World Series-Sieges nach 86 Jahren, wird zum Kernstück eines jungen Kerns um Garrett Crochet, Ceddanne Rafaela und Brayan Bello. Anders als die Championship-Teams von 2004-2018, die regelmäßig umgebaut wurden, bietet diese Konstellation erstmals nachhaltigen Erfolg mit derselben Gruppe. Wenn Owner John Henry jetzt noch entsprechend investiert, könnten die Red Sox eine neue Dynasty aufbauen.</li>
<li>Shohei Ohtani schlug diese Woche seinen 39. Homerun was gleichzeitig sein 1.000. Career-Hit war. Trotz des historischen Meilensteins verloren die Dodgers das Spiel mit 3:5 gegen die Cardinals.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Und zu guter Letzt, wie immer, die Vorschau auf besonders interessante Spiele der nächsten Woche.</p>
<p>Zu Beginn der Woche spielen die Phillies bei den Reds, die Cubs in Toronto, die Red Sox bei den Astros und die Padres bei den Giants.</p>
<p>Am Wochenende sticht vor allem die Serie der Padres in LA hervor. Außerdem spielen die Mariners bei den Mets und die Brewers bei den Reds.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 31 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk31/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk31/</guid>
      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk31.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 31 in der Major League Baseball.</p>
<p>Am Anfag wollte ich mich für die vielen Likes, Interaktionen und Kommentare auf Social Media, vor allem Instagram (deshalb erscheinen sie auch nicht unterm Blog), bedanken. Das motiviert mich doch sehr zu sehen, dass meine Posts auch von Menschen gelesen werden.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>In der <strong>AL East</strong> haben sich die <strong>Toronto Blue Jays</strong> mit einer beeindruckenden Bilanz von <strong>65–48</strong> weiter an der Spitze festgesetzt. Nachdem sie die Serie gegen die Tigers mit 3-1 gewonnen hatten, lief es nun gegen die Orioles (1-3) Royals (1-2) nicht so gut. Dahinter rangieren die <strong>Boston Red Sox</strong> (62–51), die nach einem 8–2-Stretch ihre Playoff-Ambitionen untermauern und mit fünf Siegen in Serie (Sweep gegen die Astros) den Sprung auf Platz 2 geschafft haben. Die <strong>New York Yankees</strong> (60–52) fielen auf Platz 3 zurück, was vor allem an schlechter bzw. unkonzentrierter Defense liegt. Als Beispiel kann hier der <a href="https://www.mlb.com/yankees/news/jazz-chisholm-jr-s-baserunning-mistake-low-point-in-loss" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">Baserunning</a> Error von Jazz Chisholm genannt werden. Die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (55–58) sind weiterhin knapp unter .500 und haben wohl nur noch Außenseiterchancen im Playoffrace. Ende Juni waren sie nur ein halbes Spiel hinter den Yankees auf Platz 2, jetzt liegen sie mit 10 Spielen Rückstand auf Platz 4 der Division. Ganz unten, die <strong>Baltimore Orioles</strong> (51–61).</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>In der <strong>AL Central</strong> führen nach wie vor souverän die <strong>Detroit Tigers</strong> (65–48), die sich mit .500er-Ball in den letzten 10 Tagen stabiliserien konnten. Die <strong>Cleveland Guardians</strong> (56–55) folgen acht Spiele hinter Detroit und drei Spiele hinter einem Wildcard-Platz, es bleibt abzuwarten wie es mit dem Team weitergeht (siehe Around the League). Auf Rang 3 stehen die <strong>Kansas City Royals</strong> (56–56), die nach einer soliden 7–3-Woche etwas Boden gut machen konnten. Die <strong>Minnesota Twins</strong> (52–59) liegen auf Platz 4 und müssen sich nach dem Außverkauf an der Trade Deadline wohl erstmal wieder sammeln. Schlusslicht bleiben die <strong>Chicago White Sox</strong> (42–70), mit 42 Siegen haben sie allerdings jetzt schon mehr Siege gesammelt als in der gesamten letzten Saison (41), es scheint also in kleinen Schritten vorwärts zu gehen.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>In der <strong>AL West</strong> geben die <strong>Houston Astros</strong> (62–50) das Tempo vor, auch wenn sie durch ihre jüngste 2–8-Woche mit drei Niederlagen in Folge etwas ins Stocken geraten sind. Die Astros müssen dringend wieder in ihre gewohnte Form zurückfinden, um den Divisionstitel nicht noch aus der Hand zu geben. Denn 2,5 Spiele dahinter reihen sich die <strong>Seattle Mariners</strong> (60–53) ein und ihre Verstärkungen zur Trading Deadline zeigen klar ihre Ambitionen auf. Die <strong>Texas Rangers</strong> (58–55) sind ebenfalls solide unterwegs, liegen aber mit <strong>2.0 GB</strong> in der Wildcard doch noch etwas zurück. Die <strong>Los Angeles Angels</strong> (54–58) und <strong>Athletics</strong> (49–65) werden wohl keine ernsthafte Rolle mehr spielen.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>In der <strong>NL East</strong> Cruise die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (63–48) und <strong>New York Mets</strong> (63–49) im Gleichschritt an der Spitze. Beide Spielen aktuell .500er Ball. Die Mets verloren jüngst eine spektakuläre Serie gegen &quot;meine&quot; Giants und die Phillies gewannen eine mögliche &quot;World Series Preview&quot; mit 2-1 (siehe Serien der Woche). Dahinter kommen die <strong>Miami Marlins</strong> (55–55) immer näher und haben mittlerweile einen .500-Record und konnten am Wochenende die Yankees sweepen. Die <strong>Atlanta Braves</strong> (47–63) und die <strong>Washington Nationals</strong> (44–67) liegen abgeschlagen auf Platz 4 und 5.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>An der Spitze der <strong>NL Central</strong>, mit der besten Bilanz der MLB, stehen die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (67–44), dicht gefolgt von den <strong>Chicago Cubs</strong> (65–46) mit 2 Spielen Rückstand und der zweitbesten Bilanz der MLB. Bei den Brewers musste Jacob Misiorowski auf die 10-d IL, da er einen Ball gegen das Schienbein bekam. Sie konnten die letzten beiden Serien gegen die Cubs (2-1) und Nationals (3-0) gewinnen. Die <strong>Cincinnati Reds</strong> (58–54) haben ihre Playoff-Hoffnungen mit einem durchwachsenen 6–4-Stretch und Platz 3 der Division noch nicht begraben, liegen aber schon 4 Spiele im Wildcard-Race zurück. Die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (56–57) sind mit 4 Spielen Unter .500 weiter im Niemandsland. Am Tabellenende rangieren die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (48–64).</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>In der <strong>NL West</strong> thronen nach wie vor die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (65–47) an der Spitze. Ihre Verletztenliste wird auch langsam etwas kürzer, am Samstag kehrte Blake Snell auf den Mound zurück. Dabei erlaubte er 3 Runs bei 5 Hits und und 8 Strikeouts; dabei warf er 86 Pitches. Dahinter lauern die <strong>San Diego Padres</strong> (62–50) mit 3 Spielen Rückstand und konnten Dank 7 Siegen aus den letzten 10 Spielen etwas Boden gut machen. Auf Platz 3 kommen die <strong>San Francisco Giants</strong> (56–56), die an der Trade Deadline zu leichten Sellern wurden und Doval, Yazstremski und Rogers für Prospekts veräußerten. Währen ihres letzten Homestands verloren sie alle sechs Spiele - zum ersten Mal seit 1896. Damals kamen einige dieser Niederlagen gegen die Boston Beaneaters. Die Serie bei den Mets am Wochenende konnten sie nun trotzdem mit 2-1 und einem Starken Spiel am Sonntag gewinnen. Mit 6 bzw. 9 Spielen Rückstand in der Wildcard und Division müssten sie jetzt schon heißlaufen um noch in die Playoffs zu kommen. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (53–59) haben ihre stärksten Spieler weg getradete und haben wie die <strong>Colorado Rockies</strong> (30–81) keine Aussichten mehr auf die Playoffs.</p>
<h3 id="wild-card-" tabindex="-1"><span style=background-color:#ccffcc>Wild-Card </span></h3>
<p>Stand heute kämpfen in der <strong>AL</strong> die <strong>Boston Red Sox</strong> (62–51, +2.0 WCGB) um die Spitzenposition, gefolgt von den <strong>New York Yankees</strong> (60–52, +0.5) und den <strong>Seattle Mariners</strong> (60–53). Die <strong>Texas Rangers</strong> (58–55, 2.0), <strong>Cleveland Guardians</strong> (56–55, 3.0) und <strong>Kansas City Royals</strong> (56–56, 3.5) sind noch im Rennen während die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (55–58, 5.0) wohl nur noch Außenseiterchancen haben.</p>
<p>In der <strong>NL</strong> führen die <strong>Chicago Cubs</strong> (65–46, +3.5 WCGB) vor den <strong>New York Mets</strong> (63–49, +1.0) und den <strong>San Diego Padres</strong> (62–50). Dahinter liegen die <strong>Cincinnati Reds</strong> (58–54, 4.0), <strong>San Francisco Giants</strong> (56-56, +6.0), <strong>Miami Marlins</strong> (55–55, 6.0) und <strong>St. Louis Cardinals</strong> (56–57, 6.5). Wenn ich mir die Leistungen der Cubs, Mets und Padres so ansehen, fällt es mir schwer mir vorzustellen, dass sich da noch was tut.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<p>Nach dem Versuch letzte Woche mehrere Serien zu beleuchten, kehre ich diese Woche wieder zum alten System zurück. Es hat sich gezeigt, dass mehr als eine Serie pro Tag einfach nicht vernünftig abzubilden ist, wenn der Artikel nicht mehr als 2000 Wörter lang sein bzw. 5min Lesezeit haben soll.</p>
<h3 id="chicago-cubs-milwaukee-brewers" tabindex="-1">Chicago Cubs @ Milwaukee Brewers</h3>
<p>Die Cubs und Brewers standen zu Beginn der Serie mit der identischen Bilanz von 62-43 an der Spitze der NL Central, teilten sich den besten Record der National League und waren nur ein halbes Spiel hinter den Blue Jays ligaweit. Die Brewers kommen nach einer Achterbahnfahrt in diese Serie. Nach einem durchwachsenen Start in die Saison haben sie sich in den letzten zwei Monaten als eines der besten Teams der Liga etabliert. Der 11-Game Win-Streak wurde zwar von den Mariners beendet, aber das Team zeigt konstant starke Leistungen. Besonders bemerkenswert: Spieler wie Christian Yelich, Joey Ortiz und Jackson Chourio, die katastrophal in die Saison starteten, haben sich drastisch gesteigert. Die Cubs hingegen spielen soliden, wenn auch nicht spektakulären Baseball im Juli (13-8 Record). Nach fünf aufeinanderfolgenden Serien gegen American League Teams kehren sie endlich zu einem NL-Divisionsrivalen zurück - das erste Mal seit der Serie gegen die Cardinals am 6. Juli.</p>
<p>Im ersten Spiel konnten die Brewers am Montagabend einen spektakulären Comeback-Sieg gegen die Chicago Cubs feiern. Nach einem katastrophalen ersten Inning, das sie mit 0:3 in Rückstand brachte, <strong>drehten die Brewers das Spiel und gewannen letztendlich deutlich mit 8:4</strong>. Jacob Misiorowski erlebte einen Albtraum-Start: Bases loaded 0 Outs, ein schlechter Wurf der über den First Baseman flog und drei Runs kassiert, ohne dass Chicago einen einzigen RBI verbuchte. Doch der Rookie-All-Star-Pitcher fing sich wieder und ließ nach dem ersten Inning keinen einzigen Baserunner mehr zu: elf Batter in Folge retired. Die Offense explodierte dann im dritten Inning gegen Matthew Boyd, der ungewöhnlich schwach war und mit der Kontrolle der Strike-Zone kämpfte. Christian Yelich brachte mit einem RBI-Double die Wende, Isaac Collins egalisierte das Spiel mit einem Two-Run-Single bei Bases loaded. Brice Turang komplettierte das Four-Run-Inning mit einem Sacrifice Fly. Andrew Vaughn setzte seine beeindruckende Form als Brewer fort, sein Solo-Homer im fünften Inning war bereits sein vierter in nur 14 Spielen seit dem Trade von den White Sox. Sal Frelick und Christian Yelich (20. Homerun der Saison) sorgten für weitere Runs und sicherten den Sieg.</p>
<p>Andrew Vaughn war dann der überragende Mann des Abends im zweiten Spiel, <strong>welches die Brewers mit 9:3 gewannen</strong>, mit 6 RBIs, darunter ein Grand Slam im sechsten Inning. Quinn Priester kämpfte sich durch 5⅔ Innings mit nur zwei Earned Runs, obwohl er nicht seine beste Performance zeigte. Der einzige Wermutstropfen: Jackson Chourio musste nach einem Hamstring-Spasm das Spiel vorzeitig verlassen. Die ersten Berichte deuten jedoch auf eine glimpfliche Verletzung hin. Mit diesem Sieg sicherten sich die Brewers die Serie und halten den besten Record der MLB.</p>
<p>Mit einem <strong>dominanten 10:3-Sieg</strong> im dritten Spiel konnten die Cubs wieder ein Spiel auf die Brewers gut machen. Die Offensive war von Beginn an da: Michael Busch eröffnete das Spiel mit einem Leadoff-Homer auf den ersten Pitch von Freddy Peralta. Contreras’ Solo-Shot zur 1:1 Führung war nur von kurzer Dauer. Den entscheidenden Hit setzte Moises Ballesteros im dritten Inning. Nach Kyle Tuckers Single und Seiya Suzukis Walk, sowie Pete Crow-Armstrongs RBI-Double, kam der Rookie mit geladenen Bases an die Plate. Sein bases-clearing Three-Run-Double ins Opposite Field gab den Cubs eine komfortable 5:1-Führung. Fünf Runs gegen Peralta, mehr als er in jedem seiner 23 Starts diese Saison kassiert hatte. Die Cubs-Offense ließ nicht nach und legte im sechsten Inning nach: Tucker lieferte ein Two-RBI-Double, nachdem Dansby Swanson bereits vorgelegt hatte. Shota Imanaga war trotz drei zugelassener Runs solide und sammelte acht Strikeouts über fünf Innings. Das Bullpen erledigte dann den Rest, angeführt von Brad Kellers zwei scoreless Innings. Ian Happs Pinch-Hit-Homer im neunten Inning setzte den Schlusspunkt unter eine offensiv starkes Spiel der Cubs.</p>
<p>Nach dem Gleichstand zu Beginn musste die 3-Spiele-Serie einen alleinigen Führenden ergeben, aktuell stehen die Brewers alleine an der Spitze der NL Central.</p>
<h3 id="detroit-tigers-philadelphia-phillies" tabindex="-1">Detroit Tigers @ Philadelphia Phillies</h3>
<p>Die Detroit Tigers reisten dann am Wochenende nach Philadelphia zu einem wichtigen Three-Game-Set gegen die Phillies und einer möglichen World Series Vorschau. Detroit kam mit Schwung nach Philadelphia, nachdem sie vier Spiele in Folge gewonnen haben, inklusive einem Series Sweep gegen die Arizona Diamondbacks. Die Tigers führten die AL Central souverän an und lagen nur ein Spiel hinter den MLB-führenden Milwaukee Brewers. Mit einem beeindruckenden Run Differential von +81 (viertbester Wert der Liga) und 9 Spielen Vorsprung auf Cleveland waren sie in einer komfortablen Position. Die Phillies hingegen haben ihre letzten 10 Spiele ausgeglichen gespielt (5-5). Sie verloren zuletzt ihre Road Series gegen die White Sox 2-1, hatten aber zuvor ein erfolgreiches Three-Game-Set gegen die Yankees in der Bronx gewonnen. Mit einem Run Differential von +67 liegen sie drei Spiele hinter dem besten Record der Liga zurück.</p>
<p>Das erste Spiel der Serie <strong>verloren die Tigers dann 5:4</strong> gegen die Phillies und verschenkten dabei eine starke Performance von Jack Flaherty. Der Starting Pitcher ging über 6 Innings mit nur 2 Hits und 7 Strikeouts, nachdem Gleyber Torres früh mit einem Three-Run-Homer für eine 3:0-Führung gesorgt hatte. Doch dann kam das altbekannte Problem: der Bullpen. Will Vest und Brenan Hanifee kassierten in entscheidenden Momenten wichtige Runs. Besonders bitter war Hanifees Wild Throw im unteren 8. Inning, der zwei Baserunner aufrücken lies. Wenceel Pérez brachte die Tigers mit einem Solo-Homer im oberen 8. noch einmal in Führung, aber die Relief Pitcher ließen das Team im Stich. Ein frustrierender Auftakt der Post-Trade-Deadline-Serie in Philadelphia.</p>
<p>Was als Cy Young-Duell zwischen <strong>Tarik Skubal und Zack Wheeler</strong> begann, entwickelte sich zu einem dramatischen Slugfest (<strong>7:5 Tigers</strong>). Die Tigers kontrollierten das Spiel früh durch Homeruns von Colt Keith und Kerry Carpenter im dritten Inning. Skubal dominierte zwar sieben Innings lang mit zehn Strikeouts, bevor ihm im siebten die Phillies-Offense um Bryce Harper und Nick Castellanos gefährlich wurde. Javier Báez lieferte den entscheidenden Two-Run-Triple im achten Inning für die 7-3-Führung. Obwohl Harper mit einem späten Two-Run-Homer nochmal verkürzte, sicherte der neue Closer Kyle Finnegan den Sieg mit seinem ersten Save als Tiger.</p>
<p>Das Finale der Serie bot dann spektakuläres Playoff-Feeling <strong>welches die Phillies 2:0 gewannen</strong>. Cristopher Sánchez dominierte für die Phillies mit seiner Sinker-Changeup-Kombination über acht Innings, ließ nur vier Hits zu. Charlie Morton glänzte in seinem Tigers-Debüt nach dem Trade; der 41-Jährige warf sechs starke Innings mit nur einem Run. Riley Greene stahl mit zwei sensationellen Catches die Show defensiv. Kyle Schwarber entschied dann das Spiel im achten Inning mit seinem 38. Saisonian-Homer gegen Tyler Holton, damit führt er die National League wieder an. Jhoan Duran beendete das Spiel mit 103 mph Fastballs.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spiel<s>er</s> der Woche</h2>
<p>Diese Woche gibt es keinen Spieler der Woche, sondern ein Spiel der Woche. Denn am Samstag Abend schrieb die MLB Geschichte. Im Bristol Motor Speedway, auch bekannt als Thunder Valley, trafen die Cincinnati Reds und Atlanta Braves aufeinander – das erste MLB-Spiel überhaupt in Tennessee. Mit 85.000 verkauften Tickets war es das bestbesuchte MLB-Event aller Zeiten. Die Reds fungierten als Home Team, die Braves als Visiting Team. Das Setting konnte spektakulärer nicht sein: NASCAR-inspirierte Uniformen, Country-Sänger und die ikonische Atmosphäre einer der berühmtesten Rennstrecken Amerikas. Drei Jahre Planung stecken in diesem Event, eine ambitionierte Kollaboration zwischen MLB und NASCAR, um Baseball in einem völlig neuen Rahmen zu präsentieren. Die Idee: Den Sport an einem ungewöhnlichen Ort wachsen lassen und Fans aus dem ganzen Land zusammenbringen. Ein Event, das zeigt, wie kreativ die MLB bei der Expansion ihrer Reichweite wird.</p>
<p>Allerdings verlief das Spiel nicht wie erhofft denn nach einem verregneten Samstag musste das Spiel am Sonntag fortgesetzt werde und die Atlanta Braves improvisieren. Hurston Waldrep fuhr 200+ Meilen nach Bristol und lieferte in seinem ersten Start der Saison ab: 5⅔ Innings, nur 1 Earned Run. Der Rookie zeigte sich deutlich verbessert gegenüber 2024 und pitchte sich mit seinem Splitter souverän durch das Reds-Lineup. Eli White war der offensive Held mit zwei Homeruns – beide über 410 Feet und 107+ mph Exit Velocity. Sein Three-Run-Shot im 2. Inning drehte das Spiel (3:1), sein Solo-Homer im 7. Inning sorgte für die Entscheidung (4:2). Die <strong>Braves gewannen 4:2</strong> und sicherten sich damit ihre erste Serie seit dem All-Star Break. Einziger Wermutstropfen: Austin Riley verletzte sich erneut und könnte zurück auf die IL.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Die Cleveland Guardians durchleben ihre schlimmste Saison der jüngeren Geschichte. Was als hoffnungsvolle Kampagne begann, ist zu einem alptraumhaften Szenario aus Skandalen und Verrat mutiert. Der erste Schock kam Anfang Juli als Luis Ortiz wegen Wett-Untersuchungen auf Administrative Leave gesetzt wurde. Als Teil des Trades für Fan-Favorite Andrés Giménez sollte er die Rotation stabilisieren. Stattdessen verschwand er von der Bildfläche, nachdem verdächtige Wett-Bewegungen bei First-Pitch-Props entdeckt wurden. Ein 10-Game-Losing-Streak folgte unmittelbar. Das Team kämpfte sich tapfer zurück, gewann 11 von 13 Spielen und erreichte wieder .500. Dann kam der nächste Tiefschlag. Am Montag wurde Emmanuel Clase, der All-Star-Closer und Franchise-Saves-Leader, ebenfalls wegen Gambling-Ermittlungen suspendiert. Nach seiner besten Saison überhaupt ist Cleveland’s wichtigster Reliever weg - nicht durch Trade oder Injury, sondern durch eigenes Verschulden. Manager Stephen Vogt hatte Clase trotz des Wissens um die Ermittlungen in beiden Games eines Doubleheaders eingesetzt. Die Clubhouse-Atmosphäre ist vergiftet. José Ramírez ist “on edge”, die Stimmung toxisch. Was früher durch “next man up”-Mentalität und Teamgeist funktionierte, ist durch Egoismus und Skandale zerstört. Mal sehen wie das alles noch weiter geht und ob weitere Spieler involviert sind.</li>
<li>Ein gewöhnlicher Donnerstagabend zwischen den Atlanta Braves und Cincinnati Reds entwickelte sich zu einem spektakulären Schlagabtausch im achten Inning. Die Braves brachen bei 3:3 ein 8-Run-Feuerwerk los, nur um dann selbst acht Runs zu kassieren - erst das dritte Mal in MLB-Geschichte, dass beide Teams im selben Inning acht oder mehr Runs erzielten. Insgesamt 16 Hits, 25 Batter und fünf Pitcher prägten dieses verrückte Inning. Marcell Ozuna fasste es treffend zusammen: “Ich habe noch nie so etwas gesehen.” Am Ende gewannen die Braves 12:11 nach zehn Innings, dank Ozunas Sacrifice Fly im 10. Inning. Ozzie Albies führte mit vier Hits die Braves-Offense an. Und die Serie ungewöhnlicher Scores setzte sich am Freitag fort. Die Rockies kassierten im ersten Inning 9 Runs bei 10 Hits, gewannen am Ende aber noch 17:16 gegen die Pirates. Ähnliches passierte in Miami. Die Yankees führten bereits 6:0, 9:4 und 12:10 und verloren am Ende dann doch noch mit 12:13.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Am Anfang der kommenden Woche spielen die Astros in Miami, ein weiterer Härtetest für die red-hot Marlins. Dann spielen die Yankees in Texas bei den Rangers. Die Yankees liegen in der Wildcard 2.5 Spiele vor den Ragers, also ein wichtiges Spiel um die Playoffs. Außerdem spielen die Reds bei den Cubs. Für die Reds gilt es im Wildcard Rennen keinen Boden zu verlieren.</p>
<p>Am Wochenende gibt es dann wieder viele interessante Serien mit Playoff-Implikationene: Astros @ Yankees, Mets @ Brewers, Phillies @ Rangers, Red Sox @ Padres und Blue Jays @ Dodgers. Da weiß man garnicht wo man zuerst hinsehen soll. Ich denke ich werde mich auf die Serie Blue Jays @ Dodgers konzentrieren.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Die Trade Deadline 2025
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/mlb-trade-deadline-2025/</link>
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      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 08:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_trade_deadline.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde,</strong></p>
<p>die Trade Deadline 2025 ist Geschichte, es gingen zwar nicht die großen Namen über den Tresen, aber dennoch war viel geboten. Ich muss sagen, dass ich irgendwann den Überblick verloren habe, vor allem am Abend und nachdem ich im Bett war, die Deadline endete ja erst um 24Uhr. Aber in den 48 Stunden vor der Deadline wurden über 50 Trades abgewickelt, allein am Donnerstag 35 Stück. Von Carlos Correas emotionaler Rückkehr nach Houston über Mason Millers blockbuster Deal zu den Padres bis hin zu den Yankees, die ihr komplettes Bullpen umkrempelten, alles war gefühlt dabei.</p>
<p>Besonders faszinierend war, wie sich der Markt entwickelt hat. Während die Starting Pitcher größtenteils sitzen blieben, Sandy Alcantara, Joe Ryan und Dylan Cease wechselten alle nicht den Arbeitgeber, explodierten die Preise für Reliever. Die drei einzigen Top-100 Prospects, die getradet wurden, gingen alle in Deals für Closer und Setup Men über die Theke. Leo De Vries, immerhin die Nummer 3 im System der Padres, wanderte für Mason Miller nach Sacramento.</p>
<p>Die Twins machten unterdessen ihrem Spitznamen &quot;Trade Target Field&quot; alle Ehre und verkauften binnen 24 Stunden zehn Spieler aus ihrem 26-Mann-Roster. Gleichzeitig blieben die Dodgers ihrer Philosophie treu und verzichteten trotz verfügbarer Ressourcen auf große Moves, ein interessanter Kontrast zu AJ Prellers Padres, die erneut All-In gingen.</p>
<p>Ich versuche mal die wichtigsten Trades zusammenzufassen.</p>
<h2 id="die-wichtigsten-trades-der-deadline" tabindex="-1">Die wichtigsten Trades der Deadline</h2>
<h3 id="padres-bekommen-mason-miller-und-jp-sears-von-den-athletics" tabindex="-1">Padres bekommen Mason Miller und JP Sears von den Athletics</h3>
<p>A.J. Preller strikes again! Der GM opferte Leo De Vries (Prospect #3 der gesamten Liga), plus Braden Nett, Henry Baez und Eduarniel Nuñez für den Velocity-König Miller (unter Kontrolle bis 2029) und Starter Sears. Miller könnte zurück in die Rotation wechseln. Ein enormer Preis für enormes Talent.</p>
<h3 id="astros-holen-carlos-correa-von-den-twins" tabindex="-1">Astros holen Carlos Correa von den Twins</h3>
<p>Der wohl emotionalste Trade der Deadline involviert Carlos Correa, denn er kehrt für praktisch nichts (Matt Mikulski plus Cash) nach Houston zurück und wird Third Base spielen. Die Twins werden den Astros 33M$ für den Rest des Sechsjahresvertrages mit 200M$ Zahlen, den er vor der Saison 2023 unterschrieben hat. Correa musste seine No-Trade-Clause aufheben dafür kehrt er nach Hause zurück.</p>
<h3 id="mariners-bekommen-eugenio-surez-von-den-diamondbacks" tabindex="-1">Mariners bekommen Eugenio Suárez von den Diamondbacks</h3>
<p>Seattle holte den Power-Hitter mit 36 Home Runs und .896 OPS für Tyler Locklear, Hunter Cranton und Juan Burgos. Suárez' zweiter Stint in Seattle, beim letzten mal schlug er dort schon 53 Homers in zwei Jahren.</p>
<h3 id="phillies-holen-jhoan-duran-von-den-twins" tabindex="-1">Phillies holen Jhoan Duran von den Twins</h3>
<p>Philadelphia verstärkte das Bullpen mit dem Triple-Digit-Werfer (2.01 ERA, 53 K's in 49.1 IP) für Catcher Eduardo Tait (#4 Prospect) und Mick Abel. Duran bringt die Power, die Philadelphia für Oktober braucht.</p>
<h3 id="yankees-bekommen-david-bednar-von-den-pirates" tabindex="-1">Yankees bekommen David Bednar von den Pirates</h3>
<p>Nach Devin Williams' Struggles holten die Yankees den Two-Time All-Star Closer für Rafael Flores, Edgleen Perez und Brian Sanchez. Bednar hatte eine schwache 2024er Saison, fand aber seine Form zurück (1.70 ERA in seinen letzten 39 Appearances).</p>
<h3 id="rangers-holen-merrill-kelly-von-den-diamondbacks" tabindex="-1">Rangers holen Merrill Kelly von den Diamondbacks</h3>
<p>Die Texas Rangers antworteten auf die Moves der AL West-Rivalen und sicherten sich Kelly (3.22 ERA) für Kohl Drake, David Hagaman und Mitch Bratt. Ein solider Veteran hinter deGrom und Eovaldi.</p>
<h3 id="mets-bekommen-ryan-helsley-von-den-cardinals" tabindex="-1">Mets bekommen Ryan Helsley von den Cardinals</h3>
<p>Die New York Mets verstärkten das Bullpen mit dem Hard-Throwing Closer (3.00 ERA, 41 K's) für Jesus Baez, Nate Dohm und Frank Elissalt. Helsley hatte in seinen letzten 11 Appearances nur einen Earned Run abgegeben.</p>
<h3 id="blue-jays-holen-shane-bieber-von-den-guardians" tabindex="-1">Blue Jays holen Shane Bieber von den Guardians</h3>
<p>Der 2020 Cy Young-Gewinner kehrt nach Tommy John-Surgery zurück und kostet Toronto nur Khal Stephen. Bieber hat eine Player Option für 2026 – ein Steal für die Jays, wenn er gesund bleibt.</p>
<h3 id="padres-bekommen-ryan-ohearn-und-ramn-laureano-von-den-orioles" tabindex="-1">Padres bekommen Ryan O'Hearn und Ramón Laureano von den Orioles</h3>
<p>Nach dem Miller-Deal blieben die Padres aktiv und holten zwei produktive Bats (O'Hearn: 13 HR, 135 OPS+; Laureano: 15 HR, 145 OPS+) für sechs Prospects.</p>
<h3 id="yankees-holen-ryan-mcmahon-von-den-rockies" tabindex="-1">Yankees holen Ryan McMahon von den Rockies</h3>
<p>Anstatt Suárez holten die Yankees McMahon (16 HR, starke Defense) für Griffin Herring und Josh Grosz. Ein günstigerer Deal mit längerer Kontrolle bis 2027.</p>
<h3 id="mariners-bekommen-josh-naylor-von-den-diamondbacks" tabindex="-1">Mariners bekommen Josh Naylor von den Diamondbacks</h3>
<p>Seattle komplettierte ihre Offensive mit Naylor (.807 OPS, 11 HR) für Brandyn Garcia und Ashton Izzi. Ein weiterer wichtiger Baustein für ihre Playoff-Ambitionen.</p>
<h3 id="red-sox-holen-dustin-may-von-den-dodgers" tabindex="-1">Red Sox holen Dustin May von den Dodgers</h3>
<p>Boston bekam Rotation-Hilfe in May (19 Appearances, 4.85 ERA) für James Tibbs III und Zach Ehrhard. May blieb trotz Injury-History diese Saison gesund.</p>
<h3 id="rays-bekommen-griffin-jax-von-den-twins" tabindex="-1">Rays bekommen Griffin Jax von den Twins</h3>
<p>Tampa Bay verstärkte das Bullpen mit dem Elite-Strikeout-Pitcher (unter Kontrolle bis 2027) für Taj Bradley. Jax hatte eine schwächere 2025er Saison, bleibt aber wertvoll.</p>
<h3 id="yankees-holen-camilo-doval-von-den-giants" tabindex="-1">Yankees holen Camilo Doval von den Giants</h3>
<p>Der zweite Closer-Deal der Yankees. Doval (15 Saves, 3.09 ERA, unter Kontrolle bis 2028) für vier Prospects. New York hat jetzt eine der tiefsten Bullpens der Liga.</p>
<h3 id="mets-bekommen-tyler-rogers-von-den-giants" tabindex="-1">Mets bekommen Tyler Rogers von den Giants</h3>
<p>Der Submarine-Pitcher (1.80 ERA in 53 Appearances) ging für José Buttó, Blade Tidwell und Drew Gilbert nach New York. Rogers' unkonventioneller Stil als weiterer Bullpen-Baustein.</p>
<h3 id="drei-team-trade-reds-rays-dodgers" tabindex="-1">Drei-Team-Trade: Reds, Rays, Dodgers</h3>
<p>Komplexer Deal: Reds bekommen Zack Littell, Rays holen Hunter Feduccia und Brian Van Belle, Dodgers sichern sich Adam Serwinowski, Paul Gervase und Ben Rortvedt.</p>
<h3 id="phillies-holen-harrison-bader-von-den-twins" tabindex="-1">Phillies holen Harrison Bader von den Twins</h3>
<p>Philadelphia komplettierte ihr Outfield mit dem rechtsschlagenden Bader (12 HR, .778 OPS) für Hendry Mendez und Geremy Villoria.</p>
<h3 id="mets-bekommen-cedric-mullins-von-den-orioles" tabindex="-1">Mets bekommen Cedric Mullins von den Orioles</h3>
<p>Center Field-Upgrade in Mullins (.229 AVG, 15 HR, 14 SB) für Anthony Nunez, Raimon Gomez und Chandler Marsh.</p>
<h3 id="reds-holen-kebryan-hayes-von-den-pirates" tabindex="-1">Reds holen Ke'Bryan Hayes von den Pirates</h3>
<p>Gold Glove Third Baseman Hayes (.236 AVG, schwache Offense) für Sammy Stafura und Taylor Rogers. Defense first für Cincinnati.</p>
<h3 id="yankees-bekommen-jos-caballero-von-den-rays" tabindex="-1">Yankees bekommen José Caballero von den Rays</h3>
<p>Mitten im Spiel! Caballero (34 SB, Versatility) wechselte einfach das Dugout für Everson Pereira. Speed und Flexibilität für New York.</p>
<h2 id="das-fazit" tabindex="-1">Das Fazit</h2>
<p>Die <strong>Seattle Mariners</strong> stechen als klare Sieger hervor. Jerry Dipoto holte mit Eugenio Suarez und Josh Naylor die beiden besten verfügbaren Hitter, ohne dabei einen einzigen Top-10-Prospect abzugeben. Diese Trades verwandeln Seattle schlagartig in eines der gefährlichsten Lineups der Liga, mit Cal Raleigh und Suarez haben sie nun das beste Home Run-Duo der AL. Nach jahrelanger Zurückhaltung der Ownership ging Dipoto endlich aufs Ganze.</p>
<p>Die San Diego Padres überraschten alle mit dem Trade ihres Top-Prospects <strong>Leo De Vries</strong> für A’s Closer <strong>Mason Miller</strong>. Statt zu verkaufen, verdoppelten sie ihre Einsätze und holten zusätzlich Ryan O’Hearn, Ramon Laureano und Freddy Fermin. Ihr Bullpen ist nun praktisch unschlagbar für die Playoffs, genau der Typ Team, gegen den niemand im Oktober spielen möchte. Damit sind wohl auch die Giants aus dem Rennen in der National League, denn die Padres halten aktuell die 3. Wild Card.</p>
<p>Die <strong>Minnesota Twins</strong> werden ihre Fans wohl kaum verzeihen können. Zehn Spieler vom 26-Man-Roster wurden getradet, darunter <strong>Carlos Correa, Jhoan Duran und Griffin Jax</strong>. Das Signal ist eindeutig: Wir sind billig und kümmern uns nicht ums Gewinnen. Was als vielversprechende Ära mit 101 Siegen 2019 begann, endet nun in einem kompletten Ausverkauf, der Rebuild eingeleitet und die Rückkehr in die Playoffs könnte Jahre dauern.</p>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> enttäuschten trotz ihrer komfortablen Führung in der AL Central. Mit einem der besten Farm Systems der Liga hätten sie durchaus Impact-Moves machen können, begnügten sich aber mit marginalen Verbesserungen wie <strong>Chris Paddack und Charlie Morton</strong>. In einer so offenen AL eine verpasste Chance, mal sehen wie sich das noch auswirken wird, aktuell sind sie ja nicht so gut drauf. Vielleicht gibt es den verbliebenen Spielern aber auch wieder mehr Selbstvertrauen, da sie wissen dass von nun an auf sie gesetzt wird.</p>
<p>Normalerweise werden beim Trade Deadline kaum Top-50- oder Top-100-Prospects abgegeben, weil die Front Offices das langfristige Risiko scheuen. Doch die Athletis nutzten San Diegos Aggressivität aus und sicherten sich mit dem 18-jährigen Shortstop Leo De Vries, dem Nummer-3-Prospect von MLB Pipeline, ein enormes Zukunftstalent für ihre junge, aufstrebende Offensive.</p>
<p>Erstaunlich ruhig blieben auch die Red Sox und Guardians, wobei es bei den Guardians wohl gerade größere Probleme gibt (mehr dazu am Montag). In der National League haben die Reds und Cardinals (3.5 und 5.5 Spiele zurück in der Wildcard) auch nicht viel gemacht. Aber ihre Position in Wildcard und Division (8 und 10 Spiele hinter Cubs und Brewers) wird wohl als aussichtslos bewertet. Auch bei den Giants wurden mit Doval, Yastrzemski und Rogers verdiente und beliebte Spieler für Prospects veräussert.</p>
<p>Das war’s für den Blick auf die Trading Deadline – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 30 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk30/</link>
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      <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 16:15:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk30.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 30 in der Major League Baseball.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>Die <strong>Toronto Blue Jays</strong> (63-43, .594) haben sich klar an die Spitze der AL East gesetzt und führen die Division souverän an. Mit einem beeindruckenden Run Differential von +42 und Seriensiegen gegen die Giants, Yankees und Tigers zeigen sie sich in absoluter Topform. Die <strong>New York Yankees</strong> (57-48, .543) folgen mit bereits 5,5 Spielen Rückstand und müssen aufpassen, nicht weiter zurückzufallen. Seit dem 13. Juni haben sie eine Bilanz von 14-23, nur die Nationals (11-24) sind schlechter in diesem Zeitraum. Zu allem Überfluss hat sich Aaron Judge am Ellenbogen verletzt. Es ist aber wohl keine strukturelle Verletzung sondern eine Muskelentzündung. Hoffen wir für die Yankees, dass er bald wieder fit wird. Noch enger wird es dahinter: Die <strong>Boston Red Sox</strong> (57-50, .533) liegen nur ein halbes Spiel hinter den Yankees und kämpfen um den zweiten Platz. Mit 3,5 Spielen Vorsprung auf die Rays sind sie aber im Wildcard-Rennen noch gut positioniert. Die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (53-53, .500) haben mit einer ausgeglichenen Bilanz und 10 Spielen Rückstand einen schwierigen Stand, während die <strong>Baltimore Orioles</strong> (47-58, .448) mit 15,5 Spielen Rückstand am Ende der Division stehen.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> (61-46, .570) dominieren weiterhin die AL Central und hatt sich als klare Favoriten auf den Divisionssieg etabliert. Ihr Run Differential von +62 unterstreicht ihre Stärke auf beiden Seiten des Balls. Allerdings sind sie schlecht aus dem ASB gekommen. Seit dem Break haben sie nur 2 Spiele gewonnen und 8 verloren. Zuerst war es nur ein schwacher Roadtrip, aber nun haben sie auch 3 von 4 zu Hause gegen die Blue Jays verloren. Der Schedule wird jetzt ein wenig einfacher, mal sehen ob sie wieder in die Gänge kommen. Um die Playoffs müssen sie sich wohl keine Sorgen machen, denn die <strong>Cleveland Guardians</strong> (52-53, .495) liegen bereits acht Spiele zurück und haben trotz ihres negativen Run Differentials von -38 noch theoretische Chancen auf einen Wildcard-Platz. Die <strong>Kansas City Royals</strong> (52-54, .491) sind mit 8,5 Spielen Rückstand in einer ähnlichen Situation und müssen dringend eine Serie gewinnen, um im Rennen zu bleiben. Die <strong>Minnesota Twins</strong> (50-55, .476) fallen mit 10 Spielen Rückstand immer weiter zurück, während die <strong>Chicago White Sox</strong> (38-68, .358) mit katastrophalen 22,5 Spielen Rückstand und einem desaströsen Run Differential von -71 längst abgeschlagen sind.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Die <strong>Houston Astros</strong> (60-46, .566) haben sich an die Spitze der AL West gesetzt und führen mit 4 Spielen Vorsprung vor den <strong>Seattle Mariners</strong> (56-50, .528). Die Mariners sind weiterhin im Wildcard-Rennen gut positioniert und teilen sich aktuell die letzte Wildcard mit den <strong>Texas Rangers</strong> (56-50, .528). Die Rangers befinden sich aktuell auf einer kleinen Aufholjagd. Seit dem ASB (wo sie .500 waren) haben sie den Abstand von 3 Spielen zu den Mariners aufgeholt. Das gelang ihnen durch einen Seriensieg gegen Detroit und 2 Sweeps in Folge gegen die Athletics und Braves. Jetzt spielen sie bei den Angels und Mariners, es gibt also viel Potential ihre Situation noch weiter zu verbessern. Die <strong>Los Angeles Angels</strong> (51-55, .481) hingegen liegen mit 5 Spielen Rückstand noch in Schlagdistanz für einen Wildcard-Platz, könnten also ihrerseits in der Serie gegen die Rangers Boden gut machen. Die <strong>Athletics</strong> (46-62, .426) liegen mit 15 Spielen Rückstand am Ende.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>In der NL East haben die <strong>New York Mets</strong> (62-44, .585) die Führung übernommen und durch den Sweep gegen die Giants etwas Luft zwischen sich und die Phillies bringen können. Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (60-45, .571) folgen mit 1,5 Spielen dahinter und bleiben damit im Rennen um den Divisionssieg . Beide Teams sind praktisch sicher in den Playoffs (3.5 Spiele Vorsprung im Wildcard-Race ) und kämpfen nur noch um die Divisionsführung. Die <strong>Miami Marlins</strong> (50-54, .481) liegen bereits 11 Spiele zurück, haben aber noch theoretische Wildcard-Chancen (6 WCGB). Die <strong>Atlanta Braves</strong> (44-60, .423) stecken mit 17 Spielen Rückstand in einer enttäuschenden Saison; am 20. Mai waren sie noch bei .500 und jetzt, 2 Monate später liegen sie 16 Spiele unter .500. Die <strong>Washington Nationals</strong> (43-62, .410) bilden mit 18,5 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -100 das Schlusslicht der Division.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Chicago Cubs</strong> (62-43, .590) und <strong>Milwaukee Brewers</strong> (62-43, .590) teilen sich punktgleich die Spitze der NL Central, ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Divisionsführung. Die Cubs haben mit +116 das bessere Run Differential, während die Brewers mit +92 ebenfalls solide Zahlen vorweisen. Am Mittwoch letzte Woche endete der 11-Spiele Winning-Streak der Brewers, der sie zwischenzeitlich auf den alleinigen ersten Platz in der Division katapultierte. Jetzt ist es ein spannendes Duell um die Divisionskrone und ab heute spielen sie eine 3er Serie gegeneinander. Die <strong>Cincinnati Reds</strong> (56-50, .528) liegen sechs Spiele zurück, sind aber noch fest im Wildcard-Rennen positioniert (1 WCGB). Die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (54-53, .505) folgen mit neun Spielen Rückstand und müssen aufpassen, nicht den Anschluss zu verlieren. Die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (44-62, .415) sind mit 18,5 Spielen Rückstand bereits aus dem Rennen, haben aber auch immer wieder kleine Highlights wie einen Sweep gegen die Tigers, oder einen Seriensieg gegen die Diamondbacks.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (61-45, .575) führen die NL West weiter souverän an, obwohl ihr Vorsprung seit Anfang Juli von 9 auf nur noch 4 Spiele geschrumpft ist. Die <strong>San Diego Padres</strong> (57-49, .538) folgen mit vier Spielen Rückstand und haben aktuell die 3. Wildcard inne. Die <strong>San Francisco Giants</strong> (54-52, .509) liegen sieben Spiele zurück und kämpfen noch um einen Wildcard-Platz (3 WCGB). Rafael Devers spielte das erste mal First Base im Spiel gegen die Braves am Dienstag (22.7.), eine Position, die er für Boston kategorisch abgelehnt hatte. In diesem Spiel konnten die Giants ihren Six-Game-Losing-Streak beenden und zwei beeindruckende Siege zum Ende des Roadtrips einfahren, leider haben sie seitdem schon wieder 3 Spiele gegen die Mets verloren. Ab heute spielen sie gegen die Pirates, hoffentlich springen da ein paar Siege raus. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (51-55, .481) befinden sich seit dem Anfang der Saison um die 500-er und haben aktuell 6 Spiele Rückstand in der Wildcard. Die <strong>Colorado Rockies</strong> (27-78, .257) sind mit katastrophalen 33,5 Spielen Rückstand und einem desaströsen Run Differential von -268 weiterhin das mit Abstand schwächste Team der Liga.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="new-york-yankees-toronto-blue-jays" tabindex="-1">New York Yankees @ Toronto Blue Jays</h3>
<p>Nachdem die Blue Jays zu Hause die Giants gesweeped hatten kamen nun die Yankees in die Stadt, welche passenderweise in ihrer letzten Four-Game-Serie ebenfalls durch Toronto gesweeped wurden. Nun stsnd für die Yankees die Chance auf Revanche an. Nur drei Spiele trennen sie von der Spitze der AL East und durch einen Sweep könnten sie wieder gleichziehen. Die Blue Jays sind allerdings in den letzten Wochen heiß gelaufen mit einer Bilanz von 12-3 in diesem Monat, angeführt von George Springer (17 Home Runs) und Vladimir Guerrero Jr. Die Pitching-Matchups versprechen Spannung: Carlos Rodón (3.08 ERA) trifft auf Kevin Gausman am Montag, Rookie Cam Schlittler auf Veteran Max Scherzer am Dienstag, und Max Fried schließt gegen Chris Bassitt ab. Die Yankees müssen ihre schwache 10-16 Divisions-Bilanz verbessern um nochmal eine Chance auf den Divisionssieg zu haben.</p>
<p>Allerdings wurde das im ersten Spiel nichts, welches <strong>die Blue Jays mit 4:1 gewinnen konnten</strong>. Kevin Gausman dominierte über sieben Innings mit nur vier Hits und acht Strikeouts, kassierte lediglich einen Giancarlo Stanton Homer. Das entscheidende fünfte Inning brachte vier Runs für Toronto: Bo Bichette schlug ein Two-Run-Double, bevor defensive Fehler von Oswald Peraza und Anthony Volpe zwei weitere Runs ermöglichten. Carlos Rodón kämpfte mit fünf Walks in fünf Innings. Die Yankees-Offense blieb weitgehend stumm gegen Gausmans dominante Performance.</p>
<p>Die Yankees konnten dann endlich ihre fünf Spiele andauernde Niederlagenserie gegen die Blue Jays am Dienstag in Toronto beenden. Mit <strong>einem 5:4-Sieg</strong> gelang es ihnen, den ersten Auswärtssieg in Rogers Centre in dieser Saison einzufahren. Rookie Cam Schlittler lieferte einen soliden Start ab und überstand trotz früher Probleme fünf Innings. Die Yankees gingen früh 3:0 in Führung, nachdem Jazz Chisholm Jr. im ersten Inning einen Three-Run-Homer gegen Max Scherzer schlug. Cody Bellinger fügte später einen Solo-Shot hinzu. Toronto kämpfte sich zurück und glich durch RBI-Hits von Addison Barger, Davis Schneider und George Springer zum 4:4 aus. Der entscheidende Moment kam im neunten Inning: Ben Rice verwandelte seinen defensiven Fehler vom sechsten Inning in Erlösung, als er gegen Closer Jeff Hoffman den Go-Ahead-Homer schlug. Devin Williams sicherte seinen 15. Save der Saison.</p>
<p>Im letzten Spiel der Serie <strong>demontierten die Blue Jays die Yankees mit 8:4</strong> und bauten ihre AL East-Führung auf vier Spiele aus. Chris Bassitt dominierte über 7.1 Innings, kassierte nur drei Hits. Die Yankees erlebten eine defensive Katastrophe mit vier Errors. Die entscheidende Szene: Max Fried wollte selbst das Play an der Home Plate machen, sein Wurf zu Catcher Escarra ging daneben: zwei Runs für Toronto. Cody Bellinger verlor einen Fly Ball im Gegenlicht, Ben Rice verpatzte einen Routine-Ground Ball. Bo Bichette setzte mit einem Two-Run-Homer den Schlusspunkt. Die Yankees haben nun sechs von sieben Spielen im Rogers Centre verloren - die defensiven Probleme aus der World Series scheinen auch 2025 ungelöst.</p>
<h3 id="wochenende" tabindex="-1">Wochenende</h3>
<p>Da es am Wochenende so viele interessante Serien mit Playoffimplikationen gab, versuche ich mich mal an einer &quot;High-Level&quot;-Zusammenfassung der vier Serien. Mal sehen ob das gut klappt.</p>
<h4 id="mets-giants-3-0" tabindex="-1">Mets @ Giants (3-0)</h4>
<p>Die New York Mets haben mit einem überzeugenden 3-0 Sweep gegen die San Francisco Giants ein deutliches Statement im NL Wildcard-Race abgegeben. Was vor der Serie wie ein ausgeglichenes Duell zwischen zwei ähnlich starken Teams aussah, entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit, die die unterschiedlichen Trajektorien beider Franchises verdeutlichte.</p>
<p>Die Mets zeigten genau die Qualitäten, die Playoff-Teams auszeichnen: clutch hitting in entscheidenden Momenten, solides Pitching über die gesamte Rotation hinweg und die Fähigkeit, verschiedene Spieler als Helden hervorzubringen. Francisco Lindor beendete seinen katastrophalen 0-for-31 Slump zur perfekten Zeit, während Ronny Mauricio mit seiner 4-for-4 Performance im dritten Spiel denUnterschied machte.</p>
<p>Auf der anderen Seite offenbarten die Giants wieder einmal ihre chronischen Schwächen in aller Deutlichkeit. Trotz starker Pitching-Performances von Logan Webb und Robbie Ray scheiterte die Offense erneut in den entscheidenden Momenten. Die desaströse 0-for-8 Bilanz mit Runners in Scoring Position im zweiten Spiel war symptomatisch für eine Saison voller verpasster Chancen. Selbst Jung Hoo Lee's 399-Feet Hit, der in 29 anderen Ballparks ein Home Run gewesen wäre, symbolisierte das Pech und die Frustration dieser Giants-Saison.</p>
<p>Die Serie unterstrich, warum die Mets nun die NL East anführen, während San Francisco weiter um die Playoffplätze kämpft und sich nun gefährlich der .500er Marke nähert. Seit dem All-Star Break hat sich auch der Pitching Staff der Giants, der eigentlich Mal die Stärke des Teams war, gefährlich dezimiert. 2 Pitcher verloren sie ja im Devers-Trade und Haiden Birdsong hat seine Form aus der ersten Hälfte verloren. Das Spiel am Sonntag war demnach auch ein Bullpen Game. Mal sehen ob sich die Giants zur Trading-Deadline noch im Pitching verstärken.</p>
<h4 id="phillies-yankees-2-1" tabindex="-1">Phillies @ Yankees (2-1)</h4>
<p>Die Serie zwischen den New York Yankees und Philadelphia Phillies war ein schmerzhaftes Sinnbild für eine Franchise im freien Fall. Was hätte ein Statement gegen einen starken NL-Gegner werden können, endete als weitere Demütigung einer Mannschaft, die mit sich selbst kämpft.</p>
<p>Die größte Storyline war zweifelsohne der komplette Kollaps des Bullpens. Mit einem 5.20 ERA seit dem 1. Juni gehören die Yankees Reliever zu den schlechtesten im Baseball, nur die Nationals, Twins und Rockies sind noch schlechter. In den ersten beiden Spielen gaben sie insgesamt 14 Runs ab und verwandelten competitive Games in Blowouts. Defensive Blackouts kamen zur Unzeit: Paul Goldschmidt zu spät beim Coverage von First Base, wilde Throws nach Hause - &quot;good teams will punish you for this&quot;, und genau das taten die Phillies.</p>
<p>Mitten in der Serie kam die nächste Hiobsbotschaft: Aaron Judge fällt mit einer Ellbogen-Verletzung aus. Ausgerechnet dann, wenn die Offense ihn am meisten braucht. Ryan McMahon feierte als Neuzugang wenigstens seinen ersten Hit als Yankee und zeigte die Defense, für die er geholt wurde.</p>
<p>Das einzige Licht am Ende des Tunnels: Spiel 3 gegen Zack Wheeler. Ausgerechnet gegen den laut Tom Tango besten Pitcher seit 2018 funktionierte das Bullpen plötzlich wieder. Elf scoreless Outs von Loáisiga, Weaver, Hill und Williams verhinderten den Sweep - ein kleiner Hoffnungsschimmer in einer ansonsten düsteren Serie.</p>
<h4 id="dodgers-red-sox-1-2" tabindex="-1">Dodgers @ Red Sox (1-2)</h4>
<p>Die Serie zwischen den Boston Red Sox und Los Angeles Dodgers in Fenway Park versprach Spannend zu werden und die Serie enttäuschte nicht.</p>
<p>Spiel eins war ernüchternd für Boston. Trotz früher Chancen gegen Emmett Sheehan, der 32 Pitches im ersten Inning benötigte, <strong>verschenkten die Red Sox ihre Gelegenheiten und verloren 2:5</strong>. Teoscar Hernandez' Home Run im achten Inning war genug, um das Spiel außer Reichweite zu bringen, während Boston wieder einmal mit Runners in Scoring Position versagte.</p>
<p>Das zweite Spiel wurde zur &quot;Pure Cinema&quot;, wie es treffend beschrieben wurde. <strong>Die Red Sox glichen die Serie mit einem 4:2-Sieg aus</strong>. Jarren Duran brillierte mit zwei Triples und einem Double - der erste Red Sox Spieler mit zwei Triples seit Mookie Betts 2018. Garrett Crochet bewies nach zwei frühen Home Runs mentale Stärke und dominierte die nächsten acht Innings.</p>
<p>Das dritte Spiel war Nervenkitzel pur. <strong>Die Red Sox sicherten sich den Seriensieg mit einem knappen 4:3-Erfolg</strong>. Alex Bregmans Go-ahead Two-Run Homer war der Unterschied, aber Ceddanne Rafaelas spektakuläres unassisted Double Play im achten Inning rettete letztendlich den Seriensieg. Ein wichtiger Sieg, der Boston im Wild Card Race am Leben hält - genau diese Spiele entscheiden über Playoff-Träume.</p>
<h4 id="blue-jays-tigers-3-1" tabindex="-1">Blue Jays @ Tigers (3-1)</h4>
<p>Die Detroit Tigers, die zuvor 9 von 10 Spielen verloren hatten, empfingen die Toronto Blue Jays, das aktuell heißeste Team der Liga, und die ersten drei Spiele erzählten eine schmerzhafte Story.</p>
<p><strong>Spiel 1 (Blue Jays 11-4):</strong> Reese Olson dominierte über 5⅓ Innings, bevor er komplett implodierte. Zwei Back-to-Back Home Runs von Ernie Clement und Joey Loperfido drehten das Spiel, Spencer Torkelson antwortete mit einem Solo-Shot, aber die Pitching-Probleme waren symptomatisch für den Zustand der Tigers.</p>
<p><strong>Spiel 2 (Blue Jays 6-2):</strong> Keider Montero kämpfte wieder mit dem dritten Durchlauf der Batting-Order. Ein Wenceel Pérez RBI-Double brachte Detroit früh in Führung, doch Vladimir Guerrero Jr. und die Blue Jays schlugen zurück. Torkelson lieferte erneut mit seinem 23. Homer, konnte aber den Kollaps nicht verhindern.</p>
<p><strong>Spiel 3 (Blue Jays 6-1):</strong> Selbst Tarik Skubal, Detroits Ace, konnte die Niederlagenserie nicht stoppen. Trotz sechs starker Innings ohne Runs blieb die Offense komplett harmlos, nur zwei Hits. Chase Lee implodierte im neunten Inning, Nathan Lukes, George Springer und Guerrero Jr. sorgten mit Home Runs für den Endstand.</p>
<p><strong>Spiel 4 (Tigers 10-4):</strong> Endlich Erlösung! Jack Flaherty warf sechs Shutout-Innings gegen den 41-jährigen Max Scherzer. Ein Gleyber Torres Three-Run-Homer im dritten Inning eröffnete eine Explosion der Tigers-Offense, die 12-1 Serie endete spektakulär. Hoffentlich war das nun für die Tigers der Startschuss zur Erholung.</p>
<p>Die Serie zeigte eindrucksvoll, wie stark die Blue Jays aktuell sind, oder aber auch, wie schlecht drauf die Tigers zur Zeit sind. Die Tigers müssen sich in jeden Fall steigern um nicht in der ersten Runde der Playoffs auszuscheiden, die Playoffs scheinen noch sicher zu sein.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Als Spieler der Woche möchte ich diese Woche <strong>Nick Kurtz</strong> nominieren. Der First Baseman der Athletics hat Geschichte geschrieben, indem er als erster Rookie in der MLB-Historie <strong>vier Home Runs</strong> in einem Spiel schlug. Beim 15:3-Blowout-Sieg gegen die Houston Astros ging Kurtz 6-for-6 und erzielte dabei unglaubliche 19 Total Bases, ein Wert, der seit Shawn Green im Jahr 2002 nicht mehr erreicht wurde. Es war erst das zweite Mal in der MLB-Geschichte, dass ein Spieler 6-for-6 mit vier Home Runs in einem Spiel ging. Die Leistung von Kurtz war so dominant, dass selbst seine Teamkollegen fassungslos waren. Manager Mark Kotsay verglich Kurtz' Performance sogar mit Barry Bonds' legendärer Saison 2001. Ein wahrhaft unvergesslicher Abend für den 22-jährigen, der erst letztes Jahr gedraftet wurde und nun Rekorde bricht. Seine 43 Extra-Base Hits in den ersten 66 Spielen sind die zweitmeisten in den letzten 125 Saisons, nur übertroffen von Joe DiMaggio. Sollte der Umzug der Athletics nach Las Vegas und der Stadionbau dort endlich über die Bühne gehen, scheinen die Athletics, was ihren zukünftigen Kader angeht, gut aufgestellt zu sein.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Nach 16 Starts ohne Sieg konnte <strong>Justin Verlander</strong> endlich seinen ersten Sieg im Giants-Trikot feiern. Der 42-jährige Veteran beendete beim 9:3-Erfolg gegen die Braves den längsten Winless Streak eines Giants-Pitchers in der Franchise-Geschichte. Trotz fünf Walks, darunter drei im ersten Inning allein, warf Verlander fünf scoreless Innings und ließ nur einen Hit zu. Matt Chapman unterstützte mit einem Two-Run-Homer, während Rafael Devers als Designated Hitter mit drei Hits und vier RBIs brillierte - darunter zwei Homeruns. Die Teammates ehrten Verlander nach dem Spiel mit einer Flasche seines Lieblingsweins. Der Sieg beendete auch eine sechs Spiele Losing Streak der Giants.</li>
<li><strong>Nick Lodolo</strong> von den Cincinnati Reds lieferte am Donnerstag das zehnte Complete Game Shutout der Saison ab und führte sein Team zu einem 5:0-Sieg gegen die Washington Nationals. Der Starter ging über die komplette Distanz, kassierte keinen Walk und sammelte acht Strikeouts. Sein ERA verbesserte sich auf 3.08, seine Walk Rate liegt bei exzellenten 1.69 per 9 IP.</li>
<li><strong>Kyle Schwarber</strong> war wieder bzw ist immer noch in Topform und schlug beim 12:5-Sieg der Phillies gegen die Yankees zwei Two-Run-Homers. Der erste davon war sein <strong>1.000. Career Hit</strong> und gleichzeitig sein 319. Homerun. Damit toppt er Mark McGwire’s Rekord für die meisten Homeruns in den ersten 1.000 Hits seiner Karriere.</li>
<li><strong>Mike Trout</strong> erreichte am Sonntag beim 4:1-Sieg gegen die Mariners seinen <strong>1.000. Career-RBI</strong> mit einem spektakulären Two-Run-Homer: ein 443-Fuß-Blast ins Center Field. Der drei-malige AL MVP steht nun bei 1.001 RBIs und 397 Home Runs, nur noch drei HRs von der magischen 400er-Marke entfernt.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Kommende ist wieder einiges geboten, was Playoff-relevante Partien angeht.</p>
<p>Am Anfang der Woche spielen die Cubs gegen die Brewers um die Führung in der NL Central, währen die Rays und die Yankees um die Wildcard in der American League spielen. Außerdem spielen die Mets in San Diego.</p>
<p>Zum Wochenende spielen dann die Tigers bei den Phillies, es wird spannend zu sehen sein, ob sich die Tigers bis dahin etwas stabilisiert haben. Außerdem spielen die Astros in Boston, es kommt zum Rückspiel der Giants bei den Mets und die Rangers spielen in Seattle (aktuell stehen beide gleichauf im AL Wildcard-Race).</p>
<p>Am 31.07. ist dieses Jahr die Trade Deadline. Auch hierzu wird es vermutlich einen kleinen Artikel hier auf dem Blog geben.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 29 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk29/</link>
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      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk29.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 29 in der Major League Baseball.</p>
<p>Letzte Woche war das Homerun-Derby und das All-Star Game. Bevor wir zu den Highlights dieser Events kommen, möchte ich nochmal auf meine Artikel zum Stand des Playoff-Rennen in der <a href="/posts/2025/state-of-the-AL/">AL</a> und <a href="/posts/2025/state-of-the-NL/">NL</a> hinweisen.</p>
<p>Im <strong>Home Run-Derby konnte Cal Raleigh</strong> seine herausragende erste Saisonhälfte mit dem Sieg krönen. Der Mariners-Catcher schlug insgesamt 54 Homers und nutzte dabei eine kontroverse Tiebreaker-Entscheidung perfekt aus. In der ersten Runde war er mit Brent Rooker mit 17 Homeruns gleichauf, qualifizierte sich aber dank eines 0,08 Fuß längeren Homers für die Halbfinals. Es ist schon witzig, dass man in der MLB 0,08 Fuß messen kann und in der NFL wird immernoch mittels Kette entschieden, ob ein First Down erreicht wurde. Mit seinem Vater als Pitcher und seinem Bruder hinter der Plate verwandelte Raleigh einen Kindheitstraum in Realität. Die Semifinals dominierte er mit 19 Homern gegen Oneil Cruz, bevor er im Finale mit 18 weiteren Longballs Junior Caminero (15) besiegte. “Es bedeutet mir die Welt”, sagte Raleigh nach seinem Triumph. Als MLB-Leader in Home Runs und All-Star-Starter bestätigte er damit seinen Status als einer der aufregendsten Power-Hitter der Liga.</p>
<p>Im <strong>All Star Game</strong> konnte die National League mit 7:6 gewinnen. Dies aber nicht im regulären Spiel, sondern in einem historischen Home Run Swing-Off. Nach einem 6:6 nach neun Innings kam es zum ersten Mal überhaupt zu diesem Tiebreaker. <strong>Kyle Schwarber von den Phillies</strong> war der absolute Star und MVP des Abends, der alle drei seiner Swings für Home Runs verwandelte. Die AL hatte zwischenzeitlich mit 6:0 zurückgelegen, kämpfte sich aber spektakulär zurück, das größte Comeback in der Geschichte des All-Star Games.</p>
<p>Nun kommen wir aber wieder zum Tagesgeschäft der MLB und dem aktuellen Standings.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>Die <strong>Toronto Blue Jays</strong> behaupten weiterhin die Spitze der AL East und stehen bei 58-41. Aktuell haben sie sieben Siege aus den letzten zehn Spielen, darunter ein Sweep gegen die Giants, und ein +26 Run Differential, damit gelang ihnen ein guter Start aus dem All Star Break und mit ihnen ist weiter zu rechnen. Dahinter, mit 3 Spielen Rückstand, liegen die <strong>New York Yankees</strong> (55-44), die aktuell wieder etwas besser drauf sind und in den letzten 10 Spielen eine Bilanz von 7-3 haben. Die <strong>Boston Red Sox</strong>, 5 Spiele zurück, sind ebenfalls im Rennen (54-47) und gewinnen derzeit wieder an Fahrt – acht Siege aus zehn Spielen sprechen eine klare Sprache. Die <strong>Tampa Bay Rays</strong> straucheln dagegen etwas: Nur drei Siege in der letzten Woche und ein kleiner Rückschritt in der Tabelle (6,5 Spiele zurück). Auch wenn das Run Differential mit +70 immer noch sehr solide ist, braucht es bald wieder eine Serie um eventuell nochmal ins Playoffrennen eingreifen zu können. Am Tabellenende bleiben die <strong>Baltimore Orioles</strong> (44-54).</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> (60-40) marschieren weiter und haben mit 60 Siegen aktuell die beste Bilanz in der Liga. Zwar war die letzte Woche mit nur vier Siegen aus zehn Spielen durchwachsen, aber mit +83 Runs und einem insgesamt tiefen Lineup bleiben sie der Favorit in der Central. Die <strong>Cleveland Guardians</strong> konnten mit einer 8-2-Serie zuletzt Boden gutmachen und stehen bei 48-50 – das reicht für Platz zwei, ist aber dennoch elf Spiele hinter Detroit. Die <strong>Minnesota Twins</strong> (48-51) und <strong>Kansas City Royals</strong> (48-52) liefern sich ein enges Duell im Mittelfeld, wobei die Twins mit -8 und die Royals mit -28 Runs leicht negativ dastehen. Am Tabellenende stehen die <strong>Chicago White Sox</strong>, die mit 35-65 und einem katastrophalen -78 Differential den Anschluss komplett verloren haben. Allerdings konnten sie am Wochenende den ersten Sweep der Saison feiern, gegen ein Team gegen das es wohl kaum eine Überraschung ist: die Pittsburgh Pirates.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>In der AL West bleiben die <strong>Houston Astros</strong> mit 57-42 das Maß der Dinge, auch wenn sie zuletzt nur drei ihrer letzten zehn Spiele gewinnen konnten; darunter Serienniederlagen gegen die Guardians, Rangers und Mariners. Es bleibt abzuwarten ob sie den, bis Ende Juli leichteren Schedule mit Serien gegen die Diamondbacks, Athletics und Nationals nutzen können um wieder Momentum aufzubauen. Die <strong>Seattle Mariners</strong> (53-46) bleiben mit vier Spielen Rückstand in Schlagdistanz. Der Juli läuft für sie aber bisher ganz gut (9-6), mit Seriensiegen gegen die Tigers und Astros. Dahinter kämpfen die <strong>Texas Rangers</strong> (50-50) und <strong>Los Angeles Angels</strong> (49-50) im .500-Bereich um die letzte Chance auf ein Wildcard-Rennen. Die Rangers wirken defensiv gefestigter, während die Angels mit -59 Runs weiterhin viele Fragen offenlassen, aber gerade die Serie gegen die Phillies gewonnen haben. Die <strong>Athletics</strong> bilden das Schlusslicht und sind mit 42-59 sowie -136 Runs bereits weit abgeschlagen.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>In der NL East ist es weiterhin ein enges Rennen an der Spitze: Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (56-43) führen knapp vor den <strong>New York Mets</strong> (56-44), die ihnen dicht auf den Fersen bleiben. Beide Teams konnten vier der letzten zehn Spiele gewinnen, doch die Mets zeigen mit +39 Runs im Vergleich zu den +60 der Phillies eine etwas schwächere Bilanz. Beide Teams hatten einen Stolperstart nach dem All Star Break, die Phillies verloren die Serie gegen die Angels, die Mets die Serie gegen die Reds. Dahinter bricht der Abstand deutlich ab: Die <strong>Miami Marlins</strong> rangieren mit 46-52 im grauen Mittelmaß und werden wohl eher keine Rolle mehr spielen. Die <strong>Atlanta Braves</strong>, lange als Contender gehandelt, sind mit 43-55 und -1 Run Differential mittlerweile im Niemandsland angekommen. Ganz unten stehen die <strong>Washington Nationals</strong>, die mit 39-60 und einem erschreckenden -112 Runs die schlechteste Run-Bilanz der Division aufweisen.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Chicago Cubs</strong> und <strong>Milwaukee Brewers</strong> liefern sich ein packendes Rennen an der Spitze der Division: Beide Teams stehen bei 59-40, mit starken Run Differentials (+123 für Chicago, +85 für Milwaukee). Die Brewers legten zuletzt mit zehn Siegen in Folge, darunter ein Sweep gegen die Dodgers, einen beeindruckenden Lauf hin. Seit dem 17. Juni (damals 6,5 Spiele Rückstand auf die Cubs) sind sie 20-5 – der beste Record der MLB in diesem Zeitraum. Offensiv glänzte Milwaukee besonders mit Runners on Base, während das Pitching kaum Hits oder Walks zuließ. Schlüsselspieler wie <strong>Christian Yelich</strong> und <strong>Jackson Chourio</strong> fanden rechtzeitig zur Form zurück. Die Cubs gingen im gleichen Zeitraum nur 14-12 – dadurch teilen sich beide nun die Spitze. Dahinter folgen die <strong>Cincinnati Reds</strong> (52-48, +37 Run Differential) und die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (51-49), die trotz positiver Bilanz zuletzt drei Niederlagen kassierten. Die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (1-9 aus den letzten zehn Spielen, -73 RD) drohen den Anschluss endgültig zu verlieren.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>In der NL West führen die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (58-42) das Feld an – trotz einer 2-8-Serie zuletzt. Die <strong>San Diego Padres</strong> (54-45) bleiben mit dreieinhalb Spielen Rückstand in Reichweite und zeigen sich formstabil. Dahinter wird es eng: Die <strong>San Francisco Giants</strong> (52-48) straucheln mit fünf Niederlagen in Serie, auch wenn das Run Differential mit +8 noch ausgeglichen ist. Der Sweep gegen die Blue Jays am Wochenende schmerzt dabei besonders (siehe Serie der Woche). Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> könnten mit 50-50 und einem kleinen Aufwärtstrend (vier Siege in Folge) zum Dark Horse werden. Ganz unten die <strong>Colorado Rockies</strong>: Nur 24 Siege, ein Run Differential von -253 und kaum Aussicht auf Besserung damit sind sie derzeit das schlechteste Team der Liga.</p>
<h2 id="serie-der-woche" tabindex="-1">Serie der Woche</h2>
<p>Als Serie der Woche komme ich natürlich nicht um die Serie der <strong>Giants bei den Toronto Blue Jays</strong> vorbei. Die Blue Jays, die sich spektakulär von 8 Spielen Rückstand Ende Mai auf Platz 1 der AL East gekämpft und dabei einen beeindruckenden 28-13 Run hingelegt, während die Giants mit ihrer 24-25 Road-Bilanz zu kämpfen haben. Das große Thema der Giants ist Rafael Devers, der in seiner Karriere gegen Toronto dominierte (.307/.368/.569 mit 24 Home Runs), aber aktuell mit Rücken- und Leistenproblemen zu kämpfen hat. Justin Verlander sucht weiterhin nach seinem ersten Sieg der Saison und trifft auf ein Blue Jays-Team, das zwar wenig strikeouts kassiert, deren Pitching-Staff allerdings anfällig für Home Runs ist. Die Defensive wird entscheidend sein: Toronto führt MLB mit +16 Outs Above Average, während die Giants bei -12 stehen. Nur Patrick Baileys herausragende Catcher-Skills kaschieren die Schwächen. Mit nur 45.3% Playoff-Odds stehen die Giants unter Druck, während die Blue Jays (83.7%) ihre Momentum nutzen wollen.</p>
<h3 id="san-francisco-giants-toronto-blue-jays" tabindex="-1">San Francisco Giants @ Toronto Blue Jays</h3>
<p>Und so muss Verlander weiterhin auf seinen ersten Sieg warten, denn die <strong>Blue Jays gewannen das Spiel am Freitag mit 4:0 gegen die Giants</strong>, in einem Spiel, das die typischen Giants-Probleme verkörperte. Trotz 11 Hits konnten die Giants keinen einzigen Run erzielen, erst das siebte Mal in der Franchise-Geschichte kam so etwas vor. Mit 0-for-9 mit Runners in Scoring Position war es die Kulmination und das Spiegelbild dieser Saison. Rafael Devers hatte ein Double mit 104.6 mph Exit Velocity, der in 11 Ballparks ein Homer gewesen wäre, hier aber von der Outfieldwand abprallte. Justin Verlander erlebte einen weiteren katastrophalen Start: er hielt nur 2.2 Innings durch und verbuchte 9 Hits, 4 Runs und null Strikeouts. Die Blue Jays schlugen alle vier Runs im zweiten Inning zum Endstand. Blue Jays Starting-Pitcher Chris Bassitt hingegen überstand 6.1 Innings trotz 10 zugelassener Hits. Auf der Seite der Giants stabilisierte Tristan Beck das Pitching mit 4.1 starken Relief-Innings.</p>
<p>Die chronischen Probleme der Giants setzten sich auch in Spiel 2 fort. Logan Webb kämpfte sechs Innings lang mit konstanten Baserunners, bevor ein desaströses sechstes Inning mit vier Runs das Spiel entschied. Die Offense blieb erneut erschreckend schwach - nur vier Hits, davon Willy Adames’ zwei Solo-Homeruns als einzige Highlights. Eric Lauer dominierte über sechs Innings mit sieben Strikeouts und schickte die ersten 13 Batter wieder ins Dugout. Besonders schmerzhaft: defensive Aussetzer wie Heliot Ramos’ verpasster Catch und ein zu langsamer Relay kosteten runs. Während Addison Barger für Toronto mit 4-for-4 brillierte, kombinierten alle Giants außer Adames für nur zwei Hits. Ein typisches Beispiel für die aktuelle Misere. Die Jays haben die Giants mit zwei Four-Run-Innings überrollt. Die Giants haben in 18 Innings nur drei Mal gescort, 20 Mal gestrikeout und keinen einzigen Walk gezogen. Außerdem sind sie hitless in 10 At-Bats mit Runners in Scoring Position.</p>
<p>Auch im dritten Spiel setzte es für San Francisco eine bittere Niederlage – <strong>8:6 für Toronto und der Sweep war perfekt</strong>. Robbie Ray erlaubte fünf Runs in 4.1 Innings, im Relief gab Spencer Bivens den entscheidenden Two-Run-Homer an Addison Barger ab. Trotz 12 Hits konnten die Giants nie wirklich Kontrolle gewinnen, auch weil sie defensiv erneut patzten – Ramos wirkte im Outfield unsicher, Lee wurde beim auf den Bases ausgemacht. Die Blue Jays feierten ihren zehnten Heimsieg in Folge – die Giants dagegen taumeln weiter.</p>
<p>Interessanter Fakt, im Zahlen- und Statistiksport Baseball: In jedem der 3 Spiele war es ein 4-Run Inning der Blue Jays das die Entscheidung brachte. Die Blue Jays konnten so ihre Position in der AL East festigen, während die Giants in der NL West und im Wildcard-Race etwas an Boden verlieren.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Zum Spieler der Woche möchte ich diese Woche Ronald Acuña Jr. nominieren, denn er lieferte gegen die Yankees einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KpQ255E4MTQ" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to youtube.com">spektakulären Outfield Assist</a> ab. Im dritten Inning fing er Cody Bellingers Deep Fly Ball an der Foul Line und warf – praktisch aus dem Stand, ohne Anlauf – eine perfekte Rakete zu Third Baseman Nacho Alvarez Jr., der Jorbit Vivas beim Advance von Second austaggte. Besonders beeindruckend: Acuña hatte kein Momentum, der Wurf kam komplett aus dem Arm. Alvarez blieb stoisch an 3rd Base stehen, sodass Vivas keine Warnung hatte.</p>
<p>In der Serie der Braves gegen die Yankees lieferte er außerdem überzeugende Zahlen ab. Einen Batting Average von .363, einen überragenden OPS von 1.371. Dabei hatte er 4 Hits, 2 RBIs aber nur einen Homerun.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>
<p>Die <strong>Tampa Bay Rays bekommen einen neuen Owner</strong>. Stu Sternberg, der die Franchise 2004 für 200 Millionen Dollar erworben hatte, hat sich grundsätzlich darauf verständigt, das Team für 1,7 Milliarden Dollar an eine Gruppe um Patrick Zalupski zu verkaufen. Der Deal soll bereits im September abgeschlossen werden. Zalupski ist ein Homebuilder aus Jacksonville und CEO von Dream Finders Homes, einem Unternehmen, das seit 2008 über 31.100 Häuser verkauft hat. Zur Investorengruppe gehören auch Bill Cosgrove von Union Home Mortgage und Ken Babby, Owner der Akron RubberDucks und Jacksonville Jumbo Shrimp. Der Verkauf kommt nicht überraschend. Nach Hurricane Milton, der das Dach des Tropicana Field zerstörte, zog Sternberg sich aus dem geplanten Stadion-Neubau zurück. Die unerwarteten Kosten waren zu hoch, das Budget gesprengt. Commissioner Rob Manfred und andere Owner übten daraufhin Druck aus, die Franchise zu verkaufen. Zalupski bevorzugt Tampa gegenüber St. Petersburg als Standort, aber die Stadion-Frage bleibt ungeklärt. Aktuell spielen die Rays im George M. Steinbrenner Field, der Yankees’ Spring Training Facility. Eine endgültige Lösung für das Venue-Problem steht noch aus. Der Deal muss noch von den MLB-Ownern genehmigt werden.</p>
</li>
<li>
<p>Das nächste große Thema der Liga bahnt sich an: die Diskussion um den <strong>Salary Cap</strong> nach dem Ende des aktuellen CBA 2026. MLBPA Executive Director Tony Clark bleibt vehement dagegen und nennt es “institutionalisierte Kollision”. Während Commissioner Rob Manfred bestreitet, aktiv für einen Cap zu werben, sehen die Spieler die Schrift an der Wand – ein möglicher Lockout droht. Die Zahlen zeigen das Problem: Die Dodgers geben projizierte $563 Millionen aus, während White Sox und Marlins unter $91 Millionen bleiben. Clark argumentiert, dass bestehende Systeme verbesserbar sind, ohne ein Cap zu installieren. 2026 steht das World Baseball Classic und die Fußball WM an. Ein Lockout wäre in diesem Umfeld wohl keine gute PR.</p>
</li>
<li>
<p>Ich berichtete vor einigen Wochen, dass John Oliver den Erie SeaWolves, dem Double-A Affiliate der Tigers, ein neues, abgefahrenes Maskottchen verpasst hat: das <strong>Moon Mammoth</strong>. Das Maskottchen hatte nun am Wochenende <a href="https://www.mlb.com/news/john-oliver-helps-moon-mammoths-make-debut" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">Premiere</a>.</p>
</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Anfang nächster Woche spielen die Red Sox bei den Phillies und die Yankees bei den Blue Jays. Beide Spiele haben Implikationen für das Playoff-Race in beiden Ligen.</p>
<p>Zum Wochenende gibt es viele interessante Serien mit Implikationen für die Playoffs; anstatt sie aber runter zu schreiben poste ich das Ganze als Screenshot:</p>
<div class="flex justify-center w-full">
  <div class="flex w-4/5 space-x-4">
    <img src="../../img/serie1.jpg" class="w-3/4 object-contain" alt="Serie 1">
    <img src="../../img/serie2.jpg" class="w-1/4 object-contain" alt="Serie 2">
  </div>
</div><br><br>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Ein Blick auf das Playoff-Rennen in der National League
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/state-of-the-NL/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/state-of-the-NL/</guid>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 13:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_state_of_nl.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum All-Star Break. Die spielfreie Zeit nutze ich, um einen kurzen Überblick über das Playoffrennen zu geben.</p>
<p>Wer sich für das Playoffrennen in der American League interessiert kann das hier nachlesen: <a href="/posts/2025/state-of-the-AL/">Ein Blick auf das Playoff-Rennen in der American League</a></p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<h4 id="philadelphia-phillies" tabindex="-1">Philadelphia Phillies</h4>
<p>Die Spitze der NL East präsentiert sich als das spannendste Rennen der National League. Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> führen die Tabelle mit einer Bilanz von 55-41 (.573) an. Seit Ende Mai (36-21, .632) haben die Phillies 19 Siege bei 20 Niederlagen eingefahren, sie haben also etwas an Schwung verloren. Ihre starke Heimbilanz von 30-16 zeigt, dass das Citizens Bank Park weiterhin eine Festung darstellt, Auswärts (25-25) spielen sie aber nur .500er-Ball.</p>
<p>Mit einem Strength of Schedule von .496 (Rang 17 in der MLB), liegen sie im Mittelfeld der Liga, vergliche mit den Mets (.511, Rang 7) könnte das ein Vorteil für sie sein. Die Offense um Bryce Harper liegt nur im Mittelfeld der Liga (gemessen and OPS und Runs scored), aber die Rotation um Zack Wheeler und Aaron Nola liefert die nötige Leistung (4. in Runs allowed) um mit einer mittelmäßigen Offense die Siege einzufahren.</p>
<h4 id="new-york-mets" tabindex="-1">New York Mets</h4>
<p>Direkt dahinter lauern die <strong>New York Mets mit 55-42 (.567)</strong> und nur einem halben Spiel Rückstand. Sie haben seit Ende Mai (35-22, .614) eine ähnliche Bilanz wie die Phillies (20-20), es ist also zur Zeit eher ein Schneckenrennen als ein Duell auf höchstem Niveau. Wie schon erwähnt haben sie ein schwereres Restprogramm als die Phillies (.511, Rang 7). Juan Soto hat nun auch endlich zu seiner Form gefunden und gemeinsam mit Pete Alonso steht er an der Spitze der Offensive der Mets; beide haben einen OPS von über .900 und mehr als 20 HRs. Die Mets und Phillies spielen noch 7 mal in 2 Serien gegeneinander und beide müssen noch auf einen Trip an die Westküste. Es wird spannend zu sehen sein, wer die Division am Ende gewinnen kann.</p>
<h4 id="der-rest-ohne-chance-auf-die-playoffs" tabindex="-1">Der Rest ohne Chance auf die Playoffs</h4>
<p>Die <strong>Miami Marlins (44-51, .463)</strong> haben sich trotz begrenzter Erwartungen vor der Saison tapfer geschlagen und zeigen mit ihrer jungen Mannschaft viel Potenzial für die Zukunft. Ende Mai standen sie mit 11 Spielen unter .500 am Ende der Division. Ein 8-Game-Winning-Streak Ende Juni hat sie aber auf den 3. Platz in der Division katapultiert.</p>
<p>Die <strong>Atlanta Braves (42-53, .442)</strong> und <strong>Washington Nationals (38-58, .396)</strong> erleben eine enttäuschende Saison und haben mit den Playoffs nichts mehr zu tun. Die Braves haben noch eine 3,4%ige Chance auf die Playoffs, die Nationals stehen bei 0%.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<h4 id="chicago-cubs" tabindex="-1">Chicago Cubs</h4>
<p>Die NL Central wird klar von den <strong>Chicago Cubs dominiert</strong>, die mit 57-39 (.594) die beste Bilanz der Division aufweisen. Seit Ende Mai haben die Cubs jedoch ein wenig an Schwung verloren: von 35-22 (.614) auf 57-39 (.594) bedeutet eine Bilanz von 22-17 in den letzten sechs Wochen, immernoch positiv aber man verliert aktuell Boden gegenüber den Brewers. Ihr Restprogram mit einem Strength of Schedule von .482 (Rang 28) ist eines der leichtesten Restprogramme der Liga; eine Chance, die sie nutzen könnten.</p>
<p>Die Cubs haben eine beeindruckende Transformation vollzogen und sich von einem mittelmäßigen Team zu einem legitimen Contender entwickelt. Offensiv sind sie mit 512 erzielten Runs 2. hinter den Dodgers, das Pitching ist allerdings nur Mittelmaß. An der Spitze der offensiven Entwicklung steht beispielhaft Pete Crow-Armstrong, der mit einem WAR von 4,9 aktuell 3. in der MLB und mit 25 HR 6. in der MLB ist. Ihre Playoffchancen liegen bei 94%.</p>
<h4 id="milwaukee-brewers" tabindex="-1">Milwaukee Brewers</h4>
<p>Die <strong>Milwaukee Brewers (56-40, .583)</strong> haben eine dramatische Wende erlebt. Ende Mai standen sie noch bei 30-28 (.517) und haben seitdem eine beeindruckende Bilanz von 26-12 abgeliefert, der beste Lauf aller NL-Teams in diesem Zeitraum.</p>
<p>Sie sind weder offensiv noch defensiv unter den Top Teams, sind aber überall im forderen Mittelfeld platziert. Mit einem Strength of Schedule von .515 (Rang 5) haben sie eines der schwersten Restprogramme, was ihre Aufholjagd erschwert. Sie spielen noch 8 Mal gegen die Cubs, können also in den direkten Duellen noch viel bewegen. Aktuell halten sie die erste Wildcard und haben eine Playoffwarhscheinlichkeit von 83%.</p>
<h4 id="st-louis-cardinals" tabindex="-1">St. Louis Cardinals</h4>
<p>Die <strong>St. Louis Cardinals (51-46, .526)</strong> haben seit Ende Mai (32-25, .561) eine Bilanz von 19-21 und sind 6,5 Spiele hinter die Cubs zurückgefallen. Ähnlich wie die Rays, machen die Cardinals wieder Cardinals Dinge und halten sich immer am Rande des Playoffrennen um dann in der zweiten Hälfte aufzudrehen und doch noch in die Playoffs zu kommen (man wird sehen müssen ob es wieder so kommt).</p>
<p>Die <strong>Cincinnati Reds (50-47, .515)</strong> sind seit Ende Mai (29-29, .500) etwas stärker geworden (21-18) und haben mit einem Strength of Schedule von .522 (Rang 1) das schwerste Restprogramm der National League; Fangraphs gibt ihnen noch 11% Chance auf die Playoffs. Über die <strong>Pirates</strong> am Ende der Division gibt es außer Paul Skenes nicht viel erwähnenswertes im Bezug auf die Playoffs.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<h4 id="los-angeles-dodgers" tabindex="-1">Los Angeles Dodgers</h4>
<p>Die NL West ist die Division die von mir natürlich die meinste Aufmerksamkeit bekommt. Sie wird einmal mehr von den <strong>Los Angeles Dodgers dominiert</strong>, die mit 58-39 (.598) die beste Bilanz der gesamten National League aufweisen. Die Verletzungsprobleme im Pitchingstaff zeigen sich auch in den Statistiken. Sie haben einen Team ERA von 4,63 (Platz 23 in der MLB) und haben schon 449 Runs kassiert (Platz 23). Allerdings können sie das alles mit ihrer Offensive wieder ausgleichen: 2. in OPS, 2. in HR, 1. in Runs Scored. Mit Glasnow und Ohtani sind nun auch wieder 2 starke Pitcher zurück gekommen, die ihnen sicher in den Playoffs helfen werden. Die Stärke ihres Restprogramms von .487 (Rang 25) ist eines der leichtesten Restprogramme der Liga, was ihnen helfen könnte vor den Playoffs die Kräfte und Arme zu schonen.</p>
<h4 id="san-diego-padres" tabindex="-1">San Diego Padres</h4>
<p>Die <strong>San Diego Padres (52-44, .542)</strong> stehen auf Platz 2 der Division, 5,5 Spiele hinter den Dodgers. Mit einem Strength of Schedule von .483 (Rang 27) haben sie sogar noch ein leichteres Restprogramm als die Dodgers, es scheint aber unwahrscheinlich, dass sie die noch einholen. Ihre 49% Playoffchancen kommen vorallem aus der Wildcard.</p>
<h4 id="san-francisco-giants" tabindex="-1">San Francisco Giants</h4>
<p>Die <strong>San Francisco Giants (52-45, .536)</strong> überraschen mit ihrer Bilanz ein wenig, denn vor der Saison hätte damit wohl keiner so richtig gerechnet. Sie haben allerdings namhafte Neuzugänge (Adames, Verlander, Devers), für die muss es jetzt nur noch klick machen und sie müssen ihr Potential abrufen. Ein Slump im Juli zur Unzeit mit unnötigen Niederlagen gegen die White Sox und Marlins hat sie im Playoffrennen ein wenig zurückgeworfen. Devers laboriert aktuell mit ein paar Wehwehchen und das Allstar-Break sollte ihm helfen in San Francisco anzukommen und seine Verletzungen auszukurieren.</p>
<p>Das Team wird vorallem von ihrer Defensive getragen. Das Starting Pitching um Webb und Ray ist stark: 3,50 ERA (3. in der MLB) und das Relief -Pitching ist mit einem ERA von 3,14 sogar erstes in der MLB. Ihr Strength of Schedule von .491 (Rang 22) ist höher als das der Dodgers und Padres. Nach dem Allstar-Break starten sie direkt in Toronto, fahren dann nach Atlanta und dann kommen die Mets nach San Francisco. Ende Juli wird man also vermutlich schon wissen wohin die Reise geht und ob es zur Deadline noch einen Push für einen großen Deal geben wird.</p>
<h4 id="der-rest" tabindex="-1">Der Rest</h4>
<p>Die <strong>Arizona Diamondbacks (47-50, .485)</strong> haben 11 Spiele Rückstand auf die Dodgers. Fangraphs gibt ihnen noch ca. 10% Chance auf die Playoffs. Während die <strong>Colorado Rockies (22-74, .229)</strong> eine katastrophale Saison erleben und bereits aus allen Playoff-Überlegungen ausgeschieden sind.</p>
<h3 id="wild-card-rennen" tabindex="-1"><span style=background-color:#ccffcc>Wild-Card-Rennen</span></h3>
<p>Im <strong>Wild-Card-Rennen</strong> würden momentan die Mets, Brewers und Padres die drei Wild-Card-Plätze belegen, aber schauen wir mal genauer hin.</p>
<h4 id="die-aktuellen-wild-card-teams" tabindex="-1">Die aktuellen Wild-Card-Teams</h4>
<ul>
<li><strong>Milwaukee Brewers</strong> (56-40, .583): +4,0 GB, 82,5 % Wahrscheinlichkeit</li>
<li><strong>New York Mets</strong> (55-42, .567): +2,5 GB, 86 %</li>
<li><strong>San Diego Padres</strong> (52-44, .542): 0 GB, 48,5 %</li>
</ul>
<h4 id="die-verfolger" tabindex="-1">Die Verfolger</h4>
<ul>
<li><strong>San Francisco Giants</strong> (52-45, .536): 0,5 GB, 45%</li>
<li><strong>St. Louis Cardinals</strong> (51-46, .526): 1,5 GB, 29%</li>
<li><strong>Cincinnati Reds</strong> (50-47, .515): 2,5 GB, 11%</li>
</ul>
<p>Hier würde ich den Cut machen, denn die Diamondbacks (47-50, .485) haben zwar noch mathematische Chancen, aber ihr Rückstand von 5,5 Spielen ist denke ich dann doch schon zu groß. Vor allem wenn man die Verletzungen die sie in letzter Zeit ereilten berücksichtigt.</p>
<p>Prognosen sind im Wildcard-Rennen immer schwierig. Ich hoffe natürlich, dass die Offensive der Giants endlich aufwacht und sie ihr starkes Pitching in der zweiten Hälfte unterstützen können; sie werden nicht für immer die Spiele so offen gestalten können wie sie es bisher getan haben. Die Brewers scheinen zu stark um noch vom Wildcard Platz verdrängt zu werden. Bei den Mets bzw Phillies wird man sehen müssen, ob sie sich stabilisieren können, allerdings haben sie noch ein kleines Polster auf die Verfolger in der Wildcard. Die Cardinals und Reds scheinen mir auf der anderen Seite auch nicht stabil bzw stark genug um nochmal einen Push in die Wildcard-Plätze zu machen. Viel wird, wie auch in der American League, von der Trade Deadline abhängen und davon was in den ca. 2 Wochen bis dahin passiert. Es wird also wichtig sein, gut aus der Pause zu kommen.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Ein Blick auf das Playoff-Rennen in der American League
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/state-of-the-AL/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/state-of-the-AL/</guid>
      <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 14:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_state_of_al.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum All-Star Break. Die spielfreie Zeit nutze ich, um einen kurzen Überblick über das Playoffrennen zu geben.</p>
<p>Zwei der drei Divisionen in der American League scheinen schon entschieden. Die AL East hingegen steuert auf ein spannendes Playoffrennen zu. Spannend wird auch zu sehen sein, was die Teams zur Trade Deadline noch an neuen Spielern an Bord holen werden.</p>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>Ende Mai hätte wohl niemand geglaubt, welches Standing wir jetzt in der American League sehen. Die New York Yankees, die am 31.5. mit 35–21 souverän die AL East anführten, sind abgerutscht. Die Boston Red Sox, die mit 28–31 das Schlusslicht bildeten, kämpfen plötzlich um die Playoffs. Und die Toronto Blue Jays? Die haben sich aus dem Nichts an die Spitze der Division katapultiert.</p>
<h3 id="new-york-yankees" tabindex="-1">New York Yankees</h3>
<p>Am 31. Mai führten die Yankees mit 35–21 und einer Winning Percentage von .625 souverän die Division an. 6,5 Spiele Vorsprung auf die nächsten Verfolger, das sah nach einem entspannten Ritt in die Playoffs aus. Heute, nur etwa sechs Wochen später, stehen sie bei 53–43 (.552), stehen auf Platz 2 und haben zwei Spiele Rückstand auf die Blue Jays. Fangraphs gibt den Yankees aber noch eine 89-prozentige Playoffwahrscheinlichkeit.</p>
<p>Was ist passiert? Die Yankees haben seit Ende Mai 18 Siege bei 22 Niederlagen eingefahren, eine Bilanz von .450. Die Offensive ist noch immer stark; auf das Jahr gesehen haben sie 151 Homeruns (1st in MLB) und 501 Runs scored (3rd in MLB). Allerdings sind die Stats in den letzten 30 Tagen etwas schlechter geworden: Sie haben 131 Runs gescort (6th in MLB) und liegen mit 42 Homeruns auf dem 3. Platz. Schaut man auf den OPS, waren sie im April und Mai immer unter den ersten 3 – im Juni allerdings sind sie nur 18. mit einem OPS von .718. Das Top of the Lineup (Judge, Bellinger, Chisholm) performt zwar noch, allerdings wird es danach schon dünn, und Spieler wie Volpe oder Goldschmidt haben einen Schlagdurchschnitt unter der Mendoza-Line.</p>
<h3 id="toronto-blue-jays" tabindex="-1">Toronto Blue Jays</h3>
<p>Die wirkliche Geschichte der AL East schreibt aber Toronto. Ende Mai standen die Blue Jays bei 29–28, gleichauf mit Tampa Bay und ohne wirkliche Playoff-Ambitionen. Heute führen sie mit 55–41 (.573) die Division an. Das ist eine Verbesserung von 26 Siegen bei nur 13 Niederlagen seit dem 31. Mai. Ihre Playoff-Odds liegen bei 83,5 %.</p>
<p>Toronto hat sowohl offensiv als auch defensiv einen Sprung gemacht. Mit 440 Runs Scored und 423 Runs Allowed haben sie ein Run Differential von +17. Ende Mai standen sie noch bei –10. Getragen werden die Blue Jays in der Offensive vor allem von George Springer, der Siegeswillen mit spektakulärer Performance kombiniert. Nicht umsonst wurde er hier vor einigen Wochen zum Spieler der Woche.</p>
<h3 id="boston-red-sox" tabindex="-1">Boston Red Sox</h3>
<p>Wenn jemand Ende Mai gesagt hätte, dass Boston heute um die Playoffs kämpft, hätten ihn wohl alle ausgelacht. 28–31 (.475) und klares Schlusslicht in der Division, die Red Sox sahen aus wie ein Team im Rebuild-Modus. Heute stehen sie bei 53–45 (.541) und sind fest im Wild-Card-Rennen etabliert. Noch wichtiger: Sie haben gerade einen 10-Spiele-Winning-Streak (im Juli haben sie bisher nur ein Spiel verloren), und das, obwohl sie ihren Starspieler Rafael Devers an die Giants verloren haben. Vielleicht war das aber ein klassischer Fall von &quot;Addition durch Subtraktion&quot;. Mit 491 Runs Scored haben sie die zweitbeste Offensive der AL East entwickelt, und im Juli haben sie ihre Gegner 82:35 outgescored, was heißt, dass sie nicht nur in der Offensive stark sind, sondern auch das Pitching gut funktioniert. Besonders Brayan Bello hat sich etabliert (2,51 ERA in den letzten fünf Starts). Ihre Playoffchancen liegen dagegen &quot;nur&quot; bei 55,6 %. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie noch das schwerste Restprogramm in der AL East haben (.516). Allein im Juli spielen sie noch gegen die Cubs, die Phillies, die Dodgers und die Twins.</p>
<h3 id="tampa-bay-rays" tabindex="-1">Tampa Bay Rays</h3>
<p>Die Rays machen Rays-Dinge: mit einer niedrigen Payroll relativ guten Baseball spielen. Von 29–28 Ende Mai verbesserten sie sich auf 50–47, Stand heute. Ende Juni standen sie schon mal 11 Spiele über .500, aber der Juli war für sie bisher mit Serienniederlagen gegen die Twins und Tigers sowie einem Sweep gegen die Red Sox enttäuschend. Wie immer laufen sie auch ein wenig unter dem Radar (zumindest unter meinem). In der Offensive sind sie 13. (OPS) und im Pitching 11. (Team ERA) – also eigentlich Mittelmaß. Daher gibt Fangraphs ihnen auch &quot;nur&quot; 37 % Playoff-Chancen.</p>
<h3 id="baltimore-orioles" tabindex="-1">Baltimore Orioles</h3>
<p>Die Orioles haben sich zwar von 20–36 (.357) auf 43–52 (.453) verbessert, aber 15 Spiele Rückstand auf die Spitze sind in der heutigen MLB einfach zu viel, um noch eine Rolle zu spielen. Dazu kommt, dass Baltimore einen der schwersten verbleibenden Spielpläne in der Liga hat (Strength of Schedule: .515).</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die AL Central erzählt eine ganz andere Geschichte: Hier gibt es einen klaren Favoriten – und der heißt Detroit Tigers.</p>
<h3 id="detroit-tigers" tabindex="-1">Detroit Tigers</h3>
<p>Mit 59–38 (.608) führen die Tigers nicht nur souverän ihre Division an, sondern haben auch den besten Record der gesamten American League. Ein Run Differential von +87 spricht für sich, das ist eine Mannschaft, die sowohl offensiv als auch defensiv funktioniert. Mit Tarik Skubal haben sie einen der spektakulärsten Pitcher der Liga (ERA 2,23, WHIP 0,83), und auch die Offensive spielt im Konzert der Großen mit; mit einem OPS von .749 sind sie auf Platz 6 in der MLB.</p>
<h3 id="der-rest-kampf-um-platz-2" tabindex="-1">Der Rest: Kampf um Platz 2</h3>
<p>Minnesota (47–49, .490), Kansas City (47–50, .485) und Cleveland (46–49, .484) liegen alle praktisch gleichauf – ein Spiel trennt diese drei Teams. Das ist wichtig für das Wild-Card-Rennen, auch wenn keines dieser Teams momentan wie ein ernsthafter Playoff-Kandidat aussieht. In der Division liegen sie 11,5 bzw. 12 Spiele zurück und im Wild-Card-Race 4–4,5 Spiele. Die Division scheint verloren, aber im Wild-Card-Rennen geht sicher noch etwas für diese Teams, sollten sie einen positiven Run starten.</p>
<p>Wenn man auf den Strength of Schedule schaut, hat Cleveland mit .476 den leichtesten verbleibenden Spielplan aller AL-Teams, während Minnesota (.488) und Kansas City (.495) es deutlich schwerer haben werden. Das könnte Cleveland den entscheidenden Vorteil im Kampf um einen Wild-Card-Platz verschaffen.</p>
<p>Chicago (32–65, .330) ist einfach nur schlecht und hat mit den Playoffs nichts mehr zu tun.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>In der AL West ist noch mehr oder weniger alles offen, oder schon alles entschieden, je nachdem, wie man draufblickt. Die Astros führen mit fünf Spielen vor den Mariners und mit 8,5/9 Spielen vor den Rangers und Angels. Fünf Spiele sind schon ein gutes Polster, aber sie sind auch schnell wieder verspielt.</p>
<h3 id="houston-astros" tabindex="-1">Houston Astros</h3>
<p>Die Astros machen das, was sie seit Jahren machen: soliden, professionellen Baseball spielen. Mit einem Run Differential von +56 sind sie nicht dominant, aber konstant genug, um die Division zu kontrollieren. Sie haben nur 362 Runs zugelassen (3rd in der MLB) und hatten als einziges Team schon drei Complete Games, zwei davon von Framber Valdez. Allerdings schwächelt das Pitching in den letzten 30 Tagen ein wenig. Offensiv überzeugen die Astros eher durch gutes Hitting, sie haben den besten Average der Liga, als durch Power (100 HRs, 13th in der MLB). In der zweiten Hälfte wartet auf Houston der leichteste verbleibende Spielplan aller AL-West-Teams (.482), was ihnen helfen könnte, den Vorsprung zu halten. Nach dem All-Star Break geht es direkt in eine 3-Spiele-Serie gegen die Mariners, das könnte schon den Ton für die zweite Hälfte setzen. Ansonsten klingt der Juli mit Serien gegen Arizona, die Athletics und Washington eher easy aus.</p>
<h3 id="seattle-mariners" tabindex="-1">Seattle Mariners</h3>
<p>Die Mariners (51–45, .531) waren schon einmal acht Spiele über .500 und vier Spiele vor den Astros, aktuell haben sie allerdings fünf Spiele Rückstand auf Houston. Die sind zwar aufholbar, aber Seattle muss wieder in Gang kommen. Mit Cal Raleigh haben sie den aktuell besten Powerhitter im Lineup (und HR Derby Champion). Allerdings sind sie mit einem Team ERA von 3,89 nur 16. in der MLB. Ihr Strength of Schedule ist vergleichbar mit dem der Astros: .491.</p>
<h3 id="texas-rangers-und-los-angeles-angels" tabindex="-1">Texas Rangers und Los Angeles Angels</h3>
<p>Die Texas Rangers (48–49, .495) und die Los Angeles Angels (47–49, .490) liegen beide zurück. Beide Teams haben dabei einen leicht schwereren Schedule: Rangers (.513), Los Angeles (.508). Insgeheim roote ich immer ein wenig für die Angels, denn Mike Trout hätte es einfach verdient, in seiner Karriere einen tiefen Playoff-Run zu haben. Dieses Jahr schaut es etwas besser aus als letztes Jahr, mehr dazu aber unten im Wild-Card-Race.</p>
<p>Ähnlich wie die White Sox sind auch die Athletics (41–57, .418) einfach nur schlecht und spielen für die Zukunft.</p>
<h3 id="wild-card-rennen" tabindex="-1"><span style=background-color:#ccffcc>Wild-Card-Rennen</span></h3>
<p>Im Wild-Card-Rennen würden momentan die Yankees, Red Sox und Mariners die drei Wild-Card-Plätze belegen – aber dahinter lauern mehrere Teams.</p>
<h3 id="die-aktuellen-wild-card-teams" tabindex="-1">Die aktuellen Wild-Card-Teams</h3>
<ul>
<li><strong>New York Yankees</strong> (53–43, .552): +2,0 GB, 89 % Wahrscheinlichkeit</li>
<li><strong>Boston Red Sox</strong> (53–45, .541): +1,0 GB, 83 %</li>
<li><strong>Seattle Mariners</strong> (51–45, .531): 0 GB, 72 %</li>
</ul>
<h3 id="die-verfolger" tabindex="-1">Die Verfolger</h3>
<ul>
<li><strong>Tampa Bay Rays</strong> (50–47, .515): 1,5 Spiele zurück, 37 % Wahrscheinlichkeit</li>
<li><strong>Texas Rangers</strong> (48–49, .495): 3,5 Spiele zurück, 18 %</li>
<li><strong>Los Angeles Angels</strong> (47–49, .490): 4 Spiele zurück, 4 %</li>
<li><strong>Minnesota Twins</strong> (47–49, .490): 4 Spiele zurück, 23 %</li>
<li><strong>Kansas City Royals</strong> (47–50, .485): 4,5 Spiele zurück, 11 %</li>
<li><strong>Cleveland Guardians</strong> (46–49, .484): 4,5 Spiele zurück, 10 %</li>
</ul>
<p>Bei den Guardians würde ich aktuell den Cut ansetzen, alles, was mehr als fünf Spiele zurückliegt, hat, denke ich, nur noch Außenseiterchancen auf die Playoffs. Auch sieht es bei den Angels, was die Percentage angeht, nicht gut aus. Es wird viel davon abhängen, was die Teams noch an der Trade Deadline machen und wie sich die Chancen auf die Playoffs dann entwickeln. Wenn man sich die Namen aber so ansieht – und wenn die Verfolger keinen Blockbuster-Trade machen werden es wohl am Ende die Yankees, Red Sox und Mariners machen.</p>
<p>Das war’s für den Blick auf die American League – wir lesen uns am Freitag wieder, dann blicke ich auf die National League.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 28 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk28/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk28/</guid>
      <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 14:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk28.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 28 in der Major League Baseball; die letzte Woche vor dem All-Star Break.</p>
<p>Diese Woche war geprägt von wichtigen Divisionsduellen und dem Kampf um die Playoff-Plätze. Mit der Trade Deadline vor der Tür wird die Stimmung in der Liga immer intensiver. Schauen wir uns an, wie die einzelnen Divisionen nach den Spielen der vergangenen Woche dastehen.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>Die <strong>Toronto Blue Jays</strong> (55-41, .573) haben sich an die Spitze der AL East gesetzt und führen nun die Division an. Sie hatten zwischenzeitlich einen 10 Spiele Win-Streak, der letzte Woche von den White Sox beendet wurde. Die <strong>New York Yankees</strong> (53-43, .552) liegen nur 2 Spiele dahinter und bleiben gefährlich nah dran – ihr überragender Run Differential von +111 deutet darauf hin, dass sie eigentlich besser sind als ihre Bilanz zeigt. Die <strong>Boston Red Sox</strong> (53-45, .541) können weiter Boden gut machen, denn aktuell reiten sie eine 10 Spiele-Siegesserie, sie sie, zumindest nach Siegen, gleichauf mit den Yankees bringt. Die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (50-47, .515) sind mit 5,5 Spielen Rückstand nicht abgeschrieben und machen das Rennen um die Divisionskrone allmählich zu einem 4-Team-Race. Die <strong>Baltimore Orioles</strong> (43-52, .453) bleiben mit 11,5 Spielen Rückstand und einem katastrophalen Run Differential von -90 das Kellerkind der Division. Allerdings sind sie seit dem 24. Mai 26-17, aber das Loch, dass sie sich bis dahin gegraben haben, ist eine hohe Hypothek.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> (59-38, .608) dominieren die AL Central weiterhin souverän und haben mit ihrem beeindruckenden Run Differential von +87 eine der stärksten Bilanzen der gesamten Liga. Die <strong>Minnesota Twins</strong> (47-49, .490), <strong>Kansas City Royals</strong> (47-50, .485) und <strong>Cleveland Guardians</strong> (46-49, .484) liegen mit 11,5 bzw 12 Spielen Rückstand auf den folgenden Plätzen. Die Division scheint entschieden und auch im Wildcard Rennen liegen sie schon 4 bzw 4.5 Spiele zurück. Die <strong>Chicago White Sox</strong> (32-65, .330) sind mit 27 Spielen Rückstand und einem desaströsen Run Differential von -98 letzter in der Division und haben die schlechteste Bilanz der AL.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Die <strong>Houston Astros</strong> (56-40, .583) haben sich die Führung in der AL West gesichert und scheinen diese auch nicht mehr hergeben zu wollen. Die <strong>Seattle Mariners</strong> (51-45, .531) folgen mit 5 Spielen Rückstand und haben mit ihrem positiven Run Differential von +32 noch durchaus Hoffnung auf die Divisionsführung. Die <strong>Texas Rangers</strong> (48-49, .495) liegen mit 8,5 Spielen Rückstand auf dem dritten Platz und kämpfen noch um einen Wildcard-Platz (3.5 Spiele zurück). Die <strong>Los Angeles Angels</strong> (47-49, .490) sind mit 9 Spielen Rückstand ebenfalls noch nicht ganz aus dem Rennen, haben aber ein negatives Run Differential von -62 und kämpfen mit der .500er Marke. Die <strong>Athletics</strong> (41-57, .418) sind mit 16 Spielen Rückstand und einem katastrophalen Run Differential von -134 bereits abgeschlagen.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>Das Battle an der Spitze der NL East zwischen den <strong>Philadelphia Phillies</strong> (55-41, .573) und den <strong>New York Mets</strong> (55-42, .567) geht unentwegt weiter, allerdings mit etwas gebremster Geschwindigkeit. Die Phillies waren auf einem West-Coast-Trip in San Francisco und San Diego und konnten dort nur 2 von 6 Spielen gewinnen, die Mets hingegen gewannen 3 von 6 gegen die Orioles und Royals. Die <strong>Miami Marlins</strong> (44-51, .463) pirschten sich in letzter Zeit auf den 3. Platz vor und liegen nur noch 10.5 Spiele zurück. Die <strong>Atlanta Braves</strong> (42-53, .442) liegen 12,5 Spiele zurück und kämpfen um den Turnaround, während die <strong>Washington Nationals</strong> (38-58, .396) mit 17 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -102 praktisch keine Chance mehr auf die Playoffs haben.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Chicago Cubs</strong> (57-39, .594) dominieren die NL Central mit dem besten Record der National League und einem hervorragenden Run Differential von +119. Allerdings konnten die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (56-40, .583) in den letzten Wochen aufholen (siehe Serien der Woche) und liegen mit einem intakten 7-Game-Winstreak nur noch ein Spiel zurück. Die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (51-46, .526) liegen mit 6,5 Spielen Rückstand auf dem dritten Platz und haben mit ihrem positiven Run Differential von +17 noch Außenseiterchancen. Die <strong>Cincinnati Reds</strong> (50-47, .515) folgen mit 7,5 Spielen Rückstand, während die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (39-58, .402) mit 18,5 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -53 chancenlos am Ende der Division stehen.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (58-39, .598) führen die NL West weiter souverän an und haben mit ihrem beeindruckenden Run Differential von +69 eine der stärksten Bilanzen der Liga, allerdings schwächelten sie in den letzten 2 Wochen etwas und haben aus den letzten 10 Spielen nur 3 gewonnen. Die <strong>San Diego Padres</strong> (52-44, .542) folgen mit 5,5 Spielen Rückstand und haben mit ihrem positiven Run Differential von +7 noch durchaus Chancen auf die Divisionsführung. Als positives Momentum feierte Yu Darvish sein Saison-Debüt mit 63 Pitches über 3⅔ Innings, wobei er fünf Strikeouts verbuchte. Die <strong>San Francisco Giants</strong> (52-45, .536) liegen mit 6 Spielen Rückstand auf dem dritten Platz. Mit Seriensiegen gegen die Diamondbacks, Athletics und Phillies waren sie in den letzten Wochen wieder besser drauf. Allerdings verloren sie die letzten Serie vorm All-Star-Break gegen die Dodgers jetzt mit 1-2. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (47-50, .485) kämpfen mit 11 Spielen Rückstand noch um einen Playoff-Platz, während die <strong>Colorado Rockies</strong> (22-74, .229) mit 35,5 Spielen Rückstand und einem katastrophalen Run Differential von -253 weiterhin das mit Abstand schwächste Team der Liga sind.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<p>Wie letzte Ausgabe erwähnt gab es am Anfang der Woche 2 interessante Serien. Die <strong>Yankees spielten gegen die Mariners</strong> und die <strong>Dodgers gegen die Brewers</strong>.</p>
<p>Die Serie in der AL hatte vor allem ein spektakuläres Ende: Im Rubbergame am Donnerstag führten die Brewers im 7. Inning mit 5:0; Starting Pitcher Bryan Woo trug bis dahin auch noch einen no-hitter, doch Giancarlo Stanton konnte mit einem pinch-hit homer auf 5:3 verkürzen und Austin Wells im 9. Inning zum 5:5 ausgleichen. Schließlich war es Aaron Judge der mit einem shallow sacrifice fly im unteren 10. Inning den Walk-Off und damit den Serien Sweep perfekt machte.</p>
<p><strong>Beide Serien wären interessant gewesen</strong> näher betrachtet zu werden, am Ende habe ich mich aber für das NL-Matchup entschieden, da die Brewers Mitte Mai bei 21-24 standen und jetzt stehen sie bei 53-40. <strong>Seit dem haben sie also eine Bilanz von 32-16</strong>. Da wollte ich dann doch etwas genauer hinschauen.</p>
<h3 id="los-angeles-dodgers-milwaukee-brewers" tabindex="-1">Los Angeles Dodgers @ Milwaukee Brewers</h3>
<p><strong>Die Dodgers hingegen</strong> waren zum Beginn der Serie nicht gut drauf und kamen aus der Serie gegen die Astros, die sie mit 0-3 verloren hatten unter anderem mit einer epischen 18:1 Niederlage.</p>
<p>Und so ging es auch in Spiel Eins weiter, denn da demontierten die Brewers die Dodgers mit <strong>9:1 in einem spektakulären Auftakt der Serie</strong>. Andrew Vaughn sorgte für den perfekten Einstand - sein erstes At-Bat als Brewer endete mit einem Three-Run-Homer. Yoshinobu Yamamoto erlebte den kürzesten Start seiner Karriere und verließ bereits nach zwei Dritteln des ersten Innings mit 5 Earned Runs den Mound. Freddy Peralta dominierte auf der anderen Seite mit 6 Shutout Innings und seinem 10. Saisonsieg. Christian Yelich setzte mit einem Two-Run-Homer den Schlusspunkt.</p>
<p>Jacob Misiorowski lieferte eine dominante Performance im zweiten Spiel ab: 12 Strikeouts über sechs Innings und er <strong>führte die Brewers damit zu einem 3:1-Sieg**</strong>. Obwohl Shohei Ohtani einen Leadoff-Homerun gegen Misiorowski schlug, ließ der junge Pitcher danach nichts mehr zu. Clayton Kershaw pitchte solide für die Dodgers, doch die Brewers-Offense, angeführt von einem RBI-Single und einem Sal Frelick Homer, setzte sich durch. Die Dodgers-Offense schwächelt weiterhin, mit nur acht Runs in den letzten fünf Spielen.</p>
<p>Im finalen Spiel der Serie kam für die Dodgers Starting Pitcher Tyler Glasnow zurück. In seinem ersten Start ging er 5 Innings mit einem unearned Run, 5 Strikeouts und 85 Pitches. Auf der anderen Seite sicherte Jackson Chourio Milwaukees Sweep gegen die Dodgers mit seinem ersten Karriere-Walk-off-Hit in einem spannenden <strong>3:2-Sieg nach zehn Innings</strong>. Die Brewers kämpften sich nach einem 2:1-Rückstand zurück, als Andrew Vaughn im neunten Inning ausglich und Chourio schließlich Sal Frelick nach Hause schlug. Los Angeles verschwendete zahlreiche Scoring-Chancen und ging 0-for-9 mit Runners in Scoring Position, was ihre sechste Niederlage in Serie besiegelte.</p>
<h3 id="los-angeles-dodgers-san-francisco-giants" tabindex="-1">Los Angeles Dodgers @ San Francisco Giants</h3>
<p>Und so kamen die Dodgers nach San Francisco, zum Duell der Rivalen in der NL West. (Ich glaube ich muss die Dodgers in den nächsten Wochen wieder etwas vernachlässigen...) Im Gegensatz zu den Dodgers hatten sich die Giants nach den katastrophalen Serien gegen die Marlins und White Sox stabilisiert und sind seitdem 7-4 gegangen.</p>
<p>Dementsprechend konnten <strong>die Giants das erste Spiel 8:7 gewinnen</strong> und verlängerten den Losing Streak der Dodgers auf sieben Spiele. Shohei Ohtani erzielte im dritten Inning seinen 32. Homerun mit einem spektakulären Splash Hit in die McCovey Cove zum 1:2, aber Dustin May kämpfte mit vier Walks und sieben Runs. Logan Webb dominierte früh, schwächelte aber im sechsten Inning nach einem fünf-Run-fünften Inning der Giants. Willy Adames und Jung Hoo Lee führten die Offense mit je zwei Extra-Base-Hits an. Die Dodgers kamen bis auf einen Run heran, aber Will Smith beendete das Spiel indem er in ein Double Play groundete.</p>
<p>Im zweiten Spiel der Serie konnten die Dodgers dann ihren <strong>Seven-Game-Skid mit einem 2:1-Sieg beenden</strong>. Shohei Ohtani fungierte und brillierte wieder als Opener mit drei scoreless Innings, 36 Pitches und 10 Strikeouts bei nur einem Hit und einem Walk. Seine Fastballs erreichten 99,9 mph. Auf Seiten der Dodgers Offense sammelte ex-Giant Michael Conforto drei Hits, Tommy Edman und Hyeseong Kim lieferten die entscheidenden RBIs. Emmet Sheehan übernahm erfolgreich das Relief, Tanner Scott sicherte seinen 19. Save der Saison.</p>
<p>Die Dodgers sicherten sich die Serie gegen die Giants mit <strong>einem dramatischen 5:2-Sieg nach Extra Innings</strong> im Spiel am Sonntag. All-Star Yoshinobu Yamamoto zeigte sich verbessert zum letzten Start in Milwaukee und ging über sieben Innings, ließ nur drei Hits und zwei Walks zu. Die Dodgers führten 2:0 durch Miguel Rojas’ Solo-Homer im fünften Inning, doch Closer Tanner Scott kassierte seinen bereits siebten Blown Save der Saison. Luis Matos rettete die Giants mit einem Two-Run-Homer im neunten Inning in Extra Innings. Die chronisch schwache Giants-Offense ging 0-für-8 mit Runners in Scoring Position und verschenkte mehrere Chancen. Freddie Freeman beendete das Drama im elften Inning mit einem entscheidenden RBI-Single.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Als Spieler der Woche möchte ich diese Woche Patrick Bailey, Cather bei den Giants, nominieren. Nicht, weil er ständig Homeruns schlagen würde oder sonst konstant offensiv überragend wäre. Aber vor allem weil er am Dienstagabend einen seltenen Walk-off Inside-the-Park Home Run gegen die Philadelphia Phillies im Oracle Park schlug. Der Three-Run-Shot mit 103.4 mph Exit Velocity prallte von der Brick Wall im Rechten Centerfield ab und rollte Richtung Center Field. Bailey ist erst der dritte Catcher in der MLB-Geschichte mit einem Walk-off Inside-the-Park Home Run und der erste Spieler überhaupt seit Tyler Naquin 2016.</p>
<p>Auch sonst lief es für Bailey letzte Woche wieder besser. In dieser Saison schlägt er .203/.267/.297 mit einem OPS von .297 und 26 RBIs. Letzte Woche zu vergleich .316/.350/.474 mit einem OPS von .824 und 3 RBIs. Hoffentlich kann er diese Zahlen in die zweite Hälfte transportieren und so die Offensive der Giants etwas vitalisieren.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>
<p>Die Liste der &quot;Milestones&quot; die dieses Jahr erreicht werden wächst weiter. Dieses Mal geht es um <strong>Manny Machado</strong> von den San Diego Padres. Er erreichte am Montagabend beim 3:6 gegen die Arizona Diamondbacks seinen 2.000. Career-Hit - ein scharfer Single über den Handschuh von Shortstop Geraldo Perdomo im vierten Inning gegen Starter Zac Gallen. Machado ist der fünfte aktive Spieler mit 2.000 Hits und mit 32 Jahren der 12. Spieler mit 350 Homeruns und 2.000 Hits bis zu diesem Alter.</p>
</li>
<li>
<p><strong>Pete Crow-Armstrong</strong>, der All-Star-Center-Fielder der Chicago Cubs, erzielte beim 8:1-Sieg gegen die Minnesota Twins zwei Homeruns. Diese Leistung markiert sein fünftes Multi-Homer-Spiel in dieser Saison und macht ihn zum viertschnellsten Spieler in der Geschichte der MLB, der die Marke von 25 Homeruns und 25 Steals erreicht.</p>
</li>
<li>
<p><strong>Aaron Judge</strong> wurde der schnellste Spieler, der 350 Homeruns erzielte. Er erreichte diese Marke in seinem 1.088. Spiel und übertraf damit den Rekord von Mark McGwire. Trotz Judges Two-Run-Homerun im neunten Inning verloren die New York Yankees gegen die Chicago Cubs mit 5:2.</p>
</li>
<li>
<p>Bei den Red Sox konnte <strong>Garrett Crochet</strong> das erste Complete Game seiner Karriere werfen - eine dominante Vorstellung mit nur drei Baserunners und neun Strikeouts. Seine Sweeper-Verwendung von 26% war ungewöhnlich brillant. Die Pitching-Performance der Red Sox über den aktuellen Winning-Streak ist beeindruckend: Ein ERA unter 2.00; zum ersten Mal seit 1990.</p>
</li>
<li>
<p><strong>Byron Buxton</strong> erreichte das erste Cycle der Minnesota Twins seit 2019 und das erste in der Target Field-Geschichte beim 12-4 Sieg über Pittsburgh. Er ging 5-for-5 mit drei Runs und zwei RBIs. Das Cycle entwickelte sich über fünf Innings: Infield Single, Triple, RBI Ground Rule Double, 103 MPH Single und schließlich ein Home Run im siebten Inning.</p>
</li>
<li>
<p>Zum All-Star Break haben 5 Spieler 30HRs oder mehr. Cal Raleigh für das Rennen mit 38 an und is on-pace für 73. Danach folgen Aaron Judge mit 35, Shohei Ohtani mit 32, Eugenio Suarez mit 31 und Kyle Schwarber mit 30.</p>
</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Diese Woche findet das All-Star Game in Atlanta statt, sollte dort etwas außergewöhnliches passieren, werde ich nächsten Montag natürlich drüber schreiben. Ansonsten werde ich mal etwas neues versuchen und auf das Playoff-Rennen in der AL und der NL blicken. Bleibt also dabei, denn diese Woche (Mittwoch und Freitag) gibt es mehr content als gewohnt!</p>
<p>In diesem Sinne – wir lesen uns nächste Woche wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 27 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk27/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk27/</guid>
      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 12:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk27.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 27 in der Major League Baseball.</p>
<p>Letzte Woche stand die Defensive im Vordergrund, diese Woche sind es die <strong>offensiven Leistungen</strong>, die herausstechen: Zum einen <strong>besiegten die Astros die Dodgers mit 18:1</strong>, wobei Jose Altuve zwei Homeruns und Victor Caratini einen Grand Slam erzielten. Die höchste Niederlage der Dodgers die sie je zu Hause erlitten haben; zum Anderen erzielten die Cubs beim 11:3-Sieg gegen die Cardinals <strong>acht Homeruns</strong>, darunter drei von Michael Busch und zwei von Pete Crow-Armstrong. Damit wurde auch ein neuer Vereinsrekord aufgestellt. Auf individueller Ebene ist das Homerun Rennen spannend. Aktuell führt <strong>Cal Raleigh mit 35</strong> vor Aaron Judge (33) und Shohei Ohtani (30). Wobei der 35. Homerun von Raleigh den Rekord von Ken Griffey Jr. für Homeruns vor der All-Star-Pause einstellt und es die fünftmeisten HRs in der Geschichte der MLB vor dem Allstar Break sind.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>In der AL East haben die <strong>Toronto Blue Jays</strong> (52-38, .578) die Führung übernommen und präsentieren sich in starer Form. Aktuell haben sie einen Winning-Streak von 8 Spielen. Zuletzt konnten sie die Yankees und Angels sweepen. Dahinter folgen die <strong>New York Yankees</strong> (49-41, .544) mit 3 Spielen Rückstand, die trotz ihres beeindruckenden Run Differentials von +95 etwas ins Straucheln geraten sind. Vor 2 Wocben war er noch Spieler der Woche, Clarke Schmidt, jetzt wird er sich voraussichtlich einer Tommy-John-Operation wegen eines gerissenen UCL unterziehen müssen, was ihn für den Rest des Jahres 2025 und möglicherweise 2026 außer Gefecht setzt. Diese Verletzung in Verbindung mit der jüngsten Niederlagenserie des Teams verstärkt den Bedarf der Yankees nach einem Starting Pitcher vor Ablauf der Trade-Deadline. Die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (49-41, .544) teilen sich den zweiten Platz mit den Yankees und zeigen mit einem Run Differential von +69 ebenfalls eine starke Offensive. Die <strong>Boston Red Sox</strong> (46-45, .505) kämpfen weiterhin um den Anschluss mit 6,5 Spielen Rückstand, im Wild Card Rennen liegen sie einen Platz und 2,5 Spiele zurück. Die <strong>Baltimore Orioles</strong> (40-49, .449) bleiben mit 11,5 Spielen Rückstand und einem negativen Run Differential von -82 das Sorgenkind der Division.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> (57-34, .626) dominieren die AL Central weiterhin souverän und haben mit einem überragenden Run Differential von +106 die beste Bilanz in der gesamten American League. Ihr 7-3 Record in den letzten 10 Spielen unterstreicht ihre konstante Stärke. Die <strong>Minnesota Twins</strong> (43-47, .478) folgen mit 13,5 Spielen Rückstand, haben aber ein besorgniserregendes Run Differential von -18, der Rückstand im Wild Card Rennen beträgt auch schon 5 Spiele. Die <strong>Kansas City Royals</strong> (43-48, .473) liegen nur knapp dahinter mit 14 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -30. Die <strong>Cleveland Guardians</strong> (40-48, .455) mit 15,5 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -59 verlieren vor allem durch ihren aktuellen Losing Streak (10) langsam den Anschluss. Die <strong>Chicago White Sox</strong> (30-60, .333) sind mit 26,5 Spielen Rückstand und einem katastrophalen Run Differential von -84 weiterhin abgeschlagen.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>In der AL West führen die <strong>Houston Astros</strong> (55-35, .611) mit einem soliden Run Differential von +71 die Division an. Außerdem konnten sie am Wochende die Dodgers in Los Angeles sweepen. Die <strong>Seattle Mariners</strong> (48-42, .533) folgen mit 7 Spielen Rückstand und einem Run Differential von +22, bleiben aber im Rennen um die Wildcard-Plätze (aktuell 3. Wild Card). Die <strong>Texas Rangers</strong> (44-46, .489) liegen mit 11 Spielen Rückstand zurück, haben aber ein positives Run Differential von +25, was noch Hoffnung macht. Die <strong>Los Angeles Angels</strong> (43-46, .483) mit 11,5 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -49 werden es schwer haben, noch ins Playoff-Rennen einzugreifen. Die <strong>Athletics</strong> (37-55, .402) sind mit 19 Spielen Rückstand und einem desaströsen Run Differential von -140 bereits aus dem Rennen.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (53-37, .589) und die <strong>New York Mets</strong> (52-39, .571) kämpfen weiter um die Spitze der NL East mit nur 1,5 Spielen differenz. Sie werden aber erst ende August und Mitte September nochmal aufeinander treffen. Die <strong>Miami Marlins</strong> (40-48, .455) liegen mit 12 Spielen Rückstand zurück, haben aber sich aber in den letzten Wochen langsam herangepirscht und die rote Laterne abgegeben: in den letzten 10 Spielen sind die 7-3. Das liegt allerdings auch an der Schwäche der Braves und Nationals. Am 1. Juni waren die Marlins 10 Spiele unter .500, jetzt sind es 7. Die <strong>Atlanta Braves</strong> (39-50, .438) mit 13,5 Spielen Rückstand und einem Run Differential von +4 zeigen, dass sie trotz der schwachen Bilanz in einzelnen Spielen konkurrenzfähig sind. Allerdings hat Braves-Ass Spencer Schwellenbach einen gebrochenen Pitching Ellbogen und wird mindestens vier Wochen ausfallen. Diese Verletzung verschlimmert die Pitching-Sorgen der Braves, die nun auch Chris Sale, Reynaldo Lopez und AJ Smith-Shawver auf der Verletztenliste haben. Die <strong>Washington Nationals</strong> (37-53, .411) sind mit 16 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -86 das Schlusslicht der Division und haben am Sonntag GM Mike Rizzo und Manager Davey Martinez nach einer enttäuschenden Saison 2025 entlassen. Mike DeBartolo wird als Interims-GM das Ruder übernehmen.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Chicago Cubs</strong> (54-36, .600) führen die NL Central weiterhin souverän an und haben mit einem spektakulären Run Differential von +126 die beste Differenz in der gesamten Major League Baseball. Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (50-40, .556) folgen mit 4 Spielen Rückstand und einem soliden Run Differential von +57, bleiben aber im Rennen um die Division. Die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (48-43, .527) mit 6,5 Spielen Rückstand und einem Run Differential von +15 kämpfen noch um einen Wildcard-Platz. Allerdings wurden sie letzte Woche von den Pirates gesweeped und haben in der ganzen Serien keinen einzigen Run gescort (7:0, 1:0, 5:0). Die <strong>Cincinnati Reds</strong> (46-44, .511) liegen 8 Spiele zurück mit einem Run Differential von +32 und haben noch Außenseiterchancen. Die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (38-53, .418) sind mit 16,5 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -37 praktisch aus dem Rennen. Allerdings befanden sie sich kurzzeitig auf einem Hot-Streak in dem sie die Mets und die Cardinals sweepten und sie dabei 43:4 outscorten. Allerdings sind sie schon wieder abgekühlt, denn am Wochenende wurden sie von den Mariners mit 0:8 gesweeped.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (56-35, .615) dominieren die NL West mit einem starken Run Differential von +77 und präsentieren sich als klarer Favorit. Allerdings wurden sie wie oben schon erwähnt von den Astros zu Hause vernichtend geschlagen: 6:27. Die <strong>San Diego Padres</strong> (48-41, .539) und <strong>San Francisco Giants</strong> (49-42, .538) liegen folgen mit 7 Spielen Rückstand und kämpfen im Wild Card Rennen um einene Playoffplatz. Letzte Woche hatte ich ja einen Artikel über die Giants geschrieben. Seit dem haben sie zwei Spiele gegen die Diamondbacks und die Serie gegen die Athletics gewonnen. Außerdem hat Robbie Ray ein complete Game gepitcht und Mat Chapman ist endlich wieder zurück. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (44-46, .489) mit 11,5 Spielen Rückstand und einem ausgeglichenen Run Differential von 0 zeigen sind nicht Fisch und nicht Fleisch und werden es wohl auch im Wild Card Rennen schwer haben (-4.5 GB). Die <strong>Colorado Rockies</strong> (21-69, .233) sind mit 34,5 Spielen Rückstand und einem katastrophalen Run Differential von -229 das schwächste Team der Liga.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="san-diego-padres-philadelphia-phillies" tabindex="-1">San Diego Padres @ Philadelphia Phillies</h3>
<p>Mit den Padres und den Phillies trafen letzte Woche zwei Spitzenteams der National League aufeinander. Bei den Phillies kam Bryce Harper nach einer fast einmonatigen Abwesenheit aufgrund einer Entzündung des rechten Handgelenks in die Aufstellung der Phillies zurück.</p>
<p>Im ersten Spiel dominierten die Phillies die Padres mit einem souveränen <strong>4:0-Shutout</strong> im Citizens Bank Park. Zack Wheeler war der absolute Star des Abends und warf acht scoreless Innings mit zehn Strikeouts. Das Ace der Phillies ließ den Padres keine Chance - San Diego brachte es nur auf sieben Hits und blieb in den letzten beiden Spielen 0-for-20 mit Runners in Scoring Position. Matt Waldrons Knuckleball bereitete den Phillies keine Probleme, er kassierte vier Runs in 4.2 Innings mit sechs Walks.</p>
<p>Spiel zwei musste dann aufgrund des Wetters auf Mittwoche verschoben werden, wo dann ein Doubleheader stattfand. <strong>Die Padres gewannen das erste Spiel</strong> des Doubleheaders mit 6:4. Den Grundstein legte Manny Machado mit einem Bases-clearing Double im zweiten Inning nach fünf Walks von Phillies-Starter Mick Abel. Nick Pivetta warf für die Padres sechs starke Innings und ließ nur Kyle Schwarbers Solo-Homerun zu. Philadelphia kämpfte sich zurück, aber Robert Suarez sicherte den Save, mit einem letzten Out gegen Kyle Schwarber, trotz später Rally der Phillies.</p>
<p>Im zweiten Teil des DH konnten sich dann <strong>die Phillies mit 5:1 durchsetzen</strong> und sicherten sich die Serie. Cristopher Sanchez lieferte sieben starke Innings ab. Nachdem Fernando Tatis Jr. die Padres zunächst 1:0 in Führung brachte, antworteten die Phillies postwendend mit Max Keplers Two-Run-Homer. Brandon Marsh fügte einen Solo-Homer hinzu, während Dylan Cease erneut schwächelte und mit einem 3-8 Record weiter enttäuscht.</p>
<p>Mit dem Seriensieg konnten die Phillies ihren ersten Platz in der NL East festigen, während die Padres auf Platz 2 der NL West liegen, aber den letzten Wild-Card-Platz inne haben.</p>
<h3 id="new-york-yankees-new-york-mets" tabindex="-1">New York Yankees @ New York Mets</h3>
<p>Die Yankees trafen ab Freitag auf die Mets in Queens. Beide Teams schwächeln zuletzt und hatten etwas gut zu machen - die Mets kamen vom Sweep gegen die Pirates, die Yankeea vom Sweep in Toronto. Im Mai gewannen die Yankees 2 von 3 Spielen in der Bronx. Es war also alles für eine spannende Serie angerichtet.</p>
<p>Dementsprechend startete das erste Spiel am amerikanischen Independence Day auch spektakulär. Mit Jasson Domingez und Aaron Judge homerten die ersten 2 Batter für die Yankees und es stand gleich 2:0. Doch Juan Soto antwortete im unteren ersten Inning mit einem Two-Run-Homer. Das Momentum wechselte mehrfach: Cody Bellinger glich aus, Domínguez traf seinen zweiten Homer, Brett Baty verkürzte. Jeff McNeil entschied schließlich dss Spiel mit einem Two-Run-Homer im siebten Inning. Reed Garrett <strong>sicherte für die Mets den wichtigen 6:5 Derby-Sieg</strong>.</p>
<p>Die Mets konnten ihre Siegesserie gegen die Yankees fortsetzen und gewannen das <strong>zweite Spiel der Serie deutlich mit 12:6</strong>. Den Grundstein legte Brandon Nimmo bereits im ersten Inning mit einem Grand Slam gegen Carlos Rodón, nachdem Juan Soto überraschend gebuntet hatte und die Bases loaded waren. Pete Alonso glänzte mit zwei Homeruns - einem Two-Run-Shot im fünften und einem Three-Run-Blast im siebten Inning. Für die Yankees war es bereits die sechste Niederlage in Folge. Trotz sechs erzielter Runs - darunter Solo-Homeruns von Jazz Chisholm Jr., Austin Wells und Anthony Volpe - fehlte das entscheidende Clutch-Hitting mit Runners on Base. Die Bronx Bombers stehen nun bei 6-16 seit dem 13. Juni.</p>
<p>Im Rubbergame der Serie konten die Yankees dann aber ihren sechs Spiele andauernden Losing Streak mit einem <strong>6:4-Sieg</strong> gegen die Mets beenden. Aaron Judge dominierte mit seinem 33. Home Run der Saison - ein Two-Run-Shot über die linke Centerfield-Mauer, der die Basis für den Sieg legte. Max Fried kämpfte sich durch fünf schwierige Innings, während Austin Wells bereits früh mit einem Solo-Homer den Ton vorgab. Die Mets kamen durch Francisco Lindors Two-Run-Single zurück ins Spiel, konnten aber trotz mehrerer Scoring-Chancen nicht ausgleichen. Cody Bellingers spektakulärer Catch mit anschließendem Wurf an die First Base für ein 7-3-Double-Play verhinderte den Ausgleich im siebten Inning und sicherte den Sieg.</p>
<p>Die Yankees konnten mit der Serienniederlage den Abstand auf die Blue Jays nicht verkleinern und liegen weiterhin auf Platz 2 in der Division. Die Mets hingegen kämpfen weiter mit den Phillies um die Spitze der NL East.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Als Spieler der Woche möchte ich diese Woche <strong>George Springer</strong> nominieren. Immer wenn ich in die Spiele der Blue Jays reinzappte, hatte er eine gelungene offensive Aktion. Wenn wir uns die Stats der letzten Woche ansehen hattte er einen Batting Average von .500 (24 AB, 12 Hits) mit 5 Homeruns und 13 RBIs. Sein OBA ist .571 und Slugging 1,125. Er hatte 7 At Bats mit Runners in Scoring Position und hatte einen Batting Average von .429 mit 8 RBIs. Speziell in der Serie gegen die Yankees konnte er mit einen BA von .571, 4 HRs und 11 RBIs überzeugen. Speziell sein Grand Slam am &quot;Canada Day&quot; gegen die Yankees war ein Highlight mit sieben RBIs - ein neuer Karriererekord für ihn in einem einzigen Spiel. Springer bringt nicht nur gute Leistungen sondern ist zum Herzstück der Aufholjagd und nun Führung der Blue Jays in der AL East geworden.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Juan Soto beendete den Juni mit einem OPS von 1,196, dem 5. höchsten jemals von einem Mets-Spieler in einem einzelnen Monat erzielten Wert. Endlich performt er wieder, noch wirkt es sich nicht auf die Bilanz der Mets aus.</li>
<li>Max Kepler kämpft weiterhin mit seiner Form bei den Phillies. Der deutsche Outfielder wurde im Dezember für ein Jahr und 10 Millionen Dollar verpflichtet, um Left Field zu besetzen. Nach 75 Spielen steht er aber nur bei .207/.302/.374 (.676 OPS) - deutlich unter den Erwartungen. Seit Mai hitted er sogar nur .179. Zusätzlich sorgte er mit kritischen Kommentaren zu seiner Spielzeit für Unruhe. Die Trade Deadline naht und Keplers Zeit läuft ab.</li>
<li>Shohei Ohtani macht weiter Shohei Ohtani Dinge: Shohei Ohtani war der erste Hitter der National League, der in dieser Saison 30 Homeruns erreichte, und schloss sich Aaron Judge als einzigen Spieler mit mindestens 30 Homeruns in <strong>jeder Saison</strong> seit 2021 an.</li>
<li>Clayton Kershaw erreichte mit einem Strikeout gegen Vinny Capra die Marke von 3.000 Strikeouts in seiner Karriere und ist damit der zwanzigste Spieler der Major League, der diesen Meilenstein erreicht. Er ist nach Walter Johnson, Bob Gibson, Steve Carlton und John Smoltz der fünfte Pitcher, der 3.000 Strikeouts mit nur einem Team erreicht hat.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Anfang dieser Woche gibt es wohl 2 Serien die ich im Auge haben werden. Zum Einen Spielen die Mariners in New York (Cal Raleigh vs Aaron Judge). Beide waren mal Erster in der Division, strugglen aber gerade. Zum Anderen Spielen die Dodgers in Milwaukee; am Dienstag kommt es zum Matchup Kershaw vs Misiorowski.</p>
<p>Am Wochenende spielen dann die Dodgers in San Francisco und die Cubs bei den Yankees.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          The State of the San Francisco Giants
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/the-state-of-the-giants/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/the-state-of-the-giants/</guid>
      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 16:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_giants_review.png' style='display:none'>
<p>Liebe Baseballgemeinde,</p>
<p>mit diesem Artikel will ich mal etwas anderes versuchen und den Blick auf ein Team werfen. In dem Fall fange ich natürlich mit meinem Lieblingsteam, den San Francisco Giants, an. Eventuell ist es der Beginn einer losen Serie, mal sehen.</p>
<p>Es hätte alles so schön sein können. Anfang Juni standen die San Francisco Giants <strong>gleichauf mit den Dodgers</strong> an der Spitze der NL West. Mit einem beeindruckenden Rekord von 41-31 und einem positiven Run Differential von +45 schienen die Giants endlich bereit, in der hochkompetitiven NL West mitzuspielen. Mit einer Serie im Dodgers Stadium hatte man sogar die Chance sich an die Spitze der Division zu setzen.</p>
<p>Jetzt, nur wenige Wochen später, sieht die Realität völlig anders aus. <strong>13 Niederlagen aus 18 Spielen</strong>, eine Offense ohne Leben, ein Bullpen, der seine einstige Stärke eingebüst hat und regelmäßig implodiert, und neun Spiele Rückstand auf die Dodgers. Die größte Neuigkeit der Woche? Eine <strong>Vertragsverlängerung für Bob Melvin</strong>. Ja, genau – während das Team in einem Slump steckt, bekommt der Manager einen neuen Vertrag.</p>
<p>Also lasst uns drüber reden.</p>
<h3 id="status-quo" tabindex="-1">Status Quo</h3>
<p>Die Giants haben sich in wenigen Wochen regelrecht <strong>aus dem Rennen katapultiert</strong>. Was vor Kurzem noch sehr gut aussah ist binnen weniger Wochen (vielleicht sogar Tagen) implodiert. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Aus einer Mannschaft, die zeitweise zu den Top 3 der Liga bei Team-ERA gehörte, ist ein Team geworden, das in entscheidenden Momenten regelmäßig versagt.</p>
<p>Nach der Serie gegen die Dodgers, stand eigentlich <strong>der leichteste Stretch der Saison</strong> mit Spielen gegen die White Sox und Marlins an. Aber weder gegen die White Sox noch gegen die Marlins konnte man überzeugen, sondern verlor diese Serien vorallem durch absurde Fehler auf den Bases oder generell in der Defensive.</p>
<h3 id="die-probleme" tabindex="-1">Die Probleme</h3>
<p>Die Probleme sind Vielfältig. Zum einen haben sich <strong>Schlüsselspieler verletzt</strong>: Chapman, Schmidt, Flores. Leider ist die Tiefe des Teams nicht ausreichend um diese Ausfälle zu ersetzen. Die Bank ist dünn und die Unterstützung aus den Minor Leagues dürftig. Wenn ein Team in der MLB keine Tiefe hat, fällt jede Verletzung noch stärker ins Gewicht.</p>
<p>Zum Anderen haben einige Spiler nach der Hälfte der Saison ein <strong>Leistungstief</strong>. Als Beispiel seien Jung Hoo Lee und Patrick Bailey genannt. Lee, kam zwar mit großen Erwartungen aus Korea, nun scheint im zur Hälfte des Spielplans aber etwas die Luft auszugehen.</p>
<p>Und dann kommen noch die <strong>fehlenden Fundamentals</strong> dazu: Schlechtes Baserunning, defensive Aussetzer, mangelndes situational hitting – all die kleinen Dinge, die über Sieg und Niederlage entscheiden, funktionieren nicht mehr. Brett Wisely wird zwei Tage in Folge auf den Bases ausgemacht, Ryan Walker balkt einen Run nach Hause, Hayden Birdsong wirft zehn Balls in Folge und kassiert dann einen Three-Run-Homer.</p>
<h3 id="die-loesungsansaetze" tabindex="-1">Die Lösungsansätze</h3>
<p>Inmitten dieses Chaos gab es dennoch einen Moment der Hoffnung: <strong>Der Rafael Devers Trade</strong>. Am Father's Day tradeten die Giants den All-Star von den Red Sox im Austausch für Kyle Harrison, Jordan Hicks, James Tibbs III und Jose Bello. Dieser Trade war mehr als nur eine Personalentscheidung – er war eine Aussage.</p>
<p>Devers bringt den Giants genau das, was dem Team jahrelang gefehlt hat: einen <strong>bewährten Power-Hitter</strong> mit Star-Qualitäten. Seine Statistiken sprechen für sich: .272/.401/.504 mit 15 Home Runs zum Zeitpunkt des Trades. Für die Giants bedeutet dieser Trade den ersten Spieler mit 30+ Home Run Potenzial seit Barry Bonds im Jahr 2004.</p>
<p>Aber auch hier <strong>gibt es Probleme</strong>. Mit Matt Chapman bereits etabliert auf der Third Base muss das Team kreative Lösungen finden. Chapman, der mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet ist und defensiv überragende Leistungen zeigt, wird nicht einfach zu verschieben sein. Die Integration von Devers wird ein echter Test für das Coaching-Team. Seit Devers bei den Giants ist schlägt er .210/.310/.403 mit 3HR und 7RBI; sein Batting Average mit Runners in scoring Position ist .100. Ich hoffe sehr dass das noch der Anpassungsprozess ist und sich das nach dem Allstarbreak verbessert.</p>
<p>Dann kam die Nachricht, die etwas komisch anmutete: <strong>Bob Melvin bekommt eine Vertragsverlängerung</strong>. Mitten in der miesesten Phase der Saison. Eigentlich hätte man sich da genau das Gegenteil erwartet. Einen Austausch im Coaching-Staff, vielleicht des hitting Coaches,aber nicht eine Vertragsverlängerung des Headcoaches. Bob Melvin ist kein schlechter Manager. Er ist erfahren, respektiert, hat überall ein paar Erfolge vorzuweisen. Aber <strong>dieser Zeitpunkt?</strong></p>
<p>Eine Theorie besagt, dass eine Vertragsklausel bis zum 1. Juli gezogen werden musste. Wenn das stimmt, ist der Zeitpunkt zumindest erklärbar. Wenn nicht, dann ist es einfach nur ein komisches Zeichen zu einem komischen Zeitpunkt.</p>
<p>Kerry Crowley sieht darin einen symbolischen Akt: <strong>Buster Posey hat keine anderen Hebel mehr.</strong> Die Offense hängt, das Lineup ist dünn, aus AAA kommt nichts. Also setzt er auf ein Zeichen der Stabilität. Aber für die Fans wirkt es wie ein Schlag ins Gesicht. Die Giants versinken im Mittelmaß, und der Manager kriegt einen neuen Vertrag?</p>
<p>Buster Posey hingegen sagt: <strong>Nicht der Coaching Staff, sondern die Spieler</strong> sind verantwortlich. Aber wer sich die Offense ansieht, wer sieht, wie Jung Hoo Lee regelrecht verblasst, der kann sich ein paar Fragen nicht verkneifen. Lee hat alle Werkzeuge eines guten Hitters, aber der Coaching Staff scheint keine Lösungen zu liefern. Auch <strong>Randy Rodríguez</strong>, einer der wenigen Lichtblicke im Bullpen, wird von Melvin nur zögerlich eingesetzt – da könnte mehr gehen, gerade bei den aktuellen Schwächen im Relief Pitching.</p>
<p>Die Pitching-Seite funktioniert größtenteils noch. <strong>Logan Webb</strong> bleibt der Fels in der Brandung mit einem 2.23 ERA im Juni. Jedes Mal ein Kampf gegen die Umstände, aber er gibt dem Team konstant eine Chance; wenn sie denn offensiv liefern. Und auch Randy Rodríguez liefert – wenn er denn darf.</p>
<p>Seit diesem Jahr hat <strong>Buster Posey</strong> das Ruder übernommen. Und der macht vor die Dinge anders als aein Vorgänger. Wo Farhan Zaidi mit Geduld, detailversessenen Moves über die Waiver Wire und 40-Man-Roster-Verschiebungen arbeitete, hat Posey in kürzester Zeit große Moves durchgezogen: Rafael Devers, Willie Adames, Bob Melvin. Große Namen, große Verträge – aber auch große Risiken.</p>
<p>Das Problem ist, dass Posey einen dünnen Kader übernommen und bisher wenig getan hat, um die Tiefe zu verbessern. Die Farm ist leer und statt auf kleine, pragmatische Korrekturen und Verbesserungen zu setzen, kommen große Moves die natürlich ein größeres Risiko haben.</p>
<h3 id="wie-geht-es-weiter" tabindex="-1">Wie geht es weiter?</h3>
<p>Die NL West bleibt zweifellos eine harte Division. Die Los Angeles Dodgers führen souverän mit einem Run Differential von +78 und 8.5 Spielen Vorsprung. Die San Diego Padres sind aktuell auf Platz 2, ein halbes Spiel vor den Giants. Die Division scheint nun wieder fest in der Hand der Dodgers und die Playoffs nur über die Wildcard erreichbar. Dort haben die Giants einen Rückstand von einem halben Spiel auf San Diego und St. Louis. Bis zum Allstar-Break spielen die Giants noch gegen die Athletics, die Phillies und Dodgers. Nicht gerade das einfachste Programm. Danach geht es gegen die Blue Jays, Braves und die Mets. 4 der 6 Teams haben eine Bilanz von über .500. Der Juli könnte die Giants also entscheidend zurückwerfen.</p>
<p>Gestern haben sie immerhin in Extrainnings gegen die Diamondbacks gewonnen und so zumindest vorübergehen die Blutung gestoppt. Heute könnten sie den Serien-Split holen und hoffentlich mit Schwung nach Sacramento fahren und dort ein paar Siege holen. Hoffen wir das Beste!</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 26 in der MLB
        
      </title>

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      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 15:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk26.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 26 in der Major League Baseball.</p>
<p>Diese Woche war eine Menge los in der MLB, dementsprechend ist die Kategorie &quot;Around the League&quot; auch recht ausführlich.</p>
<p>Außerdem war es eine außerordentlich gute Woche für die Pitcher. Diese Woche gab es 25 Shutout-Games (3 davon von den Astros). In dieser Saison gab es bisher 190 Shutout-Games. Das heißt, in der letzten Woche gab es ca 13% der Shutout-Games dieser Saison. Die Saison ist aktuell ca 14 Wochen alt und statistisch würde man ca. 7% Shutouts erwarten. Den Höhepunkt der Pitcherleistungen lieferte dabei Tarik Skubal im Sunday-Night Game: Beim 3-0 Sieg der Tigers über die Twins verzeichnete er 13 Strikeouts, womit er sein Career-High eingestellt hat. Selbst sein letzter Strikeout war ein 99.7 mph Fastball, der Ty France eiskalt erwischte. Skubal ist der erste Tigers-Pitcher, der 13 K's mit nur einem Hit zuließ.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>Die <strong>New York Yankees</strong> (48-35, .578) behaupten sich weiterhin an der Spitze der AL East mit einem starken Run Differential von +113. Allerdings sind die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (47-37, .560) nur 1,5 Spiele dahinter und haben sich in den letzten Wochen als ernsthafte Konkurrenz um die Divisionsführung etabliert. Im Juni haben sie einen Rekord von 17-9. Die <strong>Toronto Blue Jays</strong> (45-38, .542) halten sich mit 3 Spielen Rückstand noch im Rennen, allerdings sind sie im Wildcard-Rennen noch gut platziert. Die <strong>Boston Red Sox</strong> (41-44, .482) haben mit 8 Spielen Rückstand einen schwierigen Stand, während ihr positives Run Differential von +10 andeutet, dass sie besser sind als ihre Bilanz zeigt. Mehr zur Serie von Toronto gegen die Red Sox weiter unten. Die <strong>Baltimore Orioles</strong> (36-47, .434) bleiben mit 12 Spielen Rückstand und einem katastrophalen Run Differential von -77 das Schlusslicht der Division.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> (53-32, .624) dominieren die AL Central mit dem besten Record der American League und einem hervorragenden Run Differential von +99. Ihr Vorsprung ist mittlerweile so komfortabel, dass sie bereits jetzt als sicherer Playoff-Teilnehmer gelten können. Die <strong>Cleveland Guardians</strong> (40-42, .488) kämpfen mit 11,5 Spielen Rückstand um den Anschluss, haben aber ein schwaches Run Differential von -47, was ihre Playoff-Chancen stark gefährdet. Die <strong>Minnesota Twins</strong> (40-44, .476) liegen 12,5 Spiele zurück. Die <strong>Kansas City Royals</strong> (39-45, .464) fallen mit 13,5 Spielen Rückstand immer weiter zurück, während die <strong>Chicago White Sox</strong> (28-56, .333) mit 24,5 Spielen Rückstand und einem desaströsen Run Differential von -80 praktisch keine Chance mehr auf die Playoffs haben.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Die <strong>Houston Astros</strong> (50-34, .595) haben sich an die Spitze der AL West gesetzt und und schon ein wenig Abstand auf die <strong>Seattle Mariners</strong> (43-40, .518) herausgespielt; sie folgen mit 6,5 Spielen Rückstand, haben aber ein positives Run Differential von +13, was darauf hindeutet, dass sie noch nicht aufgegeben haben. Die <strong>Los Angeles Angels</strong> (41-42, .494) und die <strong>Texas Rangers</strong> (41-43, .488) liegen beide um die 8,5-9 Spiele zurück und kämpfen noch um die letzten Wildcard-Plätze. Die Angels konnten diese Woche die Red Sox sweepen und scheinen sich langsam wieder etwas zu berappeln. Allerdings ist ihr Manager, Ron Washington, nun für die ganze Saison aus gesundheitlichen Gründen erstmal raus. Die <strong>Athletics</strong> (34-52, .395) sind mit 17 Spielen Rückstand und einem katastrophalen Run Differential von -142 bereits aus dem Rennen.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>In der NL East haben die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (49-35, .583) die Führung von den <strong>New York Mets</strong> (48-37, .565) übernommen, welche mit nur 1,5 Spielen dahinter folgen und sogar ein besseres Run Differential von +39 haben. Dieses Rennen wird in den nächsten Wochen jedenfalls sehr spannend zu beobachten sein. Die <strong>Atlanta Braves</strong> (38-45, .458) liegen mit 10,5 Spielen Rückstand deutlich zurück, aber ihr positives Run Differential von +12 zeigt, dass sie noch nicht völlig abgeschrieben werden sollten. Die letzen 13 Spiele hatten die Braves in der eigenen Division (gegen die Mets, Marlins und Phillies). Aus diesem Stretch ging man mit einer Bilanz von 7-6 hervor, konnte also auch nicht entscheidend Boden gut machen. Leider fällt Brave's Pitcher Chris Sale nun erstmal mit einer Rippenverletzung aus. Die <strong>Miami Marlins</strong> (37-45, .451) haben mit 11 Spielen Rückstand eine schwierige Saison konnten letzte Woche aber die Giants sweepen. Die <strong>Washington Nationals</strong> (35-49, .417) bilden mit 14 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -68 das Schlusslicht der Division.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Chicago Cubs</strong> (49-35, .583) führen weiterhin die NL Central an und haben mit 453 erzielten Runs eine der besten Offensiven der Liga. Ihr Run Differential von +104 ist das beste in der National League. Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (47-37, .560) bleiben mit 2 Spielen Rückstand in Schlagdistanz und zeigen mit einem Run Differential von +56 ebenfalls starke Form (8 Siege in den letzten 10 Spielen). Die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (47-38, .553) liegen nur 2,5 Spiele zurück, während die <strong>Cincinnati Reds</strong> (44-40, .524) mit 5 Spielen Rückstand noch um einen Wildcard-Platz kämpfen. Die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (35-50, .412) mit 14,5 Spielen Rückstand und einem negativen Run Differential von -42 stehen chancenlos am Ende der Division.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (53-32, .624) dominieren die NL West mit dem besten Record der National League und einem beeindruckenden Run Differential von +90. Ihr Vorsprung auf die Verfolger wächst stetig. Die <strong>San Diego Padres</strong> (45-38, .542) folgen mit 7 Spielen Rückstand, haben aber ein positives Run Differential von +17 und kämpfen noch um einen Wildcard-Platz. Die <strong>San Francisco Giants</strong> (45-39, .536) liegen 7,5 Spiele zurück und hatten eine sehr enttäuschende Woche. Es standen Serien gegen die Marlins und White Sox an und anstatt Boden in der Division gut zu machen, konnten die Giants nur eines der sechs Spiele gewinnen. Als Fan war das nicht leicht anzusehen. Im letzen Homestand hatten die Giants außerdem einen Schlagdurchschnitt von .136 bei RISP (Runners in Scoring Position), das zeigt das ganze Dilemma. Man hat Chancen, kann sie aber nicht nutzen. Jetzt geht es gegen die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (41-42, .494), die mit 11 Spielen Rückstand einen schwierigen Stand haben. Die <strong>Colorado Rockies</strong> (19-65, .226) sind mit 33,5 Spielen Rückstand und einem katastrophalen Run Differential von -221 weiterhin das mit Abstand schwächste Team der Liga.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="philadelphia-phillies-houston-astros" tabindex="-1">Philadelphia Phillies @ Houston Astros</h3>
<p>Die Philadelphia Phillies gastierten letzte Woche bei den Houston Astros für ein spannendes <strong>Rematch der World Series 2022</strong>. Beide Teams stehen stark da - Houston führte zum Zeitpunkt der Serie die AL West mit 45-33 an, während Philadelphia die NL East mit 47-31 dominiert. Die Phillies haben die bessere Bilanz und liegen MLB-weit auf Platz drei. Das Pitching-Matchup verspricht Qualität: Ranger Suárez trifft auf Framber Valdez, Wheeler gegen Gordon und Sánchez auf Hunter Brown.</p>
<p>Dementsprechen gewannen <strong>die Astros</strong> ein klassisches Pitcher's Duel in Spiel 1 mit <strong>1:0</strong>. Framber Valdez dominierte über sieben Innings trotz vier Hits und vier Walks, während Ranger Suarez ebenfalls stark pitchte und keinen Run zulies. Cooper Hummels Home Run im achten Inning war der entscheidende - ein HR in einem 0-2 Count. Die Phillies ließen neun Baserunner ungenutzt, sieben davon in Scoring Position. Josh Hader brachte das Spiel mit seinem 20. Save nach Hause.</p>
<p>Auch im zweiten Spiel setzten die Astros ihre dominante Pitching-Performance fort und schlugen die Phillies zum zweiten Mal in Folge per Shutout - <strong>diesmal mit 2:0</strong>. Rookie Colton Gordon glänzte über fünf scoreless Innings. Zac Wheeler pitchte auf der anderen Seite 6 Innings bei 1 ER, das war allerdings nicht genug, da er von seiner Offense keinen Run-Support erhielt. Isaac Paredes brachte Houston früh in Führung und Victor Caratini setzte den Schlusspunkt per Solo-Homer. Der Phillies Scoreless-Streak steht nun bei 17 Innings, und dabei liesen sie eine Bases-loaded-Situation im achten Inning ungenutzt. Josh Hader brachte das Spiel mit seinem 21. Save nach Hause.</p>
<p>Im dritten Spiel konnten die Astros <strong>den Sweep mit einem 2:1-Sieg</strong> perfekt machen und damit eine beeindruckende Serie abschließen. Hunter Brown dominierte über sieben Shutout Innings (1.74 ERA; führt die MLB an), während Cristopher Sánchez trotz 11 Strikeouts den Kürzeren zog. Die Phillies beendeten erst im achten Inning ihren 26-Innings-Scoreless-Streak durch Brandon Marshs Sacrifice Fly, doch Cam Smith antwortete sofort in der unteren Hälfte des Innings mit dem Game-winning Single zum 2:1.</p>
<h3 id="toronto-blue-jays-boston-red-sox" tabindex="-1">Toronto Blue Jays @ Boston Red Sox</h3>
<p>Die Toronto Blue Jays (43-37) gastierten ab Freitag in Fenway Park bei den Boston Red Sox (40-42). Die Jays standen auf Wild Card-Platz zwei, mit 1.5 Spielen Vorsprung, während Boston 2 Games Rückstand auf die Mariners hat. Ohne Rafael Devers schwächelt die Red Sox-Offense deutlich. Toronto führt die Saison-Serie 5-2 und die Red Sox brauchen dringend Siege, um Playoff-relevant zu bleiben. Besonders das Sonntags Duell Lauer vs. Buehler könnte interessant werden.</p>
<p>Die Blue Jays <strong>schlugen die Red Sox in Spiel 1 mit 9:0</strong> und sorgten für deren sechste Niederlage in Folge - die längste Niederlagenserie seit 2022. José Berríos dominierte sieben Innings lang (4 Hits, 8 Strikeouts), während Brayan Bello trotz Quality Start früh drei Runs abgab. Toronto sammelte 16 Hits, angeführt von Giménez und Springer mit je drei. Die Red Sox-Offense blieb allerdings komplett harmlos.</p>
<p>Im zweiten Spiel konmten die Red Sox ihre Niederlagenserie mit einem fulminanten <strong>15:1-Blow-Out gegen die Blue Jays</strong> beenden. Nach einer Woche ohne Sieg explodierten sie offensiv, angeführt von Wilyer Abreus Three-Run-Homer im ersten Inning. Lucas Giolito dominierte mit seinem vierten Quality Start in Folge. Roman Anthony sammelte sein erstes Multi-Hit-Game in der MLB, während Ceddanne Rafaela und Romy Gonzalez mit Two-Run-Homers nachlegten. Chris Bassitt hingegen hatte einen katastrophalen Tag - 2+ Innings, 8 Earned Runs, 4 Walks.</p>
<p>Im Rubber-Match konnten sich die Toronto Blue Jays die Serie gegen die Boston Red Sox mit einem <strong>5:3-Sieg</strong> im entscheidenden Spiel sichern. Back-to-Back Home Runs von Addison Barger und Vladimir Guerrero Jr. im ersten Inning (In direkt aufeinanderfolgenden Pitches) sorgten für einen frühen 2:0-Vorsprung. Walker Buehler hatte erneut einen schwierigen Tag auf dem Mound für Boston und gab vier Runs in vier Innings ab. Eric Lauer pitchte solide für Toronto, während Jeff Hoffman die Serie mit einem Strikeout im neunten Inning besiegelte. Ein wichtiger Sieg für die Jays im Wildcard-Race.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Als Spiele der Woche möchte ich - um im Thema der Woche zu bleiben <strong>Sonny Gray</strong> nominieren, denn er lieferte am Freitag eine historische Pitching-Leistung ab und führte sein Team mit einem Complete Game zum Sieg. Nur ein Hit war Cleveland vergönnt - ein Two-Strike-Single von Nolan Jones nach 4⅔ perfekten Innings. Mit 11 Strikeouts und nur 89 Pitches schrieb Gray MLB-Geschichte: Er ist der erste Pitcher überhaupt mit nine innings, one hit, no walks, no runs, 11+ strikeouts in unter 90 Pitches. Sein erstes Complete Game seit fast zehn Jahren war schlichtweg überragend.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Letzte Woche war <strong>Clarke Schmidt Spieler der Woche</strong> und auf SBNation wurde seine Pitchingleistung nochmal genauer <a href="https://www.pinstripealley.com/2025/6/23/24453798/yankees-mlb-pitching-analysis-clarke-schmidt-no-hitter-scoreless-inning-streak-four-seam-fastball" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to pinstripealley.com">unter die Lupe genommen</a>. Kurz zusammen gefasst: Trotz des schwachen Juni der Yankees Offense glänzen Clarke Schmidt und Will Warren in der Starting Rotation. Schmidt lieferte drei Starts in Folge mit mindestens sechs Innings und null Earned Runs ab, sein ERA steht bei 2.84. Warren dominiert mit seinem verbesserten Fastball - seit Mai Top-5 FIP von 2.33 und ligaweit beste 12.27 K/9 Rate. Schmidts Curveball und Sweeper sind spektakulär effektiv gegen Lefties. Beide Pitcher könnten die Trade Deadline-Strategie der Yankees beeinflussen.</li>
<li>Stadien Neubauten und -renovierungen sind in der MLB ja immer ein Reizthema - sollen Steuergelder dafür aufgewendet werden oder nicht? Das Repräsentantenhaus von Arizona bewilligte nun 500 Millionen Dollar für die Renovierung des Chase Field, wobei die Diamondbacks 250 Millionen Dollar beisteuern. Der Gesetzentwurf, der noch von Gouverneur Hobbs unterzeichnet werden muss, sieht vor, dass über einen Zeitraum von 30 Jahren Umsatzsteuern zur Finanzierung von Modernisierungsmaßnahmen, einschließlich der Klimaanlage, eingezogen werden.</li>
<li>Am Mittwoch kam es zum hoch antizipierten <strong>Matchup Skenes vs Misiorowski</strong>, welches Misiorowski für sich entscheiden konnte. Der Brewers-Pitcher warf fünf Shutout-Innings und führte Milwaukee zu einem 4-2-Sieg gegen Pittsburgh. Misiorowski erreichte 102,4 mph - die schnellste Strikeout-Geschwindigkeit in der Franchise-Geschichte. Skenes kassierte vier Runs im zweiten Inning und musste bereits nach vier Innings vom Mound. Das Duell der 23-jährigen Flamethrower lieferte die höchste kombinierte Fastball-Geschwindigkeit seit 2009. Misiorowski bleibt nach drei Starts ungeschlagen bei 1,13 ERA.</li>
<li>Was für ein Einstand von ! Der #2 Pick der Cincinnati Reds, <strong>Chase Burns</strong>, von 2024 feierte sein Reds-Debüt mit einem unvergesslichen ersten Inning - er verbuchte 3 Strikeouts, inklusive MVP-Frontrunner Aaron Judge. Seine ersten sechs Outs? Allesamt Strikeouts! Dabei erwischte er Back-to-Back-to-Back die ehemaligen MVPs Judge, Bellinger und Goldschmidt. Zwar endete der 22-jährige Rookie mit 3 ER in 5.0 IP, aber sein Top-End-Stuff zeigte deutlich: Cincinnati hat einen überragenden Arm für Gegenwart und Zukunft gefunden.</li>
<li>Ein weiterer Rookie, <strong>Christian Moore</strong>, der beste Nachwuchsspieler der Los Angeles Angels, schlug zwei Homeruns, darunter einen Walk-off im 10. Inning, um die Angels zu einem 3:2-Sieg über die Boston Red Sox zu führen. Diese bemerkenswerte Leistung, zu der auch ein Homerun im achten Inning gehörte, machte ihn zum ersten Angels-Spieler seit Vladimir Guerrero im Jahr 2005, dem dieses Kunststück gelang.</li>
<li>Schauen wir mal wieder auf den deutschen Vertreter: <strong>Max Kepler</strong>. Er äußerte Unmut über seine reduzierte Rolle bei den Phillies. Ihm wurde angeblich der Starting Left Field Job versprochen, doch er kommt nicht regelmäßig zum Einsatz - besonders gegen Lefties wurde er früh aus der Rotation genommen. Mit einer .687 OPS rechtfertigt seine Performance allerdings nicht mehr Spielzeit. Der Outfield-Bereich bleibt problematisch für Philadelphia, doch Kepler muss erst bessere Zahlen liefern, bevor er mehr Spielzeit einfordern kann.</li>
<li>John Oliver hat den Erie SeaWolves, dem Double-A Affiliate der Tigers, ein neues, abgefahrenes Maskottchen verpasst: das <strong>Moon Mammoth</strong>. Basierend auf einem 12.000 Jahre alten Mammutknochen, der 1991 in einem See in Erie gefunden wurde, ist Fuzz E. Mammoth ein lila Riese im Astronautenhelm. Oliver wollte Minor League Baseball Teams einen Rebrand verpassen und die SeaWolves waren mutig genug, ihm freie Hand zu lassen. Das Ergebnis? Ein Maskottchen, das Erie ins Gespräch bringt und zeigt, dass die SeaWolves Humor haben. <a href="https://www.mlb.com/news/john-oliver-introduces-moon-mammoth-mascot-for-erie-seawolves" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">Hier</a> geht es zur ausführlichen Geschichte.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Zum Beginn der nächsten Woche sticht für mich die Serie der Padres in Philadelphia heraus.</p>
<p>Am Wochenende, und am Freitag ist in den USA Feiertag (4th of July), stehen dann 2 Highlights an. Zum einen die Subway-Series in New York: Yankees @ Mets. Und zum Anderen spielen die Astros bei den Dodgers.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 25 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk25/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk25/</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 19:40:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk25.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 25 in der Major League Baseball.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>Die <strong>New York Yankees</strong> (45-32, .584) führen die AL East weiterhin souverän an und haben dabei ein starkes Run Differential von +110 vorzuweisen. Allerdings hatten sie in der letzten Woche etwas Sand im Getriebe, denn sie verloren 6 Spiele am Stück, darunter 3 gegen die Angels. In diesen 6 Spielen hatten sie einen Stretch von 30 Scoreless Innings. Dahinter folgen die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (43-35, .551) mit 2,5 Spielen Rückstand. Die Rays sind in den letzten 30 Spielen 22:8 und können Boden auf die Yankees gut machen. Dabei holtenen sie am Mittwochabend einen Rückstand von acht Runs auf und besiegten die Baltimore Orioles mit 12:8 - das größte Comeback in dieser Saison. Die <strong>Toronto Blue Jays</strong> (41-36, .532) halten sich mit 4 Spielen Rückstand noch im Rennen um die Wildcard-Plätze, wobei ihr negatives Run Differential von -10 Sorgen bereitet. Die <strong>Boston Red Sox</strong> (40-39, .506) kämpfen weiterhin um den Anschluss, allerdings konnte Roman Anthony seinen erstem HR für die RedSox am Montag in Seattle schlagen. Die <strong>Baltimore Orioles</strong> (33-44, .429) bleiben mit 12 Spielen Rückstand deutlich abgeschlagen.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> (49-30, .620) dominieren die AL Central mit dem besten Record der American League und einem hervorragenden Run Differential von +82. Die <strong>Cleveland Guardians</strong> (39-37, .513) folgen mit 8,5 Spielen Rückstand, haben aber ein schwaches Run Differential von -23, was ihre Playoff-Chancen gefährdet. Die <strong>Kansas City Royals</strong> (38-40, .487) und die <strong>Minnesota Twins</strong> (37-40, .481) liegen dicht beieinander im Kampf um den dritten Platz. Bei den Royals konnte Jac Caglianone am Donnerstag gegen die Rangers 2 Homeruns schlagen, damit ist er der 4.-jüngste Royal der ein Multi-Homer Game hatte. Die <strong>Chicago White Sox</strong> (25-53, .321) sind das Schlusslicht der Division mit einem katastrophalen Run Differential von -73.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>In der AL West führen die <strong>Houston Astros</strong> (45-33, .577) vor den <strong>Seattle Mariners</strong> (39-37, .513) mit 5 Spielen Vorsprung. Die Astros haben mit einem Run Differential von +46 eine solide Balance zwischen Offense und Pitching gefunden. Die <strong>Texas Rangers</strong> (38-40, .487) liegen 7 Spiele zurück, gefolgt von den <strong>Los Angeles Angels</strong> (37-40, .481) mit 7,5 Spielen Rückstand. Zusätzlich zu ihren sportlichen Problemen müssen die Angels derzeit auch ohne Manager Ron Washington auskommen, der aufgrund gesundheitlicher Probleme auf unbestimmte Zeit ausfällt. Immerhin konnten sie letzte Woche die Serie in der Bronx mit 3-1 gewinnen. Beide Teams haben negative Run Differentials und müssen sich deutlich steigern, um noch in die Playoff-Diskussion einzugreifen. Die <strong>Athletics</strong> (32-48, .400) bilden mit 14 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -127 das Schlusslicht der Division.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>Die NL East war letzte Woche ganz schön in Bewegung. Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (47-31, .603) konnten die Führung in der Division mit einem ausgezeichneten Run Differential von +41 übernehmen. Die <strong>New York Mets</strong> (46-32, .590) folgen nur einen Spielrückstand dahinter und haben sogar ein besseres Run Differential von +61. Für die Phillies läuft es derzeit richtig gut, sie konnten aus den letzten 10 Spielen 8 gewinnen, bei den Mets is der Trend genau gegenteilig, sie verloren 8 aus den letzten 10. Mehr zur Serie der beiden Teams vom letzten Wochenende weiter unten. Die <strong>Atlanta Braves</strong> (35-41, .461) haben mit 11 Spielen Rückstand einen schwierigen Start in die Saison hingelegt, bekommen aber bald die Chance, etwas aufzuholen - aktuell sind sie in einem 13 Spiele-Stretch mit Spielen in der eigenen Division, davon sieben gegen die New York Mets. Die <strong>Washington Nationals</strong> (32-46, .410) und die <strong>Miami Marlins</strong> (31-45, .408) liegen beide um die 15 Spiele zurück. Besonders die Marlins mit ihrem Run Differential von -90 haben große Probleme, kompetitive Spiele zu bestreiten.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Chicago Cubs</strong> (46-31, .597) führen die NL Central an und haben dabei ein beeindruckendes Run Differential von +96 - das beste in der National League. Mit 417 erzielten Runs zeigen sie eine explosive Offense. Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (43-35, .551) folgen mit 3,5 Spielen Rückstand und haben ebenfalls ein positives Run Differential von +41. Die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (42-36, .538) bleiben mit 4,5 Spielen Rückstand im Rennen, während die <strong>Cincinnati Reds</strong> (40-38, .513) mit 6,5 Spielen Rückstand noch Hoffnungen auf einen Wildcard-Platz haben. Die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (31-48, .392) sind mit 16 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -61 deutlich abgeschlagen.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (48-31, .608) führen die NL West souverän an mit einem Run Differential von +78. Die <strong>San Francisco Giants</strong> (44-34, .564) folgen mit 3,5 Spielen Rückstand und haben ein starkes Run Differential von +46. Rafal Devers fügt sich gut ins Team ein. Beim 3:2 Sieg am Samstag gegen die Red Sox, konnte er seinen ersten Homrun für die Giants schlagen und somit die entscheidenden 2 Runs zum Sieg nach Hause bringen. Die <strong>San Diego Padres</strong> (42-35, .545) liegen 5 Spiele zurück. Die Spannungen zwischen den Padres und den Dodgers eskalierten diese Woche (3-1 Sieg für die Dodgers), als Fernando Tatis Jr. bereits zum fünften Mal in dieser Saison von einem Pitch getroffen wurde, was zu einer Schlägerei mit Platzverweisen für beide Manager führte. Insgesamt gab es in dieser Serie 5 HBP (uA auch Ohtani); die Teams treffen dieses Jahr noch mindestens 2x aufeinander, mal sehen wie sich die Rivalität dann weiter entwickelt. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (39-38, .506) liegen mit 8 Spielen zurück, Spielen aktuell wieder .500er Ball und kämpfen noch um einen Wildcard-Platz. Die <strong>Colorado Rockies</strong> (18-60, .231) sind mit einem katastrophalen Record und 29,5 Spielen Rückstand und einem Run Differential von -202 das schwächste Team der Liga.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="milwaukee-brewers-chicago-cubs-1-1" tabindex="-1">Milwaukee Brewers @ Chicago Cubs (1-1)</h3>
<p>Die <strong>Chicago Cubs empfingen die Milwaukee Brewers</strong> zu einer wichtigen Serien in der NL Central im Wrigley Field. Seit Anfang Mai haben die Cubs eine Bilanz von 23-14 (zweitbeste NL-Bilanz), während die Brewers 22-16 stehen. Milwaukees Offense dreht sich vorallem um Christian Yelich (14 Homeruns, 43 RBI) und den aufstrebenden Star Jackson Chourio, während bei den Cubs bisher Pete Crow-Armstrong die Offensive antreibt.</p>
<p>Und PCA war es auch der dem ersten Spiel beim <strong>5:3 Sieg der Cubs</strong> seinen Stempel aufdrücken konnte: Der Leader im All-Star-Voting machte im 8. Inning zuerst einen spektakulären Catch mit nur 5% Erfolgswahrscheinlichkeit gegen Turang, bevor er mit einem 452-Fuß Homerun (sein längster Career-Homer) das Scoreboard traf und somit für den 5:3 Endstand sorgte. Auch Suzuki homerte für Chicago. Die Wrigley-Fans honorierten PCAs Performance mit &quot;MVP&quot;-Chants.</p>
<p>Nachdem Spiel 2 Aufgrund schlechten Wetters auf den <strong>18. August verschoben wurde</strong>, entpuppte sich das dritte Spiel zu einem Blow-Out - zumindest solange ich zuschaute. Erst gingen die Cubs durch einen 2R Homerun durch PCA - wer auch sonst - mit 2:1 in Führung. Im oberen zweiten Inning schlugen die Brewers dann mit 2 Homeruns zurück und bauten ihre Führung im fünften Inning auf 8:3 aus. Da das Spiel der Giants nun begann, schaltete ich um, nur um später zu sehen, dass das Spiel nochmal recht eng wurde und die <strong>Brewers letzlich mit 8:7 gewinnen konnten</strong>.</p>
<h3 id="new-york-mets-philadelphia-phillies-1-2" tabindex="-1">New York Mets @ Philadelphia Phillies (1-2)</h3>
<p>Die NL East ist aktuell ein wenig in Bewegung. Die Mets schwächeln ein wenig und haben die Serien gegen die Rays sowie gegen die Braves per Sweep verloren. Damit haben sie auch ihren Vorsprung auf die Phillies eingebüst, denn die konnten ihrerseits gegen die Blue Jays und Marlins punkten. Zum Start der Serie standen sie gleichauf an der Spitze der NL East.</p>
<p>Im ersten Spiel <strong>schlugen die Phillies die Mets deutlich mit 10:2</strong>. Zack Wheeler startete wackelig, fand aber seinen Rhythmus und warf fünf Shutout Innings. Die Mets kamen zunächst durch Back-to-Back Homeruns von Pete Alonso und Jeff McNeil zum 2:2-Ausgleich, brachen dann aber im siebten Inning komplett ein. Reed Garrett versagte völlig und gab vier Runs ab, ohne ein Out zu schaffen. Bryson Stotts Bases-clearing Double besiegelte das Schicksal der Mets dann endgültig.</p>
<p>Im zweitem Spiel konnten die Mets dann endlich ihren sieben-game Losing Streak mit einem fulminanten <strong>11:4-Sieg beenden</strong> - angetrieben von sieben Solo-Homeruns. Brandon Nimmo eröffnete die Offensive bereits beim zweiten At-Bat. Nach frühem 1:3-Rückstand schlugen Francisco Lindor, Nimmo und Juan Soto Back-to-Back-to-Back Homeruns im dritten Inning. Soto glänzte mit vier Hits und vier RBIs, während Starter Mick Abel nur drei Innings überstand. Ein kurioser RBI-Double von Lindor im sechsten Inning entschied das Spiel endgültig zugunsten der Mets.</p>
<p>Im Sunday-Night-Game wurde dann die vorübergehende Führung in der Division ausgespielt und die Phillies zeigten den Mets, wer Herr im Citizens Bank Park ist und <strong>gewannen 7:1</strong>. Jesús Luzardo war der Star des Abends er Pitchte 6.2 shutout Innings mit nur drei zugelassenen Singles. Edmundo Sosa brach seinen Slump spektakulär mit drei Hits, inklusive einem Three-Run-Homer. Kyle Schwarbers 24. Home Run des Jahres zündete das entscheidende Five-Run-4th-Inning. Damit setzen sich die Phillies zumindest vorübergehend an die Spitze der NL East.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Als Spieler der Woche möchte ich diese Woche <strong>Clarke Schmidt von den Yankees</strong> nominieren. Die Yankees haben zur Zeit eine Durststrecke aber seine letzten beiden Starts waren überragend. Am Montag gegen die Angels warf er 7.2 Shutout Innings, aber die Angels gewannen nach 11 Innings 1:0. Am Samstag trug er dann einen no-Hitter bis ins 7. Inning, da er dann aber schon über 100 Pitches hatte, wurde er ausgewechselt und der Bullpen übernahm. Das Spiel gegen die Orioles ging am Ende mit 9:0 an die Yankees.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li><strong>Shohei Ohtani</strong> kehrte diese Woche nach fast zwei Jahren Pause endlich als Pitcher zurück auf den Mound.
<ul>
<li>Bei seinem Dodgers-Debüt gegen die Padres am Montag warf er sogar überraschend 100 mph. Dabei pitchte er ein Inning, gab einen Run durch ein Sacrifice Fly ab und warf 28 Pitches. Außerdem war er im gleichen Spiel Leadoff-Hitzer und ging 2-for-4 mit zwei RBIs.</li>
<li>Bei seinem zweiten Start verbuchte er zwei Strikeouts und warf ein scoress first Inning bei 18 Pitches. Trotz seines Erfolges steuern die Dodgers seine Pitching-Entwicklung vorsichtig und beschränken ihn vorerst auf ein Inning. Ohtani trug auch offensiv mit einem Bases-Clearer-Triple und einem Two-Run-Home-Run bei (5 RBIs).</li>
</ul>
</li>
<li>Bei den Dodgers ging es diese Woche nicht nur um Baseball – auch abseits des Feldes war einiges los:
<ul>
<li><strong>Zunächst das Thema mit ICE (der amerikanischen Einwanderungsbehörde):</strong> Die Dodgers haben Bundesbeamten den Zutritt zum Parkplatz des Dodger Stadiums verweigert. Das Ganze passierte mitten in einer Welle von Einwanderungsrazzien in Los Angeles, die auch Proteste ausgelöst haben. Viele Fans hatten sich gefragt, wie sich die Dodgers dazu positionieren würden – eigentlich wollte das Team eine Initiative zur Unterstützung der Einwanderergemeinden ankündigen, hat das aber erst mal verschoben.</li>
<li><strong>Dann setzten sie ein starkes Zeichen:</strong> Die Dodgers haben dann eine Million Dollar gespendet, um Familien in Südkalifornien zu helfen, die direkt von den Razzien betroffen sind. Die Unterstützung soll gemeinsam mit lokalen Organisationen langfristig aufgebaut werden. Das kam nicht aus dem Nichts – es gab im Vorfeld viele Stimmen von Fans, Politikern und auch Spielern, die sich mehr Engagement gewünscht hatten. Jetzt hat das Team geliefert.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Zum Anfang der Woche kommt es zum Aufeinandertreffen der Phillies bei den Astros. Beide sind Divisionserste, also kann das schon mal ein Vorgeschmack auf die Playoffs sein.</p>
<p>Am Wochenende spielen dann die Blue Jays bei den Red Sox. Beide Teams befinden sich mitten im Wildcard Rennen der American League, ein Sieg hier könnte helfen sich gut zu platzieren. Außerdem spielen die Cubs bei den Astros. Für die Astros ist es die zweite Serie in Folge gegen einen Divisionsführenden.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 24 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk24/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk24/</guid>
      <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 14:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk24.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 24 in der Major League Baseball.</p>
<p>WOW, was für ein Paukenschlag zum Ende der Woche - damit hat wohl niemand gerechnet. Die Boston Red Sox schicken <strong>Rafael Devers</strong> zu den San Francisco Giants in einem Trade für Jordan Hicks, Kyle Harrison und 2 Minor League Spieler. Mehr dazu unter &quot;Spieler der Woche&quot;.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>In der AL East bleiben die <strong>New York Yankees</strong> trotz durchwachsener Woche (5–5 in den letzten zehn Spielen, wurden am Wochenende von den Red Sox gesweeped) mit einer Bilanz von 42–28 und einem beeindruckendem Run Differential von +103 an der Spitze. Die <strong>Tampa Bay Rays</strong> haben sich durch eine 7–3-Serie zurück auf Platz 2 geschoben und stehen jetzt bei 39–32 mit einem soliden +62 Run Differential. Die <strong>Toronto Blue Jays</strong> folgen mit 38–33 ein Spiel dahinter. Die <strong>Boston Red Sox</strong> konnten 8 Siege aus den letzten 10 Spielen holen und stehen im Wildcard-Race nur ein halbes Spiel hinter den Mariners. Am Tabellenende stehen weiterhin die <strong>Baltimore Orioles</strong>, die mit 6–4 in den letzten 10 Spielen etwas positiver dastehen, mit einer Bilanz von 30-40 stehen sie dennoch abgeschlagen am Ende der AL East.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> dominieren weiter die AL Central mit einer Bilanz von 46–27 und einem Rund Differential von +80 Runs, und keine ernsthafte Konkurrenz ist in Sicht. Auch wenn sie zuletzt zwei Spiele abgegeben haben, ist der Vorsprung auf die <strong>Minnesota Twins</strong> mit 9 Spielen komfortabel. Die Twins selbst schwächeln gerade (nur 2–8 aus den letzten 10), bleiben aber bei 36–35 auf Playoff-Kurs. Dahinter wird’s eng: <strong>Cleveland Guardians</strong> (35–35, -26), <strong>Kansas City Royals</strong> (34–38, -28) und die <strong>Chicago White Sox</strong> (23–49, -62) sind entweder im Niemandsland oder schon abgeschlagen. Für Cleveland und KC könnte ein Lauf nochmal Spannung bringen – aktuell sieht es aber eher nach einem Kampf um Platz 3 aus. Chicago hingegen ist mit <strong>22.5 GB</strong> praktisch raus.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Die <strong>Houston Astros</strong> setzen sich dank starker Woche (8–2) mit 41–30 an die Spitze der AL West. Ihr +39 Run Differential spiegelt die Konstanz dieser Phase gut wider. Dahinter kämpfen die <strong>Seattle Mariners</strong> (36–34, -2) und <strong>Texas Rangers</strong> (36–36, +27) um Anschluss. Texas hat zuletzt immerhin 7 von 10 gewonnen – Tendenz also klar nach oben. Was zur Zeit mit den Mariners los ist, ist eine gute Frage, sie haben zwar jetzt die Guardians gesweeped, sonst ist der Juni aber mit 5-8 noch nicht so berauschend. Die <strong>Los Angeles Angels</strong> bleiben inkonstant (33–37, -62) und dürften es schwer haben, noch mitzuspielen. Ganz unten: die <strong>Athletics</strong>, trotz leichtem Aufwärtstrend (6–4), mit 13 Spielen Rückstand.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>In der NL East behaupten sich die <strong>New York Mets</strong> mit 45–27 an der Spitze. Das <strong>+80</strong> Run Differential bestätigt, dass sie derzeit das Maß der Dinge sind, auch wenn der Trend mit 6–4 eher neutral ist. Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (42–29, +33) bleiben aber dran – vor allem eine 4-Siege-Serie, inclusive eines Sweeps gegen die Blue Jays, sorgt für Schwung. Andererseits fällt Aaron Nola mit einer Rippenverletzung 2 Wochen aus. Außerdem sind die Phillies 7:0 gegen die Rockies. Zieht man das von ihrer Bilanz ab haben sie einen Rekord von 35-29; immernoch gut, aber nicht so überragend. Dahinter geht’s steil bergab: Die <strong>Atlanta Braves</strong> (31–39, +12) und <strong>Washington Nationals</strong> (30–41, -63) verlieren den Anschluss. Besonders Washington zeigt mit einer 8-Spiele-Niederlagenserie, dass es gerade gar nicht läuft und ihr Rebuild gerät ins Stocken. Die mangelnde Verantwortlichkeit, verwirrende Zitate und das distanzierte Auftreten von Manager Davey Martinez sowie die Versäumnisse von General Manager Mike Rizzo in der Vorsaison haben dazu beigetragen, dass es derzeit so garnicht läuft. Die <strong>Miami Marlins</strong> (28–41, -88) bleiben Letzter.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Chicago Cubs</strong> präsentieren sich weiter als Topteam der Liga mit einer Bilanz von 44–28. Allerdings spielen sie aktuell nur .500-Ball. Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (39–34, +21) bleiben erster Verfolger, dahinter kämpfen die <strong>Cincinnati Reds</strong> (37–35, +41) und die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (ebenfalls 37–35, +18) um Platz 3 – alle mit positiven Differenzwerten, also mit Substanz. Die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> hingegen (29–44, -54) werden wohl keine Rolle mehr spielen – zu groß ist der Abstand, zu schwach die Zahlen. Ein Hoffnungsschimmer ist, dass die Pirates, letzte Woche zum Start der Serie in Chicago, eine 16-15 Bilanz hatten seit Don Kelly als Manager übernommen hat. Es scheint also doch was im Team zu stecken.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> behaupten sich mit 43–29 und einem starken Run Differential von +71 an der Spitze der NL West. Ein Lichtblick für den Pitching-Staff ist, dass Shohei Ohtani heute gegen die Padres seinen ersten Start 2025 machen wird. Die <strong>San Francisco Giants</strong> (41–31, <strong>+45</strong>) und die <strong>San Diego Padres</strong> (39–31, +25) sitzen ihnen allerdings im Nacken – beide mit positiven Trends und einer engen Verfolgerrolle. Giants gewannen letzte Woche 6 Spiele in Folge mit 1 Run unterschied, was ihnen als erstes Team seit 36 Jahren gelang. Außerdem konnten sie es nicht schaffen den Rückstand auf die Dodgers in der Serie in Los Angeles zu verkürzen. Mehr dazu aber weiter unten. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (36–34, -5) verlieren etwas an Boden, während die <strong>Colorado Rockies</strong> mit 14–57 und einem katastrophalen -203 Run Differential klar das Schlusslicht der Liga bilden. Allerdings muss man sagen, dass sie nicht so schlecht spielen, wie sie dastehen. In der Serie gegen die Giants letzte Woche, die ich natürlich etwas genauer verfolgt habe, waren sie durchaus kompetetiv und der erwartete Sweet der Giants konnte nicht eingefahren werden. Das einzige, was sie von mehr Siegen abgehalten hat, waren absurde Fielding-Fehler. Diese haben den Giants zumindest in Spiel 1 ein Comeback erlaubt.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<p>Obwohl die NL West aktuell wohl die spannendste Division ist und die Giants ja auch dort spielen, will ich in dieser Rubrik keine Eintönigkeit aufkommen lassen und auch andere Divisionen und Teams beleuchten. Auch für mich selbst, sodass ich jedes Team mal sehen kann. Leider kommt man diese Woche wohl kaum am Matchup der Giants in Los Angeles vorbei. Zu Beginn der Serie am Freitag lagen die Giants (Dank einer Niederlage in Denver am Donnerstag Abend) ein Spiel hinter den Dodgers. Noch dazu ist es das erste Matchup der beiden Teams in dieser Saison (obwohl es schon Mitte Juni ist). Mehr dazu aber weiter unten.</p>
<h3 id="chicago-cubs-philadelphia-phillies-1-2" tabindex="-1">Chicago Cubs @ Philadelphia Phillies (1-2)</h3>
<p>Mit den Cubs und den Phillies trafen zwei Spitzenteams der National League aufeinander. Die Cubs lagen an der Spitze der NL Central, während die Phillies die Führung in der NL East an die Mets abgeben mussten und mit 2-8 aus den letzten 10 Spielen in einer kleinen Krise stecken. Auch mussten sie Bryce Harper auf die 10-day IL setzen, da er eine Entzündung im rechten Handgelenk hat.</p>
<p>Das konnte die Phillies nicht davon abhalten ihre fünf Spiele Niederlagenserie mit einem <strong>4:3-Walk-Off-Sieg</strong> in elf Innings im ersten Spiel zu beenden. Otto Kemp überzeugte mit drei Hits, darunter seinem ersten in der MLB, und half dabei, die Bases im elften Inning zu loaden. Brandon Marsh schlug daraufhin den Winning Run mit einem Flyball an die Center-Field-Wand nach Hause. Zack Wheeler lieferte bei seinem Comeback eine starke Leistung mit sechs Innings und erreichte als schnellster Phillies-Spieler 1.000 Karriere-Strikeouts.</p>
<p>Im zweiten Spiel führte Ian Happ dann die Cubs mit seinem ersten Multi-Homerun-Spiel der Saison zu einem <strong>8:4-Sieg</strong>. Gegen Taijuan Walker schlug er zwei Homeruns, darunter den entscheidenden zur 5:4-Führung. In den letzten sechs Spielen erzielte Happ vier Homeruns bei einer Slugging Percentage von .800. Unterstützt wurde er von weiteren Homeruns durch Swanson und Busch sowie einem starken Bullpen, das 4 2/3 scoreless Innings absolvierte.</p>
<p>Jesús Luzardo zeigte beim <strong>7:2-Sieg</strong> im Rubber Game eine starke Reaktion auf seine zwei letzten desaströsen Starts, bei denen er mutmaßlich durch Pitch-Tipping durchschaubar war. Gegen eine der besten Offensiven der MLB warf er sechs starke Innings mit zehn Strikeouts und keinem Walk. Gleichzeitig fand auch die Phillies-Offensive wieder in die Spur. Nach Schwarbers Homerun im dritten Inning fügte Alec Bohm im siebten Inning einen Solohomer hinzu, und das an einem Tag, an dem die Phillies fünf Extrabase-Hits erzielten - so viele wie in den drei vorangegangenen Spielen zusammen.</p>
<h3 id="san-francisco-giants-los-angeles-dodgers-1-2" tabindex="-1">San Francisco Giants @ Los Angeles Dodgers (1-2)</h3>
<p>Das erste Spiel der Serie versprach ein Pitching-Duell zu werden: Webb vs Yamamoto. Allerdings konnte nur Logan Webb dieser Erwartung gerecht werden und 7 Innings durchhalten (2ER, 2H, 4SO, 3BB). Yamamoto (4.2IP, 6H, 5ER, 5BB, 4SO) gab im dritten Inning einen Grand Slam an Casey Schmitt ab, der nach einem folgenschweren Fehler im letzten Spiel der Serie in Denver eine starke Reaktionzeigte und mit seinem Homerun <strong>die Giants zu einem 6:2-Sieg</strong> und dem Team zur geteilten Führung in der NL West führte.</p>
<p>Das zweite Spiel war dann fast eine Spiegelung des Ersten. Die Dodgers schickten Clayton Kershaw auf den Mound, der in sieben Innings keinen Run zu ließ. In der Offensive konnte Shohei Ohtani überzeugen denn er schlug am Samstagabend zwei Homeruns – darunter seinen 250. in der MLB – <strong>beim 11:5-Sieg der Dodgers</strong>. Casey Schmitt hatte im neunten Inning erneut einen Grand Slam, der war allerdings nur noch Ergebniskosmetik. Damit erlangten die Dodgers die alleinige Führung in der NL West zurück. Ohtani hatte seinen dritten Multihomer-Auftritt 2025 und führt die NL mit 25 Homeruns an und ist der schnellste Spieler mit 250+ Homeruns und 150+ Steals in der MLB-Geschichte.</p>
<p>Im Sunday-Night Game verloren die Giants das Finale der Serie mit 5:4 und damit die Serie 1-2. Trotz der Niederlage feierte das Team den Trade von Rafael Devers, der im Clubhaus für Überraschung sorgte. Der Pitching-Plan der Giants wurde aufgrund des Trades eilig zusammengestellt, aber es gelang ihnen, das Spiel gegen die starke Offensive der Dodgers knapp zu halten. Der Bullpen ist ja auch der Beste der Liga. Den Unterschied im Spiel machte dann Andy Pages. Er schlug den ersten Run des Spiels gegen Sean Hjelle, der schließlich für San Francisco startete, im ersten Durchgang mit einem Sac-Fly nach Hause. Aber sein wirkungsvollster Treffer kam im fünften Inning, als er Shohei Ohtani und Mookie Betts mit einem Homerun ins linke Center-Field nach Hause brachte.</p>
<p>Mit dieser Serie konnten die Dodgers die Führung in der NL West behaupten. Allerdings wird abzuwarten sein, wie sich der Trade von Rafael Devers auf das Rennen in dieser Division auswirkt.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Da muss hier wohl <strong>Rafael Devers</strong> genannt werden. Auch wenn er selbst dafür wenig getan hat, denn die San Francisco Giants haben einen spektakulären Trade abgeschlossen und ihn von den Boston Red Sox für ein Paket aus Kyle Harrison, Jordan Hicks, Prospect James Tibbs und Minor League Pitcher Jose Bello erhalten. Der 28-jährige Devers, der noch bis 2033 unter Vertrag steht, bringt den Giants endlich den lang gesuchten <strong>Star und Power-Hitter</strong> ins Lineup. Für die Giants ist dieser Deal ein Game-Changer. Devers ist ihr bester Hitter seit Barry Bonds’ Glanzzeiten und der erste Giants-Spieler mit 30+ Home Runs Potenzial seit Bonds im Jahr 2004. Trotz eines schwierigen Saisonstarts schlägt Devers aktuell .272/.401/.504 mit 15 Home Runs und führt die AL in Walks an. Die Giants erhalten einen bewährten Clutch-Performer, der in High-Leverage-Situationen .280/.366/.499 schlägt. Der Trade wurde wohl durch Spannungen zwischen Devers und Boston möglich. Nachdem die Red Sox Alex Bregman verpflichteten, der Devers von der Third Base verdrängte, weigerte er sich später, zur First Base zu wechseln. Diese Situation eskalierte zu einem zerrütteten Verhältnis, das nun mit seinem Abgang endet. Wie diese Situation in San Francisco gehandhabt wird, bleibt abzuwarten, denn die Giants haben auf Third Base eigentlich Matt Chapman, den sie auch schon mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet haben. Den werden sie wohl jetzt nicht weg geben oder im Infield verschieben; denn defensiv hat er überragende Plays geliefert. Es bleibt weiterhin spannend, wie sich dieser Trade auf das Mannschaftsgefüge der Giants und das Powerranking in der NL West auswirken wird. Brisant ist auch, dass dieser Trade in der Woche zustande kommt, in der die Red Sox (am Freitag-Sonntag) gegen die Giants spielen.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>
<p>Drei der Top25 Prospects wurden die letzten beiden Wochen in die MLB berufen: Roman Anthony (Red Sox), Jac Caglianone (Royals), Kyle Teel (White Sox). Schauen wir mal, wie sie so performt haben:</p>
<ul>
<li>Roman Anthony: 6 Games, 19PA, 1XBH, 3RBI, 2BB, 4SO. AVG: .059, OBP: .158, SLG: .118</li>
<li>Jac Caglianone: 12 Games, 48PA, 2XBH, 10H, 2RBI, 1BB, 10SO. AVG: .213, OBP: .229, SLG: .255</li>
<li>Kyle Teel: 8 Games, 28PA, 0XBH, 5H, 1RBI, 5BB, 10SO. AVG: .227, OBP: .357, SLG: .227</li>
<li>Roman Anthony bei den Red Sox scheint einen sehr langsamen Start zu haben. Die anderen beiden haben mit knapp über .200 einen durchschnittlichen Schlagdurchschnitt.</li>
</ul>
</li>
<li>
<p>Eine andere Story die sich letzte Woche entwickelt hat war, ob die Bälle dieses Jahr mehr Widerstand haben. Es ist wohl so, dass Flyballs dieses Jahr 4 Fuß kürzer fliegen als letztes Jahr. In dem Artikel wurde festgestellt, dass im Jahr 2025 mehr Widerstand auf den Ball ausgeübt wurde als in jeder der vorangegangenen neun Saisons, in denen die MLB diese Daten erfasst hat. Keiner scheint aktuell genau zu wissen an was es liegt. Eine Theorie besagt, dass die Nähte etwas dicker seien als letztes Jahr. Die ganze Sache wurde von The Athletic (<a href="https://www.nytimes.com/athletic/6422877/2025/06/13/mlb-baseball-fly-ball-distance-drag/" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to nytimes.com">Link</a>, $) berichtet.</p>
</li>
<li>
<p>Der SBNation Blog der Dodgers hat sich die Frage gestellt: Why are so many Dodgers pitchers on the injured list? Im Schnitt haben MLB Teams 5 Pitchter auf der IL, die Dodgers hingegen 15. Der Artikel fasst zusammen, dass dies auf die Strategie des Teams zurückzuführen sei, Pitcher mit einer Verletzungshistorie zu verpflichten, die trotz der Risiken auf gute Leistungen hoffen, sowie auf den physischen Tribut der aufeinanderfolgenden World Series. Die Dodgers gehen darauf ein, indem sie individuelle Pitching-Pläne umsetzen und den Druck der Major League in den Minor Leagues nachahmen.</p>
</li>
<li>
<p>Die Saison ist mittlerweile 12 Wochen alt. In diesen 12 Wochen gab es 14 Complete Games eines Pitchers (Framber Valdez von den Astros hatte schon 2). Also ungefähr eines pro Woche. Diese Woche gab es allerdings gleich 3.</p>
<ul>
<li><strong>Andrew Abbot</strong> pitchte sein Complete Game Shut-Out (110 Pitches) am Dienstag beim 1:0 Sieg der Reds gegen die Guardians</li>
<li><strong>Spencer Schwellenbach</strong> pitchte sein Complete Game am Mittwoch (105 Pitches, 2ER) beim 6:2 Sieg der Braves gegen die Brewers</li>
<li><strong>David Peterson</strong> pitchte sein Complete Game Shut-Out am Mittwoch (106 Pitches) beim 5:0 Sieg gegen die Nationals</li>
</ul>
</li>
<li>
<p>Es ist ein <a href="https://www.espn.com/mlb/story/_/id/45515085/contreras-brothers-hit-rare-hrs-same-inning-opponents" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to espn.com">seltenes Kunststück</a>, dass den Brüdern Willson und William Contreras im selben gelang. Denn beide konnten einen Homreun schlagen: Willsons Solotreffer brachte St. Louis eine 8:4-Führung ein, gefolgt von Williams Homerun am Ende des neunten Innings für die Brewers.</p>
</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Der Anfang der kommenden Woche steht vor allem im Zeichen der Spiele von Klein gegen Groß. Interessant werden aber vor allem die Serien der Brewers gegen die Cubs und der Padres gegen die Dodgers.</p>
<p>Am Wochenende steht dann das Duell an der Spitze der NL East Mets gegen Phillies im Fokus und nun auch die Serie der Red Sox gegen die Giants.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 23 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk23/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk23/</guid>
      <pubDate>Mon, 09 Jun 2025 20:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk23.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 23 in der Major League Baseball.</p>
<p>Haben wir einen <strong>neuen Sign Stealing Skandal</strong>? Am Mittwoch gerieten die Red Sox gegen die Angels in einen kleinen Disput. Das Lustige daran ist jedoch, dass es vor dem Spiel passierte, wobei die Hauptfigur nicht ein Spieler war, sondern Sox-First-Base-Coach Jose Flores. Während alle Beteiligten die Angelegenheit nachher heruntergespielt haben und Alex Cora darauf bestand, es sei &quot;nur Baseball-Gerede&quot; gewesen, heißt es, dass der Vorfall durch die Überzeugung der Angels ausgelöst wurde, dass Flores Zeichen gestohlen hatte. Dazu gibt es auch ein kleines Video auf Instagram welches es Illustrieren soll. Wenn ein Fastball angezeigt wurde, hielt er still, kam ein Off-Speed-Pitch bewegte er sich langsam auf die Homebase zu. Die Spieler konnten es so aus dem Augenwinkel beobachten (<a href="https://www.instagram.com/p/DKngQejS_mE/?igsh=ZThkY2NkMHcxcjN3" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to instagram.com">Quelle</a>). Ich bin ja gespannt ob das noch höhrere Wellen schlägt, oder ob es aufgund der eher mäßigen Leistungen der Red Sox wieder im Sande verläuft.</p>
<h2 id="standings" tabindex="-1">Standings</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>Die <strong>New York Yankees</strong> führen die Division mit einer Bilanz von 39-25 und einem starken Run Differential von +95 an, auch wenn sie zuletzt zwei Niederlagen in Serie gegen die Red Sox kassiert haben (siehe Serien der Woche). Dahinter stehen die <strong>Tampa Bay Rays</strong> und <strong>Toronto Blue Jays</strong> gleichauf mit 35-30 – beide mit identischem Record und starker Form: die Rays mit 7-3 und Toronto sogar 8-2 aus den letzten 10 Spielen. Die <strong>Boston Red Sox</strong> (32-35, +17) bleiben hinter den Erwartungen zurück. Die <strong>Baltimore Orioles</strong> hingegen stehen am Ende der Division (26-38, -89), auch wenn sie mit 7-3 aus den letzten 10 Spielen etwas aufhorchen lassen.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> dominieren derzeit die AL Central mit einer 43-24-Bilanz und einem satten +92 Run Differential. Dahinter kämpfen gleich drei Teams um Platz 2 in der Divison und auch um die die Wild Card in der AL: <strong>Minnesota Twins</strong> (35-30, +37), <strong>Cleveland Guardians</strong> (34-30, -19), <strong>Kansas City Royals</strong> (34-32, -9). Wenn man auf's Run Differential schaut, sind die Twins wohl die einzigen, deren Record gerechtfertigt scheint. Allerdings spielen sie alle gerade einen .500-er Ball, daher muss man hier wohl noch etwas abwarten. Die Royals können mit starken Pitching überzeugen und für die Offensive haben sie letzte Woche ihr Top-Prospect Jac Caglianone hochgezogen. Nach kurzer eingewöhnung konnte er dann gestern gegen die White Sox 4 Runs verbuchen. Die <strong>Chicago White Sox</strong> (22-44, -51) hingegen bleiben abgeschlagen am letzten Platz, wobei sie die letzten beiden Serien gegen die Royals und Tigers (!) gewinnen konnten.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Die <strong>Houston Astros</strong> konnten sich mit einer Bilanz von 36-29 an die Spitze der AL West setzen. Dahinter wird’s eng: <strong>Seattle Mariners</strong> (33-31, ±0), <strong>Texas Rangers</strong> (31-35, +2) und <strong>Los Angeles Angels</strong> (30-34, -55) liegen alle in Reichweite. Für die Mariners läuft es gerade nicht, so hatten sie eine Niederlagenserie von 5 Spielen gegen die Orioles und Angels. Letzte Nacht konnten sie zumindest wieder gewinnen, mal sehen ob das der Turnaround war. Mit Cal Raleigh (Siehe Spieler der Woche) haben sie zumindest in der Offensive einen richtigen Leistungsträger. Die <strong>Athletics</strong> sind mit 26-41 und einem katastrophalen -115 Differential das Schlusslicht der Liga.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>Die <strong>New York Mets</strong> (42-24, +88) bleiben das Maß der Dinge, und haben schon ein wenig Luft zwischen sich und die Phillies gebracht. Aktuell zeigt die Formkurve steil nach oben, allerings spielten sie in letzter Zeit auch 6x gegen die Rockies und 3x gegen die White Sox. Allerdings scheint Joan Soto wieder mehr der Alte zu sein: Er hatte 5 Spiele in Folge mit Extra-Basehits und er bringt wohl auch seinen bekannten Soto-Schuffle zurück an die Platte. Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (37-28, +15) schwächeln dagegen mit fünf Niederlagen am Stück. Die <strong>Washington Nationals</strong> (30-35, -51) halten sich wacker, während die <strong>Atlanta Braves</strong> (27-37, +3) und <strong>Miami Marlins</strong> (24-39, -84) zunehmend abreißen lassen. Besonders Atlanta ist in der Krise: 2-8 aus den letzten 10 und ein 7-Spiele Loosing-Streak sprechen Bände. Seit Ronald Acuna von seiner Verletzung zurück ist sind die Braves 3-12. Er hat also bisher noch nicht den gewünschten Impact.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Chicago Cubs</strong> dominieren ihre Division mit 40-25 und dem besten Run Differential der Liga: +105. Dahinter folgen die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (36-29, +28) und die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (35-31, +23), die ebenfalls beide gut in Form sind. Die <strong>Cincinnati Reds</strong> (33-33, +38) schnuppern an der .500-Marke und könnten mit einem Run heiß laufen. Die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (26-40, -61) bleiben hingegen chancenlos – obwohl sie gerade die Phillies in einer 3er Serie sweepen konnten.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die NL West ist die spannendste Division derzeit: <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (39-27, +74), <strong>San Diego Padres</strong> (37-27, +18) und <strong>San Francisco Giants</strong> (38-28, +45) liegen Kopf an Kopf. Bei den Dodgers nimmt die Liste der verletzten Pitcher immer absurdere Züge an. Tony Gonsolin wurde nun am Samstag von den Dodgers wegen Beschwerden im rechten Ellbogen auf die 15-Tage-IL gesetzt. Damit gehört er zusammen mit seinen Rotationskollegen Tyler Glasnow, Roki Sasaki und Blake Snell zu den 14 Los Angeles-Pitchern, die dort schon sind. Die San Francisco Giants haben in dieser Saison bereits 12 One-Run-Siege zu Hause errungen. Gestern gab es durch Mike Yastremsky ihren achten Walk-Off-Win. Beide Zahlen führen die Major Leagues an. Außerdem haben sie nun 13 Spiele in Folge durch zwei oder weniger Runs entschieden und sieben davon gewonnen. Sollte die Offense endlich mal etwas ins Rollen kommen, könnten sie die NL West vielleicht sogar gewinnen. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (31-34, -18) verlieren langsam den Anschluss, und jetzt auch tatsächlich Corbin Burnes, der sich einer Tommy John Surgery unterziehen muss. Die <strong>Colorado Rockies</strong> (12-53, -198) sind weiter historisch schlecht unterwegs, allerdings konnten sie diese Woche ihre erste Serie gewinnen, und das sogar per Sweep gegen die Marlins.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<p>In dieser Sektion werfe ich den Blick immer auf eine Serie am Anfang der Woche und eine Serie vom Wochenende, die mir besonders relevant erscheinen.</p>
<h3 id="san-diego-padres-san-francisco-giants-2-2" tabindex="-1">San Diego Padres @ San Francisco Giants (2-2)</h3>
<p>In der NL West stand diese Woche die - für mich interessante - Serie der San Francisco Giants gegen die San Diego Padres, die in der NL West nur durch ein Spiel getrennt sind, an. Während die Padres mit Verletzungen zu kämpfen haben (Yu Darvish fällt mit einer Ellbogenverletzung aus, Michael King mit einem eingeklemmten Nerv in der Schulter und Gavin Sheets verletzte sich am Sonntag), könnten die Giants mit ihrer starken Heimbilanz (17-9) einen Vorteil haben, obwohl sie seit dem 16. Mai nicht mehr als sechs Runs in einem Spiel erzielt haben.</p>
<p>Mit Spiel 1 <strong>verloren die Giants</strong> erneut ein Spiel, das sie eigentlich hätten gewinnen müssen – diesmal mit <strong>0:1 gegen die Padres</strong> in zehn Innings. Das Ace der Giants, Logan Webb, warf acht dominante scoreless Innings inklusive sieben Strikeouts und null Walks – und wurde erneut von der Offense im Stich gelassen. Im zehnten Inning reichte den Padres ein Sacrifice Bunt und ein Sacrifice Fly, um den Ghost Runner nach Hause zu bringen. Die Giants hatten dann in der unteren Hälfte ihre Chance: Jung Hoo Lee wurde auf die dritte Base gebuntet, aber ein 109,7 mph Grounder von Matt Chapman und ein 101 mph Liner von Jerar Encarnacion fanden direkt die Handschuhe der Padres-Defense. Besonders Bitter war, dass die Giants durchaus ihre Chancen hatten: Sie gingen 1 von 12 mit Runners in scoring position und hatten 2x die bases loaded konnten davon aber nicht profitieren und keinen Run nach Hause bringen.</p>
<p>Wie Spiel 1 war auch Spiel 2 geprägt von starkem Pitching und ungenutzten Chancen, und die Padres konnten ihren Siegeszug fortsetzen und <strong>gewannen mit 3:2 in Extra Innings</strong>. Bis zum neunten Inning lagen die Giants mit 2:0 vorne, nachdem Heliot Ramos im dritten Inning einen Two-Run Homer gegen Padres-Starter Ryan Bergert (sein MLB-Debüt) geschlagen hatte. Mit zwei Outs im neunten Inning und den Bases loaded schlug Manny Machado (4-for-4 mit einem Walk) ein Two-Run Single gegen Giants-Closer Camilo Doval, der das Spiel ausglich. Im zehnten Inning brachte dann Jake Cronenworth mit einem weiteren Two-Out Single den entscheidenden Run nach Hause. Die Padres verbesserten damit ihre Bilanz auf 13-5 in One-Run Games und 21-10 in Spielen, die mit zwei oder weniger Runs entschieden wurden.</p>
<p>Spiel 3 am Mittwoch wäre fast wieder eine frustrierende Niederlage für die Giants geworden. Im 5. Inning lagen sie bereits 0:5 zurück, Padres Starting Pitcher Pivetta Cruise durch das Lineup und nicht viel deutete auf eine Aufholjagd hin. Im unteren 5. Inning erwachte die Offense der Giants dann aber zum Leben und Patrick Bailey konnte mit einem RBI-Double für die ersten Runs auf dem Scoreboard sorgen. Ein 2R Homerun im 6. von Matt Chapman und 3 Runs im 7. durch RBIs von Ramos und Lee sorgen für die Führung. Und so konnten die Giants das erste Mal seit 16 Spielen wieder mehr als 5 Runs scoren und <strong>das Spiel mit 6:5 gewinnen</strong>.</p>
<p>Das finale Spiel 4 am Donnerstag <strong>gewannen die Giants knapp mit 3:2</strong> und konnten damit einen Series Split erreichen. Robbie Ray dominierte für die Giants mit sieben starken Innings, in denen er nur vier Hits und einen Walk zuließ, neun Strikeouts verbuchte und seinen ERA auf 2.44 senkte. Der einzige Rückschlag für Ray kam im dritten Inning, als Manny Machado nach einem Infield Single von Luis Arraez seinen 350. Karriere-Homerun (und gefühlt den 348. gegen die Giants) zum 0:2 schlug. Die Giants antworteten prompt im unteren dritten Inning: Nach Back-to-Back Walks von Heliot Ramos und Jung Hoo Lee und einem Single von Matt Chapman luden sie die Bases. Willy Adames brachte mit einem Sacrifice Fly den ersten Run nach Hause, bevor Neuzugang Dominic Smith – nur einen Tag nach seiner Verpflichtung – in einem dramatischen Nine-Pitch At-Bat mit einem clutch Two-Run Single für die Führung sorgte. Camilo Doval konnte das Spiel trotz zweier Singles der Padres erfolgreich closen und sicherte sich dabei seinen <strong>100. Karriere-Save</strong>.</p>
<p>Damit hielt die Serie was sie am Anfang versprach: Gutes Pitching und wenige Runs. Am Ende steht eine Run-Bilanz von 11:11 und ein gerchter Split, der sich als Giants-Fan wahrlich eher wie ein dominater Sieg der Padres anfühlt.</p>
<h3 id="boston-red-sox-new-york-yankees-2-1" tabindex="-1">Boston Red Sox @ New York Yankees (2-1)</h3>
<p>Am Wochenende stand dann die Serie der Red Sox in der Bronx an. Diese Serie ist immer ein Highlight, aufgrund der langen Rivalität. Die Red Sox kamen aus einer turbulenten Serie gegen die Angels und hatten aus den letzten 10 Spielen nur 3 gewonnen. Auch sonst ist die Stimmung in Boston eher medium. Die Yankees dagegen sind in guter Form (7 Siege aus den letzten 10 Spielen).</p>
<p>In Spiel 1 besiegten die <strong>Yankees die Red Sox mit 9:6</strong>. Das Scoring begann gleich im ersten Inning, als die Yankees 5 Runs durch Jazz Chisholms 3-Run-Homer gefolgt von Anthony Volpes 2-Run-Homer scorten. Walker Bühler musste sieben Runs in zwei Innings für Boston hinnehmen. Die Red Sox antworteten dann mit Marcelo Mayers erstem MLB-Homer im fünften Inning und konnten durch Rafael Devers 2-Run-Homer im siebten Inning auf 9:6 verkürzen. Mehr gelang ihnen dann aber nicht mehr.</p>
<p>Im zweiten Spiel konnten sich die <strong>Red Sox revanchieren und die Yankees mit 10:7 besiegen</strong>. Ryan Yarbrough kassierte 8 Runs in 4 Innings für New York, während Garrett Crochet trotz 5 erlaubter Runs 6 Innings durchhielt und Aaron Judge dreimal per Strikeout zurück ins Dugout schicken konnte. Austin Wells glänzte für die Yankees mit 4 RBIs und einem Home Run, Trevor Story antwortete für Boston mit einem 3-RBI Double. Romy Gonzalez hatte eine Karrierenacht (3-4, HR, 2 RBI). Die Yankees kamen zwar im 8. Inning auf 7:8 heran, aber Story's 2-RBI Single im 9. besiegelte die Niederlage. Aroldis Chapman holte den Save gegen sein Ex-Team.</p>
<p>In Spiel 3 konnten die Red Sox in einem Offensivspektakel <strong>das Spiel und die Serie für sich entscheiden</strong>. Carlos Rodón, zuvor in Topform, verlor diesmal aber die Kontrolle und musste in fünf Innings zwei Home Runs und fünf Runs hinnehmen – seine schwächste Leistung seit April. Aaron Judge sorgte zwar mit zwei Home Runs für Highlights, doch die Yankees-Offense ließ viele Chancen ungenutzt und verpasste mehrfach den Ausgleich. Die Red Sox schlugen insgesamt fünf Home Runs (im Yankee Stadium) und setzten sich letztlich mit 11:7 durch, während die Yankees erneut ihre Probleme im Pitching offenbarten.</p>
<p>Die Yankees kassierten gegen die Red Sox in zwei aufeinanderfolgenden Spielen je ein Fünf-Run-Inning und gaben insgesamt 27 Runs in der Serie ab. Ich muss zugeben, dass ich das nicht erwartet habe, da hätte ich eher noch einen sweep der Yankees für wahrscheinlicher erachtet. Nächste Woche steht schon das &quot;Rückspiel&quot; in Boston an, mal sehen wie das ausgeht.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Ein Spieler und ein Team, dass bei mir ein wenig unter dem Radar fahren bzw. gelaufen sind bisher, sind die <strong>Seattle Mariners und Cal Raleigh</strong>. Der 28-jährige Catcher der Seattle Mariners führt die MLB bei den Homeruns an und war der erste Spieler der dieses Jahr 25 HR geschlagen hat. Seine Leistungen sind beeindruckend. Er schaffte als erster Catcher in der MLB-Geschichte vor Ende Mai 20 Home Runs zu schlagen. Seine 22 Home Runs zu Beginn des Juni sind die zweitmeisten in der Mariners-Geschichte - nur Hall of Famer Ken Griffey Jr. hatte 1997 mehr (24).</p>
<p>Aktuell ist er auf Kurs für <strong>64 Home Runs</strong> in dieser Saison, was den American League-Rekord von Aaron Judge (62 in 2022) übertreffen würde. Salvador Perez hält mit 48 Home Runs (2021) den aktuellen MLB-Rekord für Catcher.</p>
<p>Mit 3.3 Wins Above Replacement nach weniger als 60 Spielen ist Raleigh die Säule bei den Mariners (32-26) und ein entscheidender Faktor warum sie um die Spitze der AL West kämpfen. Wie Teamkollege Randy Arozarena sagt: &quot;Er trägt unsere Offense praktisch alleine.&quot;</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Die San Francisco Giants vollzogen den ersten großen <strong>Roster-Shake-up</strong> (am Mittwoch 4.6.) und holten mit First Baseman <strong>Dominic Smith</strong>, Outfielder <strong>Daniel Johnson</strong> und Catcher <strong>Andrew Knizner</strong> drei neue Gesichter, um die seit Wochen schwächelnde Offensive anzukurbeln. Korrespondierend wurden <strong>LaMonte Wade Jr.</strong> und <strong>Sam Huff</strong> entlassen. Johnson lieferte sofort ab: In seinem Giants-Debüt ging er 2-for-4, stahl eine Base, erzielte einen Run und krönte seine Leistung mit einem spektakulären Catch im Right-Center-Field gegen Luis Arraez im neunten Inning. Die neuen Verstärkungen sollen der Mannschaft helfen, aus dem offensiven Tief herauszufinden, nachdem sie seit dem 16. Mai kein Spiel mehr mit mehr als vier Runs gewonnen hatten.</li>
<li>Ich war mir nicht sicher ob ich es bei den Angels oder den Red Sox erwähnen soll, daher kommt es jetzt hier. Jedenfalls gelang es den Angels am Montag, als erstes Team in der langen Geschichte des Fenway Parks (er eröffnete 1912), <strong>3 Homeruns im ersten Inning</strong> zu schlagen.</li>
<li>MLB-Commissioner Rob Manfred kündigte die Woche Pläne an, ein <strong>automatisiertes Ball-Strike-System (ABS)</strong> ab 2026 in der Major League Baseball einzuführen. Das würde den Teams zwei Challenges pro Spiel gegen Umpire-Entscheidungen bei Balls und Strikes ermöglichen. Die Technologie wurde bereits ausgiebig in den Minor Leagues und im Spring Training getestet, wobei menschliche Umpires weiterhin die Entscheidungen treffen, aber bei Challenges auf das automatisierte System zurückgreifen. Obwohl die Spieler im Competition Committee Manfreds Regeländerungen in der Vergangenheit meist ablehnten, hat die Liga die Befugnis, die Änderung mit nur 45 Tagen Vorlaufzeit unter dem aktuellen Collective Bargaining Agreement umzusetzen.</li>
<li><strong>Manny Machado</strong> (Padres) hat in der Serie gegen die Giants seinen 350. Homerun geschlagen. Damit ist er einer von 5 aktiven Spielern (Stanton, Trout, Goldschmidt, Freeman) in diesem exklusiven Club.</li>
<li>Es scheint wohl so als würden die <strong>Chicago White Sox</strong> endlich verkauft und den Fans damit eine bessere Zukunft in Aussicht gestellt. Die White Sox kündigten ein langfristiges Investment-Agreement mit Justin Ishbia an, der ab 2035 die Kontrolle über das Franchise übernehmen kann, wobei Jerry Reinsdorf zwischen 2029 und 2033 die Option hat, die Mehrheitsbeteiligung zu verkaufen. Ishbia wird bereits jetzt dabei helfen, die Schulden des Teams zu reduzieren und die laufenden Operationen bis 2026 zu finanzieren, jedoch gibt es keine Garantien für einen tatsächlichen Ownership-Wechsel. Sollte dieser Deal tatsächlich stattfinden, gäbe es wohl die Hoffnung dass die White Sox aus der derzeitigen Misere entkommen könnten, Reinsdorf war bisher ja nicht so sehr für eine erfolgreiche Ownership bekannt.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>In der NL stehen Anfang nächster Woche zwei interessante Duelle an. Zum einen spielen die Cubs gegen die Phillies und zum anderen die Dodgers bei den Padres.</p>
<p>Bei den Wochenendserien steht zum einen der Klassiker Giants @ Dodgers an und zum anderen in der AL das &quot;Rückspiel&quot; der Yankees in Boston.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 22 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk22/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk22/</guid>
      <pubDate>Mon, 02 Jun 2025 14:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk22.png' style='display:none'>
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 22 in der Major League Baseball.</p>
<h2 id="standings-stand-02062025" tabindex="-1">Standings (Stand 02.06.2025)</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>Die <strong>New York Yankees</strong> stehen mit einer 36–22-Bilanz (.621) weiterhin ganz oben in der AL East. Sie haben sieben ihrer letzten zehn Spiele gewonnen (7–3) und mit einem Run Differential von +98 das Beste in der gesamten American League. Der Vorsprung auf Platz zwei beträgt inzwischen 5.5 Spiele – und der Spielplan in den kommenden Wochen ist auch sehr günstig. Im Juni und Juli geht’s öfter gegen strauchelnde Divisionsrivalen wie z.B. die Red Sox und Orioles. Wenn sie jetzt ernst machen, könnten die Yankees sich schon vor der All-Star-Pause ordentlich absetzen.</p>
<p>Die <strong>Toronto Blue Jays</strong> (31–28, 5.5 Spiele zurück) sind nach fünf Siegen am Stück wieder voll im Rennen, auch wenn das Run Differential mit –5 noch nicht gerade glänzt. Die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (30–29) haben sich mit einer starken 7–3-Serie zuletzt gefangen und stehen immerhin auf Platz 3. Die <strong>Boston Red Sox</strong> (29–32) bleiben eine Wundertüte – mal hui, mal pfui –, was auch ihr leicht positives Run Differential von +13 zeigt. Ganz unten stehen weiterhin die <strong>Baltimore Orioles</strong> (22–36), und das mit einem Run Differential von –93. Immerhin: Drei Siege zuletzt bringen ein bisschen Hoffnung – aber jetzt steht eine Serie bei den Mariners an.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> dominieren die Central Division mit einer starken Bilanz von 39–21 (.650) und einem Run Differential von +86. Die <strong>Cleveland Guardians</strong> (32–26) haben sich stabilisiert und gewannen sechs ihrer letzten zehn Spiele – trotz eines negativen Differentials (–16), schieben sie sich auf Platz 2. Die <strong>Minnesota Twins</strong> (31–27) wirken aktuell ausgeglichen, konnten allerdings nur vier der letzten zehn Partien gewinnen. Die <strong>Kansas City Royals</strong> (31–29) sind mit einer leicht positiven Bilanz dabei, wirken aber mit einem minimalen –7 Run Differential insgesamt mittelmäßig. Die <strong>Chicago White Sox</strong> (18–41) bleiben das Sorgenkind der Division: Nur drei Siege aus den letzten zehn Spielen und ein Run Differential von –52 sprechen eine klare Sprache. Bis auf die White Sox mischen alle Teams im Playoffrennen mit.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Im Westen bahnt sich ein spannendes Rennen an: Die <strong>Seattle Mariners</strong> (32–26) stehen aktuell knapp an der Spitze, obwohl sie in den letzten zehn Spielen nur 4–6 gegangen sind. Ihr Run Differential von +8 ist auch eher überschaubar – da ist also noch Luft nach oben. Direkt dahinter lauern die <strong>Houston Astros</strong> (32–27), die langsam aber sicher in Fahrt kommen (7–3 zuletzt) und mit einem +15 Differential auch statistisch etwas besser dastehen. Die <strong>Texas Rangers</strong> (29–31) versuchen den Anschluss zu halten verlieren aktuell (4–6 aus den letzten 10) etwas an Boden.</p>
<p>Bei den <strong>Los Angeles Angels</strong> (26–32) gab es dagegen endlich mal einen kleinen Lichtblick: <strong>Mike Trout</strong> ist zurück! Nach 26 Spielen Pause wegen einer Knochenprellung stand er als DH wieder im Lineup und konnte beim 4:1-Sieg gegen die Guardians direkt einen Hit (1-for-5) verzeichnen. Trout zeigte sich nach dem Spiel zufrieden, betonte aber auch, dass man vorsichtig bleiben müsse – kein Wunder bei der Verletzung. Trotzdem: Seine Rückkehr half, eine fünf Spiele andauernde Niederlagenserie zu beenden. Ob das die Wende einläutet, bleibt abzuwarten – das Run Differential von –57 zeigt jedenfalls noch ordentlich Baustellen.</p>
<p>Ganz unten bleiben die <strong>Athletics</strong> (23–37), die mit einem Run Differential von –110 das Schlusslicht der gesamten Liga markieren. Sechs Pleiten am Stück sprechen eine deutliche Sprache. In Ihrer letzten Folge erwähnten auch die Jungs von &quot;Just Baseball&quot;, dass die schlechten Leistungen der Athletics wohl auch am aktuellen Ballpark liegen (könnten). Der sei wohl in den Dimensionen und Konfiguration einer MLB-Spielstätte nicht würdig und die Spieler fühlen sich weder wohl, noch können sie dort gute Leistungen abrufen.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>Die <strong>New York Mets</strong> (37–22) führen die NL East weiter souverän an und sind gerade richtig heiß mit einem starken 8–2 Lauf. Auch ihr Run Differential von +67 macht klar: Die Jungs sind momentan gut drauf. Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (36–23) waren für die meiste Zeit der letzten Woche das beste Team im Baseball, mussten die Krone jetzt aber wieder abtreten. Niederlagen gegen die Braves und nun ein Sweep gegen die Brewers warfen sie zurück. Im Mittelfeld tummeln sich die <strong>Washington Nationals</strong> (28–31) und die <strong>Atlanta Braves</strong> (27–31). Besonders bei den Braves täuscht die Tabellenposition, denn mit einem positiven Run Differential von +13 zeigen sie eigentlich, dass sie stärker sind, als es die Ergebnisse vermuten lassen. Außerdem mussten sie einen herben Rückschlag hinnehmen: Pitcher AJ Smith-Shawver hat sich einen Riss im UCL (Ellbogen) zugezogen und wird wohl für den Rest der Saison ausfallen. Noch steht nicht fest, ob er sich einer Tommy John Operation unterzieht oder eine andere, weniger invasive Behandlung bekommt. Für Atlanta ist das natürlich ein bitterer Verlust. Die <strong>Miami Marlins</strong> (23–34) kämpfen ganz unten – mit einem Run Differential von –79 und vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen sieht es da gerade eher düster aus.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Chicago Cubs</strong> (37–22) sind das Maß der Dinge in der Central und haben mit +97 das zweitbeste Run Differential der gesamten Liga. Ihr aktueller 8–2 Lauf spricht für eine Mannschaft in Bestform. Die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (33–26) halten sich mit solider Form im Verfolgerfeld, obwohl sie zuletzt ein Spiel verloren. Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (32–28) sind das heißeste Team der Division – sieben Siege in Serie bringen sie wieder in Schlagdistanz. Darauf folgen die <strong>Cincinnati Reds</strong> (29–31) auf Platz 4. Die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (22–38) hingegen verlieren den Anschluss – sowohl in der Tabelle als auch beim Run Differential (–58).</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (36–23) führen die NL West weiter souverän an und überzeugen sowohl offensiv als auch defensiv – ihr Run Differential von +80 spricht Bände. Direkt dahinter stehen die <strong>San Diego Padres</strong> (33–24) und die <strong>San Francisco Giants</strong> (33–26). Besonders die Giants können mit einem starken +42 Differential punkten und konnten diese Woche gegen die Marlins (4-3), ihren neun-Spiele Auswärtstrip an die Ostküste mit 4-5 Siegen mit Seriensiegen in Washington und Miami abschließen (siehe auch Serien der Woche). Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (28–31) kommen dagegen ins Stocken: Acht Niederlagen aus den letzten zehn Spielen machen klar, dass sie momentan in einer echten Krise stecken. Gestern musste dann auch noch Startingpitcher Corbin Burnes das Spiel im fünften Inning verletzt verlassen. Er sagte er verspüre &quot;tightness&quot; im Ellenbogen, wir alle wissen, dass das meist nichts Gutes verheißt. Er wird nun nicht mit dem Team nach Atlanta reisen, sondern sich am Montag einer MRT-Untersuchung unterziehen, um die Ursache der Beschwerden abzuklären. Ganz unten leiden die <strong>Colorado Rockies</strong> (9–50) unter einem sportlichen Desaster: Mit einem Run Differential von –185 und acht Niederlagen in Folge läuft bei ihnen derzeit so gut wie nichts.</p>
<p>Für etwas Aufsehen sorgte während eines Dodgers-Spiels ein etwas ungewöhnlicher Zwischenfall: Ein Stück Beton fiel von der oberen Tribüne und traf einen Zuschauer. Zum Glück konnte der Fan behandelt werden und wieder auf seinem Platz zurückkehren, aber das Ganze wirft Fragen zur Sicherheit im Dodger Stadium auf. Nach kalifornischem Haftungsrecht müssen Eigentümer für eine sichere Umgebung sorgen, und die Dodgers stehen jetzt besonders unter Beobachtung, um solche Vorfälle künftig zu verhindern.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="san-francisco-giants-detroit-tigers-0-3" tabindex="-1">San Francisco Giants @ Detroit Tigers (0-3)</h3>
<p>Das Matchup der Giants in Detroit versprach kein Offensivfeuerwerk – beide Teams verfügen über starkes Pitching (Platz 3 und 4 in der Liga nach ERA: 3,25 bzw. 3,27). Im Schnitt waren also 6–7 Runs pro Spiel zu erwarten. Besonders der Bullpen der Giants gilt aktuell als der beste in der MLB, während die Tigers am Sonntag mit einem Highlight in die Serie kamen: Tarik Skubal warf ein Complete Game Shutout mit weniger als 100 Pitches.</p>
<p>Entsprechend enttäuschte das erste Spiel der Serie nicht – zumindest aus Sicht der Tigers. <strong>Sie gewannen mit 3:1</strong>. Die Partie nahm im dritten Inning Fahrt auf, als die Tigers 2 Runs Scoren konnten. Außerdem wurde Javi Baez des Feldes verwiesen, als er Balls und Strikes mit dem Umpire diskutierte. Diese Führung ließen sich die Tigers dann nicht mehr aus der Hand nehmen.</p>
<p>Auch das zweite Spiel ging mit <strong>3:1 an die Tigers</strong>. Zum zehnten Mal in Folge erzielten die Giants nicht mehr als vier Runs – und in acht dieser zehn Spiele sogar nicht mehr als drei. Seit einem offensiven Feuerwerk mit 26 Runs in drei Spielen Mitte Mai brachten die Giants in den letzten zehn Spielen insgesamt nur 21 Runs zustande. Und trotzdem gewannen sie die Hälfte dieser Partien – dank starker Pitching-Leistungen, leider half das starke Pitching in den letzten beiden Spielen auch nichts. Entscheidender Spieler auf Seiten der Tigers war Riley Green, zuerst vereitelte er mit einem starken Catch an der Outfield-Wand einen möglichen Homerun von Wilmer Flores und verhinderte so einen frühen Run der Giants. Im Gegenzug sorgte er mit einem wuchtigen Double für die Tigers-Führung, die sie nicht mehr aus der Hand gaben.</p>
<p>In Spiel 3 gab es dann etwas mehr Runs. Zwar konnten die Giants ihre Punktausbeute im Vergleich zu den ersten drei Spielen verdreifachen. Auch das Pitching überzeugte mit 16 Strikeouts, das Bullpen ließ in vier Innings nur zwei Hits und einen Hit-by-Pitch zu, und die Defense spielte acht fehlerfreie Innings. Zudem schlug Heliot Ramos seinen zehnten Homerun der Saison. Doch ein katastrophales fünftes Inning kostete sie letztlich den Sieg – die Giants mussten eine <strong>4:3-Niederlage</strong> und damit einen Serien-Sweep hinnehmen.</p>
<h3 id="new-york-yankees-los-angeles-dodgers-1-2" tabindex="-1">New York Yankees @ Los Angeles Dodgers (1-2)</h3>
<p>Das World-Series-Rematch des letzten Jahres versprach jede Menge Spannung, Rivalität und Spektakel. Spiel 1 enttäuschte dabei nicht und wurde zum wahren Homerun-Festival. Los ging es direkt im ersten Inning als zuerst Aaron Judge und anschließend Shohei Ohtani homerten. Ohtani fügte dann im sechsten Inning einen weiteren Homerun hinzu und startete damit eine Vier-Run-Rallye gegen den bis dahin dominanten Max Fried. Am Ende konnten die <strong>Dodgers mit 8-5 gewinnen</strong>. Ohtani konnte im Mai nun 15 HRs erzielen und hat damit den Franchise-Rekord für die meisten Homeruns in einem Monat eingestellt.</p>
<p>Spiel 2 war wieder ein Offensivspektakel, allerdings war es sehr einseitig. Die <strong>Dodgers besiegten die Yankees mit 18:2</strong> und sicherten sich damit den Seriensieg. Max Muncy schlug zwei Homeruns, darunter seinen 200. Homerun in seiner Karriere, und die Dodgers erzielten 18 Runs, nur einen Run weniger als in ihrer bisherigen Saison-Bestleistung im Spiel gegen die Athletics Mitte Mai. Landon Knack warf sechs Innings und ließ nur einen Run zu. Bei den Yankees lief in der Offensive wenig zusammen.</p>
<p>Im dritten Spiel konnten die Yankees wenigstens ein wenig Wiedergutmachung betreiben. Ryan Yarbrough lieferte beim <strong>7:3-Sieg der Yankees</strong> eine herausragende Vorstellung ab und ließ in sechs Innings lediglich einen Homerun zu – damit übertraf er sogar Yoshinobu Yamamoto, der früh aus dem Spiel genommen wurde. Der erfahrene Linkshänder überzeugte mit 17 Swings-and-Misses – nur Paul Skenes hatte die Dodgers in dieser Saison noch mehr ins Leere schlagen lassen. Trotz zweier Niederlagen gegen die Dodgers kamen die Yankees zurück und beendeten ihren Westküsten-Trip mit einer positiven Bilanz.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Als Spieler der Woche hätte man diese Woche <strong>Zach Neto</strong> oder <strong>Shohei Ohtani</strong> (siehe oben) nehmen können, aber in dieser Rubrik kommen Pitcher irgendwie immer zu kurz, da sie in einer Woche höchstens auf 2 Einsätze kommen. Daher will ich dieses mal <strong>Carlos Rodón</strong> nominieren.</p>
<p>Gegen die Angels am letzten Dienstag (27.5.) konnte Rodón sieben Shutout-Innings werfen und 10 Angels per Strike-Out wieder zurück ins Dugout schicken. Er geriet eigentlich nur im dritten Inning in Schwierigkeiten, als er zwei One-Out-Singles zuließ, bevor er die nächsten beiden Hitter ausschaltete. Bei zwei Outs im siebten Inning konnte Jo Adell mit einem Double einen Moundvisit auslösen. Manager Aaron Boone gab Rodón aber die Chance, das Inning, das er begonnen hatte, zu beenden, und er gab Boones Bauchgefühl recht und konnte das Inning solide abschließen. Rodóns ERA liegt jetzt bei 2,60 und seine 90 Strikeouts liegen nur noch hinter dem Titelverteidiger des AL Cy Young Award, Tarik Skubal.</p>
<p>In der AL East haben die Yankees jetzt schon ein gutes Polster auf ihre Konkurrenten aufgebaut. Mit solchen Pitching Leistungen ist mit ihnen in der Postseason auf jeden Fall wieder zu rechnen.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Ich hatte ja oben schon erwähnt, das Ohtani mit 15 Homeruns im Mai einen Rekord für die Dodgers aufgestellt hat. Aber seine 20 HRs in 55 Spielen waren zuvor auch nicht von schlechten Eltern. Damit war er erst der 3. Dodger dem das gelang.</li>
<li><strong>Christian Yelich</strong> findet in dieser Saison langsam seinen Rhythmus. Yelich schlug am Dienstagabend im 10. Inning den ersten Walk-Off-Grand-Slam seiner Karriere und verhalf den Milwaukee Brewers damit zu einem 5:1-Sieg gegen die Boston Red Sox. Es war der sechste Grand Slam in Yelichs Karriere und der zweite in dieser Saison. Den letzten hatte er ausgerechnet am 22. April in San Francisco erzielt.</li>
<li>Auf dem SBNation-Blog der Diamondbacks hat man sich diese Woche die frage gestellt: &quot;<a href="https://www.azsnakepit.com/2025/5/28/24438284/mlb-notes-torpedo-bat-update" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to azsnakepit.com"><em>So how are the players that are using torpedo bats doing anyway?</em></a>&quot; Den Artikel könnt ihr unter dem Link selbst lesen, aber es werden in dem Artikel 7 Spieler erwähnt. Ich bin mir nicht sicher, was die Auswahlkriterien für diese Spieler sind. Dennoch scheinen die Bats entweder keinen Effekt und wenn dann einen Positiven zu haben. Anfang des Jahres gab es bei <a href="https://www.scientificamerican.com/article/the-science-behind-baseballs-torpedo-bats/?fbclid=PAQ0xDSwKoSBtleHRuA2FlbQIxMAABp0-pcfCRbEa97WYo1BzHkfoH3kRhsyYNdIm3a_kNOydMUcXo_EDfjAtb8Ct3_aem_pFOnOluDX-iOw1FbW1_Q4A" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to scientificamerican.com">Scientific American</a> schon mal einen Artikel der die wissenscahftliche Seite der neuen Schläger erörterte.</li>
<li><strong>Max Muncy</strong> von den Dodgers erzielte am Samstag gegen die Yankees seinen 200. Homerun. Er ist der erste Dodger, seit Shohei Ohtani dem dies am 13. Juli der letzten Saison gegen die Detroit Tigers gelang.</li>
<li><strong>Chris Sale</strong> verbuchte am Donnerstag im Spiel gegen die Phillies seinen 2500. Karriere-strikeout. Er ist der 38. Pitcher in der modernen Geschichte, der diesen Meilenstein erreicht, und erst der 40. überhaupt. Laut dem Elias Sports Bureau ist er der erste Pitcher, der diese Marke in 2.026 Innings oder weniger erreicht hat.</li>
<li>Eine kuriose Szene ereignete sich im Spiel der Blue Jays gegen die Athletics. <strong>George Springer</strong> konnte nach einem Single von Kirk auf die dritte Base aufrücken. Als er dort ankam, <a href="https://mlb-cuts-diamond.mlb.com/FORGE/2025/2025-06/01/b3ab91e9-0bee4b78-9480d226-csvm-diamondgcp-asset_1280x720_59_16000K.mp4" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb-cuts-diamond.mlb.com">sprang (Springer höhö) er auf der Base auf und ab</a> und konnte dabei ausgetagged werden.</li>
</ul>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Die kommende Woche verspricht einige hochkarätige Begegnungen. Im Mittelpunkt steht die vier Spiele umfassende Serie zwischen den <strong>New York Mets und den Los Angeles Dodgers</strong>, die als Neuauflage des letztjährigen NLCS besondere Aufmerksamkeit verdient.</p>
<p>Eine weitere spannende Serie - besonders für mich - findet zwischen den <strong>San Diego Padres und den San Francisco Giants</strong> statt, zwei Teams, die in der hart umkämpften NL West nur durch wenige Spiele getrennt sind. Die Padres haben die erste Serie im April für sich entschieden und werden versuchen, ihren Aufwärtstrend fortzusetzen. Mit Manny Machado und Heliot Ramos treffen zwei der heißesten Schlagmänner des Mai aufeinander, die beide mit OPS-Werten über .950 beeindrucken konnten.</p>
<p>Die klassische Rivalität zwischen den <strong>Boston Red Sox und den New York Yankees</strong> wird am Wochenende wieder aufleben, wenn die Teams zu einer Drei-Spiele-Serie im Yankee Stadium zusammentreffen. Während die Yankees die AL East komfortabel anführen, kämpfen die Red Sox mit Bullpen-Problemen, die sie in der Tabelle zurückgeworfen haben.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 21 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk21/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk21/</guid>
      <pubDate>Mon, 26 May 2025 15:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src='../../img/thumbnail_25wk21.png' style="display:none">
<p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 21 in der Major League Baseball.</p>
<p>Die Saison ist nun etwas über 50 Spiele alt und die Spräu trennt sich allmählich vom Weizen. Einige Teams haben Losing Streaks (Orioles[8], Padres[6], Athletics[11]) hinter sich, andere Winning Streaks (Angels[8], Twins[13], Phillies[8]). Schauen wir mal wie sich die Divisionen aufstellen.</p>
<h2 id="standings-stand-26052025" tabindex="-1">Standings (Stand 26.05.2025)</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League East</span></h3>
<p>In der <strong>AL East</strong> führen die <strong>New York Yankees</strong> mit einer Bilanz von 32–20 und einem Run Differential von +107 die Division an. Die <strong>Boston Red Sox</strong> (27–28, +18) und die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (26–26, +12) liefern sich ein enges Rennen um den zweiten Platz. Die <strong>Toronto Blue Jays</strong> (25–27, -27) kämpfen mit Inkonstanz, während die <strong>Baltimore Orioles</strong> (18–34, -66) nach einer 8-Spiele-Niederlagenserie am Tabellenende stehen.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> (34–20, +79) behaupten die Spitze der AL Central, trotz einer ausgeglichenen 5-5-Bilanz in den letzten zehn Spielen. Die <strong>Cleveland Guardians</strong> (29–23, –11) und die <strong>Minnesota Twins</strong> (29–23, +34) teilen sich den zweiten Platz, wobei die Twins mit einer 7-3-Serie zuletzt überzeugten und die Guardians aufgrund des negativen Run Differentials wohl gerade twas überperformen. Die <strong>Kansas City Royals</strong> (29–25, +2) bleiben in Schlagdistanz, während die <strong>Chicago White Sox</strong> (17–36, –50) weiterhin am Tabellenende verweilen.</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#ffcccc>American League West</span></h3>
<p>Die <strong>Seattle Mariners</strong> (29–23, +19) führen die AL West an, während die <strong>Houston Astros</strong> (28–25, +24) mit 1.5 Spielen Abstand dicht dahinter folgen. Die <strong>Texas Rangers</strong> (26–28, –11) und <strong>Los Angeles Angels</strong> (25–27, –50) folgen gleichauf dahinter, allerdings mit gegensätzlichen Trends. Die Angels haben aus den letzten 10 Spielen 8 gewonnen während die Rangers 7 verloren haben. Die <strong>Athletics</strong> (23–31, –7) folgen weiter 3 Spiele dahinter auf dem letzten Platz.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League East</span></h3>
<p>Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (34–19, +42) führen nicht nur die NL East an, sondern haben mittlerweile die beste Bilanz der MLB (ein halbes Spiel vor den Tigers). Darauf folgen mit 2 Spielen Rückstand die <strong>New York Mets</strong> (32–21, +59). Die <strong>Atlanta Braves</strong> (25–27, +11) sind wieder zurück unter .500, allerdings kehrte Ronald Acuna Jr. am Freitagabend zurück und erzielte gleich bei seinem ersten At Bat einen Homerun. Leider war es für die Braves der einzige Run des Spiels, denn die Padres gewannen das Spiel mit 2:1. Die Aufholjagd kann also beginnen. Die <strong>Washington Nationals</strong> (24–29, –48) und <strong>Miami Marlins</strong> (21–30, –75) folgen am Ende der Division.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Chicago Cubs</strong> (22–14, +69) Cruiser weiter an der Spitze der NL Central, unterstützt durch eine starke Offensive und herausragende Leistungen von Pete Crow-Armstrong. 2 Spiele dahinter, folgen im Gleichschritt die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (30–23, +43), die wie immer Cardinals Dinge tun. Analog zur AL Central gibt es auch hier 2 Teams im Mittelfeld, die die gleiche Bilanz haben: Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (26–28, -5) und <strong>Cincinnati Reds</strong> (26–28, +25). Die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (12–24, –51) enttäuschen weiterhin; aber die Trade-Gerüchte um Paul Skenes nehmen zu.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style=background-color:#cce5ff>National League West</span></h3>
<p>Die National League West scheint aktuell ein wenig Luft zu holen. Abgesehen von den San Francisco Giants hat kein Team in den letzten zehn Spielen eine positive Bilanz vorzuweisen – kollektiv steht die Division bei 19-31 in diesem Zeitraum. Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (32–21, +59) führen die NL West trotz einer 4 Spiele Niederlagenserie weiter an. Dicht gefolgt von den <strong>San Francisco Giants</strong> (31–22, +44). Bei den Giants gab es ein paar Veränderungen in der Starting Rotation: So wurde Jordan Hicks durch Haiden Birdsong ersetzt, und Justin Verlander wurde auf die 10-day IL gesetzt und durch Kyle Harrison ersetzt. Die <strong>San Diego Padres</strong> (29–22, +17) folgen ein weiteres Spiel dahinter. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (26–27, +1) verlieren etwas an Boden, während die <strong>Colorado Rockies</strong> (9–44, –171) eine historisch schlechte Saison erleben, mit Abstand das schlechteste Run Differential haben, und auf dem Weg sind, negative Rekorde zu brechen.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="cleveland-minnesota-1-1" tabindex="-1">Cleveland @ Minnesota (1-1)</h3>
<p>Die Serie der Guardians bei den Twins wurde vom Wetter beeinflusst, daher fanden nur zwei der drei Spiele statt, die beide am Mittwoch als Doubleheader ausgetragen bzw. vollendet wurden. Im ersten Spiel konnten die Guardians im 9. Inning zum 5:5 ausgleichen, ehe Kody Clemens als Einwechselspieler mit einem Walk-off-Double den 6:5-Sieg sicherte. Der Neuzugang, erst seit Ende April im Team, überzeugt seither mit starken Offensivleistungen – neun Extra-Base-Hits in 44 At-Bats sprechen für sich. Im zweiten Spiel ließ sich Guardians-Starter Gavin Williams vom Nieselregen und kühlen Temperaturen nicht beeindrucken: Er warf sechs starke Innings (2 H, 1 R, 6 K), José Ramírez steuerte drei Hits bei, und ein fehlerfreier Bullpen machte den 5:1-Erfolg perfekt. Für die AL Central hat sich damit kein entscheidender Trend abgezeichnet.</p>
<h3 id="dodgers-mets-1-2" tabindex="-1">Dodgers @ Mets (1-2)</h3>
<p>Nachdem die Mets eine Serie gegen die Yankees und die Red Sox hatten, kamen nun die Dodgers für eine 3-Spieleserie nach New York.</p>
<p>Regen spielte auch in Spiel 1 dieser Serie eine Rolle. Eine fast sechs Stunden lange Partie mit einem 98-minütigen Regenunterbruch endete in einem 13-Inning-Sieg der Dodgers über die Mets, nachdem Teoscar Hernández mit einem Double den entscheidenden Run erzielte. Die Dodgers mussten dabei nahezu ihr gesamtes Bullpen aufbieten, da Clayton Kershaw wegen des Wetters nur zwei Innings pitchte. Trotz der Belastung zeigte das Team Kampfgeist und sicherte sich zum Auftakt der Auswärtsserie einen hart erarbeiteten 7:5-Erfolg. Am Samstag gelang den Mets dann die Revanche: Juan Soto beendete seine Schwächephase mit einem entscheidenden 2-Run-Double beim 5:2-Sieg. David Peterson überzeugte mit 7 2/3 starken Innings und ließ unter anderem Shohei Ohtani in allen vier At-Bats erfolglos. Am Sonntag krönte Kodai Senga seinen Auftritt trotz Ohtanis frühem Homerun mit einer stabilen Leistung über fast sechs Innings, ehe Pete Alonso mit einem 2-Run-Shot seine Homerun-Dürre beendete und den 3:1-Sieg der Mets sicherte. Auch Juan Soto trug erneut zur Offensive bei und überzeugte mit Hustle-Plays und seinem siebten Stolen Base der Saison.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Die &quot;Spieler der Woche&quot; Kategorie impliziert ja eine positive Leistung oder zumindest einen postiven Fakt, wie z.B., dass Pete Crow-Armstrong letzte Woche 2 six-RBI-games hatte. Diese Woche möchte ich aber über Juan Soto reden. Anfang der Saison unterschrieb er einen 765 Millionen US-Dollar Vertrag über 15 Jahre bei den New York Mets. Seine Leistungen waren dieses Jahr bisher aber eher mittelmäßig. Für die 2025er Saison schlägt er .236 (Karriere .282), hat 8HR und eine OBP von .369 (Karriere .418). Er hinkt also seinen Karrierestats etwas hinterher. Allerdings fiel er in den Serien gegen die Yankees und Red Sox mit je einer Szene auf, in der er etwas lostlos, bzw langsam aus der Battersbox lief und statt einem Double nur ein Single erreichte. In Boston schaute er einem Flyball ans Green Monster so (zu) lange nach, und dabei war es klar dass der Ball kein Homerun werden würde, dass er statt einem Double nur ein Single erzielen konnte. Danach enstponn sich natürlich in New York, in den Medien und unter den Fans, eine Diskussion über den Arbeitsethos von Soto. Für ein wenig Beruhigung konnte Soto am Wochenende selbst sorgen, als er mit einem Double im 4. Inning gegen die Dodgers mit Bases Loaded ein Double schlug und so für die Führung sorgte.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist es natürlich immer leicht von einem Profisportler 100% Einsatz zu verlangen, wenn dieser gerade so einen großen Vertrag unterschrieben hat. Evtl muss sich Soto auch erst &quot;einfinden&quot; um den Impakt früherer Tage zu erreichen. Andererseits gibt es bei Soto ja nicht nur seine eigene Leistung sondern auch den Einfluss auf die Leute vor und nach ihm im Lineup. Macht er seine Mitspieler besser? Die Mets stehen akutell mit 30-21 ganz gut da. Würden sie nicht so gut dastehen, würde das Thema sicher noch höher kochen, mal sehen wie sich das Thema weiterentwickelt.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Diese Woche gibt es gleich 2 Stories bei den Phillies:
<ul>
<li>Kyle Schwarber passierte am Montag letzter Woche im Spiel gegen die Rockies die Marke von <a href="https://www.mlb.com/news/kyle-schwarber-hits-300th-career-home-run-in-phillies-win-over-rockies" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">300 HRs</a>! Das gelang ihm als 11. Spieler der noch aktiv ist.</li>
<li>Die nicht so erfreuliche Geschichte betrifft Jose Alvarado, relieve Pitcher der Phillies. Er wurde für 80 Tage und die Playoffs gesperrt, da er Testosteron genommen hat. Eine Substanz die auf der Dopingliste der MLB steht.</li>
</ul>
</li>
<li>Die Los Angeles Dodgers stecken nach einer 5:9-Niederlage gegen die Arizona Diamondbacks in einer Krise und erlitten ihre erste vier Spiele andauernde Heimniederlagenserie seit Mai 2018. Die Verletzungsprobleme in der Pitching-Rotation und im Bullpen scheinen also erstmals Wirkung zu zeigen.</li>
<li>Ein bemerkenswerter Moment ereignete sich am 25. Mai, als <strong>Tarik Skubal</strong> von den <strong>Detroit Tigers</strong> ein komplettes Spiel mit einem Shutout gegen die <strong>Cleveland Guardians</strong> warf. Er benötigte weniger als 100 Pitches, erzielte 13 Strikeouts und ließ nur zwei Hits zu – eine Leistung, die als &quot;Maddux&quot; bekannt ist. Dies war das erste Mal in der Geschichte der Tigers, dass ein Pitcher ein komplettes Spiel mit 13 oder mehr Strikeouts und weniger als drei zugelassenen Baserunnern absolvierte.</li>
</ul>
<h2 id="max-kepler-watch" tabindex="-1">Max Kepler Watch</h2>
<p>Letzte Woche konnte Max Kepler gute Leistungen abrufen, dazu zählten ein RBI Single (Schwarber) im Spiel gegen die Rockies, welches sie 2-0 gewinnen konnten. Ein weiterer Schlüsselmoment gelang ihm dann in der Serie gegen die Athletics. Im Spiel am Samstag konnte er das Spiel mittels Homerun im oberen 9. Inning zum 6-6 ausgleichen. Die Phillies konnten das Spiel dann in Extra-Innings gewinnen.</p>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Eine Serie die mich persönlich natürlich diese Woche interessiert ist der Trip der Giants nach Detroit. Nachdem die Giants die Serie gegen die Nationals 2-1 gewinnen konnten, bin ich gespannt ob sie den Roadtrip gegen das Spitzenteam aus der AL Central fortsetzen können.</p>
<p>Am Wochenende steht dann das Matchup der Yankees bei den Dodgers auf dem Plan. Diese Serie braucht keine weitere Erklärung, diese Rivalität erklärt sich von selbst.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>&quot;Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!&quot;</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Die City Connect Jerseys 2025
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/City-Connect-v2/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/City-Connect-v2/</guid>
      <pubDate>Thu, 22 May 2025 11:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <img src="../../img/thumbnail_25_city_connect.png" style="display:none"/>
<p>Jetzt, da der 2025er Jahrgang der City Connect Uniforms v2.0 komplett ist, lohnt es sich darüber zu schreiben. So let's get into it.</p>
<p>Seit ihrer Einführung im Jahr 2021 haben die City Connect Uniforms von Nike und der MLB die Baseballwelt mit kreativen und stadtbezogenen Designs bereichert. Ziel war es, die Identität der Städte und ihrer Teams auf innovative Weise zu präsentieren. Bis 2025 haben fast alle MLB-Teams mindestens eine City Connect Uniform vorgestellt, mit Ausnahme der New York Yankees und der Oakland Athletics.</p>
<h2 id="die-anfaenge-city-connect-10" tabindex="-1">Die Anfänge: City Connect 1.0</h2>
<p>Die ersten City Connect Uniformen wurden 2021 eingeführt. Highlights aus der ersten Kollektion waren z.B. die Red Sox, die mit einem gelb-blauen Design überraschten, die Colorado Rockies, die mit ihrem Design die Rocky Mountains aufgriffen oder die Marlins, die ein Trikot präsentierten, das an die kubanische Baseballtradition erinnerte. Auch mochte ich das &quot;Space City&quot; Design der Astros. Für mich waren auch die Caps der Blue Jays und Rays ein Highlight der ersten Iteration.</p>
<p>Auf der anderen Seite gab es auch umemotionale Entwürfe, wie z.B. das der Giants oder eher geschmacklose Trikots wie das der Padres oder der Tigers.</p>
<p>Natürlich ist das alles Geschmackssache und jeder hat wohl seine eigene Meinung.</p>
<h2 id="die-zweite-welle-city-connect-20-im-jahr-2025" tabindex="-1">Die zweite Welle: City Connect 2.0 im Jahr 2025</h2>
<p>Es ist also nicht verwunderlich, dass es eine zweite Auflage der City Connects Jerseys geben würde. Dieses Jahr (2025) haben <a href="https://www.espn.com/mlb/story/_/id/39776958/tracking-mlb-city-connect-jerseys-uniforms" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to espn.com">acht Teams</a> neue City Connect Uniformen vorgestellt, die entweder ihre ursprünglichen Designs überarbeiten oder völlig neue Konzepte einführen. Ich Frage mich, wie viele updates es hier geben wird...</p>
<p>Hier ein Überblick über die Teams und die Uniformen, die 2025 eingeführt wurden (In der zeitlichen Reihenfolge):</p>
<h3 id="houston-astros-stros-eine-hommage-an-die-raumfahrt-und-die-90er" tabindex="-1">Houston Astros: &quot;Stros&quot; – Eine Hommage an die Raumfahrt und die 90er</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 31. März 2025</p>
<p>Die Astros präsentierten eine <a href="https://www.espn.com/mlb/story/_/id/44318823/houston-astros-city-connect-2025-uniform-mlb" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to espn.com">neue Uniform</a>, die weiterhin das Raumfahrtthema betont, jedoch mit einem frischen Ansatz. Das weiße Trikot mit dem Schriftzug &quot;Stros&quot; auf der Brust kombiniert Elemente des 1990er-Logos mit den beliebten Tequila Sunrise-Farben. Besondere Details sind das Mosaikmuster auf den Ärmeln, das an die Vielfalt Houstons erinnert, und ein Zitat von Präsident John F. Kennedy im Inneren des Trikots:</p>
<blockquote>
<p>&quot;We choose to do things not because they are easy but because they are hard.&quot;</p>
</blockquote>
<h3 id="washington-nationals-district-blueprint-die-stadtkarte-als-design" tabindex="-1">Washington Nationals: &quot;District Blueprint&quot; – Die Stadtkarte als Design</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 29. März 2025</p>
<p>Die Nationals ersetzten ihre beliebten Kirschblüten-Trikots durch ein <a href="https://www.federalbaseball.com/2025/3/23/24392190/nationals-news-new-city-connect-uniforms" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to federalbaseball.com">neues Design</a>, das den U-Bahnplan Washington D.C.s in den Mittelpunkt stellt. Das denimfarbene Trikot zeigt die Stadtkarte in Grau, mit einem kleinen &quot;W&quot; an der Stelle des Nationals Park. Weitere Details sind Mosaikmuster auf den Ärmeln und ein stilisiertes &quot;W&quot; mit der Silhouette des Kapitols.</p>
<h3 id="san-francisco-giants-summer-of-love-psychedelische-vibes" tabindex="-1">San Francisco Giants: &quot;Summer of Love&quot; – Psychedelische Vibes</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 8. April 2025</p>
<p>Die San Francisco Giants haben gemeinsam mit Musikern aus der Bay Area ein <a href="https://www.mccoveychronicles.com/2025/4/8/24404032/san-francisco-giants-unveil-2025-city-connect-jerseys-inspired-by-sf-music-scene" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mccoveychronicles.com">neues Trikot</a> entworfen, das der lebendigen Musikszene ihrer Stadt gewidmet ist. Inspiriert von psychedelischen Postern fließt der Schriftzug auf der Brust wie Klang und erinnert an die Bewegung einer Lavalampe. Die weißen Buchstaben sind mit Orange und Violett schattiert – eine Anspielung auf die Bühnenbeleuchtung im Fillmore und die Poster aus Haight-Ashbury.</p>
<h3 id="colorado-rockies-rocky-mountain-high-naturverbundenheit" tabindex="-1">Colorado Rockies: &quot;Rocky Mountain High&quot; – Naturverbundenheit</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 18. April 2025</p>
<p>Die Rockies präsentierten ein <a href="https://www.purplerow.com/2025/4/12/24406953/colorado-rockies-release-city-connect-2-0-brenton-doyle-ezequiel-tovar-ryan-mcmahon" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to purplerow.com">neues Design</a>, das die natürliche Schönheit Colorados hervorhebt. Im Prinzip hat es das gleiche Thema wie die erste Version, diesmal aber mit einem Farbverlauf, der an Sonnenuntergänge über den Rocky Mountains erinnert, und stilisierten Bergmotiven auf den Ärmeln.</p>
<h3 id="chicago-white-sox---homage-an-die-chicago-bulls" tabindex="-1">Chicago White Sox - Homage an die Chicago Bulls</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 2. Mai 2025</p>
<p><a href="https://www.southsidesox.com/2025/4/3/24400580/city-disconnect-chicago-white-sox-city-connect-nike-jersey-mlb-southside-south-side" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to southsidesox.com">Das Trikot</a> vereint Elemente zweier legendärer Sportteams aus Chicago – den White Sox (MLB) und den Bulls (NBA). Es zeigt Nadelstreifen, ein gemeinsames Designelement beider Teams, und einen Schriftzug, der an die aktuellen schwarzen Statement-Trikots der Bulls sowie die White-Sox-Uniformen der 1930er-Jahre erinnert. Die White Sox sind zudem das erste MLB-Team, das zwei verschiedene City-Connect-Kappen zu einem Trikot veröffentlicht.</p>
<h3 id="miami-marlins-neon-nights-hommage-an-das-nachtleben" tabindex="-1">Miami Marlins: &quot;Neon Nights&quot; – Hommage an das Nachtleben</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 3. Mai 2025</p>
<p>Die Marlins führten ein neues <a href="https://fishonfirst.com/news-rumors/miami-marlins/uniforms-city-connect-retrowave-jersey-2025/" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to fishonfirst.com">Design</a> ein, das die lebendige Nachtkultur Miamis widerspiegelt. Mit neonfarbenen Akzenten und einem modernen Schriftzug erinnert das Trikot an die berühmten Art-Deco-Elemente und das pulsierende Nachtleben der Stadt. Die Ursprüngliche Postleitzahl von Miami &quot;305&quot; ist auf dem Cap zu sehen.</p>
<h3 id="arizona-diamondbacks-serpientes" tabindex="-1">Arizona Diamondbacks: Serpientes</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 9. Mai 2025</p>
<p>Die Diamondbacks haben ihr ursprüngliches City-Connect-Trikot unter dem Motto „Never change a winning team“ stilvoll in Lila <a href="https://www.azsnakepit.com/2025/5/5/24424317/arizona-diamondbacks-unveil-nike-city-connect-serpientes-uniforms" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to azsnakepit.com">neu gestaltet</a>. Das Design orientiert sich stärker an früheren Teamtrikots, und auf den Ärmeln wird an den World-Series-Sieg von 2001 erinnert. Im Gegensatz zum der eher biederen Sandfarbenen ersten Version ein klares Upgrade.</p>
<h3 id="boston-red-sox-green-monster-fenway-park-im-fokus" tabindex="-1">Boston Red Sox: &quot;Green Monster&quot; – Fenway Park im Fokus</h3>
<p><strong>Debut:</strong> 16. Mai 2025</p>
<p>Die Red Sox führten ein <a href="https://www.overthemonster.com/2025/5/16/24430977/the-new-red-sox-city-connect-uniforms-are-a-lazy-disappointment" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to overthemonster.com">neues Design</a> ein, das das legendäre &quot;Green Monster&quot; von Fenway Park zelebriert. Das grüne Trikot mit blockartigen Buchstaben erinnert an die Anzeigetafel des Stadions. Obwohl das Design weniger kontrovers ist als das vorherige gelb-blaue Trikot, und der Red Sox Blog auf SBNation kein gutes Haar daran lässt, bleibt es eine stilvolle Hommage an Bostons Baseballgeschichte.</p>
<h2 id="mein-ranking" tabindex="-1">Mein Ranking</h2>
<p>Natürlich kann dieser Artikel nicht ohne mein persöhnliches Ranking bleiben. Und ich muss sagen, dass es mir nicht leicht fällt eine Eindeutige Reihenfolge festzulegen.</p>
<ol>
<li>Der erste Platz geht eindeutig an die Diamondbacks, so war zumindest meine spontane Reaktion. Die Farbenkombination ist einfach der knaller Türkies auf Lila, und das Slytherin-artige Logo auf den Trikot passt perfekt. Wäre ich nicht Giants Fan ein klarer Kauf und Platz 1.</li>
<li>Die Rockies setzen auf ihr bewährtes Thema: Rocky Mountains. Das etwas naturnahere Design der ersten Version wurde durch die intensiven Farben des Sonnenuntergangs ersetzt. Vor allem das Cap überzeugt. Für mich eine schöne Weiterentwicklung und ein klarer Platz 2.</li>
<li>Auf Platz 3 landen bei mir die Marlins. Seit &quot;Step Up to the Streets&quot; hat Miami einen Stein bei mir im Brett und das dunkle Trikot mit Neonfarben hat mich irgendwie wieder an die Musik und den Way of Life aus dem Film erinnert.</li>
<li>Das Trikot der Boston Red Sox lässt mich gespalten zurück. Einerseits finde ich das Design sehr gelungen: Retro, besticht durch den Minimalismus und die Farbe. Leider ist es eben &quot;nur&quot; selbstreferenziell und hat keine Verbindung zur Stadt. Ginge es nur nach dem Design, wäre es mein Platz 1, so bekommt es den Platz im Mittelfeld.</li>
<li>Die Giants schaffen es leider nur auf Rang 5. Ähnlich wie bei den Red Sox hab ich auf den ersten Blick das Design nicht mit San Francisco verbunden. Ich finde das Trikot und die Cap vom Design her schon schön, aber mit Baseball habe ich das nicht verbunden, daher nur Platz 5.</li>
<li>Das Design der Astros kommt, im Vergleich zu den anderen, etwas unspektakulär daher und erinnert mich zu sehr an das Weltraum Thema der ersten Version. Daher leider nur Platz 6.</li>
<li>Der vorletzte Platz geht an die Nationals. Das Design ist solide, aber das hellblau überzeugt mich nicht. Den U-Bahnplan auf das Trikot zu drucken ist jetzt auch nicht der Weisheit letzter Schluss und etwas beliebig, eine U-Bahn gibt es schließlich in vielen Städten. Das eckige W gefällt mir allerdings besser als das &quot;Curly W&quot; das sie sonst haben.</li>
<li>Den letzten Platz bekommen die White Sox. Zwar sind die Bulls ein Klassiker, aber irgendwie hat ein Basketballtrikot auf dem Baseballfeld nichts verloren.</li>
</ol>
<p>Welche Designs sind eure Favoriten? Lasst es mich gerne auf Bluesky oder Mastodon wissen.</p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 20 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk20/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk20/</guid>
      <pubDate>Mon, 19 May 2025 18:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 20 in der Major League Baseball.</p>
<p>Ich bin ja ein großer Fan der <strong>MLB Caps</strong>. im Gegensatz zu anderen Sportcaps sehen sie gut aus, haben Struktur und liegen nicht wie ein nasses Stück Stoff auf dem Kopf. So habe ich in meiner Sammlung mittlerweile 15-20 Caps (die meisten natürlich von den Giants, aber auch Modelle der Blue Jays, Padres oder Legionäre). <strong>Der absolute Hammer</strong> sind allerdings die Caps der Minor League Teams. Ich hatte mich vor 2 Wochen schon einmal in MiLB-Shop verloren und dort ein paar Schätze entdeckt (<a href="https://milbstore.com/products/new-era-59fifty-regular-crown-hillsboro-hops-home-cap-hillsboro-hops" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to milbstore.com">Hillsboro Hops</a>, <a href="https://milbstore.com/products/myrtle-beach-pelicans-new-era-black-59fifty-pirate-logo-cap-preorder" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to milbstore.com">Myrtle Beach Pelicans</a>, <a href="https://milbstore.com/products/daytona-tortugas-new-era-59fifty-copa-de-la-diversion-cap" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to milbstore.com">Daytona Tortugas</a>, <a href="https://milbstore.com/products/rdp-rdp-on-field-home-5950-cap" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to milbstore.com">Las Vegas Aviators</a>, <a href="https://milbstore.com/products/albuquerque-isotopes-hat-mariachis-5950-black-teal" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to milbstore.com">Albuquerque Isotopes</a>). Falls jemand mal in den Staaten sein sollte, meine Capgröße ist 7 3/8 ;). Auf was ich allerdings hinauswollte ist, dass aktuell auf Instagramm auf dem Profil der MiLB ein Voting der Caps stattfindet: <a href="https://www.instagram.com/p/DJufxbPy0AJ/?igsh=MXU3NnBoczZra251eQ==" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to instagram.com">Clash of the Caps</a>. Lasst mich gerne auf <a href="https://bsky.app/profile/inside-the-dugout.bsky.social" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to bsky.app">Bluesky</a> oder <a href="https://mastodon.social/@inside_the_dugout" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mastodon.social">Mastodon</a> wissen, welche Cap euer Favorit ist (wenn ihr dort kommentiert erscheint der Kommentar auch unter dem Blogpost). Wer also ein wenig Spaß haben, die Caps kennenlernen und evtl etwas gewinnen will, ist dort richtig aufgehoben. Nach diesem Exkurs aber wieder zurück zur MLB:</p>
<h2 id="standings-stand-10052025" tabindex="-1">Standings (Stand 10.05.2025)</h2>
<h3 id="american-league-east" tabindex="-1"><span style="background-color:#ffcccc">American League East</span></h3>
<p>Die <strong>New York Yankees</strong> führen weiterhin die AL East mit einer Bilanz von 27–19 und einem starken Run Differential von +90 an. Die Offensive bleibt das Herzstück des Teams mit 266 Runs (Platz 3 in der MLB hinter den Cubs und Dodgers). Dahinter rutschen die <strong>Boston Red Sox</strong> (23–25, +8) nach einem bitteren Sweep durch die <strong>Detroit Tigers</strong> ein wenig ab. Die <strong>Toronto Blue Jays</strong> (22–24, –28) zeigen sich weiterhin inkonstant. Auch <strong>Tampa Bay Rays</strong> (21–25, –9) und <strong>Baltimore Orioles</strong> (15–30, –85) schaffen es nicht, Kontinuität zu entwickeln – letztere wurden innerhalb von zehn Tagen gleich zweimal von den Twins gesweept. Insgesamt wirkt die AL East immernoch überraschend schwach – mit nur einem echten Contender an der Spitze. Vor allem im Vergleich mit der AL Central fällt die AL East weiter zurück.</p>
<h3 id="american-league-central" tabindex="-1"><span style="background-color:#ffcccc">American League Central</span></h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> (31–16, +87) setzen mit ihrem Sweep gegen Boston ein Ausrufezeichen und führen die Division souverän an. Dahinter sorgen die <strong>Minnesota Twins</strong> (26–21, –5) für Aufsehen: Sie hatten eine Zehn-Spiele-Siegesserie und sweepten dabei die Orioles zweimal. Der Streak wurde gestern mit einem Loss gegen die Brewers beendet. Die <strong>Cleveland Guardians</strong> (25–21, -20) bleiben solide, aber unauffällig. Das Run Differential deutet aber an, dass sie aktuell überperformen. Die <strong>Kansas City Royals</strong> (26–22, –1) liegen gleich auf mit den Guardians, währen die <strong>Chicago White Sox</strong> (14–33, –53) den letzten Platz belegen und nun auch von den Cubs gesweeped wurden (mehr dazu in den Serien der Woche).</p>
<h3 id="american-league-west" tabindex="-1"><span style="background-color:#ffcccc">American League West</span></h3>
<p>Die <strong>Seattle Mariners</strong> (26–19, +23) führen die AL West an und zeigen sich weiter in starker Form, konnten sie doch gerade die Padres sweepen. Die <strong>Houston Astros</strong> (24–22, +20) und die <strong>Texas Rangers</strong> (25–23, +1) liegen beide 2.5 Spiele zurück. Die <strong>Athletics</strong> (22-25, –61) haben über die letzen 10 Spiele etwas an Boden verloren, und am Wochenende auch die Serie gegen die Giants 0-3 verloren. Die <strong>Los Angeles Angels</strong> (20–25, –59) liegen derzeit am Ende der AL West, konnten aber am Wochenende ein kleines Highlight durch den Sweep über die Dodgers feiern.</p>
<h3 id="national-league-east" tabindex="-1"><span style="background-color:#cce5ff">National League East</span></h3>
<p><strong>New York Mets</strong> (29–18, +56) verteidigen ihre Spitzenposition. Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (28–18, +24) stoppten am Wochenende die neun Spiele andauernde Siegesserie der Cardinals und positionieren sich auf Platz 1 im Wildcard-Rennen der NL. Die <strong>Atlanta Braves</strong> können etwas aufholen: Nach einem katastrophalen 0–7-Start in die Saison stehen sie danach bei 23–15 aktuell sind sie tatsächlich ein Spiel über .500 bei 24-23. Die <strong>Washington Nationals</strong> (21–27, –49) und <strong>Miami Marlins</strong> (18–27, –66) bleiben abgeschlagen.</p>
<h3 id="national-league-central" tabindex="-1"><span style="background-color:#cce5ff">National League Central</span></h3>
<p>In der NL Central stehen die <strong>Chicago Cubs</strong> (28–19, +70) weiter an der Spitze, wenn auch der Abstand schmilzt. Die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (26–21, +38) konnten etwas aufholen, vor allem dadurch dass sie vorletzte Woche die Pirates und Nationals gesweeped hatten, erst die Phillies konnten sie dann stoppen. Die <strong>Cincinnati Reds</strong> (24–24, +30) spielen aktuell einen 500er-Ball, auch wenn sie gerade einen 4 Game Winning-Streak haben. Jetzt stehen die Pirates und Cubs auf dem Spielplan. Mal sehen wie sie aus diesen beiden Serien hervorgehen. Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (22–25, -7) und <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (15–32, –62) stehen unter .500 und bilden das Ende der Division.</p>
<h3 id="national-league-west" tabindex="-1"><span style="background-color:#cce5ff">National League West</span></h3>
<p>Das Rennen an der Spitze der NL West bleibt weiter spannend. 3 Teams liegen innerhalb eines Spiels. Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (29–18, +63) behalten ihre Führung, trotz des schmerzlichen Sweeps gegen die Angels. Die <strong>San Diego Padres</strong> (27–18, +38) und <strong>San Francisco Giants</strong> (28–19, +47) bleiben ihnen auf den Fersen. Die Giants hatten eine bittere Woche mit einem Losingstreak von 4 Spielen, alles Niederlagen mit 1 Run Unterschied. Sie konnten sich aber gegen die Athletics gut erholen und gewannen die Serie 3-0. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (25–22, +3) liegen 4 Spiele zurück und die <strong>Colorado Rockies</strong> (8–38, –144) bilden das abgeschlagene Ende der Division.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<h3 id="white-sox-cubs-0-3" tabindex="-1">White Sox @ Cubs (0-3)</h3>
<p>Das Crosstown-Duell in Chicago ging wenig überraschend and die Cubs. Der Sweep war eigentlich nie richtig in Gefahr. Spiel 1 ging mit 13-3 eindeutig and die Cubs. Vargas ging zwar 4-4 mit 2 HRs das reichte aber auch nicht um die glatte Niederlage zu verhindern. Spiel 2 ging mit 7-3 and die Cubs und Pete Crow-Armstrong konnte dabei mit 2RBIs und einem schönen Catch im Center Field überzeugen. Spiel 3 ging dann schließlich mit 6-2 and die Cubs und wieder war es PCA der weiterhin Vollgas gab und mit einem Double und einen Tripple entscheidend zum Sieg beitrug.</p>
<h3 id="mets-yankees-1-2" tabindex="-1">Mets @ Yankees (1-2)</h3>
<p>In New York stand die &quot;Subway Series&quot; an und die Yankees konnten sie 2:1 gewinnen. Das erste Spiel ging dabei mit 6:2 and die Yankees. Das Spiel markierte auch die Rückkehr von Juan Soto in die Bronx, der - natürlich - massiv ausgebuht wurde. Er konnte zwar 2 Walks verzeichnen aber verzeichnete auch das letzte Out des Spiel mittels Flyout. Spiel Nummer zwei wurde dann etwas spannender und die Mets konnten einen Sieg mit 3:2 entführen. Homeruns von DJ LeMahieu und Cody Bellinger waren nicht genug, die Mets gingen im oberen 9. Inning mittels Sacrifice Fly in Führung und Aron Judge konnte als letzter Hitter nur noch das Strikeout verzeichnen. Spiel 3 ging dann mit 8-2 and die Yankees, denen ein 6-run 8. Inning inklusive Grand Slam von Cody Bellinger zum Sieg verhalf.</p>
<h3 id="angels-dodgers-3-0" tabindex="-1">Angels @ Dodgers (3-0)</h3>
<p>In der &quot;Freeway Series&quot; im Dodger Stadium standen sich zwei Teams gegenüber, deren Formkurven unterschiedlicher kaum sein könnten. Oder waren, denn der Underdog, die Angels, konnten die Dodgers sweepen. Im ersten Spiel beschloss der Pitcher der Angels, Rechtshandwerfer Jack Kochanowicz, am Freitagabend, angesichts der starken Offensive der Dodgers etwas zu ändern. Kochanowicz stützte sich stark auf seinen Changeup, einen Pitch, den er normalerweise nicht oft wirft, und nutzte ihn zu seinem Vorteil, um eine Saison-Höchstleistung von 6 2/3 Innings zu werfen und den Angels zu einem 6:2-Sieg im Auftaktspiel der Freeway Series im Dodger Stadium zu verhelfen. Das zweite Spiel stand dann ein Pitcher auf der anderen Seite im Mittelpunkt, denn Clayton Kershaw hatte sein Saisondeput. Er hielt 4 Innings durch und musste 4 ER abgeben. Das Spiel wurde unterdessen von Angels Schlagmann Logan O'Hoppe entscheidend geprägt, der mit seinen 5 RBI inklusive eines 3 Run HR für die Führung im Siebten Inning sorgte die die Angels dann nicht mehr hergaben. Das letzte Spiel der Serie gewannen die Angels schließlich mit 6-4 und konnten so den ersten Sweep gegen die Dodgers seit 2010 einfahren.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Ein Spieler und ein Team, die bislang eine starke Saison spielen und dabei ein wenig unter meinem Radar laufen, sind Javier Báez und die Detroit Tigers. Der ehemalige Free-Agent-Neuzugang der Tigers zeigt derzeit beeindruckende Leistungen und erhält dafür viel Lob von Fans und Manager A.J. Hinch – vor allem für seine Widerstandsfähigkeit und Teamorientierung. Nach schwierigen Jahren mit Verletzungen und hohen Erwartungen hat sich Báez deutlich gesteigert. Zwei entscheidende Home Runs gegen die Red Sox unterstreichen seine wichtige Rolle im Team. Besonders wertvoll für den Erfolg der Tigers war seinPositionswechsel ins Center Field. Aktuell steht er bei einem Batting Average von .252 und 6 Homeruns. Die Detroit Tigers führen die AL Central souverän mit 5 Spielen Vorsprung an.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<ul>
<li>Diese Woche wurde bekannt, dass Evan Longoria einen Eintagesvertrag mit den Tampa Bay Rays unterschreiben wird und am 7. Juni offiziell seine Karriere beenden. Vor dem Spiel der Rays gegen die Miami Marlins wird er in einer Zeremonie vor dem Spiel geehrt werden.</li>
<li>Außerdem beendet Matt Carpenter, dreimaliger All-Star und langjähriger Leistungsträger der St. Louis Cardinals, hat im Alter von 39 Jahren seine Karriere. In seiner Karriere spielte er 12 Saisons für die Cardinals sowie jeweils eine Saison bei den Yankees und Padres. Carpenter erzielte in seiner Laufbahn unter anderem 159 Home Runs und 591 RBIs.</li>
<li>Paul Skenes hat angekündigt für das Team USA beim World Baseball Classic 2026 zu spielen. Skenes, der bereits zuvor die USA vertreten hat, äußerte seine Begeisterung über diese Gelegenheit und hofft, dass sein Engagement auch andere amerikanische Top-Pitcher dazu motivieren wird, dem Team beizutreten. Dann wären die USA wohl unschlagbar.</li>
<li>Die Baltimore Orioles haben Manager Brandon Hyde und Field Coordinator Tim Cossins entlassen. Interimstrainer wird Tony Mansolino. Nach einer desaströsen Saison war Hydes Entlassung absehbar – das Team perfomte nicht wie erwartet und zuletzt kamen mentale Fehler zu den schwachen Leistungen auf dem Feld.</li>
</ul>
<h2 id="max-kepler-watch" tabindex="-1">Max Kepler Watch</h2>
<p>Die letzten 7 Spiele waren für Max Kepler offensiv nicht so berauschend. In 22 ABs verzeichnete er Statistiken von .091/.130/0.91 (nur 2 Hits und kein HR). Den Phillies tut das aber aktuell keinen Abbruch, denn sie stehen auf Platz 1 der Wild Card Standings der NL.</p>
<h2 id="vorschau-auf-die-kommende-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die kommende Woche</h2>
<p>Anfang der Woche spielt Cleveland @ Minnesota. Das sind die beiden Verfolger der Tigers in der AL Central. Es wird spannend zu sehen sein, wie die Twins weitermachen und ob sie eine neue Siegesserie starten können und so den Rückstand auf die Tigers reduzieren.</p>
<p>Am Wochen ende müssen dann die Dodgers bei den Mets antreten. Beide stehen heute bei 29 Siegen und an der Spitze ihrer jeweiligen Divisionen. Es ist wohl fair zu sagen, dass es ein potentielles Playoff Matchup sein könnte. Können sich die Dodgers von ihrem Sweep gegen die Angels erholen, oder hat die lange Verletztenliste doch einen Effekt auf die Leistung?</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>&quot;Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!&quot;</em> Lasst mich auch gerne wissen, ob ihr neben dem RSS-Feed auf der Webseite die Artikel über einen <strong>Newsletter</strong> erhalten wollen würdet.<br></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 19 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk19/</link>
      <guid>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk19/</guid>
      <pubDate>Mon, 12 May 2025 00:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 19 in der Major League Baseball. Ich muss sagen, jetzt wo ich die MLB noch intensiver verfolge, fällt mir erst auf <em>WIE VIELE</em> Geschichten es zu erzählen gäbe und man muss sich echt zurückhalten und gut zusammenfassen um das ganze nicht ausufern zu lassen. Das ist bei 30 Teams und circa 100 Spielen pro Woche natürlich auch nicht weiter verwunderlich... Lasst mich gerne auf Social Media oder per eMail wissen (Kommentare sind jetzt via Webmentions auf der Seite verfügbar, also kommentiert gerne auf Bluesky, Mastodon oder Instagram. Die Kommentare sind dann hoffentlich unterhalb des Artikels sichtbar.), ob euch die Artikel zu lange oder zu kurz sind, oder ob euch eine Rubrik fehlt.</p>
<h2 id="standings-stand-11-mai-2025" tabindex="-1">Standings – (Stand 11. Mai 2025)</h2>
<p>Kommen wir zur allwöchentlichen Tour durch die Divisionen:</p>
<h3 id="al-east" tabindex="-1">AL East</h3>
<p>Die <strong>New York Yankees</strong> (23–17, +75) bleiben das Maß der Dinge in der AL East. Superstar <strong>Aaron Judge</strong> spielt derzeit auf MVP-Niveau – aktuell steht er bei 12 Homeruns und 34 RBIs. Die <strong>Boston Red Sox</strong> (22–20, +29) werden gefolgt von den <strong>Toronto Blue Jays</strong> (20–20, -22). Die Blue Jays sind in den letzten 10 Spielen 6-4, kommen aber nicht so recht in Schwung. Die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (18–22, -9) suchen nach Konstanz, besonders auf dem Mound. Die <strong>Baltimore Orioles</strong> (15–24, -65) bleiben bislang unter den Erwartungen – die Offensive schwächelt, und das Pitching lässt zu viele Runs zu. Am Anfang der Saison dachte man, dass die AL East das Powerhouse der Liga sein wird, allerings hat die NL West ihr da den Rang abgelaufen.</p>
<h3 id="al-central" tabindex="-1">AL Central</h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> (26–15, +72) sind aktuell das Überraschungsteam der American League und in Woche 19 behaupten sie ihre Spitzenposition in der AL Central. Die <strong>Cleveland Guardians</strong> (23–17, -17) halten Schritt, auch wenn sie ein negatives Run Differential haben, was normalerweise andeutet dass sie schlechter Spielen als es der Rekord vermuten lässt. Die <strong>Kansas City Royals</strong> (24–18, +6) spielen konstanter als erwartet, profitieren aber von einer schwächeren Konkurrenz. Die <strong>Minnesota Twins</strong> (21–20, +19) scheinen sich stabilisiert zu haben (mit starken Spielen, vorallem mit guter Pitching Leistung, gegen die Giants), bleiben aber inkonstant, während die <strong>Chicago White Sox</strong> (12–29, -35) klar abgeschlagen bleiben.</p>
<h3 id="al-west" tabindex="-1">AL West</h3>
<p>Die <strong>Seattle Mariners</strong> (22–17, +17) führen weiterhin die AL West an, auch wenn sie zuletzt drei Spiele in Folge verloren haben. Ihre Stärke liegt in der Pitching-Tiefe, offensiv fehlt aber noch die Konstanz. Die <strong>Houston Astros</strong> (20–19, +21) sind nach einem holprigen Saisonstart auf dem Weg zurück zu - man will fast sagen alter - Form, profitieren aktuell von starkem Hitting im mittleren Lineup. Die <strong>Athletics</strong> (21–20, -38) und <strong>Texas Rangers</strong> (20–21, -9) spielen .500er Ball und die <strong>Los Angeles Angels</strong> (16–23, -65) drohen erneut, eine enttäuschende Saison zu spielen. Hoffentlich kommt Mike Trout bald zurück und kann so eventuell etwas leben in die Bude bringen.</p>
<h3 id="nl-east" tabindex="-1">NL East</h3>
<p>Die <strong>New York Mets</strong> (26–15, +67) dominieren die NL East und zeigen in Woche 19 stabile Leistungen in allen Bereichen – besonders das Starting Pitching ist ein echtes Pfund. Die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (24–16, +23) bleiben ihnen dicht auf den Fersen, getragen von einem überragenden <strong>Kyle Schwarber</strong>, der mit 12 Homeruns, neben Aron Judge, die Rangliste der Homeruns anführt. Die <strong>Atlanta Braves</strong> (19–21, -2) haben sich berappelt und nähern sich der 500er Marke. Die <strong>Washington Nationals</strong> (17–24, -54) und <strong>Miami Marlins</strong> (15–24, -69) bilden aktuell das Tabellenende.</p>
<h3 id="nl-central" tabindex="-1">NL Central</h3>
<p>In der NL Central übernehmen die <strong>Chicago Cubs</strong> (23–18, +50) das Kommando. Nach einem überzeugenden Wochenende gegen die Mets (siehe Serien der Woche) wirkt das Team gefestigt. Die <strong>St. Louis Cardinals</strong> (22–19, +24) machen St. Louis Cardinals sachen und sind schon wieder auf Platz 2 der Division in Schlagweite der Cubs. Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (20–21, +3) und <strong>Cincinnati Reds</strong> (20–22, +24) folgen knapp dahinter. Die <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (14–27, -56) bleiben abgeschlagen letzter. Man kann für Paul Skenes nur hoffen, dass es entweder in Pittsburgh besser wird oder er bald zu einem Top team (Dodgers ?) getradet wird.</p>
<h3 id="nl-west" tabindex="-1">NL West</h3>
<p>Die <strong>Los Angeles Dodgers</strong> (27–14, +58) sind und bleiben das Nonplusultra im Westen. Trotz vieler Verletzter im Pitching bleiben sie auf Kurs. Nächste Woche soll nun auch Clayton Kershaw wieder in die Rotation zurückkehren, was ihre Sorgen etwas abmildern dürfte. Die <strong>San Diego Padres</strong> (25–14, +48) und <strong>San Francisco Giants</strong> (24–17, +35) können bis dato Schritt halten. Während die Padres mit 7-3 aus den letzten 10 Spielen mit den Dodgers Schritt halten können, sind die Giants nun auf einen Östküstentrip und stehen in den letzen 10 Spielen bei 5-5. Die <strong>Arizona Diamondbacks</strong> (21–20, -2) fallen schon etwas ab. Bei den <strong>Colorado Rockies</strong> (7–33, -128) ist akutell wirklich Hopfen und Malz verloren; sie haben mit -128 das schlechteste Run differential. Bei 40 Spielen heißt das, dass sie jedes Spiel im Schnitt mit mehr als 3 Runs verlieren... Jetzt hat es auch noch Krys Bryant erwischt und es ist nicht klar ob er sich nochmal von seiner Rückenverletzung erholen wird können.</p>
<h2 id="serien-der-woche" tabindex="-1">Serien der Woche</h2>
<p>Letzte Woche habe ich drei Serien erwähnt, die es vermutlich lohnt zu verfolgen. Mal sehen wie Serien verlaufen sind:</p>
<h3 id="san-francisco-giants-chicago-cubs-2-1" tabindex="-1">San Francisco Giants @ Chicago Cubs (2-1)</h3>
<p><strong>Spiel 1:</strong> Die San Francisco Giants mussten am Montagabend eine deutliche 2:9-Niederlage gegen die Chicago Cubs hinnehmen. Besonders schmerzhaft war ein Homerun von Carson Kelly im sechsten Inning, der eine Fünf-Punkte-Rallye der Cubs einleitete. Insgesamt leisteten sich die Giants vier Errors und fanden sowohl defensiv als auch offensiv kaum ein Mittel gegen das starke Spiel Chicagos.</p>
<p><strong>Spiel 2:</strong> Spiel 2 bot eine Menge „Free Baseball“, denn die Partie ging bis ins 11. Inning. Nachdem die Giants im 2. Inning durch eine Unentschlossenheit des Third Basemans der Cubs in Führung gegangen waren und Jung-Ho Lee die Führung im oberen 3. Inning mit einem Homerun ausbauen konnte, kamen die Cubs im unteren 3. Inning durch einen Two-Run-Homerun wieder heran. Die zwischenzeitliche 5:3-Führung konnten sie im unteren 9. Inning mit zwei Outs ausgleichen. Im 11. Inning wurde es dann wild: Die Giants erzielten neun Runs und gewannen das Spiel schließlich doch noch deutlich. Es gab in der MLB-Geschichte nur 4 Spiele in denen es mehr Runs in extra Innings gab (<a href="https://blogs.fangraphs.com/weird-stuff-is-going-on-in-extra-innings-man/" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to blogs.fangraphs.com">Quelle</a>).</p>
<p><strong>Spiel 3:</strong> Robbie Ray baute seine Serie ungeschlagener Starts auf acht aus und führte die Giants mit sechs starken Innings zu einem 3:1-Sieg über die Cubs. Wilmer Flores erzielte ein RBI und verlängerte seine Hit-Streak, während Closer Ryan Walker sich im neunten Inning erfolgreich für Spiel 1 rehabilitierte. Die Giants verbesserten sich damit auf 24–14.</p>
<h3 id="san-diego-padres-new-york-yankees-1-2" tabindex="-1">San Diego Padres @ New York Yankees (1-2)</h3>
<p><strong>Spiel 1:</strong> In einem spannenden Auftaktspiel der Serie konnten sich die Padres knapp mit 4-3 gegen die Yankees durchsetzen. Beide Teams lieferten sich ein enges Duell, bei dem San Diego früh in Führung ging. Die Yankees kämpften sich zwischenzeitlich zurück, doch ein später RBI-Hit von Fernando Tatis Jr. brachte die Entscheidung zugunsten der Gäste.</p>
<p><strong>Spiel 2:</strong> Ähnlich wie die Giants in Chicago am selben Tag konnten die Yankees ein starkes Inning hinlegen (10 Runs im 7., inklusive Grand Slam von Austin Wells) und so die Padres 12-3 schlagen.</p>
<p>In Spiel 3 trug Dylan Cease einen No-Hitter (bei 2 Walks und 8 Strikeouts) ins 7. Inning bis Cody Bellinger den No-Hitter mit einem Homerun zum 1-1 beendete. Kurz danach musste er das Spiel mit einer Verletzung (Krampf im Arm) verlassen. Die Yankees konnten das Spiel mit 4-3 im 10. Inning und damit die Serie gewinnen.</p>
<h3 id="chicago-cubs-new-york-mets-1-2" tabindex="-1">Chicago Cubs @ New York Mets (1-2)</h3>
<p>Die Chicago Cubs verloren am vergangenen Wochenende ihre Auswärtsserie gegen die New York Mets mit 1:2.</p>
<p>In dieser Serie überzeugten besonders die Pitcher. Clay Holmes zeigte in Spiel 1 eine dominante Leistung über sechs Innings und führte die Mets mit Hilfe einer starken Offensivleistung, darunter vier Homeruns, zu einem 7:2-Sieg. Cubs-Talent Cade Horton glänzte bei seinem MLB-Debüt am Samstag mit fünf Strikeouts in vier Innings und beeindruckte mit einem entscheidenden Changeup gegen Juan Soto, was ihm den 6:5-Sieg einbrachte. Am Sonntag lieferte Mets-Pitcher Griffin Canning an seinem 29. Geburtstag und Muttertag eine starke Leistung mit nur einem zugelassenen Run in sechs Innings ab. Auch wenn er ohne Entscheidung blieb, sorgte die Offensive der Mets im achten Inning für den 6:2-Erfolg, was den gelungenen Abschluss der Serie bedeutete.</p>
<h2 id="spieler-der-woche-pete-crow-armstrong" tabindex="-1">Spieler der Woche – Pete Crow-Armstrong</h2>
<p>Als Spieler der Woche habe ich mich diese Woche für Pete Crow-Armstrong entschieden. Natürlich, weil er gegen die Giants gespielt hat und weil ich, muss ich zugeben, ihm bisher nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt habe.</p>
<p>Am Mittwoch gegen die Giants erzielte Crow-Armstrong einen RBI-Double, der den einzigen Run der Cubs in einem 3:1-Spiel einbrachte. Und gestern gegen die New York Mets war er einer der wenigen Lichtblicke in der Offensive der Cubs, die insgesamt nur drei Hits verbuchten.</p>
<p>Bis Mitte Mai hatte Crow-Armstrong bereits 5 Home Runs, 10 gestohlene Bases und 15 extra Basehits als erster in der Geschichte der MLB.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<p>Die wohl größte Nachricht der Woche kam aus Pittsburgh: Die <strong>Pirates</strong> trennten sich am Mittwoch überraschend von Manager <strong>Derek Shelton</strong>, der seit 2020 im Amt war. Nach einem enttäuschenden Saisonstart (14–27) und fehlender Entwicklung trotz vielversprechender Talente zog das Front Office die Reißleine.</p>
<p>Just vor Veröffentlichung des Artikels habe ich gesehen, dass auch die Rockies ihren Manager <strong>Bud Black</strong> und Bench Coach <strong>Mike Redmond</strong> entlassen haben. Übernehmen wir Third Base Coach <strong>Warren Schaeffer</strong> bis zum Ende der Saison. Gestern hatten die Rockies noch ein Spiel gegen die Padres gewonnen, allerdings am Samstag 21-0 verloren. Der Plan hinter all dem ist mir nicht ganz ersichtlich.</p>
<p>Einen fast historischen Moment erlebten Fans der <strong>Atlanta Braves</strong> am Montag. Pitching-Prospect <strong>AJ Smith-Shawver</strong> flirtete im Heimspiel gegen die <strong>Cincinnati Reds</strong> lange mit einem No-Hitter und dominierte bis ins achte Inning. Erst ein harmloser Single von Jonathan India beendete das mögliche Spektakel. Dennoch bleibt ein dominanter Auftritt (8 IP, 1 H, 0 ER, 5 K).</p>
<h2 id="vorschau-auf-naechste-woche" tabindex="-1">Vorschau auf nächste Woche</h2>
<p>Am kommenden Wochenende (16.–18. Mai) steht in der MLB das sogenannte „<a href="https://www.mlb.com/news/mlb-rivalry-weekend-preview-2025" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">Rivalry Weekend</a>“ an. Dabei treffen in insgesamt elf Serien klassische Interleague-Rivalen aufeinander, ergänzt durch vier weitere regionale Matchups – darunter Pittsburgh gegen Philadelphia, Colorado gegen Arizona, Detroit gegen Toronto sowie Houston gegen Texas. Besonders stechen natürlich die Duelle in Chicago, New York und Los Angeles hervor. Außerdem treffen die Giants auf die Athletics – was mich natürlich am meisten interessiert. Nächste Woche werde ich dann auf die 3 Serien in Chicago, New York und Los Angeles zurückblicken.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>&quot;Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!&quot;</em></p>

      ]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        
          Rückblick auf KW 18 in der MLB
        
      </title>

      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/wk18/</link>
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      <pubDate>Mon, 05 May 2025 00:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p><strong>Liebe Baseballgemeinde</strong>, willkommen zum Rückblick auf die Woche 18 in der Major League Baseball.</p>
<h2 id="standings-stand-5-mai-2025" tabindex="-1">Standings (Stand: 5. Mai 2025)</h2>
<h3 id="al-east" tabindex="-1">AL East</h3>
<p>Die <strong>New York Yankees</strong> dominieren, trotz zweier Niederlagen in Folge gegen die Rays, weiterhin die AL East mit einer Bilanz von 19–15 und einem beeindruckenden Run Differential von +52. Aaron Judge führt die Liga mit einem Schlagdurchschnitt von .423 und 33 RBIs an. Die <strong>Boston Red Sox</strong> (18–18, +17) folgen mit 2 Spielen Rückstand, während die <strong>Tampa Bay Rays</strong> (16–18, +3) und die <strong>Toronto Blue Jays</strong> (16–18, -33) gleichauf auf dem dritten Platz liegen. Die <strong>Baltimore Orioles</strong> (13–20, -55) liegen auf dem letzten Platz.</p>
<h3 id="al-central" tabindex="-1">AL Central</h3>
<p>Die <strong>Detroit Tigers</strong> führen die AL Central mit einer Bilanz von 22–13 und einem Run Differential von +63 an, darauf folgen die <strong>Cleveland Guardians</strong> (20–14, -23). Die <strong>Kansas City Royals</strong> haben 10 ihrer lezten 13 Spiele gewonnen, was sie auf eine Bilanz von 19-16 bringt. Dieser Stretch ist der beste der Royals seit 2017. Die <strong>Minnesota Twins</strong> (15–20, +1) und die <strong>Chicago White Sox</strong> (10–24, -24) kämpfen um den Anschluss. Die White Sox sind in den letzten 10 Spielen 5-5 und haben die Serie gegen die Astros 2-1 gewonnen.</p>
<h3 id="al-west" tabindex="-1">AL West</h3>
<p>Die <strong>Seattle Mariners</strong> (20–13, +29) behaupten die Spitze der AL West, angeführt von Cal Raleigh mit 12 Homeruns (1st in MLB). Die <strong>Athletics</strong> (19–16, -22) sind weiterhin überraschend stark, während die <strong>Houston Astros</strong> (19–16, -22) auch wegen der Rückkehr von Lance McCullers nach langer Verletzungspause gleichauf sind. Die <strong>Texas Rangers</strong> (17–18, -18) und die <strong>Los Angeles Angels</strong> (13–20, -64) sind aus den letzten 10 Spielen 3-7 und 2-8 und verlieren weiter an Boden.</p>
<h3 id="nl-east" tabindex="-1">NL East</h3>
<p>Die <strong>New York Mets</strong> dominieren weiterhin die NL East mit einer Bilanz von 22–13 und einem Run Differential von +56. Mit 2.5 Spielen Rückstand folgen die <strong>Philadelphia Phillies</strong> (16–14, +8). Die <strong>Washington Nationals</strong> (16–19, -28) und <strong>Atlanta Braves</strong> (16-19, -6) liegen gleichauf, mehr zu den Braves aber weiter unten in der Serie der Woche. Abgeschlagen am Ende der NL East liegen die <strong>Miami Marlins</strong> (13-20, -54)</p>
<h3 id="nl-central" tabindex="-1">NL Central</h3>
<p>Die NL Central wir von den <strong>Chicago Cubs</strong> mit 21–14 angeführt. Gefolgt werden diese von den <strong>Cincinnati Reds</strong> (18-17, +34), das sind aber schon die einzigen beiden Teams die in dieser Division einen positiven Record haben. Die <strong>Milwaukee Brewers</strong> (17-18, +6), <strong>St. Louis Cardinals</strong> (16–19, -2) und <strong>Pittsburgh Pirates</strong> (12–23, -48) kämpfen um den Anschluss. Der Rookie-Pitcher der Pirates, Paul Skenes, musste in seinem letzten Start gegen die Chicago Cubs 3HRs hinnehmen und auch sonst läuft es bei den Pirates so garnicht, aus den letzten 10 konnten sie nur 2 gewinnen und in der letzten Serie gegen die Padres setzte es einen 3-0 Sweep.</p>
<h3 id="nl-west" tabindex="-1">NL West</h3>
<p>Die NL West bleibt weiterhin eine Schlangengrube, in der sich die Diamonbacks mit 18-16 bisher nicht behaupten können. Angeführt wird die Division von den <strong>Los Angeles Dodgers</strong> mit 23–11 und einem Run Differential von +42. Gratulationen gehen an Shohei Ohtani, der Vater wurde. Die <strong>San Diego Padres</strong> (22–11, +38) und <strong>San Francisco Giants</strong> (22–13, +35) folgen mit 0,5 bzw 1,5 Spielen Rückstand. Die <strong>Colorado Rockies</strong> (6-28, -89) spielen dieses Jahr keine Rolle. Sie konnten zwar das erste Spiel der 4er-Serie in San Francisco gewinnen und ich befürchtete schon schlimmes, am Ende ging die Serie dann doch mit 3-1 an die Giants.</p>
<h2 id="serie-der-woche" tabindex="-1">Serie der Woche</h2>
<p>Diese Woche viel mir neben den Serien der Giants die Serie der Dogers in Atlanta ins Auge. Können sich die Braves für den Sweep zu beginn der Saison revanchieren? Leider nicht so ganz, die Dodgers gewannen die Serie mit 2:1.</p>
<p><strong>Spiel 1 (2. Mai):</strong> Yoshinobu Yamamoto dominierte auf dem Mound und erlaubte nur einen Hit in sechs punktlosen Innings. Die Dodgers sicherten sich einen knappen 2:1-Sieg.</p>
<p><strong>Spiel 2 (3. Mai):</strong> Roki Sasaki erzielte seinen ersten MLB-Sieg, unterstützt durch starke Offensivleistungen von Shohei Ohtani und Freddie Freeman, die jeweils drei Hits und einen Home Run beisteuerten. Die Dodgers gewannen deutlich mit 10:3.</p>
<p><strong>Spiel 3 (4. Mai):</strong> Die Braves verhinderten einen Sweep durch einen 4:3-Sieg, angeführt von Austin Riley, der zwei Home Runs schlug.</p>
<p>So ganz scheinen die Braves den Turnaround noch nicht zu schaffen, mal sehen wie es für sie weitergeht.</p>
<h2 id="spieler-der-woche" tabindex="-1">Spieler der Woche</h2>
<p>Eugenio Suárez von den Arizona Diamondbacks hatte eine herausragende Woche. Am 26. April gelang ihm das Kunststück, vier Homeruns in einem Spiel gegen die Atlanta Braves zu schlagen – ein seltener Meilenstein, den nur 19 Spieler in der MLB-Geschichte erreicht haben. In der Woche vom 28. April bis 4. Mai schlug Suárez 8 Hits in 20 At-Bats (.400) mit 4 Homeruns und 5 RBIs, was ihm die Auszeichnung zum National League Player of the Week einbrachte.</p>
<p>Natürlich verdient auch Willy Adames eine Erwähnung: Der Shortstop der San Francisco Giants schlug am Sonntag gegen die Rockies zwei Homeruns und trug maßgeblich zum 7–4-Sieg bei. Insgesamt kam er in der Woche auf 7 Hits bei 22 At-Bats (.318), mit 3 Homeruns und 6 RBIs – endlich kommt Adames in Schwung, nach seinem langsamen Saisonstart.</p>
<h2 id="around-the-league" tabindex="-1">Around the League</h2>
<p>Mike Trout von den Los Angeles Angels wurde erneut auf die Verletztenliste gesetzt, diesmal wegen einer Prellung im linken Knie, jedoch ohne strukturelle Schäden. Es bleibt zu hoffen, dass es nur kein kurzer Trip auf die Injury List wird und er mehr Spiele als letztes Jahr absolvieren wird können.</p>
<p>Die D-Backs haben heute ihre neuen <a href="https://www.mlb.com/news/d-backs-unveil-city-connect-2-0-uniforms" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to mlb.com">City Connect Jerseys</a> vorgestellt. Ich muss sagen, dass sie garnicht so schlecht aussehen.</p>
<h2 id="max-kepler-watch" tabindex="-1">Max Kepler Watch</h2>
<p>Max Kepler, der deutsche Outfielder der Philadelphia Phillies, hatte in der Woche vom 28. April bis 4. Mai eine solide Leistung. Er erzielte in 5 Spielen 6 Hits in 20 At-Bats (.300), darunter 2 Homeruns und 5 RBIs. Sein OPS für die Woche lag bei .950, was seine Bedeutung für die Phillies unterstreicht.</p>
<h2 id="vorschau-auf-die-naechste-woche" tabindex="-1">Vorschau auf die nächste Woche</h2>
<p>In der kommenden Woche stehen einige spannende Serien an. Für mich interessant ist natürlich die Serie der Giants in Chicago bei den Cubs (Montag - Mittwoch). Können die Giants den guten Saisonstart auch bei den Cubs fortsetzen? Zur gleichen Zeit spielen die Padres in New York bei den Yankees.</p>
<p>Bei den Wochenendserien sticht auf den ersten Blick nur die Serie der Cubs bei den Mets heraus. Die Mets stehen mit 22-13 unerwartet gut da, mal sehen wie sie sich gegen die Cubs schlagen.</p>
<p>Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: <em>&quot;Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!&quot;</em></p>

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      <title>
        
          Ceremonial First Pitch
        
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      <link>https://inside-the-dugout.de/posts/2025/Ceremonial_First_Pitch/</link>
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      <pubDate>Sat, 03 May 2025 20:00:00 GMT</pubDate>

      <description><![CDATA[
        <p><strong>Liebe deutsche Baseballgemeinde,</strong></p>
<p>dies ist der erste Post auf diesem Blog und damit also auch die offizielle Geburtsstunde.</p>
<p>Vor einigen Jahren gab es einmal einen deutschsprachigen Baseballblog, der jeden Montag die Geschehnisse in der MLB zusammenfasste. Leider wurde dieser Blog, dessen Name mir partout nicht mehr einfallen will, irgendwann eingestellt. Seitdem klafft in meinem Newsreader eine Lücke. Da bisher kein Ersatz aufgetaucht ist, versuche ich mich nun selbst an dieser Aufgabe.</p>
<p>Natürlich ist der <em>Just Baseball Podcast</em> <strong>die</strong> Anlaufstelle für MLB-News in Deutschland. Aber mit einer Laufzeit von 90 bis 100 Minuten pro Folge ist das eher etwas für längere Autofahrten oder Joggingrunden. Mein Ziel ist es, die wichtigsten Infos in 5–10 Minuten Lesezeit unterzubringen.</p>
<p>Aktuell verfolge ich die MLB hauptsächlich über <em>mein</em> Team, die San Francisco Giants. Deshalb wird dieses Blog zunächst ein Work-in-Progress sein: Ich baue meine Workflows und Quellen während des laufenden Betriebs auf. Ziel ist es, am Ende regelmäßig gute, kompakte Artikel zur gesamten Liga zu liefern. Ich bin natürlich auch kein Sportjournalist und alle 30 Teams der MLB im Auge zu behalten wird sicher nicht einfach, daher wird die Auswahl der Themen sicher immer von meiner eigenen Aufmerksamkeit beeinflusst sein.</p>
<p>Sonntagabend wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt für die Veröffentlichung der Artikel. Leider sind da einige Spiele (und damit die Serien), vor allem an der US-Westküste, oft noch nicht beendet, und das Sunday-Night Game fehlt dann komplett. Deshalb wird der Post in der Regel montags gegen 20 Uhr erscheinen. Je nachdem, wie es die Woche zulässt, kann es auch mal etwas später werden. Ich verspreche nichts, was ich nicht halten kann, aber ich verspreche, dranzubleiben.</p>
<p>Und weil ein Blog von Austausch lebt: Ich freue mich über jedes Feedback. Egal ob Lob, Kritik oder Anregungen, schreibt mir einfach per Mail (<a href="mailto:redaktion@inside-the-dugout.de" class="external-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-umami-event="Click to ">redaktion@inside-the-dugout.de</a>) oder über Social Media. Wenn jemand Lust hat, selbst etwas beizutragen, etwa Artikel über bestimmte Teams, Entwicklungen oder persönliche Perspektiven dann meldet euch gerne!</p>
<p>In diesem Sinne: <em>Play Ball</em> – und bis nächsten Montag!</p>

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